Tumblelog by Soup.io
Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

July 06 2011

Facebook plant Videochatfunktion

Die Anzeichen verdichten sich, dass das weltweit bekannteste soziale Netzwerk Facebook einen eigenen Videochat plant. Damit würde das Unternehmen von Marc Zuckerberg künftig einen neuen Weg einschlagen. Vorgesehen in diesem Zusammenhang ist wohl ein integrierter Videochat, der über den Browser genutzt werden kann und über die bekannte Skype-Technologie verfügt. Damit reagiert Facebook auf das neueste Google-Feature, dem sozialen Netzwerk, Google+, welches erst vor kurzem auf dem Markt erschienen ist und ebenfalls über einen eigenen Videochat verfügt.

Schon seit Längerem arbeiten Skype und Facebook Hand in Hand zusammen, was einige Features beim sozialen Netzwerk angeht. So können Skype-Kontakte problemlos in Facebook übertragen werden. Mit SkypeKit, welches vom Internetunternehmen bereits vor kurzer Zeit veröffentlicht wurde, können zukünftig allerdings auch andere Plattformen von der Hardware und Software profitieren.

Der Videochat stellt ein echtes Kommunikationsinstrument der Zukunft dar. Vor allem globale Unternehmen greifen auf solch ein Tool gerne zurück, da man sich so persönlich absprechen kann in Bezug auf Projekte und Geschäftstätigkeiten, ohne ständig durch die Welt reisen zu müssen. Viele Unternehmen nutzen den Videochat auch, um Seminare für die eigenen Mitarbeiter anzubieten oder im Rahmen von Fernstudiengängen den Studenten Rede und Antwort auf persönlicher Ebene zu stehen.

Zukünftig wird der Videochat auch immer wichtiger, da Unternehmen Ressourcen sparen möchten, was durch das Umgehen des ständigen Geschäftsreisens durchaus möglich ist. In Hinsicht auf die Umwelt und Energie kann sich der Videochat dadurch ebenfalls gegenüber anderen Kommunikationsinstrumenten wie dem direkten Treffen durchsetzen. Denn durch die geringere Nutzung von Flugzeugen oder dem Auto trägt man so auch einiges zur Verminderung von CO2-Austößen bei.

flattr this!

March 30 2011

Facebook: Start von „Questions“

Facebook beendete kürzlich die Beta-Phase seines neuen Features „Questions“. Damit kann dieses jetzt weltweit von immer mehr Usern genutzt werden. In Deutschland heißt die neue Funktion schlicht „Fragen“.

Die Funktionalität ist dabei ähnlich der von Frage-Antwort-Portalen im Internet, jedoch stärker auf das Netzwerk von Freunden bei Facebook ausgerichtet. So können die Nutzer über Questions gezielt Fragen an die Mitglieder ihres Freundeskreises stellen, voreingestellt ist aber die Sichtbarkeit für alle Nutzer. Diese können dann entweder selbst Antwort geben oder aber auf Antworten anderer verweisen, wozu ein einfacher Klick auf die gewünschte Antwort ausreichend ist.

Die Frage kann optional auch Kontakten der Freunde zugekommen lassen werden. Die Antworten dieser werden dann gefiltert und an den Fragesteller weitergeleitet. Auf Wunsch können aber auch alle Antworten angesehen werden. Hinzu kommt, dass von Facebook automatisch populäre Antworten eingeblendet werden. Außerdem kann man seine Fragen auch nach Themen taggen, um eine möglichst große Zahl zu Thema passender Antworten zu erhalten. Wenn man nun zum Beispiel nach Organisationen sucht, an die man spenden will, können von Freunden Empfehlungen abgegeben werden, die auch entsprechende Facebook-Seiten beinhalten, falls vorhanden. Nutzer können unter ihren Freunden auch kleine Umfragen veranstalten. Diese können zum Beispiel zum Inhalt haben, welcher Kinofilm derzeit der empfehlenswerteste ist. Auch können Fotos an Fragen und Umfragen und bei Umfragen eine Umfragebox angehängt werden.

Wieviel Erfolg Questions beschert sein wird, bleibt abzuwarten. Konkurrenz hat das neue Facebook-Feature allemal: Zum einen von Yahoo! Clever, zum anderen auch von Aardvark, einer sozialen Suchmaschine, die mittlerweile zu Google gehört.

 

 

flattr this!

November 09 2010

RockMelt – Der soziale Browser

Wenn ein Hype geschnürt wird, dann steigen auch die Erwartungen. Und ein Hype findet definitv statt. Nicht weniger als „Your World Built into Your Browser“ verspricht das Weblog der Macher von RockMelt.

