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May 13 2011
Entblößt: Apple steht vor „nackten Tatsachen“
Apples Mac OS galt bislang als ein stabiles Betriebssystem, fernab von Sicherheitsproblemen, die eine Bereitstellung von externen Virenschutzsoftware rechtfertigen würden. Anwender wiegen sich dementsprechend in Sicherheit und verlassen sich auf die Entwickler und Werbeaussagen.
Doch seit geraumer Zeit vermehren sich die Meldungen über sicherheitsrelevante Probleme, die Apple – Nutzer in Sorge bringen dürfte. Nach offiziellen Angaben kämen die Sicherheitsprobleme jedoch eher von Drittanwendungen, die der Anwender auf seinem Mac vorfindet. Die weit verbreitete iTunes – Software und der Safari – Browser sind dabei die Vorreiter in Sachen Sicherheitsdefizite.
Selbst der Sicherheitshinweis auf Apples Webadresse lässt vernehmen, dass „kein System zu 100 Prozent immun gegen jede Bedrohung ist“ und eine „Antivirenschutzsoftware zusätzlichen Schutz bieten“ kann.
Auch wenn derzeit Macs noch kein besonders attraktives Ziel für Hacker – Attacken sein mag, so wird sich das in naher Zukunft ändern. Als wohlhabend gelten Apple-Nutzer, denn die Computer sind in der Regel teurer als die Schnäppchen aus dem Elektromarkt. Ein lohnenswertes Geschäft für Hacker, sich diesem Nischenmarkt zu widmen.
Mit Einzug des iPads sowie des legendären iPhones wird Apple immer attraktiver für den Endverbraucher und die Anzahl der Anwender steigt.
Apple wird zwangsläufig seine Sicherheitsweichen stellen müssen, um nicht erschreckend festzustellen, langfristig den Anschluss zu verlieren. Der Erfolg Apples sollte nicht durch angreifbare Systeme verloren werden.
May 03 2011
Neue iMacs
Wie computerbase.de jüngst berichtet, hat Apple seine neuen iMacs vorgestellt. Dabei hat sich vor allem was beim Innenleben getan. Bei der Größe wiederum steht der geneigte Apple – User vor der Wahl ob er einen kleineren 21,5″ oder einen größeren 27″ großen iMac sein Eigen nennen will.
Im Innenleben sind ihnen die Thunderbolt -, USB – und Firewireanschlüsse gemein, sowie die 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und die 720p Webcam. Alles andere ist dann grundsätzlich vom Geldbeutel abhängig. So gibt es zum einen den kleineren 21,5″ iMac. Er besitzt Intels “Sandy Bridge” – Quadcore; wie auch der teurere, größere iMac. Dieser ist mit 2,5 GHz getaktet und besitzt 6MB an L3 – Cache.
Als Grafikkarte kommt eine ATI Radeon HD6750M zum Einsatz. Die Festplatte wiederum wird ca. 500 Gigabyte aufnehmen.
Der teurere 27″er wird mit 3,1 GHz getaktet sein und wird seine Daten in einem 8 MB großen L3 – Cache zwischenspeichern können. Bei der Grafikkarte wird einen Gang höher geschaltet und es ist nun ein Radeon HD6970 für die Zeichenarbeit zuständig. Auch die Festplatte bietet mit 1 Terabyte wesentlich mehr Speicherplatz.
Die Preise liegen bei 1149€ für den 21″ Mac und 1899€ für den 27″ großen Mac.
March 19 2011
Probleme mit MacBook Pro und iTunes
Derzeit gibt es immer mehr Beschwerden von Besitzern der neuesten MacBook Pro-Reihe bezüglich einer Funktion von iTunes. Dabei geht es darum, dass entweder die iTunes-Privatfreigabe auf ein mobiles Apple-Gerät nicht funktioniert, falls sich die iTunes-Mediathek auf einem neuen MacBook Pro befindet, oder dass die Verbindung zwar aufgebaut, aber nicht aufrecht erhalten werden kann.
Das Problem wird bereits intensiv in den offiziellen Apple-Foren diskutiert, mittlerweile existieren über 200 Beiträge von betroffenen Usern zu dem Thema. Laut einem Insider machen wegen der aktuellen Fehlfunktionen viele Besitzer von neuen MacBook Pros auch von ihrem Rückgaberecht Gebrauch. Die Apple Stores und Apple Care sind bereits über den Sachverhalt informiert.
