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April 18 2011

Flattrs Durchbruch? – Peter Sunde zieht Resümee

Erst letztes Jahr wurde der neue Bezahldienst auf der re:publica vorgestellt und sorgte in der Bloggergemeinde für viel Wirbel. Kein Wunder, denn einen freiwilligen Bezahlsystem wie Flattr gab es bis dato nicht, sodass die Einnahmen des Bloggers einzig mit Werbeanzeigen oder komplett aus kostenpflichtigen Diensten möglich war.

Selbst hier auf yenodio.de wurde kurzerhand dem neuen Trend gefolgt und das freiwillige Bezahldienst eingebunden. Auch taz und WikiLeaks haben die Integration von Flattr vorgenommen.

Auf der diesjährigen re:publica versprach Peter Sunde zahlreiche Verbesserungen beim Micropayment-System. Gerade im deutschprachigen Raum sei die Nutzung noch in den Kinderschuhen und durchaus Potenzial nach oben zu verzeichnen. So berichten kritische Blogger durchaus von konstant niedrigen Ausschüttungen. Das soll sich zukünftig ändern. Flattr wurde aus diesem Grund nun in deutscher Sprache herausgegeben.

Auch die Nutzung in einem Twitter-Account soll seid Mai 2011 möglich sein, so berichten einige externe Quellen.

Wie funktioniert eigentlich Flattr?

Pro Monat ist ein selbst gewählter Beitrag als Guthaben aus sein Flattr – Account einzuzahlen. Besucht der Internetuser nun einen Blog und klickt auf den eingebundenen Flattr-Button, so wird der Betrag dem Blogger gutgeschrieben. Klickt der Internetuser auch auf anderen Blogs den Button zur freiwilligen Bezahlung, so wird das Guthaben an alle angeklickten Flattr Button – Betreiber in gleichen Teilen ausgeschüttet.

Die Integration in den meisten Blog und CMS Systemen ist per API möglich. Darunter WordPress, Drupal, Typo und Joomla. Auch die Forensystemen wie vBulletin und PhpBB3 kommen nicht zu kurz.

Ist Flattr nun eine Revolution oder bleibt diese doch nur eine gute Idee? Wir dürfen gespannt sein, was der schwedische Anbieter zukünftig bieten wird.

flattr this!

October 08 2010

Tschüß Hermann – Internetmarketer stellt Videoblog ein

Am Existenzminimum befindet man sich häufig mit Hartz 4, doch wer gezielt die Träume des Internetbloggers Hermanns auf der Webseite Hartz5.info gewissenhaft verfolgt hat, erzielt mit den dort befindlichen Tipps und fachlichen Informationen sicherlich den einen oder anderen Euro.

Hermann ist selbsternannter Hartz5 – Beauftragter und stellt in seinem privaten Blog zahlreiche Videobeiträge zum Thema „Geld verdienen im Internet“ vor. Er greift dabei stets auf fachliche Beiträge zurück und präsentiert diese mit seiner persönlichen Art und Weise.

Offen spricht er dabei auf sympathische Art die Belange eines Infomarketers an. Wie und vor allem Wo bekommt man den erforderlichen Traffic, um sein Internetbusiness erfolgreich zu bewältigen? Welche „Marketingstandards“ sind aktuell sinnvoll? Dabei schaut er durchaus über den „Tellerrand“ und tauscht sich mit anderen in seiner Branche aus.

Nach dem Motto „Das will ich auch“ hat Hermann als eigentlich gelernter Techniker aus Dortmunt bereits eine große Stammlesergemeinschaft aufgebaut und ist ein gern gesehener Mensch, der fröhlich die Welt erkundet.

Wie in seinem aktuellen Artikel geschrieben ist, wird Hermann seine Aktivität auf dem Hartz5 – Blog einstellen. Seine Begründung sei die zeitliche Investition, die er nicht mehr stemmen kann oder möchte. Auf dramatische Weise verabschiedet sich Hermann nun von seiner treuen „Gemeinde“.

Die Reaktionen sind Enttäuschung und Traurigkeit zugleich, sodass sich innerhalb kürzester Zeit bereits schon zahlreiche Kommentare ansammelten. Zwar sind die Gründe nachvollziehbar und verständlich, doch der Internetgemeinde geht ein kultiger Autor verloren.

Der Verlust Hermanns und die entstandene Lücke werden schwerlich zu schließen sein.

Was letztlich mit dem Blog passieren wird, darüber wurde kein Wort verloren. Wir dürfen hoffen, dass dieser noch lange im Netz veröffentlicht und durch Gastbeiträge am Leben bleibt.

