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April 25 2010
Umweltplakette für ein grünes Internet
Vielerorts wird bereits aktiv in Sachen Umweltschutz gearbeitet. Greenpeace, WWF und Nabu gehören zu den bekanntesten Vereinen und Umweltgruppen und setzen erfolgreich Umweltschutzprojekte um. Auch im Bundestag und Bundesrat kommen ständig neue Debatten über Naturschutz, Ökologie und „Green World“ auf.
Ein sehr brisantes Thema, den diese Seilakrobatik zwischen Wirtschaftsfortschritt und Schutz der Tierwelt, der Wälder sowie der Vielfältigkeit der Meere ist verdammt schmal.
Kein Wunder das zahlreiche Hostinganbieter auf sogenannte „Green-Server“ umschwenken. Das spart nicht nur Energie und schützt unsere Erde, sondern ist unter Anderem auch eine trendige Werbemaßnahme.
Doch wie „Green“ ist unser Internet eigentlich? Bei der Ausweitung der DSL-Breitbandleitung an zahlreichen Orten und die mehr als Fußballfelder großen Serveranlagen auf diversen Kontinenten verteilt bringt Umweltkritiker sicherlich noch mehr Brennholz ins Feuer.
Warum also nicht auch für das geliebte World Wide Web eine Umweltplakette einführen?
Ähnlich wie bei der bekannten Umweltplakette beim Automobil lässt sich doch sicherlich eine ähnliche Maßnahme durchführen. So könnte doch für jedes Internetfähige Gerät ein pauschalisierter Satz abgeführt werden. Diese Einnahmen lassen sich optimal in Windkraftanlagen, der Forschung von erneuerbare Energien und Umweltschutzmaßnahmen einsetzen.
Die „Eintreibung“ dieser Abgabe lässt sich direkt beim Erwerb der Geräte regeln. Das macht durchaus Sinn, da ein nachträglicher Aufwand gering gehalten werden kann. Ein Satz von 15 – 20 Euro hilft sicherlich, die Haushaltskassen zu füllen und neuste Techniken sowie Forschungsarbeiten für eine saubere Natur zu finanzieren…
Doch keine Panik! Es handelt sich hier um ein frei erfundenes Vorhaben und ist nach meinem Kenntnisstand auch nicht geplant. Welche Auswirkungen das Internet speziell die Websuche mit Google auf die Umwelt hat, berichtete bereits winfuture.de letztes Jahr im Januar.
Wie hoch nun die Schadstoffbelastung und die Zerstörungsrate des Webs auf die Umwelt hat, lässt sich insgesamt nicht feststellen. Hier spielen mehrere Faktoren eine Rolle, die nicht explizit zugeordnet werden können.
Fakt ist: Die Internetstruktur ( kann ) die Umwelt schädigen. Hier sollte sicherlich ein Ausgleich geschaffen werden um das Ökologische Gleichgewicht zu bewahren. Die oben genannte Verfahrensweise wurde zwar noch nicht aktiv in der Öffentlichkeit zur Diskussion gebracht, doch einige Entscheidungsträger haben sicherlich schon den einen oder anderen Gedanken in ähnlicher Weise darüber verloren.
Wir dürfen gespannt sein, was uns das „Wild Wide Web“ und die Computertechnik uns noch zukünftig bieten werden. Eine Produktneuheit wäre doch sicherlich ein Öko-Notebook, der nach zwei Jahren automatisch zerfällt…

