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May 13 2011
Entblößt: Apple steht vor „nackten Tatsachen“
Apples Mac OS galt bislang als ein stabiles Betriebssystem, fernab von Sicherheitsproblemen, die eine Bereitstellung von externen Virenschutzsoftware rechtfertigen würden. Anwender wiegen sich dementsprechend in Sicherheit und verlassen sich auf die Entwickler und Werbeaussagen.
Doch seit geraumer Zeit vermehren sich die Meldungen über sicherheitsrelevante Probleme, die Apple – Nutzer in Sorge bringen dürfte. Nach offiziellen Angaben kämen die Sicherheitsprobleme jedoch eher von Drittanwendungen, die der Anwender auf seinem Mac vorfindet. Die weit verbreitete iTunes – Software und der Safari – Browser sind dabei die Vorreiter in Sachen Sicherheitsdefizite.
Selbst der Sicherheitshinweis auf Apples Webadresse lässt vernehmen, dass „kein System zu 100 Prozent immun gegen jede Bedrohung ist“ und eine „Antivirenschutzsoftware zusätzlichen Schutz bieten“ kann.
Auch wenn derzeit Macs noch kein besonders attraktives Ziel für Hacker – Attacken sein mag, so wird sich das in naher Zukunft ändern. Als wohlhabend gelten Apple-Nutzer, denn die Computer sind in der Regel teurer als die Schnäppchen aus dem Elektromarkt. Ein lohnenswertes Geschäft für Hacker, sich diesem Nischenmarkt zu widmen.
Mit Einzug des iPads sowie des legendären iPhones wird Apple immer attraktiver für den Endverbraucher und die Anzahl der Anwender steigt.
Apple wird zwangsläufig seine Sicherheitsweichen stellen müssen, um nicht erschreckend festzustellen, langfristig den Anschluss zu verlieren. Der Erfolg Apples sollte nicht durch angreifbare Systeme verloren werden.

