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May 13 2011

Entblößt: Apple steht vor „nackten Tatsachen“

Apples Mac OS galt bislang als ein stabiles Betriebssystem, fernab von Sicherheitsproblemen, die eine Bereitstellung von externen Virenschutzsoftware rechtfertigen würden. Anwender wiegen sich dementsprechend in Sicherheit und verlassen sich auf die Entwickler und Werbeaussagen.

Doch seit geraumer Zeit vermehren sich die Meldungen über sicherheitsrelevante Probleme, die Apple – Nutzer in Sorge bringen dürfte. Nach offiziellen Angaben kämen die Sicherheitsprobleme jedoch eher von Drittanwendungen, die der Anwender auf seinem Mac vorfindet. Die weit verbreitete iTunes – Software und der Safari – Browser sind dabei die Vorreiter in Sachen Sicherheitsdefizite.

Selbst der Sicherheitshinweis auf Apples Webadresse lässt vernehmen, dass „kein System zu 100 Prozent immun gegen jede Bedrohung ist“ und eine „Antivirenschutzsoftware zusätzlichen Schutz bieten“ kann.

Auch wenn derzeit Macs noch kein besonders attraktives Ziel für Hacker – Attacken sein mag, so wird sich das in naher Zukunft ändern. Als wohlhabend gelten Apple-Nutzer, denn die Computer sind in der Regel teurer als die Schnäppchen aus dem Elektromarkt. Ein lohnenswertes Geschäft für Hacker, sich diesem Nischenmarkt zu widmen.

Mit Einzug des iPads sowie des legendären iPhones wird Apple immer attraktiver für den Endverbraucher und die Anzahl der Anwender steigt.

Apple wird zwangsläufig seine Sicherheitsweichen stellen müssen, um nicht erschreckend festzustellen, langfristig den Anschluss zu verlieren. Der Erfolg Apples sollte nicht durch angreifbare Systeme verloren werden.

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May 07 2011

Neues 3D – iPad bald auf dem Markt?

Laut unbestätigten Meldungen brodelt derzeit die Gerüchteküche über ein weiterentwickeltes Produkt aus dem Hause Apples. Das prognostizierte iPad soll 3D unterstützen, ganz ohne zusätzliche Shutterbrille.

Nintendo hat es bereits vorgemacht und den ein oder anderen Mitbewerber als Vorreiter in der 3D Technik den Rang abgelaufen. Sicherlich ist Apple gut beraten dieser Technologie zu folgen, doch ob die gewünschte Funktionalität gerade jetzt positiv auf den Anwender stoßt, mag fraglich sein. Gerade die hohen Produktionskosten der 3D – Displays werden zwangsläufig auf den Endverbraucher umgelegt für eine Technologie, die ( derzeit noch ) nicht gewünscht wird.

Die Ressourcen lassen sich sicherlich für die Entwicklung nützlicherer Funktionen nutzen.

Das Gerücht stammt aus Hollywoods eigenen Reihen: diverse Filmstudios arbeiten bereits intensiv an Filmen und Serien, angeblich speziell für das iPad 3 mit 3D Display.

Konkrete Details zum zukünftigen iPad und dem verbautem Display gibt es von offizieller Seite derzeit nicht.

Die „Wahrheiten“ und technischen Details des neuen iPads werden wir bald erfahren. Laut externen Berichten zufolge sei ein Marktstart jedoch noch für dieses Jahr sehr unwahrscheinlich.

Wir dürfen gespannt sein, welche Rudern das Unternehmen Apple in die Hand nimmt. Bleibt zu hoffen, dass der Fokus auf den Verbraucher gerichtet ist.

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May 03 2011

Neue iMacs

Wie computerbase.de jüngst berichtet, hat Apple seine neuen iMacs vorgestellt. Dabei hat sich vor allem was beim Innenleben getan. Bei der Größe wiederum steht der geneigte Apple – User vor der Wahl ob er einen kleineren 21,5″ oder einen größeren 27″ großen iMac sein Eigen nennen will.

Im Innenleben sind ihnen die Thunderbolt -, USB – und Firewireanschlüsse gemein, sowie die 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und die 720p Webcam. Alles andere ist dann grundsätzlich vom Geldbeutel abhängig. So gibt es zum einen den kleineren 21,5″ iMac. Er besitzt Intels “Sandy Bridge” – Quadcore; wie auch der teurere, größere iMac. Dieser ist mit 2,5 GHz getaktet und besitzt 6MB an L3 – Cache.
Als Grafikkarte kommt eine ATI Radeon HD6750M zum Einsatz. Die Festplatte wiederum wird ca. 500 Gigabyte aufnehmen.

Der teurere 27″er wird mit 3,1 GHz getaktet sein und wird seine Daten in einem 8 MB großen L3 – Cache zwischenspeichern können. Bei der Grafikkarte wird einen Gang höher geschaltet und es ist nun ein Radeon HD6970 für die Zeichenarbeit zuständig. Auch die Festplatte bietet mit 1 Terabyte wesentlich mehr Speicherplatz.

Die Preise liegen bei 1149€ für den 21″ Mac und 1899€ für den 27″ großen Mac.

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March 29 2011

Apple iOS 4.3.1 erschienen

Früher als ursprünglich erwartet veröffentlichte Apple kürzlich das Update iOS 4.3.1 für sein Betriebssystem für mobile Geräte. Die vorzeitige Veröffentlichung liegt wohl darin begründet, dass die Version 4.3 für die iOS-Nutzer zwar einerseits diverse Verbesserungen, aber leider auch einige Fehler mit sich brachte. Diese sollen durch das jetzt erschienene Update wieder behoben werden. Ansonsten bringt die neue Version des mobilen Betriebssystems aber keine weiteren Neuerungen, es handelt sich also um einen reinen Bugfix-Release.

