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May 04 2011

Hat Nokia noch eine Chance?

Dies ist eine der Fragen, die sich mir grade stellt, als ich von der ziemlich unglücklich gelaufenen Aktionärshauptversammlung Nokias gelesen habe.
Denn die Aktionäre sind verständlicherweise nicht grade glücklich über den Weg den Nokia momentan bzw. seit einigen Jahren geht.
Und die Arbeit des erst kürzlich angetretenen Stephen Elop ist gewiss keine leichte. Denn Elop darf die jahrelange Faulheit, die die Marktführerschaft mit sich bringen kann, jetzt ausbaden. Und Nokia ist faul geworden bzw. war ein wenig zu sehr von sich selbst überzeugt. Aus gutem Grund. Denn mit dem Nokia 3310 hatten sie damals DAS Handy am Start. Jeder wollte es und mit der Zeit bekam es auch jeder.Und bis zum Ende des einfachen Handys und dem Start des iPhones ging das auch stets gut. Klar, gab es da auch andere Hersteller aber sie kamen nie wirklich an Nokias Pole Position heran.
Nokia brauchte sich somit dann nicht mehr wirklich anstrengen. Und das ist das Problem, was seit mindestens einem Jahr verstärkt zum Vorschein tritt. Denn solange es die alten Handys gab, war alles wie gehabt. Man hatte die Technologie und die allgemeine technische Entwicklung hatte sich bereits abgekühlt. Nokia war erster. Und blieb es auch.
Und so war es zwar bekannt, dass das Nokia – eigene Betriebssystem Symbian zwar so seine Fehler hatte, aber für den Handymarkt funktionierte es. So war der Code von Symbian eher irgendwie zusammengefrickelt, was nicht das Problem gewesen wäre, aber der Code war vor allen Dingen eins: unflexibel bzw. schwer zu erweitern.
Nokias Stolz verhinderte ein Umdenken und erst viel zu spät – vor ca. 2 Jahren – nach dem iPhone brachten sie ein neues Betriebssystem heraus: Maemo. In Verbindung mit dem N900 sollte der Angriff auf das Smartphonesegment beginnen. Der schlug aber fehl. Maemo war zu unausgereift und die Marktanteile waren bereits zu aufgeteilt bzw. der Hype ums iPhone war noch zu stark. Daraufhin wand sich Nokia dann dem quelloffenen Betriebssystem Meego zu. Auch ohne nennenswerte Effekte.
Erst 2011 war es dann soweit: der neue Chef Stephen Elop tat das einzig richtige und gestand die jahrelangen Fehltritte und den verpassten Smartphoneboom ein. Auch, dass bisher noch kein wirklich nennenswertes Smartphone herausgebracht werden konnte.
Das war zwar ein sehr ehrenwerter und richtiger Zug, aber auf Dauer wird das auch keine Punkte bringen. Die Kooperation mit Microsoft könnte ein Schritt in die richtige Richtung sein. Auf jeden Fall ist es ein offensichtlicher. Denn auch Microsoft muss sich den Vorwurf gefallen lassen, das boomende Geschäft mit den Smartphones verpasst zu haben. Die Kooperation war also recht offensichtlich. Nicht zuletzt weil Microsoft der letzte Arbeitgeber von Stephen Elop war.
Doch trotz allem ist die Frage, ob das Nokia helfen wird. Denn bis die Zusammenarbeit erste Früchte tragen wird, werden wohl noch ein bis zwei Jahre ins Land ziehen. Und das ist eine lange Zeit, in der Nokia nicht nur den bisherigen technologischen Fortschritt aufholen muss, sondern gleich noch neue Trends mitnehmen muss oder besser noch: setzen sollte.

flattr this!

March 03 2011

Wie erwartet: das iPad2

Wie nicht anders zu erwarten war, hat Apple gestern das iPad2 vorgestellt. Das war keine große Überraschung, genauso wie auch der ganze Rest. Denn der große Knaller in Form im Bereich der Usability so wie einst beim iPhone blieben leider aus. Was eher noch für Aufregung und große Augen sorgte, war die Tatsache, dass Steve Jobs, der sich momentan aus dem Tagesgeschäft Apples aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen hat, höchstpersönlich das iPad2 vorstellte.

Große Revolutionen und Meilensteine blieben also aus, aber trotzdem hat sich einiges getan. Wie AppleInsider zu entnehmen ist, rechnet nun ein A5 – Dual Core – Prozessor im neuen iPad. Dieser läuft bei ca. 1066Mhz. Die Grafikleistung selbst soll bis zu neunmal schneller sein. Das ganze tut der Akkulaufzeit keinen Abbruch, denn dieser soll nach wie vor knapp 10 Stunden lang seinen Dienst verrichten. Also genau wie beim ersten iPad.
Spekulationen gibt es derzeit beim Arbeitsspeicher. So wird vermutet bzw. erwartet, dass im neuen iPad 512MB Arbeitsspeicher verbaut sein sollen. Dies ist gar nicht so unwahrscheinlich, weil bereits im iPhone 4 512 MB RAM arbeiten.

Wo das iPad2 im Leistungsbereich zugenommen hat, hat es beim Gewicht und bei den Maßen abgenommen. So wiegt das iPad nunmehr 600 Gramm, statt 700 wie es noch bei der ersten Generation der Fall war. Von der Dicke her kommt das iPad nur noch auf 8,8mm und ist somit wesentlich dünner als das iPhone 4.

Von der Speicherkapazität bleibt abermals alles beim alten: 16GB, 32GB und 64GB. Wieder werden zwei Versionen angeboten: einmal nur mit WLAN und dann mit 3G für mobiles Internet. Und auch die Preise bleiben in etwa gleich. Los gehts also wiedermal bei 499$, wenn es dann am 11 März in den USA und am 25. März unter anderem dann in Deutschland erscheint.

Große Überraschungen bleiben also aus, wie auch der Bericht des San Francisco Chronicle zeigt. Zwar ist der Umgang mit dem iPad2 nochmals flüssiger und reibungsloser geworden, aber das war es im großen und Ganzen auch schon. Darüber konnte auch Steve Jobs’ Lästereien über all die anderen Tablets nicht hinwegtäuschen. Klar kann man nicht mit jeder neuen Version oder mit jedem neuen Gerät eine technische Revolution auslösen, aber müde sollte Apple nicht werden. Denn die Konkurrenz ist schläft nicht. Ganz im Gegenteil: sie bemüht sich Apple ordentlich Marktanteile ab zuknüpfen. Ein erster ernsthafter Schritt könnte Honeycomb sein. Die neue Version von Android die speziell für Tablets optimiert wurde. Gerüchten zufolge soll sie schon diesen Monat erscheinen.

March 02 2011

Was bringt das iPad2?

Der Termin steht eigentlich schon länger fest: Mittwoch, der 2. März soll es eine große Pressekonferenz Apples geben. Bekanntlich lassen ja solche Ankündigungen die Gerüchteküche um Apple Produkte hochkochen. Diesmal ist es das iPad2.
AppleInsider berichtete schon jüngst über mögliche Entwicklungen.
So gingen die Spekulationen mal wieder hoch, was das neue iPad so alles an Bord haben könnte. So unter anderem eine Frontkamera für Facetime. Neben einer schnelleren Hardware (Prozessor, Grafikchip, mehr RAM) soll das Display wesentlich weniger spiegeln als beim Vorgänger. Auch hinsichtlich der Lieferanten gehen Gerüchte und Fakten um, dass dieses Jahr wohl ganz im Rahmen des iPad 2 steht. Ming-Chi Kuo von Concord erwartet eine Produktion von 4,5 – 5 Millionen Einheiten im ersten Quartal sowie ca. 3 . 4 Millionen im April.

