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September 07 2010
Das bringt iOS 4.1
Im Laufe der Woche wird Apple die neue Version iOS 4.1 veröffentlichen. Das war Grund genug für 9to5mac über die Veränderungen zu berichten, die wir euch nicht vorenthalten wollen.
So soll das Problem mit dem proximity sensor gelöst werden. Jener Sensor ist eigentlich dafür zuständig zu erkennen, ob der Benutzer ein Gespräch führt oder nicht. Wenn dem so ist, schaltet der Sensor das Display ab bzw. deaktiviert es. Das hat zwei Gründe: zum einen soll Strom gespart werden und zum anderen soll verhindert werden, dass der Benutzer aus Versehen während des Telefonierens weiter Befehle ausführt. Letzteres funktioniert aber nicht immer und so kam es, dass einige iPhone – User Telefonate beendeten oder andere Befehle ausführten, obwohl sie dies natürlich nicht wollten.
Die neue Version soll dies nun beheben und dafür sorgen, dass der Sensor korrekt arbeitet. Weiter soll die Bluetooth – Verbindung gefixt werden und auf dem iPhone 3G soll iOS nun wesentlich schneller als noch in der Version 4.0 laufen.
Auch das Game Center kommt nun mit der neuen Version. Man kann sich dort mit seiner Apple ID anmelden und dann mit Freunden oder Fremden spielen. Die Angabe einer Emailadresse erleichtert dabei das Finden und Gefunden werden. Danach kann man sich immer auf ein Match treffen oder sich per Auto – Match an gleichwertige Gegner aus aller Welt vermitteln lassen.
Auch Facetime erhält ein paar neue Features. So kann man nun seine Facetime – Kontakte zu seinen Favorites hinzufügen. Nachdem nun auch der neue iPod Touch Facetime an Bord haben wird ist es möglich eine Facetime – Anfrage per Email zu versenden. Wie bisher per Telefonnummer wäre beim iPod Touch auch ein wenig schwer.
Wer auf Game Center und Facetime verzichten kann oder einfach nur nicht will, dass die eigenen Kinder damit rumspielen, kann beides in den Einstellungen deaktivieren.
Mit dem iPhone 4G ist es möglich HD Videos aufzunehmen und zu editieren. Per App war es dann bisher möglich das Video auch bei Facebook hochzuladen. Mit der neuen Version steht einem von Anfang die Möglichkeit zur Verfügung das Video bei YouTube oder MobileMe hochzuladen.
Die iPhone 4G – Besitzer kommen dazu noch in den Besitz von HDR – Fotografie. Dabei nimmt das iPhone nacheinander 3 Bilder auf, um daraus ein neues zu generieren, welches eine wesentlich bessere Beleuchtung bzw. Lichtverhältnisse aufweisen soll. Das Feature lässt sich mit einem Klick an – und abschalten. Wer will kann das HDR -Foto und das Einzelbild parallel speichern oder auch nur das HDR – Foto.
Wie erwartet wird auch das neue iOS Ping, Apples eigenes music social network, mit an Bord haben. Damit dürfte dann Ping in den nächsten Tagen einen rasanteren Useranstieg als bisher schon erleben.
Und dies waren die grundlegendsten Neuerungen in iOS4.1. Manch neues Feature ist für die deutschen Benutzer belanglos.
So können die amerikanischen Benutzer sich zum Beispiel TV -Serien bzw. Episoden einzelner Serien herunterladen. Wer eine Folge nur für 48 Stunden haben will, bezahl 99 US – Cent, wer sie dagegen dauerhaft besitzen will zahlt 2,99 $. Dies steht allerdings den deutschen bzw. europäischen Nutzern nicht zur Verfügung, wobei ich mal vermute, dass die lizenzrechtliche Gründe hat. Weiterhin von wenig Interesse ist das Update der AT&T Firmware. AT&T ist in Amerika der größte Telekommunikationsanbieter sowie der exklusive Vertriebspartner für das iPhone.
Man darf sich also durchaus freuen auf das neue iOS. Zum einen wird der Bugfix des proximity sensor einige erfreuen und zum anderen dürfte wohl das Game Center für einen Mehrwert an Unterhaltung sorgen. Schön zu sehen, dass Apple sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruht.
September 06 2010
Warum es bei Facebook nicht Ping macht
Vor kurzem startete ja Apples Ping, eine Art Facebook für Musik. iTunes werden Ping bereits kennen und der Dienst konnte binnen kurzer Zeit über 1 Million Benutzer für sich gewinnen. Einmal angemeldet kann man dort nach seinen Lieblingskünstlern suchen, ihnen folgen, ihre Statusmeldungen lesen und Musikempfehlungen nachgehen. Natürlich kann man sich auch dort mit einander befreunden, sich gegenseitig Musik empfehlen oder auch einfach anderen zeigen, was man momentan hört.
“Freunde” ist ein gutes Stichwort, denn andere Anwendungen, wie bspw. Ping, können über die Facebook – API die Facebook – Freunde des jeweiligen Nutzers suchen lassen. Der Zugriff auf diese API ist für gewöhnlich ohne weiteres möglich. Es sei denn, die Anwendung, die auf die API zugreifen will, würde für die Server von Facebook eine hohe Belastung bedeuten. Diese Gefahr sah wohl Facebook bei den 1 Million Ping – Nutzern und sperrte den Zugriff von Ping auf Facebook.
In solchen Fällen müssen erst genaue Abmachungen mit Facebook getroffen werden, weshalb sich nun wohl Facebook und Apple an einen Tisch setzen, um eine Abmachung über die Zugriffe bzw. den Umgang mit der kommenden Serverbelastung zu treffen.
Nur jene Verhandlungen verliefen bisher eher zäh bzw. waren für Apple bisher nicht akzeptabel. Daraufhin beschloss Apple, die API trotzdem zu nutzen, was wiederum Facebook sauer aufstieß.
Bis dahin können Ping – Nutzer ihre Freunde nur über Email einladen, wobei sich viele iTunes – Nutzer wohl von alleine bei Ping anmelden werden, weshalb wohl die fehlende Möglichkeit Freunde über Facebook einladen zu können, wohl verschmerzbar sein dürfte.
Gespannt dürfte man sein, was wohl aus Ping wird. Sicherlich eine zwar nicht neue aber eine sehr rechtzeitige Idee, die das aufkommende Social Shopping sehr populär machen könnte. Und auch für Apple dürfte wohl noch ein wenig mehr Geld in die Kassen kommen. Mashable dagegen bezeichnet Ping sogar als letzten Nagel im Sarg von Myspace, welches sich ja schon seit einiger Zeit auf einem absteigendem Ast befindet.
Man darf gespannt sein. Hat vielleicht einer von euch schon Erfahrungen mit Ping? Was haltet ihr grundsätzlich von diesem “Facebook für Musik”?