Weiterhin scheint es auch mit dem Streaming von einer iTunes-Mediathek zu Apple TV Probleme zu geben. Lösungen für die technischen Probleme sind indes offensichtlich noch nicht verfügbar. Es ist auch noch nicht bekannt, ob ein Hardware- oder ein Software-Problem für die Fehlfunktionen verantwortlich ist. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass Apple an einer möglichst schnellen Lösung der Schwierigkeiten interessiert ist. Deshalb ist es gut möglich, dass es in absehbarer Zeit zu einer Behebung der Probleme kommen wird. Möglich wäre dies beispielsweise durch ein Update von iTunes.
Die Möglichkeit der Privatfreigabe der iTunes-Mediathek wurde mit der iTunes-Version 10.2 eingeführt. Die Funktion ermöglicht dann das Streaming von Inhalten auf mobile Geräte von Apple wie iPod, iPhone und iPad und darüber hinaus auch auf Apple TV. Allerdings müssen die Geräte mit iOS 4.3 ausgerüstet sein, um die Möglichkeit der Freigabe der Mediathek nutzen zu können.
February 26 2011
MacBook Pro – Apple besticht mit Leistung
In den letzten Monaten des vergangenen Jahres wurden für die neue Generation des MacBook Pro nur geringfügige Verbesserungen prognostiziert. All diese Skeptiker und weisen Voraussager wurden mit Vorstellung des neuen MacBook Pro eines besseren belehrt. Das neue MacBook wurde optisch nur unwesentlich verändert, doch die technischen Verbesserungen sind umso bedeutender. Apple arbeitete bei der Entwicklung, wie schon von der letzte Generation gewohnt, mit dem amerikanischen Chip-Hersteller Intel zusammen. Eine Zusammenarbeit, die dem solventen Käuferkreis einen deutlichen Leistungsschub bringen dürfte.
Wer bereit ist für das neue 13-Zoll MacBook Pro 1499 Dollar, also etwa 1100 Euro, auf den Tisch zu legen, der wird einen, brandneuen und gerade erst vorgestellten, Intel Dual-Core i7 Prozessor mit 2,7 GHz, eine 500 GB Festplatte, 4GB Arbeitsspeicher und eine Intel HD 3000 Grafikkarte erhalten. Trotz technisch rundum erneuerter Basis, bleibt die Bildschirmauflösung bei 1280×800 Pixel, was diejenigen eher enttäuschen wird, die häufig mit Bild- und Videobearbeitungsprogrammen zutun haben.
All jenen, die das MacBook auch für intensiveres Gaming nutzen wollen, sei gesagt, dass neue Spiele wie Call of Duty 4 zwar spielbar sind, man jedoch merkt, dass das 13-Zoll MacBook hier an seine Grenzen stößt. All diejenigen, die sich hiermit nicht zufrieden geben, müssen auf das 15- oder 17-Zoll-MacBook-Pro zurückgreifen, die neben High-End-Grafikkarte zusätzlich mit einem Quadcore-Prozessor ausgestattet sein werden.
MacBook Pro, 15-inch, 2.2GHz quad-core Core i7
Ähnlich wie das 13-Zoll MacBook hat sich die 15-Zoll Version äußerlich kaum verändert, doch auch hier sind die Neuerungen in der Hardware umso interessanter. Statt einem 2,7 GHz schnellen Dual-Core-Prozessor wurde das MacBook Pro 15-Zoll mit einem 2,2 GHz schnellen QuadCore-Prozessor der i7-Reihe ausgestattet. Die Festplattenkapazität liegt mit 750 GB um einiges höher als die im 13-Zoll-Modell. Besonders in Sachen Grafik und Darstellung wurde beim 15-Zoll-MacBook deutlich nachgelegt.
Statt einer Intel HD 3000 findet man hier eine AMD Radeon HD 6490M, mit der sich hochauflösende Spiele, wie Civilization V, ohne Probleme und äußerst flüssig darstellen lassen. Bei einer Auflösung von 1440 x 900 Pixeln wird auch das Arbeiten mit Video- und Fotoprogrammen gegenüber der kleineren Version deutlich erleichtert. Hiermit lassen sich dann nicht nur Videos leichter bearbeiten, die über die ebenfalls neue HD-Webcam aufgenommen wurden.