Qualcomm wiederum, seit 1985 in der Mobilfunkbranche tätig, wird als künftiger Partner Apples gehandelt, um neue und schnellere Technologien im Bereich des mobilen Internets zu entwickeln, um somit Apple künftig weiter die Pole Position zu sichern. Hilfreich wäre die Zusammenarbeit mit Qualcomm auch, wenn das Gerücht sich bewahrheiten würde, dass das nächste iPad einen sogenannten “world mode” enthalten soll, womit es möglich sein soll sich, von überall auf der Welt über jedes Mobilfunknetzwerk, ins Internet einloggen zu können. Bisher ist der Mobilfunk in zwei Technologien eingeteilt: GSM und CDMA. Die bisherigen iPads unterstützten jeweils nur eine von beiden Technologien, abhängig vom Verkaufsland und der dort etablierten Techonlogie.
Und hinsichtlich des Know Hows wäre man bei Qualcomm sehr gut aufgehoben, denn sie entwarfen schon eigene Technologien auf Grundlage des CDMA – Standards.

Apple wäre aber nicht Apple, wenn sie nicht noch das ein oder andere Ass im Ärmel hätten. Und wer weiß, was sich Apple nicht noch hinsichtlich der Usability hat einfallen lassen.

February 02 2011

Die (mangelnde) Privatsphäre bei iPhone – Apps

Da hab ich mich wohl ein wenig getäuscht. Im letzten Artikel über den Trojaner Soundminer schrieb ich ja noch, dass Apples strikte App – Politik im App – Store zumindest den Vorteil hätte, dass man sicher sein kann, dass man sich keine gefährlichen Programme auf das iPhone lädt. Das tat ich in diesem Artikel.

Eine Studie der TU Wien, von der ich grade auf Technology Review las, lehrt mich nun eines besseren. Denn dort untersuchte der Doktorand Manuel Egele mit Kollegen 1400 Apps. Diese wurden hinsichtlich der Sicherheit der Privatsphäre untersucht. Und das Ergebnis zu dem die Studie kam war nicht allzu rosig.
Dabei stammten aber nicht alle Apps aus dem App – Store. Aus jenem stammten 825 Apps, während 582 aus den Cydia Repositories stammten. Die Cydia Repositories bieten ebenfalls Apps an. Diese sind aber nicht von Apple autorisiert und laufen folglich nur auf iPhones, die einen Jailbreak haben. Von diesem wird aber – grade von Apple – immer wieder abgeraten, da er wohl Sicherheitslücken hervorrufen kann.
Besonders häufig wurde immer wieder die Geräte – ID abgefragt. In selten Fällen, an der Zahl 205, hatten die Entwickler diese direkt und bewusst abgefragt. Bei 656 Apps geschieh dies indirekt oder unbewusst über die eingebundenen Softwarebibliotheken und integrierter Werbung.
Die reine Geräte – ID selber gibt zwar noch keine Auskunft über die Person, aber die Verknüpfung der ID mit einem Facebook – Konto könnte dem Abhilfe schaffen.
Ansonsten waren auch noch die Adressbücher, Ortsdaten und E – Mai – Informationen bei den Apps sehr begehrt.
Dabei sind zwei Sachen kritisch: zum einen kam die meisten Apps die ungefragt und direkt auf die Geräte – ID zugriffen aus dem App – Store und zum anderen wissen die App – Nutzer nicht einmal, dass überhaupt auf solche Daten zugegriffen wird. Eigentlich sollte eine Abfrage erfolgen, ob die Apps dies dürfen, aber dies geschieht in den meisten Fällen gar nicht. Trotz das dies aber nach den geltenden Lizenzrechtsbestimmungen gilt, halten sich die Entwickler nicht dran und Apple scheint dies auch nicht großartig nachzuprüfen.

Insofern ist natürlich die Frage auf was die Apps geprüft werden, bevor sie veröffentlicht werden und wie? Es bleibt zu hoffen, dass Apple dort noch ein wenig nachbessert und somit künftig seine Nutzer besser schützt.

January 29 2011

Applikationen für Mobiltelefone – Das geschnitten Brot von Morgen

Das Geschäft boomt

Applikationen für Mobiltelefone, kurz „Apps“, werden in den kommenden Jahren einen immer bedeutenderen Platz in den Umsatzstatistiken der großen Mobilfunkhersteller einnehmen. Besonders durch jüngste Schlagzeichen, wie „10 Milliarden Downloads im App-Store“, wurde uns die bilanzielle Bedeutung solcher „Mini-Programme“ vor Augen geführt.

Alleine im Jahr 2010 wurden weltweit etwa 8,2 Milliarden dieser Programme heruntergeladen.

Wirklich jeder hat eine

Umgerechnet auf die Weltbevölkerung besitzt jeder Bewohner gut eine App – keine schlechte Quote möchte man meinen.

Glaubt man der jüngsten Studie des amerikanischen Forschungsinstitutes Gartner, so wird sich die Zahl der heruntergeladenen Apps im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verdoppeln. Demzufolge wird im Jahr 2011 mit einer Zahl von etwa 17,7 Milliarden Apps gerechnet, die von Benutzern weltweit gekauft oder kostenlos „gedownloadet“ werden.

Trotz der Tatsache, dass acht von zehn heruntergeladenen Apps dem Benutzer kostenlos zur Verfügung stehen, sind die Möglichkeiten zur kommerziellen Nutzung und die damit verbundene Gewinnmarge bereits jetzt riesig. Glaubt man den Prognosen, so wird der Verkauf von Apps, sowie die in den Apps integrierte Werbung, bis zum Ende des Jahres 2011 weltweit mehr als 15 Milliarden US-Dollar in die Kassen der Hersteller und Entwickler spülen.

Diese Zahl erscheint durchaus realistisch, wenn man berücksichtigt, dass bei den Verbrauchern eine zunehmende Bereitschaft zu existieren scheint, für praktische, nützliche oder unterhaltsame Applikationen Geld auszugeben. Betrachtet man zusätzlich dazu die Zahl derer, die noch kein Smartphone benutzen, sich aber in naher Zukunft eines zulegen wollen, so wird schnell klar, an welcher Bedeutung dieser Geschäftsbereich noch gewinnen dürfte.

Konkurrenz legt nach

Nahezu jeder Hersteller von Smartphones hat mittlerweile einen, auf die eigenen Geräte zugeschnittenen, App-Store eingerichtet, wobei es schwer sein dürfte, jemals die Erfolge des Apple „Marktes“ annähernd zu erreichen, geschweige denn sie zu übertreffen.

Gerade in einer Phase, wo Apple mit dem Verkauf von bereits 14 Millionen iPads eine Fülle von neuen, potenziellen „App-Käufern“ geschaffen hat, wird den Konkurrenten von Microsoft, HTC und Co. geradezu das Wasser im Mund zusammenlaufen, wenn sie daran denken, dass sie mit ihren, in einigen Monaten erscheinenden Tablet-PCs, einen ähnlichen Coup länden könnten.

January 27 2011

Künftige iPhones als Portemonnaie?

Wie AppleInsider jüngst berichtet sucht Apple neue Mitarbeiter. Doch nicht irgendwelche Mitarbeiter, sondern im besten Fall solche mit Doktortitel. Auskennen sollten sich die angehenden Mitarbeiter möglichst mit RFID.
RFID dürfte einigen bekannt sein, da diese Technologie nicht ganz unumstritten ist. Denn mit RFID lassen sich Objekte wie auch Personen eindeutig identifizieren, ohne dass man von dem Prozess irgendetwas mitbekommt, da das ganze über Funk abläuft. Hierzulande hat RFID negative Schlagzeilen durch den Einsatz in den neuen Personalausweisen Deutschlands gemacht.
Neben den datenschutzrechtlichen Bedenken und Problemen ergeben sich durch RFID aber auch überaus praktische Möglichkeiten. Und die will Apple jetzt nutzen. Zumindest vermutet das AppleInsider.
Demnach soll das iPhone 5 oder vielleicht erst spätere iPhones mit RFID – Technologie ausgestattet werden, um damit direkt zahlen zu können. Gerüchten zufolge sollen dabei primär erstmal Apple – Installationen zur Verfügung stehen. So zum Beispiel ein iTunes – Terminal bei denen man sich die Songs aussucht, herunterladet und dann bequem sein iPhone an das Terminal hält.
Die Daten vom RFID – Chip werden gelesen und könnten dann entsprechend über den Anbieter des iPhone – Vertrages abgerechnet werden. Grundsätzlich soll das “e – Wallet” – iPhone aber erstmal in Apple Stores zum Einsatz kommen.
Dass die Idee aber noch größere Ausmaße annehmen könnte, ist klar, wird aber noch untermauert durch ein weiteres Jobangebot. Denn weiterhin werden noch mindestens zwei “Manager Global Payment Platforms” gesucht. Diese haben den Auftrag weltweit neue Bezahlmöglichkeiten für Apple – Kunden einzurichten und dementsprechend neue Geschäftskontakte und -möglichkeiten zu erschließen. Das sie dabei “part of something big” sein könnten, lässt aufhorchen und auf einen nächsten Geniestreich Apples hoffen.
Wer sich dazu noch im Regelwerk des internationalen Zahlungsverkehrs auskennt und schon immer mal mit Unternehmen, Banken und Zahlungsabwicklern verhandeln wollte, kann es ja mal auf eine Bewerbung ankommen lassen.

