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October 18 2010
Positive Neuigkeiten für Webdesigner?
Aktuell berichten internetworld.de und die allgemeine Medienwelt über die Präsenz von Unternehmen im Internet. Dazu geliefert bekommen wir seitens des Branchenverband Bitkom die Zahlen in den Raum geworfen, dass jedes fünfte Unternehmen keine eigene Firmenhomepage bereitgestellt hat. Die Nutzung von Web 2.0 Aktivitäten auch hinsichtlich Kundenbindung wird ebenfalls vernachlässigt.
In den letzten Jahren verzeichnen wir zwar einen Anstieg der Onlinepräsenzen, doch eine Prozentuale Erhöhung von 73 auf 80 ist keine Information, die uns mitreißen oder als Webdesigner jubeln lässt. Im europäischen Vergleich belegen wir somit Platz Fünf der Rangliste.
Gerade kleinere Unternehmen verzichten auf die Möglichkeit, Kunden über das Internet zu gewinnen und eine effiziente Kundenbindung im Netz zu bewerkstelligen. Betroffen sind die klassischen und traditionellen Geschäfte des täglichen Lebens um die Ecke. Bäcker, Friseursalons und die unscheinbaren „Trödellädchen“ nutzen die Chance des World Wide Webs nicht. Die Gründe können vielfältig sein: Der technische Aufwand, die vermeintlich hohen Fixkosten und die fehlenden Kenntnisse machen dies unmöglich. Meist ist zu hören: So ein Kram brauche ich nicht…
Wie einfach doch die Homepageerstellung sein kann, dass habe ich bereits in meinen vorherigen Blogbeitrag formuliert. Allein Wordkenntnisse reichen aus um eine gutaussehende und professionell wirkende Webseite zu veröffentlichen. Doch wer lediglich schicke Bilder und Produkte oder Dienstleistungen bewirbt, der vergeudet durchaus nutzbare Ressourcen im Web 2.0 Zeitalter.
Ist dies nun die Chance für Webdesigner, die Aktivitäten zu erhöhen und mehr Aufträge zu bekommen?
Sachlich betrachtet lässt sich allein mit dieser notierten Zahl bzw. Statistik kein Urteil über die zukünftige Entwicklung des „Homepagebedarfs“ prognostizieren. Vielmehr ist hier seitens der Homepageentwickler Aufklärungsarbeit gefragt. Das Internet ist einerseits als Chance zu sehen, auf der anderen Seite birgt es durchaus Gefahren. Falsch angewendet kann das Werkzeug „Internet“ schlichtweg Image schädigend sein.
Die Entwicklung zeigt deutlich, dass die Marktsättigung weit vorangeschritten ist. 80 Prozent der Unternehmen, die bereits Online aktiv sind, werden sicherlich nicht allein mit einem grandiosen Design zufrieden sein. Das Internet bietet weitaus mehr Potential als statische und veraltete Websites. Das haben diese Unternehmen bereits selbst erkannt und greifen auf entsprechende Fachkräfte zurück, die weitaus mehr bieten als tolle Layouts.
September 28 2010
Jimdo – die nächste Generation der Homepageerstellung
Ganz klar: Es bleibt für viele Internetanwender und insbesondere Geschäftsleute wie auch Ladenbesitzer ein unüberwindbares Problem, eine gescheite Homepage zu erstellen.
Der ganze technische Kram wie Ftp, html & css ist kompliziert und nur nach einer gewissen Zeit erlernbar und verständlich. Diese Problematik hat sich die Firma Jimdo GmbH aus Hamburg gewidmet.
Mit einem CMS – System ( Content-Management-System ) lässt sich mit wenigen Mausklicks eine fertige Webseite generieren. Professionelle Layouts, ein eigener Internetshop und die Freude zur Realisierung der Webidee sind ohne Vorkenntnisse schnell möglich.
Nach einer kurzen Registrierung kann bereits die Homepage innerhalb weniger Minuten im World Wide Web aufrufbar sein. Die Bearbeitung und Pflege der Webseite und des sogenannten Content erfolgt zielsicher im eigentlichen Administrationsmenü, das durch ein zuvor festgelegtes Kennwort gesichert ist. Bei Bedarf und aus Sicherheitsgründen kann der direkte Login-Link für Administratoren versteckt werden.
Die Administrationsoberfläche ist selbst für „Laien“ durchaus verständlich und plausibel. Sind dennoch Funktionen unklar, so werden diese in einer Wiki-Liste erklärt und verdeutlicht.