February 12 2011
Verspätete Frühlingsgefühle – Überarbeitetes MacBook Air wohl im Sommer
Apple verlängert Zusammenarbeit mit Intel
Laut mehrerer Quellen aus dem englischsprachigen Raum soll Mitte des Jahres eine technisch aktualisierte Version des MacBook Air auf den US-amerikanischen Markt kommen. Begehrteste und gleichzeitig bedeutsamste Veränderung dürfte der Umstieg auf den neuesten Intel Prozessor namens „Sandy Bridge“ sein.
Trotz der Tatsache, dass Intel der jüngsten Vergangenheit vermehrt massive Probleme in der Fertigung des Chipsatzes beklagen musste, ist man von Unternehmensseite unvermindert davon überzeugt, dass man den Prozessor ab Mitte des Monats wieder in voller Stückzahl ausliefern könne. Das dürfte den Verantwortlichen von Apple gerade Recht kommen, nachdem aus unternehmensnahen Kreisen durchgesickert war, dass das neue MacBook wohl schon im Juni dieses Jahres auf den Markt gebracht werden soll. Apple steht anscheinend zu seinen Hardwarelieferanten.
Technisch deutlich nachgerüstet
Statt des Intel Core 2 Duo, der schon bei Markteinführung vor drei Jahren verwendet worden war, setzt Apple bei der neuesten Variante des MacBook Air auf eine deutlich verbesserte Prozessorperformance bei gleichbleibender Größe. Der neuartige Sandy Bridge Prozessor ist dem vorhergegangenen Core 2 Duo Prozessor, der auch im MacBook und im MacBook Pro verbaut worden ist, um zwei Generationen voraus, was vor allem bei Freunden von Foto, Film und Multimedia-Anwendungen für einen flüssigerem Arbeitsablauf sorgen dürfte.
Ebenfalls wird in der Szene gemunkelt, dass bereits im März eine überarbeitete Version des MacBook Pro auf den Markt kommen soll, wobei noch nicht abschließend verlautbart wurde, ob es auch den neuen Sandy Bridge Prozessor nutzen wird. Generell ist jedoch davon auszugehen, dass sich der neue Intel Prozessor langfristig bei den Herstellern durchsetzen wird, da er die Leistungsfähigkeit des Gerätes deutlich verbessert und gleichzeitig verhältnismäßig günstig in der Herstellung ist.
Bis das neue MacBook Air in den deutschen Elektronikmärkten die Regale füllen wird und zu welchem Preis, steht noch in den Sternen. Das es bei Apple für volle Kassen sorgen dürfte, ist, angesichts der vergangenen Verkaufszahlen jedoch nur noch Formsache.
January 20 2011
Apple blickt mehr als zuversichtlich in die Zukunft
„Ich liebe Apple und hoffe, dass ich schnell wie möglich wieder zurück sein kann“. Mit diesen Worten verabschiedete sich Apple-Gründer und CEO Steve Jobs diese Woche bei seinen Mitarbeitern, da er sich aus gesundheitlichen Gründen für unbestimmte Zeit aus dem Tagesgeschäft zurückziehen wird.
Schon kurz nachdem diese Äußerung publik wurde, kursierten unter den Apple-Fans und Anlegern hauptsächlich zwei Fragen: Wann kommt Jobs zurück? Und was, wenn er nicht mehr zurückkommt?
Auch wenn diese Fragen noch nicht öffentlich gestellt wurden, so reagierte Apple „Vize“ Tim Cook, der Jobs während seiner Abwesenheit vertreten wird, prompt auf derartige Spekulationen. Er bezeichnete die derzeitige Lage als exzellent, wobei er vor allem die breite Produktspanne und die Qualität und den Enthusiasmus im Entwicklerteam hervorhob. Letzteres wurde wohl maßgeblich von Jobs selbst aufgebaut, da er stets darum bemüht war, über einen kreativen, hocheffizienten und fortschrittlichen „Mitarbeiterpool“ zu verfügen.
