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March 19 2010

March 18 2010

abotis

Wetter wird besser für Cloud-Computing

Erst ein Viertel aller Unternehmen in Deutschland haben sich mit Cloud Computing beschäftigt. Cloud Computing bietet Best-of-Breed-Lösungen. Sofort und billig. Besonders Großunternehmen mit mehr als 5000 Beschäftigten nutzen Clouds. Mittelständler haben sich zumeist dagegen entschieden. Dabei werden Geschäftsanwendungen und Rechenkapazität lobend erwähnt. Prio besitzt der Austausch mit anderen Anwendern.

Risiken beim Sicherheitsmanagement dürfen aber nicht unter den Teppich gekehrt werden. Wenn externe Dienstleister Zugriff auf personen- und unternehmensbezogene Daten haben, verarbeiten und speichern, kommt zwangsläufig die Frage nach Datenschutz und Schutz vor unautorisierten Zugriffen oder gar Angriffen auf dem Pan. Daher stehen weiter Investitionen in den Service an.

Kostenersparnisse stehen im Fokus. IT-Verantwortliche in den Unternehmen meinen, dass sich Cloud Computing in den kommenden Jahren Normalität sein wird. Clouds sind für sie jedoch weder Revolution noch Buzzword. Allerdings wird Transparenz und Klarheit der Vorteile sowie Fallbeispiele von Cloud Computing bemängelt. Es ist wohl so wie die Katze im Sack zu kaufen. Hier müssen die Unternehmen noch die Hosen runter lassen.

Die Skepsis ist bei Herstellern bekannt. Davon getrieben richten sich die Platzhirsche wie EMC, Cisco und VMware schon heute auf eine Welt ein, in der IT-Dienstleistungen wie Cloud Computing statt klassische Produkte das Marktgeschehen bestimmen. Allianzen von Spezialisten und Generalisten formen den aktuellen Diskurs Virtual Computing Environment (VCE). Denn Firmen offerieren in den seltensten Fällen Kompetenzen in Storage-  und Netzwerkprodukten zum Speichern und Virtualisieren. Ideengeber gibt es en mass. Wir werden sehen, wie sich nicht nur die Diskussion sondern vor allem die Dienste entwickeln.

March 17 2010

abotis

USA: Netzwerkausbau geplant

Eigentlich war ich persönlich der Annahme, dass die US-Amerikaner in vielen Bereichen einen Schritt ( oder auch zwei Schritte ) voraus sind. Dies meine ich einerseits natürlich Positiv, andererseits sind einige Entwicklungen nicht tragbar und sollten die Meere nicht überqueren.

Wie ich jedoch aktuell aus einem Bericht der Welt-Online entnehmen kann, wurde nun ein Plan der zuständigen Regulierungsbehörde über einen Ausbau der Netzwerkstruktur vorgelegt.

Hintergrund ist, dass scheinbar 100 Millionen Amerikaner noch keinen Breitbandzugang hätten und eine Basis für wirtschaftliches Wachstum, die Schaffung von Arbeitsplätzen, Wettbewerbsfähigkeit und einen höheren Lebensstandard geschaffen werden soll.

Laut Statistiken des Internet-Dienstleisters Akamai haben gerade mal ein Viertel der US-Internetnutzer einen Anschluss, der Daten mit Übertragungsraten von mehr als 4 Megabit je Sekunde liefern kann.

Das Projekt wird von einem Fond mit 15,5 Mrd. Dollar unterstützt, dass derzeit für die Modernisierung der Telefonverbindungen in armen und ländlichen Gebieten genutzt wird.

Der Plan sieht vor neue Frequenzen für den mobilen Internetzugang freizugeben. Es sollen unter anderem Radio- und TV-Sendefrequenzen für den Mobilfunk freigeschaufelt werden.