Dabei werden durch das Aufspielen des Updates verschiedene Probleme mit den mobilen Geräten selbst sowie dem Zubehör behoben. Dies betrifft zum einen Probleme, die bei der Aktivierung und der Verbindung eines iOS-Geräts mit manchen mobilen Netzwerken auftreten. Von diesem Bug waren Benutzer des Vodafone-Netzes betroffen, die deshalb von der Behebung des Fehlers durch das Update sicherlich erfreut sein dürften. Weiterhin wird ein manchmal auftretender Grafikfehler auf Geräten der 4. Generation des iPod touch behoben.

Darüber hinaus bügelt iOS 4.3.1 ein bei Verwendung des Apple Digital TV Adapters bei manchen Fernsehern auftretendes Flimmern des Bildschirms aus. Auch das bei manchen Webdiensten für Firmen auftretende Authentifikationsproblem wird mit dem Update behoben. Ein im Vorfeld in Bezug auf ein verbessertes Energiemanagement aufgekommenes Gerücht hat sich allerdings nicht bewahrheitet, hier wurden noch keine Verbesserungen implementiert. iOS Version 4.3.1 läuft auf dem iPhone 3GS, iPhone 4, iPad2, iPad und iPod touch-Geräten der 3. und 4. Generation. Das Update kann über iTunes heruntergeladen und auf dem jeweiligen mobilen Gerät installiert werden. Dabei liegt das Programm in Abhängigkeit von dem jeweiligen Gerät in verschiedenen Größen vor.

 

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March 19 2011

Probleme mit MacBook Pro und iTunes

Derzeit gibt es immer mehr Beschwerden von Besitzern der neuesten MacBook Pro-Reihe bezüglich einer Funktion von iTunes. Dabei geht es darum, dass entweder die iTunes-Privatfreigabe auf ein mobiles Apple-Gerät nicht funktioniert, falls sich die iTunes-Mediathek auf einem neuen MacBook Pro befindet, oder dass die Verbindung zwar aufgebaut, aber nicht aufrecht erhalten werden kann.

Das Problem wird bereits intensiv in den offiziellen Apple-Foren diskutiert, mittlerweile existieren über 200 Beiträge von betroffenen Usern zu dem Thema. Laut einem Insider machen wegen der aktuellen Fehlfunktionen viele Besitzer von neuen MacBook Pros auch von ihrem Rückgaberecht Gebrauch. Die Apple Stores und Apple Care sind bereits über den Sachverhalt informiert.

Weiterhin scheint es auch mit dem Streaming von einer iTunes-Mediathek zu Apple TV Probleme zu geben. Lösungen für die technischen Probleme sind indes offensichtlich noch nicht verfügbar. Es ist auch noch nicht bekannt, ob ein Hardware- oder ein Software-Problem für die Fehlfunktionen verantwortlich ist. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass Apple an einer möglichst schnellen Lösung der Schwierigkeiten interessiert ist. Deshalb ist es gut möglich, dass es in absehbarer Zeit zu einer Behebung der Probleme kommen wird. Möglich wäre dies beispielsweise durch ein Update von iTunes.

Die Möglichkeit der Privatfreigabe der iTunes-Mediathek wurde mit der iTunes-Version 10.2 eingeführt. Die Funktion ermöglicht dann das Streaming von Inhalten auf mobile Geräte von Apple wie iPod, iPhone und iPad und darüber hinaus auch auf Apple TV. Allerdings müssen die Geräte mit iOS 4.3 ausgerüstet sein, um die Möglichkeit der Freigabe der Mediathek nutzen zu können.

March 03 2011

Wie erwartet: das iPad2

Wie nicht anders zu erwarten war, hat Apple gestern das iPad2 vorgestellt. Das war keine große Überraschung, genauso wie auch der ganze Rest. Denn der große Knaller in Form im Bereich der Usability so wie einst beim iPhone blieben leider aus. Was eher noch für Aufregung und große Augen sorgte, war die Tatsache, dass Steve Jobs, der sich momentan aus dem Tagesgeschäft Apples aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen hat, höchstpersönlich das iPad2 vorstellte.

Große Revolutionen und Meilensteine blieben also aus, aber trotzdem hat sich einiges getan. Wie AppleInsider zu entnehmen ist, rechnet nun ein A5 – Dual Core – Prozessor im neuen iPad. Dieser läuft bei ca. 1066Mhz. Die Grafikleistung selbst soll bis zu neunmal schneller sein. Das ganze tut der Akkulaufzeit keinen Abbruch, denn dieser soll nach wie vor knapp 10 Stunden lang seinen Dienst verrichten. Also genau wie beim ersten iPad.
Spekulationen gibt es derzeit beim Arbeitsspeicher. So wird vermutet bzw. erwartet, dass im neuen iPad 512MB Arbeitsspeicher verbaut sein sollen. Dies ist gar nicht so unwahrscheinlich, weil bereits im iPhone 4 512 MB RAM arbeiten.

Wo das iPad2 im Leistungsbereich zugenommen hat, hat es beim Gewicht und bei den Maßen abgenommen. So wiegt das iPad nunmehr 600 Gramm, statt 700 wie es noch bei der ersten Generation der Fall war. Von der Dicke her kommt das iPad nur noch auf 8,8mm und ist somit wesentlich dünner als das iPhone 4.

Von der Speicherkapazität bleibt abermals alles beim alten: 16GB, 32GB und 64GB. Wieder werden zwei Versionen angeboten: einmal nur mit WLAN und dann mit 3G für mobiles Internet. Und auch die Preise bleiben in etwa gleich. Los gehts also wiedermal bei 499$, wenn es dann am 11 März in den USA und am 25. März unter anderem dann in Deutschland erscheint.

Große Überraschungen bleiben also aus, wie auch der Bericht des San Francisco Chronicle zeigt. Zwar ist der Umgang mit dem iPad2 nochmals flüssiger und reibungsloser geworden, aber das war es im großen und Ganzen auch schon. Darüber konnte auch Steve Jobs’ Lästereien über all die anderen Tablets nicht hinwegtäuschen. Klar kann man nicht mit jeder neuen Version oder mit jedem neuen Gerät eine technische Revolution auslösen, aber müde sollte Apple nicht werden. Denn die Konkurrenz ist schläft nicht. Ganz im Gegenteil: sie bemüht sich Apple ordentlich Marktanteile ab zuknüpfen. Ein erster ernsthafter Schritt könnte Honeycomb sein. Die neue Version von Android die speziell für Tablets optimiert wurde. Gerüchten zufolge soll sie schon diesen Monat erscheinen.