Textänderungen sind mit einem speziellen Webeditor, ähnlich wie Word, kurzerhand und einleuchtend änderbar. Das Einfügen von Grafiken, wie auch andere nützliche Funktionen sind bereits integriert. Die Einbindung von externen Modulen wie youtube, Twitter und Co sind über die entsprechenden Schnittstellen möglich.
Bildergalerien, Gästebücher und ein eigenes Blog sind keine Fremdwörter für diese Homepagelösung und diese Futures kurzerhand ins Netz gestellt.
Die Auswahl der Templates ist groß und durchaus ansprechend. Gefallen die vorgegebenen Templates dennoch nicht, so lässt sich ein eigenes Design kreieren, wenn hier die Kenntnisse ausreichend sind.
An Speicherkapazität mangelt es nicht: Bereits in der kostenfreien Version stellt der Entwickler 500 MB zur Verfügung, die mit wenigen Euros auf gute 5 GB in der Pro-Variante aufgestockt werden kann. Das Buisness-Paket mit 50 GB bietet zuletzt viel Platz für Ideen.
Jimdo-Webseiten sind von Natur aus suchmaschinen-optimiert.
Fazit: Flink Webseiten bauen und zudem noch Spass an der Erstehung einer neuen Webpräsenz haben, dass gelingt durchaus mit der innovativen Lösung der Jimdo GmbH.
Nach dem Motto: „Gib Jimdo die Chance, dich zu überzeugen! Den ersten Schritt hast du schon geschafft: Du hast deinen Computer angeschaltet. Das ist alles, was du können musst!“
August 18 2010
Photoshop Express für iPad und iPod verfügbar
Adobe hat nun Photoshop Express für iPad und iPhone veröffentlicht. Die App ist natürlich voll und ganz auf die Geräte zugeschnitten.
Die App ermöglicht es kleinere Korrekturarbeiten an Bildern vorzunehmen. Nachdem man sich entschieden hat, ob man ein vorhandenes Bild bearbeiten möchte oder vorher noch eins aufnehmen möchte, kann es auch schon losgehen. Der Funktionsumfang beschränkt sich auf eher grundlegende Sachen. So kann man Bilder zurechtschneiden, verschiedene Rahmen hinzufügen, Farb – und Bildkorrekturen vornehmen.
Wer den Bildern gern noch den ein oder anderen Effekt hinzufügen möchte kann auch das tun. Das funktioniert auf dem iPhone scheinbar ganz gut. Wer dann sein Bild fertig bearbeitet hat, kann es dann auch gleich per Mail versenden, auf Facebook oder Twitpic veröffentlichen oder auf seinen Adobe – Account hochladen. Das Bild verbleibt natürlich weiterhin auf dem iPhone.
Photoshop Express ist in der aktuellen Version auf für das iPad verfügbar. Die Version unterscheidet sich soweit nicht wesentlich von der iPhone – Variante, außer das es seltsamerweise auf dem iPad nicht möglich ist, das Bild bei Twitpic hochzuladen. Warum, weiß wohl nur Adobe, denn die restlichen Upload – Möglichkeiten sind die gleichen wie beim iPhone.
Von dem, was ich auf nachfolgendem Video sehen konnte, bin ich teils auch insofern von der iPad – Variante enttäuscht, als das es keinen größeren Funktionsumfang als die iPhone – Version hat. Grade mit der größeren Arbeitsfläche, die das iPad bietet, hätte man definitiv noch mehr anfangen können, zumal das Display des iPads auch nicht unbedingt das schlechteste ist. Eine Zoomfunktion hätte hier wohl definitiv Sinn gemacht.
Auch von der Rechenleistung her ist das iPad doch leistungsstärker und so hätte man hier vielleicht mehr Effekt – und Retuschemöglichkeiten anbieten können.
Das dürfte aber alles zu verschmerzen sein, denn die App ist ja nur für kleinere Arbeiten gedacht und nicht für umfangreiche Projekte. Für solche bieten sich ja dann doch mehr iMac und PC an. Weiter dürfte der Umstand, dass die App kostenlos ist, über eventuelle Mängel hinweg trösten bzw. man sollte seine eigenen Ansprüche entsprechend anpassen.
Wer sich das ganze nochmal live ansehen will, für den habe ich das Video hier mal eingefügt:
July 26 2010
Feedback gefällig?
