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July 05 2011
Google+ Neues soziales Netzwerk?
Google+ ist das neue soziale Netzwerk des Suchmaschinengigant. Mit dem neuen System will Google die Vormachtstellung von Facebook angreifen. Kurz nach der Präsentation befindet sich Google+ derzeit noch in der geschlossenen Testphase. Deutsche User können sich bei Google vormerken lassen. Es steht derzeit noch nicht fest, wann Google weltweit zur Verfügung steht.
Ein Unterschied zu Facebook liegt bei der Verwaltung von Kontakten. Google+ organisiert die Kontakte in Kreisen, sogenannten Circles. Dabei lassen sich die Circles in verschiedene Gruppen einteilen, wie zum Beispiel, Familie, Freunde oder Kollegen. Die Gruppen können dabei beliebig benannt werden. Über die verschiedenen Gruppen lässt sich später steuern, wer ein bestimmtes Posting sehen darf. So lässt sich zum Beispiel ein Posting für Freunde einstellen, ohne dass dies für den Chef oder die Kollegen sichtbar ist. Bei Facebook wird ein Kontakt darüber definiert, dass der Nutzer mit diesem befreundet ist. Bei Google+ gibt es jedoch zwei Arten von Kontakten. Hierzu ein kleines Beispiel: Wenn Nutzer A den Nutzer B als Kontakt hinzufügt, so kann A alle öffentlichen Nachrichten und Updates von B einsehen. Umgekehrt kann B jedoch die Daten von A nicht einsehen. Dies entspricht dem System, welches man von Twitter her kennt. Zu einer Freundschaft im Sinne von Facebook kommt es erst, wenn auch der Nutzer B den Nutzer A bei sich hinzufügt.
Dieses System bietet einige Vorteile. So kann zum Beispiel eine bekannte Person jederzeit seine Fans über Neuigkeiten informieren, und trotzdem private Sachen auf einen bestimmten Personenkreis beschränken. Außerdem können falsche Postings wie sie in letzter Zeit bei Facebook öfters vorkommen nicht passieren. Wer bei Google+ eine Nachricht öffentlich stellt, muss zuerst genau eingeben, für welche Gruppe diese sichtbar sein soll. Ein weiteres Problem bei Facebook sind die unzähligen Statusmeldungen. Besonders, wer viele Freunde hinzugefügt hat, wird hiervon regelrecht überschwemmt und verliert dadurch den Blick für das Wichtige. Bei Google+ lassen sich die Statusmeldungen für jede Gruppe einzeln einsehen. So kann man sich zum Beispiel nur die neuen Meldungen der Familie ansehen. Bei Google+ lassen sich auch Inhalte mit Personen teilen, die keinem Kreis angehören. Selbst Menschen die gar kein Google+ Konto haben können informiert werden, indem man einfach deren E-Mail-Adresse manuell eingibt. Was bei Google+ außerdem sofort ins Auge fällt, ist das Fehlen von Spielen oder Drittanbieter Apps. Dadurch wird man nicht mit irgendwelchen Spieleanfragen überhäuft.
Als Fazit lässt sich sagen, dass Google+ eine sehr interessante Alternative zu Facebook darstellt. Besonders der verbesserte Schutz der eigenen Privatsphäre kann durchaus überzeugen. Ob deshalb jetzt eine Massenwanderung von Facebook zu Google+ stattfindet, darf jedoch bezweifelt werden.
June 21 2011
Netzbehörde vergibt nach sechsjährigen Verhandlungen neue Internetadressen
Der Ein oder Andere hat es bereits durch die zahlreichen Nachrichten mitbekommen: Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers ( kurz: ICANN ) vergibt nun neue Top-Level-Domains. Bis Ende 2012 sollen somit mehrere hundert Domainendungen geschaffen werden können.
Doch welcher Zweck soll damit erreicht werden, dass uns Internetanwendern besonders in der Anfangsphase verwirren wird? Einige Gründe sollen hier im Artikel aufgegriffen werden.
Einerseits wird die Neuerung zukünftig Unternehmen und Organisatoren dazu befähigen, Endungen wie beispielsweise .apple oder .google in der Netzwelt zu sichern. Startbeginn für die Bewerbungsphase ist voraussichtlich Anfang 2012. Einige Voranmeldungen werden in Einzelfällen jedoch bereits jetzt entgegen genommen, wie externe Stellen berichteten. Die Gebühr beträgt dabei „schlappe“ 185.000 Dollar ( bei der aktuellen Kurslage sind dies umgerechnet etwa 125.000 Euro ). Der eigentliche Bewerbungsprozess umfasst 360 Seiten und soll verhindern, dass Kriminelle die neuen Domains sichern können. Markenrechte sollen insbesondere bei der Bewerbungsphase geprüft werden.
Andererseits sind die meisten aktuellen Domainnamen bereits vergriffen, sodass es Sinn macht, hier eine weitere Erweiterungsmöglichkeit anzubieten. Die neuen Domains werden dabei nach Themen kategorisiert, so hieß es bei der Verkündung dieser Nachricht. Geografische Endungen wie .africa; Industrienamen wie .mercedes; oder Volkszugehörigkeitshinweise sind denkbar. Vizepräsident Kurt Pritz von ICANN gab nach dem Treffen in Singapur den Journalisten die Auskunft, dass eine finanzielle Unterstützung für Entwicklungsländer bereitgestellt wird, denen die Mittel für die Gebühr oder technische Kenntnisse fehlen.
Man munkelt bereits jetzt, dass die Pornoindustrie sich einige Endungen sichern wird und hier lukrative Geschäfte wittert.
Wir stellen fest, dass eine Erweiterung in dieser Richtung schon längst überfällig ist. Doch ob der eigentliche Internetanwender diese Veränderung akzeptiert und nutzt, wird erst nach einiger Zeit messbar sein. Gerade hinsichtlich Betrugsversuche und kriminellen Handlungen sind die Bedenken trotz intensiver Prüfung verständlich.
June 01 2011
Skype im Fokus der Medien
Kostenlos telefonieren – ein Traum von vielen Mobilfunkanwendern, die über hohe Rechnungen beklagen oder pauschale Flatrates noch zu teuer sind. Doch seit langem ist dies mit Skype über VOIP Telefonie zwischen registrierten Nutzern möglich. Der Dienst stellt nun auch zukünftig die Weichen in Richtung des Mobilfunksektors, wie externe Quellen berichteten.