Cook verwies eben genau auf dieses Spektrum an hochqualifizierten und exzellent ausgebildeten Fachkräften, die ihn in der festen Überzeugung bestärken, dass Apple sich mit aufrechtem Gang in Richtung Zukunft bewegen könne.
Die aktuellen Geschäftszahlen scheinen dem zweiten, starken Mann im Apple-Konzern Recht zu geben. Das Unternehmen verfügt über 60 Milliarden Dollar Reserven, die nicht zuletzt durch die Rekordverkaufszahlen beim iPhone (16,2 Millionen Exemplare), dem iPad (7,3 Millionen) und dem Mac (4,1 Millionen) angehäuft werden konnten. Zudem entwickeln sich die Umsätze bei Filmen, Musik und Apps via iTunes besser als je erwartet wurde.
Diese Tendenz konnte Apple auch im ersten Quartal 2011 bestätigen. Bei einem Umsatz von etwa 26,8 Milliarden Dollar erwirtschaftete das Unternehmen einen Reingewinn von 6 Milliarden Dollar – neuer Rekord.
Trotz allem wird der Ausfall Jobs von Analysten und Aktionären deutlich negativ gewertet, da er immer noch als kreatives Herz und mahnender Organisator des Weltkonzerns gesehen wird. Zeitweise gaben die Aktien um bis zu acht Prozent nach, wobei sich der Aktienkurs momentan auf einer „Achterbahnfahrt“ zu befinden scheint.
Derartige Kurssprünge sind mit logischer Argumentation nicht zu erklären, da sich Apple während der letzten, längeren Abstinenz von Jobs (Januar bis Juni 2009) unverändert positiv entwickelt hatte.
Dementsprechend positiv und motiviert verkündete Cook auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz: „Wir wollen uns Marktanteile im Smartphonesektor weiter ausbauen!“
Zukunftsängste klingen anders!
January 07 2011
Mac App Store gestartet
Nachdem der Starttermin, für Apple nicht ganz ungewöhnlich, bereits einmal von Dezember 2010 auf den 6. Januar 2011 verschoben wurde, pustete Apple im Zuge eines Snow Leopard Updates auf 10.6.6 auch kurzerhand den Store mit auf die Platte.
Und da ist er nun, die Familienähnlichkeit zum iOS Store ist nicht zu leugnen. Und wie im Vorfeld angekündigt, sucht man vergebens nach kostenlosen Testversionen, um möglicherweise einen Fehlkauf zu vermeiden. In diesem Punkt ist man auf die Weitsicht der Entwickler angewiesen, die hoffentlich freiwillig Testversionen über ihre eigenen Websites anbieten.
Grundsätzlich ist das Vertriebsmodell á la App Store für viele, kleinere Entwickler sicherlich attraktiver, als auf weiter Flur allein und mit eventueller Hilfe von z.B. eSellerate selbst ihre Software zu vermarkten und an den Käufer zu bringen. Immerhin ist bei einigen Applikationen deutlich an der Preisschraube gedreht worden; und zwar nach unten.
Auf der anderen Seite steht und fällt dieser Mac App Store genau so mit den gleichen restriktiven Vorgaben und Einschränkungen wie schon der iOS Store; heißt: Was Apple ablehnt oder gar gegen Richtlinien verstößt, bleibt draußen. Zudem wird nun auch Software über diese Plattform vertrieben, die vormals kostenlos zu haben war. Ein Beispiel hierfür ist z.B. QuickCurser.
Zuletzt bleibt die Hoffnung, dass Apple bitte nicht auf die blöde Idee kommen möge, den App Store zukünftig (vielleicht schon mit OS X 10.7) als einzige Möglichkeit anzubieten, Software auf einen Mac zu installieren.
November 11 2010
OS X 10.6.5 Update erschienen
Am gestrigen späten Abend veröffentlichte Apple das Update auf 10.6.5 für OS X und OS X Server. Neben einigen Performance Optimierungen betreffend iPhoto, Aperture, OpenGL und Mainstage beseitigt das Update überwiegend einige bekannte Fehler wie z.B. bei der Exchange Server Anbindung.
Nach dem Update gibt es leider Inkompatibilitäten mit einigen Third-Party Mail Plugins, in dessen Folge Mail diese Plugins beim Start deaktivert. Davon betroffen sind unter anderem GrowlMail, Letterbox und widemail.