Gewinner sind dabei Mobilfunkunternehmen wie Verizon Wireless, Sprint Nextel oder auch der US-Tochter der Deutschen Telekom aber auch für die Ausrüster Alcatel-Lucent, Qualcomm und dem Kabelverleger CommScope eröffnen sich lukrative Aufträge.

Doch bei einer Erhöhung der Netzwerkgeschwindigkeit muss auch die Hardware der Haushalte angepasst werden. So hat bereits jetzt Cisco einen Router vorgestellt, der bis zu zwölf Mal schnellere Internetverbindungen ermöglichen soll als Konkurrenzprodukte.

Im Jahr 2020 soll ein US-Bürger einen zweistündigen Film in HD-Qualität in weniger als zehn Minuten downloaden können, so sieht es der Plan der Regulierungsbehörde FCC vor. ( Das entspricht eine Geschwindigkeit von 100 Megabit pro Sekunde )

Und wie sieht es in anderen Ländern aus?

In Finnland wird ab Mitte dieses Jahres das Recht auf einen 1 Megabit-Internetanschluss garantiert, die im Jahr 2015 bei 100 Mbit/s liegen soll. Mit kleinen Einschränkungen, denn die Leitung erreicht nicht alle Wohnhäuser in abseits gelegenen Gebieten.

Die Schweizer Bevölkerung hat nach dem sogenannten Grundversorgungskatalog seit 2008 einen Internetzugang mit 600 Kbit/s Down- und 100 Kbit/s Upload-Bandbreite.

Auf der anderen Seite der Weltkugel in Australien haben Bürger einen Anspruch auf 512 Kbit/s Down- und 128 Kbit/s Upload-Bandbreite.

Und mit welcher DSL-Geschwindigkeit surft Deutschland… ?

March 16 2010

abotis

Hot Deals mit der WAZ

Kasse machen mit der WAZ. Gemeinsam sind wir Schnäppchen. Neue Töne aus Essen. Ab 15. März wollen auch sie mit Westdeal.de ein Stück vom Kuchen der Online Einkaufsgemeinschaften. Zum Wohle der Shopping Enthusiasten. Denn Rabatte von bis zu 50% sollen drin sein. Der Medienkonzern will auf den Zug der Gruppenabverkäufer aufspringen bevor er gänzlich abgefahren ist. Denn scheinbar ist der Kuchen in Deutschland nahezu komplett verteilt.

Vorbild für pfiffige Online-Ideen ist und bleibt wohl Amerika. Dort tummelt sich seit geraumer Zeit GROUPON.com mit Angeboten in mehr als 40 Städten. Die Couponsammelweltmeister sind hier wieder Vorreiter und haben mittlerweile sehr gute Erfahrungen mit Großmengenabnahmen – gemeinsam und online. Nun auch im Land der Erfindung der Rabattmarke. Hier buhlen deutschlandweit Holtzbrinck und Otto eVentures mit CityDeal.de sowie DailyDeal.de von Last.fm um Kundschaft. Regional sind zahlreiche weitere Anbieter auf dem Markt z.B. die Münchner PromoZebra.com oder DealTicket.de aus Berlin und Hannover. Interessant scheint auch tagesangebote.de ein überregionaler Listinganbieter. Die Konkurrenz scheint längst angekommen, sodass man der WAZ-Gruppe einen Fehlstart nachsagen könnte. Doch was lange währt, wird ja manchmal gut.

Im Zentrum steht Nordrhein-Westfalen. Shopper können sich auf Angebote aus Lifestyle, Gastronomie, Wellness, Beauty, Sport, Events, Dienstleistung und natürlich Handel freuen. Das Prinzip ist recht einfach: Ein regionales Unternehmen bietet einen Gutschein feil. Ein Einkauf ist erst geglückt, wenn genügend andere Einkäufer das gleiche Produkt auch auf der Wunschliste haben und kaufen. Anderenfalls kommt kein Kauf zustande und die ShoppingTräume zerplatzen. Daher steht hinter dem selbstlosen Einsatz selbstredend ein geschäftstüchtiger Gedanke. Denn die Macher gehen davon aus, dass Kaufinteressierte über eMail, Twitter oder Facebook ihre Freundemaschinerie in Gang setzen und so mehr zum Kauf animieren. Dabei wird klar auch der Hersteller bekannt. Und die WAZ sitzt bei jedem Deal mit im Boot und kassiert Provisionen.