Erst kürzlich beendete Skype die Open-Source- Partnerschaft mit Asterisk-Projekt und wurde vom redmonder Softwareunternehmen Microsoft übernommen. Das ein oder andere Verbindungsproblem wurde zudem korrigiert und scheinbar lässt sich der Dienst wieder Problemlos nutzen. Wären da nicht die neusten Schlagzeilen, die die Anwender verunsichern.
Skype installiert Software ohne Einwilligung der Anwender
Das letzte Update von Skype hatte es in sich: Aufgebrauchte Nutzer berichteten im Skype-Forum von einer unerwünschten Installation der Software „Easybit Games Go“. Selbst die aktive Ablehnung des Anwenders führte dazu, dass die Software sich in die Registry einnistete und ein Programmordner erstellt wurde. Die Unternehmensversion von Skype sei dabei nicht betroffen, denn diese Variante enthält nicht die entsprechende Extrafunktion.
Laut EasyBits handelt es sich bei dem Tool nicht um Malware, dennoch ist zweifelsohne fraglich, warum die Software auf üblichem Weg nicht deinstalliert werden kann, sondern das vom Entwickler bereitgestellte Extraprogramm für die Entfernung benötigt wird.
Skype hat das extra Update bereits abgeschaltet und EasyBits entschuldigt sich mit den Worten, es sei ein Fehler in der Benutzeroberfläche gekommen, die zu dieser Zwangsinstallation führte.
Der angegebene „Software-Fehler“ kommt dem EasyBit – Unternehmen zugute, denn wie Spiegel online berichtete, stieg die Anzahl der Spieler von ca. 850.000 auf beachtliche 7 Millionen.
Sicherlich ist seit Jahren Skype ein beliebter Dienst für kostenlose Gespräche über Grenzen hinweg, doch die aktuellen Schlagzeilen verunsichern die Anwender unnötigerweise. Wird der Dienst aufgrund der Übernahme gebührenpflichtig oder werden neue Refinanzierungsmöglichkeiten wie das Pay-per-Install – Prinzip gesucht?
Wir dürfen gespannt sein, wie sich Skype in nächster Zeit entwickeln wird.
May 16 2011
Wenn Cloud Anbieter mit dem Datenschutz spielen…
Erst vor wenigen Stunden berichteten externe Stellen um Datenschutzproblematiken beim weltbekannten Dienst Dropbox. Der beliebte und kostengünstige Webdienst Dropbox ist ein Onlinedatenspeicher um seine Dokumente, Fotos oder Musikclips zu sichern und mit dem man komfortabel Dateien von unterschiedlichen Computern synchronisieren kann.
Schon länger gibt es Diskussionen darüber, wie sicher solche Cloud-Anbieter sind und wie sie die Datenschutzregeln umsetzen. Mit Teils erschreckendem Ergebnis.
Nun hat der IT Blogger und US – Sicherheitsforscher Christopher Soghoian bei der US Behörde Federal Trade Commission ( kurz: FTC ) Beschwerde eingereicht: Dropbox hat wissentlich gegen die eigenen Werbeaussagen gehandelt, denn Mitarbeiter haben trotz Gegenaussage Zugriff auf die dort hinterlegten Dateien. Entsprechend der Rechtslage haben ebenfalls US Sicherheitsbehörden Einsicht auf alle Nutzerdaten. Die Übertragung auf Smartphones ist zudem nicht verschlüsselt über das HTTPS-Protokoll geschehen, denn die Schutzmechanismen fehlten gänzlich.
Der Anbieter hingegen sieht die Angelegenheit eher gelassen und passte erst kürzlich seine durchaus verwirrenden Nutzungsbedingungen an. Ein unfairer Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen Mitbewerbern, die in kostenintensiven Sicherheitsmechanismen investieren, um die Daten vor Hackern und jeglichem unautorisierten Zugriff zu schützen.
Drum prüfe wer sich bindet:
Cloudlösungen sind voll im Trend und entlasten heimische Ressourcen, die anderweitig genutzt werden können. Bei der Vielzahl an Anbietern sollte nicht letztlich der Preis ausschlaggebend sein, wenn sensible Dokumente gesichert werden sollen. Zudem haben ausländische Anbieter andere gesetzliche Bestimmungen, die mit dem deutschen Recht nicht zwangsläufig übereinstimmen müssen. Ein Blick ins Kleingedruckte ist mehr als Pflicht.
Wer seine Daten geschützt sehen will, muss zwangsläufig solche Dienste meiden oder auf eine eigene sichere Verschlüsselung achten. Dafür empfiehlt sich das Tool Boxcryptor oder die in den Computerzeitschriften getesteten Softwarelösungen.
Im Fall Dropbox können wir nur hoffen, dass Sie durch die Beschwerde die Segel reißen und mit Bedacht Ihr Angebot anpassen werden.
April 27 2011
Tag des geistigen Eigentums – Cracks, Schwarzkopien & illegale Downloads
Schnell und einfach lassen sich Musikstücke und andere Softwareprodukte auf fragwürdige Weise „aus dem Netz ziehen“. Die Hemmschwelle um auf diversen Tauschbörsen urheberrechtliches Material zu verbreiten und auf „Knackprogramme“ zurück zu greifen ist bei einer nicht unerheblichen Anzahl von Internetanwendern eher gering.
Anlässlich des diesjährigen Tag des geistigen Eigentums wurde eine neue Forsa-Umfrage seitens des IT-Branchenverbandes BITKOM veröffentlicht. Aus dieser geht hervor, dass bereits 14 Prozent der Anwender illegal Musik, Filme und Software aus dem Internet geladen haben. Gerade die Angabe von jüngeren Anwendern im Alter von 18 bis 29 Jahren zeigt deutlich, dass strafrechtliche Verfolgung nicht die gewünschte Ergebnisse liefern, denn hier hat jeder Dritte bereits Erfahrungen mit Softwarepiraterie und illegalen Downloads gemacht.
Wie bei jeder Umfrage ist die Dunkelziffer nur schwerlich feststellbar und die Enthaltung zur Beantwortung der Frage mit 13 Prozent nicht wirklich Schlussreif.
Die Zahlungsbereitschaft für gute Inhalte ist durchaus vorhanden, wenn entsprechend einfache Downloadangebote verfügbar sind. Letztes Jahr wurden allein 390 Millionen Euro im Downloadbereich verzeichnet.
