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September 06 2010
AVM mit neuem Firmware-Update
Der Sommer ist “fast” vorbei und die Firma AVM hat sich nun entschlossen, noch allen Nutzern der FRITZ!Box-Modellen 7390, 7270 und 7240 ein kostenloses Update bereitzustellen.
Neue Futures im Bereich Wlan, NAS und Telefonie wird uns nun in der kommenden dunklen und kalten Jahreszeit die Netzwelt verschönern.
Die Benutzeroberfläche der Fritz!Box, die bereits in der Vergangenheit durch innovative Zielführung und Leichtigkeit in der Anwendung glänzte, wurde nun nochmals überarbeitet. “Noch schneller und innovativer” so laut Angabe des Herstellers.
Mit wenigen Klicks lassen sich relevante Einstellungen aufrufen. Der Energieverbrauch, der letzte Anrufer und der über USB-Anschluss hinzugefügte Netzwerkspeicher.
Ein besonderes Highlight ist die Funktion des Gastzuganges. Ab sofort lässt sich, unabhängig von der eigentlichen Netzwerkumgebung, den Besuchern die Nutzung des Wireless Lan´s zu. Die Einrichtung bleibt wie gewohnt einfach und in Sachen Sicherheit hat AVM bereits einiges getan. Das primäre Wlan-Passwort muss nicht verraten werden und eine zeitliche Beschränkung der Besucher lässt sich einrichten. Die Wlan-Verschlüsselung für den Gastzugang erfolgt ebenfalls mit WPA2, das weiterhin noch als höchster Sicherheitsstandart gewertet wird. Die integrierte Firewall des AVM-Produktes schützt zudem ebenfalls den Anwendern des Gastzugangs.
Nun endlich wird die Funktion der Nachtschaltung flexibler: Ab sofort lässt sich die Nachtschaltung nach individuellen Bedürfnissen konfigurieren. So lassen sich Wochentags und –enden separat einstellen.
Der Datenaustauch mit FRITZ!NAS wird nach dem Update auf die neue Firmware komfortabler. Daten lassen sich mittels Drag and Drop wie im bekannten Windows-Explorer im Heimnetzwerk austauschen. Entsprechende Benutzerbeschränkungen sind wie auch ein gesicherter FTP-Zugang für ein Fernzugriff selbstverständlich. Per UPnP-Mediaserver können zudem Dateien größer als 2 Gigabyte verwendet werden.
Fritz!Box unterstützt bereits das neue Internet Protocol Version 6 (IPv6).
Mit dem neuen Firmware-Update zeigt AVM wieder deutlich, welche technischen Möglichkeiten die Produktserie bietet und auch in Sachen Umweltschutz seinen Beitrag leistet.
September 05 2010
Das iPhone bald auch (mit aller Wahrscheinlichkeit) bei anderen Anbietern
Die Welt berichtet momentan wieder mal über die sich ankündigende Auflösung des exklusiven Vertriebsrechts. Vertraglich ist das exklusive Vertragsrecht T – Mobile bis 2012 zugesichert. Allerdings sieht der Vertrag auch vor, dass es im vierten Quartal 2010 ein Sonderkündigungsrecht gibt, welches es Apple zusichert, das iPhone auch über andere Telefonanbieter vertreiben zu lassen.
Die Telekom sieht dem gelassen entgegen, da das Unternehmen auch noch durch andere Geräte konkurrenzfähig bleiben könne, wie die Welt wohl Telekom – Chef Niek Jan van Damme zitiert. Eine sehr selbstbewusste Aussage, denn immerhin konnte die Telekom 1,9 Millionen iPhones verkaufen. Ein Verlust des Exklusivrechtes sollte sich also schon in den Bilanzen niederschlagen bzw. die Bilanzen schmälern, denn auch nach Verlust des Rechtes, würde T – Mobile das iPhone weiter vertreiben.
Dazu könnten sich die Anbieter O2 und Vodafone gesellen, die laut Wall Street Journal mit Apple bereits in Verhandlung stehen.
Für Apple wäre die Auflösung des Exklusivrechts ein reiner Gewinn. Denn mit mehr Anbietern würden sich auch mehr Tarife angeboten, die das ohnehin sehr begehrte iPhone für noch mehr Menschen attraktiv machen könnte. Zwar wären die Verkaufspreise wesentlich höher, dafür könnte man aber mit günstigeren Grundgebühren. Zumal schon bald das Weihnachtsgeschäft ansteht, bei dem Apple dann dementsprechend dazu verdienen könnte.
Dadurch wiederum könnte Apple noch mehr Geräte absetzen. Dies allerdings würde auch den Nachteil haben, dass Apple das iPhone abwertet. Denn Apple lebt von seinem exklusiven und hochwertigem Image. Würde es nun aber “verramscht” werden, könnte dieses Image leiden. Dies könnte ein Grund sein, warum sich Apple gegen die Aufgabe entscheiden könnte. Doch dies ist wohl eher unwahrscheinlich, denn letztlich macht das Produkt die Qualität aus, nicht die Quantität.
August 17 2010
Marketing für Blogger
Im Internet Einnahmequellen finden, passives Einnahmen generieren oder am besten – mit Blogs, also Beiträgen, Geld verdienen! So sieht die Idealvorstellung für jeden Blogger aus. Doch wie genau funktioniert das? Das Geheimwort lautet hier: Traffic. Ohne Publikum keine Gage. Doch wie bekommt man mehr Menschen auf seine Seite und was für Marketingmöglichkeiten gibt es?