September 05 2010
Das iPhone bald auch (mit aller Wahrscheinlichkeit) bei anderen Anbietern
Die Welt berichtet momentan wieder mal über die sich ankündigende Auflösung des exklusiven Vertriebsrechts. Vertraglich ist das exklusive Vertragsrecht T – Mobile bis 2012 zugesichert. Allerdings sieht der Vertrag auch vor, dass es im vierten Quartal 2010 ein Sonderkündigungsrecht gibt, welches es Apple zusichert, das iPhone auch über andere Telefonanbieter vertreiben zu lassen.
Die Telekom sieht dem gelassen entgegen, da das Unternehmen auch noch durch andere Geräte konkurrenzfähig bleiben könne, wie die Welt wohl Telekom – Chef Niek Jan van Damme zitiert. Eine sehr selbstbewusste Aussage, denn immerhin konnte die Telekom 1,9 Millionen iPhones verkaufen. Ein Verlust des Exklusivrechtes sollte sich also schon in den Bilanzen niederschlagen bzw. die Bilanzen schmälern, denn auch nach Verlust des Rechtes, würde T – Mobile das iPhone weiter vertreiben.
Dazu könnten sich die Anbieter O2 und Vodafone gesellen, die laut Wall Street Journal mit Apple bereits in Verhandlung stehen.
Für Apple wäre die Auflösung des Exklusivrechts ein reiner Gewinn. Denn mit mehr Anbietern würden sich auch mehr Tarife angeboten, die das ohnehin sehr begehrte iPhone für noch mehr Menschen attraktiv machen könnte. Zwar wären die Verkaufspreise wesentlich höher, dafür könnte man aber mit günstigeren Grundgebühren. Zumal schon bald das Weihnachtsgeschäft ansteht, bei dem Apple dann dementsprechend dazu verdienen könnte.
Dadurch wiederum könnte Apple noch mehr Geräte absetzen. Dies allerdings würde auch den Nachteil haben, dass Apple das iPhone abwertet. Denn Apple lebt von seinem exklusiven und hochwertigem Image. Würde es nun aber “verramscht” werden, könnte dieses Image leiden. Dies könnte ein Grund sein, warum sich Apple gegen die Aufgabe entscheiden könnte. Doch dies ist wohl eher unwahrscheinlich, denn letztlich macht das Produkt die Qualität aus, nicht die Quantität.
August 23 2010
Big Apple is watching you?
Wie appleinsider berichtet, wurde wohl ein Patentantrag seitens Apple gestellt. Titel: „Systems and Methods for Identifying Unauthorized Users of an Electronic Device.“
Wie aus dem Titel hervorgeht, dreht sich das Patent um eine Diebstahlerkennung. Es geht dabei darum, dass es dem iPhone oder dem iPad möglich sein soll, einen Benutzer anhand seiner Stimme, seines Gesichtes oder sogar anhand seines Herzschlages erkennen zu können. Mit seiner Frontkamera wären iPhone und iPad gradezu prädestiniert dafür.
Wird nun ein unbekannter Nutzer identifiziert, wird der eigentliche Besitzer sofort benachrichtigt. Entweder per Telefonanruf, SMS oder Email. In Aussicht wird auch eine Benachrichtigung bei der Polizei gestellt.
Doch wie jede Technologie hat auch diese ihre Schattenseiten. Und so gibt es natürlich auch Bedenken bei der Privatsphäre. So könnte Apple ohne weiteres gezielt iPhone – Nutzer ausspionieren und Nutzerprofile erstellen. Auch Bewegungsprofile wären dann keine Herausforderung mehr. Kurzum: Apple wäre es ohne weiteres möglich eine große Datensammlung über seine Kunden anzulegen. Und große Datenmengen wecken für gewöhnlich Begehrlichkeiten.
Die Analyse des Herzschlages wäre ein weiterer kritischer Punkt, da man durch ihn auf den Gesundheitsszustand des Benutzers schließen kann, was kein angenehmer Gedanke ist.
Andererseits wiederum sind die Möglichkeiten einer individuellen Benutzererkennung interessant. Grade bei Geräten, bei denen eine Benutzung durch unterschiedliche Menschen wahrscheinlich ist (z.B. iPad), ließe sich damit eine Möglichkeit einrichten, jedem Benutzer eine individuelle Benutzeroberfläche zur Verfügung zu stellen. Durch die Erkennung von Gesicht, Stimme und Herzschlag würde wohl auch das altbekannte User/Password – Login entfallen. Vorbei das Problem mit zu schwachen Passwörtern oder zu starken, die man ja ganz gerne mal selber vergisst. Möglich wäre es auch diese Form der Authentifizierung auf andere Anwendungen durch das iPad oder das iPhone zu übertragen.
Eine andere Möglichkeit stellt appleinsider in Aussicht. So könnte ein Benutzer für einen anderen eine Notiz hinterlassen. Sobald das iPad erkennt, dass sich der Empfänger an dem Gerät angemeldet hat, wird ihm die hinterlassene Notiz sofort angezeigt.
Man sieht, dass diese Idee von Apple eine sehr kritisch ist, die viel Innovations – und Gefahrenpotential besitzt. Sollte Apple dieses Patent wirklich in Anspruch nehmen, ist zu hoffen, dass sich Apple der Verantwortung bewusst ist.
August 13 2010
Das Reisebüro immer dabei: iTravel
Wie Patently Apple berichtet hat Apple wohl einen Patentsantrag auf ihre App iTravel gestellt. Das ist insofern erwähnenswert, als das dadurch Einblicke in die Möglichkeiten dieser App gewährleistet werden. Darf man dem Bericht glauben, so werden wohl Smartphones - bzw. in diesem Fall genauer das iPhone – unser Leben stärker beeinflußen als vielleicht bisher angenommen.
So soll es über iTravel nicht nur – wie der Name irgendwo schon suggeriert – möglich sein, Flüge zu buchen und die Tickets dann auf dem iPhone zu speichern. So könnte es dann auch möglich sein, per iPhone sich Essen oder Getränke an den Platz bringen zu lassen. Film - oder Unterhaltungswünsche können natürlich auch bequem per iPhone aufgegeben werden.
Inwiefern das allerdings möglich ist, aufgrund der immer noch sehr kritischen Haltung der Fluglinien gegenüber Handys im Flugzeug, bleibt abzuwarten.
Nach der Landung kommt für gewöhnlich der Check – In ins Hotel. Auch hier wiederum lässt sich das iPhone hervorragend nutzen. Als Ticket für eine bereits erfolgte Reservierung oder gar als Zimmerschlüssel.
Auch hier könnte das Bestellen von Essen und Getränken möglich sein, so wie das Buchen von Extraleistungen, das Erhalten von Vorschlägen bezüglich Sehenswürdigkeiten, das Buchen von Taxis oder das Einstellen der Klimaanlage. Vorausgesetzt, das Hotel bietet dies entsprechend an.
Und genau hier setzt auch das eigentlich Problem ein: die dafür nötige technische Infrastruktur und deren Umsetzung. Beim Buchen von Flügen mag das noch relativ leicht sein. Das Austellen von Onlinetickets ist ja heutzutage kein Problem mehr.