Die Verletzung von Urheberrechten ist kein Kavaliersdelikt – dies sollte sicherlich allen bekannt sein. Doch nicht nur die strafrechtlichen Konsequenzen drohen, wenn auf illegale Weise Filme, Musikstücke und Softwareprogramme beschafft werden.
Malware, Trojaner und andere Schadprogramme sind auf diversen Tauschbörsen und anderen Plattformen immer häufiger anzutreffen. Getarnt als Hollywood – Filme, freizügigen Bildern und nützlichen Softwaretools werden diese immer wieder unter die ahnungslosen Downloader gebracht und infizieren den heimischen Computer.
Die Gefahr: Der Computer wird von Cyberkriminellen unter Kontrolle gebracht und für deren Machenschaften missbraucht.
Ein Grund mehr, sein Computersystem frei von Cracks, Keygens und illegalen Kopien zu halten.
April 20 2011
Jobbörsen im Internet – der Griff ins Klo
Outsourcing ist derzeit in aller Munde: Die Auslagerung von kompletten Prozessen oder Teilaufgaben ist hoch im Trend und schwappt vermehrt auch in heimischen Büros hierzulande über. Internetunternehmer und Gewerbetreibende freuen sich über die willkommende Unterstützung im Tagesgeschäft.
Outsourcing macht auch häufig Sinn. Kosten können reduziert werden und fehlendes Know How wird durch externe Fachkräfte kompensiert. Der Unternehmer kann sich vollkommen aus sein Kerngeschäft konzentrieren und zeitraubende Aufgaben – die unter Umständen nicht direkt an der Umsatzgewinnung beteiligt sind – werden gekonnt weitergeleitet.
Die Suche nach geeigneten Geschäftspartnern erweist sich allerdings manchmal als „nicht ganz einfach“, so wie ich es bereits vor einiger Zeit hier auf yenodio berichtet habe.
Jobbörsen wie fernarbeit.net, texterjobboerse.de, couchjobber.de, bloggerjobs.de und Co. sind dabei häufig erste Anlaufstelle, um einige unkritischen Aufgaben auszulagern. Die Ausschreibung der Aufträge erfolgt ziemlich rasch und ist mit einer „redaktionellen“ Überprüfung verbunden. Eine gültige E-Mailadresse genügt und der Text ist online gestellt.
Ist die Ausschreibung öffentlich, so trudeln bereits auch die ersten Bewerber ins E-Mailpostfach ein. Bewerber, die erst Fuß fassen möchten auf dem freien Markt oder nebenher etwas verdienen, sind keine Seltenheit. Der Hinweistext hinsichtlich einer Rechnungsstellung ist schon fast obligatorisch. Doch durchaus sind einige interessante Bewerbungen dabei, die auch zu einer konkreten Auftragsvergabe führen.
Allzu hohe Qualitätsansprüche sollte man jedoch nicht haben, denn die Durchführung der Aufträge ist nicht selten mit Nacharbeit verbunden. Nicht seltener bleibt nach Vergabe des Auftrags und mehrmaliger Kontaktaufnahme eine Rückinformation aus und der Auftrag wird erst gar nicht bearbeitet. Von einer langfristigen Zusammenarbeit ganz zu schweigen.
Doch auch seitens der Auftragnehmer ist es hier nicht leicht, lukrative Aufträge zu finden. Häufig anzutreffen sind Angebote auf unterstem finanziellem Niveau.
Fazit: Um freie Kapazitäten als Auftragnehmer zu füllen oder zeitweise neue Aufträge zu generieren, ist ein Besuch der genannten Jobbörsen durchaus sinnvoll. Als Auftraggeber mit dem entsprechenden Qualitätsanspruch sind virtuelle Assistenten wie free-days.de, strandschicht.de, mein-virtuellerassistent.com und Co erstrebenswerter – jedoch auch zu höheren Konditionen.
Bleibt abzuwarten, wie sich hier die Branche weiter entwickeln wird.
April 18 2011
Flattrs Durchbruch? – Peter Sunde zieht Resümee
Erst letztes Jahr wurde der neue Bezahldienst auf der re:publica vorgestellt und sorgte in der Bloggergemeinde für viel Wirbel. Kein Wunder, denn einen freiwilligen Bezahlsystem wie Flattr gab es bis dato nicht, sodass die Einnahmen des Bloggers einzig mit Werbeanzeigen oder komplett aus kostenpflichtigen Diensten möglich war.
Selbst hier auf yenodio.de wurde kurzerhand dem neuen Trend gefolgt und das freiwillige Bezahldienst eingebunden. Auch taz und WikiLeaks haben die Integration von Flattr vorgenommen.
Auf der diesjährigen re:publica versprach Peter Sunde zahlreiche Verbesserungen beim Micropayment-System. Gerade im deutschprachigen Raum sei die Nutzung noch in den Kinderschuhen und durchaus Potenzial nach oben zu verzeichnen. So berichten kritische Blogger durchaus von konstant niedrigen Ausschüttungen. Das soll sich zukünftig ändern. Flattr wurde aus diesem Grund nun in deutscher Sprache herausgegeben.
Auch die Nutzung in einem Twitter-Account soll seid Mai 2011 möglich sein, so berichten einige externe Quellen.
Wie funktioniert eigentlich Flattr?
Pro Monat ist ein selbst gewählter Beitrag als Guthaben aus sein Flattr – Account einzuzahlen. Besucht der Internetuser nun einen Blog und klickt auf den eingebundenen Flattr-Button, so wird der Betrag dem Blogger gutgeschrieben. Klickt der Internetuser auch auf anderen Blogs den Button zur freiwilligen Bezahlung, so wird das Guthaben an alle angeklickten Flattr Button – Betreiber in gleichen Teilen ausgeschüttet.
Die Integration in den meisten Blog und CMS Systemen ist per API möglich. Darunter WordPress, Drupal, Typo und Joomla. Auch die Forensystemen wie vBulletin und PhpBB3 kommen nicht zu kurz.
Ist Flattr nun eine Revolution oder bleibt diese doch nur eine gute Idee? Wir dürfen gespannt sein, was der schwedische Anbieter zukünftig bieten wird.