Zuerst einmal kommt es auf den Inhalt an. Content is King lautet die Devise. Wer gute Inhalte und einzigartige Texte bietet, der wird in der Beliebtheitsscala der Leser steigen. Dabei kommt es auch auf Kreativität und Exklusivität an. Up-to-date zu sein und zu wissen, was gerade angesagt ist – das wird den entscheidenden Vorteil bringen.
Nun zum eigentlichen Marketing. Stichwort: Connections. Durch Connectionlinks bekommen Blogger viele bedeutsame Multiplikatoren, die Ihnen dabei helfen, dass Ihr Blog gelesen wird. Entscheidend ist also Verlinkung untereinander! Das Internet ist grenzenlos und weltweit. Warum also nicht auch Ihre Vernetzung?
Ein weiteres Zauberwort heißt: Social Marketing. Im Internet kann man zahlreiche soziale Dienste finden, mit welchen man Inhalte auf viele klickstarke Plattformen gleichzeitig verteilen kann. Das wiederum führt in jedem Fall zu mehr Traffic und Backlinks. Zudem gibt es noch die Möglichkeit alle diese Dienste untereinander zu vernetzen, was zu rasanten und explosionsartigen Verbreitungen des eigenen Contents führen kann.
Zudem gilt es zu beachten, dass man auch die veröffentlichten Fotos, Video Clips, Hörspiele etc. im Internet wiederfinden kann (auch noch nach Jahren!). Es sollten daher seriöse, imagefördernde und Leumund gerechte Fotos sein.
Die Möglichkeiten für Blogmonetarisierung sind vielfältig. Angefangen bei Direktvermarktung durch Sponsoren bis hin zu sogenannten Affiliate Links. Manche setzen zudem auf Werbebanner, Inserat gebühren oder Premium Accounts. Auch Google bietet ein hervorragendes Tool an, um für die eigene Seite zu werben. Adwords nennt sich diese Idee und basiert auf Anzeigenschaltung im Internet.
Doch das beste Marketing ist und bleibt die Mund-zu-Mund-Propaganda. Ehrlich zu sich selbst und zu seinen Lesern zu sein ist dabei ein guter Weg. Weiterhin ständig auf dem Laufenden zu sein, regelmäßig seinen Blog zu pflegen, den Kontakt zu seinen Lesern aufrechtzuerhalten, Feedback zu geben und Connections zu nutzen.
August 11 2010
Mindestlohn für Blogger?
Für die Einen ist es eine nette Freizeitbeschäftigung, für die Anderen ein guter Zusatzverdienst oder gar die Hauptexistenz: Das Bloggen.
Es macht Spaß, informiert und ist ein eigenständiger Trend des Internets. Das Web 2.0 macht es möglich und die Mitmachgemeinschaft hinterlässt deutlich seine Spuren. Die Frage, die ich nun heute an die Allgemeinheit stellen möchte ist: Was soll ein Blogger verdienen? Soll es einen Mindestlohn geben?
Auf diversen Jobbörsen wie texterjobboerse, bloggerjobs, couchjobber und Co. sind unterschiedliche Preisofferten ersichtlich, sofern diese hier überhaupt in den Ausschreibungen genannt sind. Angefangen von „freiwillige Mitarbeit“ zu wenigen Zehntel Cent pro Wort bis hin zu einigen Cent´s. Die große Maße bewegt sich scheinbar um die 1,5, sodass man dies wohl als Standart dort bezeichnen kann.
Zum Vergleich: Ein professioneller Redakteur bekommt hingegen bei 3500 Zeichen ca.170,- Euro. 3500 Zeichen entsprechen etwa 500 Wörtern. Umgerechnet etwa 0,34 Euro pro Wort.
Bei dem Bedarf an Informationen und zahlreichen Texten ( sogenannter unique content ) ist die niedrige Preisspirale eines Bloggers nicht ganz zu erklären. Wie ist es dazu gekommen, dass der größte Teil der aktiven Blogger „für lau“ oder für einen ganz geringen Satz schreiben?
Auf www.selbstaendig-im-netz.de wurde bereits vor einiger Zeit eine Summe von 1000 Euro in den Raum geworfen. Daraufhin sind die Leserinnen und Leser der Webseite über die Aussage hergefallen. Die Meinungen gehen dabei deutlich (und verständlicherweise) auseinander.
Einerseits gibt’s die Meinung, 1000 Euro wären zu wenig, andererseits die Aussage, dies sei so schon OK. Die letzte Meinung „Kommt drauf an“ kann ich selbst persönlich vertreten.
Wie redaktionell sind die Texte aufbereitet? Welchen Informationsinhalt haben die Texte für den Leser? Sprich: Welche Qualität wird geboten?
Wer sind die Gewinner der Blogszene?
Natürlich gibt es bereits einige unter uns, die einen hohen Verdienst durch Texten erwirtschaften. Webblogs in einem speziellen Expertensegment sind dabei letztlich die Gewinner der Infobranche. Sogenannte Internetmarketer sehen den „Expertenblog“ als „Krönung des Internetgeschäfts“ an. Der eigentliche Verdienst wird dabei durch den Verkauf von hochwertigen Informationen gelegt.
Über entsprechende Kommentare und Meinungen würde ich mich freuen. Insbesondere interessiert mich, wie Ihr zum bloggen steht. Ist es mehr eine Freizeitbeschäftigung oder ein ernstzunehmendes Werkzeug zur Informationsweitergabe?