September 29 2010

Deutsche Internetmarketer auf Erfolgsspur

Automatisch im Internet Geld verdienen und seinen Lebensstandart finanzieren, dass ist der große Traum zahlreicher Internetanwender. Das dies durchaus gelingen kann, dass zeigten bereits zahlreiche Internetmarketer mit eindrucksvollen Projekten aus USA.

Auch hierzulande kommt der „Markt“ nun letztlich in Schwung. Tobias Knoof ist erfolgreicher Unternehmer in der Internetbranche und berichtete in seinem Blog über die außergewöhnliche Liga des Webmarketings. Hierbei handelt es sich nicht um das „Wunder von Bern“, sondern um ein Treffen der erfolgreichsten Entrepreneurs des „Geldverdienens“ in Berlin. Grund hierfür war der Austausch von Wissen, Aufbau von Kooperationen und somit schlechthin die Schaffung einer neuen Win-To-Win Situation. Zahlreiche Diskussionen und Gespräche der anderen Art in geselliger Runde zu einem professionellen und seriösen Infobusiness, so wird uns der Insidertreffen öffentlich präsentiert.

„Die Infobranche ist weiter auf Wachstumskurs“, dass spiegelt auch die Vernetzung der Marketer wieder, die sich mit dem Internet auseinandersetzen. Herr Knoof als Vorreiter und Initiator hier in Deutschland gibt dabei sein Wissen über Trafficorganisation, Onlinemarketing und Infoprodukte fachgerecht und verständlich aufbereitet der Leserschaft auf seiner Webseite kostenfrei zur Verfügung.

Dabei greift er souverän die Knackpunkte auf, die wirklich interessieren. Suchmaschinenoptimierung, Contenterstellung und Webseitenerstellung sind nur vereinzelte Schwerpunkte, die er öffentlich offeriert.

Die meist genutzte Open Source – Lösung scheint dabei die leistungsfähige Blogsoftware WordPress zu sein, die durch eine breite Maße an Zusatzfunktionen und separaten Modulen glänzt. Die Erstellung komplexer Webseiten ist durchaus möglich. Scheinbar ein Geheimtipp für angehende Internetmarketer.

Ein stabiles Fundament wurde von den Pionieren Heiko Häusler, Daniel Dirks, Mario Schneider und Tobias Knoof unter den .de – Domainen  geschaffen. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die endlose Pyramide des Webmarketings steht.

August 17 2010

Marketing für Blogger

Im Internet Einnahmequellen finden, passives Einnahmen generieren oder am besten – mit Blogs, also Beiträgen, Geld verdienen! So sieht die Idealvorstellung für jeden Blogger aus. Doch wie genau funktioniert das? Das Geheimwort lautet hier: Traffic. Ohne Publikum keine Gage. Doch wie bekommt man mehr Menschen auf seine Seite und was für Marketingmöglichkeiten gibt es?

Zuerst einmal kommt es auf den Inhalt an. Content is King lautet die Devise. Wer gute Inhalte und einzigartige Texte bietet, der wird in der Beliebtheitsscala der Leser steigen. Dabei kommt es auch auf Kreativität und Exklusivität an. Up-to-date zu sein und zu wissen, was gerade angesagt ist – das wird den entscheidenden Vorteil bringen.

Nun zum eigentlichen Marketing. Stichwort: Connections. Durch Connectionlinks bekommen Blogger viele bedeutsame Multiplikatoren, die Ihnen dabei helfen, dass Ihr Blog gelesen wird. Entscheidend ist also Verlinkung untereinander! Das Internet ist grenzenlos und weltweit. Warum also nicht auch Ihre Vernetzung?

Ein weiteres Zauberwort heißt: Social Marketing. Im Internet kann man zahlreiche soziale Dienste finden, mit welchen man Inhalte auf viele klickstarke Plattformen gleichzeitig verteilen kann. Das wiederum führt in jedem Fall zu mehr Traffic und Backlinks. Zudem gibt es noch die Möglichkeit alle diese Dienste untereinander zu vernetzen, was zu rasanten und explosionsartigen Verbreitungen des eigenen Contents führen kann.

Zudem gilt es zu beachten, dass man auch die veröffentlichten Fotos, Video Clips, Hörspiele etc. im Internet wiederfinden kann (auch noch nach Jahren!). Es sollten daher seriöse, imagefördernde und Leumund gerechte Fotos sein.

Die Möglichkeiten für Blogmonetarisierung sind vielfältig. Angefangen bei Direktvermarktung durch Sponsoren bis hin zu sogenannten Affiliate Links. Manche setzen zudem auf Werbebanner, Inserat gebühren oder Premium Accounts. Auch Google bietet ein hervorragendes Tool an, um für die eigene Seite zu werben. Adwords nennt sich diese Idee und basiert auf Anzeigenschaltung im Internet.

