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September 01 2010

abotis

Der grüne Facebook – Daumen

Social Media lässt sich auf zwei Dinge minimieren: zum einen ist Social Media ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft geworden und zum anderen war Social Media immer ein Auslöser für spektakuläre oder ungewöhnliche Aktionen.
So auch dieses Mal. Bashkim Isai, Designer hat im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der Universität von Queensland in Australien ein außergewöhnliches Projekt ins Leben gerufen. Er erschuf die Meet Plant. Die Meet Plant ist keine gewöhnliche Pflanze. Sie speist sich zwar wie andere Pflanzen auch von Wasser und Nährstoffen, allerdings ist das Besondere nicht, was sie braucht, sondern wie sie es bekommt. Denn, ob und wie viel Zuwendung und Pflege die Meet Plant bekommt, hängt von der Interaktion mit der dazugehörigen Facebook – Seite zusammen. Nachdem ihr euch auf der dazugehörigen Seite als Fan ausgewiesen habt, könnt ihr der Pflanze einen Eintrag auf der Pinnwand oder eine persönliche Nachricht hinterlassen. Jede Interaktion sorgt dafür, dass die Pflanze gepflegt wird. Dabei erkennt ein System, wann immer eine Interaktion auf der Seite stattfindet und leitet dies an das Wässerungs – und Pflegesystem der Pflanze weiter. Damit aber die Meet Plant nicht “überfüttert” wird, bittet sie bei Bedarf um eine Quiet Time, damit sie nun erstmal Zeit zu “verdauen” hat.
So ist der aktuelle Status: “Ohh no more wall messages today. Have had a little too much to eat. I don’t want to drown! Add me as a friend and talk to me in a few hours. ”

Die Idee ist eine sehr interessante, denn sie kann recht deutlich aufzeigen, was Social Media bewirken kann bzw. welche Macht hinter Social Media steckt, die Menschen für eine Idee zu begeistern und sie zu motivieren, daran mitzuwirken.
Mich persönlich begeistert daran, dass einem das Thema Naturschutz bzw. Achtgeben auf die Natur auf eine sehr originelle Art und Weise nahegelegt wird und auch zu begeistern weiß. Ganz ohne erhobenen Zeigefinger und dringender Moral.
Und so habe auch ich mich angemeldet. Und in ein paar Stunden, wenn die Meet Plant, dann wieder nach Speis und Trank verlangt, werde auch ich meinen Beitrag leisten. Ich, der sich bisher nie durch einen Grünen Daumen ausgezeichnet hat.

Was haltet ihr von dem Projekt? Wird die Meet Plant wachsen oder werden manchen Leute einen Spaß darin sehen, die Pflanze mit Nachrichten und Einträgen zu überfüttern? Macht die Aktion für euch Sinn oder haltet ihr es nur für reine Aktionskunst?

August 30 2010

abotis

Windows Phone 7 wird wohl über 1 Milliarde US – Dollar verschlingen

Für Microsoft sind die Zeiten schon lange nicht mehr rosig. Zwar konnte Microsoft mit Windows 7 die Niederlage, die sich die Redmonder mit Vista geleistet haben, wieder gut machen, aber trotz allem musste Microsoft in den letzten Jahren Verluste bezüglich ihrer bisher sicher geglaubten Marktanteile hinnehmen.
Zwar dominiert der Internet Explorer noch immer die Statistiken der meist genutzten Browser, doch ist in den letzten Jahren ein Negativtrend zu erkennen. Zum einen wäre da der Firefox, der immer mehr Nutzer für sich gewinnen konnte, zum anderen ist da Apple, die in ihrer Hardware, die sich bekanntlich verkauft wie warme Semmel, grundsätzlich den Safari vorinstalliert.
Auch bei den Betriebssystemen sieht es nicht sehr viel rosiger aus, wenn auch weit weniger drastischer. Aber mit dem gefloppten Windows Vista, der zunehmenden Beliebtheit von Linux – Betriebssystemen, die das Image eines schwer zugänglich und beherrschbaren Betriebssystems hinter sich gelassen haben, und auch Apples voranschreitender Popularität, musste Microsoft einige Federn lassen.
Im mobilen Sektor dagegen sah es noch nie gut aus und mit iOS und Android ist der Markt eigentlich schon weitgehend aufgeteilt. Doch genau dieser Sektor ist wichtig und wird zukünftig wesentlich wichtiger werden. Klar, dass Microsoft da mitmischen will. Die Voraussetzungen dafür allerdings sind ungünstig. Zu klar die besagte Marktdominanz und das grundsätzlich schlechte Image Microsofts im Handysektor.

