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February 05 2011
Google will den „Smartphone–Kampf“ im World Wide Web entscheiden
Android im Aufwind
Schon seit mehreren Monaten versucht Google mit seinem Betriebssystem „Android“ das Smartphonegeschäft für sich zu erschließen. Anfänglich überwiegend belächelt, hat sich Android zu einer ernsthaften Konkurrenz für den Marktführer Apple entwickelt. Mittlerweile dürfte unbestritten sein, dass Google in der Lage ist, Apple merklich Marktanteile strittig zu machen. Diese neuerliche Konkurrenzfähigkeit wurde auch dadurch gefördert, dass Google sich endlich auf seine primäre Stärke zurückbesonnen hat – das World Wide Web.
Google stellt „Android Market Web Store“ vor
Die Vorstellung des neuen „Android App-Store“ war sicherlich eines der Highlights der Pressekonferenz im Google Hauptquartier. Mit diesem Online-Marktplatz, der allen Android-Nutzern verbesserten und übersichtlicheren Zugang zu Applikationen, Updates und Freunden verschaffen soll, versucht Google sich deutlich vom bekannten „App Store“ zu unterscheiden, indem eine Plattform geschaffen wurde, die von Apple nicht binnen eines Tages kopiert oder integriert werden kann.
Trotz oder gerade wegen der Tatsache, dass Google der Weiterentwicklung der mobilen Internetdienste größere Aufmerksamkeit schenkt, als der bloßen Verbesserung der Smartphones an sich, dürfte Google mit dieser Neuerung einen Schritt in die richtige Richtung getan haben. Dies liegt in entscheidendem Maße daran, dass mobile Internetanwendungen vor allem für kommende Tablet-PCs entscheidende Bedeutung haben dürften.
Benutzerfreundlichkeit verbessert
Richtet man seinen Blick von der grundlegenden Konzeption auf die wesentlichen Veränderungen, so sticht einem sofort die klarere und besser strukturierte Bedienungsoberfläche ins Auge. Mit dieser klareren und einfacheren Struktur wurde eines der größten Mankos des vergangenen „Android Market“ beseitigt. Dem Benutzer soll es mit der neuen Oberfläche leichter fallen, Apps zu finden, Rezensionen zu lesen und sie letztendlich zu erwerben.
Auch für Entwickler und Anbieter wurde die Plattform dahingehend verbessert, dass die eigenen Applikationen leichter publiziert werden können und vom Benutzer wiederum einfacher zu finden sind, was vor allem an der erneuerten „Such-Funktion“ liegt.
Besitzer eines, mit Android betriebenen Gerätes, können Applikationen wie normale Internetseiten von ihrem aus PC aufrufen und die entsprechenden Programme herunterladen, anstatt auf einem, teils winzig erscheinendem Display nach der richtigen Anwendung zu suchen.
Diese deutliche Verbesserung in der Benutzerfreundlichkeit dürfte der generellen Kundenakquise nicht schaden – ganz im Gegenteil.
January 31 2011
Ab jetzt wird mitgelauscht: Soundminer – ein neuer Trojaner für Android
Man kann mit Apples App – Politik nicht einverstanden sein. Denn zugegebenermaßen: einfach mal so eine App programmieren, geht so einfach nicht. Und welche Gründe man hinter diesem restriktiven Verhalten vermuten mag, ein positiver Aspekt bleibt: durch das vorherige Durchleuchten der App, bevor sie freigegeben wird, kann man sich ziemlich sicher sein, dass die App keine Malware enthält.
Wie wichtig das sein kann, las ich grade aktuell auf thinq.co.uk. Dort haben Wissenschaftler der City University Hong Kong und der Indiana University, Bloomington einen recht einzigartigen, weil hochentwickelten, Trojaner für Android erschaffen. Wie sicherlich bekannt ist der Andoid App Marketplace nicht so kontrolliert, wie Apples App Store.
Der Trojaner verzichtet nämlich weitgehend auf kleinere Spielereien wie Telefonbuch auslesen, SMS verschicken und dergleichen. Der Trojaner ist dabei nämlich auf das Abfangen von Kreditkartendaten spezialisiert. Dabei durchforstet er keine SMS oder auf dem Handy gespeicherten Emails, sondern hört Telefongespräche ab. Die App fängt nämlich die Sprachdaten vom Mikrofon ab und analysiert die Daten, um zu erkennen ob die Eingabe einer Kreditkartennummer von einem der beiden Gesprächsteilnehmer gefordert wird. Wenn dem so ist, fängt Soundminer an, die gesprochenen Zahlen zu speichern.