Doch das beste Marketing ist und bleibt die Mund-zu-Mund-Propaganda. Ehrlich zu sich selbst und zu seinen Lesern zu sein ist dabei ein guter Weg. Weiterhin ständig auf dem Laufenden zu sein, regelmäßig seinen Blog zu pflegen, den Kontakt zu seinen Lesern aufrechtzuerhalten, Feedback zu geben und Connections zu nutzen.

August 11 2010

Mindestlohn für Blogger?

Für die Einen ist es eine nette Freizeitbeschäftigung, für die Anderen ein guter Zusatzverdienst oder gar die Hauptexistenz: Das Bloggen.

Es macht Spaß, informiert und ist ein eigenständiger Trend des Internets. Das Web 2.0 macht es möglich und die Mitmachgemeinschaft hinterlässt deutlich seine Spuren. Die Frage, die ich nun heute an die Allgemeinheit stellen möchte ist: Was soll ein Blogger verdienen? Soll es einen Mindestlohn geben?

Auf diversen Jobbörsen wie texterjobboerse, bloggerjobs, couchjobber und Co. sind unterschiedliche Preisofferten ersichtlich, sofern diese hier überhaupt  in den Ausschreibungen genannt sind. Angefangen von „freiwillige Mitarbeit“ zu wenigen Zehntel Cent pro Wort bis hin zu einigen Cent´s. Die große Maße bewegt sich scheinbar um die 1,5, sodass man dies wohl als Standart dort bezeichnen kann.

Zum Vergleich: Ein professioneller Redakteur bekommt hingegen bei 3500 Zeichen ca.170,- Euro. 3500 Zeichen entsprechen etwa 500 Wörtern. Umgerechnet etwa 0,34 Euro pro Wort.

Bei dem Bedarf an Informationen und zahlreichen Texten ( sogenannter unique content ) ist die niedrige Preisspirale eines Bloggers nicht ganz zu erklären. Wie ist es dazu gekommen, dass der größte Teil der aktiven Blogger „für lau“ oder für einen ganz geringen Satz schreiben?

Auf  www.selbstaendig-im-netz.de wurde bereits vor einiger Zeit eine Summe von 1000 Euro in den Raum geworfen. Daraufhin sind die Leserinnen und Leser der Webseite über die Aussage hergefallen. Die Meinungen gehen dabei deutlich (und verständlicherweise) auseinander.

Einerseits gibt’s die Meinung, 1000 Euro wären zu wenig, andererseits die Aussage, dies sei so schon OK. Die letzte Meinung „Kommt drauf an“ kann ich selbst persönlich vertreten.

Wie redaktionell sind die Texte aufbereitet? Welchen Informationsinhalt haben die Texte für den Leser? Sprich: Welche Qualität wird geboten?

Wer sind die Gewinner der Blogszene?

Natürlich gibt es bereits einige unter uns, die einen hohen Verdienst durch Texten erwirtschaften. Webblogs in einem speziellen Expertensegment sind dabei letztlich die Gewinner der Infobranche. Sogenannte Internetmarketer sehen den „Expertenblog“ als „Krönung des Internetgeschäfts“ an. Der eigentliche Verdienst wird dabei durch den Verkauf von hochwertigen Informationen gelegt.

Über entsprechende Kommentare und Meinungen würde ich mich freuen. Insbesondere interessiert mich, wie Ihr zum bloggen steht. Ist es mehr eine Freizeitbeschäftigung oder ein ernstzunehmendes Werkzeug zur Informationsweitergabe?

August 10 2010

Social Micropayment mit Flattr – so Funktioniert’s

Flattr ist eine Wortschöpfung aus „Flat Rate“ und „To flatter someone“ (jemandem schmeicheln). Die Firma wurde im März 2010 gegründet und hat bis zum heutigen Tag bereits über 25.000 Nutzer, Tendenz steigend. Die Idee des schwedischen Gründers Peter Sunde (Mitbegründer von The Pirate Bay) ist es, einen Geldbetrag für Beiträge im Internet, die man mag oder unterstützen möchte, per Mausklick zu bezahlen, er selbst nennt es einen „digital money service“.
Als erste Tageszeitung ging die „taz“ in der Betaphase mit Flattr am 20. Mai 2010 an den Start. Fast 1000 Euro wurden durch Flattr Klicks auf bestimmte Artikel eingenommen.
Seit August 2010 ist Flattr auch bei WikiLeaks eingebunden.

