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June 21 2011
Netzbehörde vergibt nach sechsjährigen Verhandlungen neue Internetadressen
Der Ein oder Andere hat es bereits durch die zahlreichen Nachrichten mitbekommen: Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers ( kurz: ICANN ) vergibt nun neue Top-Level-Domains. Bis Ende 2012 sollen somit mehrere hundert Domainendungen geschaffen werden können.
Doch welcher Zweck soll damit erreicht werden, dass uns Internetanwendern besonders in der Anfangsphase verwirren wird? Einige Gründe sollen hier im Artikel aufgegriffen werden.
Einerseits wird die Neuerung zukünftig Unternehmen und Organisatoren dazu befähigen, Endungen wie beispielsweise .apple oder .google in der Netzwelt zu sichern. Startbeginn für die Bewerbungsphase ist voraussichtlich Anfang 2012. Einige Voranmeldungen werden in Einzelfällen jedoch bereits jetzt entgegen genommen, wie externe Stellen berichteten. Die Gebühr beträgt dabei „schlappe“ 185.000 Dollar ( bei der aktuellen Kurslage sind dies umgerechnet etwa 125.000 Euro ). Der eigentliche Bewerbungsprozess umfasst 360 Seiten und soll verhindern, dass Kriminelle die neuen Domains sichern können. Markenrechte sollen insbesondere bei der Bewerbungsphase geprüft werden.
Andererseits sind die meisten aktuellen Domainnamen bereits vergriffen, sodass es Sinn macht, hier eine weitere Erweiterungsmöglichkeit anzubieten. Die neuen Domains werden dabei nach Themen kategorisiert, so hieß es bei der Verkündung dieser Nachricht. Geografische Endungen wie .africa; Industrienamen wie .mercedes; oder Volkszugehörigkeitshinweise sind denkbar. Vizepräsident Kurt Pritz von ICANN gab nach dem Treffen in Singapur den Journalisten die Auskunft, dass eine finanzielle Unterstützung für Entwicklungsländer bereitgestellt wird, denen die Mittel für die Gebühr oder technische Kenntnisse fehlen.
Man munkelt bereits jetzt, dass die Pornoindustrie sich einige Endungen sichern wird und hier lukrative Geschäfte wittert.
Wir stellen fest, dass eine Erweiterung in dieser Richtung schon längst überfällig ist. Doch ob der eigentliche Internetanwender diese Veränderung akzeptiert und nutzt, wird erst nach einiger Zeit messbar sein. Gerade hinsichtlich Betrugsversuche und kriminellen Handlungen sind die Bedenken trotz intensiver Prüfung verständlich.
June 03 2011
Überraschung, Überraschung: Datenpanne bei Sony
Wieder einmal wurden Daten von Sony gestohlen. Diesmal hat es die Filmsparte “Sony Pictures” erwischt. Dafür verantwortlich zeichnet sich die Hacktivistgruppe “Lulzsec”.
Eine Art “Bekennerschreiben” liegt dabei vor. So war der Einbruch recht einfach über eine sogenannte SQL – Injection zu realisieren. Diese Art von Schwachstelle ist recht leicht zu finden und auszunutzen. Die Einfachheit hat einen einfachen Grund: SQL – Injections sind ein alter Hut und grob gesehen so alt wie das Web 2.0 selbst. Grade in der Anfangszeit des Web 2.0 wurde die Sicherheit der Datenbank komplett außer Acht gelassen. Seitdem ist einiges an Zeit vergangen und es wurden viele Gegenmaßnahmen entwickelt und getroffen.
Genau deswegen ist diese Lücke doppelt peinlich. So etwas darf bei einem Unternehmen der Größe von Sony, die zudem noch in der Elektronikbranche tätig sind, nicht passieren. Das man von der Webseite eines Films auf die konzernweite Datenbankstruktur zugreifen kann, zeugt von schlampigen Datenbankdesign und schlechter Absicherung.
Denn nicht nur Kunden waren diesmal auch die Opfer. Auch Daten von Administratoren wurden ausgespäht. Auch Gutscheine und Couponnummern standen den Angreifern offen.
In Zahlen:
– 1.000.000 Benutzerdaten
– 3.500.000 music coupons
– 75.000 music codes
Man kann also sagen, dass sich die Ausbeute gelohnt hat. Schlecht nur für Sony. Dabei ist es noch nicht einmal, dass es wieder passiert ist. Auch die Anzahl der ausgespähten Daten ist bei weitem nicht so drastisch. Wohl aber, dass ALLE Daten nicht verschlüsselt waren.
Grade nach den letzten Vorfällen hätte das einfach nicht passieren dürfen und es ist die Frage, wie ernst Sony Datenschutz nimmt offensichtlich nicht genug.
Aber ein bisschen Glück hat Sony doch noch gehabt: Lulzsec hatte nicht genug Ressourcen um alle Daten zu kopieren. Dem Blog “this is my next” zufolge sind demnach “nur” 51.000 Benutzerdaten im Umlauf. Das ist ein Fortschritt. Zumindest für Sony.
June 01 2011
Skype im Fokus der Medien
Kostenlos telefonieren – ein Traum von vielen Mobilfunkanwendern, die über hohe Rechnungen beklagen oder pauschale Flatrates noch zu teuer sind. Doch seit langem ist dies mit Skype über VOIP Telefonie zwischen registrierten Nutzern möglich. Der Dienst stellt nun auch zukünftig die Weichen in Richtung des Mobilfunksektors, wie externe Quellen berichteten.
Erst kürzlich beendete Skype die Open-Source- Partnerschaft mit Asterisk-Projekt und wurde vom redmonder Softwareunternehmen Microsoft übernommen. Das ein oder andere Verbindungsproblem wurde zudem korrigiert und scheinbar lässt sich der Dienst wieder Problemlos nutzen. Wären da nicht die neusten Schlagzeilen, die die Anwender verunsichern.
Skype installiert Software ohne Einwilligung der Anwender
Das letzte Update von Skype hatte es in sich: Aufgebrauchte Nutzer berichteten im Skype-Forum von einer unerwünschten Installation der Software „Easybit Games Go“. Selbst die aktive Ablehnung des Anwenders führte dazu, dass die Software sich in die Registry einnistete und ein Programmordner erstellt wurde. Die Unternehmensversion von Skype sei dabei nicht betroffen, denn diese Variante enthält nicht die entsprechende Extrafunktion.