Um das ganze zu bewerkstelligen, ohne das der Nutzer darauf kommt, braucht ein nur ein klein wenig Fantasie. Denn für gewöhnlich erfolgt bei jeder Installation einer App eine Nachricht darauf, auf welche Komponenten die App zugreifen wird. Somit soll genau verhindert werden, dass Apps heimlich Dinge tun, die sie offensichtlich nicht tun sollten. thinq.co.uk stellt das Szenario auf, dass Soundminer als Sprachaufzeichnungstool daherkommt. Der Benutzer müsste dann Bestätigen, dass Soundminer auf die Mikrofonkomponente zugreifen darf. Dies würde den Benutzer wohl nur wenig aufschrecken, weiss er ja, so glaubt er, wozu die App diesen Zugriff braucht.
In Wirklichkeit aber lauscht Soundminer mit und zeichnet gegebenfalls die Kreditkartendaten auf. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie gesprochen oder über die Tastatur eingegeben werden, da Soundminer auch die DTMF – Töne anaylsiert und auswertet.
Bleibt noch die Frage, wie die Daten unbemerkt zum Angreifer kommen. Hier haben sich die Forscher auch etwas geniales ausgedacht. Dafür wird einfach eine zweite App hinzugezogen. Die wiederum kann so konzipiert sein, dass es nicht auffällt, weunn sie Zugriff aufs Internet braucht. Für mich denkbar wäre ein Twitter – Client, der Tweets versendet und nebenbei auch noch andere Sachen ins Internet kommuniziert.
Diese Zulieferer – App hört auf den passenden Namen “Deliverer”. Diese App wiederum erhält die Daten von Soundminer. Doch eine direkte Kommunikation der beiden Apps wäre für den Benutzer nachvollziehbar, weil Apps nämlich die Kommunikation untereinander dem Benutzer mitteilen müssen bzw. Android selbst teilt das dem Benutzer mit. Damit das nicht zu auffällig wird, kommunizieren die beiden Apps passiv miteinander. Dies tun sie in dem sie gezielt bestimmte Hardwareeinstellungen (Klingeltonlautstärke bspw.) modifizieren und darüber die Daten austauschen. Somit wäre diese Sicherheitsrichtlinie auch umgangen und die Daten wären nun unbemerkt im Internet.
Hier zeigt sich ganz eindeutig der Nachteil vom Android Marketplace. der, soweit mir bekannt, realtiv unreguliert sind. Inwiefern Apple ein Durchleuchten der Apps vornimmt ist natürlich auch die Frage. Denn was wenn die Trojaner – Routinen sich erst ab einem bestimmten Datum aktivieren? Doch zumindest bei Apple scheint man alles richtig zu machen, denn bisher konnte noch keine Malware in iPhone – Apps entdeckt werden, zumindest solchen, die aus dem offiziellen App Store kamen.
December 28 2010
Android-Handy´s – Im Visier von Cyberkriminellen
Ein lukratives Geschäftsfeld für Cyberkriminelle wird zukünftig die Mobiltelefonie sein, mit zunehmendem Anstieg von Schadprogrammen.
Die Verbreitung von Malware ist per SMS, Klingelton oder über das mobile Internet auf Smartphones möglich. Das Bedrohungspotenzial wird aktuell seitens der Handynutzer nicht realisiert. Mittel oder Langfristig wird die Sorglosigkeit der Anwender zum Problem werden.
Die „klassischen“ Betrugsvarianten, die wir bereits aus der Computerszene kennen, können hier ebenfalls angewendet werden. Phishing, Dialer und Spyware bedrohen bei der weiteren Entwicklung das „sichere“ telefonieren.
Zudem erlaubt Googles App-Market jedem Entwickler, dort seine Programme anzubieten. Zweifelhafte Apps können zwar von Usern gemeldet werden, eine proaktive Überprüfung und Entfernung seitens Google wird derzeit nicht durchgeführt. Laut Google werden jedoch ca. ein Prozent der eingereichten Apps abgelehnt und entfernt.
Selbst das Android – System weist Lücken auf, die vor kurzem entdeckt wurden. Einige davon sind als „gravierend“ eingestuft worden. In Kombination mit Adobe Flash oder Reader, die bereits beliebte Angriffziele sind, wird die Prognose der nächsten Jahre nicht besser.
