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May 01 2010

Lotus JamCamp 2010, Teil 1 der Nachlese

Die Zeit die man benötigt um eine Veranstaltung sacken zu lassen, war in diesem Fall meinerseits wieder ein wenig länger als zunächst angenommen. Mein gesammeltes Material und die Eindrücke sind vielfältig, daher diesmal eine Zusammenfassung in zwei Teilen.

Das LJC am 23. und 24. April in Ehningen war ein ernst gemeintes positives Beispiel dafür, wie ein Unternehmen die Organisation einer Veranstaltung in die Hand nehmen kann und man trotzdem nie das Gefühl bekommt, einer ständigen Befeuerung vom Marketing ausgesetzt zu sein; trotz Veranstaltungsort und sonstiger Gegebenheiten. Dies trug der guten Atmosphäre zusätzlich positiv bei. Die Mischung aus Anwesenden, denen das Konzept des Open Space bereits durch die Teilnahme an diversen BarCamps bekannt war und auf der anderen Seite Teilnehmer aus Unternehmen, denen das Konzept bis dato völlig neu war, wirkte sich ebenfalls auf gesunde Weise auf den allgemeinen Tenor aus.

Ein Teil des Programms war bereits durch Impulsvorträge vordefiniert und die vier, denen ich beiwohnte, waren absolut sehen- und hörenswert. Herausheben möchte ich hier insbesondere Nicole Simons Vortrag „Unternehmen ticken anders oder warum „so wie im Netz“ nicht funktioniert“. Details zu diesem Vortrag folgen im zweiten Teil der Nachlese zum LJC: Lotus JamCamp 2010, Teil 2 der Nachlese.

Gefreut hat mich das Wiedersehen mit guten Bekannten und das erstmalige Kennenlernen einiger Twitterkontakte, in diesem Fall Thorsten Zoerner. Ebenfalls sehr erfreut war ich über die Bekanntschaft und die Gespräche mit Jörg Kantel, bei dem ich auch die Gelegenheit nutze, ihn über seinen Vortrag zu befragen:

Die Fortsetzung folgt dann im zweiten Teil: Lotus JamCamp 2010, Teil 2 der Nachlese, in den kommenden Tagen.

April 01 2010

re:publica 2010

Vom 14. – 16. April findet die unter Bloggern wohl nicht ganz unbekannte re:publica statt. Im Fokus der diesjährigen Veranstaltung steht das Web2.0 und sein Einfluss auf unsere Gesellschaft. Es geht um den Umgang mit sozialen Netzwerken und die Verknüpfung dessen mit den wirtschaftlichen Interessen seitens der Anbieter.
Welchen Einfluss kann Twitter auf sehr konservative Staaten haben? Oder auf Demokratien bzw. wie förderlich kann das Social Web für eine Demokratie sein bzw. kann sie es überhaupt?

Doch auch der rechtliche Aspekt, der ja beim Bloggen traurigerweise immer mehr in den Vordergrund rückt, wird beleuchtet. Was geht und was geht nicht? Wie sieht es mit der Impressumspflicht aus und wie sieht es mit dem Datenschutz aus? Über diese und andere Bereiche werden die Rechtsanwälte Henning Krieg und Thorsten Feldmann berichten.
Ums Thema Datenschutz geht es auch bei Stephan Dreyer. Jener referiert über die Notwendigkeit eines Jugenddatenschutzes in Zeiten, in denen sich das Sozialleben vor allen Dingen von Jugendlichen sich immer weiter ins Internet verlagert.
Und wie geht man überhaupt mit der Möglichkeit des ständigen Onlineseins um? Und so versucht Benedikt Köhler einen Mittelweg “zwischen always-on und medienzölibat” zu finden.

Nur dieser kleine Ausschnitt aus dem umfangreichen Programm der re:publica 2010 zeigt schon die interessante Vielfalt der Themen, die wiederum alle sehr spannend und interessant klingen. In jedem Fall sind die Themen aber eins: notwendig. Denn grade der Diskurs von Politik und Gesellschaft mit dem Internet hat gezeigt, dass gewisse Kluften zwischen denen herrschen, die das Internet täglich nutzen und zwischen denen, für die das ganze wie Hexenwerk anmutet. Dabei zeigte sich, dass beide Parteien immer recht extreme Positionen zwischen Gut und Böse bezogen haben.So allerdings überwindet man aber keine Barrieren. Schon gar nicht von demjenigen, den man zu überzeugen versucht.
Und so könnte die re:publica dafür sorgen die Themen anzusprechen, die dafür notwendig sind, um einen allgemein vernünftigen Zugang zum Medium Internet und zum Social Web zu finden.

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