Aber grade bei der Nutzung von Hoteldiensten sehe ich einige kritische Punkte. Die Hotels müssten ihre Netzwerke und Server entsprechend einrichten.
Einerseits insofern, als das die genannten Features auch garantiert werden können, andererseits sind sie natürlich an die Verbindungsprotokolle gebunden, die Apple ihnen vorgibt, welche ja auch der eigentliche Gegenstand des Patents sind.
Dann wiederum gibt es da aber noch einen kritischen Punkt: die Sicherheit. Inwiefern wird eine eindeutige Identifikation des Gastes bzw. durch das iPhone gewährleistet? Ist es ausgeschlossen, dass ein anderer Gast vielleicht mit seinem iPhone und gefälschten Daten sich Zutritt verschaffen kann?
Es soll schon öfter vorgekommen sein, wo eine fehlerhafte Implementierung von Verbindungsprotokollen zu Sicherheitslücken und –risiken geführt hat.
iTravel ist sicherlich eine super Idee, die aber wirklich gut durchdacht sein möchte. Natürlich wird sie nie unverzichtbar werden, kann aber vieles einfacher machen. Vor allem weil das iPhone die Rolle eines Reiseassistenten komplett übernimmt.
Einzig allein sollte man, wenn man sich auf das iPhone verlässt, nie eins vergessen: das Akkuladegerät. Es wäre wohl nur zu ärgerlich, wenn das iPhone in der Schlange zum Check – In den Geist aufgibt, auf der wiederum das Flugticket vorhanden war und der Flug somit nicht angetreten werden kann. Aber mit Akkulaufzeiten hatte Apple ja noch nie arge Probleme.
August 12 2010
iPhone 5G: Gerüchteküche
Während sich das iPhone 4 gerade erst in der Markteinführung befindet und viele Kunden sehnsüchtig auf die Lieferung warten, machen zahlreiche Gerüchte um die nächste iPhone-Generation die Runde. Das Technikblog iLounge heizte der Gerüchteküche als erstes ein: Schon im Januar 2011, so soll eine absolut vertrauenswürdige Quelle mitgeteilt haben, will Apple die nächste Generation des iPhone auf den Markt bringen. Seither überschlagen sich die Spekulationen um die Neuauflage des Smartphones, zumal Apple in Deutschland den Exklusivvertrieb des iPhone über die Telekom wohl beenden will. Ein schneller Relaunch wäre dazu ein günstiger Zeitpunkt.
Als möglichen Grund für die rasche Einführung des iPhone 5G nennen Technik- und Marktexperten unisono die Antennenprobleme des iPhone 4. Weil das „Antennagate“ für Apple mehr als nur ein PR-Desaster ist, könnten die Gerüchte um das iPhone 5G Substanz haben. Zwar verteilt Apple kostenlose Schutzhüllen gegen die Empfangsprobleme. Gleichzeitig wurde allerdings bekannt, dass Apple weltweit Antenneningenieure rekrutiert. Ein neugestaltetes Gehäuse ohne Antennenprobleme wäre demnach ein konsequenter Schritt.
Diskutiert wird jedoch nicht nur, ob das iPhone 5G überhaupt Anfang 2011 in den Handel kommt, sondern auch der Umfang der Neuauflage. Mit den Spekulationen um ein neues Gehäusedesign sind auch neue Features ein Thema. So veröffentlichen die Experten von iFun.de einen Apple-Patentantrag, der den Schluss zulässt, dass das iPhone 5G mit einem MagSafe-Anschluss ausgestattet sein könnte. Darüber hinaus besprechen nahezu alle Technik-Blogs Features, die schon für das iPhone 4 in der Diskussion waren. Im Zentrum der Gerüchteküche stehen vor allem die Kamera, das Gehäuse und der Prozessor. Szenekenner haben kaum Zweifel daran, dass Apple das iPhone 5G mit einer 8 Megapixel-Kamera ausstatten wird, um den Anschluss an die Konkurrenz nicht zu verlieren. Eine kürzlich bekannt gewordene Liefervereinbarung zwischen Sony und Apple befeuert dieses Gerücht. Unstrittig scheint auch zu sein, dass ein neues iPhone mit einem noch leistungsfähigeren Prozessor ausgestattet wird. In Bezug auf die Hülle sorgt ebenfalls ein Apple-Patentantrag für Spekulationen, das neue iPhone könnte mit einer berührungsempfindlichen Außenhaut versehen werden, die ähnlich wie die Magic Mouse auf Gesten und Berührungen reagiert.
Ob sich all das in den wenigen Monaten bis Januar realisieren lassen wird, sei dahingestellt. Immerhin hat Apple derzeit nicht nur die Baustelle iPhone zu beackern. Branchenkenner rechnen damit, dass ein Jahr nach dem Verkaufsstart des iPad ein neues iPad mini und eine neue iPod-Linie auf den Markt kommen soll. Die Kapazitätsgrenze wäre schnell erreicht, zumal die Lieferengpässe weder beim aktuellen iPad noch beim iPhone behoben sind. Bewahrheiten sich die Gerüchte, riskiert Apple zudem, seine Kunden zu vergrätzen: Wenn ein teures High End-Telefon nach kurzer Zeit veraltet ist, fühlen sich selbst eingefleischte Apple-Fans veräppelt. Gut möglich also, dass sich die Gerüchte als heiße Luft entpuppen oder dass aus dem Launch des iPhone 5G ein dezent überarbeitetes iPhone 4.1 wird.
July 06 2010
iPhone 4 mit Produktionsfehler?
Direkt nach dem Verkaufsstart des iPhone 4 gab es bereits zahlreiche Berichte über Empfangsstörungen. Dabei sollte das Problem auftreten, wenn man das iPhone 4 in einer speziellen Position in der linken Hand hält. Durch ein Designfehler sollte diese Abdeckung zu Empfangsproblemen führen. Die hierfür vorgesehene Lösung von Apple lag darin, das iPhone einfach richtig zu halten, also mit der rechten Hand. Diese Lösung stellte jedoch die davon betroffenen Kunden nicht zufrieden.
Apple trieb dieses Problem sogar noch weiter, als sie ihre Service-Mitarbeiter dazu anwiesen keine Kulanzfälle anzuerkennen. Ein Workaround für dieses Problem war beispielsweise eine iPhone-Tasche oder ein Bumper, den einige Apple-Stores aus Kulanz kostenlos herausgegeben haben. Dies wurde von Apple direkt verboten und alle Mitarbeiter sollten in diesem Fall sehr streng verfahren. (Beitrag von uns darüber)
Einige Zeit später reagierte Apple erneut auf das Problem und erklärte, dass der Fehler tatsächlich bei Apple liege. Jedoch soll der Fehler kein Produktions- oder Designfehler sein, sondern ein Softwarefehler. Die Software zur Berechnung der Empfangsanzeige sei fehlerhaft und aus diesem Grund wäre die Anzeige falsch. Eine tatsächliche Empfangsverschlechterung läge nicht vor. Diese Mitteilung wurde heftig diskutiert und sehr skeptisch angesehen, da diese Mitteilung den plötzlichen Verbindungsabbruch nicht erklärte.