August 10 2010
August 02 2010
Kopfgeldjagt im World Wide Web
Sicherheitslücken können Webseitenbetreiber, Softwareentwickler und IT Experten letztlich den Ruf auf Dauer schädigen.
Werden Sicherheitslücken in diesen Produkten entdeckt, kann der Finder bei einigen bekannten Unternehmen eine finanzielle Belohnung abholen. Nach Meinung von Mozilla und Google ist das Kopfgeld eine Anregung und hilft, schneller Sicherheitspatches bereit zu stellen. Google befürwortet die Details zu den entsprechenden Bugs spätestens 60 Tage nach ihrer Entdeckung zu veröffentlichen, damit die Zeit ausreicht, den Fehler zu korrigieren.
Sicherheitsexperten melden sicherheitsrelevante Lücken in Programmen meist nur noch gegen finanzielle Gegenleistung an den Hersteller. Auf diesen Aspekt reagiert Mozilla und Google mit einem finanziellen Ausgleich. Mozilla und Google planen ihre Belohnungen zu erhöhen. Gerüchten zufolge wollen die Unternehmen in Zukunft etwa 3000 Dollar (etwa 2320 Euro) pro gefundene Lücke zahlen.
Doch ganz so einfach geht es nun auch wieder nicht, wer Geld sehen will, muss einige Bedingungen erfüllen. So muss es sich beim “Mozilla Security Bug Bounty Program” um Lücken handeln, die in aktuellen Programmversionen existieren, Plugins (Erweiterungen) von Dritten für den Firefox-Browser sind dagegen ausgeschlossen.
Chrome, Firefox & Co. sind gratis erhältliche Anwendungen und die darin behobenen Sicherheitslücken kommen somit allen Benützern zugute. Die Microsoft-Taktik setzt auf das Gegenteil und lehnt das Kopfgeld für die Headhunters unter den Sicherheitsexperten ab. Microsoft erwähnt lediglich die Entdecker in ihren Security-Bulletins, die nach Meinung von Jerry Bryant, Sicherheitsbeauftragter bei Microsoft, ganz gut funktionieren würde. Doch sicherlich werden früher oder später diese Sicherheitsexperten eher den zahlenden Arbeitgeber ansteuern.
Die Meinungen gehen hier wohl auseinander: Obwohl Mozilla von ihrem Projekt überzeugt ist und die vorzeigbaren Resultate zeigen deutlich, das die finanzielle Entlohnung das zügige Auffinden von Sicherheitslücken nützt. Fraglich im Gegenzug: Gibt es bald nur noch Sicherheit gegen Bares?
July 29 2010
Ein Mensch kann nicht alles wissen. Aber 499.999.999 andere vielleicht?
Wie aktuell mashable berichtet, beginnt Facebook damit ein neues Feature zu veröffentlichen: Questions. Mit “Facebook Questions” ist es möglich, eine Frage zu stellen. Und zwar an die gesamte Facebook – Community. Und die umfasst derzeit um die 500 000 000 Mitglieder. Die Anwendung ist momentan in der Closed Beta. Sie wird also noch getestet.
Wer also Fragen hat kann sie stellen. Wer meint, dass ein Foto bei der Fragestellung behilflich sein könnte: kein Problem, der postet einfach eins mit. Wer nur eine einfache Frage hat, der kann auch einfach nur eine Umfrage erstellen und die Antwortmöglichkeiten vorgeben.
Scheinbar will Facebook damit eine Art Wissensdatenbank aufbauen, denn es ist geplant, die Fragen mit Tags zu versehen und in Kategorien einordnen zu können, sodass sie thematisch geordnet werden können. Dieser übergroße Fragenkatalog soll dann auch später in vollem Umfang zur Verfügung stehen.
Ähnlich wie schon bei den Statusupdates wird es möglich sein, den Themen zu folgen. Vermutlich wird dann wie gewohnt über die Benachrichtigungen dem User bekannt gegeben, wann wer auf den Thread geantwortet hat. Auch das Verfassen der Fragen ist ähnlich wie das Eintragen eines Statuses. Es wird in den Statusbereich eingegeben. Der Button, um den Text als Frage zu deklarieren, wird sich dann wohl neben den anderen Buttons befinden, mit denen man angibt, ob man einen Link, ein Video oder ein Bild posten will.
Proteste sind aber teilweise schon vorprogrammiert. Denn es soll auch Marken, die ihre Facebookseiten haben möglich sein zu antworten. Der Vorwurf der Schleichwerbung dürfte wohl nicht allzu lange auf sich warten lassen. Auch Fragen politischer Natur dürften wohl schnell für den ein oder anderen Skandal sorgen.
Insgesamt aber eine sehr interessante Sache. Klar, die Idee an sich ist jetzt nicht spektakulär oder neu. Yahoo! Answers, wer-weiß-was usw. dürfte den meisten hier bekannt sein. Spannend wird die Sache aber besonders dadurch, dass diese Frage ca. 500.000.000 Menschen gestellt wird. Eine breite Meinungsbasis dürfte wohl garantiert sein, sowie auch Antworten aus anderen Kulturkreisen mit ganz anderen Ansichten zu ein und dem selben Themengebiet.
Wie bereits gesagt, die Sache kann nach hinten losgehen, aber man sollte der Sache einen Versuch geben. Denn letztlich könnte es auch helfen, Brücken zwischen Menschen zu bauen und Vorurteile zu widerlegen. Und das ist ja letztlich die schönste Idee am Internet.