Seit ein paar Tagen bietet RockMelt interessierten Nutzern an, sich via Facebook Connect für die Beta zu registrieren und noch vor dem öffentlichen Start einen Blick auf den neuen Browser zu werfen. Ohnehin spielt Facebook die Hauptrolle bei RockMelt: Der Browser bindet Chat, sowie Statusupdates direkt in das Ui ein. Aber auch andere Dienste werden dabei durchaus nicht vernachlässigt. So findet sich gleich nach dem ersten Start auch ein Twitter Button auf der Application List, in RockMelt als „Edge“ bezeichnet. Außerdem durchforstet der Browser den Verlauf (der sich zum Beispiel aus Safari einbinden lässt) nach Websites und bietet an, den entsprechenden Feed ebenfalls in Edge einzubinden.

RockMelt setzt wie Chrome auf Chromium als Unterbau, was aufgrund der gut gepflegten Entwicklung und häufigen Updates keine große Überraschung ist.

Anders, als die mittlerweile stagnierende Entwicklung von Flock, vermittelt RockMelt schon im ersten Anlauf deutlich mehr Potential und Charme. Die Zeit und die weitere Entwicklung wird zeigen, ob die hohen Erwartungen erfüllt werden können.

All Apps & Feeds Facebook — News Feed1 RockMelt — Neuer Tab RockMelt

September 06 2010

Warum es bei Facebook nicht Ping macht

Vor kurzem startete ja Apples Ping, eine Art Facebook für Musik. iTunes werden Ping bereits kennen und der Dienst konnte binnen kurzer Zeit über 1 Million Benutzer für sich gewinnen. Einmal angemeldet kann man dort nach seinen Lieblingskünstlern suchen, ihnen folgen, ihre Statusmeldungen lesen und Musikempfehlungen nachgehen. Natürlich kann man sich auch dort mit einander befreunden, sich gegenseitig Musik empfehlen oder auch einfach anderen zeigen, was man momentan hört.
“Freunde” ist ein gutes Stichwort, denn andere Anwendungen, wie bspw. Ping, können über die Facebook – API die Facebook – Freunde des jeweiligen Nutzers suchen lassen. Der Zugriff auf diese API ist für gewöhnlich ohne weiteres möglich. Es sei denn, die Anwendung, die auf die API zugreifen will, würde für die Server von Facebook eine hohe Belastung bedeuten. Diese Gefahr sah wohl Facebook bei den 1 Million Ping – Nutzern und sperrte den Zugriff von Ping auf Facebook.

In solchen Fällen müssen erst genaue Abmachungen mit Facebook getroffen werden, weshalb sich nun wohl Facebook und Apple an einen Tisch setzen, um eine Abmachung über die Zugriffe bzw. den Umgang mit der kommenden Serverbelastung zu treffen.
Nur jene Verhandlungen verliefen bisher eher zäh bzw. waren für Apple bisher nicht akzeptabel. Daraufhin beschloss Apple, die API trotzdem zu nutzen, was wiederum Facebook sauer aufstieß.

Bis dahin können Ping – Nutzer ihre Freunde nur über Email einladen, wobei sich viele iTunes – Nutzer wohl von alleine bei Ping anmelden werden, weshalb wohl die fehlende Möglichkeit Freunde über Facebook einladen zu können, wohl verschmerzbar sein dürfte.
Gespannt dürfte man sein, was wohl aus Ping wird. Sicherlich eine zwar nicht neue aber eine sehr rechtzeitige Idee, die das aufkommende Social Shopping sehr populär machen könnte. Und auch für Apple dürfte wohl noch ein wenig mehr Geld in die Kassen kommen. Mashable dagegen bezeichnet Ping sogar als letzten Nagel im Sarg von Myspace, welches sich ja schon seit einiger Zeit auf einem absteigendem Ast befindet.
Man darf gespannt sein. Hat vielleicht einer von euch schon Erfahrungen mit Ping? Was haltet ihr grundsätzlich von diesem “Facebook für Musik”?