Einige mögen es kennen: man entwickelt ein Konzept, man werkelt in GIMP oder Photoshopt stundenlang, dann endlich steht der Entwurf und dann beginnt die mühsame Arbeit, bei der man dann alles Stück für Stück per HTML und CSS umsetzt. Am Ende steht das ganze und trotz der ganzen Arbeit ist man sich nicht sicher, ob man wirklich an alles gedacht hat. Sicherlich das Design ist schick. Aber findet der User sich auch zurecht? Findet er die wichtigsten Sachen auf den ersten Blick? Überhaupt: findet sich der Benutzer so in die Usability ein, wie ursprünglich gedacht oder vorgestellt?
Nur einige der Fragen, die man nur schwer nachvollziehen kann, da sich im Entwicklungsprozess nun mal eine gewisse Betriebsblindheit einstellt.
Dafür gibt es einige Webseiten, die einem da weiterhelfen. Eine davon ist “PleaseCritiqueMe”. Die Idee ging ursprünglich von der Full – Service Webagentur OnWired.com aus. Sie erhielten viele Anfragen via Twitter in denen sie immer wieder um ihre Meinung von anderen Designern gebeten wurden.
Da 140 Zeichen nun mal nicht allzu viel sind, besonders nicht, wenn es darum geht eine Meinung zu vertreten, riefen sie PleaseCritiqueMe ins Leben. Die einfachsten Ideen sind meist die besten und somit präsentiert sich die Seite auch recht schlicht. Im Grunde findet man dort die aktuellsten Kritiken sowie auf der rechten Seite ein Einsendeformular mit dem es möglich ist, seine Seite für die Kritik anzumelden. Name, Email, die URL zur Seite und optional noch ein paar Anmerkungen die man den Kritikern geben möchte und dann einfach absenden.
Daraufhin setzt sich dann einer von 9 Designern an eure Seite und verfasst eine präzise Kritik, in der die Gedanken auf den Punkt gebracht werden. Wer Gefallen an der Sache gefunden hat und sich gerne selbst an der Seite beteiligen würde, darf sich bei den Betreibern gerne melden, denn es werden noch Kritiker gesucht.
Wer gerne von einer breiteren Masse Feedback wünscht, dem sei das Forum für Website – Kritiken von sitepoint.com nahegelegt. Dies ist im Wesentlichen ein Unterteil des Forums bei dem man ganz einfach einen Thread eröffnet, die URL postet und noch ein paar Worte über sich und die Seite verliert. Der große Vorteil besteht darin, dass das Forum 350.000 registrierte Benutzer aufweisen kann. Schnelles und zahlreiches Feedback dürfte also garantiert sein. Allerdings hat dies auch einen Nachteil: nicht immer muss das Feedback auch wirklich gehaltvoll sein. Einsätzer und eher kontraproduktive Kommentare können da mal auftauchen. In der Regel sind die Kommentare eher konstruktiver Natur.
So bekommt man zwar Verbesserungsvorschläge geliefert, allerdings führen die wenigsten aus, welcher Gedanke dahinter steckt. Für den Lerneffekt ist das nicht besonders förderlich. Andererseits dürfte allerdings die Zeit bis zum Feedback aufgrund der Useranzahl kürzer sein, als bei PleaseCritiqueMe sein.
Alles in allem ist die Idee hervorragend. Das beide Seiten ihre Dienste kostenlos anbieten dürfte, vor allem auch Freelancer und Hobbydesigner interessieren, die kein Budget für aufwendige und umfangreiche Analysen haben. Und wer diese Idee unterstützen will, kann dies auch tun. Das mag bei sitepoint einfacher sein, da man sich hier nur ganz regulär wie bei einem Forum registrieren muss. Bei PleaseCritiqueMe ist schon eine Bewerbung notwendig.
So oder so, kann man ja mal vorbeischauen. Und wer weiß: vielleicht bringt es euch auf Ideen, auf die ihre vorher nicht gestoßen wärt.
March 29 2010
Angelesen: “Modernes Webdesign – Gestaltungsprinzipien, Webstandards, Praxis”
Die Zeiten als das Internet noch aus drögen einfarbigen Websites bestand und das Highlight einer Webseite gif – Animationen waren, sind lange vorbei.
Mit zunehmender Zahl der Breitbandanschlüsse nahm auch die Qualität der Webseiten zu. Das mit einhergehende Aufkommen von CSS und die somit bessere Unterstützung seitens der meisten Browser ermöglichte es erstmals grafisch aufwendige Webseiten zu gestalten, ohne dabei das Layout der Webseite in kleinere jpegs – Dateien zu zerhacken und das ganze dann per Tabelle wieder zusammen zu setzen.