July 15 2010
Trend aus USA – Selbständige der Infobranche
Internetmarketing: Der Ein oder Andere hat sicherlich den Gedanken verloren, sich mit dem Medium „Internet“ selbständig zu machen. Die Möglichkeiten sind wie in der „Offline – Welt“ zahlreich und an Ideen mangelt es sicherlich nicht.
Der Grundgedanke ist nicht verkehrt: Statt nur passiver Surfer und aktiver User in Social Networks zu sein, wäre es doch erstrebenswert, eigenes Einkommen über das Internet zu generieren. Mit der richtigen Einstellung und der gewissen Motivation, die auch im normalen Business gefordert werden, lässt sich das durchaus realisieren.
Ein interessanter Trend kommt derzeit auch hierzulande in Bewegung. Ein Markt der Informationen, die schon seit mehreren Jahren erfolgreich in USA besteht, zeigt auch hier die ersten großen Erfolge.
e-books, e-products und allgemeine digitale Infoprodukte sind für manche Personen ein Dorn im Auge, verpönt und gilt vielerorts als unseriös. Sicherlich gibt es auch hier schwarze Schafe, die diese Branche ins schlechte Bild katapultieren, doch ernsthaft: Wir sind umgeben von Informationen und Nachrichten und konsumieren diese tagtäglich bewusst oder unbewusst.
Damit diese Informationsnachfrage gestillt wird, erarbeiten sogenannte Internetmarketer Content und Informationsprodukte aller Art um diese der Leserschaft gebührenpflichtig oder durch Werbung finanziert zur Verfügung zu stellen.
Gleich welches Themengebiet oder Nische behandelt wird: Als Autor und Hersteller digitaler Medien lässt sich über das World Wide Web durchaus sein Lebensunterhalt sichern. Der Clou an der ganzen Sache ist: Das Geschäft lässt sich nach einem gewissen Zeitrahmen automatisieren und ein ausgewogenes Work-Life-Balance erreichen, so laut Auskunft von erfolgreichen Marketern der Branche.
Die große Kunst ist es jedoch, sich als Experte in einem Themengebiet zu etablieren, Traffic auf den eigenen Seiten zu erzeugen und ein technisches Verständnis für die Internettechnik zu entwickeln. Auch vom Marketing – Know How sollte man sich nicht abschrecken lassen. Es wäre zu schade, wenn das Wissen dieser Menschen und die Gedanken nicht auf „Papier“ gebracht werden würden.
Mein Statement zum Thema Infoprodukte: Seit mehreren Jahren verfolge ich interessiert und fiebernd diese Marketingszene und bin erstaunt, wie diese Branche doch noch letztlich in den Kinderschuhen steckt. Auf die weitere Entwicklung im deutschsprachigen Raum dürfen wir gespannt sein.
July 12 2010
July 06 2010
Microsoft Surface – Die nächste Generation des Touchscreens
Ein Computer und doch irgendwie „Anders“: In einem innovativen Couchtisch-Design verbindet Microsoft Surface eine Multimedia-Funktionalität der Extraklasse, die mit manuellen Fertigkeiten neue Dimensionen eröffnet. Der „Multi-Touch-Contact“ ermöglicht ähnlich wie bei bekannten Tablet-PC´s per Touchscreen die Applikationen zu bedienen. Ohne Maus & Tastatur, somit allein mit den Fingern lassen sich Bilder malen, geknipste Fotos mit zwei Fingern auswählen, diese entsprechend vergrößern, sortieren und betrachten. Videos und Musikalben sind kompromisslos mit einer Berührung abspielbar. Die Surface Anwendungen sind Multitaskingfähig und erlauben es, mehrere Interaktionen gleichzeitig durchzuführen.
Der interaktive Bildschirm kann durch seine „Multi-User-Experience“ von mehreren Usern zur gleichen Zeit bedient werden. So lassen sich klassische Gemeinschaftspiele durchaus digital erleben. Das geniale Multitalent erkennt außerdem abgelegte Objekte mittels „Object Recognition“. So werden beispielhaft Fotos von der Digitalkamera zielstrebig auf das Display des Surface-Tisches übermittelt oder auf das dazugelegte Handy transferiert.
Der eingebaute Touchscreen begeistert sicherlich kleine Technikfans und erfahrene Spezialisten, die eine Annäherung an das neue technologische Microsoft Surface nicht scheuen. Das interaktive Kommunikationsmedium kommuniziert mittels W-LAN drahtlos mit der Umgebung.
Microsoft Surface wird derzeit vor allem zur Unterstützung im Vertrieb und für diverse Kundeninformationen bei Mobilfunkanbietern sowie Autoproduzenten benutzt. Auf spielerische Weise wird man zukünftig immer wieder auf die Multifunktionstalente treffen und es wird sicherlich nur eine Zeit und Geldfrage sein, bis sich diese Innovation in unserem Heim und Leben einfinden wird.
Die Microsoft Surface Anwendungen können sicherlich im Rahmen des “Digitalen Klassenzimmers” angewendet werden. Vielfältige Einsatzszenarien im Klassenraum sind denkbar. „Das Zusammenspiel neuer Technologien ermöglichen praktisch und hautnah Online-Plattformen, Multi-Touch Oberflächen bis hin zu digitalen Whiteboards und Videokonferenztechnologien zu nutzen“, so laut offizielle Pressemitteilung seitens Microsoft.