September 01 2010

Der grüne Facebook – Daumen

Social Media lässt sich auf zwei Dinge minimieren: zum einen ist Social Media ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft geworden und zum anderen war Social Media immer ein Auslöser für spektakuläre oder ungewöhnliche Aktionen.
So auch dieses Mal. Bashkim Isai, Designer hat im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der Universität von Queensland in Australien ein außergewöhnliches Projekt ins Leben gerufen. Er erschuf die Meet Plant. Die Meet Plant ist keine gewöhnliche Pflanze. Sie speist sich zwar wie andere Pflanzen auch von Wasser und Nährstoffen, allerdings ist das Besondere nicht, was sie braucht, sondern wie sie es bekommt. Denn, ob und wie viel Zuwendung und Pflege die Meet Plant bekommt, hängt von der Interaktion mit der dazugehörigen Facebook – Seite zusammen. Nachdem ihr euch auf der dazugehörigen Seite als Fan ausgewiesen habt, könnt ihr der Pflanze einen Eintrag auf der Pinnwand oder eine persönliche Nachricht hinterlassen. Jede Interaktion sorgt dafür, dass die Pflanze gepflegt wird. Dabei erkennt ein System, wann immer eine Interaktion auf der Seite stattfindet und leitet dies an das Wässerungs – und Pflegesystem der Pflanze weiter. Damit aber die Meet Plant nicht “überfüttert” wird, bittet sie bei Bedarf um eine Quiet Time, damit sie nun erstmal Zeit zu “verdauen” hat.
So ist der aktuelle Status: “Ohh no more wall messages today. Have had a little too much to eat. I don’t want to drown! Add me as a friend and talk to me in a few hours. ”

Die Idee ist eine sehr interessante, denn sie kann recht deutlich aufzeigen, was Social Media bewirken kann bzw. welche Macht hinter Social Media steckt, die Menschen für eine Idee zu begeistern und sie zu motivieren, daran mitzuwirken.
Mich persönlich begeistert daran, dass einem das Thema Naturschutz bzw. Achtgeben auf die Natur auf eine sehr originelle Art und Weise nahegelegt wird und auch zu begeistern weiß. Ganz ohne erhobenen Zeigefinger und dringender Moral.
Und so habe auch ich mich angemeldet. Und in ein paar Stunden, wenn die Meet Plant, dann wieder nach Speis und Trank verlangt, werde auch ich meinen Beitrag leisten. Ich, der sich bisher nie durch einen Grünen Daumen ausgezeichnet hat.

Was haltet ihr von dem Projekt? Wird die Meet Plant wachsen oder werden manchen Leute einen Spaß darin sehen, die Pflanze mit Nachrichten und Einträgen zu überfüttern? Macht die Aktion für euch Sinn oder haltet ihr es nur für reine Aktionskunst?

August 16 2010

Einfluss von Twitter, Facebook & Co. auf das deutsche Fernsehen

Was wäre das Internet heute ohne Zugang zu sozialen Netzwerken wie Facebook oder den Microblogging-Dienst Twitter? Nach vielen Jahren der Existenz ist es schwer vorstellbar, dass das Internet ohne diese beiden Dienstleister überhaupt existieren könnte. Für Menschen, die auf soziale Netzwerke keinen großen Wert legen, wäre es vielleicht einfacher, sich ein Internet ohne Wikipedia, YouTube oder Suchmaschinen vorzustellen – es wäre einfach etwas ganz anderes.

Die Ausweitung der sozialen Medien
Doch nicht nur das Internet an sich präsentiert sich durch Facebook und Twitter inzwischen insbesondere für junge Menschen in einem komplett anderen Licht. 500 Millionen registrierte Accounts zählt Facebook mittlerweile. Nicht hinter jedem wird ein real existierender Mensch stehen; dennoch zeigt allein diese enorme Anzahl, wie populär das Portal in den letzten Jahren geworden ist. Auch Twitter zählt mehrere Millionen Tweets – das sind die berühmten Kurznachrichten – pro Tag.
Insofern ist es nicht verwunderlich, dass auch die Mutter aller Massenunterhaltungsgeräte die sozialen Netzwerke für sich entdeckt hat. Das Fernsehen hat sich in diesem Jahrzehnt, in dem das Wort „googeln“ in den Duden aufgenommen wurde, immer mehr in Richtung Internet bewegt. Experten sehen hier in Zukunft eine Verschmelzung der beiden Medien, welche bereits jetzt begonnen hat.

Immer ein wenig schneller
Ein populäres und noch recht aktuelles Thema ist die Fußball-Weltmeisterschaft 2010, die zwischendurch mit einigen von Zuschauern erstellten Videos bei YouTube garniert wurde. Ein weiteres brisantes Beispiel, dem leider kein freudiges Fest vorausging, war die Loveparade 2010. Bereits wenige Minuten nach dem katastrophalen Ereignis taten fassungslose Teilnehmer ihre Unmut und Trauer im Internet kund. Das ist sehr viel schneller, als Fernsehsender auf ein solches Ereignis reagieren könnten. Bevor diese überhaupt vor Ort waren, konnte man die wirklich wichtigen Nachrichten bereits bei Facebook und Twitter nachlesen.
Das hat zur Folge, dass sich auch die spätere Berichterstattung im Fernsehen auf die sozialen Netzwerke konzentriert hat. Dort wurden immer wieder die Berichte Betroffener zitiert, die vor allem in eingerichteten Gruppen bei Facebook und in kurzen Tweets bei Twitter zu sehen waren.