December 28 2010

Android-Handy´s – Im Visier von Cyberkriminellen

Ein lukratives Geschäftsfeld für Cyberkriminelle wird zukünftig die Mobiltelefonie sein, mit zunehmendem Anstieg von Schadprogrammen.

Die Verbreitung von Malware ist per SMS, Klingelton oder über das mobile Internet auf Smartphones möglich. Das Bedrohungspotenzial wird aktuell seitens der Handynutzer nicht realisiert. Mittel oder Langfristig wird die Sorglosigkeit der Anwender zum Problem werden.

Die „klassischen“ Betrugsvarianten, die wir bereits aus der Computerszene kennen, können hier ebenfalls angewendet werden. Phishing, Dialer und Spyware bedrohen bei der weiteren Entwicklung das „sichere“ telefonieren.

Zudem erlaubt Googles App-Market jedem Entwickler, dort seine Programme anzubieten. Zweifelhafte Apps können zwar von Usern gemeldet werden, eine proaktive Überprüfung und Entfernung seitens Google wird derzeit nicht durchgeführt. Laut Google werden jedoch ca. ein Prozent der eingereichten Apps abgelehnt und entfernt.

Selbst das Android – System weist Lücken auf, die vor kurzem entdeckt wurden. Einige davon sind als „gravierend“ eingestuft worden. In Kombination mit Adobe Flash oder Reader, die bereits beliebte Angriffziele sind, wird die Prognose der nächsten Jahre nicht besser.

Es ist nur eine Frage der Zeit bis entsprechende Malwareprogramme unsere Sicherheit im Mobilbereich gefährden wird. Die derzeitige Frage die wir uns stellen sollten, ist die nach dem „sinnvollen“ Verbreitungsweg. Allein die Verbreitung durch Scareware ( Ein Programm, das sich beispielhaft als Virenschutzlösung oder allgemein als „gut“ ausgibt ) wird einem Cyberkriminellen nicht genügen.

Im Umfeld von Geschäftsleuten ist die Wirtschaftsspionage mit dem mobilen Endgerät durchaus attraktiver bestückt. Einige Virenschreiber spezialisieren sich auf die Mobile Variante. Es gibt entsprechende Programme, die einen Vollzugriff auf das Handy gewähren. Darüber werde ich im kommendem Blogbeitrag ausführlicher berichten.

Wir dürfen zwar nicht in Panik verfallen, jedoch sollten Smartphone Nutzer ein Auge offen halten.

Wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr!

September 07 2010

Das bringt iOS 4.1

Im Laufe der Woche wird Apple die neue Version iOS 4.1 veröffentlichen. Das war Grund genug für 9to5mac über die Veränderungen zu berichten, die wir euch nicht vorenthalten wollen.

So soll das Problem mit dem proximity sensor gelöst werden. Jener Sensor ist eigentlich dafür zuständig zu erkennen, ob der Benutzer ein Gespräch führt oder nicht. Wenn dem so ist, schaltet der Sensor das Display ab bzw. deaktiviert es. Das hat zwei Gründe: zum einen soll Strom gespart werden und zum anderen soll verhindert werden, dass der Benutzer aus Versehen während des Telefonierens weiter Befehle ausführt. Letzteres funktioniert aber nicht immer und so kam es, dass einige iPhone – User Telefonate beendeten oder andere Befehle ausführten, obwohl sie dies natürlich nicht wollten.
Die neue Version soll dies nun beheben und dafür sorgen, dass der Sensor korrekt arbeitet. Weiter soll die Bluetooth – Verbindung gefixt werden und auf dem iPhone 3G soll iOS nun wesentlich schneller als noch in der Version 4.0 laufen.
Auch das Game Center kommt nun mit der neuen Version. Man kann sich dort mit seiner Apple ID anmelden und dann mit Freunden oder Fremden spielen. Die Angabe einer Emailadresse erleichtert dabei das Finden und Gefunden werden. Danach kann man sich immer auf ein Match treffen oder sich per Auto – Match an gleichwertige Gegner aus aller Welt vermitteln lassen.
Auch Facetime erhält ein paar neue Features. So kann man nun seine Facetime – Kontakte zu seinen Favorites hinzufügen. Nachdem nun auch der neue iPod Touch Facetime an Bord haben wird ist es möglich eine Facetime – Anfrage per Email zu versenden. Wie bisher per Telefonnummer wäre beim iPod Touch auch ein wenig schwer.
Wer auf Game Center und Facetime verzichten kann oder einfach nur nicht will, dass die eigenen Kinder damit rumspielen, kann beides in den Einstellungen deaktivieren.

Mit dem iPhone 4G ist es möglich HD Videos aufzunehmen und zu editieren. Per App war es dann bisher möglich das Video auch bei Facebook hochzuladen. Mit der neuen Version steht einem von Anfang die Möglichkeit zur Verfügung das Video bei YouTube oder MobileMe hochzuladen.
Die iPhone 4G – Besitzer kommen dazu noch in den Besitz von HDR – Fotografie. Dabei nimmt das iPhone nacheinander 3 Bilder auf, um daraus ein neues zu generieren, welches eine wesentlich bessere Beleuchtung bzw. Lichtverhältnisse aufweisen soll. Das Feature lässt sich mit einem Klick an – und abschalten. Wer will kann das HDR -Foto und das Einzelbild parallel speichern oder auch nur das HDR – Foto.

Wie erwartet wird auch das neue iOS Ping, Apples eigenes music social network, mit an Bord haben. Damit dürfte dann Ping in den nächsten Tagen einen rasanteren Useranstieg als bisher schon erleben.

Und dies waren die grundlegendsten Neuerungen in iOS4.1. Manch neues Feature ist für die deutschen Benutzer belanglos.
So können die amerikanischen Benutzer sich zum Beispiel TV -Serien bzw. Episoden einzelner Serien herunterladen. Wer eine Folge nur für 48 Stunden haben will, bezahl 99 US – Cent, wer sie dagegen dauerhaft besitzen will zahlt 2,99 $. Dies steht allerdings den deutschen bzw. europäischen Nutzern nicht zur Verfügung, wobei ich mal vermute, dass die lizenzrechtliche Gründe hat. Weiterhin von wenig Interesse ist das Update der AT&T Firmware. AT&T ist in Amerika der größte Telekommunikationsanbieter sowie der exklusive Vertriebspartner für das iPhone.

Man darf sich also durchaus freuen auf das neue iOS. Zum einen wird der Bugfix des proximity sensor einige erfreuen und zum anderen dürfte wohl das Game Center für einen Mehrwert an Unterhaltung sorgen. Schön zu sehen, dass Apple sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruht.

August 13 2010

Das Reisebüro immer dabei: iTravel

Wie Patently Apple berichtet hat Apple wohl einen Patentsantrag auf ihre App iTravel gestellt. Das ist insofern erwähnenswert, als das dadurch Einblicke in die Möglichkeiten dieser App gewährleistet werden. Darf man dem Bericht glauben, so werden wohl Smartphones  - bzw. in diesem Fall genauer das iPhone – unser Leben stärker beeinflußen als vielleicht bisher angenommen.
So soll es über iTravel nicht nur – wie der Name irgendwo schon suggeriert – möglich sein, Flüge zu buchen und die Tickets dann auf dem iPhone zu speichern. So könnte es dann auch möglich sein, per iPhone sich Essen oder Getränke an den Platz bringen zu lassen. Film -  oder Unterhaltungswünsche können natürlich auch bequem per iPhone aufgegeben werden.
Inwiefern das allerdings möglich ist, aufgrund der immer noch sehr kritischen Haltung der Fluglinien gegenüber Handys im Flugzeug, bleibt abzuwarten.
Nach der Landung kommt für gewöhnlich der Check – In ins Hotel. Auch hier wiederum lässt sich das iPhone hervorragend nutzen. Als Ticket für eine bereits erfolgte Reservierung oder gar als Zimmerschlüssel.
Auch hier könnte das Bestellen von Essen und Getränken möglich sein, so wie das Buchen von Extraleistungen, das Erhalten von Vorschlägen bezüglich Sehenswürdigkeiten, das Buchen von Taxis oder das Einstellen der Klimaanlage. Vorausgesetzt, das Hotel bietet dies entsprechend an.