Man spendet, indem man „flattrt“, das heißt, auf den Flattr-Button (ähnlich dem reetweet Button) klickt. Auf diese Weise spendet man Anerkennung für einen einzelnen Beitrag, eine Idee oder eine Website mit guten Inhalten und bestärkt den Urheber darin, weiterzumachen. Man spendet in diesem Moment aber auch Geld von seinem eigenen Flattr Konto.
Dieser Social Payment Service funktioniert so, dass das Flattr Konto einen Betrag in selbst gewählter Höhe pro Monat, mindestens jedoch 2 Euro, als Guthaben verzeichnet (der Betrag kann über PayPal und andere eingezahlt werden). Klickt man nun im laufe des Monats auf einen oder mehrere Flattr Buttons im Internet, so wird das Kontoguthaben am Ende des Monats an diese verteilt. Das Monatliche Budget wird dann unter allen vom Kontoinhaber angeklickten Flattr Buttons im Monat verteilt. Hat man also ein Guthaben von 2 Euro auf sein Konto eingezahlt und flattrt 10 unterschiedliche Seiten, dann bekommt jede dieser Seiten am Ende des Monats 20 Cent gugeschrieben. Sofern man selbst auf seinem Blog oder seinen Seiten den Flattr Button installiert hat, und sofern andere einen geflattrt haben, kann das Konto dann einen Geldausgang und einen Geldeingang aufweisen.
Jeder User ist also gleichzeitig als Flattr Mitglied Spender und Empfänger von Geldbeträgen, sofern er selber auch einen Flattr Button auf seine Seiten oder Beiträge platziert.

Wie es geht? Registrieren bei flattr.com und die E-Mail angeben. Dann bekommt man eine Einladung, dies kann aber ein wenig dauern, da der Andrang in der Betaphase hoch ist. Nach der Registrierung das Kontoguthaben über PayPal oder Moneybookers laden und schon kann es losgehen. Die Verteilung am Ende des Monats wird von Flattr geregelt. Sicherlich war es nie einfacher, andere per Mausklick für einen gelungenen Beitrag im Internet zu belohnen.

Wir sind jetzt auch seit kurzem dabei – und haben noch 3 Invite Codes für Flatter im Account. Gerne geben wir diese an die ersten 3 Kommentatoren, die ihr Interesse bekunden weiter =)

August 09 2010

Gemafreie Musik für die Bloggerszene

Hin und wieder wünscht man sich als Blogger und Internetfan angenehme und harmonische Musik zu speziellen Blogposts. Zwar umstritten, da in der heutigen Zeit eine Vielzahl an Websurfern nebenbei beim entdecken neuer Welten bereits Musik über das Internet hören, doch wird dies von einer breiten Menge von Webmastern gewünscht.

Doch leider erweist sich die Suche nicht immer als glücklich und erfolgreich. So sind aufgrund rechtlicher Probleme die bekannten Musikstücke der „Charts“ nicht nutzbar, gängige Musikclips mit Lizenzproblemen behaftet und die häufig anzutreffenen „Gratisportalen“ mit schlecht aufbereiteten Audios beschmückt.

Ein Zauberwort für die Interessierten heißt hier Gema-freie Musik. Die Gema ( Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte ) erhebt bei der Nutzung von einzelnen Musikinhalten sogenannte Lizenzgebühren. In einigen Fällen, wenn beispielhaft der Komponist selbst sogenannte Tantiemen ( Gebühren ) eigenverantwortlich aushandelt, kann Gemafreie Musik bezogen werden. Einige verlagsähnliche Unternehmen haben sich bereits jetzt auf diesen Marktsegment spezialisiert.

Gerade für kommerzielle Blogs bieten sich lizenfreie Musikstücke an. Für Videomitschnitte, Audiowiedergabe und als Hintergrundsound machen diese den Blog in gewissen Punkten attraktiver und interessanter.

Die größten Musikportale, die passende Gemafreie Musik für jeden Geschmack anbieten, möchte ich hier nun kurz vorstellen:

http://www.soundtaxi.net

In diesem großen Onlineportal lassen sich Gemafreie Musik entweder direkt downloaden oder auf eine CD erwerben. Zuvor muss der Käufer eine Lizenz mit Nutzungsrechten käuflich beziehen. Neu ist hier die “Beschallungslizenz, angedacht für Gastronomiebetriebe und Co.

http://www.gemafreie-welten.de/

Die Detailsuche ermöglicht schnell und unkompliziert direkt auf gewünschte Ergebnisse zu kommen, die passend zum Blog oder zur digitalen Weiterverarbeitung angedacht sind. Hier lassen sich eigene Audio CD´s zusammen stellen, die für die weitere Nutzung weltweit und zeitlich uneingeschränkt verwendet werden darf. Selbst Kinderlieder sind im Sortiement dieses Anbieters vorhanden.

http://www.massivetracks.net/

Von Chillout bis Hip Hop, die Musiksparten sind weitläufig und für jeden Geschmack etwas Passendes dabei. Auch für Telefonansagen sind hier Optionen verfügbar.

http://www.allesgemafrei.de/

Nach dem Motto “allesgemafrei” kann auf dem gleichnamigen Portal per Mausklick und E-Mailrechnung die gewünschten Sounds unverzüglich erwerben. Auf vielfältige Art und Weise stößt der Webmaster hier an Klassik, Rock, Pop und Jazz. Alle Titel sind auf Wunsch im WAV-Format ( 44,1KHZ, 16 Bit ) erhältlich.