Die Zukunft
Die USA sind wie so häufig bereits einen Schritt weiter. So verfügt MTV nach einer langen Suche inzwischen über einen sogenannten TJ – einen Twitter Jockey. Diese Stelle, die grob als „Social Media Voice“ umschrieben ist, soll vor allem den jüngeren Zuschauern zusagen und MTV auch bei Twitter zu mehr Popularität verhelfen. Denn ein Konzern ist ein Konzern. Als solcher ist er doch reichlich unpersönlich. Der TJ hingegen verleiht dem Sender auch ein Gesicht, mit dem sich Zuschauer identifizieren können.
Es wird nur eine Frage der Zeit bleiben, bis es ähnliche Maßnahmen auch im deutschen Fernsehen zu sehen gibt. Bereits jetzt nutzen die Sender Facebook und Twitter, um ihre Zuschauer auch auf einer persönlichen Ebene ansprechen zu können. Im Zeitalter der Anonymität des Fernsehens ist das sicherlich ein gern gesehener Umschwung.

July 29 2010

Ein Mensch kann nicht alles wissen. Aber 499.999.999 andere vielleicht?

Wie aktuell mashable berichtet, beginnt Facebook damit ein neues Feature zu veröffentlichen: Questions. Mit “Facebook Questions” ist es möglich, eine Frage zu stellen. Und zwar an die gesamte Facebook – Community. Und die umfasst derzeit um die 500 000 000 Mitglieder. Die Anwendung ist momentan in der Closed Beta. Sie wird also noch getestet.

Wer also Fragen hat kann sie stellen. Wer meint, dass ein Foto bei der Fragestellung behilflich sein könnte: kein Problem, der postet einfach eins mit. Wer nur eine einfache Frage hat, der kann auch einfach nur eine Umfrage erstellen und die Antwortmöglichkeiten vorgeben.

Scheinbar will Facebook damit eine Art Wissensdatenbank aufbauen, denn es ist geplant, die Fragen mit Tags zu versehen und in Kategorien einordnen zu können, sodass sie thematisch geordnet werden können. Dieser übergroße Fragenkatalog soll dann auch später in vollem Umfang zur Verfügung stehen.

Ähnlich wie schon bei den Statusupdates wird es möglich sein, den Themen zu folgen. Vermutlich wird dann wie gewohnt über die Benachrichtigungen dem User bekannt gegeben, wann wer auf den Thread geantwortet hat. Auch das Verfassen der Fragen ist ähnlich wie das Eintragen eines Statuses. Es wird in den Statusbereich eingegeben. Der Button, um den Text als Frage zu deklarieren, wird sich dann wohl neben den anderen Buttons befinden, mit denen man angibt, ob man einen Link, ein Video oder ein Bild posten will.

Proteste sind aber teilweise schon vorprogrammiert. Denn es soll auch Marken, die ihre Facebookseiten haben möglich sein zu antworten. Der Vorwurf der Schleichwerbung dürfte wohl nicht allzu lange auf sich warten lassen. Auch Fragen politischer Natur dürften wohl schnell für den ein oder anderen Skandal sorgen.

Insgesamt aber eine sehr interessante Sache. Klar, die Idee an sich ist jetzt nicht spektakulär oder neu. Yahoo! Answers, wer-weiß-was usw. dürfte den meisten hier bekannt sein. Spannend wird die Sache aber besonders dadurch, dass diese Frage ca. 500.000.000 Menschen gestellt wird. Eine breite Meinungsbasis dürfte wohl garantiert sein, sowie auch Antworten aus anderen Kulturkreisen mit ganz anderen Ansichten zu ein und dem selben Themengebiet.

Wie bereits gesagt, die Sache kann nach hinten losgehen, aber man sollte der Sache einen Versuch geben. Denn letztlich könnte es auch helfen, Brücken zwischen Menschen zu bauen und Vorurteile zu widerlegen. Und das ist ja letztlich die schönste Idee am Internet.

July 28 2010

Offiziell: Facebook knackt die 500 Mio User Grenze: Facts/Infos zu Facebook

Herzlichen Glückwunsch Mark Zuckerberg!
Facebook erreichte vor kurzem den 500 Millionsten User!