March 02 2011

Was bringt das iPad2?

Der Termin steht eigentlich schon länger fest: Mittwoch, der 2. März soll es eine große Pressekonferenz Apples geben. Bekanntlich lassen ja solche Ankündigungen die Gerüchteküche um Apple Produkte hochkochen. Diesmal ist es das iPad2.
AppleInsider berichtete schon jüngst über mögliche Entwicklungen.
So gingen die Spekulationen mal wieder hoch, was das neue iPad so alles an Bord haben könnte. So unter anderem eine Frontkamera für Facetime. Neben einer schnelleren Hardware (Prozessor, Grafikchip, mehr RAM) soll das Display wesentlich weniger spiegeln als beim Vorgänger. Auch hinsichtlich der Lieferanten gehen Gerüchte und Fakten um, dass dieses Jahr wohl ganz im Rahmen des iPad 2 steht. Ming-Chi Kuo von Concord erwartet eine Produktion von 4,5 – 5 Millionen Einheiten im ersten Quartal sowie ca. 3 . 4 Millionen im April.

Qualcomm wiederum, seit 1985 in der Mobilfunkbranche tätig, wird als künftiger Partner Apples gehandelt, um neue und schnellere Technologien im Bereich des mobilen Internets zu entwickeln, um somit Apple künftig weiter die Pole Position zu sichern. Hilfreich wäre die Zusammenarbeit mit Qualcomm auch, wenn das Gerücht sich bewahrheiten würde, dass das nächste iPad einen sogenannten “world mode” enthalten soll, womit es möglich sein soll sich, von überall auf der Welt über jedes Mobilfunknetzwerk, ins Internet einloggen zu können. Bisher ist der Mobilfunk in zwei Technologien eingeteilt: GSM und CDMA. Die bisherigen iPads unterstützten jeweils nur eine von beiden Technologien, abhängig vom Verkaufsland und der dort etablierten Techonlogie.
Und hinsichtlich des Know Hows wäre man bei Qualcomm sehr gut aufgehoben, denn sie entwarfen schon eigene Technologien auf Grundlage des CDMA – Standards.

Apple wäre aber nicht Apple, wenn sie nicht noch das ein oder andere Ass im Ärmel hätten. Und wer weiß, was sich Apple nicht noch hinsichtlich der Usability hat einfallen lassen.

February 26 2011

MacBook Pro – Apple besticht mit Leistung

In den letzten Monaten des vergangenen Jahres wurden für die neue Generation des MacBook Pro nur geringfügige Verbesserungen prognostiziert. All diese Skeptiker und weisen Voraussager wurden mit Vorstellung des neuen MacBook Pro eines besseren belehrt. Das neue MacBook wurde optisch nur unwesentlich verändert, doch die technischen Verbesserungen sind umso bedeutender. Apple arbeitete bei der Entwicklung, wie schon von der letzte Generation gewohnt, mit dem amerikanischen Chip-Hersteller Intel zusammen. Eine Zusammenarbeit, die dem solventen Käuferkreis einen deutlichen Leistungsschub bringen dürfte.

Wer bereit ist für das neue 13-Zoll MacBook Pro 1499 Dollar, also etwa 1100 Euro, auf den Tisch zu legen, der wird einen, brandneuen und gerade erst vorgestellten, Intel Dual-Core i7 Prozessor mit 2,7 GHz, eine 500 GB Festplatte, 4GB Arbeitsspeicher und eine Intel HD 3000 Grafikkarte erhalten. Trotz technisch rundum erneuerter Basis, bleibt die Bildschirmauflösung bei 1280×800 Pixel, was diejenigen eher enttäuschen wird, die häufig mit Bild- und Videobearbeitungsprogrammen zutun haben.

All jenen, die das MacBook auch für intensiveres Gaming nutzen wollen, sei gesagt, dass neue Spiele wie Call of Duty 4 zwar spielbar sind, man jedoch merkt, dass das 13-Zoll MacBook hier an seine Grenzen stößt. All diejenigen, die sich hiermit nicht zufrieden geben, müssen auf das 15- oder 17-Zoll-MacBook-Pro zurückgreifen, die neben High-End-Grafikkarte zusätzlich mit einem Quadcore-Prozessor ausgestattet sein werden.

MacBook Pro, 15-inch, 2.2GHz quad-core Core i7

Ähnlich wie das 13-Zoll MacBook hat sich die 15-Zoll Version äußerlich kaum verändert, doch auch hier sind die Neuerungen in der Hardware umso interessanter. Statt einem 2,7 GHz schnellen Dual-Core-Prozessor wurde das MacBook Pro 15-Zoll mit einem 2,2 GHz schnellen QuadCore-Prozessor der i7-Reihe ausgestattet. Die Festplattenkapazität liegt mit 750 GB um einiges höher als die im 13-Zoll-Modell. Besonders in Sachen Grafik und Darstellung wurde beim 15-Zoll-MacBook deutlich nachgelegt.

Statt einer Intel HD 3000 findet man hier eine AMD Radeon HD 6490M, mit der sich hochauflösende Spiele, wie Civilization V, ohne Probleme und äußerst flüssig darstellen lassen. Bei einer Auflösung von 1440 x 900 Pixeln wird auch das Arbeiten mit Video- und Fotoprogrammen gegenüber der kleineren Version deutlich erleichtert. Hiermit lassen sich dann nicht nur Videos leichter bearbeiten, die über die ebenfalls neue HD-Webcam aufgenommen wurden.

February 12 2011

Verspätete Frühlingsgefühle – Überarbeitetes MacBook Air wohl im Sommer

Apple verlängert Zusammenarbeit mit Intel

Laut mehrerer Quellen aus dem englischsprachigen Raum soll Mitte des Jahres eine technisch aktualisierte Version des MacBook Air auf den US-amerikanischen Markt kommen. Begehrteste und gleichzeitig bedeutsamste Veränderung dürfte der Umstieg auf den neuesten Intel Prozessor namens „Sandy Bridge“ sein.