March 15 2010

abotis

Das World Wide Web ist nicht allein…

Kaum in der Öffentlichkeit präsent schlummert im tiefen des Webs seit fast einem Jahrzehnt ein „zweites Internet“.

X-Win nennt sich das Internet 2 in Deutschland und ist in sich abgeschlossen oder im bekannten Web versteckt. Wer hier glaubt, es handelt sich um einen üblen Scherz, der irrt gewaltig.

Sicherheitsbehörden, Forscher und diverse Unternehmen verwalten Ihre eigenen Netze mit kontrollierter Bandbreite oder kontrollierten Übergangspunkten, die bei Bedarf gesperrt werden können.

Begonnen hat alles mit WIN, dass schlicht und einfach Wissenschaftznetz bedeutete. Gefolgt von zahlreichen Ausbauten zum B-Win und G-Win ( Breitband- und Gigabit-Wissenschaftsnetz. Das heutige X im Namen soll dabei die noch höhere Übertragungsgeschwindigkeit signalisieren. 

Nahezu 10000 Kilometer Glasfaserleitungen verbinden derzeit nun etwa 70 Wissenschaftseinrichtungen. Bereitgestellt wird diese Leitung vom DFN-Verein, dem Verein zur Förderung eines deutschen Forschungsnetzes, die auch ganze Glasfasern angemietet haben.

Kai Hölzner vom DFN-Verein erläutert: „Manchmal ist es erforderlich, sehr schnell ein paar Terabyte Daten an einen anderen Ort zu verschieben und dabei werden eigene Kapazitäten benötigt“.

Doch auch private Internetsurfer sind im Internet 2 unterwegs, ohne darüber im Klaren zu sein, denn das Wissenschaftsnetz ist offen für Jedermann und Frau. Nur für zeitkritische Aufgaben werden abgeschottete und störungsfreie Verbindungen geschaltet.

An genau vier Stellen stellt X-Win den Zugang zu den Hochschulen der Nachbarländer her. Das Forschungsnetz mit einer Richtgeschwindigkeit von einem Terabit pro Sekunde ist dabei mit 26 europäischen Staaten zusammengeschlossen.

Die Forschernetze dienen in erster Linie dazu, den Bandbreitenbedarf für die wissenschaftliche Arbeit zu decken, so berichtet die Welt Online.

Doch wie bereits erwähnt nutzen Sicherheitsbehörden und diverse Unternehmen ebenfalls eigene, angemietete Netzwerke, um sensible Daten und Informationen beispielsweise an Außendienstmitarbeiter zu versenden. In Fachkreisen sind die Begriffe „Tunnelung“ und „VPN – Virtual Private Network“ bekannt.

Aus den amerikanischen Bereich berichtete Brigadegeneralin Susan Lawrence vor knapp zwei Jahren über das Militärnetz, dass geheimhaltungsbedürftige Nachrichten verschlüsselt ans Pentagon liefern sollte: „Wir sind mit der Absicherung des Netzes nicht gut unterwegs.“ und Sie ergänzte dabei:“Es ist ein Sieb“.

Hierzulande wird die Absicherung des Datenverkehrs von Sicherheitsbehörden und Bundeswehrstandorten vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (Kurz: BSI) übernommen. Die rund 500 Experten sorgen dafür, dass keine Viren, Würmer oder Trojaner in die behördeninternen Computer gelangen und stellen auch für Privatnutzer Sicherheitsratschläge zur Verfügung.

March 14 2010

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