Nun werden neue Informationen bekannt, dieses Mal aus den Reihen der Apple Mitarbeiter. So spricht man inzwischen von einem Produktionsfehler bei dem iPhone 4. Das Material sei fehlerhaft und würde somit den Empfang unter bestimmten Umständen verschlechtern. Diese Aussage wird auch von zahlreichen unabhängigen Versuchen bestätigt. Somit ist im Moment die wahrscheinlichste Erklärung für dieses Problem ein Materialfehler bei dem iPhone 4.
July 01 2010
Apple fordert von Mitarbeitern keine Kulanz
Direkt nach dem Verkaufsstart sind zahlreiche Stimmen laut geworden: Unter bestimmten Bedingungen ist der Empfang bei dem neuen iPhone 4 schlecht. Reklamierte man dieses Problem, so wurden in einigen Fällen bestimmte Gadgets aus Kulanz verschenkt um dieses Problem zu vermeiden. Dies soll sich laut Apple nun aber ändern.
Aber erst einmal zurück zu dem eigentlichen Problem: Hält man das neue iPhone 4 mit der linken Hand ganz gewöhnlich, so kommt es teilweise zu starken Empfangsproblemen, da die Antenne mit der Hand abgedeckt wird. Dieses Problem ist laut Apple kein Designfehler, sondern ein Nutzungsfehler der Besitzer.
Hält man das Handy ordnungsgemäß in der rechten Hand, so tritt das Problem nicht auf. Somit ist für Apple klar, dass es kein Fehler ist, sondern der Fehler beim Nutzer liegt. Umgangen werden kann dieses Problem auch mit einer Handytasche oder Bumper, diese kosten natürlich Geld.
Bisher wurden diese Gadgets teilweise kostenlos aus Kulanz herausgegeben. Dies soll sich nun aber ändern, denn Apple hat eine Anweisung herausgegeben, die besagt, dass aus Kulanz keinerlei Gadgets mehr herausgegeben werden sollen und man in diesem Fall hart bleiben soll. Diese Tatsache ist extrem verwunderlich, da Apple bisher stets mit gutem Support und Nutzerfreundlichkeit geglänzt hat, dies hat sich nun wohl auch geändert.
Anmerken sollte man jedoch, dass diese Informationen auf einem Dokument basieren, das der Blog “Boy Genius Report” erhalten hat und angeblich aus einer vertrauenswürdigen Apple-Quelle stammt. Apple hält sich mit einer Bestätigung oder Dementierung zurück, denn eine Stellungnahme gab es bisher dazu nicht.
June 28 2010
Einzigartiges Geschäftsjahr für Apple in Aussicht?
Das dieses Jahr ein wohl selten so erfolgreiches Jahr für Apple sein wird, war wohl vielen klar. Und die Voraussetzungen sind ja auch sehr günstig. Zum einen der Trend zu Apple – Produkten dann das iPad und nun noch das iPhone.
In Zahlen sieht das ca. so aus: am 23.06. berichtete bereits hardmac, dass Apple wohl offiziell hat verlautbaren lassen, dass es nun in knapp 3 Monaten 3 Millionen iPads verkauft hat.
Zum Vergleich: für das erste iPhone brauchte Apple 74 Tage um 1 Million zu verkaufen.
Gegen das iPhone 3G kommt das iPad aber nicht an: 1 Million war die Anzahl der iPhone 3G die Apple binnen eines Wochenende verkaufte. Inwiefern allerdings die anfänglichen Lieferschwierigkeiten – wir erinnern uns, Apple hatte den Run unterschätzt – die Verkaufszahlen schmälern ist nicht bekannt. Es bleibt abzuwarten, inwiefern der Hype um das iPad nun vorbei ist oder ob sich die Verkaufszahlen langsam einpegeln. Eins ist aber schonmal zu sagen: ein Flop ist das iPad sicherlich nicht. Würden auf jedem iPad nur 50$ reine Gewinnspanne liegen, wäre Apple um 150$ Millionen reicher.
Und es darf bezweifelt werden, dass Apple grundsätzlich nur geringe Gewinnspannen legt. Grund für diese Annahme ist ein Artikel aus dem Onlineangebot der Financial Times Deutschland. Jüngst wird berichtet, dass die Materialen für das kleinste iPhone – Modell bei ca. 190$ liegen. Verkauft wird es teils aber für ca. 740$ liegen. Allerdings kommen dazu noch Arbeits -, Liefer -, Lizenz – und weitere Kosten. Doch selbst nach Abzug aller Kosten sollte für Apple noch ein stattlicher Betrag drinne sein.
Und dieser wird sich richtig rechnen: Denn aktuell berichtet MacRumors, dass Apple wohl bereits 1,7 Millionen des neuen iPhones 4G verkauft hat. Im Gegensatz zum iPad wird der starke Verkauf hier wohl langanhaltend bleiben. Besonders dann, wenn Apple seine Taktik aufgibt, das iPhone nur über exklusive Telefonanbieter zu vertreiben. Dies ist bis dato nur ein Gerücht. Allerdings eines, welches Realität bekommen könnte. Schon beim letzten iPhone 3GS gab es mit zunehmender Nähe zum iPhone 4G – Release auch bei anderen Anbietern.
Inwiefern das nun stimmt oder nicht, wird sich in Deutschland gegen Dezember 2010 zeigen. Dann läuft das exklusive Vertriebsrecht T – Mobiles aus, welches dann konsequenterweise verlängert werden müsste. Ist Apple schlau geben sie diese Taktik auf. Denn mit mehreren Telefonanbietern könnten sie die Nachfrage massiv steigern und das iPhone noch attraktiver machen, dank niedrigerer Preise und einem höheren Tarifangebot.
Man darf gespannt sein, welche Zahlen Apple am Ende des Geschäftsjahres wird vorlegen können. Ich vermute aber mal dass in der Pressemitteilung dazu durchaus das Wort „Rekord“ vorkommen kann.
June 27 2010
Mitbewerberanalyse iPad
Der wohl größte Konkurrent für das iPad ist wohl derzeit der neue Tablet-PC von Google, der zwar noch nicht auf dem Markt erhältlich ist, aber über den schon heiß diskutiert wird. Da Google bereits mit seinem Handy Nexus One dem iPhone ordentlich Konkurrenz macht, spekulieren viele nun auch über den neuen Google Tablet-PC. Aber nicht nur Google sondern auch ASUS ist ein ernstzunehmender Konkurrent von Apple.
Das ASUS EeePad EP 101TC ist ein Tegra-Tablet ohne Tastatur mit einem 10-Zoll-Tablet. Es ist ca. 1,22 cm dick und wiegt 675 Gramm. Mit dem Betriebssystem Microsoft Windows Embedded Compact 7 wählt ASUS den Nachfolger der embedded CE-Serie. Es soll vor allem im Multimediabereich einen großen Sprung nach vorn geleistet haben.
