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September 06 2010
AVM mit neuem Firmware-Update
Der Sommer ist “fast” vorbei und die Firma AVM hat sich nun entschlossen, noch allen Nutzern der FRITZ!Box-Modellen 7390, 7270 und 7240 ein kostenloses Update bereitzustellen.
Neue Futures im Bereich Wlan, NAS und Telefonie wird uns nun in der kommenden dunklen und kalten Jahreszeit die Netzwelt verschönern.
Die Benutzeroberfläche der Fritz!Box, die bereits in der Vergangenheit durch innovative Zielführung und Leichtigkeit in der Anwendung glänzte, wurde nun nochmals überarbeitet. “Noch schneller und innovativer” so laut Angabe des Herstellers.
Mit wenigen Klicks lassen sich relevante Einstellungen aufrufen. Der Energieverbrauch, der letzte Anrufer und der über USB-Anschluss hinzugefügte Netzwerkspeicher.
Ein besonderes Highlight ist die Funktion des Gastzuganges. Ab sofort lässt sich, unabhängig von der eigentlichen Netzwerkumgebung, den Besuchern die Nutzung des Wireless Lan´s zu. Die Einrichtung bleibt wie gewohnt einfach und in Sachen Sicherheit hat AVM bereits einiges getan. Das primäre Wlan-Passwort muss nicht verraten werden und eine zeitliche Beschränkung der Besucher lässt sich einrichten. Die Wlan-Verschlüsselung für den Gastzugang erfolgt ebenfalls mit WPA2, das weiterhin noch als höchster Sicherheitsstandart gewertet wird. Die integrierte Firewall des AVM-Produktes schützt zudem ebenfalls den Anwendern des Gastzugangs.
Nun endlich wird die Funktion der Nachtschaltung flexibler: Ab sofort lässt sich die Nachtschaltung nach individuellen Bedürfnissen konfigurieren. So lassen sich Wochentags und –enden separat einstellen.
Der Datenaustauch mit FRITZ!NAS wird nach dem Update auf die neue Firmware komfortabler. Daten lassen sich mittels Drag and Drop wie im bekannten Windows-Explorer im Heimnetzwerk austauschen. Entsprechende Benutzerbeschränkungen sind wie auch ein gesicherter FTP-Zugang für ein Fernzugriff selbstverständlich. Per UPnP-Mediaserver können zudem Dateien größer als 2 Gigabyte verwendet werden.
Fritz!Box unterstützt bereits das neue Internet Protocol Version 6 (IPv6).
Mit dem neuen Firmware-Update zeigt AVM wieder deutlich, welche technischen Möglichkeiten die Produktserie bietet und auch in Sachen Umweltschutz seinen Beitrag leistet.
September 05 2010
Das iPhone bald auch (mit aller Wahrscheinlichkeit) bei anderen Anbietern
Die Welt berichtet momentan wieder mal über die sich ankündigende Auflösung des exklusiven Vertriebsrechts. Vertraglich ist das exklusive Vertragsrecht T – Mobile bis 2012 zugesichert. Allerdings sieht der Vertrag auch vor, dass es im vierten Quartal 2010 ein Sonderkündigungsrecht gibt, welches es Apple zusichert, das iPhone auch über andere Telefonanbieter vertreiben zu lassen.
Die Telekom sieht dem gelassen entgegen, da das Unternehmen auch noch durch andere Geräte konkurrenzfähig bleiben könne, wie die Welt wohl Telekom – Chef Niek Jan van Damme zitiert. Eine sehr selbstbewusste Aussage, denn immerhin konnte die Telekom 1,9 Millionen iPhones verkaufen. Ein Verlust des Exklusivrechtes sollte sich also schon in den Bilanzen niederschlagen bzw. die Bilanzen schmälern, denn auch nach Verlust des Rechtes, würde T – Mobile das iPhone weiter vertreiben.
Dazu könnten sich die Anbieter O2 und Vodafone gesellen, die laut Wall Street Journal mit Apple bereits in Verhandlung stehen.
Für Apple wäre die Auflösung des Exklusivrechts ein reiner Gewinn. Denn mit mehr Anbietern würden sich auch mehr Tarife angeboten, die das ohnehin sehr begehrte iPhone für noch mehr Menschen attraktiv machen könnte. Zwar wären die Verkaufspreise wesentlich höher, dafür könnte man aber mit günstigeren Grundgebühren. Zumal schon bald das Weihnachtsgeschäft ansteht, bei dem Apple dann dementsprechend dazu verdienen könnte.
Dadurch wiederum könnte Apple noch mehr Geräte absetzen. Dies allerdings würde auch den Nachteil haben, dass Apple das iPhone abwertet. Denn Apple lebt von seinem exklusiven und hochwertigem Image. Würde es nun aber “verramscht” werden, könnte dieses Image leiden. Dies könnte ein Grund sein, warum sich Apple gegen die Aufgabe entscheiden könnte. Doch dies ist wohl eher unwahrscheinlich, denn letztlich macht das Produkt die Qualität aus, nicht die Quantität.
September 01 2010
Der grüne Facebook – Daumen
Social Media lässt sich auf zwei Dinge minimieren: zum einen ist Social Media ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft geworden und zum anderen war Social Media immer ein Auslöser für spektakuläre oder ungewöhnliche Aktionen.