Laut EasyBits handelt es sich bei dem Tool nicht um Malware, dennoch ist zweifelsohne fraglich, warum die Software auf üblichem Weg nicht deinstalliert werden kann, sondern das vom Entwickler bereitgestellte Extraprogramm für die Entfernung benötigt wird.
Skype hat das extra Update bereits abgeschaltet und EasyBits entschuldigt sich mit den Worten, es sei ein Fehler in der Benutzeroberfläche gekommen, die zu dieser Zwangsinstallation führte.
Der angegebene „Software-Fehler“ kommt dem EasyBit – Unternehmen zugute, denn wie Spiegel online berichtete, stieg die Anzahl der Spieler von ca. 850.000 auf beachtliche 7 Millionen.
Sicherlich ist seit Jahren Skype ein beliebter Dienst für kostenlose Gespräche über Grenzen hinweg, doch die aktuellen Schlagzeilen verunsichern die Anwender unnötigerweise. Wird der Dienst aufgrund der Übernahme gebührenpflichtig oder werden neue Refinanzierungsmöglichkeiten wie das Pay-per-Install – Prinzip gesucht?
Wir dürfen gespannt sein, wie sich Skype in nächster Zeit entwickeln wird.
May 16 2011
Wenn Cloud Anbieter mit dem Datenschutz spielen…
Erst vor wenigen Stunden berichteten externe Stellen um Datenschutzproblematiken beim weltbekannten Dienst Dropbox. Der beliebte und kostengünstige Webdienst Dropbox ist ein Onlinedatenspeicher um seine Dokumente, Fotos oder Musikclips zu sichern und mit dem man komfortabel Dateien von unterschiedlichen Computern synchronisieren kann.
Schon länger gibt es Diskussionen darüber, wie sicher solche Cloud-Anbieter sind und wie sie die Datenschutzregeln umsetzen. Mit Teils erschreckendem Ergebnis.
Nun hat der IT Blogger und US – Sicherheitsforscher Christopher Soghoian bei der US Behörde Federal Trade Commission ( kurz: FTC ) Beschwerde eingereicht: Dropbox hat wissentlich gegen die eigenen Werbeaussagen gehandelt, denn Mitarbeiter haben trotz Gegenaussage Zugriff auf die dort hinterlegten Dateien. Entsprechend der Rechtslage haben ebenfalls US Sicherheitsbehörden Einsicht auf alle Nutzerdaten. Die Übertragung auf Smartphones ist zudem nicht verschlüsselt über das HTTPS-Protokoll geschehen, denn die Schutzmechanismen fehlten gänzlich.
Der Anbieter hingegen sieht die Angelegenheit eher gelassen und passte erst kürzlich seine durchaus verwirrenden Nutzungsbedingungen an. Ein unfairer Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen Mitbewerbern, die in kostenintensiven Sicherheitsmechanismen investieren, um die Daten vor Hackern und jeglichem unautorisierten Zugriff zu schützen.
Drum prüfe wer sich bindet:
Cloudlösungen sind voll im Trend und entlasten heimische Ressourcen, die anderweitig genutzt werden können. Bei der Vielzahl an Anbietern sollte nicht letztlich der Preis ausschlaggebend sein, wenn sensible Dokumente gesichert werden sollen. Zudem haben ausländische Anbieter andere gesetzliche Bestimmungen, die mit dem deutschen Recht nicht zwangsläufig übereinstimmen müssen. Ein Blick ins Kleingedruckte ist mehr als Pflicht.
Wer seine Daten geschützt sehen will, muss zwangsläufig solche Dienste meiden oder auf eine eigene sichere Verschlüsselung achten. Dafür empfiehlt sich das Tool Boxcryptor oder die in den Computerzeitschriften getesteten Softwarelösungen.
Im Fall Dropbox können wir nur hoffen, dass Sie durch die Beschwerde die Segel reißen und mit Bedacht Ihr Angebot anpassen werden.
Sony öffnet wieder das Playstation Network
Wie wir bereits berichteten hatte Sony ja die letzten Wochen einiges einzustecken. Problem war der Einbruch in das Playstation Network (PSN), bei denen ca. 77 Millionen Datensätze von Kunden gestohlen wurden. Als Konsequenz darauf fuhr Sony das Netzwerk herunter, um die Sicherheitslücken zu beseitigen.
Den Tweets des Playstation – Twitteraccounts zufolge, wurde das Netzwerk nun Stück für Stück in Betrieb genommen.
Der Eröffnung war ein internes erstes Testen des neuen Netzwerkes vorausgegangen. Und dem wiederum war eine umfangreiche Prüfung vorher gegangen. Es bleibt zu hoffen, dass Sony das Netzwerk entsprechend gesichert hat und auch ALLE Sicherheitslücken gefunden wurden. Kurzum: es bleibt zu hoffen, dass Sony seine Hausaufgaben gemacht hat.
Denn aktuell sieht sich das Netzwerk mit einer neuen Herausforderung konfrontiert: nämlich einer massiven Flut an Password – Resets. Das Problem dabei liegt aber in dem Fall nicht unbedingt bei Sony. Viele User sind einfach nur ungeduldig. Zwar hat Sony über Twitter vermehrt darauf hingewiesen, dass die Zustellzeit der Mails mit den neuen Passwörtern je nach Anbieter variieren kann, das hat aber eher wenig gefruchtet.
Stattdessen klickten die User weiter, forderten vermehrt Password – Resets an, sodass Sony nun die Möglichkeit eines Password – Resets erstmal für 30 Minuten abschaltet, um die gesamten Anforderungen abzuarbeiten.
Insgesamt wird dieses gesamte Debakel Sony noch sehr lange in Erinnerung bleiben. Und wenn es nicht in Erinnerung bleibt, dann doch zumindest in den Bilanzbüchern.
Denn wie die Financial Times Deutschland mit Berufung auf das Wall Street Journal berichtet, hat Sony die Attacke einiges an Kunden gekostet. So legte der Verkauf von Konsolen und Videospielen im April ordentlich zu. Zumindest bei Microsoft. Sony dagegen fiel zurück.