Auch das ASUS Eee Pad EP121 ist ein weiterer ernstzunehmender Nebenbuhler von Apple`s IPad. Es beinhaltet den CULV-Prozessor von Intel und läuft unter Windows 7. Es verfügt über ein Multitouchdisplay, aber bietet die Möglichkeit einer Tastaturvorrichtung.
Furore in diesem Bereich machte auch die Firma Nvidia. Eigentlich ein Unternehmen, welches sich auf Grafikprozessoren spezialisiert hat. Von Ihm stammt auch die neue Tegra-Technik. Doch hatte vor kurzem nvidia auf dem Google-Entwicklerevent “Google I/O” einen eigenen Tablet-PC vorgezeigt. Er lief auf Basis der neuesten Generation ihres Tegra-Prozessors und gab Full-HD-Videos und Spielen des 3D-Shooters Unreal 3 wieder. Mit einem Multitouch-Display im Widescreen-Format, 8,9 Zoll Größe und einer Auflösung von 1.024×600 Pixel stellte es eine echte Augenweide dar und erzeugte zumindest erste Neugier. Aber auch dieses Gerät ist derzeit noch nicht auf dem Markt.
Trotz der unumstrittenen Innovation, die das iPad darstellt, wird es aber schon jetzt um einige Punkte kritisiert. Es ist zu keinem Multitasking fähig, also kann keine Programme gleichzeitig laufen lassen. Auch gibt es keine eingebaute Kamera, die man eigentlich beim IPad hätte erwarten können. Die Touch-Tastatur wird von Kritikern auch nicht gerade gelobt und das man Flash-Videos außer bei Youtube nicht ansehen kann, ist ein weiterer entscheidender Kritikpunkt. Bemängelt werden auch der fehlende Widescreen oder die nur eingeschränkte Konnektivität – das IPad verfügt über keinen HDMI-Ausgang. Schade fanden viele auch, dass es nicht den erwarteten LCD-Bildschirm gab. Zu dem bemängeln die Kritiker des IPads auch die derzeitige Unflexibilität, da das IPad nur Programme aus dem AppStore betreibt.
Zum Schluss seien hier noch einige andere Tablet-Pc`s genannt wie das Archos 5 160GB, der Fujitsu FSC Stylistic ST6012, der Acer Aspire 1825PTZ, der Hewlett Packard HP Compaq Tablet PC TC1100 oder der Samsung Q1-900 Ceegoo.
Letztlich muss man doch feststellen, dass jeder Tablet-PC seine Stärken und Schwächen hat. Entscheidend ist eben nicht immer nur die technische Qualität, sondern auch der Trend und der persönliche Geschmack.
June 23 2010
Es geht auch ohne Apple: Adobe mit Gewinn und Akzeptanz
Wie jüngst die Financial Times Deutschland berichtet, läuft das Geschäft von Apple außergewöhnlich gut. Grund dafür ist der Start der Adobe Creative Suite 5, der dem Unternehmen eine Umsatzsteigerung von 34% bescherte.
Der Umsatz des vorangegangenen zweiten Quartals beläuft sich damit auf 934 Mio. $. Raus kam dabei ein Gewinn von 149 Mio. $. Auch die weiteren Aussichten sind nicht allzu trübe, so wird für das jetzige Quartal ein Umsatz von 950 Mio. $ bis zu 1 Mrd. $ erwartet.
Und auch insgesamt zeigt sich, dass Adobe nicht allein von Apple abhängig ist. Denn neben Google, setzen auch noch RIM, Palm und andere Hersteller auf Flash, welches für Mobilgeräte nun mittlerweile auch Version 10.1 erreicht hat. Allerdings lässt sich das Updaten nur über ein Firmware – Update des ganzen Handys durchführen. Ob und wann man also updaten kann, ist von den Herstellern selbst abhängig.
Dies dürfte Adobe wieder ein paar Argumente im Streit mit Apple in die Hand geben. Und gewissermaßen dürfte dies auch ein Rüffel für Apple sein, denen ja – zumindest unter denen die Apple ablehnen – nachgesagt wird, dass sich Apple immer ein wenig zu wichtig nimmt.
Apple hatte stets behauptet, dass Flashanwendungen sehr stromfressend und sehr absturzfreudig sind, zumindest auf dem Mac bzw. auf Apple – Geräten. In Bezug auf den Stromverbrauch bzw. der Rechenlastigkeit hatte Adobe bereits nachgeholfen.
Was die Abstürze angeht, zeigt jüngst die Mozilla Foundation, dass man nicht unbedingt Adobe “ausgeliefert” ist. Mit dem heute erschienen Mozilla Firefox in der Version 3.6.4 soll verhindert werden, dass nicht mehr die gesamte Browseranwendung abstürzt. Hat man also mehrere Tabs geöffnet, wird nur dieser eine Tab und nicht mehr der komplette Browser abtsürzen. Dies gilt auch bei Abstürzen von Apple Quicktime – und Microsoft Silverlight – Plugins. Gewisse Schwierigkeiten bestehen aber weiterhin unter Windows. Die Probleme sind aber nur marginal.
Man sieht also, dass man auch von sich aus das Problem lösen kann, statt nur den Finger auf die anderen zu richten. Ein weiteres Argument wohl für Adobe und gegen Apple.
Morgen ist es soweit: Das neue iPhone 4!
Morgen am 24. Juni 2010 kommt das neue iPhone 4 auf den deutschen Markt. Wie immer wird es über die deutsche Telekom erhältlich sein.
Doch was hat das iPhone 4 seinem Vorgänger iPhone 3GS voraus?
Apple wirbt mit einem verbesserten hochauflösendem Display und einem ganz neuen schnelleren Prozessor. Zudem gibt es natürlich auch ein neues Betriebssystem: das iOS 4. Im Test beweist es seine enorme Leistungs-und Multitaskingfähigkeit. Dadurch können nun endlich auch mehrere sogenannter Apps (Programme speziell für iPhone und iPod) laufen. Außerdem hat das neue iPhone 4 ein viel schlankeres Design, ein robusteres Gehäuse und eine bessere Kamera, die sogar mit LED-Licht ausgestattet ist.
Es sieht deutlich eckiger aus, als das 3GS und hat Maße von 115 x 57 x 9 Millimeter. Dennoch ist es mit seinen 137 Gramm noch immer ein Leichtgewicht.
Ein neuer Metallrahmen umgibt nun das neue Gehäuse. Auf diesem befinden sich ebenfalls metallene Power-und Lautstärkeknöpfe und der SIM-Karteneinschub.
Die neue Funktion namens „Face Time“ ermöglicht eine ganz andere Generation der Bildtelefonie. So ist es beispielsweise möglich via WLan mit einem iPhone 4-Kollegen bildlich zu telefonieren und ihm gleichzeitig auch noch seine Umgebung zu zeigen. Dies macht der Umschaltmodus von Front- auf Rückenkamera möglich. Mit ihr sind neben 5-Megapixel-Fotos auch Video-Aufnahmen in 720p möglich. Die geschossenen Bilder können im Anschluss gleich professionell auf dem iPhone 4 bearbeitet werden.