So auch dieses Mal. Bashkim Isai, Designer hat im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der Universität von Queensland in Australien ein außergewöhnliches Projekt ins Leben gerufen. Er erschuf die Meet Plant. Die Meet Plant ist keine gewöhnliche Pflanze. Sie speist sich zwar wie andere Pflanzen auch von Wasser und Nährstoffen, allerdings ist das Besondere nicht, was sie braucht, sondern wie sie es bekommt. Denn, ob und wie viel Zuwendung und Pflege die Meet Plant bekommt, hängt von der Interaktion mit der dazugehörigen Facebook – Seite zusammen. Nachdem ihr euch auf der dazugehörigen Seite als Fan ausgewiesen habt, könnt ihr der Pflanze einen Eintrag auf der Pinnwand oder eine persönliche Nachricht hinterlassen. Jede Interaktion sorgt dafür, dass die Pflanze gepflegt wird. Dabei erkennt ein System, wann immer eine Interaktion auf der Seite stattfindet und leitet dies an das Wässerungs – und Pflegesystem der Pflanze weiter. Damit aber die Meet Plant nicht “überfüttert” wird, bittet sie bei Bedarf um eine Quiet Time, damit sie nun erstmal Zeit zu “verdauen” hat.
So ist der aktuelle Status: “Ohh no more wall messages today. Have had a little too much to eat. I don’t want to drown! Add me as a friend and talk to me in a few hours. ”
Die Idee ist eine sehr interessante, denn sie kann recht deutlich aufzeigen, was Social Media bewirken kann bzw. welche Macht hinter Social Media steckt, die Menschen für eine Idee zu begeistern und sie zu motivieren, daran mitzuwirken.
Mich persönlich begeistert daran, dass einem das Thema Naturschutz bzw. Achtgeben auf die Natur auf eine sehr originelle Art und Weise nahegelegt wird und auch zu begeistern weiß. Ganz ohne erhobenen Zeigefinger und dringender Moral.
Und so habe auch ich mich angemeldet. Und in ein paar Stunden, wenn die Meet Plant, dann wieder nach Speis und Trank verlangt, werde auch ich meinen Beitrag leisten. Ich, der sich bisher nie durch einen Grünen Daumen ausgezeichnet hat.
Was haltet ihr von dem Projekt? Wird die Meet Plant wachsen oder werden manchen Leute einen Spaß darin sehen, die Pflanze mit Nachrichten und Einträgen zu überfüttern? Macht die Aktion für euch Sinn oder haltet ihr es nur für reine Aktionskunst?
August 30 2010
Windows Phone 7 wird wohl über 1 Milliarde US – Dollar verschlingen
Für Microsoft sind die Zeiten schon lange nicht mehr rosig. Zwar konnte Microsoft mit Windows 7 die Niederlage, die sich die Redmonder mit Vista geleistet haben, wieder gut machen, aber trotz allem musste Microsoft in den letzten Jahren Verluste bezüglich ihrer bisher sicher geglaubten Marktanteile hinnehmen.
Zwar dominiert der Internet Explorer noch immer die Statistiken der meist genutzten Browser, doch ist in den letzten Jahren ein Negativtrend zu erkennen. Zum einen wäre da der Firefox, der immer mehr Nutzer für sich gewinnen konnte, zum anderen ist da Apple, die in ihrer Hardware, die sich bekanntlich verkauft wie warme Semmel, grundsätzlich den Safari vorinstalliert.
Auch bei den Betriebssystemen sieht es nicht sehr viel rosiger aus, wenn auch weit weniger drastischer. Aber mit dem gefloppten Windows Vista, der zunehmenden Beliebtheit von Linux – Betriebssystemen, die das Image eines schwer zugänglich und beherrschbaren Betriebssystems hinter sich gelassen haben, und auch Apples voranschreitender Popularität, musste Microsoft einige Federn lassen.
Im mobilen Sektor dagegen sah es noch nie gut aus und mit iOS und Android ist der Markt eigentlich schon weitgehend aufgeteilt. Doch genau dieser Sektor ist wichtig und wird zukünftig wesentlich wichtiger werden. Klar, dass Microsoft da mitmischen will. Die Voraussetzungen dafür allerdings sind ungünstig. Zu klar die besagte Marktdominanz und das grundsätzlich schlechte Image Microsofts im Handysektor.
Das soll sie ändern und dafür scheut Microsoft keine Mühen. Wie aktuell Techcrunch berichtet, wird Microsoft allein 400 Mio. US – Dollar für Werbung bzw. Werbeaktionen ausgeben. In etwa die gleiche Summe will Microsoft wohl auch für die weitere Entwicklung verwenden, sodass im Endeffekt gut eine 1 Milliarde US – Dollar in Entwicklung und Werbung fließen werden. Daraus könnten auch gerne “mehrere Milliarden” in den ersten Jahren werden, wie wohl die Konzernspitze mitteilte. Diese Investitionen tätigt Microsoft wohl gerne, da sie die Veröffentlichung in einem langfristigen Zeitrahmen sehen, da – so Greg Sullivan, senior product manager bei Microsoft – der Mobiltelefonmarkt trotz des massiven Wachstums der letzten Jahre noch immer viel Potenzial besitzt. Und immerhin sind mit mit Samsung, LG, HTC und Dell namhafte Handyhersteller am Start.
Inwiefern das allerdings gelingen wird, ist unklar. Microsofts bisherige Rolle im Mobiltelefonmarkt war bisher einfach zu unbedeutend bzw. von einem eher schlechten Image geprägt. Weiterhin sind mit RIM, Apple und Android drei sehr mächtige Konkurrenten im Spiel, die sich bisher im Markt etablieren und behaupten konnten.