Fazit:

Die Suche nach vertrauenswürdigen kostenlosen Bezugsquellen verlief meinerseits meist ergebnislos. Zwar sind einige kostenfreie Musikstücke in “Gratis-Portalen” zu haben, doch für kommerzielle Bedürfnisse und wohlgehenden Ohren sind oben genannte Webseiten sicherlich hielfreich.

Kennt Ihr noch weitere Bezugsquellen von Gemafreie Musik?

May 14 2010

Wordpress 3.0 erscheint bald

Wie aktuell im Wordpress – Blog zu lesen ist, soll die neue Wordpress Version 3.0 Mitte des Jahres – genauer Juni – erscheinen. Dem Artikel lässt sich einiges entnehmen. Eine weniger bedeutende Änderung wird wohl die Änderung des Standardthemes von “Kubrick” auf “2010″ sein, wobei man sich über das Aussehen des neues Themes in Schweigen. Dies tut zumindest der offizielle Blog. Mashable dagegen hat bereits einen ersten Screenshot veröffentlicht. Das Theme zeigt auch einige interessante neue Features auf.

Wichtig wird Wordpress 3.0 vor allen Dingen für Wordpress MU – User. Denn mit der künftigen Version wird Wordpress und Wordpress MU vereint, was dann auch die Verwendung von buddyPress ermöglichen wird. Auch die Verwaltung von mehreren Seiten wird nun möglich sein, Wordpress MU sei Dank.

Mashable berichtet von eigenen Post – Types, womit Wordpress dann mehr ein Schritt Richtung CMS macht und sich somit wieder ein Stück mehr von seinen Blogwurzeln entfernt. Bisher kannte Wordpress zwei Post – Types: “Seiten” und “Artikel”. Diese Neuerung bringt weniger eine neue Funktionalität, als mehr Organisation. Denn jeder Custom Post Type, ist auch gleichzeitig ein Menüpunkt im Adminpanel. So muss man nun nicht mehr alle Artikel und Seiten durchsuchen, um vielleicht einen Podcast oder Videobeitrag zu finden. Man klickt einfach links im Menü auf “Podcast” oder “Video” (sofern diese Post Types vom Benutzer selbst definiert wurden) und findet dort alle Beiträge des entsprechenden Typs. Das dient der Übersichtlichkeit und man muss künftig nicht mehr Kategorien zweckentfremden.

Organisation ist auch ein gutes Stichwort, wenn es um das Auswahlmenü geht. Denn mit der neuen Version wird es möglich sein, per Drag & Drop das Auswahlmenü, welches auf der Seite angezeigt wird zu editieren, ohne dafür in den Templates rumschrauben zu müssen. Somit ist es dann auch möglich, ohne großartige php – bzw. Wordpress – Api – Kenntnisse ein eigenes Menü zu entwerfen.

Bedeutender werden die “Core Plugins”. Sie lagern die Grundfunktionen in Plugins aus, womit es möglich ist seine Wordpress – Installation zu “entschlacken”. Braucht man gewisse Features nicht, kann man sie bei der Installation weglassen. Betreiber mit nur begrenzten Serverressourcen wird es freuen und es dürfte auch der Sicherheit zuträglich sein, wenn nicht alle Komponenten installiert sind. Weiterhin soll sich künftig für jedes Plugin ein Entwicklerteam finden. Ein wohl weiteres Plus für die Sicherheit und die Qualität von Wordpress.

Insgesamt zeigt sich also, dass mit der neuen Version keine Revolution mehr aber eine Evolution ansteht. Wordpress geht immer mehr in Richtung CMS. Wie man das findet, mag jeder für sich entscheiden. Manchen mögen bemängeln, dass Wordpress damit sein Kernkompetenzfeld verlässt und sich mehr in Richtung eines Marktes bewegt, der wohl als überfüllt angesehen werden kann. Andere wiederum mögen den Schritt begrüßen, denn wenn Wordpress künftig mehr als CMS eingesetzt werden kann, ergibt sich damit automatisch ein sehr spezifisches Klientel: Nämlich User, die Blog und CMS haben wollen oder die ein CMS haben wollen, welches recht leicht zu verwalten und zu erweitern ist. In puncto Entwicklung kann Wordpress nunmal mit einer sehr sauberen, gut dokumentierten API auffahren, die Eigenentwicklungen bzw. den Einstieg in die Thematik nicht allzu schwer machen sollte.