Funktionen wie Bluetooth, WLan und GPS gehören beim iPhone 4 zum Standard. Doch GPS, einen Kompass und ein Bewegungssensor hatte auch schon das Vorgängermodell 3GS. Doch das iPhone 4 ist nun auch mit einem 3-Achsen-Gyrosensor ausgestattet. Dieses ist vor allem bei Spielen und 3D-Tools sehr von Vorteil, bedient er doch jetzt insgesamt ganze sechs Achsen. Außerdem unterstützt iPhone 4 nun den WLAN-Standard 802.11n im 2,4-GHz-Frequenzbereich. Damit ist es vielmal schneller und leistungsfähiger als sein Vorgänger.
Eine ganz neue Technik verwendet iPhone 4 um Störgeräusche auf ein Minimum zu reduzieren. Neben der Kopfhörerbuchse wurde ein zweites Mikrofon angebracht, welches Störgeräusche aufnimmt, die dann durch eine bestimmte Technologie analysiert werden. Blitzschnell werden dann Töne eingespielt, die die Störgeräusche überdecken und unhörbar machen.
Auch an die Umwelt wurde beim iPhone 4 gedacht. So wurde beim Gehäuse komplett auf umweltschädlichen Kunststoff verzichtet. Es besteht nun aus quecksilberfreiem Glas.
Ein paar kleine Nachteile gibt es aber doch zu erwähnen:
Es gibt keinen erweiterbaren Speicher (nur max. 32 GByte großer interner Speicher). Es wird abermals eine Vertragsbindung mit der Telekom vorausgesetzt (jedenfalls in Deutschland). Ein neuer Akku kann nur im Servicecenter ausgetauscht werden, da ein Akkuwechsel nicht von Leihen betrieben werden soll. Noch immer gibt es keine kostenlose Navigation. Surfen muss weiterhin bezahlt werden und Tethering ist noch immer nicht möglich.
June 22 2010
iOS 4 nun erschienen
Gestern nun war es endlich soweit: Apples iOS 4 ist erschienen. Schon im Vorfeld wurde viel spekuliert und diskutiert, was es denn so neues gäbe. Ähnlich wie beim iPhone 4G gibt es auch beim iOS 4 wenig Überraschungen.
Nun endlich beherrscht das Betriebssystem Multitasking. Zumindest oberflächlich gesehen. Wer jetzt allerdings Multitasking im Sinne der heutigen Betriebssysteme erwartet, wird wohl enttäuscht werden. So können lediglich Audio -, Navigations – sowie VoIP – Dienste im Hintergrund laufen, womit ein virtuelles Multitasking erreicht wird. Allerdings ganz so rudimentär ist die Neuerung dann doch nicht. Mit hinzugekommen ist das “Fast App Switching”, welches es ermöglicht Apps zu verlassen, den Zustand zwischen zu speichern, um dann zum späteren Zeitpunkt mit der App am gleichen Punkt weiter zu arbeiten.
Eine weitere Neuerung, die mit iOS 4 kommt und nicht ganz unumstritten ist, ist die Einführung von iAd. Damit ist das Anzeigen von Werbung innerhalb der App möglich. Das klassische Prinzip, dass man auf einen Werbelink klickt und dieser im Browser geladen wird, was das Schließen der App zur Folge hätte, wird nun einfach ein Fenster mit der Werbung eingeblendet, ohne die App zu schließen.
Kontrovers dagegen ist das Monopol, welches Apple dabei innehat. Denn den Vertrieb der Werbung übernimmt einzig allein Apple. Andere Anbieter wie bspw. Google sind ausgeschlossen und dürfen keinerlei “Werbefläche” vertreiben. Inwiefern das so bleiben wird prüfen im Moment diverse Aufsichtsbehörden in den USA:
Ansonsten kommt das neue iOS 4 mit einer Vielzahl neuer APIs – 1500 an der Zahl – mit denen Entwicklern neue Möglichkeiten offen stehen. Interessant dürfte dabei dabei die Calendar – und die In – App – SMS – API sein. Mit erster ist es Apps nun möglich Termine und Ereignisse im Kalender einzutragen. Die zweite API dagegen erlaubt es nun, aus Apps heraus SMS verfassen zu können. Letzteres könnte wohl zu sehr spannenden Apps führen.
Multimedia – Liebhaber wird besonders die neue Video – API freuen, sowie die Möglichkeit, dass Apps künftig nun auch auf die Fotos des Users zugreifen können.
Darf man Tech Crunch glauben, wird das neue iOS einiges an Komfort für den User bringen und die Usability weiter vorantreiben. So soll es durch die neue Ordnerfunktion sehr viel bequemer geworden sein, seine Apps zu verwalten und den Überblick darüber zu behalten. Ewig viele Seiten voll mit Apps können damit der Vergangenheit angehören.
Das neue iOS 4 steht dem iPhone 3G, 3GS und 4, dem iPod Touch (mit Ausnahme der 1. Generation) sowie dem iPad zur Verfügung.
Wer nun motiviert ist, selbst mal etwas für das iPhone zu programmieren, sollte einen Blick hierauf werfen.
June 16 2010
T – Mobile nennt Preise für das neue iPhone 4G
T -Mobile nennt Preise für das Iphone 4G
T – Mobile hat sich über den eigenen Twitter – Account erstmals zu den Preisen für das neue Iphone geäußert Dort haben sie auch einen Link bereitgestellt, der alle Tarife auflisten soll: http://www.telekom.de/iphone4 . Dummerweise hat die Telekom den Ansturm bzw. das Interesse an den Tarifen unterschätzt und somit ist der Server im Moment nicht erreichbar.
Ist aber halb so schlimm, denn aktuell berichtet auch heise über die Tarifgestaltung.
Prinzipiell bleiben die Tarife ähnlich wie beim Vorgänger. Wer ein Iphone haben will, muss einen Complete – Vertrag bei T – Mobile abschließen. Der billigste Tarif begint bei 24,95€ und geht hoch bis zu 120€ monatlich. Je nach Tarif schwankt dann auch die Zuzahlung für das Iphone. Wer den günstigsten Tarif wählt, muss 400€ zuzahlen, während es beim Complete L – Tarif nur noch 1€ ist. Die Complete – Verträge werden von XS bis zu L reichen.
Wer aktuell noch ein Iphone 3G besitzt und somit einen Vertrag, hat die Möglichkeit seine Vertrag zu verlängern und somit das neue Iphone zu erhalten. Allerdings muss für jeden Restmonat des alten Vertrages eine Gebühr von 25€ bezahlt werden. Der Umstieg kann also ein teurer Spass werden.