Konnte Sony im April diesen Jahres 204.000 Konsolen verkaufen, schafften es die Redmonder auf 269.000 Xbox – Konsolen.
Zudem ist fraglich, wie hoch die Verluste durch den Ausfall von Qriocity und des Playstation Network ist. Denn zum einen fielen potentielle neue Abonnenten weg und zum anderen konnten User nichts im PSN erwerben, also keine Umsätze, also keine Einnahmen für Sony.
Denn in den User bahnen sich vermehrt Massenklagen an, bei denen aber offen ist, ob der Verlust der eigenen Daten bereits einen Verlust darstellt oder ob erst ein Missbrauch mit selbigen als Wertverlust zu werten ist. Aktuell ist die Rechtslage also noch ziemlich offen.
Wie wir bereits schrieben: das Jahr 2011 wird Sony noch lange in Erinnerung bleiben. Sehr lange.
May 10 2011
Microsoft übernimmt Skype
Nachdem erst Facebook im Gespräch stand, will nun Microsoft Skype aufkaufen. Und das für die stattliche Summe von 8,5 Milliarden US – Dollar.
Dabei hat Microsoft vieles vor mit Skype. So will Microsoft Skype in so ziemlich jedes Produkt integrieren. Xbox, Xbox Live, Outlook, Kinect und Lync sollen künftig mit Skype ausgestattet werden.
Dabei geht es Microsoft auch vor allem um die Reichweite, die Skype mit sich bringt. Denn Skype wird weltweit täglich von über 170 Millionen Nutzern genutzt, die im letzten Jahr allein 207 Milliarden Minuten im Skype – Netzwerk verbrachten.
Inwiefern Microsoft sich davon Zuwächse und Einnahmen verspricht bleibt offen. Die Meinungen gehen auch dahin, dass das nur ein Schritt ist, im verlorenen Mobile – Markt wieder ein wenig Fuß zu fassen.
Doch ist die Frage, was genau Microsoft mit Skype vorhat. Denn macht es wirtschaftlich wirklich soviel Sinn, Skype zu kaufen, überall zu integrieren und die Werbeeinnahmen ins eigene Unternehmen fließen lassen? Klar hat Skype auch eine kommerzielle Version des Clients anzubieten über den die Kosten wiederum eingebracht werden. Aber ist dieses Geschäftsmodell wirklich 8,5 Milliarden Dollar wert? Zumal die Infrastruktur sehr kostenintensiv ist. Für 170 Millionen Nutzer brauchts mehr als nur ein paar Server und Balance Loader.
So soll Skype im letzten Jahr ca. 7 Millionen US – Dollar Schulden mehr gemacht haben. Der Schuldenberg selber beherbergt 686 Millionen Dollar.
So richtig wird mir nicht klar, was sich Microsoft davon verspricht. Der Schritt wirkt irgendwie ein wenig orientierungslos, als ob man nur zeigen wolle, dass man noch da ist. Denn auch Microsofts Stern verliert seit Jahren langsam aber stetig seinen Glanz. Mit Windows XP, 7 und der Xbox sind ihnen zwar Erfolge gelungen, wurde es trotzdem immer leise um den Konzern aus Redmond.
Wer weiß, was für Innovationen wir durch diese Übernahme zu erwarten haben bzw. ob überhaupt irgendwelche nennenswerten kommen.
Auch die möglichen Kontroversen, die der Kauf auslösen könnte, bleiben abzuwarten. Denn Skype wird auch auf Mac, Android, Symbian und anderen Plattformen wie Fernsehern angeboten. Microsoft betont aber, andere Plattformen künftig nicht auszuschließen. Was es mit diesem Versprechen auf sich hat, bleibt abzuwarten. Denn Microsoft ist ja nicht grade für seine faire Spielweise bekannt.
April 27 2011
Tag des geistigen Eigentums – Cracks, Schwarzkopien & illegale Downloads
Schnell und einfach lassen sich Musikstücke und andere Softwareprodukte auf fragwürdige Weise „aus dem Netz ziehen“. Die Hemmschwelle um auf diversen Tauschbörsen urheberrechtliches Material zu verbreiten und auf „Knackprogramme“ zurück zu greifen ist bei einer nicht unerheblichen Anzahl von Internetanwendern eher gering.
Anlässlich des diesjährigen Tag des geistigen Eigentums wurde eine neue Forsa-Umfrage seitens des IT-Branchenverbandes BITKOM veröffentlicht. Aus dieser geht hervor, dass bereits 14 Prozent der Anwender illegal Musik, Filme und Software aus dem Internet geladen haben. Gerade die Angabe von jüngeren Anwendern im Alter von 18 bis 29 Jahren zeigt deutlich, dass strafrechtliche Verfolgung nicht die gewünschte Ergebnisse liefern, denn hier hat jeder Dritte bereits Erfahrungen mit Softwarepiraterie und illegalen Downloads gemacht.
Wie bei jeder Umfrage ist die Dunkelziffer nur schwerlich feststellbar und die Enthaltung zur Beantwortung der Frage mit 13 Prozent nicht wirklich Schlussreif.
Die Zahlungsbereitschaft für gute Inhalte ist durchaus vorhanden, wenn entsprechend einfache Downloadangebote verfügbar sind. Letztes Jahr wurden allein 390 Millionen Euro im Downloadbereich verzeichnet.
Die Verletzung von Urheberrechten ist kein Kavaliersdelikt – dies sollte sicherlich allen bekannt sein. Doch nicht nur die strafrechtlichen Konsequenzen drohen, wenn auf illegale Weise Filme, Musikstücke und Softwareprogramme beschafft werden.
Malware, Trojaner und andere Schadprogramme sind auf diversen Tauschbörsen und anderen Plattformen immer häufiger anzutreffen. Getarnt als Hollywood – Filme, freizügigen Bildern und nützlichen Softwaretools werden diese immer wieder unter die ahnungslosen Downloader gebracht und infizieren den heimischen Computer.
Die Gefahr: Der Computer wird von Cyberkriminellen unter Kontrolle gebracht und für deren Machenschaften missbraucht.
Ein Grund mehr, sein Computersystem frei von Cracks, Keygens und illegalen Kopien zu halten.