Das soll sie ändern und dafür scheut Microsoft keine Mühen. Wie aktuell Techcrunch berichtet, wird Microsoft allein 400 Mio. US – Dollar für Werbung bzw. Werbeaktionen ausgeben. In etwa die gleiche Summe will Microsoft wohl auch für die weitere Entwicklung verwenden, sodass im Endeffekt gut eine 1 Milliarde US – Dollar in Entwicklung und Werbung fließen werden. Daraus könnten auch gerne “mehrere Milliarden” in den ersten Jahren werden, wie wohl die Konzernspitze mitteilte. Diese Investitionen tätigt Microsoft wohl gerne, da sie die Veröffentlichung in einem langfristigen Zeitrahmen sehen, da – so Greg Sullivan, senior product manager bei Microsoft – der Mobiltelefonmarkt trotz des massiven Wachstums der letzten Jahre noch immer viel Potenzial besitzt. Und immerhin sind mit mit Samsung, LG, HTC und Dell namhafte Handyhersteller am Start.

Inwiefern das allerdings gelingen wird, ist unklar. Microsofts bisherige Rolle im Mobiltelefonmarkt war bisher einfach zu unbedeutend bzw. von einem eher schlechten Image geprägt. Weiterhin sind mit RIM, Apple und Android drei sehr mächtige Konkurrenten im Spiel, die sich bisher im Markt etablieren und behaupten konnten.
Es bedarf also einer sauberen Arbeit Microsofts und ein Bisschen Glück, damit die Redmonder sich wirklich behaupten können. Wie man wohl vernehmen kann, soll das mit der sauberen Arbeit wohl gelungen sein. Endgültig wissen wird man das aber wohl erst, wenn es endgültig veröffentlicht wurde.

August 29 2010

August 26 2010

abotis

Never ending story – google street view

Eins der wohl diskutiertesten Themen in der Medienwelt ist wohl derzeit “Google Street View”. Datenschützer protestieren, Land und Politik legen teils Wiederspruch ein, die Öffentlichkeit ist ratlos. Google selbst hält an diesem Dienst fest und geht zielstrebig in die nächste Runde.

Der Dienst des Suchgiganten Google veröffentlicht 360 Grad Panoramabilder im Internet. Komplexe Infrastrukturen einer Stadt wie Häuser, Straßen, Parks und Sehenswürdigkeiten sind einsehbar und per Mausklick “begehbar”.

Warum wird Google Street View kritisiert?

Die veröffentlichen Bilder werden von Fahrzeugen mit einer Spezialkamera aufgenommen. Die darauf befindlichen Passanten werden zwar technisch unkenntlich gestaltet, doch Privateingentum und Grundstücke sind weiterhin einsehbar. Eine Einladung für Einbrecher und Betrüger? Der Protest der Betroffenen ist entsprechend groß.

Ein entsprechender Beitrag wurde von ZDFmediathek veröffentlicht.

Weiter sind zusätzlich  Daten von Wlan-Netzwerken gesammelt worden. Die aus dem Bereich des “Wardriving” bekannten Mitschnitt von Daten mit dem Programm “Kismet” wurden zudem unverschlüsselte Netzwerke gescannt.

Wie verdient das Unternehmen an “Google Street View”?

Wirtschaftlich gesehen ist Googles Dienst ein neues Zusatzgeschäft. Mit Werbeeinnahmen, die wir bereits aus “Google AdWords” kennen, soll nun ortsbezogene Werbung geschaltet werden. Der virtuelle Einkaufsbummel soll soweit ausgeweitet werden, dass Ladengeschäfte, Hotels und Restaurants betreten werden können. Ein lukratives Geschäft für Werbende und dem Konzern selbst.

Zukünftig werden Werbeflächen von Plakaten und Häuserfassaden mit einer speziellen Software überdeckt. Die Idee dahinter: veraltete Werbung soll von aktueller ( und bezahlter ) Reklame ersetzt werden.