Und genau hier setzt auch das eigentlich Problem ein: die dafür nötige technische Infrastruktur und deren Umsetzung. Beim Buchen von Flügen mag das noch relativ leicht sein. Das Austellen von Onlinetickets ist ja heutzutage kein Problem mehr.
Aber grade bei der Nutzung von Hoteldiensten sehe ich einige kritische Punkte. Die Hotels müssten ihre Netzwerke und Server entsprechend einrichten.
Einerseits insofern, als das die genannten Features auch garantiert werden können, andererseits sind sie natürlich an die Verbindungsprotokolle gebunden, die Apple ihnen vorgibt, welche ja auch der eigentliche Gegenstand des Patents sind.
Dann wiederum gibt es da aber noch einen kritischen Punkt: die Sicherheit. Inwiefern wird eine eindeutige Identifikation des Gastes bzw. durch das iPhone gewährleistet? Ist es ausgeschlossen, dass ein anderer Gast vielleicht mit seinem iPhone und gefälschten Daten sich Zutritt verschaffen kann?
Es soll schon öfter vorgekommen sein, wo eine fehlerhafte Implementierung von Verbindungsprotokollen zu Sicherheitslücken und –risiken geführt hat.

iTravel ist sicherlich eine super Idee, die aber wirklich gut durchdacht sein möchte. Natürlich wird sie nie unverzichtbar werden, kann aber vieles einfacher machen. Vor allem weil das iPhone die Rolle eines Reiseassistenten komplett übernimmt.
Einzig allein sollte man, wenn man sich auf das iPhone verlässt, nie eins vergessen: das Akkuladegerät. Es wäre wohl nur zu ärgerlich, wenn das iPhone in der Schlange zum Check – In den Geist aufgibt, auf der wiederum das Flugticket vorhanden war und der Flug somit nicht angetreten werden kann. Aber mit Akkulaufzeiten hatte Apple ja noch nie arge Probleme.

June 28 2010

Einzigartiges Geschäftsjahr für Apple in Aussicht?

Das dieses Jahr ein wohl selten so erfolgreiches Jahr für Apple sein wird, war wohl vielen klar. Und die Voraussetzungen sind ja auch sehr günstig. Zum einen der Trend zu Apple – Produkten dann das iPad und nun noch das iPhone.

In Zahlen sieht das ca. so aus: am 23.06. berichtete bereits hardmac, dass Apple wohl offiziell hat verlautbaren lassen, dass es nun in knapp 3 Monaten 3 Millionen iPads verkauft hat.

Zum Vergleich: für das erste iPhone brauchte Apple 74 Tage um 1 Million zu verkaufen.

Gegen das iPhone 3G kommt das iPad aber nicht an: 1 Million war die Anzahl der iPhone 3G die Apple binnen eines Wochenende verkaufte. Inwiefern allerdings die anfänglichen Lieferschwierigkeiten – wir erinnern uns, Apple hatte den Run unterschätzt – die Verkaufszahlen schmälern ist nicht bekannt. Es bleibt abzuwarten, inwiefern der Hype um das iPad nun vorbei ist oder ob sich die Verkaufszahlen langsam einpegeln. Eins ist aber schonmal zu sagen: ein Flop ist das iPad sicherlich nicht. Würden auf jedem iPad nur 50$ reine Gewinnspanne liegen, wäre Apple um 150$ Millionen reicher.

Und es darf bezweifelt werden, dass Apple grundsätzlich nur geringe Gewinnspannen legt. Grund für diese Annahme ist ein Artikel aus dem Onlineangebot der Financial Times Deutschland. Jüngst wird berichtet, dass die Materialen für das kleinste iPhone – Modell bei ca. 190$ liegen. Verkauft wird es teils aber für ca. 740$ liegen. Allerdings kommen dazu noch Arbeits -, Liefer -, Lizenz – und weitere Kosten. Doch selbst nach Abzug aller Kosten sollte für Apple noch ein stattlicher Betrag drinne sein.

Und dieser wird sich richtig rechnen: Denn aktuell berichtet MacRumors, dass Apple wohl bereits 1,7 Millionen des neuen iPhones 4G verkauft hat. Im Gegensatz zum iPad wird der starke Verkauf hier wohl langanhaltend bleiben. Besonders dann, wenn Apple seine Taktik aufgibt, das iPhone nur über exklusive Telefonanbieter zu vertreiben. Dies ist bis dato nur ein Gerücht. Allerdings eines, welches Realität bekommen könnte. Schon beim letzten iPhone 3GS gab es mit zunehmender Nähe zum iPhone 4G – Release auch bei anderen Anbietern.

Inwiefern das nun stimmt oder nicht, wird sich in Deutschland gegen Dezember 2010 zeigen. Dann läuft das exklusive Vertriebsrecht T – Mobiles aus, welches dann konsequenterweise verlängert werden müsste. Ist Apple schlau geben sie diese Taktik auf. Denn mit mehreren Telefonanbietern könnten sie die Nachfrage massiv steigern und das iPhone noch attraktiver machen, dank niedrigerer Preise und einem höheren Tarifangebot.

Man darf gespannt sein, welche Zahlen Apple am Ende des Geschäftsjahres wird vorlegen können. Ich vermute aber mal dass in der Pressemitteilung dazu durchaus das Wort „Rekord“ vorkommen kann.

June 22 2010

iOS 4 nun erschienen

Gestern nun war es endlich soweit: Apples iOS 4 ist erschienen. Schon im Vorfeld wurde viel spekuliert und diskutiert, was es denn so neues gäbe. Ähnlich wie beim iPhone 4G gibt es auch beim iOS 4 wenig Überraschungen.

Nun endlich beherrscht das Betriebssystem Multitasking. Zumindest oberflächlich gesehen. Wer jetzt allerdings Multitasking im Sinne der heutigen Betriebssysteme erwartet, wird wohl enttäuscht werden. So können lediglich Audio -, Navigations – sowie VoIP – Dienste im Hintergrund laufen, womit ein virtuelles Multitasking erreicht wird. Allerdings ganz so rudimentär ist die Neuerung dann doch nicht. Mit hinzugekommen ist das “Fast App Switching”, welches es ermöglicht Apps zu verlassen, den Zustand zwischen zu speichern, um dann zum späteren Zeitpunkt mit der App am gleichen Punkt weiter zu arbeiten.

Eine weitere Neuerung, die mit iOS 4 kommt und nicht ganz unumstritten ist, ist die Einführung von iAd. Damit ist das Anzeigen von Werbung innerhalb der App möglich. Das klassische Prinzip, dass man auf einen Werbelink klickt und dieser im Browser geladen wird, was das Schließen der App zur Folge hätte, wird nun einfach ein Fenster mit der Werbung eingeblendet, ohne die App zu schließen.

Kontrovers dagegen ist das Monopol, welches Apple dabei innehat. Denn den Vertrieb der Werbung übernimmt einzig allein Apple. Andere Anbieter wie bspw. Google sind ausgeschlossen und dürfen keinerlei “Werbefläche” vertreiben. Inwiefern das so bleiben wird prüfen im Moment diverse Aufsichtsbehörden in den USA:

Ansonsten kommt das neue iOS 4 mit einer Vielzahl neuer APIs – 1500 an der Zahl – mit denen Entwicklern neue Möglichkeiten offen stehen. Interessant dürfte dabei dabei die Calendar – und die In – App – SMS – API sein. Mit erster ist es Apps nun möglich Termine und Ereignisse im Kalender einzutragen. Die zweite API dagegen erlaubt es nun, aus Apps heraus SMS verfassen zu können. Letzteres könnte wohl zu sehr spannenden Apps führen.