Doch auch die Tarife selber sind ein recht teurer Spass. Zum Beispiel der Tarif XS:
Hier zahlt man 29 Cent für Anrufe ins Festnetz sowie in die Netze der Telekom sowie aller anderen Anbieter. Die SMS kostet jeweils 19 Cent in alle Netze. Für das Internet stehen 200 MB zur Verfügung. Ein WLAN – Flatrate ist nicht integriert. Es stehen 200MB zur Internetnutzung bereit. Werden diese 200MB überschritten zahlt man 49 Cent das MB.
Auch der Tarif S mit 44,95€ im Monat bringt nur eine geringe Befreiung von Gebühren für SMS und Telefongespräche. Allerdings ist hier WLAN – Flatrate und Internetnutzung inklusive und unbegrenzt.
Richtig entspannt wird es erst mit dem Tarif M. Hier zahlt man 59,95€ im Monat und bezahlt nur noch für Gespräche (29 Cent die Minute) und SMS (19 Cent) in andere Netze.
Wer bereit ist 119,95€ im Monat auszugeben, nimmt dann den Tarif Complete L und genießt quasi Flatrate – Charakter.
Wen das aber nicht abschreckt und weiß, welcher Tarif der richtige für ihn ist und das Iphone wirklich haben will, für den haben wir hier nochmal eine Liste mit den Preisen für die Zuzahlung.
Complete XS:
Iphone 4 16GB: 299,95€
Iphone 4 32GB: 399,95€
Complete S:
Iphone 4 16GB: 169,95€
Iphone 4 32GB: 299,95€
Complete M:
Iphone 4 16GB: 99,95€
Iphone 4 32GB: 199,95€
Complete L:
Iphone 4 16GB: 1€
Iphone 4 32GB: 1€
June 15 2010
Unibody Mac mini
Still und heimlich schlich sich heute ein brandneuer Mac mini in den Apple Online Store. Ohne großes Tamtam und Keynote wurde das kleinste Familienmitglied der Produktlinie „Desktops“ in einen richtig attraktiven Rechner verwandelt.
No more Plastic
Apple scheint eine Abneigung gegen Kunststoffgehäuse entwickelt zu haben. In letzter Zeit kommen fast nur noch Geräte aus Cupertino, die in Glas oder Metall verpackt werden. So ist auch der Mac mini nun aus einem Block Aluminum gefräst und trägt den Beinamen „unibody“.
Innere Werte
Leider findet sich noch keine iX CPU in dem mini. Maßgeblich ist nach wie vor eine Core 2 Duo Prozessoreinheit; wenn auch mit einem deutlichen Zuwachs an Leistung: 2,4 GHz und 2,66 GHz stehen jetzt zur Auswahl. Erfreulich: der mac mini nimmt jetzt bis zu 8 GB RAM auf. Als GPU kommt die bereits aus dem MacBook Pro bekannte NVIDIA GeForce 320M zum Einsatz.
Anschlüsse
Keine große Überraschung ist der Mini-Display-Port, dagegen schon eher ein HDMI Anschluss und der SD Card Slot. Zusätzlich ist das Netzteil jetzt im Gehäuse integriert und nicht mehr extern ausgelagert. Zudem ist ein Firewire 800 Port zu finden.
Generelles und Fazit
Wie bereits beim Vorgänger, ist auch wieder eine Server-Variante erhältlich, bei dem auf das optische Laufwerk verzichtet wird und statt dessen eine zweite Festplatte zum Einsatz kommt.
Apple betont nun auch beim Mac mini die Umweltverträglichkeit und den Vorteil des Aluminiumgehäuses. Allerdings lässt sich der Hersteller dies auch gut bezahlen: 809 € Einstiegspreis, respektive 1.149 € für die Server-Version einschließlich OS X Snow Leopard Server Edition.
Für Menschen mit wenig Platz oder ohnehin chronisch spartanischer Schreibtischeinrichtung ein Gerät zu einem relativ hohen Preis. Berücksichtigt man allerdings den Produktionsaufwand und die Miniaturisierung, relativiert sich das Preisgefüge wieder ein wenig. Ein schön anzuschauender Computer, der für Standardaufgaben mehr als ausreichend Leistung mitbringt.
June 11 2010
Jailbreak für iOS 4 bereits erschienen
Es ist erst wenige Tage her, dass Apple das iPhone 4 angekündigt hat. Kurz darauf hat Apple das iOS 4, früher iPhone OS 4 genannt, an wenige ausgewählte Entwickler herausgegeben. Natürlich war das iOS 4 noch nicht in endgültiger Form, jedoch hat es scheinbar ausgereicht um damit Jailbreaks zu entwickeln.
Sobald ein iPhone Betriebssystem geknackt wurde, also ein Jailbreak entwickelt wurde, so wird dieser Jailbreak nicht zwangsläufig sofort veröffentlicht. Manchmal wird der Jailbreak aus welchen Gründen auch immer zurückgehalten. Als Beweis für die Szene wird anschließend ein YouTube-Video veröffentlicht, das die Funktionalität des Jailbreaks beweist.
Der Grund für die Zurückhaltung ist klar: Veröffentlicht man die Jailbreaks bereits, so kann Apple noch vor der öffentlichen Einführung des iPhone 4 den Jailbreak analysieren und durch geringfügige Änderungen zu Nichte machen. Um dies zu verhindern veröffentlicht man eben lediglich ein YouTube-Video und stellt den Jailbreak erst nach der Einführung des iPhone 4 zur Verfügung.
Eine neue Version des Pwnagetools soll innerhalb von einem Monat veröffentlicht werden. Vermutlich wird die neue Version mit dem Verkaufsstart des iPhone 4 veröffentlicht, eine vorherige Einführung ist auch sinnlos und somit sparen sich die Entwickler Stress und können ihre Arbeit sauber vollenden.
Somit können wir gespannt auf die Einführung des iPhone 4 warten, denn alle “Vorbereitungen” für eine freie Nutzung des iPhones sind getroffen.
June 08 2010
Endgültig: Iphone 4G kommt am 24. Juni nach Deutschland
Gestern war es dann soweit: auf der WWDC 2010 hat Steve Jobs nun endgültig das Iphone 4G vorgestellt. Wer den Bildern von Gizmodo geglaubt hat, wird nicht weiter überrascht sein. Diese Anspielung konnte sich auch Steve Jobs nicht verkneifen, als er sagte, dass “einige von euch das schon gesehen haben.”
Insgesamt gab es dann auch keine allzu großen Überraschungen hinsichtlich der Technik mehr. Neu dagegen ist, dass die Dicke des Iphones nunmehr 9,3mm beträgt. Umgeben wird das Gehäuse von einem Aluminiumrahmen, der als Antenne dienen wird. Ansonsten haben wir hier noch mal eine Auflistung aller Features, bei der all die umgesetzt wurden, die auch schon damals sehr wahrscheinlich waren. Man darf sich also auf HD – Kamera und – Display, Multitasking, Fotoblitz und natürlich den Übertragungsstandards WLAN, Bluetooth, UMTS und GPS freuen.