Durch einen Eingriff in die entsprechende info.plist lässt sich das Problem aber zumindest rudimentär und vorerst lösen. Eine Anleitung dazu ist bei rm -rfv verfügbar.
October 02 2010
Schöner (ent)packen unter OS X mit Rucksack + Gewinnspiel
Rucksack ist ein zunächst recht unscheinbares kleines Tool der österreichischen Softwareschmiede Incredible Bee, die mit Renamer schon einen durchaus bekannten Schützling vorweisen können.
Eigentlich, und das ist das Gute daran, macht Rucksack genau das, was es soll: Es komprimiert und dekomprimiert Dateien unter OS X. Dabei unterstützt es alle gängigen Formate, die einem auf dem Mac so in die Quere kommen können. Der Vorteil gegenüber der von Apple mitgebrachten Lösung innerhalb von OS X, ist die deutlich höhere Geschwindigkeit, mit der Rucksack zur Tat schreitet; die sucht nämlich ihres Gleichen. Dabei stellen auch gesplittete Archive kein Problem dar. Einzig allein könnte man die Unterstützung von Apple Script vermissen.
Für $19 bekommt man eine durchaus respektable Applikation, die zwar recht spartanisch erscheint, aber ihre Stärken dann ausspielt, wenn sie gebraucht werden.
5 Lizenzen zu gewinnen
Philipp Mayerhofer von Incredible Bee hat uns freundlicherweise 5 Lizenzen für Rucksack zur Verfügung gestellt, die wir verlosen.
Teilnahmebedingungen:
Ein „Möchte ich gern haben“-Kommentar unter dem Artikel berechtigt schon zur Teilnahmen. Eine gültige E-Mail Adresse ist ebenfalls Voraussetzungen. Sollten mehr als 5 Kommentare eingehen, spiele ich die Zettel-Glücksfee. Teilnahmeschluss ist Samstag, der 09.10.2010 15.00 Uhr.
June 15 2010
Unibody Mac mini
Still und heimlich schlich sich heute ein brandneuer Mac mini in den Apple Online Store. Ohne großes Tamtam und Keynote wurde das kleinste Familienmitglied der Produktlinie „Desktops“ in einen richtig attraktiven Rechner verwandelt.
No more Plastic
Apple scheint eine Abneigung gegen Kunststoffgehäuse entwickelt zu haben. In letzter Zeit kommen fast nur noch Geräte aus Cupertino, die in Glas oder Metall verpackt werden. So ist auch der Mac mini nun aus einem Block Aluminum gefräst und trägt den Beinamen „unibody“.
Innere Werte
Leider findet sich noch keine iX CPU in dem mini. Maßgeblich ist nach wie vor eine Core 2 Duo Prozessoreinheit; wenn auch mit einem deutlichen Zuwachs an Leistung: 2,4 GHz und 2,66 GHz stehen jetzt zur Auswahl. Erfreulich: der mac mini nimmt jetzt bis zu 8 GB RAM auf. Als GPU kommt die bereits aus dem MacBook Pro bekannte NVIDIA GeForce 320M zum Einsatz.
Anschlüsse
Keine große Überraschung ist der Mini-Display-Port, dagegen schon eher ein HDMI Anschluss und der SD Card Slot. Zusätzlich ist das Netzteil jetzt im Gehäuse integriert und nicht mehr extern ausgelagert. Zudem ist ein Firewire 800 Port zu finden.
Generelles und Fazit
Wie bereits beim Vorgänger, ist auch wieder eine Server-Variante erhältlich, bei dem auf das optische Laufwerk verzichtet wird und statt dessen eine zweite Festplatte zum Einsatz kommt.
Apple betont nun auch beim Mac mini die Umweltverträglichkeit und den Vorteil des Aluminiumgehäuses. Allerdings lässt sich der Hersteller dies auch gut bezahlen: 809 € Einstiegspreis, respektive 1.149 € für die Server-Version einschließlich OS X Snow Leopard Server Edition.