April 20 2011
Jobbörsen im Internet – der Griff ins Klo
Outsourcing ist derzeit in aller Munde: Die Auslagerung von kompletten Prozessen oder Teilaufgaben ist hoch im Trend und schwappt vermehrt auch in heimischen Büros hierzulande über. Internetunternehmer und Gewerbetreibende freuen sich über die willkommende Unterstützung im Tagesgeschäft.
Outsourcing macht auch häufig Sinn. Kosten können reduziert werden und fehlendes Know How wird durch externe Fachkräfte kompensiert. Der Unternehmer kann sich vollkommen aus sein Kerngeschäft konzentrieren und zeitraubende Aufgaben – die unter Umständen nicht direkt an der Umsatzgewinnung beteiligt sind – werden gekonnt weitergeleitet.
Die Suche nach geeigneten Geschäftspartnern erweist sich allerdings manchmal als „nicht ganz einfach“, so wie ich es bereits vor einiger Zeit hier auf yenodio berichtet habe.
Jobbörsen wie fernarbeit.net, texterjobboerse.de, couchjobber.de, bloggerjobs.de und Co. sind dabei häufig erste Anlaufstelle, um einige unkritischen Aufgaben auszulagern. Die Ausschreibung der Aufträge erfolgt ziemlich rasch und ist mit einer „redaktionellen“ Überprüfung verbunden. Eine gültige E-Mailadresse genügt und der Text ist online gestellt.
Ist die Ausschreibung öffentlich, so trudeln bereits auch die ersten Bewerber ins E-Mailpostfach ein. Bewerber, die erst Fuß fassen möchten auf dem freien Markt oder nebenher etwas verdienen, sind keine Seltenheit. Der Hinweistext hinsichtlich einer Rechnungsstellung ist schon fast obligatorisch. Doch durchaus sind einige interessante Bewerbungen dabei, die auch zu einer konkreten Auftragsvergabe führen.
Allzu hohe Qualitätsansprüche sollte man jedoch nicht haben, denn die Durchführung der Aufträge ist nicht selten mit Nacharbeit verbunden. Nicht seltener bleibt nach Vergabe des Auftrags und mehrmaliger Kontaktaufnahme eine Rückinformation aus und der Auftrag wird erst gar nicht bearbeitet. Von einer langfristigen Zusammenarbeit ganz zu schweigen.
Doch auch seitens der Auftragnehmer ist es hier nicht leicht, lukrative Aufträge zu finden. Häufig anzutreffen sind Angebote auf unterstem finanziellem Niveau.
Fazit: Um freie Kapazitäten als Auftragnehmer zu füllen oder zeitweise neue Aufträge zu generieren, ist ein Besuch der genannten Jobbörsen durchaus sinnvoll. Als Auftraggeber mit dem entsprechenden Qualitätsanspruch sind virtuelle Assistenten wie free-days.de, strandschicht.de, mein-virtuellerassistent.com und Co erstrebenswerter – jedoch auch zu höheren Konditionen.
Bleibt abzuwarten, wie sich hier die Branche weiter entwickeln wird.
April 18 2011
Flattrs Durchbruch? – Peter Sunde zieht Resümee
Erst letztes Jahr wurde der neue Bezahldienst auf der re:publica vorgestellt und sorgte in der Bloggergemeinde für viel Wirbel. Kein Wunder, denn einen freiwilligen Bezahlsystem wie Flattr gab es bis dato nicht, sodass die Einnahmen des Bloggers einzig mit Werbeanzeigen oder komplett aus kostenpflichtigen Diensten möglich war.
Selbst hier auf yenodio.de wurde kurzerhand dem neuen Trend gefolgt und das freiwillige Bezahldienst eingebunden. Auch taz und WikiLeaks haben die Integration von Flattr vorgenommen.
Auf der diesjährigen re:publica versprach Peter Sunde zahlreiche Verbesserungen beim Micropayment-System. Gerade im deutschprachigen Raum sei die Nutzung noch in den Kinderschuhen und durchaus Potenzial nach oben zu verzeichnen. So berichten kritische Blogger durchaus von konstant niedrigen Ausschüttungen. Das soll sich zukünftig ändern. Flattr wurde aus diesem Grund nun in deutscher Sprache herausgegeben.
Auch die Nutzung in einem Twitter-Account soll seid Mai 2011 möglich sein, so berichten einige externe Quellen.
Wie funktioniert eigentlich Flattr?
Pro Monat ist ein selbst gewählter Beitrag als Guthaben aus sein Flattr – Account einzuzahlen. Besucht der Internetuser nun einen Blog und klickt auf den eingebundenen Flattr-Button, so wird der Betrag dem Blogger gutgeschrieben. Klickt der Internetuser auch auf anderen Blogs den Button zur freiwilligen Bezahlung, so wird das Guthaben an alle angeklickten Flattr Button – Betreiber in gleichen Teilen ausgeschüttet.
Die Integration in den meisten Blog und CMS Systemen ist per API möglich. Darunter WordPress, Drupal, Typo und Joomla. Auch die Forensystemen wie vBulletin und PhpBB3 kommen nicht zu kurz.
Ist Flattr nun eine Revolution oder bleibt diese doch nur eine gute Idee? Wir dürfen gespannt sein, was der schwedische Anbieter zukünftig bieten wird.
April 11 2011
Gelingt NFC der Durchbruch?
Laut einem Bericht der BBC könnte es in diesem Sommer bzw. in den nächsten Monaten zum Durchbruch von NFC kommen. NFC (near field communication) war in den letzten Monaten verstärkt ein Thema, nicht zuletzt, weil Idee von der Theorie immer mehr in die Praxis überging.
Auch Apple hat schon verstärkt darüber nachgedacht, das iPhone als eWallet zu konzipieren und die NFC – Technologie in den iTunes – Terminals zu integrieren.
In Großbritannien soll es denn bald soweit sein. Der Mobilfunkanbieter Orange und MasterCard wollen gemeinsam ein Handy auf den Markt bringen, mit dem es möglich ist, per NFC zu zahlen. Es soll zwischen April und Juni veröffentlicht werden.
O2 und Visa wiederum wollen etwas später im Sommer damit anfangen. Nicht wenige erwarten damit den Durchbruch von NFC. Die BBC nennt Schätzungen nach denen es möglich sein könnte in über 40.0000 Geschäften in Großbritannien gegen Ende 2011 per NFC zahlen zu können.