April 16 2011
Neugierige Kinder im Internet – Chance und Risiko zugleich
Immer früher greifen Kinder auf neue Medien wie Handys und das Internet zurück, um sich mit Schulfreunden auszutauschen oder einfach nur die freie Zeit damit zu verbringen, Browserspiele zu meistern und Videoclips anzuschauen.
Doch das Medium Internet ist seid langem kein Spielplatz für Kinder oder Jugendliche. So lauern nicht nur Viren und andere üble Schadprogramme im World Wide Web, die den Computer gefährden, sondern Pädophile suchen gezielt nach jungen Websurfern, um das Vertrauen zu gewinnen und für Ihre Absichten zu missbrauchen.
Dabei gehen diese Personen immer raffinierter zu Werke und die ahnungslosen Kinder fallen schnell auf diese Maschen herein.
Schnell kommt man zum Schluss, dass Internet für die Sprösslinge komplett fern zu halten, doch unsere moderne Gesellschaft erfordert bereits im Schulalter einiges an Schreibarbeit an der Tastatur. Gänzlich lässt es sich nicht vermeiden, den Gebrauch von Computer, Handy und Internet gewähren zu lassen.
Laut aktuellen Studien sind bereits die Hälfte unserer schulpflichtigen Kinder im Internet unterwegs. Anfangs liegt das Hauptaugenmerk noch auf das Spiele spielen, Videos anzuschauen oder einfach Musik zuhören. Mit steigendem Alter werden die Interessen jedoch verlagert: Soziale Netzwerke, Chats und virtueller Austausch und Selbstdarstellung sind in der Tagesordnung an erster Stelle.
Das Internet ist fester Bestandteil für Hausaufgaben oder andere Rechercheaufgaben geworden. Chance für eine weitreichende Bildung des Kindes, doch glauben Sie wirklich, dass die Suchwörter „Hausfrauen“ oder „Hündchenstellung“ in der erfolgreichsten ( meist genutzten ) Suchmaschine der Zeit die gewünschten Inhalte für unsere Sprösslinge sind?
Wie gut, dass wir vermehrt auf spezielle Softwareprodukte zurückgreifen können. So gibt es bereits zahlreiche Möglichkeiten, das Internetmedium kindgerecht einzugrenzen. Die Nutzung dieser Filtersysteme und technischen Tools macht durchaus Sinn. Erst kürzlich wurde auf der Cebit ein neues Produkt vorgestellt: dolphinsecure von der Firma Dolphin Media Germany AG aus Berlin.
Die Innovation liegt dabei in einem speziellen Anmeldeverfahren für Kinder, dass mit Hilfe eines Fingerabdruckscanners realisiert wird. So wird sichergestellt, dass in der „Kindergemeinde“ erwachsene Personen ausgeschlossen werden. Die Filtersoftware ruft dabei stets nur geprüfte und kindgerechte Inhalte auf oder Inhalte, die von den Eltern genehmigt worden sind. Hierfür gibt es einen speziellen passwortgeschützten Bereich für Eltern.
Mit Dolphin Secure lernen Kinder surfen – und das mit Sicherheit, so verspricht uns der Hersteller. Wir dürfen gespannt sein, welche interessanten Neuerungen uns noch erwarten.
February 28 2011
Intels Thunderbolt – Das USB 2.0 von Morgen?
Schneller, Besser, Einfacher
Bei Intels lang erwarteter „Light Peak Technologie“, jüngst auch unter dem Begriff „Thunderbolt“ bekannt, bestand seit längerem Klarheit darüber, dass es in naher Zukunft in den ersten Endverbrauchergeräten zur Anwendung finden dürfte, nun hat sich Intel zu Wort gemeldet und detailliertere Termine bekanntgegeben.
Die sogenannte „Thunderbolt-Technologie“ war bereits im Jahre 2009 auf dem Intel Developer Forum vorgestellt und beworben worden. Man versprach verbesserte Benutzerfreundlichkeit durch schnelleres Arbeiten und größere Platzersparnis, da „Thunderbolt“ mehrere Anschlüsse vereint und ihren Datenverkehr imminent beschleunigt.
Was ist Thunderbolt, wie schnell ist es und wie bekomme ich es?
Unter dem Markennamen „Thunderbolt“ vermarktet der Chiphersteller Intel seine aktuelle und, im Vergleich zu dem weit verbreiteten USB-Anschluss, als revolutionär zu bezeichnende Input/Output – Technologie. Thunderbolt soll den USB-Anschluss und weitere Ein- und Ausgänge an einem PC durch einen einzigen, standardisierten Anschluss ersetzen, über den dann sämtlicher Datentransfer stattfinden wird. Es wird also an den Geräten von Morgen ein neuer Anschluss zu finden sein und viel Platz für andere Zugänge entstehen, da USB und Co. verschwinden.
Die Entwickler von Thunderbolt versprechen dem Verbraucher eine maximale Datengeschwindigkeit von bis zu 10 Gbps, was gegenüber der maximalen Geschwindigkeit von USB 2.0, nämlich 480 MBps, eine enormen Verbesserung bedeutet. Da der neue Anschluss beidseitig ist, können, bei einer derzeitigen, theoretischen Kapazität von 40 GBps (20 Upstream – 20 Downstream), gleichzeitig Daten gesendet wie empfangen werden, was die Arbeitseffizienz der Geräte deutlich steigern dürfte. Vorsichtige Prognosen der Entwickler sagen bereits voraus, dass die „Thunderbolt“-Technologie eines Tages wohl mit bis zu 100GB pro Sekunde betrieben werden könne.
Kurz und knapp: Thunderbolt ist bis zu dreimal schneller als das theoretische Maximum von USB 3.0, 20 Mal schneller als USB 2.0 und 12 Mal schneller als FireWire 800.
Wow, aber wie bekomme ich Thunderbolt? Ganz einfach: Kaufe dir einen neuen MacBook Pro und du wirst ab sofort mit Thunderbolt arbeiten können. Für alle anderen, die auf europäischen Boden unterwegs sind, dürfte es noch einige Monate dauern, bis die ersten „non-Apple“ PCs mit der neuen Technologie auf den Markt kommen.