Trotz der Tatsache, dass Intel der jüngsten Vergangenheit vermehrt massive Probleme in der Fertigung des Chipsatzes beklagen musste, ist man von Unternehmensseite unvermindert davon überzeugt, dass man den Prozessor ab Mitte des Monats wieder in voller Stückzahl ausliefern könne. Das dürfte den Verantwortlichen von Apple gerade Recht kommen, nachdem aus unternehmensnahen Kreisen durchgesickert war, dass das neue MacBook wohl schon im Juni dieses Jahres auf den Markt gebracht werden soll. Apple steht anscheinend zu seinen Hardwarelieferanten.

Technisch deutlich nachgerüstet

Statt des Intel Core 2 Duo, der schon bei Markteinführung vor drei Jahren verwendet worden war, setzt Apple bei der neuesten Variante des MacBook Air auf eine deutlich verbesserte Prozessorperformance bei gleichbleibender Größe. Der neuartige Sandy Bridge Prozessor ist dem vorhergegangenen Core 2 Duo Prozessor, der auch im MacBook und im MacBook Pro verbaut worden ist, um zwei Generationen voraus, was vor allem bei Freunden von Foto, Film und Multimedia-Anwendungen für einen flüssigerem Arbeitsablauf sorgen dürfte.

Ebenfalls wird in der Szene gemunkelt, dass bereits im März eine überarbeitete Version des MacBook Pro auf den Markt kommen soll, wobei noch nicht abschließend verlautbart wurde, ob es auch den neuen Sandy Bridge Prozessor nutzen wird. Generell ist jedoch davon auszugehen, dass sich der neue Intel Prozessor langfristig bei den Herstellern durchsetzen wird, da er die Leistungsfähigkeit des Gerätes deutlich verbessert und gleichzeitig verhältnismäßig günstig in der Herstellung ist.

Bis das neue MacBook Air in den deutschen Elektronikmärkten die Regale füllen wird und zu welchem Preis, steht noch in den Sternen. Das es bei Apple für volle Kassen sorgen dürfte, ist, angesichts der vergangenen Verkaufszahlen jedoch nur noch Formsache.

February 05 2011

Google will den „Smartphone–Kampf“ im World Wide Web entscheiden

Android im Aufwind

Schon seit mehreren Monaten versucht Google mit seinem Betriebssystem „Android“ das Smartphonegeschäft für sich zu erschließen. Anfänglich überwiegend belächelt, hat sich Android zu einer ernsthaften Konkurrenz für den Marktführer Apple entwickelt. Mittlerweile dürfte unbestritten sein, dass Google in der Lage ist, Apple merklich Marktanteile strittig zu machen. Diese neuerliche Konkurrenzfähigkeit wurde auch dadurch gefördert, dass Google sich endlich auf seine primäre Stärke zurückbesonnen hat – das World Wide Web.

Google stellt „Android Market Web Store“ vor

Die Vorstellung des neuen „Android App-Store“ war sicherlich eines der Highlights der Pressekonferenz im Google Hauptquartier. Mit diesem Online-Marktplatz, der allen Android-Nutzern verbesserten und übersichtlicheren Zugang zu Applikationen, Updates und Freunden verschaffen soll, versucht Google sich deutlich vom bekannten „App Store“ zu unterscheiden, indem eine Plattform geschaffen wurde, die von Apple nicht binnen eines Tages kopiert oder integriert werden kann.

Trotz oder gerade wegen der Tatsache, dass Google der Weiterentwicklung der mobilen Internetdienste größere Aufmerksamkeit schenkt, als der bloßen Verbesserung der Smartphones an sich, dürfte Google mit dieser Neuerung einen Schritt in die richtige Richtung getan haben. Dies liegt in entscheidendem Maße daran, dass mobile Internetanwendungen vor allem für kommende Tablet-PCs entscheidende Bedeutung haben dürften.

Benutzerfreundlichkeit verbessert

Richtet man seinen Blick von der grundlegenden Konzeption auf die wesentlichen Veränderungen, so sticht einem sofort die klarere und besser strukturierte Bedienungsoberfläche ins Auge. Mit dieser klareren und einfacheren Struktur wurde eines der größten Mankos des vergangenen „Android Market“ beseitigt. Dem Benutzer soll es mit der neuen Oberfläche leichter fallen, Apps zu finden, Rezensionen zu lesen und sie letztendlich zu erwerben.

Auch für Entwickler und Anbieter wurde die Plattform dahingehend verbessert, dass die eigenen Applikationen leichter publiziert werden können und vom Benutzer wiederum einfacher zu finden sind, was vor allem an der erneuerten „Such-Funktion“ liegt.

Besitzer eines, mit Android betriebenen Gerätes, können Applikationen wie normale Internetseiten von ihrem aus PC aufrufen und die entsprechenden Programme herunterladen, anstatt auf einem, teils winzig erscheinendem Display nach der richtigen Anwendung zu suchen.

Diese deutliche Verbesserung in der Benutzerfreundlichkeit dürfte der generellen Kundenakquise nicht schaden – ganz im Gegenteil.

February 02 2011

Die (mangelnde) Privatsphäre bei iPhone – Apps

Da hab ich mich wohl ein wenig getäuscht. Im letzten Artikel über den Trojaner Soundminer schrieb ich ja noch, dass Apples strikte App – Politik im App – Store zumindest den Vorteil hätte, dass man sicher sein kann, dass man sich keine gefährlichen Programme auf das iPhone lädt. Das tat ich in diesem Artikel.