Die Erwartungen sind von Seiten des Einzelhandels groß. Ob diese erfüllt werden können, bleibt abzuwarten. Denn gerade Kunden sind teils sehr kritisch der neuen Technologie gegenüber. Denn der Fehler liegt in der Einfachheit der Technologie: das Handy an das NFC – Lesegerät halten, warten und der Bezahlvorgang ist abgeschlossen.
Doch was passiert, wenn das Handy gestohlen wird und dabei angeschaltet ist? Das Handy sperren zu lassen wird zwar dazu führen, dass keine Telefonate oder SMS mehr möglich sind, die NFC – Technologie wird es dabei aber nicht betreffen, da sie nicht an die SIM gebunden ist.
Hier müsste vor allen Dingen Visa und Mastercard nachhelfen: sei es mit einem vom Kunden festzulegenden Limit oder der Möglichkeit über die Sperrhotlines den entsprechenden NFC – Chip sperren zu lassen.
Man darf gespannt sein, was aus dem Versuch wird und ob NFC der Durchbruch gelingen kann oder ob das ganze nur eine technische Spielerei ist. Für NFC spricht die Einfachheit, die Tatsache dass man sein Handy meist mit dabei hat, aber nicht immer Bargeld und das Schlangen an der Kasse in Zukunft wesentlich kürzer sein werden.
Dagegen spricht die Unsicherheit beim Verlust des Handys vor allem, wenn die Zahlanbieter keine Sicherheitsmöglichkeiten anbieten. Ein anderer Grund warum NFC nie wirklich in der Öffentlichkeit ankommen muss, sind die bereits zahlreich vorhandenen Bezahlmöglichkeiten. Per EC – Karte, Kreditkarte, Prepaid – Kreditkarte oder auch klassisch mit Bargeld.
Somit stellt sich die Frage, warum man nun noch unbedingt NFC braucht, wo fast jedes Geschäft Kartenleser für EC – und Kreditkarte hat und Geldautomaten flächendeckend verbreitet sind.
January 31 2011
Ist jetzt der richtige Zeitpunkt für den Laptop-Kauf?
Die immer gleiche Unentschlossenheit
Angebote über Angebote in der täglichen Zeitungsbeilage, immer neue Schnäppchen bei Amazon, Saturn, MediaMarkt und Co. und stets stellt sich die Frage: „Jetzt zuschlagen oder lieber auf bessere Komponenten warten?“. Genau diese Frage stellt sich jeder, der beabsichtigt, seinen veralteten Laptop gegen ein modernen, flexibleres MacBook oder Netbook einzutauschen.
Ob es um die Anschaffung eines neuen MacBook geht oder man sich schlicht und einfach fragt, ob es derzeit Sinn macht, sich ein Netbook für knapp 300 Euro anzuschaffen.
Grundsätzlich sind die Preise variabel wie noch nie. Durch die Fülle an Anbietern im PC-Geschäft und den damit verbundenen, stets zunehmenden Konkurrenzkampf, können Preise innerhalb von zwei Wochen deutlich sinken. Beinahe jede Woche wird irgendwo auf der Welt von einem beliebigen Hersteller ein neues, angeblich rundum erneuertes Gerät vorgestellt, das alle bisherigen Geräte in den Schatten stellen soll. Nimmt man sich all diese Gerüchte und Tatsache stets voll zu Herzen, so hat man höchstwahrscheinlich in fünf Jahren noch nicht den Weg zum Elektronikfachmarkt gefunden.
Besser geht’s immer
Generell erscheint es einem jeden, der seinen Laptop oft und unbedingt mitnimmt, sinnig sich um die Anschaffung eines Netbooks zu kümmern. Der Zeitpunkt erscheint ebenfalls günstig, da sich die Preise für eben diese Geräte seit Monaten im Sinkflug befinden.
Klar ist auch, dass es nie einen perfekten Zeitpunkt gibt, an dem man das beste Netbook aller Zeiten zu einem sensationell günstigen Preis ergattern kann, da zwei Wochen später ein in Nuancen verbessertes Gerät auf den Markt kommen wird. Die derzeit gebräuchlichste Prozessorkomponente für Netbooks ist ohne Zweifel die „i-Serie“ von Intel. Durch die deutlich verbesserte Leistungsfähigkeit, den geringeren Stromverbrauch und die, auch für anspruchsvollere Aufgaben geeignete, integrierte Grafikkarte, wird sich die „i-Serie“ wohl langfristig durchsetzen.
Fest stehen tut auch, dass erst gegen Mitte des Jahres die noch leistungsfähigeren „Dual Core“ – Varianten in die 13-Zoll-Netbooks Einzug erhalten werden. Doch gerade hier gilt – Besser geht immer.
Wenn wir uns nie für ein momentan verfügbares und sinnig erscheinendes Produkt entscheiden, dann werden wir uns wahrscheinlich noch Monate und Jahre den Kopf darüber zerbrechen, wann denn endlich der perfekte Zeitpunkt gekommen ist, um sich ein neues Gerät anzuschaffen. Das gilt nicht nur bei Netbooks, sondern bei allen elektronischen Geräten, die in einem gewöhnlichen Haushalt zu finden sind.
Der richtige Preis ist entscheidend
Wurde die einleitend beschriebene Unentschlossenheit überwunden, so sollte sich jeder ausgiebig mit den Preisen beschäftigen. Ruhig mal das Online-Angebot ausdrucken und damit zum Händler vor Ort gehen. Vielleicht geht der ja dann ein paar Euro mit dem Preis nach unten und für den Garantiefall muss nicht der aufwendige Weg über Post und Co. gewählt werden.
January 27 2011
Künftige iPhones als Portemonnaie?
Wie AppleInsider jüngst berichtet sucht Apple neue Mitarbeiter. Doch nicht irgendwelche Mitarbeiter, sondern im besten Fall solche mit Doktortitel. Auskennen sollten sich die angehenden Mitarbeiter möglichst mit RFID.
RFID dürfte einigen bekannt sein, da diese Technologie nicht ganz unumstritten ist. Denn mit RFID lassen sich Objekte wie auch Personen eindeutig identifizieren, ohne dass man von dem Prozess irgendetwas mitbekommt, da das ganze über Funk abläuft. Hierzulande hat RFID negative Schlagzeilen durch den Einsatz in den neuen Personalausweisen Deutschlands gemacht.