Multimedia – Liebhaber wird besonders die neue Video – API freuen, sowie die Möglichkeit, dass Apps künftig nun auch auf die Fotos des Users zugreifen können.

Darf man Tech Crunch glauben, wird das neue iOS einiges an Komfort für den User bringen und die Usability weiter vorantreiben. So soll es durch die neue Ordnerfunktion sehr viel bequemer geworden sein, seine Apps zu verwalten und den Überblick darüber zu behalten. Ewig viele Seiten voll mit Apps können damit der Vergangenheit angehören.

Das neue iOS 4 steht dem iPhone 3G, 3GS und 4, dem iPod Touch (mit Ausnahme der 1. Generation) sowie dem iPad zur Verfügung.

Wer nun motiviert ist, selbst mal etwas für das iPhone zu programmieren, sollte einen Blick hierauf werfen.

June 08 2010

Endgültig: Iphone 4G kommt am 24. Juni nach Deutschland

Gestern war es dann soweit: auf der WWDC 2010 hat Steve Jobs nun endgültig das Iphone 4G vorgestellt. Wer den Bildern von Gizmodo geglaubt hat, wird nicht weiter überrascht sein. Diese Anspielung konnte sich auch Steve Jobs nicht verkneifen, als er sagte, dass “einige von euch das schon gesehen haben.”

Insgesamt gab es dann auch keine allzu großen Überraschungen hinsichtlich der Technik mehr. Neu dagegen ist, dass die Dicke des Iphones nunmehr 9,3mm beträgt. Umgeben wird das Gehäuse von einem Aluminiumrahmen, der als Antenne dienen wird.  Ansonsten haben wir hier noch mal eine Auflistung aller Features, bei der all die umgesetzt wurden, die auch schon damals sehr wahrscheinlich waren. Man darf sich also auf HD – Kamera und – Display, Multitasking, Fotoblitz und natürlich den Übertragungsstandards WLAN, Bluetooth, UMTS und GPS freuen.

Einen kleinen Dämpfer dagegen gibt es für die Leute, die sich auf die Videotelefonie gefreut haben. Denn das wird vorerst nur über WLAN möglich sein, wobei Jobs anmerkte, dass man diesen Umstand in Zusammenarbeit mit den Mobilfunkanbietern ausloten wolle. Das kann man aber durchaus noch kritisch sehen, da grade die Mobilfunkanbieter in den USA mit einer immer höheren Datenlast zu kämpfen haben. Sollte also die Videotelefonie kommen, könnten die Tarife dafür recht teuer werden.

Erste Preise für das Iphone wurden auch schon bekannt. So soll das Iphone 4G mit 16GB um die 199$ und die 32GB – Variante 299$ kosten. Entgegen mancher Gerüchte wird das Iphone weiterhin über AT&T vertrieben.

Weiters plant Apple bis September das Iphone in 88 Ländern veröffentlicht zu haben. Insofern ist es also die Frage, wie lange es wohl dauern wird bis Apple 1 Million Iphone 4Gs verkauft hat. Beim letzten Iphone 3G waren es 74 Tage, diesmal wird es wohl um einiges schneller gehen.

May 03 2010

Nützliches Gadget: Dockingstation für MacBooks

Ein Laptop ist eine feine Sache, er ist leicht, handlich und man kann ihn einfach überall mit hin nehmen. Nervig wird es nur dann, wenn man mal nicht die Vorzüge eines Laptops wahrnehmen möchte. Denn eine schöne Computertastatur oder ein großer Bildschirm zum Filme schauen ist auch etwas sehr angenehmes.

Mit der Dockingstation von “Henge Docks” werden nun die Vorteile eines Desktop PCs und einem Laptop verbunden. Man schließt seinen Bildschirm, Tastatur und Maus an die Dockingstation an und schon ist man startklar. Laptop in die Dockingstation stecken und schon kann man Maus, Tastatur und Bildschirm nutzen. Das nervige einzelne Anstecken der Geräte oder sogar das Nutzen eines USB-Hubs wird komplett überflüssig.

Einen Nachteil gibt es natürlich, denn es gibt immer Nachteile. Man muss für jedes MacBook-Größe eine entsprechende Dockingstation kaufen, sie ist nicht universell für jede Größe einsetzbar. Hat der Freund also nicht die gleiche MacBook-Größe, so wird das verbinden nichts. Angenehm ist jedoch, dass es die Dockingstation bereits für 60US-Dollar zu haben gibt, das sind umgerechnet etwa 45Euro.

YouTube Video: Video
Herstellerseite: Henge Docks

April 21 2010

Cashcow Iphone: Apple fährt starken Gewinne ein

Es scheinen dem Hause Apple goldene Zeiten bevorzustehen. Wie jüngst die Financial Times Deutschland berichtet, geht aus Apples aktuellen Quartalszahlen hervor, dass der Gewinn um fast 90% nach oben gegangen ist.

“Schuld” daran ist primär das Iphone, welches nach wie vor Apples Verkaufsschlager ist. 8,75 Millionen Geräte konnten bisher abgesetzt werden. Auch die Macbooks erleben weiterhin einen Boom. Hier konnte Apple bis zu 33% mehr Verkäufe vorweisen. Verlierer im Apple – Portfolio ist der Ipod. Hier waren die Verkäufe rückläufig, wenn auch nur sehr schwach. Grund dafür: mit dem Apple Iphone haben die Leute auch gleich quasi einen Ipod in der Tasche.

Genug Grund zum Jubeln hat Apple auf jeden Fall. Denn nicht nur das zurückliegende Quartal war äußerst erfolgreich, auch das laufende Quartal läuft mehr als prächtig. Der Grund dürfte wohl auf der Hand liegen: das Ipad. Binnen von 7 Tagen konnte Apple 500 000 Exemplare verkaufen. Zum direkten Vergleich: Apple brauchte 75 Tage um 1 Million Exemplare des Iphones zu verkaufen. Und die Abfrage nach Ipads scheint nicht abzureißen. Das dürfte Apple freuen. Tim Cook, COO von Apple, meinte, das sei “a good problem to have“. Europäische Apple – Fans dürfte das wohl nur zum Teil freuen, müssen sie sich nun noch länger gedulden, bis Apple die Nachfrage in Amerika im Griff hat.

Soviel zum laufenden Quartal. Doch auch das kommende scheint für Apple nicht schlechter laufen zu wollen. Denn spätestens im nächsten Quartal sollte es da sein: das neue Iphone. In Anbetracht der vielen Iphone – Fans sollte sich Apple wohl nochmals übertrumpfen. Sollte es dann noch wirklich so sein, dass sich Apple mit dem Iphone nicht mehr an einen exklusiven Telefonanbieter wendet, dürfte Apple wohl das Wort “Nachfrage” neu definieren dürfen.

Mehr als nur rosige Zeiten stehen Apple wohl ins Haus. Und wer sich schon immer mal in Aktien investieren wollte, der könnte vielleicht jetzt eine Idee haben, in wen er investiert.

March 31 2010

Iphone 4G: Das Ende T-Mobiles als exklusiven Partner?

Wie aktuell grade dem Online – Auftritt der Financial Times zu entnehmen ist, könnte es sein, dass es das künftige Iphone 4G nicht mehr nur exklusiv bei T – Mobile gibt.
Dafür spricht zum einem das Apple schon seit einiger Zeit das Iphone nicht mehr exklusiv vertreibt. In England bieten gleich mehrere Anbieter das Iphone an und hierzulande wurden auch schon ein paar Iphones an den Mann seiten o2 gebracht. In Österreich war das Iphone anfangs auch nur anfangs über T – Mobile zu beziehen, mittlerweile bietet es aber mindestens auch Orange an.
Der letztliche Auslöser dieses Gerüchtes dürfte aber ein Artikel des Wall Street Journals sein, nach dem Apple wohl zwei Varianten des Iphones entwickelt. Zum einen ein Iphone für das GSM – Netz und zum anderen eines für das CDMA – Netz. Das CDMA – Netz wird in Amerika verstärkt genutzt und besonders von Verizon bevorzugt. Offizieller Partner ist allerdings nicht Verizon, sondern AT&T.
Offizielle Stellungsnahmen blieben bisher aus, aber man darf gespannt sein.