Jetzt auch mit Dreirädern unterwegs

Google macht nicht vor befestigten Straßen Schluss. Mit einem knapp 200 Kilogramm schweren Fahrrad soll nun unerreichbare Bereiche für das Auto gefilmt werden. “Eine groß angelegte Erfassung von Gärten, Parks und Waldwegen sei derzeit nicht geplant.” so laut Google-Sprecher Stefan Keuchel.

August 25 2010

August 23 2010

abotis

Big Apple is watching you?

Wie appleinsider berichtet, wurde wohl ein Patentantrag seitens Apple gestellt. Titel: „Systems and Methods for Identifying Unauthorized Users of an Electronic Device.“
Wie aus dem Titel hervorgeht, dreht sich das Patent um eine Diebstahlerkennung. Es geht dabei darum, dass es dem iPhone oder dem iPad möglich sein soll, einen Benutzer anhand seiner Stimme, seines Gesichtes oder sogar anhand seines Herzschlages erkennen zu können. Mit seiner Frontkamera wären iPhone und iPad gradezu prädestiniert dafür.
Wird nun ein unbekannter Nutzer identifiziert, wird der eigentliche Besitzer sofort benachrichtigt. Entweder per Telefonanruf, SMS oder Email. In Aussicht wird auch eine Benachrichtigung bei der Polizei gestellt.
Doch wie jede Technologie hat auch diese ihre Schattenseiten. Und so gibt es natürlich auch Bedenken bei der Privatsphäre. So könnte Apple ohne weiteres gezielt iPhone – Nutzer ausspionieren und Nutzerprofile erstellen. Auch Bewegungsprofile wären dann keine Herausforderung mehr. Kurzum: Apple wäre es ohne weiteres möglich eine große Datensammlung über seine Kunden anzulegen. Und große Datenmengen wecken für gewöhnlich Begehrlichkeiten.
Die Analyse des Herzschlages wäre ein weiterer kritischer Punkt, da man durch ihn auf den Gesundheitsszustand des Benutzers schließen kann, was kein angenehmer Gedanke ist.

Andererseits wiederum sind die Möglichkeiten einer individuellen Benutzererkennung interessant. Grade bei Geräten, bei denen eine Benutzung durch unterschiedliche Menschen wahrscheinlich ist (z.B. iPad), ließe sich damit eine Möglichkeit einrichten, jedem Benutzer eine individuelle Benutzeroberfläche zur Verfügung zu stellen. Durch die Erkennung von Gesicht, Stimme und Herzschlag würde wohl auch das altbekannte User/Password – Login entfallen. Vorbei das Problem mit zu schwachen Passwörtern oder zu starken, die man ja ganz gerne mal selber vergisst. Möglich wäre es auch diese Form der Authentifizierung auf andere Anwendungen durch das iPad oder das iPhone zu übertragen.
Eine andere Möglichkeit stellt appleinsider in Aussicht. So könnte ein Benutzer für einen anderen eine Notiz hinterlassen. Sobald das iPad erkennt, dass sich der Empfänger an dem Gerät angemeldet hat, wird ihm die hinterlassene Notiz sofort angezeigt.
Man sieht, dass diese Idee von Apple eine sehr kritisch ist, die viel Innovations – und Gefahrenpotential besitzt. Sollte Apple dieses Patent wirklich in Anspruch nehmen, ist zu hoffen, dass sich Apple der Verantwortung bewusst ist.

August 22 2010

August 20 2010

abotis

Twitter als Trafficbooster

Wusstest Du, dass in Deutschland schon 52% der Onlinenutzer in einem Social Network organisiert sind und dass viele davon regelmäßig Social-News Portale nutzen, um sich mit neusten Nachrichten zu versorgen oder eigene News zu posten?

Wenn man das hört oder liest, fällt es einem nicht schwer zu glauben, dass solche Social Networks wie ein Trafficbooster auf Internetseiten wirken können. Eines dieser sozialen Netzwerke ist Twitter.

Für Blogger, Webmaster und Surfer bietet dieses Portal eine effektive Variante, Beiträge zu posten, Artikel bekannter zu machen und selbstgeschriebene News zu veröffentlichen, mit dem Ziel diese einer größeren Zahl von Lesern zur Verfügung zu stellen.

Dabei generieren diese Shortnews immer wieder neue Backlinks und jede Menge spezifischen Traffic, denn sie verlinken direkt wieder zur Quelle.