Neben den datenschutzrechtlichen Bedenken und Problemen ergeben sich durch RFID aber auch überaus praktische Möglichkeiten. Und die will Apple jetzt nutzen. Zumindest vermutet das AppleInsider.
Demnach soll das iPhone 5 oder vielleicht erst spätere iPhones mit RFID – Technologie ausgestattet werden, um damit direkt zahlen zu können. Gerüchten zufolge sollen dabei primär erstmal Apple – Installationen zur Verfügung stehen. So zum Beispiel ein iTunes – Terminal bei denen man sich die Songs aussucht, herunterladet und dann bequem sein iPhone an das Terminal hält.
Die Daten vom RFID – Chip werden gelesen und könnten dann entsprechend über den Anbieter des iPhone – Vertrages abgerechnet werden. Grundsätzlich soll das “e – Wallet” – iPhone aber erstmal in Apple Stores zum Einsatz kommen.
Dass die Idee aber noch größere Ausmaße annehmen könnte, ist klar, wird aber noch untermauert durch ein weiteres Jobangebot. Denn weiterhin werden noch mindestens zwei “Manager Global Payment Platforms” gesucht. Diese haben den Auftrag weltweit neue Bezahlmöglichkeiten für Apple – Kunden einzurichten und dementsprechend neue Geschäftskontakte und -möglichkeiten zu erschließen. Das sie dabei “part of something big” sein könnten, lässt aufhorchen und auf einen nächsten Geniestreich Apples hoffen.
Wer sich dazu noch im Regelwerk des internationalen Zahlungsverkehrs auskennt und schon immer mal mit Unternehmen, Banken und Zahlungsabwicklern verhandeln wollte, kann es ja mal auf eine Bewerbung ankommen lassen.
January 05 2011
Internet Explorer von Spitzenposition in Europa verdrängt
Neuesten Statistiken von statcounter zufolge ist der Internet Explorer nicht mehr auf Platz 1 unter den meist verbreitesten Browsern.
So zählte StatCounter, dass 38,11% der Browser von Mozilla und 37,52% von Microsoft kamen. Demnach ist der Firefox, wenn auch nur knapp, der Marktführer in Europa. Mt 14,58% ist Google Chrome auf Platz 3. Chrome gilt als der heimliche Gewinner, konnte er doch um knappe 9,5% zum Vorjahr zulegen.
Die Ursachen für diese Entwicklung führt man darauf zurück, dass Microsoft nach einem Urteil der EU – Kommission seine Windows – Versionen nicht mehr mit einem vorinstallierten Internet Explorer ausliefern darf. Stattdessen muss ausgewählt werden, ob der IE mitinstalliert werden soll.
In Amerika dagegen bleibt alles beim alten. Dort hält der Internet Explorer 48,92% und der Firefox 26,7% der Marktanteile. Chrome hält wiederum – ähnlich in Europa – ca. 12,8% der Marktanteile.
StatCounter zieht diese Zahlen aus 15 Milliarden Page Views, die wiederum von 3 Millionen bei StatCounter registrierten Seiten stammen.
Mit dieser Entwicklung ist dann nur zu hoffen, dass der IE 6 bald ausgedient hat, der unter einigen Webdesignern berüchtigt ist für seine sehr „spezielle“ Render – Engine. Und auch mit seiner sehr eigenen Webstandardspolitik und -umsetzung hat sich Microsoft nicht grade beliebt unter den Webentwicklern gemacht.
November 30 2010
Safer Internet Day 2011: Termin steht fest
Das Internet ist mit seinen Möglichkeiten grenzenlos und faszinierend, dass wissen auch Menschen mit böswilligen Absichten. Spielend leicht ist es für sogenannte Cracker, Spammer und anderen Cyberkriminellen geworden um an sensible Daten wie Kennwörtern oder TAN-Nummern zu kommen.
Vielleicht ist es auch die Naivität der Internetsurfer, das sie „sorgenlos“ im Internet surfen könnten. Das es nicht so ist, wie wir uns das so vorstellen, wird uns immer wieder bei entsprechenden Hilfeanfragen in Foren und Communities bewusst. Die aktuellen Medienberichte zeigen die Problemchen des Internetalltags ebenfalls auf.
Experte Erwin Markowsky warnte diesbezüglich bereits sehr eindrucksvoll in seinem Vortrag vor den Gefahren des Mediums.
Der regelmäßig stattfindende „Safer Internet Day“ ist terminlich auf dem 08. Februar 2011 gelegt worden und verhilft uns Otto-Normal-Usern eine Bewusstseinserweiterung im sicheren Umgang mit dem Web. Die Sensibilisierung auf die Gefahren wird auf Seminaren, Infoveranstaltungen und anderen Aktionen verdeutlicht.
Der Aufruf an Unternehmen, Initiativen und Schulen, sich am Safer Internet Day zu beteiligen, macht die Wichtigkeit dieser Angelegenheit deutlich. Zu viele Jugendliche gehen noch immer mit dem Internetmedium sorglos um.
Auch die Bereiche Handy´s und Spielsucht werden thematisiert, denn das Motto der diesjährigen Aktion rund um den Globus heißt: It´s more than a game, it´s your life!
Allen Anwendern und Computernutzern empfiehlt es sich, die Bereitschaft und Mehrarbeit der Veranstalter zu würdigen, indem eine rege Beteiligung an diesen Aktionen stattfindet.
Die Informationen und der daraus resultierende Nutzen stehen in keinem Verhältnis mit einem eventuellen Schaden, der durch eine unachtsame Handlung der Sorglosigkeit passiert.
P.S.: Nach meinem Motto: Sicherheit ist „Einstellungssache“ stellt sich letztlich mir die Frage, inwiefern die Notwendigkeit im Bewusstsein der Menschen verankert ist.
October 21 2010
WeTab – ein kleiner Hoffnungsschimmer?
Nach der verpatzten Markteinführung des prognostizierten „iPad-Killers“ und des allgemeinen Trubels über das WeTab – Gerät, stellt der Hersteller nun endlich sein erstes großes Update zur Verfügung.