Meiner Meinung nach würde sich Apple damit einen großen Gefallen tun. Zum einen würde es zu einem stärkeren Wettbewerb führen, von dem der Kunde wohl profitieren dürfte. Es würde günstigere, vielfältigere und flexiblere Tarife geben.
Zum anderen: es gibt dann auch andere Anbieter. Die Telekom – Truppe ist nicht jedem sympathisch. Dafür hat sich die Telekom in der Vergangenheit zu grobe Schnitzer geleistet. Zum einen in Sachen Unternehmenspolitik und zum anderen in Hinsicht auf den Service. Jeder der schonmal bei der Service – Hotline der Telekom angerufen hat, wird vielleicht wissen, was ich meine. Genauso wie diejenigen die sich schon über so manche Abrechnung gewundert haben dürften.
Genau diese Erfahrungen waren für mich ein Grund gegen das Iphone. Das ich zwei Jahre lang an einen Anbieter gebunden bin, dem ich nicht ver- dafür aber alles zutraue.

Mit einer breiteren Auswahl also, würden sich sicherlich noch mehr Käufer und Abnehmer finden und das wiederum könnte dafür sorgen, dass Apple einen weit größeren Erfolg mit dem Iphone 4G feiern könnte, der den Erfolg des ursprünglichen Iphone in den Schatten stellen könnte.

Was allerdings arg gegen das Gerücht wiederum spricht ist das Image. Besonders das Iphone hat am Anfang von seiner Exklusivität bzw. war das entscheidende Element, was das Iphone so begehrlich machte. Eine zu starke Fächerung würde dem Iphone den Beigeschmack eines Billighandys geben. Und auch Apple selbst würde sein Image zumindest ein wenig von Exklusiv nach Diskont verschieben.
Die Frage ist, ob das wirklich eintritt und ob man aufgrund eines “vielleicht” auf ein paar Millionenumsätze mehr verzichten sollte.
Ein anderer Grund, warum es sich hier doch nur um Gerüchte handeln könnte, sind vertragliche Regelungen. Und die sehen nunmal vor, dass T – Mobile bis zum 4. Quartal diesen Jahres das exklusive Vertragsrecht besitzt.
Aber alles danach ist ja immer noch offen.

March 28 2010

iPad auf dem Weg zum Verkaufsschlager / Datentarife noch unklar

Wie grade auf Heise.de zu erfahren ist, ist das iPad wohl drauf und dran zum Kassenschlager zu werden. So soll Apple die Liefertermine auf seiner Seite bereits angepasst haben. So ist mit Lieferterminen ab dem 12. April zu rechnen.

Wer gleich die volle Ausstattung haben will, muss sich nochmals um ca. 2 Wochen gedulden, denn die iPads mit WLAN und 3G werden erst gegen Ende April ihren Besitzer erreichen. Interessant dürfte es wohl bei den Tarifen zur Nutzung des mobilen Internetzugangs werden.

In Amerika ist die Sache schon in relativ trockenen Tüchern. Dort bietet AT&T zwei Tarife an: einmal 250MB/Monat für 14,99$ oder die Flatrate für 29,99$. Das interessante dabei ist, dass es sich bei den Tarifen um keine Verträge handelt.

Hier in Deutschland wird wohl mit aller Wahrscheinlichkeit T-Mobile den Vertrieb von Tarifen übernehmen. Wie auf Area Mobile und Top DSL zu lesen ist, lässt T-Mobile mehrere Tarifmöglichkeiten durch Umfragen prüfen. Als Option würde wohl unter anderem eine monatliche Flatrate von ca. 35€ oder auch eine tägliche für 4,95€ in Betracht kommen.

Inwiefern es allerdings noch andere Anbieter solcher Datenflatrates geben wird, ist die Frage. So wird unter anderem im o2 – Forum die Internetnutzung des iPads mit bestehenden UMTS – Tarifen diskutiert. Problematisch dürfte es insofern sein, als dass das iPad nur miniSIM – Karten akzeptiert. Diese sind im Moment aber kaum verbreitet und so dürften es sich die Anbieter überlegen, ob es sich lohnt extra für das iPad kleinere SIMs anzuschaffen.

Ein User im o2 – Forum macht zwar darauf aufmerksam, dass man quasi sich die Karte auch zurechtschneiden könne, aber das dürfte wohl für viele keine Option sein. Ganz abgesehen davon, dass man auch noch andere Möglichkeiten hat, um zu verhindern, dass fremde SIMs im iPad zum Einsatz kommen.
Gut für den Verbraucher wäre es, wenn andere Anbieter in Zukunft auch Tarife anböten. Denn wer nicht immer ein WLAN in der Nähe hat und trotzdem ins Internet mit dem iPad will, wird wohl auf die exklusiven SIM – Karten zurückgreifen müssen. Denn Tethering ist mit dem iPad nicht möglich, wie auf macnews nachzulesen ist.

March 10 2010

Iphone 4g 2010 – Zusammenfassung

Offiziell ist Apple ein Hard- und Softwarehersteller. Inoffiziell glaube ich ganz persönlich, hat sich Apple auch der Schnipseljagd verschrieben bzw. scheint ein ganz großer Fan viralen Marketings zu sein. Die Taktik ist dabei so einfach wie einleuchtend. Offiziell werden keine Statements gemacht. Infos fließen nur von inoffiziellen Quellen zu und ab und zu ist auch mal ein Patentantrag ein vager Hinweis.

Das Konzept ging bisher auf, also warum sollte man das dann beim DEM Release diesen Jahres anders machen: dem Iphone 4g.
Was da in letzter Zeit an Gerüchten zusammen gekommen ist, ist nicht von schlechten Eltern. Und wir berichteten schonmal grob drüber. Und jetzt wollen wir die meisten Gerüchte mal genauer untersuchen. Eins vorweg und das ist doch schonmal mehr als eine gute Nachricht: die meisten scheinen sehr wahrscheinlich.
Und so habe ich mal versucht, das wichtigste zusammen zu tragen. Das ist gar nicht mal so leicht, denn es gibt massig Meinungen und Berichte zu den einzelnen Gerüchten, was das Iphone nun kann oder nicht.

Als zentralen Ausgangspunkt nehmen wir mal die Liste, die das Iphone – Magazin zusammengestellt hat. Wir nehmen uns mal die wichtigsten Punkte raus und das soll das Iphone bieten:

- HD – Unterstützung
- eine Frontkamera, die Videochat ermöglichen soll
- ein berührungsempfindliches Gehäuse
- eine Kamera mit 5 Megapixel
- einen Speicher mit bis zu 64 GB
- LTE für eine noch schnellere Internetanbindung

Doch das ist längst nicht alles. Aber der Reihe nach.

Die HD – Unterstützung

Dies Gerücht geht auf die Seite engadget zurück.  Der Grund für dieses Gerücht ist – wie so häufig bei Gerüchten um das Iphone 4g – die Veröffentlichung des SDKs. Dieses enthält die eine Datei namens MediaValidator.plist und ist dem Namen nach zuständig für die Überprüfung der Dateiformate. In ihr ist eine Videospezifikation zu finden, die eine Videobreite von bis zu 1280×720 und eine maximale Pixelanzahl von 921.600 vorsieht, was dann auch genau der Auflösung entspricht.  Aufgrund der Tatsache, dass es in einem Develop Kit zu finden ist, kann man wohl fast sicher davon ausgehen, dass das neue Iphone hochauflösende Videos wird abspielen können. Mit entsprechender Speicherkapazität könnte es wohl im Bereich des möglichen liegen, mal den ein oder anderen Film zu schauen.