February 26 2011
MacBook Pro – Apple besticht mit Leistung
In den letzten Monaten des vergangenen Jahres wurden für die neue Generation des MacBook Pro nur geringfügige Verbesserungen prognostiziert. All diese Skeptiker und weisen Voraussager wurden mit Vorstellung des neuen MacBook Pro eines besseren belehrt. Das neue MacBook wurde optisch nur unwesentlich verändert, doch die technischen Verbesserungen sind umso bedeutender. Apple arbeitete bei der Entwicklung, wie schon von der letzte Generation gewohnt, mit dem amerikanischen Chip-Hersteller Intel zusammen. Eine Zusammenarbeit, die dem solventen Käuferkreis einen deutlichen Leistungsschub bringen dürfte.
Wer bereit ist für das neue 13-Zoll MacBook Pro 1499 Dollar, also etwa 1100 Euro, auf den Tisch zu legen, der wird einen, brandneuen und gerade erst vorgestellten, Intel Dual-Core i7 Prozessor mit 2,7 GHz, eine 500 GB Festplatte, 4GB Arbeitsspeicher und eine Intel HD 3000 Grafikkarte erhalten. Trotz technisch rundum erneuerter Basis, bleibt die Bildschirmauflösung bei 1280×800 Pixel, was diejenigen eher enttäuschen wird, die häufig mit Bild- und Videobearbeitungsprogrammen zutun haben.
All jenen, die das MacBook auch für intensiveres Gaming nutzen wollen, sei gesagt, dass neue Spiele wie Call of Duty 4 zwar spielbar sind, man jedoch merkt, dass das 13-Zoll MacBook hier an seine Grenzen stößt. All diejenigen, die sich hiermit nicht zufrieden geben, müssen auf das 15- oder 17-Zoll-MacBook-Pro zurückgreifen, die neben High-End-Grafikkarte zusätzlich mit einem Quadcore-Prozessor ausgestattet sein werden.
MacBook Pro, 15-inch, 2.2GHz quad-core Core i7
Ähnlich wie das 13-Zoll MacBook hat sich die 15-Zoll Version äußerlich kaum verändert, doch auch hier sind die Neuerungen in der Hardware umso interessanter. Statt einem 2,7 GHz schnellen Dual-Core-Prozessor wurde das MacBook Pro 15-Zoll mit einem 2,2 GHz schnellen QuadCore-Prozessor der i7-Reihe ausgestattet. Die Festplattenkapazität liegt mit 750 GB um einiges höher als die im 13-Zoll-Modell. Besonders in Sachen Grafik und Darstellung wurde beim 15-Zoll-MacBook deutlich nachgelegt.
Statt einer Intel HD 3000 findet man hier eine AMD Radeon HD 6490M, mit der sich hochauflösende Spiele, wie Civilization V, ohne Probleme und äußerst flüssig darstellen lassen. Bei einer Auflösung von 1440 x 900 Pixeln wird auch das Arbeiten mit Video- und Fotoprogrammen gegenüber der kleineren Version deutlich erleichtert. Hiermit lassen sich dann nicht nur Videos leichter bearbeiten, die über die ebenfalls neue HD-Webcam aufgenommen wurden.
February 19 2011
Developed in China – Lenovo steigert Absatzzahlen deutlich
„Asia comes“
Positive Konjunkturdaten aus dem asiatischen Raum waren in den vergangenen Jahren alles andere als eine Seltenheit. Oftmals wuchsen die fernöstlichen Märkte unvermindert, während sich die Kurse in westlichen Sphären auf Talfahrt befanden. Langsam aber sicher scheint China seiner angestrebten Rolle als alleinige Vormacht im asiatischen Raum gerecht zu werden. Erst letzte Woche war offiziell, was schon lange erahnt worden war – China hat Japan von Platz zwei der größten Wirtschaftsmächte verdrängt.
Diese Nachricht als bahnbrechende Neuigkeit zu bezeichnen wäre naiv, dennoch zeigt es eins: China ist seine Rolle als preiswerter Hersteller von westlichen Industriegütern satt, man will selber erfinden, entwickeln und zur Marktreife führen. Besonders im Bereich der Elektrotechnik wurden enorme Fortschritte gemacht. Bestes Beispiel hierfür ist der Computerhersteller Lenovo, dessen Sitz in Hong Kong zu finden ist.
Rekordzahlen zum Jahreswechsel
Die Ende Dezember vorgestellten Quartalszahlen offenbarten eine rasante Gewinnzunahme von etwa 25 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Simultan zu dem rasanten Gewinnzuwachs, konnten die chinesischen Computerbauer ihren Umsatz um 22 Prozent von 4,7 Milliarden auf 5,8 Milliarden Dollar deutlich steigern.
Noch bedeutender als die bloßen Geschäftszahlen, war jedoch die Tatsache, dass Lenovo seit fünf Quartalen am Stück die besten Wachstumszahlen, verglichen mit den fünf größten Konkurrenten, aufweisen konnte. Dies mag vor allem an einem überwältigenden Marktanteil von 32,2 Prozent im heimischen Geschäft liegen, dennoch trugen auch deutlich gesteigerte Exportzahlen zur positiven Entwicklung bei.
„Innovation sells“
Lenovo CEO Yang Yuanqing führte den kometenhaften Aufstieg seines Unternehmens vor allem auf jüngste Investitionen in dem Bereich „mobiles Internet“ zurück, die den Absatz von unternehmenseigenen Smartphones im vergangenen Quartal nahezu verdoppelten. Trotz aller Freude über die jüngst veröffentlichten Zahlen, warnte Yuanqing jedoch auch vor ausbrechender Euphorie, da die wirtschaftliche Entwicklung der westlichen Absatzmärkte noch mehr als unsicher sei.
Sieht man von den angesprochenen Unsicherheiten auf den westlichen Märkten ab, so steht der weiteren Entwicklung von Lenovo rein gar nichts im Wege – im Gegenteil. Durch strategisch kluge Investitionen in den Bereichen Tablets, Smartphones und mobiles Internet konnte Lenovo seine Vorreiterstellung in diesen Segmenten stärken. Gelingt es dem Konzern diese Innovationen auch in den USA und Europa zur Marktreife zu bringen, so dürfte sich neben Apple, HTC und Co. bald noch ein Hersteller in den Läden der Mobilfunkanbieter einfinden.
February 12 2011
Verspätete Frühlingsgefühle – Überarbeitetes MacBook Air wohl im Sommer
Apple verlängert Zusammenarbeit mit Intel
Laut mehrerer Quellen aus dem englischsprachigen Raum soll Mitte des Jahres eine technisch aktualisierte Version des MacBook Air auf den US-amerikanischen Markt kommen. Begehrteste und gleichzeitig bedeutsamste Veränderung dürfte der Umstieg auf den neuesten Intel Prozessor namens „Sandy Bridge“ sein.