Eine Studie der TU Wien, von der ich grade auf Technology Review las, lehrt mich nun eines besseren. Denn dort untersuchte der Doktorand Manuel Egele mit Kollegen 1400 Apps. Diese wurden hinsichtlich der Sicherheit der Privatsphäre untersucht. Und das Ergebnis zu dem die Studie kam war nicht allzu rosig.
Dabei stammten aber nicht alle Apps aus dem App – Store. Aus jenem stammten 825 Apps, während 582 aus den Cydia Repositories stammten. Die Cydia Repositories bieten ebenfalls Apps an. Diese sind aber nicht von Apple autorisiert und laufen folglich nur auf iPhones, die einen Jailbreak haben. Von diesem wird aber – grade von Apple – immer wieder abgeraten, da er wohl Sicherheitslücken hervorrufen kann.
Besonders häufig wurde immer wieder die Geräte – ID abgefragt. In selten Fällen, an der Zahl 205, hatten die Entwickler diese direkt und bewusst abgefragt. Bei 656 Apps geschieh dies indirekt oder unbewusst über die eingebundenen Softwarebibliotheken und integrierter Werbung.
Die reine Geräte – ID selber gibt zwar noch keine Auskunft über die Person, aber die Verknüpfung der ID mit einem Facebook – Konto könnte dem Abhilfe schaffen.
Ansonsten waren auch noch die Adressbücher, Ortsdaten und E – Mai – Informationen bei den Apps sehr begehrt.
Dabei sind zwei Sachen kritisch: zum einen kam die meisten Apps die ungefragt und direkt auf die Geräte – ID zugriffen aus dem App – Store und zum anderen wissen die App – Nutzer nicht einmal, dass überhaupt auf solche Daten zugegriffen wird. Eigentlich sollte eine Abfrage erfolgen, ob die Apps dies dürfen, aber dies geschieht in den meisten Fällen gar nicht. Trotz das dies aber nach den geltenden Lizenzrechtsbestimmungen gilt, halten sich die Entwickler nicht dran und Apple scheint dies auch nicht großartig nachzuprüfen.

Insofern ist natürlich die Frage auf was die Apps geprüft werden, bevor sie veröffentlicht werden und wie? Es bleibt zu hoffen, dass Apple dort noch ein wenig nachbessert und somit künftig seine Nutzer besser schützt.

January 29 2011

Applikationen für Mobiltelefone – Das geschnitten Brot von Morgen

Das Geschäft boomt

Applikationen für Mobiltelefone, kurz „Apps“, werden in den kommenden Jahren einen immer bedeutenderen Platz in den Umsatzstatistiken der großen Mobilfunkhersteller einnehmen. Besonders durch jüngste Schlagzeichen, wie „10 Milliarden Downloads im App-Store“, wurde uns die bilanzielle Bedeutung solcher „Mini-Programme“ vor Augen geführt.

Alleine im Jahr 2010 wurden weltweit etwa 8,2 Milliarden dieser Programme heruntergeladen.

Wirklich jeder hat eine

Umgerechnet auf die Weltbevölkerung besitzt jeder Bewohner gut eine App – keine schlechte Quote möchte man meinen.

Glaubt man der jüngsten Studie des amerikanischen Forschungsinstitutes Gartner, so wird sich die Zahl der heruntergeladenen Apps im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verdoppeln. Demzufolge wird im Jahr 2011 mit einer Zahl von etwa 17,7 Milliarden Apps gerechnet, die von Benutzern weltweit gekauft oder kostenlos „gedownloadet“ werden.

Trotz der Tatsache, dass acht von zehn heruntergeladenen Apps dem Benutzer kostenlos zur Verfügung stehen, sind die Möglichkeiten zur kommerziellen Nutzung und die damit verbundene Gewinnmarge bereits jetzt riesig. Glaubt man den Prognosen, so wird der Verkauf von Apps, sowie die in den Apps integrierte Werbung, bis zum Ende des Jahres 2011 weltweit mehr als 15 Milliarden US-Dollar in die Kassen der Hersteller und Entwickler spülen.

Diese Zahl erscheint durchaus realistisch, wenn man berücksichtigt, dass bei den Verbrauchern eine zunehmende Bereitschaft zu existieren scheint, für praktische, nützliche oder unterhaltsame Applikationen Geld auszugeben. Betrachtet man zusätzlich dazu die Zahl derer, die noch kein Smartphone benutzen, sich aber in naher Zukunft eines zulegen wollen, so wird schnell klar, an welcher Bedeutung dieser Geschäftsbereich noch gewinnen dürfte.

Konkurrenz legt nach

Nahezu jeder Hersteller von Smartphones hat mittlerweile einen, auf die eigenen Geräte zugeschnittenen, App-Store eingerichtet, wobei es schwer sein dürfte, jemals die Erfolge des Apple „Marktes“ annähernd zu erreichen, geschweige denn sie zu übertreffen.

Gerade in einer Phase, wo Apple mit dem Verkauf von bereits 14 Millionen iPads eine Fülle von neuen, potenziellen „App-Käufern“ geschaffen hat, wird den Konkurrenten von Microsoft, HTC und Co. geradezu das Wasser im Mund zusammenlaufen, wenn sie daran denken, dass sie mit ihren, in einigen Monaten erscheinenden Tablet-PCs, einen ähnlichen Coup länden könnten.

January 27 2011

Künftige iPhones als Portemonnaie?