May 03 2010

Offizieller Twitter – Client nun auch für Android

Wie der offizielle Twitterblog jüngst berichtet, wurde nun ein offizieller Twitter – Client für Android – Handys entwickelt. Wichtig ist dabei, dass Android dabei mindestens die Version 2.1 aufweist. Damit ist es nun möglich direkt zu twittern und nicht erst vorher über mobile.twitter.com zu gehen.

Das besondere bei der App ist dabei, dass es sich ganz hervorragend integriert. Aktuelle Tweets von Personen, die auch im Telefonbuch gespeichert sind, werden dort auch gleich direkt angezeigt genauso wie Geo – Informationen auf Google Maps und die Timeline. Verantwortlich dafür ist die Quickcontact Bar. Sie dient quasi als Schnittstelle zwischen Twitter – Client und anderen Apps.

Wer mal schnell ein Bild von seinem Handy auf sein Twitter – Account hochladen mag, kann dies durch simples Anklicken des Buttons “Share” tun. Dann noch schnell Twitter als Veröffentlichungskanal gewählt und schon wird ein entsprechender Tweet hochgeladen.

Daran erkenn man schon, wie eng die Zusammenarbeit von Twitter und Google war. Der daraus entstandene Quellcode wird open source sein, sodass App – Entwickler darauf zurückgreifen können, wenn immer sie ihre App mit Twitter für Android verbinden wollen.

Wer es ausprobieren will, sollte als mal schnell beim Android Market vorbei schauen.



April 28 2010

Essay: Kann Social Media etwas verändern?

Grade bin ich wieder über einen etwas älteren Artikel gestoßen. Er handelt von einem Lebensmittelhersteller, der in Konflikt mit Greenpeace geraten ist. Streitpunkt war die Abholzung des Regenwaldes zugunsten der Gewinnung von Palmöl, welches jener Hersteller zu für seine Produkte benötigt.

Dies wäre insofern eigentlich nicht der Rede wert. Allerdings ist bei der Sache die Rolle von Social Networks interessant.

Am Anfang war alles normal. Nestlé hatte für besagtes Produkt eine Fanpage eingerichtet und die Fans kamen in Scharen. Bis heute ist Anzahl der Fans auf über 700.000 gestiegen.

Dann allerdings trat Greenpeace auf den Plan. Um sich Gehör zu verschaffen erstellten sie ein Video und verbreiteten dies, dann folgte eine Twitter – Wall vor der deutschen Konzernzentrale und dann letztendlich wurden die Aktivisten Fans. Um sich dann dort Gehör bei der Zielgruppe zu verschaffen: den Fans und somit den potentiellen Kunden. Die reagierten allerdings nicht, wie wahrscheinlich von Nestlé gewünscht mit purer Ignoranz, sondern nahmen die Botschaften ernst und verlangten eine Erklärung.

Und hier zeigt sich dann, dass die Welt das Internet und Social Media noch nicht verstanden hat: man reagierte mit Zensur statt mit Diskussion

Die Video auf Youtube ließ man löschen, die Beiträge auf Facebook zensieren. Begründung: “Thanks for the lesson in manners. Consider yourself embraced. But it’s OUR page, we set the rules, it was ever thus.”

Nicht grade die feine englische Art und im Internet eine ganz und gar nich gern gesehen Praxis und Vorgehensweise. Und auch in der Politik herrscht noch reichlich Angst vor dem Internet und Social Media.

Zurecht: denn mit dem Internet wie wir es heute kennen, haben sich grundsätzlich die Machtpositionen geändert. Vorbei sind die Zeiten als Politiker und Institutionen ihr Recht auf Wahrheit durch Kontakte zu den Massenmedien sichern konnten. Denn auch die Medien sind mittlerweile zur Zielscheibe geworden. Bestes Beispiel: der Bildblog, der nun mittlerweile der “Bildblog für alle” ist, kurzum sich also nicht nur auf die Bildzeitung, sondern auch andere Medien beschränkt.

So manchem Polizisten und so manchem Angestellten in der Justiz dürfte der lawblog sauer aufstoßen. In aller Regelmäßigkeit wird über so manchen Missstand und so manchen Unregelmäßigkeit in der deutschen Rechtsprechung berichtet. Und nebenbei lernt man noch den ein oder anderen rechtlichen Kniff.

Dies sind nur zwei Beispiele dafür, wie sich unser Bild von der Gesellschaft ändern kann, aber auch wie wir erfahren, wie viel eine Masse einzelner Aufgebrachter erreichen kann.

