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January 16 2010
Der Internet Explorer ist zumindest aktuell ein Sicherheitsproblem
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (kurz BSI) warnt vor dem kritischen Zero-Day-Exploit und empfiehlt den vorübergehenden Umstieg auf einen alternativen Browser.
Alles, was sich derzeit so an Windows Versionen im Umlauf befindet, ist davon betroffen. Das gleiche gilt für auch für die diversen Versionen des Internet Explorers; angefangen beim IE6 bis hin zum aktuellen IE8. Laut golem ist aber vornehmlich der IE6 das bevorzugte Angriffsziel.
Gerade in mittelständischen Unternehmen hierzulande ist der Internet Explorer 6 gar nicht so selten noch fester Bestandteil der IT-Infrastrukur und Mitarbeiter werden durch die restriktiven Sicherheitseinstellungen daran gehindert, selbst dagegen etwas zu unternehmen. Sicherlich hat es Vorteile, den Benutzer auf selbst nur weniger sicherheitsrelevanten Systemen einzuschränken, allerdings zeigt der aktuelle Fall, dass solche kritischen Lücken, unabhängig vor Nutzungsrichtlinien und Sicherheitseinstellungen, trotzdem einen Weg ins System finden. In diesem Zusammenhang sei auf den Beitrag von Ed Bott „It’s time to stop using IE6“ hingewiesen.
Auch wenn ich selbst zu den Leuten gehöre, die u.a. berufsbedingt gerne auf dem Internet Explorer 6 herumhacken, so muss man doch anerkennen, Microsoft kümmert sich nicht nur um die Weiterentwicklung des Internet Explorer, sondern trägt auch einen Teil dazu bei, den IE6 von älteren System zu verbannen.

