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April 16 2011
Neugierige Kinder im Internet – Chance und Risiko zugleich
Immer früher greifen Kinder auf neue Medien wie Handys und das Internet zurück, um sich mit Schulfreunden auszutauschen oder einfach nur die freie Zeit damit zu verbringen, Browserspiele zu meistern und Videoclips anzuschauen.
Doch das Medium Internet ist seid langem kein Spielplatz für Kinder oder Jugendliche. So lauern nicht nur Viren und andere üble Schadprogramme im World Wide Web, die den Computer gefährden, sondern Pädophile suchen gezielt nach jungen Websurfern, um das Vertrauen zu gewinnen und für Ihre Absichten zu missbrauchen.
Dabei gehen diese Personen immer raffinierter zu Werke und die ahnungslosen Kinder fallen schnell auf diese Maschen herein.
Schnell kommt man zum Schluss, dass Internet für die Sprösslinge komplett fern zu halten, doch unsere moderne Gesellschaft erfordert bereits im Schulalter einiges an Schreibarbeit an der Tastatur. Gänzlich lässt es sich nicht vermeiden, den Gebrauch von Computer, Handy und Internet gewähren zu lassen.
Laut aktuellen Studien sind bereits die Hälfte unserer schulpflichtigen Kinder im Internet unterwegs. Anfangs liegt das Hauptaugenmerk noch auf das Spiele spielen, Videos anzuschauen oder einfach Musik zuhören. Mit steigendem Alter werden die Interessen jedoch verlagert: Soziale Netzwerke, Chats und virtueller Austausch und Selbstdarstellung sind in der Tagesordnung an erster Stelle.
Das Internet ist fester Bestandteil für Hausaufgaben oder andere Rechercheaufgaben geworden. Chance für eine weitreichende Bildung des Kindes, doch glauben Sie wirklich, dass die Suchwörter „Hausfrauen“ oder „Hündchenstellung“ in der erfolgreichsten ( meist genutzten ) Suchmaschine der Zeit die gewünschten Inhalte für unsere Sprösslinge sind?
Wie gut, dass wir vermehrt auf spezielle Softwareprodukte zurückgreifen können. So gibt es bereits zahlreiche Möglichkeiten, das Internetmedium kindgerecht einzugrenzen. Die Nutzung dieser Filtersysteme und technischen Tools macht durchaus Sinn. Erst kürzlich wurde auf der Cebit ein neues Produkt vorgestellt: dolphinsecure von der Firma Dolphin Media Germany AG aus Berlin.
Die Innovation liegt dabei in einem speziellen Anmeldeverfahren für Kinder, dass mit Hilfe eines Fingerabdruckscanners realisiert wird. So wird sichergestellt, dass in der „Kindergemeinde“ erwachsene Personen ausgeschlossen werden. Die Filtersoftware ruft dabei stets nur geprüfte und kindgerechte Inhalte auf oder Inhalte, die von den Eltern genehmigt worden sind. Hierfür gibt es einen speziellen passwortgeschützten Bereich für Eltern.
Mit Dolphin Secure lernen Kinder surfen – und das mit Sicherheit, so verspricht uns der Hersteller. Wir dürfen gespannt sein, welche interessanten Neuerungen uns noch erwarten.