Es bedarf also einer sauberen Arbeit Microsofts und ein Bisschen Glück, damit die Redmonder sich wirklich behaupten können. Wie man wohl vernehmen kann, soll das mit der sauberen Arbeit wohl gelungen sein. Endgültig wissen wird man das aber wohl erst, wenn es endgültig veröffentlicht wurde.
August 26 2010
Never ending story – google street view
Eins der wohl diskutiertesten Themen in der Medienwelt ist wohl derzeit “Google Street View”. Datenschützer protestieren, Land und Politik legen teils Wiederspruch ein, die Öffentlichkeit ist ratlos. Google selbst hält an diesem Dienst fest und geht zielstrebig in die nächste Runde.
Der Dienst des Suchgiganten Google veröffentlicht 360 Grad Panoramabilder im Internet. Komplexe Infrastrukturen einer Stadt wie Häuser, Straßen, Parks und Sehenswürdigkeiten sind einsehbar und per Mausklick “begehbar”.
Warum wird Google Street View kritisiert?
Die veröffentlichen Bilder werden von Fahrzeugen mit einer Spezialkamera aufgenommen. Die darauf befindlichen Passanten werden zwar technisch unkenntlich gestaltet, doch Privateingentum und Grundstücke sind weiterhin einsehbar. Eine Einladung für Einbrecher und Betrüger? Der Protest der Betroffenen ist entsprechend groß.
Ein entsprechender Beitrag wurde von ZDFmediathek veröffentlicht.
Weiter sind zusätzlich Daten von Wlan-Netzwerken gesammelt worden. Die aus dem Bereich des “Wardriving” bekannten Mitschnitt von Daten mit dem Programm “Kismet” wurden zudem unverschlüsselte Netzwerke gescannt.
Wie verdient das Unternehmen an “Google Street View”?
Wirtschaftlich gesehen ist Googles Dienst ein neues Zusatzgeschäft. Mit Werbeeinnahmen, die wir bereits aus “Google AdWords” kennen, soll nun ortsbezogene Werbung geschaltet werden. Der virtuelle Einkaufsbummel soll soweit ausgeweitet werden, dass Ladengeschäfte, Hotels und Restaurants betreten werden können. Ein lukratives Geschäft für Werbende und dem Konzern selbst.
Zukünftig werden Werbeflächen von Plakaten und Häuserfassaden mit einer speziellen Software überdeckt. Die Idee dahinter: veraltete Werbung soll von aktueller ( und bezahlter ) Reklame ersetzt werden.
Jetzt auch mit Dreirädern unterwegs
Google macht nicht vor befestigten Straßen Schluss. Mit einem knapp 200 Kilogramm schweren Fahrrad soll nun unerreichbare Bereiche für das Auto gefilmt werden. “Eine groß angelegte Erfassung von Gärten, Parks und Waldwegen sei derzeit nicht geplant.” so laut Google-Sprecher Stefan Keuchel.
August 20 2010
August 18 2010
Photoshop Express für iPad und iPod verfügbar
Adobe hat nun Photoshop Express für iPad und iPhone veröffentlicht. Die App ist natürlich voll und ganz auf die Geräte zugeschnitten.
Die App ermöglicht es kleinere Korrekturarbeiten an Bildern vorzunehmen. Nachdem man sich entschieden hat, ob man ein vorhandenes Bild bearbeiten möchte oder vorher noch eins aufnehmen möchte, kann es auch schon losgehen. Der Funktionsumfang beschränkt sich auf eher grundlegende Sachen. So kann man Bilder zurechtschneiden, verschiedene Rahmen hinzufügen, Farb – und Bildkorrekturen vornehmen.
Wer den Bildern gern noch den ein oder anderen Effekt hinzufügen möchte kann auch das tun. Das funktioniert auf dem iPhone scheinbar ganz gut. Wer dann sein Bild fertig bearbeitet hat, kann es dann auch gleich per Mail versenden, auf Facebook oder Twitpic veröffentlichen oder auf seinen Adobe – Account hochladen. Das Bild verbleibt natürlich weiterhin auf dem iPhone.
Photoshop Express ist in der aktuellen Version auf für das iPad verfügbar. Die Version unterscheidet sich soweit nicht wesentlich von der iPhone – Variante, außer das es seltsamerweise auf dem iPad nicht möglich ist, das Bild bei Twitpic hochzuladen. Warum, weiß wohl nur Adobe, denn die restlichen Upload – Möglichkeiten sind die gleichen wie beim iPhone.
Von dem, was ich auf nachfolgendem Video sehen konnte, bin ich teils auch insofern von der iPad – Variante enttäuscht, als das es keinen größeren Funktionsumfang als die iPhone – Version hat. Grade mit der größeren Arbeitsfläche, die das iPad bietet, hätte man definitiv noch mehr anfangen können, zumal das Display des iPads auch nicht unbedingt das schlechteste ist. Eine Zoomfunktion hätte hier wohl definitiv Sinn gemacht.
Auch von der Rechenleistung her ist das iPad doch leistungsstärker und so hätte man hier vielleicht mehr Effekt – und Retuschemöglichkeiten anbieten können.
Das dürfte aber alles zu verschmerzen sein, denn die App ist ja nur für kleinere Arbeiten gedacht und nicht für umfangreiche Projekte. Für solche bieten sich ja dann doch mehr iMac und PC an. Weiter dürfte der Umstand, dass die App kostenlos ist, über eventuelle Mängel hinweg trösten bzw. man sollte seine eigenen Ansprüche entsprechend anpassen.