June 30 2010
Ein Schritt vor die Mauer: China sucht Arbeitskräfte im Silicon Valley
Wie wir bereits berichteten, gab es ja einige Querelen. Der vermutete Anfang allen Übels war wohl die Unmöglichkeit sich gegen den heimischen Marktführer Baidu durchzusetzen. Und so entdeckte Google sein gutes Gewissen, dass es wohl damals bei der Einwilligung zu Zensur – und Sperrmaßnahme vergessen hatte, wieder und war plötzlich sehr aufgebracht. Die Konsequenz daraus war die Aufhebung der Sperren und die Umleitung auf Google Hongkong, die dann auf die Filterung verzichtete.
Chinas Drohung, dass Google dann sein Geschäft in China aufgeben müsste, konnte Google ohne weiteres hinnehmen. Der Umsatz im Reich der Mitte betrug ungefähr 2% vom Gesamtumsatz. Die Abfindungen wurden geschrieben und die Sache kam damit für Google zum Abschluss. Dachte Google.
Doch nun hat das Unternehmen Baidu angekündigt, auch auf der Jobmesse in Silicon Valley vertreten sein zu wollen, um hochkarätige Talente ab zu werben, wie die Financial Times Deutschland aktuell berichtet. Gelockt wird natürlich mit großartigen Konditionen, die sich Baidu auch leisten kann. der Einstieg in nde Nasdaq war einer der erfolgreichsten und auch die Tatsache, dass Baidu ca. 26 Milliarden US – Dollar schwer ist, lässt vermuten, dass sich Baidu die ein oder andere Investition leisten kann. Vermutet wird, dass die Anwerbung ausländischer Mitarbeiter dazu führen soll, Baidu auch außerhalb Chinas bekannt zu machen. Denn Geld macht Baidu einzig allein auf dem heimischen Markt. International dagegen ist das Unternehmen noch weitgehend unbekannt.
Ob dies allerdings gelingen wird bleibt abzuwarten und dürfte wohl eher bezweifelt werden. Denn außerhalb Chinas drehen sich die Verhältnisse nun mal komplett um. International gesehen ist Google dominant und es gibt auch keine Anzeichen darauf, dass sich das ändern könnte. Google ist einfach zu etabliert. Das viel Geld und ein großer Name nichts bewirken, zeigte schon der Einstieg Microsofts in den Suchmaschinenmarkt. Zwar konnte Bing vor kurzem seinen Marktanteil auf ca. 12,1% steigern, allerdings ging dem auch eine 100 Millionen US – Dollar teure Werbekampangen voraus.
June 28 2010
Einzigartiges Geschäftsjahr für Apple in Aussicht?
Das dieses Jahr ein wohl selten so erfolgreiches Jahr für Apple sein wird, war wohl vielen klar. Und die Voraussetzungen sind ja auch sehr günstig. Zum einen der Trend zu Apple – Produkten dann das iPad und nun noch das iPhone.
In Zahlen sieht das ca. so aus: am 23.06. berichtete bereits hardmac, dass Apple wohl offiziell hat verlautbaren lassen, dass es nun in knapp 3 Monaten 3 Millionen iPads verkauft hat.
Zum Vergleich: für das erste iPhone brauchte Apple 74 Tage um 1 Million zu verkaufen.
Gegen das iPhone 3G kommt das iPad aber nicht an: 1 Million war die Anzahl der iPhone 3G die Apple binnen eines Wochenende verkaufte. Inwiefern allerdings die anfänglichen Lieferschwierigkeiten – wir erinnern uns, Apple hatte den Run unterschätzt – die Verkaufszahlen schmälern ist nicht bekannt. Es bleibt abzuwarten, inwiefern der Hype um das iPad nun vorbei ist oder ob sich die Verkaufszahlen langsam einpegeln. Eins ist aber schonmal zu sagen: ein Flop ist das iPad sicherlich nicht. Würden auf jedem iPad nur 50$ reine Gewinnspanne liegen, wäre Apple um 150$ Millionen reicher.
Und es darf bezweifelt werden, dass Apple grundsätzlich nur geringe Gewinnspannen legt. Grund für diese Annahme ist ein Artikel aus dem Onlineangebot der Financial Times Deutschland. Jüngst wird berichtet, dass die Materialen für das kleinste iPhone – Modell bei ca. 190$ liegen. Verkauft wird es teils aber für ca. 740$ liegen. Allerdings kommen dazu noch Arbeits -, Liefer -, Lizenz – und weitere Kosten. Doch selbst nach Abzug aller Kosten sollte für Apple noch ein stattlicher Betrag drinne sein.
Und dieser wird sich richtig rechnen: Denn aktuell berichtet MacRumors, dass Apple wohl bereits 1,7 Millionen des neuen iPhones 4G verkauft hat. Im Gegensatz zum iPad wird der starke Verkauf hier wohl langanhaltend bleiben. Besonders dann, wenn Apple seine Taktik aufgibt, das iPhone nur über exklusive Telefonanbieter zu vertreiben. Dies ist bis dato nur ein Gerücht. Allerdings eines, welches Realität bekommen könnte. Schon beim letzten iPhone 3GS gab es mit zunehmender Nähe zum iPhone 4G – Release auch bei anderen Anbietern.
Inwiefern das nun stimmt oder nicht, wird sich in Deutschland gegen Dezember 2010 zeigen. Dann läuft das exklusive Vertriebsrecht T – Mobiles aus, welches dann konsequenterweise verlängert werden müsste. Ist Apple schlau geben sie diese Taktik auf. Denn mit mehreren Telefonanbietern könnten sie die Nachfrage massiv steigern und das iPhone noch attraktiver machen, dank niedrigerer Preise und einem höheren Tarifangebot.
