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January 05 2011

Internet Explorer von Spitzenposition in Europa verdrängt

Neuesten Statistiken von statcounter zufolge ist der Internet Explorer nicht mehr auf Platz 1 unter den meist verbreitesten Browsern.
So zählte StatCounter, dass 38,11% der Browser von Mozilla und 37,52% von Microsoft kamen. Demnach ist der Firefox, wenn auch nur knapp, der Marktführer in Europa. Mt 14,58% ist Google Chrome auf Platz 3. Chrome gilt als der heimliche Gewinner, konnte er doch um knappe 9,5% zum Vorjahr zulegen.
Die Ursachen für diese Entwicklung führt man darauf zurück, dass Microsoft nach einem Urteil der EU – Kommission seine Windows – Versionen nicht mehr mit einem vorinstallierten Internet Explorer ausliefern darf. Stattdessen muss ausgewählt werden, ob der IE mitinstalliert werden soll.

In Amerika dagegen bleibt alles beim alten. Dort hält der Internet Explorer 48,92% und der Firefox 26,7% der Marktanteile. Chrome hält wiederum – ähnlich in Europa – ca. 12,8% der Marktanteile.

StatCounter zieht diese Zahlen aus 15 Milliarden Page Views, die wiederum von 3 Millionen bei StatCounter registrierten Seiten stammen.

Mit dieser Entwicklung ist dann nur zu hoffen, dass der IE 6 bald ausgedient hat, der unter einigen Webdesignern berüchtigt ist für seine sehr „spezielle“ Render – Engine. Und auch mit seiner sehr eigenen Webstandardspolitik und -umsetzung hat sich Microsoft nicht grade beliebt unter den Webentwicklern gemacht.

February 05 2010

Offiziell bestätigt: Der Internet Explorer hat eine neue Sicherheitslücke

Wie wir schon hier berichteten wurde auf der Hacker – Konferenz Black Hat DC eine neue Sicherheitslücke bzw. deren Ausnutzung angekündigt. Microsoft hat diese Lücke nun offiziell bestätigt.

So ist es mit speziellen Links möglich auf alle Dateien eines Rechners zugreifen zu können, sofern deren Speicherort bekannt ist. Das dürfte allerdings kein Problem sein, da die meisten Windows – Installationen das Wurzelverzeichnis “C:\Windows” besitzen sollten und dort nunmal die sensiblen und sicherheitsrelevanten Dateien liegen.

Betroffen sind die Benutzer des IE unter Windows XP sowie alle Besitzer, die den IE mit deaktivierten Protected Mode ausführen. Da der IE standartmäßig unter Windows Vista, Windows 7 und Windows Server 2008 im geschützten Modus ausgeführt wird, haben Benutzer dieser System nichts zu befürchten. Den Schaden dieser Attacken kann man einschränken, indem man nur noch mit eingeschränkten Rechten ins Internet geht, da der Angreifer durch die Attacke maximal die gleichen Rechte erlangt, wie sie der Benutzer besitzt.

Wie man auf Heise.de lesen kann,  sollen Benutzer von Windows XP Home nicht betroffen sein.

Insgesamt gibt es aber noch keine wirklich handfeste Lösung und auch Microsoft macht nur vage Vorschläge, bei denen stets von “Einschränkung” nicht aber was von “Verhinderung” der Attacke steht.
So bleiben den IE – Benutzern zwei Möglichkeiten:

1.) Man kann den von Microsoft bereit gestellten Notfall – Patch nutzen. Dieser deaktiviert das file – Protokoll über das die Ausnutzung der Schwachstelle erfolgt. Allerdings kann das zu Problemen mit anderen Programmen führen, die genau dieses Protokoll benötigen.

2.) Man sucht sich einen alternativen Browser.

Letzteres halte ich persönlich für gescheiter, da man damit zumindest im Moment nicht nur auf der sicheren Schiene ist, sondern auch mehr Möglichkeiten bekommt und zudem flexibler ist.

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