Wer sich das ganze nochmal live ansehen will, für den habe ich das Video hier mal eingefügt:
August 17 2010
Marketing für Blogger
Im Internet Einnahmequellen finden, passives Einnahmen generieren oder am besten – mit Blogs, also Beiträgen, Geld verdienen! So sieht die Idealvorstellung für jeden Blogger aus. Doch wie genau funktioniert das? Das Geheimwort lautet hier: Traffic. Ohne Publikum keine Gage. Doch wie bekommt man mehr Menschen auf seine Seite und was für Marketingmöglichkeiten gibt es?
Zuerst einmal kommt es auf den Inhalt an. Content is King lautet die Devise. Wer gute Inhalte und einzigartige Texte bietet, der wird in der Beliebtheitsscala der Leser steigen. Dabei kommt es auch auf Kreativität und Exklusivität an. Up-to-date zu sein und zu wissen, was gerade angesagt ist – das wird den entscheidenden Vorteil bringen.
Nun zum eigentlichen Marketing. Stichwort: Connections. Durch Connectionlinks bekommen Blogger viele bedeutsame Multiplikatoren, die Ihnen dabei helfen, dass Ihr Blog gelesen wird. Entscheidend ist also Verlinkung untereinander! Das Internet ist grenzenlos und weltweit. Warum also nicht auch Ihre Vernetzung?
Ein weiteres Zauberwort heißt: Social Marketing. Im Internet kann man zahlreiche soziale Dienste finden, mit welchen man Inhalte auf viele klickstarke Plattformen gleichzeitig verteilen kann. Das wiederum führt in jedem Fall zu mehr Traffic und Backlinks. Zudem gibt es noch die Möglichkeit alle diese Dienste untereinander zu vernetzen, was zu rasanten und explosionsartigen Verbreitungen des eigenen Contents führen kann.
Zudem gilt es zu beachten, dass man auch die veröffentlichten Fotos, Video Clips, Hörspiele etc. im Internet wiederfinden kann (auch noch nach Jahren!). Es sollten daher seriöse, imagefördernde und Leumund gerechte Fotos sein.
Die Möglichkeiten für Blogmonetarisierung sind vielfältig. Angefangen bei Direktvermarktung durch Sponsoren bis hin zu sogenannten Affiliate Links. Manche setzen zudem auf Werbebanner, Inserat gebühren oder Premium Accounts. Auch Google bietet ein hervorragendes Tool an, um für die eigene Seite zu werben. Adwords nennt sich diese Idee und basiert auf Anzeigenschaltung im Internet.
Doch das beste Marketing ist und bleibt die Mund-zu-Mund-Propaganda. Ehrlich zu sich selbst und zu seinen Lesern zu sein ist dabei ein guter Weg. Weiterhin ständig auf dem Laufenden zu sein, regelmäßig seinen Blog zu pflegen, den Kontakt zu seinen Lesern aufrechtzuerhalten, Feedback zu geben und Connections zu nutzen.
August 13 2010
Das Reisebüro immer dabei: iTravel
Wie Patently Apple berichtet hat Apple wohl einen Patentsantrag auf ihre App iTravel gestellt. Das ist insofern erwähnenswert, als das dadurch Einblicke in die Möglichkeiten dieser App gewährleistet werden. Darf man dem Bericht glauben, so werden wohl Smartphones - bzw. in diesem Fall genauer das iPhone – unser Leben stärker beeinflußen als vielleicht bisher angenommen.
So soll es über iTravel nicht nur – wie der Name irgendwo schon suggeriert – möglich sein, Flüge zu buchen und die Tickets dann auf dem iPhone zu speichern. So könnte es dann auch möglich sein, per iPhone sich Essen oder Getränke an den Platz bringen zu lassen. Film - oder Unterhaltungswünsche können natürlich auch bequem per iPhone aufgegeben werden.
Inwiefern das allerdings möglich ist, aufgrund der immer noch sehr kritischen Haltung der Fluglinien gegenüber Handys im Flugzeug, bleibt abzuwarten.
Nach der Landung kommt für gewöhnlich der Check – In ins Hotel. Auch hier wiederum lässt sich das iPhone hervorragend nutzen. Als Ticket für eine bereits erfolgte Reservierung oder gar als Zimmerschlüssel.
Auch hier könnte das Bestellen von Essen und Getränken möglich sein, so wie das Buchen von Extraleistungen, das Erhalten von Vorschlägen bezüglich Sehenswürdigkeiten, das Buchen von Taxis oder das Einstellen der Klimaanlage. Vorausgesetzt, das Hotel bietet dies entsprechend an.
Und genau hier setzt auch das eigentlich Problem ein: die dafür nötige technische Infrastruktur und deren Umsetzung. Beim Buchen von Flügen mag das noch relativ leicht sein. Das Austellen von Onlinetickets ist ja heutzutage kein Problem mehr.
Aber grade bei der Nutzung von Hoteldiensten sehe ich einige kritische Punkte. Die Hotels müssten ihre Netzwerke und Server entsprechend einrichten.
Einerseits insofern, als das die genannten Features auch garantiert werden können, andererseits sind sie natürlich an die Verbindungsprotokolle gebunden, die Apple ihnen vorgibt, welche ja auch der eigentliche Gegenstand des Patents sind.
Dann wiederum gibt es da aber noch einen kritischen Punkt: die Sicherheit. Inwiefern wird eine eindeutige Identifikation des Gastes bzw. durch das iPhone gewährleistet? Ist es ausgeschlossen, dass ein anderer Gast vielleicht mit seinem iPhone und gefälschten Daten sich Zutritt verschaffen kann?