Für Menschen mit wenig Platz oder ohnehin chronisch spartanischer Schreibtischeinrichtung ein Gerät zu einem relativ hohen Preis. Berücksichtigt man allerdings den Produktionsaufwand und die Miniaturisierung, relativiert sich das Preisgefüge wieder ein wenig. Ein schön anzuschauender Computer, der für Standardaufgaben mehr als ausreichend Leistung mitbringt.
May 10 2010
Schlankheitswahn mit Bit´s und Bytes
Haben wir den Trend schon richtig verfolgt? Smartphones, Flachbildschirme und Touchscreens: Alles wird kleiner, handlicher und leichter. Und in Sachen Optik tut das Ganze auch noch gut. Die neusten Produkte sehen Trendy aus und werden von uns Anwendern geliebt.
Vergleicht man die Entwicklung der letzten Jahre mit dem heutigen Stand, so stellen wir fest, dass die „Größe“ nicht das Wichtigste ist. Die „kleinen Dinger“ sind leistungsstark, voll mit Power und schnell wie „Sau“. Belächeln können wir nun die damaligen Leistungsmerkmale der Computer mit wenigen Ram Arbeitsspeicher und wenigen MB´s Festplattenkapazität. IPhone, iPad und Co. zeigen uns, wohin es zukünftig gehen wird. Smart & Kompakt und dabei Leistungsstark.
Wieder einmal im Netz unterwegs und zu einem Abstecher bereit, stieß ich vor Kurzem auf ein Video in einem großen Portal, das Skurriles verspricht und ich Euch nicht vorenthalten möchte. Doch eins Vorweg: Zwar ist deutlich die Entwicklung von Computern nachvollziehbar, doch das was nachfolgend im Videobeitrag ersichtlich ist, ist definitiv übertrieben.
Solch ein Computer hat nicht gerade eine tolle Funktionalität und ist auch nicht sonderlich Gebrauchsfähig. E-Mails schreiben wird mit dem vorgestellten „kleinsten Computer der Welt“, dem Mactini eine zeitaufwendige Tätigkeit ![]()
Was denkt Ihr? Wie „Smart“ wird die Technik noch werden? Welche Neuerungen wurden bereits beim Patentamt eingereicht und sollen zukünftig in den Handel kommen?
May 04 2010
Steam erscheint am 12. Mai endlich für Macs
Steam ist längst nicht mehr eine kleine Plattform. Viele Spielehersteller, darunter auch Valve mit Counter-Strike, verkaufen ihre Spiele auch über Steam, teilweise sogar ausschließlich. Für die Spielehersteller hat dies zahlreiche Vorteile, vorne an die höheren Umsatzzahlen. Jedoch gibt es auch einen enormen Nachteil: Steam gibt es bisher nicht für Macs.
Dies soll sich endlich ändern. Steam soll am 12. Mai nun auch für Macs erscheinen. Verfügbar sollen dabei nicht alle Spiele sein. Zu Beginn soll es lediglich Spiele aus dem Hause Valve geben und auch da werden Einschränkungen gemacht. Nur Spiele die eine spezielle Engine, die leicht auf Macs zu portieren ist, haben sollen für den Mac erscheinen. Die Best-Seller wie Counter-Strike: Source oder Half-Life 2 sind wohl darunter, eine genaue Liste mit Spielen gibt es jedoch nicht.
Für diesen neuen Bereich wurde extra die neue Technologie “Steam Play” entwickelt. Sie soll dafür sorgen, dass man ein bereits erworbenes Spiel doppelt herunterladen kann, als Mac-Version sowie als Windows-Version. Somit können Mac-User bereits erworbene Spiele nun auch problemlos auf dem Mac spielen ohne dafür nochmal etwas zahlen zu müssen.
Grafisch undfunktional soll sich die Mac-Version in keinerlei Form von seinem “Vater” unterscheiden. Bei ersten Screenshots ist kein Unterschied zwischen Mac-Version und Windows-Version zu erkennen, es scheint also wirklich lediglich eine Portierung der Engine zu sein. Leitungsmäßig soll die Mac-Version keine Benachteiligungen bringen, so soll alles direkt Verarbeitet werden ohne irgendwelche Zwischenprogramme, die Leistung ist somit nicht beeinträchtigt.