Man darf gespannt sein, welche Zahlen Apple am Ende des Geschäftsjahres wird vorlegen können. Ich vermute aber mal dass in der Pressemitteilung dazu durchaus das Wort „Rekord“ vorkommen kann.
June 23 2010
Es geht auch ohne Apple: Adobe mit Gewinn und Akzeptanz
Wie jüngst die Financial Times Deutschland berichtet, läuft das Geschäft von Apple außergewöhnlich gut. Grund dafür ist der Start der Adobe Creative Suite 5, der dem Unternehmen eine Umsatzsteigerung von 34% bescherte.
Der Umsatz des vorangegangenen zweiten Quartals beläuft sich damit auf 934 Mio. $. Raus kam dabei ein Gewinn von 149 Mio. $. Auch die weiteren Aussichten sind nicht allzu trübe, so wird für das jetzige Quartal ein Umsatz von 950 Mio. $ bis zu 1 Mrd. $ erwartet.
Und auch insgesamt zeigt sich, dass Adobe nicht allein von Apple abhängig ist. Denn neben Google, setzen auch noch RIM, Palm und andere Hersteller auf Flash, welches für Mobilgeräte nun mittlerweile auch Version 10.1 erreicht hat. Allerdings lässt sich das Updaten nur über ein Firmware – Update des ganzen Handys durchführen. Ob und wann man also updaten kann, ist von den Herstellern selbst abhängig.
Dies dürfte Adobe wieder ein paar Argumente im Streit mit Apple in die Hand geben. Und gewissermaßen dürfte dies auch ein Rüffel für Apple sein, denen ja – zumindest unter denen die Apple ablehnen – nachgesagt wird, dass sich Apple immer ein wenig zu wichtig nimmt.
Apple hatte stets behauptet, dass Flashanwendungen sehr stromfressend und sehr absturzfreudig sind, zumindest auf dem Mac bzw. auf Apple – Geräten. In Bezug auf den Stromverbrauch bzw. der Rechenlastigkeit hatte Adobe bereits nachgeholfen.
Was die Abstürze angeht, zeigt jüngst die Mozilla Foundation, dass man nicht unbedingt Adobe “ausgeliefert” ist. Mit dem heute erschienen Mozilla Firefox in der Version 3.6.4 soll verhindert werden, dass nicht mehr die gesamte Browseranwendung abstürzt. Hat man also mehrere Tabs geöffnet, wird nur dieser eine Tab und nicht mehr der komplette Browser abtsürzen. Dies gilt auch bei Abstürzen von Apple Quicktime – und Microsoft Silverlight – Plugins. Gewisse Schwierigkeiten bestehen aber weiterhin unter Windows. Die Probleme sind aber nur marginal.
Man sieht also, dass man auch von sich aus das Problem lösen kann, statt nur den Finger auf die anderen zu richten. Ein weiteres Argument wohl für Adobe und gegen Apple.
June 19 2010
June 15 2010
Das neue Office 2010 mit Sozial Network – Funktionen
Das neue Büropaket Office 2010 von Microsoft kündigt sich an: Schneller und bedienungsfreundlicher als sein Vorgängermodell soll ab heute, dem 15. Juni die im Handel erhältliche Software auf Konkurrenzprodukte reagieren. Erstmals erhältlich in zwei Versionen: Einer 32 und einer 64-Bit-Variante.
Ein Highlight ist die kostenfreie, jedoch abgespeckte Onlineversion des Softwaregiganten. Word, Excel PowerPoint und Co. sind nun kostenfrei und legal nutzbar, das in dieser eingeschränkten Serie für die meisten Nutzer ausreichen sollte. Lediglich die Windows Live ID wird benötigt, um direkt im Browser die Dokumente zu bearbeiten. Empfohlen wird die Installation von Silverlight, die kostenlos von Microsoft zum Download angeboten wird. Eine gemeinsame Nutzung der Dokumente mit entsprechenden Freigaben ist gegeben.
Bis Herbst des Jahres soll desweiteren ein gewaltiger Anteil von kostenlosen „Starter-Editionen“ den neu verkauften Computern beiliegen.
Was taugt die neue Office –Reihe?
Nach drei Jahren Programmierung und Vorarbeit stellt sich nun den Softwaretestern ein durchweg positiver Eindruck des neuen Office – Paketes dar.
Beim E-Mail-Programm Outlook sind die Neuerungen am deutlichsten zu spüren. Die direkte Verbindung zu Facebook und anderen sozialen Netzwerkanbietern macht in der heutigen Web 2.0 – Generation Sinn. Über ein „Social Connector“ kann man sich direkt mit den dort befindlichen Kontakten verbinden und Nachrichten verschicken.
Doch auch bei dem Textverarbeitungsprogramm sowie die der Tabellenkalkulation wurden vorhandene Funktionen überarbeitet und verbessert. Bei dieser neuen Office-Version lassen sich auch nicht gespeicherte Dokumente wiederherstellen, dass die eine oder andere aufwendige Datenaufbereitung im “Eifer des Gefechtes” ersparen wird.
PowerPoint mit neuen Funktionen in der Bild, Film und Audiointegration macht die Benutzung ohne Zusatzprogramme einfach und komfortabel. Folienübergänge sind jetzt auch in 3D möglich.
Die Preisübersicht:
Laut unverbindliche Preisempfehlung von Microsoft liegt der Preis des „Office Home and Business 2010“ bei 379 Euro, die Version „Office Home and Student 2010“ bei 139 Euro und die „Office Professionall 2010“ , die „Publisher“ und „Access“ beinhaltet ,bei 699 Euro. Wer kein komplettes Büropaket benötigt, kann einzelne Module für 190 Euro erwerben.