Wie AppleInsider jüngst berichtet sucht Apple neue Mitarbeiter. Doch nicht irgendwelche Mitarbeiter, sondern im besten Fall solche mit Doktortitel. Auskennen sollten sich die angehenden Mitarbeiter möglichst mit RFID.
RFID dürfte einigen bekannt sein, da diese Technologie nicht ganz unumstritten ist. Denn mit RFID lassen sich Objekte wie auch Personen eindeutig identifizieren, ohne dass man von dem Prozess irgendetwas mitbekommt, da das ganze über Funk abläuft. Hierzulande hat RFID negative Schlagzeilen durch den Einsatz in den neuen Personalausweisen Deutschlands gemacht.
Neben den datenschutzrechtlichen Bedenken und Problemen ergeben sich durch RFID aber auch überaus praktische Möglichkeiten. Und die will Apple jetzt nutzen. Zumindest vermutet das AppleInsider.
Demnach soll das iPhone 5 oder vielleicht erst spätere iPhones mit RFID – Technologie ausgestattet werden, um damit direkt zahlen zu können. Gerüchten zufolge sollen dabei primär erstmal Apple – Installationen zur Verfügung stehen. So zum Beispiel ein iTunes – Terminal bei denen man sich die Songs aussucht, herunterladet und dann bequem sein iPhone an das Terminal hält.
Die Daten vom RFID – Chip werden gelesen und könnten dann entsprechend über den Anbieter des iPhone – Vertrages abgerechnet werden. Grundsätzlich soll das “e – Wallet” – iPhone aber erstmal in Apple Stores zum Einsatz kommen.
Dass die Idee aber noch größere Ausmaße annehmen könnte, ist klar, wird aber noch untermauert durch ein weiteres Jobangebot. Denn weiterhin werden noch mindestens zwei “Manager Global Payment Platforms” gesucht. Diese haben den Auftrag weltweit neue Bezahlmöglichkeiten für Apple – Kunden einzurichten und dementsprechend neue Geschäftskontakte und -möglichkeiten zu erschließen. Das sie dabei “part of something big” sein könnten, lässt aufhorchen und auf einen nächsten Geniestreich Apples hoffen.
Wer sich dazu noch im Regelwerk des internationalen Zahlungsverkehrs auskennt und schon immer mal mit Unternehmen, Banken und Zahlungsabwicklern verhandeln wollte, kann es ja mal auf eine Bewerbung ankommen lassen.

January 20 2011

Apple blickt mehr als zuversichtlich in die Zukunft

„Ich liebe Apple und hoffe, dass ich schnell wie möglich wieder zurück sein kann“. Mit diesen Worten verabschiedete sich Apple-Gründer und CEO Steve Jobs diese Woche bei seinen Mitarbeitern, da er sich aus gesundheitlichen Gründen für unbestimmte Zeit aus dem Tagesgeschäft zurückziehen wird.

Schon kurz nachdem diese Äußerung publik wurde, kursierten unter den Apple-Fans und Anlegern hauptsächlich zwei Fragen: Wann kommt Jobs zurück? Und was, wenn er nicht mehr zurückkommt?

Auch wenn diese Fragen noch nicht öffentlich gestellt wurden, so reagierte Apple „Vize“ Tim Cook, der Jobs während seiner Abwesenheit vertreten wird, prompt auf derartige Spekulationen. Er bezeichnete die derzeitige Lage als exzellent, wobei er vor allem die breite Produktspanne und die Qualität und den Enthusiasmus im Entwicklerteam hervorhob. Letzteres wurde wohl maßgeblich von Jobs selbst aufgebaut, da er stets darum bemüht war, über einen kreativen, hocheffizienten und fortschrittlichen „Mitarbeiterpool“ zu verfügen.

Cook verwies eben genau auf dieses Spektrum an hochqualifizierten und exzellent ausgebildeten Fachkräften, die ihn in der festen Überzeugung bestärken, dass Apple sich mit aufrechtem Gang in Richtung Zukunft bewegen könne.

Die aktuellen Geschäftszahlen scheinen dem zweiten, starken Mann im Apple-Konzern Recht zu geben. Das Unternehmen verfügt über 60 Milliarden Dollar Reserven, die nicht zuletzt durch die Rekordverkaufszahlen beim iPhone (16,2 Millionen Exemplare), dem iPad (7,3 Millionen) und dem Mac (4,1 Millionen) angehäuft werden konnten. Zudem entwickeln sich die Umsätze bei Filmen, Musik und Apps via iTunes besser als je erwartet wurde.

Diese Tendenz konnte Apple auch im ersten Quartal 2011 bestätigen. Bei einem Umsatz von etwa 26,8 Milliarden Dollar erwirtschaftete das Unternehmen einen Reingewinn von 6 Milliarden Dollar – neuer Rekord.

Trotz allem wird der Ausfall Jobs von Analysten und Aktionären deutlich negativ gewertet, da er immer noch als kreatives Herz und mahnender Organisator des Weltkonzerns gesehen wird. Zeitweise gaben die Aktien um bis zu acht Prozent nach, wobei sich der Aktienkurs momentan auf einer „Achterbahnfahrt“ zu befinden scheint.

Derartige Kurssprünge sind mit logischer Argumentation nicht zu erklären, da sich Apple während der letzten, längeren Abstinenz von Jobs (Januar bis Juni 2009) unverändert positiv entwickelt hatte.

Dementsprechend positiv und motiviert verkündete Cook auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz: „Wir wollen uns Marktanteile im Smartphonesektor weiter ausbauen!“

Zukunftsängste klingen anders!

January 10 2011

„Verizon iPhone“ womöglich schon diesen Monat!

Noch vor wenigen Tagen haben wir in unserem Artikel „Verizon debütiert mit 4G Smartphones – Apple hält die Füße noch still“ unsere Skepsis bezüglich einer Zusammenarbeit zwischen Verizon und Apple zum Ausdruck gebracht.

Neuesten Entwicklungen nach zu urteilen, müssen wir jedoch Teile unseres Statements zurücknehmen. Immer konkreter werdende Gerüchte machen auf der CES die Runde, dass das revolutionäre „Verizon iPhone“ schon am 11. Januar dieses Jahres bei der Verizon Pressekonferenz im New Yorker Lincoln Center vorgestellt werden könnte.

Bisher unbestätigten Quellen zu Folge wurde diese Pressekonferenz, an der auch Apple CEO Steve Jobs womöglich teilnehmen wird, eigens zur Vorstellung des neuen iPhone eingeräumt.

Von offizieller Seite hüllt man sich in völliges Schweigen. So hieß es von Unternehmensseite nur, dass man sich bemühe, den hohen Erwartungen gerecht zu werden – wobei diese Aussage den Spekulationen sicher Auftrieb verleihen dürfte.

Wenige Tage zuvor hatte Verizon die Hoffnungen der Verbraucher noch deutlich gedämpft, nachdem auf der weltgrößten Elektronikmesse in Las Vegas gleich mehrere Smartphone verschiedener Hersteller vorgestellt wurden, die über das revolutionäre 4G-Datennetz von Verizon betrieben werden.