May 03 2010
Nützliches Gadget: Dockingstation für MacBooks
Ein Laptop ist eine feine Sache, er ist leicht, handlich und man kann ihn einfach überall mit hin nehmen. Nervig wird es nur dann, wenn man mal nicht die Vorzüge eines Laptops wahrnehmen möchte. Denn eine schöne Computertastatur oder ein großer Bildschirm zum Filme schauen ist auch etwas sehr angenehmes.
Mit der Dockingstation von “Henge Docks” werden nun die Vorteile eines Desktop PCs und einem Laptop verbunden. Man schließt seinen Bildschirm, Tastatur und Maus an die Dockingstation an und schon ist man startklar. Laptop in die Dockingstation stecken und schon kann man Maus, Tastatur und Bildschirm nutzen. Das nervige einzelne Anstecken der Geräte oder sogar das Nutzen eines USB-Hubs wird komplett überflüssig.
Einen Nachteil gibt es natürlich, denn es gibt immer Nachteile. Man muss für jedes MacBook-Größe eine entsprechende Dockingstation kaufen, sie ist nicht universell für jede Größe einsetzbar. Hat der Freund also nicht die gleiche MacBook-Größe, so wird das verbinden nichts. Angenehm ist jedoch, dass es die Dockingstation bereits für 60US-Dollar zu haben gibt, das sind umgerechnet etwa 45Euro.
YouTube Video: Video
Herstellerseite: Henge Docks
March 29 2010
iPhone: google Apps vs. MobileMe
Nach reichlich Überlegungszeit und viel Ausprobieren des iPhone, diversen Android Geräten und Palm Pre habe ich mich dann vor 4 Wochen für den Klotz von Apple entschieden. Nicht zuletzt, da die vorhandene „Infrastruktur“ in Form meines Macs irgendwie gut dazu passt und dank iCal und Adressbuch eine funktionierende Synchronisation von Adress- und Kalenderdaten möglich ist.
Die Anforderungen
Nachdem das Vorgeplänkel eigentlich schon ganz nett ist, hätte ich gern auch ein paar Highlights dessen, was google Android von Haus aus schon spendiert, solange man auch einen google Account sein eigen nennt: Push Services. Sprich: Online Synchronisation von Kalender- und Adressdaten sowie E-Mail Benachrichtigung; ohne das ich etwas dafür tun muss. Als Blackberry oder Windows Mobile Nutzer kommt man schon recht lange in diesen Genuss, vorausgesetzt der Arbeitgeber verfügt über die entsprechende Serverausstattung. Auch das iPhone bringt die entsprechende Unterstützung seit OS 2.0 mit.
Als einzelkämpfender Freiberufler habe und brauche ich nicht die Infrastruktur eines Exchange oder Blackberry Servers im Hintergrund, daher fallen beide Optionen an dieser Stelle schon aus.
Die Qual der Wahl: MobileMe, Google Apps
Was bringt den MobileMe denn so mitbringt: An erster Stelle die gewünschten Push Services und darüber hinaus noch ein paar nette Annehmlichkeiten wie Bilder- und Daten-Online-Storage, eine E-Mail Adresse für Push Mail, Fernzugriff um das iPhone zu orten, zu sperren oder zu löschen. Synchronisation zwischen Windows, Mac OS X und iPhone OS. Preis: 79 € für eine Einzelmitgliedschaft im Jahr.
Das wäre ich bereit zu zahlen, allerdings stört mich an diesem Angebot persönlich, noch eine E-Mail Adresse zu führen; die für mich aufgrund der Domain @me.com fast unbrauchbar ist. Eine eigene Domain in MobileMe zu migrieren sieht der Service leider nicht vor.
Google Apps: Kommt zunächst auch in einer kostenlosen Variante, die allerdings nicht die Sync Services für Mobile Endgeräte unterstützt. Dazu ist die Professional Edition von Nöten. Hier haben wir ebenfalls Push Services im Angebot (Microsoft Exchange Standard), die Möglichkeit eine eigene Domain als Standard und diverse andere Domains als Alias hinzuzufügen. Ansonsten umfasst das Angebot noch diverse Tools wie Sites, Docs, Videofreigaben und Groups, die zwar ganz nett aber in meinem Fall nicht so relevant sind. Insgesamt bietet Google 25GB für E-Mail plus 10GB für Sites pro Nutzer an. Pro Nutzer und Jahr bucht google 40 € von der Kreditkarte ab. Ebenfalls eines faires Angebot.