Unverständlich wenn man bedenkt, dass die Mitbewerber wie Softmaker Office bei einem Kostenrahmen von 70 Euro bewegt oder die beliebte OpenOffice – Lösung kostenfrei angeboten wird.
June 08 2010
Endgültig: Iphone 4G kommt am 24. Juni nach Deutschland
Gestern war es dann soweit: auf der WWDC 2010 hat Steve Jobs nun endgültig das Iphone 4G vorgestellt. Wer den Bildern von Gizmodo geglaubt hat, wird nicht weiter überrascht sein. Diese Anspielung konnte sich auch Steve Jobs nicht verkneifen, als er sagte, dass “einige von euch das schon gesehen haben.”
Insgesamt gab es dann auch keine allzu großen Überraschungen hinsichtlich der Technik mehr. Neu dagegen ist, dass die Dicke des Iphones nunmehr 9,3mm beträgt. Umgeben wird das Gehäuse von einem Aluminiumrahmen, der als Antenne dienen wird. Ansonsten haben wir hier noch mal eine Auflistung aller Features, bei der all die umgesetzt wurden, die auch schon damals sehr wahrscheinlich waren. Man darf sich also auf HD – Kamera und – Display, Multitasking, Fotoblitz und natürlich den Übertragungsstandards WLAN, Bluetooth, UMTS und GPS freuen.
Einen kleinen Dämpfer dagegen gibt es für die Leute, die sich auf die Videotelefonie gefreut haben. Denn das wird vorerst nur über WLAN möglich sein, wobei Jobs anmerkte, dass man diesen Umstand in Zusammenarbeit mit den Mobilfunkanbietern ausloten wolle. Das kann man aber durchaus noch kritisch sehen, da grade die Mobilfunkanbieter in den USA mit einer immer höheren Datenlast zu kämpfen haben. Sollte also die Videotelefonie kommen, könnten die Tarife dafür recht teuer werden.
Erste Preise für das Iphone wurden auch schon bekannt. So soll das Iphone 4G mit 16GB um die 199$ und die 32GB – Variante 299$ kosten. Entgegen mancher Gerüchte wird das Iphone weiterhin über AT&T vertrieben.
Weiters plant Apple bis September das Iphone in 88 Ländern veröffentlicht zu haben. Insofern ist es also die Frage, wie lange es wohl dauern wird bis Apple 1 Million Iphone 4Gs verkauft hat. Beim letzten Iphone 3G waren es 74 Tage, diesmal wird es wohl um einiges schneller gehen.
May 29 2010
Ran an den Pad – Gründe für den Hype und ein kleiner Trost
Der gestrige Verkaufsstart des iPad´s war der wohl größte Erfolg in der Tablet-Computer- Branche. Viele wollen Ihn – nicht jeder bekommt Ihn.
Der Andrang war groß, die Schlangen waren gewaltig und die enttäuschten Gesichter derjenigen, die den Pad nicht erwerben konnten, sprachen Bände.
Warum, Weshalb, Wieso - Der iPad?
Das ist genau die Frage aller Fragen, die jeder Verbraucher sich spätestens jetzt stellen wird. Auch ich war auf der Suche nach Antworten und stieß auf einen klassen YouTube – Videobeitrag von http://www.rosenblut.org. An dieser Stelle vielen Dank an Herrn Bernd Jaeger für die ausführlichen Erläuterungen.
Und warum nicht gleich ins Auto integrieren? Nette Spielereien mit dem iPad:
Ein kleiner Trost: Nicht nur der Apple – Anbieter stellt solch einen Tablet-Computer her. Angesichts der Gegenüberstellung des „WePads“ zum „iPad“ hier in einem Blogbeitrag kann man zukünftig wohl noch mehr Futures erwarten. Auch der Dell Streak sollte nicht in Vergessenheit geraten, das durchaus auf Interessenten stößt.
Wer den deutschen Herausforderer „Wepad“ noch nicht kennt, sollte sich diesen Videobeitrag genauer anschauen:
Weitere Alternativen und ausführliche Beschreibungen sind hier aufrufbar.
Ich wünsche allen glorreichen iPad-Besitzer viel Spaß und Vergnügen mit dem Gerät und hoffe für die derzeit benachteiligten Interessenten eine schnelle und zügige Nachlieferung des iPad´s.
Für diejenigen die am Gewinnspiel hier auf yenodio.de teilgenommen haben drücke ich ganz fest die Daumen!
Viele Grüsse
May 14 2010
Wordpress 3.0 erscheint bald
Wie aktuell im Wordpress – Blog zu lesen ist, soll die neue Wordpress Version 3.0 Mitte des Jahres – genauer Juni – erscheinen. Dem Artikel lässt sich einiges entnehmen. Eine weniger bedeutende Änderung wird wohl die Änderung des Standardthemes von “Kubrick” auf “2010″ sein, wobei man sich über das Aussehen des neues Themes in Schweigen. Dies tut zumindest der offizielle Blog. Mashable dagegen hat bereits einen ersten Screenshot veröffentlicht. Das Theme zeigt auch einige interessante neue Features auf.
Wichtig wird Wordpress 3.0 vor allen Dingen für Wordpress MU – User. Denn mit der künftigen Version wird Wordpress und Wordpress MU vereint, was dann auch die Verwendung von buddyPress ermöglichen wird. Auch die Verwaltung von mehreren Seiten wird nun möglich sein, Wordpress MU sei Dank.