Bestes Beispiel dafür: die Abmahnung des Blogs nomnomnom durch Eva S. bzw. durch ihren Anwalt. Am Anfang war das Kräfteverhältnis scheinbar so, wie man es sich erwartet hatte: gut bezahlter Anwalt gegen Privatperson. Streitwert: 1200€ wegen angeblich unautorisierten Kopierens oder anders: Urheberrechtsverletzung. Der Blogger hatte Links auf zwei Artikel von Eva S. gesetzt und drei Passagen daraus in seinem Artikel zitiert. Dabei war der Artikel nicht mal kritisch gegen die Autorin gerichtet.

Der angeklagt Blogger wandte sich daraufhin an einen größeren Blog, der wesentlich mehr Menschen erreichte und über den Vorfall berichtete, woraufhin eine ziemliche Protestwelle auf den Blog und das E – Mail Konto der Autorin losbrach. Das Ende der Geschichte: der Blogger kam glimpflich davon.

Ich finde diese Beispiele immer sehr interessant, da sie mich zu der Frage führen, inwiefern unsere Gesellschaft demokratischer und aufgeklärter werden kann bzw. inwiefern das Internet und Social Media uns als Gesellschaft beeinflussen und alte Machtverhältnisse auflösen können. Denn wie sich zeigt, ist niemand wirklich vor dem Internet sicher: kein Konzern und keine Institution, Einzelpersonen schon gar nicht.

Schade ist nur, dass dies scheinbar noch nicht von der ganzen Gesellschaft begriffen wurde und immer noch die reine Schuldvermutung für das Internet gilt. Unrechtmäßiges Kopieren, unseriöser Journalismus, Umschlagsplatz für Kinderpornografie, krimineller Hackertreff. Nur einige Begriffe die man zu hören bekommt, wenn Politik und Journalismus Stellung zum Internet beziehen sollen.

Dabei könnte man über die ganzen Plattformen vieles anders machen. Man könnte sich Meinungen der Leser und der breiten Masse einholen und darauf reagieren, dem nachgehen und die Menschen mit einbinden. Wir könnten uns selbst zu gewissen Idealen berufen und uns selbst kontrollieren, ob wir sie einhalten.

Die Frage ist allerdings, ob das überhaupt so gewollt ist oder wird. Denn dort wo jeder hinschaut, kann nun mal nicht mehr so leicht Schindluder getrieben werden. Die Frage ist nur, ob ich nicht grade einer sehr geschönten Sichtweise auf den Leim gehe und ob das wohl ewig ein Traum bzw. eine Wunschvorstellung sein wird. Eine, die noch keine konkreten Pläne und Modelle hat. Doch ehrlich gesagt, mir fallen keine ein. So ist die Frage: inwiefern kann Social Media unsere Gesellschaft ändern? Welche Perspektiven sehr ihr?

April 27 2010

Flattr: Revolution oder gute Idee?

Wer heutzutage im Web auffallen will, der muss sich anstrengen. Das gilt fast nirgendwo so stark, wie in der Blogosphäre. Grade in den letzten Jahren setzte ja ein regelrechter Boom ein und es schien zum guten Ton zu gehören, einen Blog zu betreiben.

Heute, wenig später, sind viele Blogs tot oder nicht mehr vorhanden. Was geblieben ist, ist der harte Kern, der sich durch originelle Ideen und Einfälle eine Stammleserschaft sichern bzw. an Popularität gewinnen konnte.

Diese Ideen begeistern, faszinieren und unterhalten uns. Und so manches Mal würden wir auch eine Spende erbringen, doch dann schlägt meist die Bequemlichkeit zu. Banküberweisung? Paypal? Und das für Beträge von wahrscheinlich unter 10€. Und bei Kreditkartenzahlungen im Internet hat man ja sowieso ein schlechtes Gewissen.

Abhilfe schafft nun Flattr. Flattr funktioniert grundlegend nach zwei Prinzipien: wie ein Prepaidkonto, dessen Budget nach dem Kuchenprinzip verteilt wird. Doch fangen wir von vorne an.

Ein Blogbetreiber würde gerne ein wenig Geld für sich erhalten. Werbung schließt er dabei aus: einmal sind die Erträge nicht so hoch und andererseits möchte er auch nicht sein Layout durch eingeblendete Werbung verunstalten. Da er den Blog aber nur privat betreibt und sich dadurch keine Einnahmen erschließen lassen, hätte er gerne eine Möglichkeit, zumindest die Serverkosten decken zu können.

Und hier kommt Flattr ins Spiel. Er registriert sich auf Flattr und kann von nun an bequem einen Button integrieren. Ein begeisterter Leser, der ebenfalls bei Flattr ist und dort für den aktuellen Monat 4€ auf sein Konto geladen hat, möchte nun den Blogger unterstützen. Ein Klick auf den Flattr – Button und schon wird im System registriert, dass der Leser den Blog(eintrag) mochte. Wenn das nun das einzige Mal war, wo der Leser auf den Flattr – Button gedrückt hat, bekommt der Blogbetreiber die vollen 4€. Fand der Leser dagegen noch andere Blogs oder Webseiten gut, bekommt jeder von ihnen den entsprechenden Anteil. Fand also der Leser 10 Blogs gut, bekommt jeder Blog am Ende des Monats 0,40€ gespendet.