Trotz der Tatsache, dass Intel der jüngsten Vergangenheit vermehrt massive Probleme in der Fertigung des Chipsatzes beklagen musste, ist man von Unternehmensseite unvermindert davon überzeugt, dass man den Prozessor ab Mitte des Monats wieder in voller Stückzahl ausliefern könne. Das dürfte den Verantwortlichen von Apple gerade Recht kommen, nachdem aus unternehmensnahen Kreisen durchgesickert war, dass das neue MacBook wohl schon im Juni dieses Jahres auf den Markt gebracht werden soll. Apple steht anscheinend zu seinen Hardwarelieferanten.
Technisch deutlich nachgerüstet
Statt des Intel Core 2 Duo, der schon bei Markteinführung vor drei Jahren verwendet worden war, setzt Apple bei der neuesten Variante des MacBook Air auf eine deutlich verbesserte Prozessorperformance bei gleichbleibender Größe. Der neuartige Sandy Bridge Prozessor ist dem vorhergegangenen Core 2 Duo Prozessor, der auch im MacBook und im MacBook Pro verbaut worden ist, um zwei Generationen voraus, was vor allem bei Freunden von Foto, Film und Multimedia-Anwendungen für einen flüssigerem Arbeitsablauf sorgen dürfte.
Ebenfalls wird in der Szene gemunkelt, dass bereits im März eine überarbeitete Version des MacBook Pro auf den Markt kommen soll, wobei noch nicht abschließend verlautbart wurde, ob es auch den neuen Sandy Bridge Prozessor nutzen wird. Generell ist jedoch davon auszugehen, dass sich der neue Intel Prozessor langfristig bei den Herstellern durchsetzen wird, da er die Leistungsfähigkeit des Gerätes deutlich verbessert und gleichzeitig verhältnismäßig günstig in der Herstellung ist.
Bis das neue MacBook Air in den deutschen Elektronikmärkten die Regale füllen wird und zu welchem Preis, steht noch in den Sternen. Das es bei Apple für volle Kassen sorgen dürfte, ist, angesichts der vergangenen Verkaufszahlen jedoch nur noch Formsache.
January 31 2011
Ist jetzt der richtige Zeitpunkt für den Laptop-Kauf?
Die immer gleiche Unentschlossenheit
Angebote über Angebote in der täglichen Zeitungsbeilage, immer neue Schnäppchen bei Amazon, Saturn, MediaMarkt und Co. und stets stellt sich die Frage: „Jetzt zuschlagen oder lieber auf bessere Komponenten warten?“. Genau diese Frage stellt sich jeder, der beabsichtigt, seinen veralteten Laptop gegen ein modernen, flexibleres MacBook oder Netbook einzutauschen.
Ob es um die Anschaffung eines neuen MacBook geht oder man sich schlicht und einfach fragt, ob es derzeit Sinn macht, sich ein Netbook für knapp 300 Euro anzuschaffen.
Grundsätzlich sind die Preise variabel wie noch nie. Durch die Fülle an Anbietern im PC-Geschäft und den damit verbundenen, stets zunehmenden Konkurrenzkampf, können Preise innerhalb von zwei Wochen deutlich sinken. Beinahe jede Woche wird irgendwo auf der Welt von einem beliebigen Hersteller ein neues, angeblich rundum erneuertes Gerät vorgestellt, das alle bisherigen Geräte in den Schatten stellen soll. Nimmt man sich all diese Gerüchte und Tatsache stets voll zu Herzen, so hat man höchstwahrscheinlich in fünf Jahren noch nicht den Weg zum Elektronikfachmarkt gefunden.
Besser geht’s immer
Generell erscheint es einem jeden, der seinen Laptop oft und unbedingt mitnimmt, sinnig sich um die Anschaffung eines Netbooks zu kümmern. Der Zeitpunkt erscheint ebenfalls günstig, da sich die Preise für eben diese Geräte seit Monaten im Sinkflug befinden.
Klar ist auch, dass es nie einen perfekten Zeitpunkt gibt, an dem man das beste Netbook aller Zeiten zu einem sensationell günstigen Preis ergattern kann, da zwei Wochen später ein in Nuancen verbessertes Gerät auf den Markt kommen wird. Die derzeit gebräuchlichste Prozessorkomponente für Netbooks ist ohne Zweifel die „i-Serie“ von Intel. Durch die deutlich verbesserte Leistungsfähigkeit, den geringeren Stromverbrauch und die, auch für anspruchsvollere Aufgaben geeignete, integrierte Grafikkarte, wird sich die „i-Serie“ wohl langfristig durchsetzen.
Fest stehen tut auch, dass erst gegen Mitte des Jahres die noch leistungsfähigeren „Dual Core“ – Varianten in die 13-Zoll-Netbooks Einzug erhalten werden. Doch gerade hier gilt – Besser geht immer.
Wenn wir uns nie für ein momentan verfügbares und sinnig erscheinendes Produkt entscheiden, dann werden wir uns wahrscheinlich noch Monate und Jahre den Kopf darüber zerbrechen, wann denn endlich der perfekte Zeitpunkt gekommen ist, um sich ein neues Gerät anzuschaffen. Das gilt nicht nur bei Netbooks, sondern bei allen elektronischen Geräten, die in einem gewöhnlichen Haushalt zu finden sind.
Der richtige Preis ist entscheidend
Wurde die einleitend beschriebene Unentschlossenheit überwunden, so sollte sich jeder ausgiebig mit den Preisen beschäftigen. Ruhig mal das Online-Angebot ausdrucken und damit zum Händler vor Ort gehen. Vielleicht geht der ja dann ein paar Euro mit dem Preis nach unten und für den Garantiefall muss nicht der aufwendige Weg über Post und Co. gewählt werden.