Die Entscheidung
Beide Angebote sind technisch nicht unbedingt einhundertprozentig vergleichbar. Apple bietet als Dreingabe noch reichlich schöne Funktionen. Interessant ist aus meiner Sicht noch der Online Storage (auch wenn ich schon zufriedener Dropbox Nutzer bin). google wertet im Gegensatz dazu noch seine Community Applikationen mit mehr Speicherplatz auf. Und von diesen nutze ich regelmäßig eigentlich fast nur Docs.
Jetzt kommt das große ABER: Die google Apps verwende ich in der kostenlosen Standard Version schon seit längerer Zeit und gerade die Möglichkeit, seine Daten aus den google Applikationen aktuell schon mit iCal und Adressbuch zu synchronisieren funktioniert recht ordentlich und zuverlässig. Daher waren die 40 Euro für das Update auf die Professional Version jetzt das Resultat.
Epilog
Seine Daten in der „Cloud“ zu haben, bereitete mir am Anfang auch reichlich Kopfschmerzen. Immerhin liegen Kontakte, E-Mails und Kalenderdaten bei einem „fremden“ Unternehmen und auf dessen Servern. Andererseits überwiegen meiner Ansicht nach mittlerweile die Vorteile. Trotzdem sollte man immer noch abwägen, welche Art sensibler Daten man der Cloud anvertraut und ab welchem Punkt Schluss ist.
December 29 2009
Warten auf’s iSlate
Wenn man in den letzten Wochen Gizmodo, TechCrunch, MacRumors, TUAW und Engadget verfolgt hat, überschlugen sich dort die Schreiberling mit Gerüchten um das herbeigewünschte und von den Fanboys schon im Voraus angebetete Tablet. Was genau daraus wird ist immer noch nicht klar. Aber gerade MacRumors.com ist immer ganze vorne dabei in der Spekulationsschlacht und gar nicht so selten haben sie in der Vergangenheit auch mal einen Treffer gelandet.
Sei es, wie es will: Januar ist der traditionelle Monat, in dem Apple gerne neue iPods vorstellt. Und wie es der Zufall so will, hat da jemand in San Francisco das „Yerba Buena Center for the Arts“ für gleich mehrere Tage Ende Januar gebucht.
Fassen wir mal aus diversen Quellen zusammen:
- Offensichtlich hat Apple den Markt an 10″ Touch-Screen-Panels und Flash Speicher leer gekauft. Letzteres ist weniger ungewöhnlich, da auch im iPhone und in den iPods mehrheitlich (bis auf den iPod Classic) Flash Memory verbaut ist.
- Von den einschlägigen, oben genannten Quellen wurden Patenteinreichungen Apples, teilweise 10 Jahre zurückreichend, hervorgekramt, die in so einem Tablett-Gerät schon gut passen würden. Hierzu passt auch das Gerücht, welches man in Cupertino schon seit Mitte der Neunziger Jahre an so einem Gerät herumschraubt, aber Apple Chef Steve Jobs nie eine Freigabe erteilte.
- Apple schrieb bereits vor einiger Zeit einige, wie auch immer privilegierte iPhone OS Softwareentwickler an, mit der Bitte sich darum Gedanken zu machen, ihre Applikationen auflösungsunabhängig zu gestalten.
- Apple nahm wohl in der jüngeren Vergangenheit Kontakt zu mehreren großen Verlagen auf, mit denen es dann auch wohl zu Gesprächen, wohlmöglich (sei’s getrommelt) auch zu Verhandlungen gekommen sein soll.
- iTunes 9 listete kurz nach seiner Veröffentlichungen tief in seinen Spezifikationen auf einmal ein neues Gerät mit dem Namen „iProd“ auf.
- Firma X, die zufälligerweise im gleichen Gebäude haust, in dem auch Apples Tochterunternehmen Y untergebracht ist, besaß die Frechheit, sich die Domain islate.com zu registrieren.
Was wird? Wer weiß das schon. Aber irgend etwas wird an der wilden Spekulationsorgie dran sein. Eines steht für mich aber fest: den Namen „iSlate“ finde ich weniger glücklich.
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