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March 16 2010

abotis

Hot Deals mit der WAZ

Kasse machen mit der WAZ. Gemeinsam sind wir Schnäppchen. Neue Töne aus Essen. Ab 15. März wollen auch sie mit Westdeal.de ein Stück vom Kuchen der Online Einkaufsgemeinschaften. Zum Wohle der Shopping Enthusiasten. Denn Rabatte von bis zu 50% sollen drin sein. Der Medienkonzern will auf den Zug der Gruppenabverkäufer aufspringen bevor er gänzlich abgefahren ist. Denn scheinbar ist der Kuchen in Deutschland nahezu komplett verteilt.

Vorbild für pfiffige Online-Ideen ist und bleibt wohl Amerika. Dort tummelt sich seit geraumer Zeit GROUPON.com mit Angeboten in mehr als 40 Städten. Die Couponsammelweltmeister sind hier wieder Vorreiter und haben mittlerweile sehr gute Erfahrungen mit Großmengenabnahmen – gemeinsam und online. Nun auch im Land der Erfindung der Rabattmarke. Hier buhlen deutschlandweit Holtzbrinck und Otto eVentures mit CityDeal.de sowie DailyDeal.de von Last.fm um Kundschaft. Regional sind zahlreiche weitere Anbieter auf dem Markt z.B. die Münchner PromoZebra.com oder DealTicket.de aus Berlin und Hannover. Interessant scheint auch tagesangebote.de ein überregionaler Listinganbieter. Die Konkurrenz scheint längst angekommen, sodass man der WAZ-Gruppe einen Fehlstart nachsagen könnte. Doch was lange währt, wird ja manchmal gut.

Im Zentrum steht Nordrhein-Westfalen. Shopper können sich auf Angebote aus Lifestyle, Gastronomie, Wellness, Beauty, Sport, Events, Dienstleistung und natürlich Handel freuen. Das Prinzip ist recht einfach: Ein regionales Unternehmen bietet einen Gutschein feil. Ein Einkauf ist erst geglückt, wenn genügend andere Einkäufer das gleiche Produkt auch auf der Wunschliste haben und kaufen. Anderenfalls kommt kein Kauf zustande und die ShoppingTräume zerplatzen. Daher steht hinter dem selbstlosen Einsatz selbstredend ein geschäftstüchtiger Gedanke. Denn die Macher gehen davon aus, dass Kaufinteressierte über eMail, Twitter oder Facebook ihre Freundemaschinerie in Gang setzen und so mehr zum Kauf animieren. Dabei wird klar auch der Hersteller bekannt. Und die WAZ sitzt bei jedem Deal mit im Boot und kassiert Provisionen.

March 15 2010

abotis

Das World Wide Web ist nicht allein…

Kaum in der Öffentlichkeit präsent schlummert im tiefen des Webs seit fast einem Jahrzehnt ein „zweites Internet“.

X-Win nennt sich das Internet 2 in Deutschland und ist in sich abgeschlossen oder im bekannten Web versteckt. Wer hier glaubt, es handelt sich um einen üblen Scherz, der irrt gewaltig.

Sicherheitsbehörden, Forscher und diverse Unternehmen verwalten Ihre eigenen Netze mit kontrollierter Bandbreite oder kontrollierten Übergangspunkten, die bei Bedarf gesperrt werden können.

Begonnen hat alles mit WIN, dass schlicht und einfach Wissenschaftznetz bedeutete. Gefolgt von zahlreichen Ausbauten zum B-Win und G-Win ( Breitband- und Gigabit-Wissenschaftsnetz. Das heutige X im Namen soll dabei die noch höhere Übertragungsgeschwindigkeit signalisieren. 

Nahezu 10000 Kilometer Glasfaserleitungen verbinden derzeit nun etwa 70 Wissenschaftseinrichtungen. Bereitgestellt wird diese Leitung vom DFN-Verein, dem Verein zur Förderung eines deutschen Forschungsnetzes, die auch ganze Glasfasern angemietet haben.

Kai Hölzner vom DFN-Verein erläutert: „Manchmal ist es erforderlich, sehr schnell ein paar Terabyte Daten an einen anderen Ort zu verschieben und dabei werden eigene Kapazitäten benötigt“.

Doch auch private Internetsurfer sind im Internet 2 unterwegs, ohne darüber im Klaren zu sein, denn das Wissenschaftsnetz ist offen für Jedermann und Frau. Nur für zeitkritische Aufgaben werden abgeschottete und störungsfreie Verbindungen geschaltet.

An genau vier Stellen stellt X-Win den Zugang zu den Hochschulen der Nachbarländer her. Das Forschungsnetz mit einer Richtgeschwindigkeit von einem Terabit pro Sekunde ist dabei mit 26 europäischen Staaten zusammengeschlossen.

Die Forschernetze dienen in erster Linie dazu, den Bandbreitenbedarf für die wissenschaftliche Arbeit zu decken, so berichtet die Welt Online.

Doch wie bereits erwähnt nutzen Sicherheitsbehörden und diverse Unternehmen ebenfalls eigene, angemietete Netzwerke, um sensible Daten und Informationen beispielsweise an Außendienstmitarbeiter zu versenden. In Fachkreisen sind die Begriffe „Tunnelung“ und „VPN – Virtual Private Network“ bekannt.

Aus den amerikanischen Bereich berichtete Brigadegeneralin Susan Lawrence vor knapp zwei Jahren über das Militärnetz, dass geheimhaltungsbedürftige Nachrichten verschlüsselt ans Pentagon liefern sollte: „Wir sind mit der Absicherung des Netzes nicht gut unterwegs.“ und Sie ergänzte dabei:“Es ist ein Sieb“.

Hierzulande wird die Absicherung des Datenverkehrs von Sicherheitsbehörden und Bundeswehrstandorten vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (Kurz: BSI) übernommen. Die rund 500 Experten sorgen dafür, dass keine Viren, Würmer oder Trojaner in die behördeninternen Computer gelangen und stellen auch für Privatnutzer Sicherheitsratschläge zur Verfügung.

March 14 2010

March 13 2010

March 12 2010

March 11 2010

March 10 2010

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