November 13 2010
Sicherheitslücken in Android-Handys
Mittlerweile ist die Nachricht herumgegangen wie ein Lauffeuer: Android hat einer US-Studie zufolge mehr als 88 Sicherheitslücken! Die Coverty Studie konnte in Googles Mobilbetriebssystem Android insgesamt sogar 359 Sicherheitslücken ermitteln, von denen allerdings 88 als sehr gravierend einzustufen sind. Sie könnten sogar Sicherheitsprobleme, Datenverlust oder einen Systemabsturz verursachen. Welche das genau sind, möchte man allerdings erst Anfang Januar 2011 veröffentlichen. Diese Zeit soll den Android-Entwicklern nun gegeben werden, um die Sicherheitslücken zu stopfen.
Derzeit besteht also für die Android-Handys noch größte Gefahr schnell gehackt und mit Schadsoftware infiziert zu werden. Empfindliche Daten und Emails könnten gecrackt und an falsche Hände gelangen. Eine Vorstellung, die den meisten Besitzern eines Android-Handys die Haare zu Berge steigen lässt. Auch wenn Experten meinen, dass Android ein grundsätzlich besonders sicheres Betriebssystem sei, kann das die Hiobsbotschaft wenig mildern.
In den USA sind bereits fast gleich viel Android-Handys im Umlauf, wie die beliebten Apple iPhones. Im dritten Quartal diesen Jahres wurden sogar mehr Android-Handys als iPhones in USA verkauft. Weltweit ist ungefähr jedes vierte Smartphone ein Android-Handy. Doch Google greift nun zur Gegenwehr an. Mit bis zu 3133 US-Dollars Prämie auf das Finden von Sicherheitslücken bei Google Diensten, versucht der Internetgigant nun seine Kunden als potentielle Helfer einzusetzen. Schafft Vertrauen und zeigt Loyalität. Jedenfalls erhofft sich das Google. Doch leider hilft das noch nicht, das bereits bestehende Problem zu lösen.
Bleiben wir gespannt, wie schnell die Android-Entwickler die Bugs (Fehler) in der Software beheben können. Fakt ist: Google sorgte damit erst einmal für Negativ-Furore.
October 21 2010
WeTab – ein kleiner Hoffnungsschimmer?
Nach der verpatzten Markteinführung des prognostizierten „iPad-Killers“ und des allgemeinen Trubels über das WeTab – Gerät, stellt der Hersteller nun endlich sein erstes großes Update zur Verfügung.
Das Update wird automatisch installiert, sobald sich das Gerät in einem Wlan-Netzwerk einwählt und eine bestehende Internetverbindung verfügt.
Dabei werden zahlreiche Probleme beseitigt ( so hofft man ) und das versprochene Multitouch wird funktionstüchtig sein. Doch weiterhin werden nicht alle Funktionen zur Verfügung stehen, so dass zu hoffen bleibt, dass die Probleme in naher Zukunft beseitigt werden. Weitere Updates zur Verbesserung des „Beta“-Gerätes sollen in kurzen Intervallen folgen.
Eigentlich sollte man über dieses Thema kein Satz, noch geschriebenes Wort wechseln. Nach der „Pleite“ und des Amazon-Skandals des letzten WeTab – Geschäftsführer Helmut Hoffer von Ankershoffen sind die Tabletenthusiasten enttäuscht. Mehr als enttäuscht, so dass die ersten Nutzer bereits ihre erworbenen Tabs retourniert haben. Ein Produktlaunch der Kategorie „Desaster“.
Nachfolger Tore Meyer ( Geschäftsführer ) gab an, zahlreiche Rückmeldungen von Kunden erhalten zu haben und hat entsprechende Verbesserungen veranlasst:
- HDMI soll nun in allen Auflösungen inklusive Audio funktionieren
- Endgeräte sollen über Bluetooth nun einwandfrei erkannt werden
- Optimierung der Touchbedienung für Applikationen
- Bedienbarkeit des Mailprogramms vereinfacht
- diverse Optimierungen im Gesamtsytem
- und weitere „Kleinigkeiten“
Doch wie heißt es so schön in der Filmbranche? The show must go on, sodass wir sicherlich in den nächsten Wochen weitere Stimmen bezüglich des WeTabs hören oder lesen werden.
October 18 2010
Positive Neuigkeiten für Webdesigner?
Aktuell berichten internetworld.de und die allgemeine Medienwelt über die Präsenz von Unternehmen im Internet. Dazu geliefert bekommen wir seitens des Branchenverband Bitkom die Zahlen in den Raum geworfen, dass jedes fünfte Unternehmen keine eigene Firmenhomepage bereitgestellt hat. Die Nutzung von Web 2.0 Aktivitäten auch hinsichtlich Kundenbindung wird ebenfalls vernachlässigt.
In den letzten Jahren verzeichnen wir zwar einen Anstieg der Onlinepräsenzen, doch eine Prozentuale Erhöhung von 73 auf 80 ist keine Information, die uns mitreißen oder als Webdesigner jubeln lässt. Im europäischen Vergleich belegen wir somit Platz Fünf der Rangliste.
Gerade kleinere Unternehmen verzichten auf die Möglichkeit, Kunden über das Internet zu gewinnen und eine effiziente Kundenbindung im Netz zu bewerkstelligen. Betroffen sind die klassischen und traditionellen Geschäfte des täglichen Lebens um die Ecke. Bäcker, Friseursalons und die unscheinbaren „Trödellädchen“ nutzen die Chance des World Wide Webs nicht. Die Gründe können vielfältig sein: Der technische Aufwand, die vermeintlich hohen Fixkosten und die fehlenden Kenntnisse machen dies unmöglich. Meist ist zu hören: So ein Kram brauche ich nicht…
Wie einfach doch die Homepageerstellung sein kann, dass habe ich bereits in meinen vorherigen Blogbeitrag formuliert. Allein Wordkenntnisse reichen aus um eine gutaussehende und professionell wirkende Webseite zu veröffentlichen. Doch wer lediglich schicke Bilder und Produkte oder Dienstleistungen bewirbt, der vergeudet durchaus nutzbare Ressourcen im Web 2.0 Zeitalter.
Ist dies nun die Chance für Webdesigner, die Aktivitäten zu erhöhen und mehr Aufträge zu bekommen?
Sachlich betrachtet lässt sich allein mit dieser notierten Zahl bzw. Statistik kein Urteil über die zukünftige Entwicklung des „Homepagebedarfs“ prognostizieren. Vielmehr ist hier seitens der Homepageentwickler Aufklärungsarbeit gefragt. Das Internet ist einerseits als Chance zu sehen, auf der anderen Seite birgt es durchaus Gefahren. Falsch angewendet kann das Werkzeug „Internet“ schlichtweg Image schädigend sein.