HTC, Motorola und Co. präsentierten bereits ihre Konzepte hinsichtlich einer Nutzung des 4G-Netzes mit dem Mobiltelefon, doch Apple hielt sich bis zum heutigen Tage mehr als bedeckt inwieweit sie die neuen Datenverbindungen in ihre iPhones integrieren werden.

Dieser Fakt gab in den letzten Tagen wiederholt Anlass zu Spekulationen, die auch dadurch begründet waren, dass der Exklusivvertrag zwischen Apple und dem Netzbetreiber AT&T Anfang dieses Jahres ausgelaufen war und seitens Apple nicht verlängert wurde.

Auch dieses Jahr hat es Apple, die „traditionell“ nicht an der CES teilnehmen, mit dieser „Gerüchteküche“ mal wieder geschafft, eine gehörige Portion der Aufmerksamkeit auf sich zu fokussieren, da die amerikanische Presse, Fachkreise und nicht zuletzt die Verbraucher fast schon besessen auf die Vorstellung des neuen iPhone pochen.

„Wir kommentieren diese Gerüchte nicht. Wir sind hier, um unser 4G-Netz und die Smartphones unserer Partner zu präsentieren“, wurde von Verizon-Seite verlautbart.

„Ich kann mich zu Fragen bezüglich einer möglichen Zusammenarbeit von Apple und Verizon nicht konkret äußern, jedoch bin ich höchst zufrieden mit der Leistung unseres neuen Netzwerkes und ich bin zuversichtlich, dass es der Belastung durch eine eventuelle Eingliederung des iPhone durchaus standhalten würde“, war ein weiterer, vielversprechender Kommentar von Unternehmensseite.

Der Summe der Informationsfetzen nach zu Urteilen steht eine Veröffentlichung des neuen iPhone kurz bevor und es stellt sich jetzt die Frage, inwiefern sich das neue „Schätzchen“ in das erst kürzlich angelaufene 4G-Netz einfügen wird.

Eins steht jedoch definitiv fest: Ein iPhone, das statt einer Bandbreite von 700kbps – 1Mbps mit bis zu 12 Mbps auf Inhalte im World Wide Web zugreifen kann, wird dem Benutzer Tränen der Freude in die Augen treiben.

January 07 2011

Mac App Store gestartet

Nachdem der Starttermin, für Apple nicht ganz ungewöhnlich, bereits einmal von Dezember 2010 auf den 6. Januar 2011 verschoben wurde, pustete Apple im Zuge eines Snow Leopard Updates auf 10.6.6 auch kurzerhand den Store mit auf die Platte.

Und da ist er nun, die Familienähnlichkeit zum iOS Store ist nicht zu leugnen. Und wie im Vorfeld angekündigt, sucht man vergebens nach kostenlosen Testversionen, um möglicherweise einen Fehlkauf zu vermeiden. In diesem Punkt ist man auf die Weitsicht der Entwickler angewiesen, die hoffentlich freiwillig Testversionen über ihre eigenen Websites anbieten.

Grundsätzlich ist das Vertriebsmodell á la App Store für viele, kleinere Entwickler sicherlich attraktiver, als auf weiter Flur allein und mit eventueller Hilfe von z.B. eSellerate selbst ihre Software zu vermarkten und an den Käufer zu bringen. Immerhin ist bei einigen Applikationen deutlich an der Preisschraube gedreht worden; und zwar nach unten.

Auf der anderen Seite steht und fällt dieser Mac App Store genau so mit den gleichen restriktiven Vorgaben und Einschränkungen wie schon der iOS Store; heißt: Was Apple ablehnt oder gar gegen Richtlinien verstößt, bleibt draußen. Zudem wird nun auch Software über diese Plattform vertrieben, die vormals kostenlos zu haben war. Ein Beispiel hierfür ist z.B. QuickCurser.

Zuletzt bleibt die Hoffnung, dass Apple bitte nicht auf die blöde Idee kommen möge, den App Store zukünftig (vielleicht schon mit OS X 10.7) als einzige Möglichkeit anzubieten, Software auf einen Mac zu installieren.

January 04 2011

Verizon debütiert mit 4G Smartphones – Apple hält die Füße noch still

Der amerikanische Telekommunikationskonzern Verizon wird die derzeitige „Consumer Electronics Show“, kurz CES, nutzen, um eine Reihe von Smartphones vorzustellen, die ihre mobilen Datendienste über das neuartige 4G-Netz anbieten.

Vor Beginn der weltweit größten Telekommunikationsmesse in Las Vegas, die vom 6. bis zum 9. Januar stattfinden wird, werden diejenigen enttäuscht, die im Vorfeld mit Neuigkeiten bezüglich eines gerechnet hatten. Die Enttäuschung rührt vor allem daher, dass schon seit längerem Gerüchte kursieren, nach denen Apple und Verizon bei der nächsten Generation iPhone zusammenarbeiten und das neue Datennetz „4G“ verwenden wollen, was nun zu verifizieren war.

Anstatt einem erneutem „Apple-Coup“ werden bei der diesjährigen CES diejenigen drahtlosen Geräte im Vordergrund stehen, die das neuartige 4G nutzen und zumeist mit dem Google Betriebssystem Android arbeiten werden. Es ist die Rede von mindestens vier Mobiltelefonen und einem, an das iPad angelehnten Tablet-PC.

Amerikas größter Netzbetreiber Verizon ließ sein ultra-schnelles Datennetz 4G bereits im vergangenen Dezember anlaufen, wobei sie bis dato ausschließlich Laptops mit dem neuartigen Netzzugang (Long Term Evolution) ausstatteten, der als direkter Nachfolger des UMTS-Netzes gehandelt wird.

Schon vor der, mit Spannung erwarteten, Pressekonferenz am Donnerstag, machten Spekulationen die Runde, dass Verizon mit den Herstellern Samsung, Motorola, HTC und LG Electronics bereits bindende Vereinbarungen bezüglich der Vermarktung geschlossen hätte.