Facebook ist eine zukunftsorientierte Webseite, die 2004 von vier Studenten der Harvard Universität entwickelt wurde. Mittlerweile ist die Plattform facebook ein fantastisches, kommerzielles Netzwerk und zugleich eine Kontaktschmiede für jedermann.
Ursprünglich war der Zugriff auf diese Webseite nur für Studenten der Harvard Universität gedacht. Nachdem dieser auf die Universitäten in den Vereinigten Staaten erweitert wurde, expandierte 2006 das Unternehmen der Studenten und ausländische Studenten erhielten ebenfalls den Zugriff auf die Webseite. Die Erfolgsstory nahm nun seinen Lauf. Seit 2008 bieten die Macher die Nutzung dieser Seite in mehreren Sprachen und Ländern an, darunter auch Deutschland. Bis heute ist die Entwicklung der Webseite auf enorme Jahreseinnahmen, in Höhe von 150 Millionen US-Dollar angestiegen und in siebzig Sprachen und Ländern vertreten. 150 Millionen Dollar!- Das muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen!
Der jetzige Eigentümer ist die Facebook Inc., mit Sitz in Palo Alto in Kalifornien. Die Anteile von dem Erfinder Mark Zuckerberg betragen 30 Prozent. Namhafte und weltweit agierende Unternehmen sind mittlerweile an der Webseite beteiligt. Unter anderem Microsoft mit 1,6 Prozent und das russische Unternehmen Digital Sky Technologies mit 6,9 Prozent. Der Marktwert von facebook wird auf ca. 10 Milliarden Dollar geschätzt. Noch so eine unfassbare Zahl: 10 Milliarden Dollar!
Die Macher von facebook überlassen aber auch nichts dem Zufall. Aufgrund des enormen Anstiegs der Fangemeinde und der dazugehörigen Bearbeitung der Fanpost, eröffnete facebook Inc. 2009 eine Filiale in Deutschland, die in Hamburg ansässig ist. Aber nicht nur die Fannähe spielte eine Rolle, sondern die Eröffnung der Filiale erfolgte vor allem, mit dem Hintergrund Firmen in Deutschland zu werben. Bislang lebt facebook Inc. nämlich von den Werbeeinnahmen.

Zusätzlich enthält diese Webseite einen Marktplatz für Kleinanzeigen. Hier können Anzeigen eingesehen oder aufgegeben werden. Seit Mai 2007 verfügt die Webseite über eine Plattform von Drittanbietern. Das heißt für Euch, noch mehr Unterhaltung.
Auch gibt es für Entwickler eine Plattform mit einer Programmierschnittstelle, der sogenannten API. Hier könnt Ihr Programme schreiben und diese nach Freigabe anderen Mitgliedern zur Verfügung stellen.
Sehr beliebt sind hier entwickelte Computerspiele. Im Internet existieren sogar Seiten von Mitgliedern, die anderen die Entwicklung von Spielen erklären. Das beliebteste Internetspiel, dieser Art, mit über 75 Millionen Spielbegeisterten facebookern ist das Spiel FarmVille.

Ein weitereFeature ist connect. Ihr meldet Euch einmalig bei facebook an und die Anmeldedaten dürfen bei Bedarf an andere Unternehmen weitergeleitet werden. In Deutschland sind Lufthansa und bild.de, unter anderem, in diesen Service von der Webseite integriert. Yahoo und Nintendo setzen ebenfalls auf die Einmalanmeldung und lassen Ihre Nutzer an diesem Sevice teilhaben. Das bedeutet für Euch, kein stundenlanges Eintippen mehr von Euren Daten, um Dienstleistungen diverser Anbieter im Internet zu nutzen – aber auch, dass ein Anbieter alle Daten von euch hat und weiß bei welchen Webseiten Ihr angemeldet sein!

Seit 2009 hat facebook inc. einen Sicherheitsbeirat. Hier werden Themen wie Jugendschutz und Privatsphäre sowie Einträge von Extremisten behandelt, gelöscht und Programme entwickelt, womit facebook hofft eine sichere Internetplattform zu bieten.

Die Erfolgsgeschichte steht trotz 500.000.000 Nutzern noch nicht auf ihrem Höhepunkt. Bis 2012 wird die Anzahl der Nutzer auf eine Milliarde geschätzt.

Welche Chance, welche Gefahren seht ihr bei Facebook – wird Facebook die 1.Milliarde User Marke noch knacken oder einen Absturz erleben?

Yenodio.de ist jetzt auch bei Facebook:

June 19 2010

Generation “Social Media”

Seit Mitte Februar hat Facebook.de ein neues Design. Die Navigation und Menüführung sind anders. Das Dashboard wurde überarbeitet und neue Features wurden eingepflegt. Mittlerweile ist Facebook rund sechs Jahre alt und hat schon an die 400 Millionen Mitglieder. Da blieben die Beschwerden über das neue Design nicht aus. Auch ist es möglich, seine eigenen Werbeanzeigen umfeldorientiert zu platzieren. Diese Idee steigerte natürlich stetig die Nachfrage an Facebook. Darüber hinaus bietet die Online-Community auch Features für das Handy an. Immer in Verbindung bleiben, so lautet hier die Devise.