Darüber hinaus kann man Lesern der eigenen Website durch die Einbindung entsprechender Buttons ermöglichen, die favorisierten Beiträge wiederum bei Twitter zu posten. Diese Buttons gibt es als vorgefertigte Lösungen sowie WordPress-Plugins und können schnell an jeder freistehenden Stelle der Homepage eingebunden werden.

Erstmals ging Twitter als neues soziales Portal im März 2006 an den Start. Seither hat sich einiges getan. Im Jahre 2007 gewann Twitter sogar den South by Southwest Web Award in der Kategorie „Blogs“. Der nächste Preis folgte 2008, der TechCrunch-Preis für das beste mobile StartUp. Mittlerweile ist Twitter in vielen Sprachversionen nutzbar, darunter Deutsch, Spanisch, Französisch, Italienisch und Japanisch. Das „Twittern“ mit 140 Zeichen ist ähnlich wie Kurznachrichten bei Handys. Die Rechte des Textes über den „Tweet“, also Blog, verbleiben bei dem Autor.

Aber nicht nur Privatpersonen nutzen Twitter. Auch Firmen erfreuen sich an diesem sozialen Netzwerk, um ihre neuen Produkte vorzustellen. Auch die Medien wie zum Beispiel auch Nachrichtensender benutzen Twitter für kleine Beiträge oder für ihre Nachforschungen. Fachkollegen, Freunde oder Geschäftsleute informieren sich gegenseitig über Twitter. Kurznachrichten über Handy, sogenannte SMS, werden dadurch zunehmend abgelöst.

August 19 2010

August 18 2010

abotis

Photoshop Express für iPad und iPod verfügbar

Adobe hat nun Photoshop Express für iPad und iPhone veröffentlicht. Die App ist natürlich voll und ganz auf die Geräte zugeschnitten.
Die App ermöglicht es kleinere Korrekturarbeiten an Bildern vorzunehmen. Nachdem man sich entschieden hat, ob man ein vorhandenes Bild bearbeiten möchte oder vorher noch eins aufnehmen möchte, kann es auch schon losgehen. Der Funktionsumfang beschränkt sich auf eher grundlegende Sachen. So kann man Bilder zurechtschneiden, verschiedene Rahmen hinzufügen, Farb – und Bildkorrekturen vornehmen.
Wer den Bildern gern noch den ein oder anderen Effekt hinzufügen möchte kann auch das tun. Das funktioniert auf dem iPhone scheinbar ganz gut. Wer dann sein Bild fertig bearbeitet hat, kann es dann auch gleich per Mail versenden, auf Facebook oder Twitpic veröffentlichen oder auf seinen Adobe – Account hochladen. Das Bild verbleibt natürlich weiterhin auf dem iPhone.

Photoshop Express ist in der aktuellen Version auf für das iPad verfügbar. Die Version unterscheidet sich soweit nicht wesentlich von der iPhone – Variante, außer das es seltsamerweise auf dem iPad nicht möglich ist, das Bild bei Twitpic hochzuladen. Warum, weiß wohl nur Adobe, denn die restlichen Upload – Möglichkeiten sind die gleichen wie beim iPhone.
Von dem, was ich auf nachfolgendem Video sehen konnte, bin ich teils auch insofern von der iPad – Variante enttäuscht, als das es keinen größeren Funktionsumfang als die iPhone – Version hat. Grade mit der größeren Arbeitsfläche, die das iPad bietet, hätte man definitiv noch mehr anfangen können, zumal das Display des iPads auch nicht unbedingt das schlechteste ist. Eine Zoomfunktion hätte hier wohl definitiv Sinn gemacht.
Auch von der Rechenleistung her ist das iPad doch leistungsstärker und so hätte man hier vielleicht mehr Effekt – und Retuschemöglichkeiten anbieten können.
Das dürfte aber alles zu verschmerzen sein, denn die App ist ja nur für kleinere Arbeiten gedacht und nicht für umfangreiche Projekte. Für solche bieten sich ja dann doch mehr iMac und PC an. Weiter dürfte der Umstand, dass die App kostenlos ist, über eventuelle Mängel hinweg trösten bzw. man sollte seine eigenen Ansprüche entsprechend anpassen.

Wer sich das ganze nochmal live ansehen will, für den habe ich das Video hier mal eingefügt:

August 17 2010

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