Es soll schon öfter vorgekommen sein, wo eine fehlerhafte Implementierung von Verbindungsprotokollen zu Sicherheitslücken und –risiken geführt hat.
iTravel ist sicherlich eine super Idee, die aber wirklich gut durchdacht sein möchte. Natürlich wird sie nie unverzichtbar werden, kann aber vieles einfacher machen. Vor allem weil das iPhone die Rolle eines Reiseassistenten komplett übernimmt.
Einzig allein sollte man, wenn man sich auf das iPhone verlässt, nie eins vergessen: das Akkuladegerät. Es wäre wohl nur zu ärgerlich, wenn das iPhone in der Schlange zum Check – In den Geist aufgibt, auf der wiederum das Flugticket vorhanden war und der Flug somit nicht angetreten werden kann. Aber mit Akkulaufzeiten hatte Apple ja noch nie arge Probleme.
August 11 2010
Mindestlohn für Blogger?
Für die Einen ist es eine nette Freizeitbeschäftigung, für die Anderen ein guter Zusatzverdienst oder gar die Hauptexistenz: Das Bloggen.
Es macht Spaß, informiert und ist ein eigenständiger Trend des Internets. Das Web 2.0 macht es möglich und die Mitmachgemeinschaft hinterlässt deutlich seine Spuren. Die Frage, die ich nun heute an die Allgemeinheit stellen möchte ist: Was soll ein Blogger verdienen? Soll es einen Mindestlohn geben?
Auf diversen Jobbörsen wie texterjobboerse, bloggerjobs, couchjobber und Co. sind unterschiedliche Preisofferten ersichtlich, sofern diese hier überhaupt in den Ausschreibungen genannt sind. Angefangen von „freiwillige Mitarbeit“ zu wenigen Zehntel Cent pro Wort bis hin zu einigen Cent´s. Die große Maße bewegt sich scheinbar um die 1,5, sodass man dies wohl als Standart dort bezeichnen kann.
Zum Vergleich: Ein professioneller Redakteur bekommt hingegen bei 3500 Zeichen ca.170,- Euro. 3500 Zeichen entsprechen etwa 500 Wörtern. Umgerechnet etwa 0,34 Euro pro Wort.
Bei dem Bedarf an Informationen und zahlreichen Texten ( sogenannter unique content ) ist die niedrige Preisspirale eines Bloggers nicht ganz zu erklären. Wie ist es dazu gekommen, dass der größte Teil der aktiven Blogger „für lau“ oder für einen ganz geringen Satz schreiben?
Auf www.selbstaendig-im-netz.de wurde bereits vor einiger Zeit eine Summe von 1000 Euro in den Raum geworfen. Daraufhin sind die Leserinnen und Leser der Webseite über die Aussage hergefallen. Die Meinungen gehen dabei deutlich (und verständlicherweise) auseinander.
Einerseits gibt’s die Meinung, 1000 Euro wären zu wenig, andererseits die Aussage, dies sei so schon OK. Die letzte Meinung „Kommt drauf an“ kann ich selbst persönlich vertreten.
Wie redaktionell sind die Texte aufbereitet? Welchen Informationsinhalt haben die Texte für den Leser? Sprich: Welche Qualität wird geboten?
Wer sind die Gewinner der Blogszene?
Natürlich gibt es bereits einige unter uns, die einen hohen Verdienst durch Texten erwirtschaften. Webblogs in einem speziellen Expertensegment sind dabei letztlich die Gewinner der Infobranche. Sogenannte Internetmarketer sehen den „Expertenblog“ als „Krönung des Internetgeschäfts“ an. Der eigentliche Verdienst wird dabei durch den Verkauf von hochwertigen Informationen gelegt.
Über entsprechende Kommentare und Meinungen würde ich mich freuen. Insbesondere interessiert mich, wie Ihr zum bloggen steht. Ist es mehr eine Freizeitbeschäftigung oder ein ernstzunehmendes Werkzeug zur Informationsweitergabe?
August 10 2010
August 09 2010
Gemafreie Musik für die Bloggerszene
Hin und wieder wünscht man sich als Blogger und Internetfan angenehme und harmonische Musik zu speziellen Blogposts. Zwar umstritten, da in der heutigen Zeit eine Vielzahl an Websurfern nebenbei beim entdecken neuer Welten bereits Musik über das Internet hören, doch wird dies von einer breiten Menge von Webmastern gewünscht.
Doch leider erweist sich die Suche nicht immer als glücklich und erfolgreich. So sind aufgrund rechtlicher Probleme die bekannten Musikstücke der „Charts“ nicht nutzbar, gängige Musikclips mit Lizenzproblemen behaftet und die häufig anzutreffenen „Gratisportalen“ mit schlecht aufbereiteten Audios beschmückt.
Ein Zauberwort für die Interessierten heißt hier Gema-freie Musik. Die Gema ( Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte ) erhebt bei der Nutzung von einzelnen Musikinhalten sogenannte Lizenzgebühren. In einigen Fällen, wenn beispielhaft der Komponist selbst sogenannte Tantiemen ( Gebühren ) eigenverantwortlich aushandelt, kann Gemafreie Musik bezogen werden. Einige verlagsähnliche Unternehmen haben sich bereits jetzt auf diesen Marktsegment spezialisiert.
Gerade für kommerzielle Blogs bieten sich lizenfreie Musikstücke an. Für Videomitschnitte, Audiowiedergabe und als Hintergrundsound machen diese den Blog in gewissen Punkten attraktiver und interessanter.