Die Frontkamera

…ist eigentlich schon fast offiziell. Jede Quelle, die darüber berichtet ist sich darüber fast schon sicher. Einerseits sind entsprechende Programmierroutinen gefunden worden und andererseits ist schon im Rahmen des aktuellen Ipads eine Aussparung vorhanden, die wohl dafür da ist, künftige Ipad – Generationen mit einer Kamera auszustatten. Demnach ist wohl davon auszugehen, dass wohl Videochat wohl auf der Liste der Standartfeatures bei Apple steht.
Ein weiterer Hinweis auf eine Frontkamera sind die Berichte, die schon vermuteten, dass das Iphone 3GS eine haben würde. Allerdings bekam Apple das Patent darauf erst 2 Monate vor Veröffentlichung, weswegen man eben jene nicht mehr einbauen konnte.
Wie hoch allerdings die Bildauflösung der Kamera sein wird oder könnte war leider nicht in Erfahrung zu anbringen. Bequemerweise könnte man ja die gleiche Kamera wie für das Fotografieren verbauen.

Das Gehäuse

Wie schon im letzten Artikel erwähnt, könnte es mit aller Wahrscheinlichkeit sein, dass das Iphone wohl ein berührungsempfindliches Gehäuse besitzen wird. Wiedermal liegt auch hierfür ein Patent von Apple vor. Eine sehr coole Idee, mit der sich Apple mal wieder als Vorreiter in Sachen Usability beweisen wird. Richtig und effizient implementiert – und das traue ich Apple zu – kann es die Handysteuerung revolutionieren.
Das ganze wird wohl über die Fotokamera integiert. Fährt man über jene rüber misst ein Sensor die Bewegung und führt dementsprechend eine Aktion aus. Berichtet wird aber auch darüber, die Magic Mouse – Oberfläche im Iphone zu integrieren. Denkbar wäre dies für das Vor- und Zurückspulen beim Abspielen von Audiodateien, aber auch beim Navigieren auf Webseiten sowie in Bildergalerien. Und die ein oder andere Haustier – App dürfte auch nicht lange auf sich warten lassen. ;-)

Eine Kamera mit 5 Megapixel

Auch sie gilt als sehr wahrscheinlich. Wie digitimes berichtet, sind die Bestellungen bei OmniVision für 5MP – CMOS – Sensoren von ca. 20 Mio. auf ca. 40 – 45 Mio. angestiegen. Dies sieht digitimes als relativ eindeutigen Beweis dafür, dass das neue Iphone wohl mit einer 5MP – Kamera ausgestattet sein wird. Das klingt recht plausibel und kann man damit auch begründen, dass das Iphone 3GS nur eine 3,2MP – Kamera besitzt. Im Sinne der Weiterentwicklung wäre demnach eine Kamera mit mehr MP wohl logisch.
Damit der stolze Iphone – Besitzer dann zukünftig aber nicht damit im Dunkeln tappen muss, wird wohl Apple dem Iphone ein LED – Blitzlicht besorgen. Die dafür nötigen Bauteile sind wohl schon millionenfach bei Philips bestellt worden, wie man so  liest.

Bis zu 64GB… und noch viel weiter?

64GB soll das neue Iphone fassen können. Dies berichtet zumindest Chip online. Dort ist zu lesen, dass wohl Toshiba, die wohl auch in der Vergangenheit für die Belieferung Apples mit Flashspeichern zuständig waren, nun erstmal 64GB NAND – Module anbieten, die bereits in diesem Quartal in Serie gegangen sein sollen. Dies könnte alerdings recht knapp werden, wenn die Gerüchte richtige liegen, die ein Release des Iphone im Sommer voraussagen.
Weiters fragt sich Chip Online ob wohl auch eine Möglichkeit zur Erweiterung darstellt. Der Apple’schen Releasephilosophie nach könnte es sein, dass Apple wohl den Speicherplatz vorgibt und künftige Generationen, dann mit mehr Kapazität vom Band lässt. Andere Erweiterungsmöglichkeiten, werden wohl nicht zur Verfügung stehen, denn dafür war das Ipad schon zu restriktiv.

LTE für eine noch schnellere Verbindung

Dieses Gerücht kam schon recht früh auf, gilt mittlerweile als unwahrscheinlich. Zumindest in der ersten Generation. Die LTE – Technologie ist bis dato noch nicht voll entwickelt. In Norwegen und Schweden gibt es zwar schon einige Netze, aber teilweise ist noch nichtmal die Frequenzvergabe klar, noch ist enstprechend Technik zur flächendeckenden Versorgung da. Auch hier kann man wohl davon ausgehen, dass erst spätere Generationen, wohl eine entsprechende Unterstützung bieten werden. Im Moment würde sich das wohl nicht wirklich rentieren und Apple würde Gefahr laufen, Features zu verkaufen, die bis dato nicht funktionieren.

Und dann…

…sind dann noch einige andere Features im Umlauf. Im Gespräch war ein Dualcore – Prozessor, wobei man davon ausgeht, dass es auf dem Feld wohl keine großen Änderungen geben wird und der Prozessor maximal einfach ein wenig hochgeschraubt wird.

Ein wahrscheinlich häufig gewünschtes Features, welches aber auch wohl nie über den Status eines Gerüchtes herauskommen wird, ist der Wechselakku. Apple setzt seit jeher auf fest verbaute Akkus und auch der Umstieg auf feste Akkus bei den Macbooks deutet wohl daraufhin, dass dies wohl nur reines Wunschdenken bleiben wird. Schade eigentlich, aber nachdem Apple bisher nicht negativ durch ihre Akku – Qualität aufgefallen ist, wie andere Hersteller, kann man das wohl auch verkraften.
Was dieses Gerücht allerdings wiederum anheizt ist die Nachricht, dass Apple wohl ein Patent auf eine Universalbatterie für Apple – Geräte angemeldet hat. Muss aber nichts heißen, kann ja auch sein, dass Apple sich mit der Idee Zeit lässt.
Weiter ist im Gespräch, dass man das Iphone wohl auch als Universalfernbedienung nutzen können wird. Wiedermal war ein Patent der Grund, warum eine solche Funktion ins Gespräch gebracht wurde. Dies wiederum halte ich abermals für unwahrscheinlich. Ich persönlich vermute mal, dass Apple sich diese Idee bereit hält, um vielleicht mal irgendwann verstärkt in den Home Entertainment Bereich vorzurücken.

T – Mobile bleibt aller Voraussicht nach exklusiver Anbieter

Preislich ließ sich soweit nicht viel in Erfahrung bringen. Einzig allein beim Anbieter muss man sich nicht umgewöhnen, denn es wird wohl wieder T – Mobile werden. Denn die haben noch mindestens bis zum 4.Quartal diesen Jahres das Vertriebsrecht und bisher wurden keine Zweifel laut, dass einer von beiden dann von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen will.

Man sieht also: Apple plant großes. Wie es scheint, möchte Apple wohl mit dem nächsten Iphone noch mehr Richtung Multimedia und das Iphone wohl noch interessanter für Blogger bzw. für Netzjournalisten machen. Dafür sprechen vor allen Dingen die möglichen Kapazitäten, die Frontkamera sowie die verbesserte Fotokamera, die dann auch mit Blitz kommt.
Ich denke, das neue Iphone wird eine neue Stufe der Euphorie unter allen halbwegs technikaffinen Menschen auslösen und selbst Apple wird sich wohl nochmal ein kleines Stückchen selbst übertreffen.
Man ist schon fast geneigt zu fragen, ob das nicht schon langsam ein bisschen zuviel ist. Interessant ist diese Entwicklung alle mal und es ist beeindruckend zu sehen, wieviel Technik in solch ein kleines Gerät passen kann. In jedem Fall wird Apple wohl alle zufrieden stellen können.
Oder hat noch irgendwer Wünsche offfen?

March 09 2010

AVM goes mobile

Die Berliner Fritzen haben es wieder mal geschaft. Auf der diesjährigen CeBIT präsentiert die Netzwerkschmiede ein FRITZ!App, mit dem Sie ihr Smartphone mit ihrer FRITZ!Box verbinden können. Damit können Sie zu Hause weiter mit Handy telefonieren, aber über Festnetz und Internet und somit Kosten sparen. Denn nahezu jeder nennt ja heute Festnetz/DSL Flatrates sein eigen.

Für Handys mit Android Betriebssystem oder für den Branchenprimus das iPhone. Die Software ist marktreif. AVM will die Applikation in den nächsten Wochen unter die Fangemeinde bringen und hofft, neue FRITZ Jünger zu gewinnen.

