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February 28 2011
Intels Thunderbolt – Das USB 2.0 von Morgen?
Schneller, Besser, Einfacher
Bei Intels lang erwarteter „Light Peak Technologie“, jüngst auch unter dem Begriff „Thunderbolt“ bekannt, bestand seit längerem Klarheit darüber, dass es in naher Zukunft in den ersten Endverbrauchergeräten zur Anwendung finden dürfte, nun hat sich Intel zu Wort gemeldet und detailliertere Termine bekanntgegeben.
Die sogenannte „Thunderbolt-Technologie“ war bereits im Jahre 2009 auf dem Intel Developer Forum vorgestellt und beworben worden. Man versprach verbesserte Benutzerfreundlichkeit durch schnelleres Arbeiten und größere Platzersparnis, da „Thunderbolt“ mehrere Anschlüsse vereint und ihren Datenverkehr imminent beschleunigt.
Was ist Thunderbolt, wie schnell ist es und wie bekomme ich es?
Unter dem Markennamen „Thunderbolt“ vermarktet der Chiphersteller Intel seine aktuelle und, im Vergleich zu dem weit verbreiteten USB-Anschluss, als revolutionär zu bezeichnende Input/Output – Technologie. Thunderbolt soll den USB-Anschluss und weitere Ein- und Ausgänge an einem PC durch einen einzigen, standardisierten Anschluss ersetzen, über den dann sämtlicher Datentransfer stattfinden wird. Es wird also an den Geräten von Morgen ein neuer Anschluss zu finden sein und viel Platz für andere Zugänge entstehen, da USB und Co. verschwinden.
Die Entwickler von Thunderbolt versprechen dem Verbraucher eine maximale Datengeschwindigkeit von bis zu 10 Gbps, was gegenüber der maximalen Geschwindigkeit von USB 2.0, nämlich 480 MBps, eine enormen Verbesserung bedeutet. Da der neue Anschluss beidseitig ist, können, bei einer derzeitigen, theoretischen Kapazität von 40 GBps (20 Upstream – 20 Downstream), gleichzeitig Daten gesendet wie empfangen werden, was die Arbeitseffizienz der Geräte deutlich steigern dürfte. Vorsichtige Prognosen der Entwickler sagen bereits voraus, dass die „Thunderbolt“-Technologie eines Tages wohl mit bis zu 100GB pro Sekunde betrieben werden könne.
Kurz und knapp: Thunderbolt ist bis zu dreimal schneller als das theoretische Maximum von USB 3.0, 20 Mal schneller als USB 2.0 und 12 Mal schneller als FireWire 800.
Wow, aber wie bekomme ich Thunderbolt? Ganz einfach: Kaufe dir einen neuen MacBook Pro und du wirst ab sofort mit Thunderbolt arbeiten können. Für alle anderen, die auf europäischen Boden unterwegs sind, dürfte es noch einige Monate dauern, bis die ersten „non-Apple“ PCs mit der neuen Technologie auf den Markt kommen.
January 31 2011
Ist jetzt der richtige Zeitpunkt für den Laptop-Kauf?
Die immer gleiche Unentschlossenheit
Angebote über Angebote in der täglichen Zeitungsbeilage, immer neue Schnäppchen bei Amazon, Saturn, MediaMarkt und Co. und stets stellt sich die Frage: „Jetzt zuschlagen oder lieber auf bessere Komponenten warten?“. Genau diese Frage stellt sich jeder, der beabsichtigt, seinen veralteten Laptop gegen ein modernen, flexibleres MacBook oder Netbook einzutauschen.
Ob es um die Anschaffung eines neuen MacBook geht oder man sich schlicht und einfach fragt, ob es derzeit Sinn macht, sich ein Netbook für knapp 300 Euro anzuschaffen.
Grundsätzlich sind die Preise variabel wie noch nie. Durch die Fülle an Anbietern im PC-Geschäft und den damit verbundenen, stets zunehmenden Konkurrenzkampf, können Preise innerhalb von zwei Wochen deutlich sinken. Beinahe jede Woche wird irgendwo auf der Welt von einem beliebigen Hersteller ein neues, angeblich rundum erneuertes Gerät vorgestellt, das alle bisherigen Geräte in den Schatten stellen soll. Nimmt man sich all diese Gerüchte und Tatsache stets voll zu Herzen, so hat man höchstwahrscheinlich in fünf Jahren noch nicht den Weg zum Elektronikfachmarkt gefunden.
Besser geht’s immer
Generell erscheint es einem jeden, der seinen Laptop oft und unbedingt mitnimmt, sinnig sich um die Anschaffung eines Netbooks zu kümmern. Der Zeitpunkt erscheint ebenfalls günstig, da sich die Preise für eben diese Geräte seit Monaten im Sinkflug befinden.
Klar ist auch, dass es nie einen perfekten Zeitpunkt gibt, an dem man das beste Netbook aller Zeiten zu einem sensationell günstigen Preis ergattern kann, da zwei Wochen später ein in Nuancen verbessertes Gerät auf den Markt kommen wird. Die derzeit gebräuchlichste Prozessorkomponente für Netbooks ist ohne Zweifel die „i-Serie“ von Intel. Durch die deutlich verbesserte Leistungsfähigkeit, den geringeren Stromverbrauch und die, auch für anspruchsvollere Aufgaben geeignete, integrierte Grafikkarte, wird sich die „i-Serie“ wohl langfristig durchsetzen.
Fest stehen tut auch, dass erst gegen Mitte des Jahres die noch leistungsfähigeren „Dual Core“ – Varianten in die 13-Zoll-Netbooks Einzug erhalten werden. Doch gerade hier gilt – Besser geht immer.
Wenn wir uns nie für ein momentan verfügbares und sinnig erscheinendes Produkt entscheiden, dann werden wir uns wahrscheinlich noch Monate und Jahre den Kopf darüber zerbrechen, wann denn endlich der perfekte Zeitpunkt gekommen ist, um sich ein neues Gerät anzuschaffen. Das gilt nicht nur bei Netbooks, sondern bei allen elektronischen Geräten, die in einem gewöhnlichen Haushalt zu finden sind.
Der richtige Preis ist entscheidend
Wurde die einleitend beschriebene Unentschlossenheit überwunden, so sollte sich jeder ausgiebig mit den Preisen beschäftigen. Ruhig mal das Online-Angebot ausdrucken und damit zum Händler vor Ort gehen. Vielleicht geht der ja dann ein paar Euro mit dem Preis nach unten und für den Garantiefall muss nicht der aufwendige Weg über Post und Co. gewählt werden.
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