Die Entwicklung zeigt deutlich, dass die Marktsättigung weit vorangeschritten ist. 80 Prozent der Unternehmen, die bereits Online aktiv sind, werden sicherlich nicht allein mit einem grandiosen Design zufrieden sein. Das Internet bietet weitaus mehr Potential als statische und veraltete Websites. Das haben diese Unternehmen bereits selbst erkannt und greifen auf entsprechende Fachkräfte zurück, die weitaus mehr bieten als tolle Layouts.
September 29 2010
September 06 2010
AVM mit neuem Firmware-Update
Der Sommer ist “fast” vorbei und die Firma AVM hat sich nun entschlossen, noch allen Nutzern der FRITZ!Box-Modellen 7390, 7270 und 7240 ein kostenloses Update bereitzustellen.
Neue Futures im Bereich Wlan, NAS und Telefonie wird uns nun in der kommenden dunklen und kalten Jahreszeit die Netzwelt verschönern.
Die Benutzeroberfläche der Fritz!Box, die bereits in der Vergangenheit durch innovative Zielführung und Leichtigkeit in der Anwendung glänzte, wurde nun nochmals überarbeitet. “Noch schneller und innovativer” so laut Angabe des Herstellers.
Mit wenigen Klicks lassen sich relevante Einstellungen aufrufen. Der Energieverbrauch, der letzte Anrufer und der über USB-Anschluss hinzugefügte Netzwerkspeicher.
Ein besonderes Highlight ist die Funktion des Gastzuganges. Ab sofort lässt sich, unabhängig von der eigentlichen Netzwerkumgebung, den Besuchern die Nutzung des Wireless Lan´s zu. Die Einrichtung bleibt wie gewohnt einfach und in Sachen Sicherheit hat AVM bereits einiges getan. Das primäre Wlan-Passwort muss nicht verraten werden und eine zeitliche Beschränkung der Besucher lässt sich einrichten. Die Wlan-Verschlüsselung für den Gastzugang erfolgt ebenfalls mit WPA2, das weiterhin noch als höchster Sicherheitsstandart gewertet wird. Die integrierte Firewall des AVM-Produktes schützt zudem ebenfalls den Anwendern des Gastzugangs.
Nun endlich wird die Funktion der Nachtschaltung flexibler: Ab sofort lässt sich die Nachtschaltung nach individuellen Bedürfnissen konfigurieren. So lassen sich Wochentags und –enden separat einstellen.
Der Datenaustauch mit FRITZ!NAS wird nach dem Update auf die neue Firmware komfortabler. Daten lassen sich mittels Drag and Drop wie im bekannten Windows-Explorer im Heimnetzwerk austauschen. Entsprechende Benutzerbeschränkungen sind wie auch ein gesicherter FTP-Zugang für ein Fernzugriff selbstverständlich. Per UPnP-Mediaserver können zudem Dateien größer als 2 Gigabyte verwendet werden.
Fritz!Box unterstützt bereits das neue Internet Protocol Version 6 (IPv6).
Mit dem neuen Firmware-Update zeigt AVM wieder deutlich, welche technischen Möglichkeiten die Produktserie bietet und auch in Sachen Umweltschutz seinen Beitrag leistet.
August 11 2010
Mindestlohn für Blogger?
Für die Einen ist es eine nette Freizeitbeschäftigung, für die Anderen ein guter Zusatzverdienst oder gar die Hauptexistenz: Das Bloggen.
Es macht Spaß, informiert und ist ein eigenständiger Trend des Internets. Das Web 2.0 macht es möglich und die Mitmachgemeinschaft hinterlässt deutlich seine Spuren. Die Frage, die ich nun heute an die Allgemeinheit stellen möchte ist: Was soll ein Blogger verdienen? Soll es einen Mindestlohn geben?
Auf diversen Jobbörsen wie texterjobboerse, bloggerjobs, couchjobber und Co. sind unterschiedliche Preisofferten ersichtlich, sofern diese hier überhaupt in den Ausschreibungen genannt sind. Angefangen von „freiwillige Mitarbeit“ zu wenigen Zehntel Cent pro Wort bis hin zu einigen Cent´s. Die große Maße bewegt sich scheinbar um die 1,5, sodass man dies wohl als Standart dort bezeichnen kann.
Zum Vergleich: Ein professioneller Redakteur bekommt hingegen bei 3500 Zeichen ca.170,- Euro. 3500 Zeichen entsprechen etwa 500 Wörtern. Umgerechnet etwa 0,34 Euro pro Wort.
Bei dem Bedarf an Informationen und zahlreichen Texten ( sogenannter unique content ) ist die niedrige Preisspirale eines Bloggers nicht ganz zu erklären. Wie ist es dazu gekommen, dass der größte Teil der aktiven Blogger „für lau“ oder für einen ganz geringen Satz schreiben?
Auf www.selbstaendig-im-netz.de wurde bereits vor einiger Zeit eine Summe von 1000 Euro in den Raum geworfen. Daraufhin sind die Leserinnen und Leser der Webseite über die Aussage hergefallen. Die Meinungen gehen dabei deutlich (und verständlicherweise) auseinander.
Einerseits gibt’s die Meinung, 1000 Euro wären zu wenig, andererseits die Aussage, dies sei so schon OK. Die letzte Meinung „Kommt drauf an“ kann ich selbst persönlich vertreten.
Wie redaktionell sind die Texte aufbereitet? Welchen Informationsinhalt haben die Texte für den Leser? Sprich: Welche Qualität wird geboten?
Wer sind die Gewinner der Blogszene?
Natürlich gibt es bereits einige unter uns, die einen hohen Verdienst durch Texten erwirtschaften. Webblogs in einem speziellen Expertensegment sind dabei letztlich die Gewinner der Infobranche. Sogenannte Internetmarketer sehen den „Expertenblog“ als „Krönung des Internetgeschäfts“ an. Der eigentliche Verdienst wird dabei durch den Verkauf von hochwertigen Informationen gelegt.
Über entsprechende Kommentare und Meinungen würde ich mich freuen. Insbesondere interessiert mich, wie Ihr zum bloggen steht. Ist es mehr eine Freizeitbeschäftigung oder ein ernstzunehmendes Werkzeug zur Informationsweitergabe?
August 03 2010
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