Doch wie funktioniert der ganze Spaß? Mobiltelefone suchen automatisch eine WLAN Verbindung mit der FRITZ!Box Fon WLAN 7270. Dadurch lassen sich auch Funktionen wie Telefonbuch, Anrufbeantworter oder Anrufliste mit dem Mobilen nutzen. Selbst wenn Sie mit ihrem mobilen Endgerät anrufen, wird die Verbindung über die Box aufgebaut und in die Statistikfunktionen eingebunden. Kommen Sie also nach einem langen Tag nach Hause, könnte Sie ihr Festnetzanrufe prüfen und sofort mit ihrem Alltagshandy zurückrufen. In besserer Sprachqualität. Über die FRITZ!Box. Sie benötigen kein Festnetztelefon mehr.

Außerdem können Sie Fotos und Videos vom Smartphone mit wenigen Schritten auf Facebook, YouTube und anderen Web2.0 Anbietern posten. Nutzen Sie FRITZ auch als Netzwerkspeicher haben Sie natürlich auch Zugriff auf jede hinterlegte Datei.

Möchten Sie die App nutzen, laden Sie einfach das Programm FRITZ!App Fon herunter. Auf ihrer FRITZ!Box muss aber die neuste Firmware installiert sein. Haben Sie das Programm installiert und konfiguriert, können Sie über die FRITZ!Box intern sowie extern über Festnetz und VoIP mit der Welt in Kontakt treten.

January 29 2010

Erfahrungsbericht iPhone invisible Shield (Schutzfolie für das iPhone)

Ich habe nun seit ca. einer Woche das invisible Shield von ZAGG und möchte euch einen kurzen Erfahrungsbericht nicht vorbehalten.

Es gibt schon einige Erfahrungsberichte, die ebenfalls lesenswert sind, die ich für meine Anschaffung herangezogen habe und auf die ich an dieser Stelle ebenfalls Verweisen möchte:
ApfelBlog.ch: Der Kampf mit InvisibleSHIELD
Chriz’Blog: Invisible Shield – gute Entscheidung?
WeltDerGadgets: Im Test : invisibleSHIELD für das iPhone
[Test] invisibleSHIELD für das iPhone

Aber nun zu meinen Eindrücken des invisible Shields:

Entscheidung für die Folie
Ich bin eigentlich niemand der überall eine Schutzfolie drauf haben möchte – im Gegenteil – normalerweise ist das erste was ich mache die Folien von Displays und Co. abzulösen.
Beim einem Gerät, das man aber den ganzen Tag durch die Gegend trägt, in Taschen stopft und was evtl. auch mal runterfällt und dann noch 800 Euro kostet wollte ich dann doch mal eine Folie probieren. Für das invisible Shield habe ich mich entschieden, da es diese recht häufig empfohlen wird. Der Preis ist mit 20-25 Euro zwar happig aber Qualität hat ja bekanntlich seinen Preis…

Anbringung der Folie
Davor grauste es mir schon, da die Anbringung in den Erfahrungsberichten immer als Problem bezeichnet wurde. Es war auch nicht einfach. Die Video Anleitung zeigte nur die groben einfachen Arbeitsschritte und nicht wie man mit Ecken und Kanten umgehen sollte. Man sollte die Folie an den Ecken immer mal wieder “anstreichen” / ein paar Minuten warten und dann den Vorgang wiederholen. Zumindest hat dann die Folie am Ende gut gehalten und das Ergebnis konnte sich schon lassen.
In der Anleitung steht, dass sich die Folie noch ein paar Tage braucht, bis die letzten Mini-Bläschen raus sind – und so war es dann auch. Alles in allem braucht man Geduld aber ich hatte noch schlimmeres erwartet =)

Schutz des iPhones
Man kann mit dem Schlüssel über die Folie gehen, Kratzer tauchen keine auf – ein gutes Ergebnis.
Das einzige Manko ist, dass die Folie nicht 100%ig schließt, d.h. der Chrombereich an der Vorderseite könnte theoretisch bei einem Sturz oder Kontakt mit einem härteren Gegenstand zerkratzen – ist aber eher unwahrscheinlich. Die Aussage der selbstreparierenden Folie kann ich bestätigen – nach einiger Zeit korrigieren sich leichte Verschiebungen / Kratzer und Co. von alleine.

Entfernen der Folie
Kein Problem – geht einwandfrei.

Die negative Seite
Das einzig wirklich negative an der Folie war, dass sich bei Erwärmung die Folie auf der Vorderseite des iPhones verschoben hat. Scheinbar hällt dann der Kleber nicht mehr so fest und sie ist sehr einfach zu bewegen.
Da ich das Handy hier und da mal in die Hosentasche stecke, hat sich durch die Erwärmung die Displayfolie teilweise soweit verschoben hat, dass die Taste schlecht zugänglich war und man die Folie “Zurückschieben” musste. Die Folie auf der Rückseite hielt aber die ganze Zeit und hat sich nicht verschoben.

Fazit
Wie man am Punkt “Entfernen der Folie” sehen kann – ich habe die Folie wieder abgemacht und werde sie zurückschicken. Dank der 30 Tage Testzeitraum sollte das aber kein Problem sein.
Empfehlen kann ich die Folie aber trotzdem, solange man das iPhone nicht am Körper trägt. Der Schutz ist gut, die Folie macht soweit einen guten Eindruck. Eine richtige Langzeitbewertung kann ich nicht abgeben – es gibt aber immerhin 30 Jahre Garantie.

Wenn ihr diese Schutzfolie oder eine andere Folie im Einsatz habt, würde ich mich über einen kurzen Kommentar freuen!

December 29 2009

Warten auf’s iSlate

Warten aufs iSlate

Wenn man in den letzten Wochen Gizmodo, TechCrunch, MacRumors, TUAW und Engadget verfolgt hat, überschlugen sich dort die Schreiberling mit Gerüchten um das herbeigewünschte und von den Fanboys schon im Voraus angebetete Tablet. Was genau daraus wird ist immer noch nicht klar. Aber gerade MacRumors.com ist immer ganze vorne dabei in der Spekulationsschlacht und gar nicht so selten haben sie in der Vergangenheit auch mal einen Treffer gelandet.

Sei es, wie es will: Januar ist der traditionelle Monat, in dem Apple gerne neue iPods vorstellt. Und wie es der Zufall so will, hat da jemand in San Francisco das „Yerba Buena Center for the Arts“ für gleich mehrere Tage Ende Januar gebucht.

Fassen wir mal aus diversen Quellen zusammen:

  • Offensichtlich hat Apple den Markt an 10″ Touch-Screen-Panels und Flash Speicher leer gekauft. Letzteres ist weniger ungewöhnlich, da auch im iPhone und in den iPods mehrheitlich (bis auf den iPod Classic) Flash Memory verbaut ist.
  • Von den einschlägigen, oben genannten Quellen wurden Patenteinreichungen Apples, teilweise 10 Jahre zurückreichend, hervorgekramt, die in so einem Tablett-Gerät schon gut passen würden. Hierzu passt auch das Gerücht, welches man in Cupertino schon seit Mitte der Neunziger Jahre an so einem Gerät herumschraubt, aber Apple Chef Steve Jobs nie eine Freigabe erteilte.
  • Apple schrieb bereits vor einiger Zeit einige, wie auch immer privilegierte iPhone OS Softwareentwickler an, mit der Bitte sich darum Gedanken zu machen, ihre Applikationen auflösungsunabhängig zu gestalten.
  • Apple nahm wohl in der jüngeren Vergangenheit Kontakt zu mehreren großen Verlagen auf, mit denen es dann auch wohl zu Gesprächen, wohlmöglich (sei’s getrommelt) auch zu Verhandlungen gekommen sein soll.
  • iTunes 9 listete kurz nach seiner Veröffentlichungen tief in seinen Spezifikationen auf einmal ein neues Gerät mit dem Namen „iProd“ auf.
  • Firma X, die zufälligerweise im gleichen Gebäude haust, in dem auch Apples Tochterunternehmen Y untergebracht ist, besaß die Frechheit, sich die Domain islate.com zu registrieren.

Was wird? Wer weiß das schon. Aber irgend etwas wird an der wilden Spekulationsorgie dran sein. Eines steht für mich aber fest: den Namen „iSlate“ finde ich weniger glücklich.

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