Die größten Musikportale, die passende Gemafreie Musik für jeden Geschmack anbieten, möchte ich hier nun kurz vorstellen:
In diesem großen Onlineportal lassen sich Gemafreie Musik entweder direkt downloaden oder auf eine CD erwerben. Zuvor muss der Käufer eine Lizenz mit Nutzungsrechten käuflich beziehen. Neu ist hier die “Beschallungslizenz, angedacht für Gastronomiebetriebe und Co.
http://www.gemafreie-welten.de/
Die Detailsuche ermöglicht schnell und unkompliziert direkt auf gewünschte Ergebnisse zu kommen, die passend zum Blog oder zur digitalen Weiterverarbeitung angedacht sind. Hier lassen sich eigene Audio CD´s zusammen stellen, die für die weitere Nutzung weltweit und zeitlich uneingeschränkt verwendet werden darf. Selbst Kinderlieder sind im Sortiement dieses Anbieters vorhanden.
Von Chillout bis Hip Hop, die Musiksparten sind weitläufig und für jeden Geschmack etwas Passendes dabei. Auch für Telefonansagen sind hier Optionen verfügbar.
Nach dem Motto “allesgemafrei” kann auf dem gleichnamigen Portal per Mausklick und E-Mailrechnung die gewünschten Sounds unverzüglich erwerben. Auf vielfältige Art und Weise stößt der Webmaster hier an Klassik, Rock, Pop und Jazz. Alle Titel sind auf Wunsch im WAV-Format ( 44,1KHZ, 16 Bit ) erhältlich.
Fazit:
Die Suche nach vertrauenswürdigen kostenlosen Bezugsquellen verlief meinerseits meist ergebnislos. Zwar sind einige kostenfreie Musikstücke in “Gratis-Portalen” zu haben, doch für kommerzielle Bedürfnisse und wohlgehenden Ohren sind oben genannte Webseiten sicherlich hielfreich.
Kennt Ihr noch weitere Bezugsquellen von Gemafreie Musik?
August 05 2010
Google Wave ist Geschichte
Wie Google heute in seinem Blog bekannt gibt, ist Google Wave nicht mehr. Die Entwicklung an Wave als alleinige App wird nicht mehr fortgesetzt, wird aber noch bis Ende des Jahres zugänglich bleiben.
Google bedauert dieses Vorgehen sehr, waren sie doch recht begeistert und enthusiastisch. Mit Wave hat Google technisch recht viele Register gezogen. So konnte man das Schreibverhalten des Anderen in Echtzeit beobachten und den Gesprächsverlauf nachvollziehen. Eine der etwas spektakuläreren Sachen war wohl die Möglichkeit Dateien per Drag and Drop vom Desktop in die Konversation hochzuladen, womit man quasi HTML5 vorgegriffen hat.
Trotz allem konnte sich Google Wave nie wirklich etablieren. Und zugegeben, das Konzept war meiner Meinung nach nie wirklich transparent. Man konnte halt miteinander schreiben, sich Dateien schicken, aber letztlich bleibt die Frage, was daran jetzt wirklich neu oder innovativ war.
Es gibt tausende E – Mail – Provider und hunderte Instant – Messenger mit denen genau sowas schon lange möglich war. Nun muss ja nicht unbedingt immer das Rad neu erfunden werden, aber vielleicht war es auch nicht unbedingt so klug Google Wave anzukündigen, um dann das ganze in einer Closed Beta an die Öffentlichkeit zu bringen. Die Nachfrage war da. Die Anzahl der Invitations aber nicht ausreichend.
Mangelnde Transparenz und Zugänglichkeit hätten Google Wave vielleicht zum Durchbruch verhelfen können. Zumindest dann, wenn die Datenschutzbedenken gegenüber Google nicht so gravierend wären und viele grundsätzlich mit Vorsicht reagieren. Der Aufschrei der da mit Google Buzz kam ist dabei nur ein Beispiel.
Nichtsdestotrotz enthält Google Wave sicherlich einige gute, technische Ideen und es ist ein fairer und guter Zug von Google, diese technischen Errungenschaften allen zur Verfügung zu stellen. Der Kerncode von Google Wave ist nämlich als open source veröffentlicht worden und steht zur weiteren Be – und Verarbeitung bereit. Google selbst hingegen will Teile von Wave künftig in andere Projekte integrieren.
August 02 2010
Kopfgeldjagt im World Wide Web
Sicherheitslücken können Webseitenbetreiber, Softwareentwickler und IT Experten letztlich den Ruf auf Dauer schädigen.
Werden Sicherheitslücken in diesen Produkten entdeckt, kann der Finder bei einigen bekannten Unternehmen eine finanzielle Belohnung abholen. Nach Meinung von Mozilla und Google ist das Kopfgeld eine Anregung und hilft, schneller Sicherheitspatches bereit zu stellen. Google befürwortet die Details zu den entsprechenden Bugs spätestens 60 Tage nach ihrer Entdeckung zu veröffentlichen, damit die Zeit ausreicht, den Fehler zu korrigieren.
Sicherheitsexperten melden sicherheitsrelevante Lücken in Programmen meist nur noch gegen finanzielle Gegenleistung an den Hersteller. Auf diesen Aspekt reagiert Mozilla und Google mit einem finanziellen Ausgleich. Mozilla und Google planen ihre Belohnungen zu erhöhen. Gerüchten zufolge wollen die Unternehmen in Zukunft etwa 3000 Dollar (etwa 2320 Euro) pro gefundene Lücke zahlen.