Das Update wird automatisch installiert, sobald sich das Gerät in einem Wlan-Netzwerk einwählt und eine bestehende Internetverbindung verfügt.
Dabei werden zahlreiche Probleme beseitigt ( so hofft man ) und das versprochene Multitouch wird funktionstüchtig sein. Doch weiterhin werden nicht alle Funktionen zur Verfügung stehen, so dass zu hoffen bleibt, dass die Probleme in naher Zukunft beseitigt werden. Weitere Updates zur Verbesserung des „Beta“-Gerätes sollen in kurzen Intervallen folgen.
Eigentlich sollte man über dieses Thema kein Satz, noch geschriebenes Wort wechseln. Nach der „Pleite“ und des Amazon-Skandals des letzten WeTab – Geschäftsführer Helmut Hoffer von Ankershoffen sind die Tabletenthusiasten enttäuscht. Mehr als enttäuscht, so dass die ersten Nutzer bereits ihre erworbenen Tabs retourniert haben. Ein Produktlaunch der Kategorie „Desaster“.
Nachfolger Tore Meyer ( Geschäftsführer ) gab an, zahlreiche Rückmeldungen von Kunden erhalten zu haben und hat entsprechende Verbesserungen veranlasst:
- HDMI soll nun in allen Auflösungen inklusive Audio funktionieren
- Endgeräte sollen über Bluetooth nun einwandfrei erkannt werden
- Optimierung der Touchbedienung für Applikationen
- Bedienbarkeit des Mailprogramms vereinfacht
- diverse Optimierungen im Gesamtsytem
- und weitere „Kleinigkeiten“
Doch wie heißt es so schön in der Filmbranche? The show must go on, sodass wir sicherlich in den nächsten Wochen weitere Stimmen bezüglich des WeTabs hören oder lesen werden.
October 18 2010
Positive Neuigkeiten für Webdesigner?
Aktuell berichten internetworld.de und die allgemeine Medienwelt über die Präsenz von Unternehmen im Internet. Dazu geliefert bekommen wir seitens des Branchenverband Bitkom die Zahlen in den Raum geworfen, dass jedes fünfte Unternehmen keine eigene Firmenhomepage bereitgestellt hat. Die Nutzung von Web 2.0 Aktivitäten auch hinsichtlich Kundenbindung wird ebenfalls vernachlässigt.
In den letzten Jahren verzeichnen wir zwar einen Anstieg der Onlinepräsenzen, doch eine Prozentuale Erhöhung von 73 auf 80 ist keine Information, die uns mitreißen oder als Webdesigner jubeln lässt. Im europäischen Vergleich belegen wir somit Platz Fünf der Rangliste.
Gerade kleinere Unternehmen verzichten auf die Möglichkeit, Kunden über das Internet zu gewinnen und eine effiziente Kundenbindung im Netz zu bewerkstelligen. Betroffen sind die klassischen und traditionellen Geschäfte des täglichen Lebens um die Ecke. Bäcker, Friseursalons und die unscheinbaren „Trödellädchen“ nutzen die Chance des World Wide Webs nicht. Die Gründe können vielfältig sein: Der technische Aufwand, die vermeintlich hohen Fixkosten und die fehlenden Kenntnisse machen dies unmöglich. Meist ist zu hören: So ein Kram brauche ich nicht…
Wie einfach doch die Homepageerstellung sein kann, dass habe ich bereits in meinen vorherigen Blogbeitrag formuliert. Allein Wordkenntnisse reichen aus um eine gutaussehende und professionell wirkende Webseite zu veröffentlichen. Doch wer lediglich schicke Bilder und Produkte oder Dienstleistungen bewirbt, der vergeudet durchaus nutzbare Ressourcen im Web 2.0 Zeitalter.
Ist dies nun die Chance für Webdesigner, die Aktivitäten zu erhöhen und mehr Aufträge zu bekommen?
Sachlich betrachtet lässt sich allein mit dieser notierten Zahl bzw. Statistik kein Urteil über die zukünftige Entwicklung des „Homepagebedarfs“ prognostizieren. Vielmehr ist hier seitens der Homepageentwickler Aufklärungsarbeit gefragt. Das Internet ist einerseits als Chance zu sehen, auf der anderen Seite birgt es durchaus Gefahren. Falsch angewendet kann das Werkzeug „Internet“ schlichtweg Image schädigend sein.
Die Entwicklung zeigt deutlich, dass die Marktsättigung weit vorangeschritten ist. 80 Prozent der Unternehmen, die bereits Online aktiv sind, werden sicherlich nicht allein mit einem grandiosen Design zufrieden sein. Das Internet bietet weitaus mehr Potential als statische und veraltete Websites. Das haben diese Unternehmen bereits selbst erkannt und greifen auf entsprechende Fachkräfte zurück, die weitaus mehr bieten als tolle Layouts.
October 08 2010
Tschüß Hermann – Internetmarketer stellt Videoblog ein
Am Existenzminimum befindet man sich häufig mit Hartz 4, doch wer gezielt die Träume des Internetbloggers Hermanns auf der Webseite Hartz5.info gewissenhaft verfolgt hat, erzielt mit den dort befindlichen Tipps und fachlichen Informationen sicherlich den einen oder anderen Euro.
Hermann ist selbsternannter Hartz5 – Beauftragter und stellt in seinem privaten Blog zahlreiche Videobeiträge zum Thema „Geld verdienen im Internet“ vor. Er greift dabei stets auf fachliche Beiträge zurück und präsentiert diese mit seiner persönlichen Art und Weise.
Offen spricht er dabei auf sympathische Art die Belange eines Infomarketers an. Wie und vor allem Wo bekommt man den erforderlichen Traffic, um sein Internetbusiness erfolgreich zu bewältigen? Welche „Marketingstandards“ sind aktuell sinnvoll? Dabei schaut er durchaus über den „Tellerrand“ und tauscht sich mit anderen in seiner Branche aus.
Nach dem Motto „Das will ich auch“ hat Hermann als eigentlich gelernter Techniker aus Dortmunt bereits eine große Stammlesergemeinschaft aufgebaut und ist ein gern gesehener Mensch, der fröhlich die Welt erkundet.