Es ist nur eine Frage der Zeit bis entsprechende Malwareprogramme unsere Sicherheit im Mobilbereich gefährden wird. Die derzeitige Frage die wir uns stellen sollten, ist die nach dem „sinnvollen“ Verbreitungsweg. Allein die Verbreitung durch Scareware ( Ein Programm, das sich beispielhaft als Virenschutzlösung oder allgemein als „gut“ ausgibt ) wird einem Cyberkriminellen nicht genügen.
Im Umfeld von Geschäftsleuten ist die Wirtschaftsspionage mit dem mobilen Endgerät durchaus attraktiver bestückt. Einige Virenschreiber spezialisieren sich auf die Mobile Variante. Es gibt entsprechende Programme, die einen Vollzugriff auf das Handy gewähren. Darüber werde ich im kommendem Blogbeitrag ausführlicher berichten.
Wir dürfen zwar nicht in Panik verfallen, jedoch sollten Smartphone Nutzer ein Auge offen halten.
Wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr!
November 13 2010
Sicherheitslücken in Android-Handys
Mittlerweile ist die Nachricht herumgegangen wie ein Lauffeuer: Android hat einer US-Studie zufolge mehr als 88 Sicherheitslücken! Die Coverty Studie konnte in Googles Mobilbetriebssystem Android insgesamt sogar 359 Sicherheitslücken ermitteln, von denen allerdings 88 als sehr gravierend einzustufen sind. Sie könnten sogar Sicherheitsprobleme, Datenverlust oder einen Systemabsturz verursachen. Welche das genau sind, möchte man allerdings erst Anfang Januar 2011 veröffentlichen. Diese Zeit soll den Android-Entwicklern nun gegeben werden, um die Sicherheitslücken zu stopfen.
Derzeit besteht also für die Android-Handys noch größte Gefahr schnell gehackt und mit Schadsoftware infiziert zu werden. Empfindliche Daten und Emails könnten gecrackt und an falsche Hände gelangen. Eine Vorstellung, die den meisten Besitzern eines Android-Handys die Haare zu Berge steigen lässt. Auch wenn Experten meinen, dass Android ein grundsätzlich besonders sicheres Betriebssystem sei, kann das die Hiobsbotschaft wenig mildern.
In den USA sind bereits fast gleich viel Android-Handys im Umlauf, wie die beliebten Apple iPhones. Im dritten Quartal diesen Jahres wurden sogar mehr Android-Handys als iPhones in USA verkauft. Weltweit ist ungefähr jedes vierte Smartphone ein Android-Handy. Doch Google greift nun zur Gegenwehr an. Mit bis zu 3133 US-Dollars Prämie auf das Finden von Sicherheitslücken bei Google Diensten, versucht der Internetgigant nun seine Kunden als potentielle Helfer einzusetzen. Schafft Vertrauen und zeigt Loyalität. Jedenfalls erhofft sich das Google. Doch leider hilft das noch nicht, das bereits bestehende Problem zu lösen.
Bleiben wir gespannt, wie schnell die Android-Entwickler die Bugs (Fehler) in der Software beheben können. Fakt ist: Google sorgte damit erst einmal für Negativ-Furore.
June 23 2010
Es geht auch ohne Apple: Adobe mit Gewinn und Akzeptanz
Wie jüngst die Financial Times Deutschland berichtet, läuft das Geschäft von Apple außergewöhnlich gut. Grund dafür ist der Start der Adobe Creative Suite 5, der dem Unternehmen eine Umsatzsteigerung von 34% bescherte.
Der Umsatz des vorangegangenen zweiten Quartals beläuft sich damit auf 934 Mio. $. Raus kam dabei ein Gewinn von 149 Mio. $. Auch die weiteren Aussichten sind nicht allzu trübe, so wird für das jetzige Quartal ein Umsatz von 950 Mio. $ bis zu 1 Mrd. $ erwartet.
Und auch insgesamt zeigt sich, dass Adobe nicht allein von Apple abhängig ist. Denn neben Google, setzen auch noch RIM, Palm und andere Hersteller auf Flash, welches für Mobilgeräte nun mittlerweile auch Version 10.1 erreicht hat. Allerdings lässt sich das Updaten nur über ein Firmware – Update des ganzen Handys durchführen. Ob und wann man also updaten kann, ist von den Herstellern selbst abhängig.