Ganz anders sieht es da bei dem 2006 gegründeten Wer-kennt-wen.de aus. Diese Online-Community hat es sich zur Aufgabe gemacht, sämtlich Menschen miteinander verbinden zu wollen. Wer-kennt-wen hat dabei keine bestimmte Zielgruppe und ist jedem ab einem Alter von 14 Jahren frei zugänglich. An die 8 Millionen Nutzer tummeln sich hier herum und tauschen miteinander ihre Gedanken, Fotos und auch Kontakte. Seit 2009 hat sich  die Wer-kennt-wen-Community sogar auch auf den österreichischen und schweizerischen Markt ausgebreitet. Ein sichtliches Erfolgszeichen.

Eine ganz andere Online-Community, die sich ganz speziell an Studenten richtet, ist StudiVZ- das Studiverzeichnis. Es wurde Ende 2005 gegründet und boomt seither immer mehr. Das ging sogar soweit, dass im Herbst 2006 eine Erweiterung aus dem deutschen Raum nach Frankreich, Italien, Spanien und Polen vorgenommen wurde. Zuvor wurde bereits Österreich und die Schweiz im Fluge erobert. Bei StudiVz kann man sogar Edelprofile, Politikerprofile, Festivalprofile und Apps finden.

Das Studiverzeichnis legt dabei großen Wert auf den Umgang untereinander und hat speziell dafür einen Verhaltenskodex ausgearbeitet. Heute gibt es auch speziell für Schüler das schülerVZ und für alle anderen meinVZ.

Alle drei, ob Facebook, Wer-kennt-wen oder StudiVZ, gehören zu sogenannten Social Media, also sozialen Netzwerken der neuen Generation Internet Web 2.0. Alle haben ein Ziel: Die Menschen miteinander zu verbinden! Da wo sich früher zwei Freunde zu einer Tasse Kaffee verabredet haben, treffen sie sich heute zum Chat bei Facebook und Co.



June 15 2010

Das neue Office 2010 mit Sozial Network – Funktionen

Das neue Büropaket Office 2010 von Microsoft kündigt sich an: Schneller und bedienungsfreundlicher als sein Vorgängermodell soll ab heute, dem 15. Juni die im Handel erhältliche Software auf Konkurrenzprodukte reagieren. Erstmals erhältlich in zwei Versionen: Einer 32 und einer 64-Bit-Variante.

Ein Highlight ist die kostenfreie, jedoch abgespeckte Onlineversion des Softwaregiganten. Word, Excel PowerPoint und Co. sind nun kostenfrei und legal nutzbar, das in dieser eingeschränkten Serie für die meisten Nutzer ausreichen sollte. Lediglich die Windows Live ID wird benötigt, um direkt im Browser die Dokumente zu bearbeiten. Empfohlen wird die Installation von Silverlight, die kostenlos von Microsoft zum Download angeboten wird. Eine gemeinsame Nutzung der Dokumente mit entsprechenden Freigaben ist gegeben.

Bis Herbst des Jahres soll desweiteren ein gewaltiger Anteil von kostenlosen „Starter-Editionen“ den  neu verkauften Computern beiliegen.

Was taugt die neue Office –Reihe?

Nach drei Jahren Programmierung und Vorarbeit stellt sich nun den Softwaretestern ein durchweg positiver Eindruck des neuen Office – Paketes dar.

Beim E-Mail-Programm Outlook sind die Neuerungen am deutlichsten zu spüren. Die direkte Verbindung zu Facebook und anderen sozialen Netzwerkanbietern macht in der heutigen Web 2.0 – Generation Sinn. Über ein „Social Connector“ kann man sich direkt mit den dort befindlichen Kontakten verbinden und Nachrichten verschicken.

Doch auch bei dem Textverarbeitungsprogramm sowie die der Tabellenkalkulation wurden vorhandene Funktionen überarbeitet und verbessert. Bei dieser neuen Office-Version lassen sich auch nicht gespeicherte Dokumente wiederherstellen, dass die eine oder andere  aufwendige Datenaufbereitung im “Eifer des Gefechtes” ersparen wird.

PowerPoint mit neuen Funktionen in der Bild, Film und Audiointegration macht die Benutzung ohne Zusatzprogramme einfach und komfortabel. Folienübergänge sind jetzt auch in 3D möglich.