Entgegen jüngster Vermutungen scheint Verizon die, im Laufe des letzten Jahres forcierte, Bindung mit Google weiter intensivieren zu wollen, um gegen die „Allianz“ aus Apple und AT&T weiter Bestand haben zu können.

Es bleibt also abzuwarten, wann und wo Apple seine Pläne für das kommende Jahr veröffentlichen wird. Eine Mitarbeit von Verizon beim iPhone 5 erscheint nach dem jetzigen Stand der Dinge jedoch ausgeschlossen.

December 28 2010

Android-Handy´s – Im Visier von Cyberkriminellen

Ein lukratives Geschäftsfeld für Cyberkriminelle wird zukünftig die Mobiltelefonie sein, mit zunehmendem Anstieg von Schadprogrammen.

Die Verbreitung von Malware ist per SMS, Klingelton oder über das mobile Internet auf Smartphones möglich. Das Bedrohungspotenzial wird aktuell seitens der Handynutzer nicht realisiert. Mittel oder Langfristig wird die Sorglosigkeit der Anwender zum Problem werden.

Die „klassischen“ Betrugsvarianten, die wir bereits aus der Computerszene kennen, können hier ebenfalls angewendet werden. Phishing, Dialer und Spyware bedrohen bei der weiteren Entwicklung das „sichere“ telefonieren.

Zudem erlaubt Googles App-Market jedem Entwickler, dort seine Programme anzubieten. Zweifelhafte Apps können zwar von Usern gemeldet werden, eine proaktive Überprüfung und Entfernung seitens Google wird derzeit nicht durchgeführt. Laut Google werden jedoch ca. ein Prozent der eingereichten Apps abgelehnt und entfernt.

Selbst das Android – System weist Lücken auf, die vor kurzem entdeckt wurden. Einige davon sind als „gravierend“ eingestuft worden. In Kombination mit Adobe Flash oder Reader, die bereits beliebte Angriffziele sind, wird die Prognose der nächsten Jahre nicht besser.

Es ist nur eine Frage der Zeit bis entsprechende Malwareprogramme unsere Sicherheit im Mobilbereich gefährden wird. Die derzeitige Frage die wir uns stellen sollten, ist die nach dem „sinnvollen“ Verbreitungsweg. Allein die Verbreitung durch Scareware ( Ein Programm, das sich beispielhaft als Virenschutzlösung oder allgemein als „gut“ ausgibt ) wird einem Cyberkriminellen nicht genügen.

Im Umfeld von Geschäftsleuten ist die Wirtschaftsspionage mit dem mobilen Endgerät durchaus attraktiver bestückt. Einige Virenschreiber spezialisieren sich auf die Mobile Variante. Es gibt entsprechende Programme, die einen Vollzugriff auf das Handy gewähren. Darüber werde ich im kommendem Blogbeitrag ausführlicher berichten.

Wir dürfen zwar nicht in Panik verfallen, jedoch sollten Smartphone Nutzer ein Auge offen halten.

Wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr!

November 11 2010

OS X 10.6.5 Update erschienen

Am gestrigen späten Abend veröffentlichte Apple das Update auf 10.6.5 für OS X und OS X Server. Neben einigen Performance Optimierungen betreffend iPhoto, Aperture, OpenGL und Mainstage beseitigt das Update überwiegend einige bekannte Fehler wie z.B. bei der Exchange Server Anbindung.

Nach dem Update gibt es leider Inkompatibilitäten mit einigen Third-Party Mail Plugins, in dessen Folge Mail diese Plugins beim Start deaktivert. Davon betroffen sind unter anderem GrowlMail, Letterbox und widemail.
Durch einen Eingriff in die entsprechende info.plist lässt sich das Problem aber zumindest rudimentär und vorerst lösen. Eine Anleitung dazu ist bei rm -rfv verfügbar.

September 15 2010

WeTab auf dem Vormarsch

Der iPad ist noch Allen im vollen Munde, doch schon nächste Woche taucht der in der Öffentlichkeit deklarierte „iPad-Killer“ auf.

Nach diversen Vertröstungen hinsichtlich des Verkaufsstarts ist die Markteinführung nächste Woche in den Märkten Media Markt und Amazon geplant, gefolgt von Conrad und dem Versandhaus Otto.

Zwei Modelle wird es geben: Der WeTab mit 16 Gigabyte Speicher und Wlan zu einem Preis von 449 Euro, sowie der WeTab 3G mit doppeltem Speichervolumen von 32 GB, Wlan und 3G- Fähigkeit zu einem Preis von 569 Euro.

Implementiert wurde das auf Linux-Basis betriebene Betriebssystem MeeGo, das in zahlreichen Smartphones, Netbooks und Internet TV – Geräten Platz finden soll.

Das multitaskingfähige Tablet ist nach Aussage des Geschäftsführers und Entwicklers Helmut Hoffer von Ankershoffen „ein vollwertiger Computer, der mit Netbooks konkurriert“

Seine Akkulaufzeit beläuft sich dabei nach Herstellerangabe auf bis zu sechs Stunden, das im Vergleich zum iPad mit mehr als 10 Stunden eher gering wirkt. Der fest eingebaute Akku lässt sich nur in einer Fachwerkstatt wechseln.

Tablets sind im Trend und zahlreiche Hersteller präsentieren bereits jetzt schon die unterschiedlichsten Versionen. Die meisten Entwickler greifen dabei auf das offene Betriebssystem Android zurück, das vor Kurzem Probleme beim HTC Desire gemacht hat und laut Google-Entwickler derzeit ( diepresse.com berichtet ) nicht für Tablets-PC´s geeignet ist.

Nach einigen vergangenen Pannen scheint das deutsche Unternehmen aus Berlin nun ein marktfähiges Gerät erschaffen zu haben, dass nach dem ersten Eindruck ein attraktives und stabiles Gerät entwickelt hat. Ob es die Umsatzrekorde des Vorreiters iPad durchbrechen wird, mag ich derzeit bezweifeln. Wir dürfen auf die ersten Erfahrungsberichte der Anwender hoffen.

Querverweise:

- yenodio: Ran an den Pad und ein kleiner Trost

- yenodio: Mitbewerberanalyse iPad

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