Dies dürfte Adobe wieder ein paar Argumente im Streit mit Apple in die Hand geben. Und gewissermaßen dürfte dies auch ein Rüffel für Apple sein, denen ja – zumindest unter denen die Apple ablehnen – nachgesagt wird, dass sich Apple immer ein wenig zu wichtig nimmt.
Apple hatte stets behauptet, dass Flashanwendungen sehr stromfressend und sehr absturzfreudig sind, zumindest auf dem Mac bzw. auf Apple – Geräten. In Bezug auf den Stromverbrauch bzw. der Rechenlastigkeit hatte Adobe bereits nachgeholfen.
Was die Abstürze angeht, zeigt jüngst die Mozilla Foundation, dass man nicht unbedingt Adobe “ausgeliefert” ist. Mit dem heute erschienen Mozilla Firefox in der Version 3.6.4 soll verhindert werden, dass nicht mehr die gesamte Browseranwendung abstürzt. Hat man also mehrere Tabs geöffnet, wird nur dieser eine Tab und nicht mehr der komplette Browser abtsürzen. Dies gilt auch bei Abstürzen von Apple Quicktime – und Microsoft Silverlight – Plugins. Gewisse Schwierigkeiten bestehen aber weiterhin unter Windows. Die Probleme sind aber nur marginal.
Man sieht also, dass man auch von sich aus das Problem lösen kann, statt nur den Finger auf die anderen zu richten. Ein weiteres Argument wohl für Adobe und gegen Apple.
May 18 2010
iPhone gegen Nexus One: iPhone gewinnt
Inzwischen gibt es zahlreiche Konflikte in die Apple involviert ist. Einer davon war zwischen Apple und Google. Darin ging es um die Marktführung bei Smartphones. Google wollte mächtig Druck auf Apple machen und warf somit das “Nexus One” auf den Markt. Mit der Konkurrenz hat es zwar geklappt, mit dem Erfolg jedoch nicht so. Google zieht sich langsam aus dem Markt zurück.
Google hat den Online-Store für das “Nexus One” geschlossen und bekannt gegeben, dass das Smartphone nun nur noch über Vertriebspartner erhältlich sei. In Deutschland ist dies Vodafone. An den Markt ging das “Nexus One” erst im Januar 2010, somit sieht Google wohl schon nach etwa 5 Monaten den Kampf als verloren an.
Diese Aussage wäre natürlich fatal für das Marketing von Google, also verpackt Google das Ganze etwas schöner: Google habe angeblich lediglich zwei Ziele mit dem “Nexus One” verfolgt und nun sind beide erfüllt worden. Das erste Ziel sei es gewesen, eine Vorreiterrolle im Smartphone-Bereich einzunehmen und somit die Technik voranzubringen. Dies hätte Google geschafft, denn zahlreiche Firmen haben sich beim “Nexus One” einiges ab geschaut. Das andere Ziel sei es gewesen das Handy-Betriebssystem “Android” weiter zu verbreiten, dies sei ebenfalls inzwischen erreicht.
Somit hat Google wohl alle seine Ziele erreicht und zieht sich aus dem Markt zurück. Ebenso könnte man sagen, dass Google einfach nicht an Apple ran kam und dies auch realisiert und sich somit nun von dem Smartphone-Markt zurück zieht.
May 03 2010
Offizieller Twitter – Client nun auch für Android
Wie der offizielle Twitterblog jüngst berichtet, wurde nun ein offizieller Twitter – Client für Android – Handys entwickelt. Wichtig ist dabei, dass Android dabei mindestens die Version 2.1 aufweist. Damit ist es nun möglich direkt zu twittern und nicht erst vorher über mobile.twitter.com zu gehen.
Das besondere bei der App ist dabei, dass es sich ganz hervorragend integriert. Aktuelle Tweets von Personen, die auch im Telefonbuch gespeichert sind, werden dort auch gleich direkt angezeigt genauso wie Geo – Informationen auf Google Maps und die Timeline. Verantwortlich dafür ist die Quickcontact Bar. Sie dient quasi als Schnittstelle zwischen Twitter – Client und anderen Apps.
Wer mal schnell ein Bild von seinem Handy auf sein Twitter – Account hochladen mag, kann dies durch simples Anklicken des Buttons “Share” tun. Dann noch schnell Twitter als Veröffentlichungskanal gewählt und schon wird ein entsprechender Tweet hochgeladen.
Daran erkenn man schon, wie eng die Zusammenarbeit von Twitter und Google war. Der daraus entstandene Quellcode wird open source sein, sodass App – Entwickler darauf zurückgreifen können, wenn immer sie ihre App mit Twitter für Android verbinden wollen.