Doch ganz so einfach geht es nun auch wieder nicht, wer Geld sehen will, muss einige Bedingungen erfüllen. So muss es sich beim “Mozilla Security Bug Bounty Program” um Lücken handeln, die in aktuellen Programmversionen existieren, Plugins (Erweiterungen) von Dritten für den Firefox-Browser sind dagegen ausgeschlossen.
Chrome, Firefox & Co. sind gratis erhältliche Anwendungen und die darin behobenen Sicherheitslücken kommen somit allen Benützern zugute. Die Microsoft-Taktik setzt auf das Gegenteil und lehnt das Kopfgeld für die Headhunters unter den Sicherheitsexperten ab. Microsoft erwähnt lediglich die Entdecker in ihren Security-Bulletins, die nach Meinung von Jerry Bryant, Sicherheitsbeauftragter bei Microsoft, ganz gut funktionieren würde. Doch sicherlich werden früher oder später diese Sicherheitsexperten eher den zahlenden Arbeitgeber ansteuern.
Die Meinungen gehen hier wohl auseinander: Obwohl Mozilla von ihrem Projekt überzeugt ist und die vorzeigbaren Resultate zeigen deutlich, das die finanzielle Entlohnung das zügige Auffinden von Sicherheitslücken nützt. Fraglich im Gegenzug: Gibt es bald nur noch Sicherheit gegen Bares?
July 29 2010
Ein Mensch kann nicht alles wissen. Aber 499.999.999 andere vielleicht?
Wie aktuell mashable berichtet, beginnt Facebook damit ein neues Feature zu veröffentlichen: Questions. Mit “Facebook Questions” ist es möglich, eine Frage zu stellen. Und zwar an die gesamte Facebook – Community. Und die umfasst derzeit um die 500 000 000 Mitglieder. Die Anwendung ist momentan in der Closed Beta. Sie wird also noch getestet.
Wer also Fragen hat kann sie stellen. Wer meint, dass ein Foto bei der Fragestellung behilflich sein könnte: kein Problem, der postet einfach eins mit. Wer nur eine einfache Frage hat, der kann auch einfach nur eine Umfrage erstellen und die Antwortmöglichkeiten vorgeben.
Scheinbar will Facebook damit eine Art Wissensdatenbank aufbauen, denn es ist geplant, die Fragen mit Tags zu versehen und in Kategorien einordnen zu können, sodass sie thematisch geordnet werden können. Dieser übergroße Fragenkatalog soll dann auch später in vollem Umfang zur Verfügung stehen.
Ähnlich wie schon bei den Statusupdates wird es möglich sein, den Themen zu folgen. Vermutlich wird dann wie gewohnt über die Benachrichtigungen dem User bekannt gegeben, wann wer auf den Thread geantwortet hat. Auch das Verfassen der Fragen ist ähnlich wie das Eintragen eines Statuses. Es wird in den Statusbereich eingegeben. Der Button, um den Text als Frage zu deklarieren, wird sich dann wohl neben den anderen Buttons befinden, mit denen man angibt, ob man einen Link, ein Video oder ein Bild posten will.
Proteste sind aber teilweise schon vorprogrammiert. Denn es soll auch Marken, die ihre Facebookseiten haben möglich sein zu antworten. Der Vorwurf der Schleichwerbung dürfte wohl nicht allzu lange auf sich warten lassen. Auch Fragen politischer Natur dürften wohl schnell für den ein oder anderen Skandal sorgen.
Insgesamt aber eine sehr interessante Sache. Klar, die Idee an sich ist jetzt nicht spektakulär oder neu. Yahoo! Answers, wer-weiß-was usw. dürfte den meisten hier bekannt sein. Spannend wird die Sache aber besonders dadurch, dass diese Frage ca. 500.000.000 Menschen gestellt wird. Eine breite Meinungsbasis dürfte wohl garantiert sein, sowie auch Antworten aus anderen Kulturkreisen mit ganz anderen Ansichten zu ein und dem selben Themengebiet.
Wie bereits gesagt, die Sache kann nach hinten losgehen, aber man sollte der Sache einen Versuch geben. Denn letztlich könnte es auch helfen, Brücken zwischen Menschen zu bauen und Vorurteile zu widerlegen. Und das ist ja letztlich die schönste Idee am Internet.
July 28 2010
July 26 2010
Feedback gefällig?
Einige mögen es kennen: man entwickelt ein Konzept, man werkelt in GIMP oder Photoshopt stundenlang, dann endlich steht der Entwurf und dann beginnt die mühsame Arbeit, bei der man dann alles Stück für Stück per HTML und CSS umsetzt. Am Ende steht das ganze und trotz der ganzen Arbeit ist man sich nicht sicher, ob man wirklich an alles gedacht hat. Sicherlich das Design ist schick. Aber findet der User sich auch zurecht? Findet er die wichtigsten Sachen auf den ersten Blick? Überhaupt: findet sich der Benutzer so in die Usability ein, wie ursprünglich gedacht oder vorgestellt?
Nur einige der Fragen, die man nur schwer nachvollziehen kann, da sich im Entwicklungsprozess nun mal eine gewisse Betriebsblindheit einstellt.
Dafür gibt es einige Webseiten, die einem da weiterhelfen. Eine davon ist “PleaseCritiqueMe”. Die Idee ging ursprünglich von der Full – Service Webagentur OnWired.com aus. Sie erhielten viele Anfragen via Twitter in denen sie immer wieder um ihre Meinung von anderen Designern gebeten wurden.