Der Nutzer hat die volle Kostenkontrolle, während der Blogbetreiber einen kleinen Anreiz bzw. eine kleine Wertschätzung erhält. Das System mag nicht perfekt sein, zeigt aber durchaus sehr interessante Ansätze, die auch für Onlineauftritte von Printmedien interessant sein könnten. Wenn ein Artikel gefällt, klickt man kurz rauf und schon hat man die eigene Zeitung ein wenig unterstützt, die sich ja auch nicht mehr rein auf Werbeeinahmen verlassen kann. Könnte dies also ein Weg sein für die Printmedien, die sich darüber beklagen, dass im Internet kein Geld zu machen bzw. zu holen sei und man seine Inhalte entweder nur kostenlos oder nur kostenpflichtig anbieten kann? Was wenn Newsseiten ihr eigenes Flattr – System hätten? Wäre das nicht ideale Kompromiß und ein Weg raus aus der Internetkrise?
Der Auftritt bleibt weiterhin kostenlos. Wenn der Benutzer mag, kann er Geld für einen Artikel spenden. Wenn nicht dann nicht. Ist sein Budget aufgebraucht, lädt er es erneut auf. Oder auch nicht.

Man sieht also das Flattr durchaus das Potential zu einer kleinen Revolution hat bzw. eventuell eine ganze Branche aus der Krise führen könnte. Und sie durchaus in ihrer Qualität zu steigern vermag. Denn gute Artikel werden wohl eher honoriert als schlechte.

March 23 2010

Erfahrungsbericht: CMS-System für Einsteiger

Nachdem ich im Januar bereits verzweifelt nach einem passendem CMS-System gesucht habe, möchte ich nun mit diesem Beitrag die Funktionsweise des jimdo-cms erläutern und einen kleinen Einblick in die Homepagegestaltung geben.

Gerade für Einsteiger bietet sich dieses CMS-System an, da hier wirklich schöne Homepages ohne Programmierkenntnisse erstellt werden können.

Gespannt darf ich auf die Weiterentwicklung sein.

Jimdo: Webseitenbaukasten mit WYSIWYG-Editor, der per Mausklick auf die entsprechenden Module im Frontend geöffnet wird. Neben Texten und Bildern lassen sich auch Videos und RSS-Feeds in die Seite einpflegen. Einzelne Abschnitte der Webseite können mit einem Passwort versehen werden, sodass sich ein Mitgliederbereich einrichten lässt.

Hier gehts zum Video


February 22 2010

Mythos – Privatsphäre im Internet

Gibt es denn noch so etwas wie Privatsphäre im Internet?

Heutzutage benötigt man nur noch knapp 10 Minuten, um an Daten von fremden Personen zu kommen, gleich ob Adresse, Bilder oder Lebenslauf. Alles was einmal eingestellt wurde, ist kaum mehr aus dem Internet zu löschen , denn durch Google und Co bleibt alles auffindbar. Für andere Menschen, die nichts mit einem zu tun haben, ein leichtes Spiel.

Dabei kann das Einstellen von privaten Bilder und Informationen schlimme Konsequenzen haben. Nicht nur für die Arbeitswelt sondern auch für Betrüger ist das Internetportal ein großer Verdienst.

Auf Facebook, studiVZ und mySpace kann man freiwillig Details über das Privatleben, Hobbys, Meinungen, Freunde und Vorlieben Auskunft geben und natürlich Bilder einstellen. In den 80 Jahren galt es als Skandal, als der Staat eine Volkszählung machen wollte. Heutzutage ist man Nichts wenn man dem Trend nicht folgt und sich im Internet präsentiert.

Dieser so enorme Wandel im Bereich der privaten Daten, ist ein Zeichen für einen gesellschaftlichen Wandel. Wie und welche Ursachen dieser Wandel hat und wie er entstanden ist, ist vielleicht noch unklar. Es ist aber sicher, dass man sich darüber Gedanken machen sollte, worin heute noch eine Privatsphäre besteht. Denn jeder andere Mensch kann kinderleicht an intime Details von anderen Menschen kommen,  das scheint aber den Meisten nicht zu stören oder sie haben es noch nicht realisiert zu haben. Das World Wide Web ist unendlich groß und für jeden auf der Welt zugänglich via Google, Yahoo & Co. Womöglich ist es den Nutzern gar egal?

Dass der allzu freie Umgang mit persönlichen Informationen im Netz auch Folgen für die Karriere haben kann, ist dabei nur ein kleiner Teil des Problems.

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