Wie in seinem aktuellen Artikel geschrieben ist, wird Hermann seine Aktivität auf dem Hartz5 – Blog einstellen. Seine Begründung sei die zeitliche Investition, die er nicht mehr stemmen kann oder möchte. Auf dramatische Weise verabschiedet sich Hermann nun von seiner treuen „Gemeinde“.
Die Reaktionen sind Enttäuschung und Traurigkeit zugleich, sodass sich innerhalb kürzester Zeit bereits schon zahlreiche Kommentare ansammelten. Zwar sind die Gründe nachvollziehbar und verständlich, doch der Internetgemeinde geht ein kultiger Autor verloren.
Der Verlust Hermanns und die entstandene Lücke werden schwerlich zu schließen sein.
Was letztlich mit dem Blog passieren wird, darüber wurde kein Wort verloren. Wir dürfen hoffen, dass dieser noch lange im Netz veröffentlicht und durch Gastbeiträge am Leben bleibt.
September 29 2010
September 28 2010
Jimdo – die nächste Generation der Homepageerstellung
Ganz klar: Es bleibt für viele Internetanwender und insbesondere Geschäftsleute wie auch Ladenbesitzer ein unüberwindbares Problem, eine gescheite Homepage zu erstellen.
Der ganze technische Kram wie Ftp, html & css ist kompliziert und nur nach einer gewissen Zeit erlernbar und verständlich. Diese Problematik hat sich die Firma Jimdo GmbH aus Hamburg gewidmet.
Mit einem CMS – System ( Content-Management-System ) lässt sich mit wenigen Mausklicks eine fertige Webseite generieren. Professionelle Layouts, ein eigener Internetshop und die Freude zur Realisierung der Webidee sind ohne Vorkenntnisse schnell möglich.
Nach einer kurzen Registrierung kann bereits die Homepage innerhalb weniger Minuten im World Wide Web aufrufbar sein. Die Bearbeitung und Pflege der Webseite und des sogenannten Content erfolgt zielsicher im eigentlichen Administrationsmenü, das durch ein zuvor festgelegtes Kennwort gesichert ist. Bei Bedarf und aus Sicherheitsgründen kann der direkte Login-Link für Administratoren versteckt werden.
Die Administrationsoberfläche ist selbst für „Laien“ durchaus verständlich und plausibel. Sind dennoch Funktionen unklar, so werden diese in einer Wiki-Liste erklärt und verdeutlicht.
Textänderungen sind mit einem speziellen Webeditor, ähnlich wie Word, kurzerhand und einleuchtend änderbar. Das Einfügen von Grafiken, wie auch andere nützliche Funktionen sind bereits integriert. Die Einbindung von externen Modulen wie youtube, Twitter und Co sind über die entsprechenden Schnittstellen möglich.
Bildergalerien, Gästebücher und ein eigenes Blog sind keine Fremdwörter für diese Homepagelösung und diese Futures kurzerhand ins Netz gestellt.
Die Auswahl der Templates ist groß und durchaus ansprechend. Gefallen die vorgegebenen Templates dennoch nicht, so lässt sich ein eigenes Design kreieren, wenn hier die Kenntnisse ausreichend sind.
An Speicherkapazität mangelt es nicht: Bereits in der kostenfreien Version stellt der Entwickler 500 MB zur Verfügung, die mit wenigen Euros auf gute 5 GB in der Pro-Variante aufgestockt werden kann. Das Buisness-Paket mit 50 GB bietet zuletzt viel Platz für Ideen.
Jimdo-Webseiten sind von Natur aus suchmaschinen-optimiert.
Fazit: Flink Webseiten bauen und zudem noch Spass an der Erstehung einer neuen Webpräsenz haben, dass gelingt durchaus mit der innovativen Lösung der Jimdo GmbH.
Nach dem Motto: „Gib Jimdo die Chance, dich zu überzeugen! Den ersten Schritt hast du schon geschafft: Du hast deinen Computer angeschaltet. Das ist alles, was du können musst!“
September 15 2010
WeTab auf dem Vormarsch
Der iPad ist noch Allen im vollen Munde, doch schon nächste Woche taucht der in der Öffentlichkeit deklarierte „iPad-Killer“ auf.
Nach diversen Vertröstungen hinsichtlich des Verkaufsstarts ist die Markteinführung nächste Woche in den Märkten Media Markt und Amazon geplant, gefolgt von Conrad und dem Versandhaus Otto.
Zwei Modelle wird es geben: Der WeTab mit 16 Gigabyte Speicher und Wlan zu einem Preis von 449 Euro, sowie der WeTab 3G mit doppeltem Speichervolumen von 32 GB, Wlan und 3G- Fähigkeit zu einem Preis von 569 Euro.
Implementiert wurde das auf Linux-Basis betriebene Betriebssystem MeeGo, das in zahlreichen Smartphones, Netbooks und Internet TV – Geräten Platz finden soll.
Das multitaskingfähige Tablet ist nach Aussage des Geschäftsführers und Entwicklers Helmut Hoffer von Ankershoffen „ein vollwertiger Computer, der mit Netbooks konkurriert“
Seine Akkulaufzeit beläuft sich dabei nach Herstellerangabe auf bis zu sechs Stunden, das im Vergleich zum iPad mit mehr als 10 Stunden eher gering wirkt. Der fest eingebaute Akku lässt sich nur in einer Fachwerkstatt wechseln.
Tablets sind im Trend und zahlreiche Hersteller präsentieren bereits jetzt schon die unterschiedlichsten Versionen. Die meisten Entwickler greifen dabei auf das offene Betriebssystem Android zurück, das vor Kurzem Probleme beim HTC Desire gemacht hat und laut Google-Entwickler derzeit ( diepresse.com berichtet ) nicht für Tablets-PC´s geeignet ist.
Nach einigen vergangenen Pannen scheint das deutsche Unternehmen aus Berlin nun ein marktfähiges Gerät erschaffen zu haben, dass nach dem ersten Eindruck ein attraktives und stabiles Gerät entwickelt hat. Ob es die Umsatzrekorde des Vorreiters iPad durchbrechen wird, mag ich derzeit bezweifeln. Wir dürfen auf die ersten Erfahrungsberichte der Anwender hoffen.
Querverweise:
- yenodio: Ran an den Pad und ein kleiner Trost
- yenodio: Mitbewerberanalyse iPad
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