Einen kleinen Dämpfer dagegen gibt es für die Leute, die sich auf die Videotelefonie gefreut haben. Denn das wird vorerst nur über WLAN möglich sein, wobei Jobs anmerkte, dass man diesen Umstand in Zusammenarbeit mit den Mobilfunkanbietern ausloten wolle. Das kann man aber durchaus noch kritisch sehen, da grade die Mobilfunkanbieter in den USA mit einer immer höheren Datenlast zu kämpfen haben. Sollte also die Videotelefonie kommen, könnten die Tarife dafür recht teuer werden.
Erste Preise für das Iphone wurden auch schon bekannt. So soll das Iphone 4G mit 16GB um die 199$ und die 32GB – Variante 299$ kosten. Entgegen mancher Gerüchte wird das Iphone weiterhin über AT&T vertrieben.
Weiters plant Apple bis September das Iphone in 88 Ländern veröffentlicht zu haben. Insofern ist es also die Frage, wie lange es wohl dauern wird bis Apple 1 Million Iphone 4Gs verkauft hat. Beim letzten Iphone 3G waren es 74 Tage, diesmal wird es wohl um einiges schneller gehen.
May 29 2010
Ran an den Pad – Gründe für den Hype und ein kleiner Trost
Der gestrige Verkaufsstart des iPad´s war der wohl größte Erfolg in der Tablet-Computer- Branche. Viele wollen Ihn – nicht jeder bekommt Ihn.
Der Andrang war groß, die Schlangen waren gewaltig und die enttäuschten Gesichter derjenigen, die den Pad nicht erwerben konnten, sprachen Bände.
Warum, Weshalb, Wieso - Der iPad?
Das ist genau die Frage aller Fragen, die jeder Verbraucher sich spätestens jetzt stellen wird. Auch ich war auf der Suche nach Antworten und stieß auf einen klassen YouTube – Videobeitrag von http://www.rosenblut.org. An dieser Stelle vielen Dank an Herrn Bernd Jaeger für die ausführlichen Erläuterungen.
Und warum nicht gleich ins Auto integrieren? Nette Spielereien mit dem iPad:
Ein kleiner Trost: Nicht nur der Apple – Anbieter stellt solch einen Tablet-Computer her. Angesichts der Gegenüberstellung des „WePads“ zum „iPad“ hier in einem Blogbeitrag kann man zukünftig wohl noch mehr Futures erwarten. Auch der Dell Streak sollte nicht in Vergessenheit geraten, das durchaus auf Interessenten stößt.
Wer den deutschen Herausforderer „Wepad“ noch nicht kennt, sollte sich diesen Videobeitrag genauer anschauen:
Weitere Alternativen und ausführliche Beschreibungen sind hier aufrufbar.
Ich wünsche allen glorreichen iPad-Besitzer viel Spaß und Vergnügen mit dem Gerät und hoffe für die derzeit benachteiligten Interessenten eine schnelle und zügige Nachlieferung des iPad´s.
Für diejenigen die am Gewinnspiel hier auf yenodio.de teilgenommen haben drücke ich ganz fest die Daumen!
Viele Grüsse
May 18 2010
iPhone gegen Nexus One: iPhone gewinnt
Inzwischen gibt es zahlreiche Konflikte in die Apple involviert ist. Einer davon war zwischen Apple und Google. Darin ging es um die Marktführung bei Smartphones. Google wollte mächtig Druck auf Apple machen und warf somit das “Nexus One” auf den Markt. Mit der Konkurrenz hat es zwar geklappt, mit dem Erfolg jedoch nicht so. Google zieht sich langsam aus dem Markt zurück.
Google hat den Online-Store für das “Nexus One” geschlossen und bekannt gegeben, dass das Smartphone nun nur noch über Vertriebspartner erhältlich sei. In Deutschland ist dies Vodafone. An den Markt ging das “Nexus One” erst im Januar 2010, somit sieht Google wohl schon nach etwa 5 Monaten den Kampf als verloren an.
Diese Aussage wäre natürlich fatal für das Marketing von Google, also verpackt Google das Ganze etwas schöner: Google habe angeblich lediglich zwei Ziele mit dem “Nexus One” verfolgt und nun sind beide erfüllt worden. Das erste Ziel sei es gewesen, eine Vorreiterrolle im Smartphone-Bereich einzunehmen und somit die Technik voranzubringen. Dies hätte Google geschafft, denn zahlreiche Firmen haben sich beim “Nexus One” einiges ab geschaut. Das andere Ziel sei es gewesen das Handy-Betriebssystem “Android” weiter zu verbreiten, dies sei ebenfalls inzwischen erreicht.
Somit hat Google wohl alle seine Ziele erreicht und zieht sich aus dem Markt zurück. Ebenso könnte man sagen, dass Google einfach nicht an Apple ran kam und dies auch realisiert und sich somit nun von dem Smartphone-Markt zurück zieht.
May 12 2010
Apple arbeitet an einer Flash-Alternative
Apple arbeitet derzeit angeblich an einer Alternative für die Rich-Media Dateien im Format Flash. Dabei soll Apple eine eigenen Player entwickeln um Flash-Dateien abzuspielen, da die bisherigen Flash-Versionen zu fehlerhaft sind und daher sehr große Probleme machen.
Die größte Kritik am iPad in der letzten Zeit war, dass das iPad nicht Flash-Dateien abspielen kann. Somit werden Nutzern zahlreiche Dateien vorenthalten. Dem begegnete Steve Jobs damit, dass die derzeitigen Flash-Player so fehlerhaft sind, dass sie zu Abstürzen der Software führen. Zusätzlich führte er an, dass HTML5 dieses Problem eh entkräftet, da dann keine Flash-Player mehr notwendig seien.
Doch so lange scheint Apple nun nicht mehr warten zu wollen, denn sie entwickeln derzeit angeblich einen eigenen Flash-Player. Dieser soll speziell für das iPhone und iPad sein und somit die lang ersehnte Flash-Funktionalität bringen. Jedoch ist diese Flash-Funktionalität nicht mit Hilfe von Adobe durchgesetzt und somit entstehen auch neue Probleme.
So müssen Firmen nun ihre Mitarbeiter auf den neuen Flash-Player von Apple umschulen wenn sie ihre Produkte auch auf dem iPad oder iPhone zum Laufen bringen wollen. Somit müssten Hersteller von Anwendungen immer dual entwickeln, für Apple und für Adobe. Dies stellt einen erheblichen Zusatzaufwand für Firmen dar und somit wird man wohl oft Anwendungen begegnen, die nur für Apples Flash-Player sind oder nur für Adobes Flash-Player.
Ob irgendwelche Kompatibilitätsmechanismen eingebaut werden um die anderen Dateien abzuspielen ist derzeit unbekannt, also bleibt die ganze Angelegenheit noch ziemlich offen und ist somit sehr interessant. Nun bleibt erst einmal eine Reaktion von Adobe abzuwarten auf diese Meldung.
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...


