Mashable berichtet von eigenen Post – Types, womit Wordpress dann mehr ein Schritt Richtung CMS macht und sich somit wieder ein Stück mehr von seinen Blogwurzeln entfernt. Bisher kannte Wordpress zwei Post – Types: “Seiten” und “Artikel”. Diese Neuerung bringt weniger eine neue Funktionalität, als mehr Organisation. Denn jeder Custom Post Type, ist auch gleichzeitig ein Menüpunkt im Adminpanel. So muss man nun nicht mehr alle Artikel und Seiten durchsuchen, um vielleicht einen Podcast oder Videobeitrag zu finden. Man klickt einfach links im Menü auf “Podcast” oder “Video” (sofern diese Post Types vom Benutzer selbst definiert wurden) und findet dort alle Beiträge des entsprechenden Typs. Das dient der Übersichtlichkeit und man muss künftig nicht mehr Kategorien zweckentfremden.
Organisation ist auch ein gutes Stichwort, wenn es um das Auswahlmenü geht. Denn mit der neuen Version wird es möglich sein, per Drag & Drop das Auswahlmenü, welches auf der Seite angezeigt wird zu editieren, ohne dafür in den Templates rumschrauben zu müssen. Somit ist es dann auch möglich, ohne großartige php – bzw. Wordpress – Api – Kenntnisse ein eigenes Menü zu entwerfen.
Bedeutender werden die “Core Plugins”. Sie lagern die Grundfunktionen in Plugins aus, womit es möglich ist seine Wordpress – Installation zu “entschlacken”. Braucht man gewisse Features nicht, kann man sie bei der Installation weglassen. Betreiber mit nur begrenzten Serverressourcen wird es freuen und es dürfte auch der Sicherheit zuträglich sein, wenn nicht alle Komponenten installiert sind. Weiterhin soll sich künftig für jedes Plugin ein Entwicklerteam finden. Ein wohl weiteres Plus für die Sicherheit und die Qualität von Wordpress.
Insgesamt zeigt sich also, dass mit der neuen Version keine Revolution mehr aber eine Evolution ansteht. Wordpress geht immer mehr in Richtung CMS. Wie man das findet, mag jeder für sich entscheiden. Manchen mögen bemängeln, dass Wordpress damit sein Kernkompetenzfeld verlässt und sich mehr in Richtung eines Marktes bewegt, der wohl als überfüllt angesehen werden kann. Andere wiederum mögen den Schritt begrüßen, denn wenn Wordpress künftig mehr als CMS eingesetzt werden kann, ergibt sich damit automatisch ein sehr spezifisches Klientel: Nämlich User, die Blog und CMS haben wollen oder die ein CMS haben wollen, welches recht leicht zu verwalten und zu erweitern ist. In puncto Entwicklung kann Wordpress nunmal mit einer sehr sauberen, gut dokumentierten API auffahren, die Eigenentwicklungen bzw. den Einstieg in die Thematik nicht allzu schwer machen sollte.
April 29 2010
PayPal: Jetzt mit sinnvollem Käuferschutz
Der E-Payment-Anbieter PayPal erweitert nun endlich seinen Käuferschutz!
Für uns Onlineshopper war es bereits länger fraglich, warum PayPal´s Käuferschutz lediglich auf der Auktionsplattform eBay gegriffen hat. So haben doch bereits zahlreiche Shoppingseiten und Webmaster die Zahlungsmöglichkeiten dieses Anbieters angeboten. Nun gut, als Tochterunternehmen hat man schließlich so seine Privilegien.
Zukünftig erstattet PayPal (ein Micropayment-System zur Begleichung von Mittel- und Kleinbeträgen – Häufig eingesetzt im Onlinehandel ) nun das Geld zurück, sofern im Internet bestellte Ware nicht ankommen sollte. Dies gelte für Transaktionen im In- und Ausland und das nun auch außerhalb der Auktionsplattform eBay. Zuvor muss jedoch ein Antrag auf Käuferschutz gestellt werden. Diese Dienstleistung überzeugte auch die TÜV Saarland Gruppe. “Geprüftes Online-Zahlungssystem” heißt solch ein Zertifikat, das nun ausgestellt wurde.
Mich als Konsument überzeugt es nicht, denn laut Beschreibung auf der offiziellen PayPal-Seite deckt der Käuferschutz Dienstleitungen und digitale Produkte nicht ab.
Ups! Was ist das denn? Bleibt der Käufer nun doch noch bei Bestellungen von Musikalben und digitalen Infoprodukten wie E-Books im Regen stehen?
Laut Forsa – Umfrage waren bereits 17 Prozent der deutschen Onlineshopper auf unseriöse Händler hereingefallen, die Vorkasse leisteten und Ihre Ware nicht erhalten haben. Genutzt wird PayPal bereits von vielen Internetanwendern. Nach offiziellen Angaben gibt es nahezu 210 Millionen Mitgliedskonten in 190 Nationen. Siebzehn von Hundert – sicherlich kein Ergebnis, worauf man stolz sein könnte.
Ein Risiko bleibt für den Händler: Der unversicherte Versand wie Päckchen oder Brief ist nicht sinnvoll, denn der Verkäufer kann sich letztlich nur noch über einen entsprechenden Versandbeleg absichern.
Fazit: PayPal bietet nun einen „erweiterten“ Schutz vor “kleinen Betrügereien”. Dieses Unternehmen befindet sich auf dem richtigen Weg und ist deutlicher Vorreiter in dieser Branche - mit einigen wenigen Einschränkungen.
April 27 2010
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