Wer es ausprobieren will, sollte als mal schnell beim Android Market vorbei schauen.
March 29 2010
iPhone: google Apps vs. MobileMe
Nach reichlich Überlegungszeit und viel Ausprobieren des iPhone, diversen Android Geräten und Palm Pre habe ich mich dann vor 4 Wochen für den Klotz von Apple entschieden. Nicht zuletzt, da die vorhandene „Infrastruktur“ in Form meines Macs irgendwie gut dazu passt und dank iCal und Adressbuch eine funktionierende Synchronisation von Adress- und Kalenderdaten möglich ist.
Die Anforderungen
Nachdem das Vorgeplänkel eigentlich schon ganz nett ist, hätte ich gern auch ein paar Highlights dessen, was google Android von Haus aus schon spendiert, solange man auch einen google Account sein eigen nennt: Push Services. Sprich: Online Synchronisation von Kalender- und Adressdaten sowie E-Mail Benachrichtigung; ohne das ich etwas dafür tun muss. Als Blackberry oder Windows Mobile Nutzer kommt man schon recht lange in diesen Genuss, vorausgesetzt der Arbeitgeber verfügt über die entsprechende Serverausstattung. Auch das iPhone bringt die entsprechende Unterstützung seit OS 2.0 mit.
Als einzelkämpfender Freiberufler habe und brauche ich nicht die Infrastruktur eines Exchange oder Blackberry Servers im Hintergrund, daher fallen beide Optionen an dieser Stelle schon aus.
Die Qual der Wahl: MobileMe, Google Apps
Was bringt den MobileMe denn so mitbringt: An erster Stelle die gewünschten Push Services und darüber hinaus noch ein paar nette Annehmlichkeiten wie Bilder- und Daten-Online-Storage, eine E-Mail Adresse für Push Mail, Fernzugriff um das iPhone zu orten, zu sperren oder zu löschen. Synchronisation zwischen Windows, Mac OS X und iPhone OS. Preis: 79 € für eine Einzelmitgliedschaft im Jahr.
Das wäre ich bereit zu zahlen, allerdings stört mich an diesem Angebot persönlich, noch eine E-Mail Adresse zu führen; die für mich aufgrund der Domain @me.com fast unbrauchbar ist. Eine eigene Domain in MobileMe zu migrieren sieht der Service leider nicht vor.
Google Apps: Kommt zunächst auch in einer kostenlosen Variante, die allerdings nicht die Sync Services für Mobile Endgeräte unterstützt. Dazu ist die Professional Edition von Nöten. Hier haben wir ebenfalls Push Services im Angebot (Microsoft Exchange Standard), die Möglichkeit eine eigene Domain als Standard und diverse andere Domains als Alias hinzuzufügen. Ansonsten umfasst das Angebot noch diverse Tools wie Sites, Docs, Videofreigaben und Groups, die zwar ganz nett aber in meinem Fall nicht so relevant sind. Insgesamt bietet Google 25GB für E-Mail plus 10GB für Sites pro Nutzer an. Pro Nutzer und Jahr bucht google 40 € von der Kreditkarte ab. Ebenfalls eines faires Angebot.
Die Entscheidung
Beide Angebote sind technisch nicht unbedingt einhundertprozentig vergleichbar. Apple bietet als Dreingabe noch reichlich schöne Funktionen. Interessant ist aus meiner Sicht noch der Online Storage (auch wenn ich schon zufriedener Dropbox Nutzer bin). google wertet im Gegensatz dazu noch seine Community Applikationen mit mehr Speicherplatz auf. Und von diesen nutze ich regelmäßig eigentlich fast nur Docs.
Jetzt kommt das große ABER: Die google Apps verwende ich in der kostenlosen Standard Version schon seit längerer Zeit und gerade die Möglichkeit, seine Daten aus den google Applikationen aktuell schon mit iCal und Adressbuch zu synchronisieren funktioniert recht ordentlich und zuverlässig. Daher waren die 40 Euro für das Update auf die Professional Version jetzt das Resultat.
Epilog
Seine Daten in der „Cloud“ zu haben, bereitete mir am Anfang auch reichlich Kopfschmerzen. Immerhin liegen Kontakte, E-Mails und Kalenderdaten bei einem „fremden“ Unternehmen und auf dessen Servern. Andererseits überwiegen meiner Ansicht nach mittlerweile die Vorteile. Trotzdem sollte man immer noch abwägen, welche Art sensibler Daten man der Cloud anvertraut und ab welchem Punkt Schluss ist.