Da 140 Zeichen nun mal nicht allzu viel sind, besonders nicht, wenn es darum geht eine Meinung zu vertreten, riefen sie PleaseCritiqueMe ins Leben. Die einfachsten Ideen sind meist die besten und somit präsentiert sich die Seite auch recht schlicht. Im Grunde findet man dort die aktuellsten Kritiken sowie auf der rechten Seite ein Einsendeformular mit dem es möglich ist, seine Seite für die Kritik anzumelden. Name, Email, die URL zur Seite und optional noch ein paar Anmerkungen die man den Kritikern geben möchte und dann einfach absenden.
Daraufhin setzt sich dann einer von 9 Designern an eure Seite und verfasst eine präzise Kritik, in der die Gedanken auf den Punkt gebracht werden. Wer Gefallen an der Sache gefunden hat und sich gerne selbst an der Seite beteiligen würde, darf sich bei den Betreibern gerne melden, denn es werden noch Kritiker gesucht.
Wer gerne von einer breiteren Masse Feedback wünscht, dem sei das Forum für Website – Kritiken von sitepoint.com nahegelegt. Dies ist im Wesentlichen ein Unterteil des Forums bei dem man ganz einfach einen Thread eröffnet, die URL postet und noch ein paar Worte über sich und die Seite verliert. Der große Vorteil besteht darin, dass das Forum 350.000 registrierte Benutzer aufweisen kann. Schnelles und zahlreiches Feedback dürfte also garantiert sein. Allerdings hat dies auch einen Nachteil: nicht immer muss das Feedback auch wirklich gehaltvoll sein. Einsätzer und eher kontraproduktive Kommentare können da mal auftauchen. In der Regel sind die Kommentare eher konstruktiver Natur.
So bekommt man zwar Verbesserungsvorschläge geliefert, allerdings führen die wenigsten aus, welcher Gedanke dahinter steckt. Für den Lerneffekt ist das nicht besonders förderlich. Andererseits dürfte allerdings die Zeit bis zum Feedback aufgrund der Useranzahl kürzer sein, als bei PleaseCritiqueMe sein.
Alles in allem ist die Idee hervorragend. Das beide Seiten ihre Dienste kostenlos anbieten dürfte, vor allem auch Freelancer und Hobbydesigner interessieren, die kein Budget für aufwendige und umfangreiche Analysen haben. Und wer diese Idee unterstützen will, kann dies auch tun. Das mag bei sitepoint einfacher sein, da man sich hier nur ganz regulär wie bei einem Forum registrieren muss. Bei PleaseCritiqueMe ist schon eine Bewerbung notwendig.
So oder so, kann man ja mal vorbeischauen. Und wer weiß: vielleicht bringt es euch auf Ideen, auf die ihre vorher nicht gestoßen wärt.
July 21 2010
July 15 2010
Trend aus USA – Selbständige der Infobranche
Internetmarketing: Der Ein oder Andere hat sicherlich den Gedanken verloren, sich mit dem Medium „Internet“ selbständig zu machen. Die Möglichkeiten sind wie in der „Offline – Welt“ zahlreich und an Ideen mangelt es sicherlich nicht.
Der Grundgedanke ist nicht verkehrt: Statt nur passiver Surfer und aktiver User in Social Networks zu sein, wäre es doch erstrebenswert, eigenes Einkommen über das Internet zu generieren. Mit der richtigen Einstellung und der gewissen Motivation, die auch im normalen Business gefordert werden, lässt sich das durchaus realisieren.
Ein interessanter Trend kommt derzeit auch hierzulande in Bewegung. Ein Markt der Informationen, die schon seit mehreren Jahren erfolgreich in USA besteht, zeigt auch hier die ersten großen Erfolge.
e-books, e-products und allgemeine digitale Infoprodukte sind für manche Personen ein Dorn im Auge, verpönt und gilt vielerorts als unseriös. Sicherlich gibt es auch hier schwarze Schafe, die diese Branche ins schlechte Bild katapultieren, doch ernsthaft: Wir sind umgeben von Informationen und Nachrichten und konsumieren diese tagtäglich bewusst oder unbewusst.
Damit diese Informationsnachfrage gestillt wird, erarbeiten sogenannte Internetmarketer Content und Informationsprodukte aller Art um diese der Leserschaft gebührenpflichtig oder durch Werbung finanziert zur Verfügung zu stellen.
Gleich welches Themengebiet oder Nische behandelt wird: Als Autor und Hersteller digitaler Medien lässt sich über das World Wide Web durchaus sein Lebensunterhalt sichern. Der Clou an der ganzen Sache ist: Das Geschäft lässt sich nach einem gewissen Zeitrahmen automatisieren und ein ausgewogenes Work-Life-Balance erreichen, so laut Auskunft von erfolgreichen Marketern der Branche.
Die große Kunst ist es jedoch, sich als Experte in einem Themengebiet zu etablieren, Traffic auf den eigenen Seiten zu erzeugen und ein technisches Verständnis für die Internettechnik zu entwickeln. Auch vom Marketing – Know How sollte man sich nicht abschrecken lassen. Es wäre zu schade, wenn das Wissen dieser Menschen und die Gedanken nicht auf „Papier“ gebracht werden würden.
Mein Statement zum Thema Infoprodukte: Seit mehreren Jahren verfolge ich interessiert und fiebernd diese Marketingszene und bin erstaunt, wie diese Branche doch noch letztlich in den Kinderschuhen steckt. Auf die weitere Entwicklung im deutschsprachigen Raum dürfen wir gespannt sein.
July 12 2010
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