Grade diese Kombination aus grafischer Arbeit und technischer Umsetzung ist es, die Webdesign für mich so faszinierend macht. Und so kam es, dass ich nach einiger Zeit des Übens mich an kleinere Aufträge über eine Jobauktionsbörse wagte. Mein Aufgabenbereich deckte dort meist nur Texter- und CSS – Aufträge ab. Gelegentlich mal eine kleine, einfache Webseite.
Das war sicher fein, aber mir nicht genug. Zumal mancher Job für manchen “Web 2.0″ – Profi eine reine Zumutung war. Nett ausgedrückt.
Ich wollte mehr und so überlegte ich, mich nicht selbstständig zu machen. Doch wie geht man umfangreichere Projekte an? Unter welchen Gesichtspunkten gestaltet man eine Webseite? Und das war erst der Anfang aller Fragen. Antworten mussten her.
Denn jede Frage warf weitere auf. Und trotz vieler Quellen im Internet entschied ich mich für das gedruckte Medium: nämlich “Modernes Webdesign – Gestaltungsprinzipien, Webstandards, Praxis” von Manuela Hoffmann. 
Ich bin jetzt ca. 60 Seiten von insgesamt ca. 360. Und mein bisheriges Fazit: Ich bin sehr begeistert. Sicherlich, für den alten Hasen ist das Buch sicher nichts, aber ich bin überzeugt, dass selbst der Fortgeschrittene noch den ein oder anderen wertvollen Tipp mitnehmen kann.
Das Konzept des Buches ist der Entwurf einer Webseite vom Konzept bis zur Umsetzung. Dabei wird erstmal beim Urschleim angefangen. Man fängt ganz grob und arbeitet sich mit der Zeit vor. Dabei beginnt man erstmal mit den Überlegungen zum allgemeinen Design einer Webseite (Aufbau, Layout, Barrierearmut, semantisches HTML).
Im nächsten Kapitel geht es dann einen Schritt weiter in Theorie, wenn dann die Themen Wahrnehmungspsychologie und goldener Schnitt auf dem Programm stehen. Dabei wird aber niemals die Praxis außer Acht gelassen. Immer wieder zeigt die Autorin auf, wie sich das in der Umsetzung einer Webseite aussehen kann.
Weiters kommen dann noch die Kapitel rund um die Themen Typografie, Farbe, Medien sowie der Umsetzung von Vorlage zu Webseite. Ich freu mich schon.
Denn auch wenn man schon mit einigem Wissen an das Buch ran geht, lernt man was neues dazu und wird es nie langweilig, denn Schreibstil ist recht locker und flüssig. Jedes Thema wird ausreichend angeschnitten. Nie zu oberflächlich, aber auch nie zu viel. Wer trotz allem doch mal ein wenig mehr zu den einzelnen Themen erfahren möchte, der findet am Rand der Seiten immer mal wieder weiterführende Links.
Es macht richtig Spaß, das Buch zu lesen und sich dadurch zu neuen Ideen inspirieren zu lassen und ich bin gespannt, was da noch alles an wertvollem Wissen auf mich zukommt.
Mein momentanes Fazit ist äußerst positiv. Der doch sehr theoretische Stoff wird anschaulich und praxisrelevant vermittelt. Dadurch, dass die Beispiele mit Screenshots von realen Webseiten illustriert werden, bekommt man richtig Lust sofort loszulegen.
Wie bereits gesagt, Profis werden dem Buch nicht viel entnehmen können. Andere aber bekommen entweder einen schön leichten Einstieg in das doch recht umfangreiche Gebiet oder ein paar neue Ideen hinsichtlich ihrer Arbeits- und Gestaltungsweise.
Ob das ganze Buch durchgehend so gut ist? Ich weiß es nicht. Aber ich finde es heraus und ihr werdet die ersten sein, die es erfahren.
March 23 2010
Erfahrungsbericht: CMS-System für Einsteiger
Nachdem ich im Januar bereits verzweifelt nach einem passendem CMS-System gesucht habe, möchte ich nun mit diesem Beitrag die Funktionsweise des jimdo-cms erläutern und einen kleinen Einblick in die Homepagegestaltung geben.
Gerade für Einsteiger bietet sich dieses CMS-System an, da hier wirklich schöne Homepages ohne Programmierkenntnisse erstellt werden können.
Gespannt darf ich auf die Weiterentwicklung sein.
Jimdo: Webseitenbaukasten mit WYSIWYG-Editor, der per Mausklick auf die entsprechenden Module im Frontend geöffnet wird. Neben Texten und Bildern lassen sich auch Videos und RSS-Feeds in die Seite einpflegen. Einzelne Abschnitte der Webseite können mit einem Passwort versehen werden, sodass sich ein Mitgliederbereich einrichten lässt.
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