March 23 2010
Vorbild Dell: Mit neuem Android Handy
Mit seinem 5 Zoll großen Display sorgte das Dell Android Handy Mini 5 bereits für Aufsehen, jetzt sind weitere Informationen über das zu “Dell Streak” umbenannte Riesenhandy aufgetaucht. Mit dem großen Display und 480×800 Pixel Auflösung handelt es sich ja schon um ein kleines Tablet, und die jetzt bekannt gewordene Softwareausstattung unterstreicht diesen Anspruch noch: an Bord des Streak befindet nicht nur Android, sondern auch die Bookreader-Applikation des Amazon Kindle, sowie der Zugang zu Amazon MP3 und Amazon Video Streams.
Auch die bei engadget aufgetauchten Fotos der Farbvariationen, in denen das Dell Streak verfügbar sein wird, machen klar, dass Dell mit seinem ersten stärker vermarkteten Android Handy voll auf den Consumer-Markt zielt. Eigentlich ist Dell eher als Computer-Lieferant für Unternehmenskunden bekannt, und das Android Handy Dell Mini 3 wurde bisher überhaupt nur in China und Brasilien angeboten. Doch jetzt meint es Dell offenbar ernst mit seinem Android Engagement, sowohl das Mini 3 wie auch das Mini 5 / Streak kommen 2010 auf den US Markt, und in weiterer Folge hoffentlich auch nach Europa.
Amazon positioniert sich durch die Partnerschaft als Alternative zur Kombination iPad/iTunes – als Content-Plattform für alternative Tablets, denn hier kann der Android Market nicht mit Apple mithalten, während Amazon mittlerweile über 300.000 Bücher für den Kindle anbietet, dazu kommen 11 Millionen Musiktitel im MP3 Format. Da die meisten Android-Handy-Hersteller keine eigenen Inhalte anbieten, könnten bald weitere Anbieter dem Vorbild von Dell folgen. Sony ist derzeit die einzige Ausnahme und setzt beim in Kürze erscheinenden Xperia X10 auf die Integration von “PlayNow”.
Das Dell Streak wird es in 5 verschiedenen Farbvariationen geben.
March 09 2010
AVM goes mobile
Die Berliner Fritzen haben es wieder mal geschaft. Auf der diesjährigen CeBIT präsentiert die Netzwerkschmiede ein FRITZ!App, mit dem Sie ihr Smartphone mit ihrer FRITZ!Box verbinden können. Damit können Sie zu Hause weiter mit Handy telefonieren, aber über Festnetz und Internet und somit Kosten sparen. Denn nahezu jeder nennt ja heute Festnetz/DSL Flatrates sein eigen.
Für Handys mit Android Betriebssystem oder für den Branchenprimus das iPhone. Die Software ist marktreif. AVM will die Applikation in den nächsten Wochen unter die Fangemeinde bringen und hofft, neue FRITZ Jünger zu gewinnen.
Doch wie funktioniert der ganze Spaß? Mobiltelefone suchen automatisch eine WLAN Verbindung mit der FRITZ!Box Fon WLAN 7270. Dadurch lassen sich auch Funktionen wie Telefonbuch, Anrufbeantworter oder Anrufliste mit dem Mobilen nutzen. Selbst wenn Sie mit ihrem mobilen Endgerät anrufen, wird die Verbindung über die Box aufgebaut und in die Statistikfunktionen eingebunden. Kommen Sie also nach einem langen Tag nach Hause, könnte Sie ihr Festnetzanrufe prüfen und sofort mit ihrem Alltagshandy zurückrufen. In besserer Sprachqualität. Über die FRITZ!Box. Sie benötigen kein Festnetztelefon mehr.
Außerdem können Sie Fotos und Videos vom Smartphone mit wenigen Schritten auf Facebook, YouTube und anderen Web2.0 Anbietern posten. Nutzen Sie FRITZ auch als Netzwerkspeicher haben Sie natürlich auch Zugriff auf jede hinterlegte Datei.
Möchten Sie die App nutzen, laden Sie einfach das Programm FRITZ!App Fon herunter. Auf ihrer FRITZ!Box muss aber die neuste Firmware installiert sein. Haben Sie das Programm installiert und konfiguriert, können Sie über die FRITZ!Box intern sowie extern über Festnetz und VoIP mit der Welt in Kontakt treten.
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