Die Preisübersicht:

Laut unverbindliche Preisempfehlung von Microsoft liegt der Preis des „Office Home and Business 2010“ bei 379 Euro, die Version „Office Home and Student 2010“ bei 139 Euro und die „Office Professionall 2010“ , die „Publisher“ und „Access“ beinhaltet ,bei 699 Euro. Wer kein komplettes Büropaket benötigt, kann einzelne Module für 190 Euro erwerben.

Unverständlich wenn man bedenkt, dass die Mitbewerber wie Softmaker Office  bei einem Kostenrahmen von 70 Euro bewegt oder die beliebte OpenOffice – Lösung kostenfrei angeboten wird.

June 08 2010

Facebook-Spiele wie FarmVille verlieren Nutzer

Schon lange nutzt man Facebook und andere Social Communitys nicht mehr ausschließlich zum Kommunizieren. Längst haben Social Communitys eine viel größere Bedeutung gewonnen, sie spiegeln ein Image wieder und nehmen einen festen Bestandteil des Lebens ihrer Nutzer ein. So nutzen viele Spieler Facebook nicht mehr nur um Nachrichten zu verschicken, sondern amüsieren sich mit Hilfe von spielen auf Facebook.

Lange ging es diesen Spielen immer besser und besser. Sie hatten einen Nutzerzustrom, der nie zu enden schien. Doch dies hat sich nun geändert. Laut einer Untersuchung der “Inside Social Games” haben die größten 25 Spiele auf Facebook massiv mit Nutzerflucht zu kämpfen. So hat die Nummer 1 “FarmVille” seit April etwa 12 Millionen Nutzer verloren und besitzt somit nun nur noch 70 Millionen Spieler. Das entspricht einem Rückgang von etwa 15%, ein enorm großer Wert.

Gründe für diesen Rückgang gibt es wohl zahlreiche: Beispielsweise gab es in den letzten Monaten zahlreiche Diskussionen um Datenschutz bei Social Communitys und diese schrecken nun doch zahlreiche Nutzer ab. Ein weiteres Problem ist die Langzeitmotivation, die ist bei so kleinen Spielen oft sehr schwer und so verlieren viele Spieler mit der Zeit einfach die Lust am Spiel. Der größte Grund ist jedoch wohl einfach das Wetter, denn nun kommen die warmen Monate und viele Nutzer wenden sich nun von Social Communitys ab und verbringen lieber ihre Zeit am See oder im Schwimmbad.

Auf Dauer wird FarmVille wohl sein Niveau nicht halten können und ein neues Spiel wird diesen Platz einnehmen. Das ist jedoch nichts Besonderes, sondern der natürliche Kreislauf im Internet. Somit dürfen wir gespannt abwarten was FarmVille ablöst, auch wenn es nur das schöne Wetter ist.

May 26 2010

Die unendliche Geschichte: Datenschutz und Facebook

Nachdem das Wall Street Journal über Facebooks personalisierte Werbung berichtete, bei der es möglich ist, den User, der auf die Werbung geklickt hat, persönlich zu identifizieren, reagiert Mark Zuckerberg mit einem Beitrag in der Washington Post.

Er spricht insgesamt von der Idee, dass Facebook dazu beitragen solle, die Welt offener zu machen und helfen sollte, Menschen zusammenzubringen. Das klingt im ersten Moment natürlich sehr edel, für so manchen Datenschützer mehr als zynisch.

Insgesamt spricht Zuckerberg von einem Fehler, aus dem man lernen möchte. Und so ist geplant in den kommenden Wochen die Privatsphäre – Einstellungen deutlich zu vereinfachen. Eigentliches Ziel war es, den Benutzern möglichst vielseitige Möglichkeiten zu geben, ihre Daten zu schützen. Das ist gewissermaßen gelungen. Denn wer aktuell mal in seine Facebook – Einstellungen schaut, der findet 5 verschiedene Einstellungskategorien, die sich dann in immer kleinere Kategorien aufteilen. Das ermöglicht tatsächlich sehr individuelle Einstellungen hat aber auch den Nachteil, dass man sich schnell verloren fühlt, zwischen all den Punkten.

Und genau das wird das eigentliche Problem sein, was viele stört und der Stein des Anstoßes ist. Im Rahmen dieser Umstrukturierung will Zuckerberg es denn auch gleich ermöglichen, Facebook Apps abzuschalten. Also solche, die bereits abonniert sind und die mehr oder weniger auf Wunsch des Users regelmäßig an die eigene Pinnwand posten bzw. sich immer selbstständig ausführen.

Und genau hier könnte es wirklich interessant und genau hier zeigt sich dann auch, wie ernst es denn Facebook meint. Denn ganz egal ob Facebook nun die Benutzerdaten weiterverkauft oder sehr restriktiv damit umgeht, bleibt die Frage, was die Ersteller von Facebooks Apps mit den Daten machen bzw. ob und welche sie erhalten.

So kann Facebook Daten schützen wie sie wollen, es wird nichts bringen, solange Apps genau dieses Vorhaben unterminieren.

Insofern stellen sich also immer noch recht viele Fragen, inwiefern es wohl mit Facebook weitergeht bzw. wie ernst es Facebook mit dem Datenschutz ist. Denn die Worte die da Mark Zuckerberg schreibt klingen ja alle sehr schön und edel, aber man kennt es aus Industrie und Politik wie relativ Worte werden, wenn entsprechende Geldsummen zwischen ethischem, aufrichtigem Verhalten und dem eigenen Bankkonto stehen.
Bei aller Aufregung aber, man denke nur an den 31. Mai der “Quit Facebook Day”, seitens der User, müssen sich selbige die Frage gefallen lassen, ob sie wirklich so gutgläubig sind und denken, es gebe da ein Unternehmen mit 400 Mio. Mitgliedern, welche eine entsprechende IT – Infrastruktur fordern, welches aus reiner Nächstenliebe diesen Service anbietet, ohne finanzielle Absichten im Hinterkopf. Und auch das soziale Netzwerke nicht grade für ihren Datenschutz bekannt sind, sollte einigen mittlerweile klar sein. Genauso wie klar sein sollte, dass die Privatsphäre – Einstellungen standardmäßig eher lax gesetzt sind.

Und so wird die Gängelung von sozialen Netzwerken das eine sein. Wichtiger aber wird es sein, die Menschen dafür zu sensibilisieren, dass das, was einmal ins Internet gelangt, so schnell nicht wieder rauskommt. Und mag es auch noch so verführerisch sein, einen tollen Spruch zu landen oder einen Lacher durch ein Foto für sich zu haben, man sollte die Konsequenzen im Auge behalten. Das hat noch nicht mal was mit der bekannten Geschichte des künftigen Arbeitgebers zu tun, der sich seinen Bewerber durch die Netzwerke mal genauer anschaut. Es geht auch um das private Zusammenleben und die möglichen Auswirkungen. Regelmäßige Leser von failbook.com werden wissen, was ich meine. Grade bei Facebook, wo man grundsätzlich Menschen addet, die man kennt und nicht die wirklich Freunde sind, kann dies zu verheerenden Kollateralschäden im eigenen Umfeld führen.

February 22 2010

Mythos – Privatsphäre im Internet

Gibt es denn noch so etwas wie Privatsphäre im Internet?

Heutzutage benötigt man nur noch knapp 10 Minuten, um an Daten von fremden Personen zu kommen, gleich ob Adresse, Bilder oder Lebenslauf. Alles was einmal eingestellt wurde, ist kaum mehr aus dem Internet zu löschen , denn durch Google und Co bleibt alles auffindbar. Für andere Menschen, die nichts mit einem zu tun haben, ein leichtes Spiel.

Dabei kann das Einstellen von privaten Bilder und Informationen schlimme Konsequenzen haben. Nicht nur für die Arbeitswelt sondern auch für Betrüger ist das Internetportal ein großer Verdienst.

Auf Facebook, studiVZ und mySpace kann man freiwillig Details über das Privatleben, Hobbys, Meinungen, Freunde und Vorlieben Auskunft geben und natürlich Bilder einstellen. In den 80 Jahren galt es als Skandal, als der Staat eine Volkszählung machen wollte. Heutzutage ist man Nichts wenn man dem Trend nicht folgt und sich im Internet präsentiert.

Dieser so enorme Wandel im Bereich der privaten Daten, ist ein Zeichen für einen gesellschaftlichen Wandel. Wie und welche Ursachen dieser Wandel hat und wie er entstanden ist, ist vielleicht noch unklar. Es ist aber sicher, dass man sich darüber Gedanken machen sollte, worin heute noch eine Privatsphäre besteht. Denn jeder andere Mensch kann kinderleicht an intime Details von anderen Menschen kommen,  das scheint aber den Meisten nicht zu stören oder sie haben es noch nicht realisiert zu haben. Das World Wide Web ist unendlich groß und für jeden auf der Welt zugänglich via Google, Yahoo & Co. Womöglich ist es den Nutzern gar egal?

Dass der allzu freie Umgang mit persönlichen Informationen im Netz auch Folgen für die Karriere haben kann, ist dabei nur ein kleiner Teil des Problems.

Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.