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August 30 2010
Windows Phone 7 wird wohl über 1 Milliarde US – Dollar verschlingen
Für Microsoft sind die Zeiten schon lange nicht mehr rosig. Zwar konnte Microsoft mit Windows 7 die Niederlage, die sich die Redmonder mit Vista geleistet haben, wieder gut machen, aber trotz allem musste Microsoft in den letzten Jahren Verluste bezüglich ihrer bisher sicher geglaubten Marktanteile hinnehmen.
Zwar dominiert der Internet Explorer noch immer die Statistiken der meist genutzten Browser, doch ist in den letzten Jahren ein Negativtrend zu erkennen. Zum einen wäre da der Firefox, der immer mehr Nutzer für sich gewinnen konnte, zum anderen ist da Apple, die in ihrer Hardware, die sich bekanntlich verkauft wie warme Semmel, grundsätzlich den Safari vorinstalliert.
Auch bei den Betriebssystemen sieht es nicht sehr viel rosiger aus, wenn auch weit weniger drastischer. Aber mit dem gefloppten Windows Vista, der zunehmenden Beliebtheit von Linux – Betriebssystemen, die das Image eines schwer zugänglich und beherrschbaren Betriebssystems hinter sich gelassen haben, und auch Apples voranschreitender Popularität, musste Microsoft einige Federn lassen.
Im mobilen Sektor dagegen sah es noch nie gut aus und mit iOS und Android ist der Markt eigentlich schon weitgehend aufgeteilt. Doch genau dieser Sektor ist wichtig und wird zukünftig wesentlich wichtiger werden. Klar, dass Microsoft da mitmischen will. Die Voraussetzungen dafür allerdings sind ungünstig. Zu klar die besagte Marktdominanz und das grundsätzlich schlechte Image Microsofts im Handysektor.
Das soll sie ändern und dafür scheut Microsoft keine Mühen. Wie aktuell Techcrunch berichtet, wird Microsoft allein 400 Mio. US – Dollar für Werbung bzw. Werbeaktionen ausgeben. In etwa die gleiche Summe will Microsoft wohl auch für die weitere Entwicklung verwenden, sodass im Endeffekt gut eine 1 Milliarde US – Dollar in Entwicklung und Werbung fließen werden. Daraus könnten auch gerne “mehrere Milliarden” in den ersten Jahren werden, wie wohl die Konzernspitze mitteilte. Diese Investitionen tätigt Microsoft wohl gerne, da sie die Veröffentlichung in einem langfristigen Zeitrahmen sehen, da – so Greg Sullivan, senior product manager bei Microsoft – der Mobiltelefonmarkt trotz des massiven Wachstums der letzten Jahre noch immer viel Potenzial besitzt. Und immerhin sind mit mit Samsung, LG, HTC und Dell namhafte Handyhersteller am Start.
Inwiefern das allerdings gelingen wird, ist unklar. Microsofts bisherige Rolle im Mobiltelefonmarkt war bisher einfach zu unbedeutend bzw. von einem eher schlechten Image geprägt. Weiterhin sind mit RIM, Apple und Android drei sehr mächtige Konkurrenten im Spiel, die sich bisher im Markt etablieren und behaupten konnten.
Es bedarf also einer sauberen Arbeit Microsofts und ein Bisschen Glück, damit die Redmonder sich wirklich behaupten können. Wie man wohl vernehmen kann, soll das mit der sauberen Arbeit wohl gelungen sein. Endgültig wissen wird man das aber wohl erst, wenn es endgültig veröffentlicht wurde.
June 22 2010
iOS 4 nun erschienen
Gestern nun war es endlich soweit: Apples iOS 4 ist erschienen. Schon im Vorfeld wurde viel spekuliert und diskutiert, was es denn so neues gäbe. Ähnlich wie beim iPhone 4G gibt es auch beim iOS 4 wenig Überraschungen.
Nun endlich beherrscht das Betriebssystem Multitasking. Zumindest oberflächlich gesehen. Wer jetzt allerdings Multitasking im Sinne der heutigen Betriebssysteme erwartet, wird wohl enttäuscht werden. So können lediglich Audio -, Navigations – sowie VoIP – Dienste im Hintergrund laufen, womit ein virtuelles Multitasking erreicht wird. Allerdings ganz so rudimentär ist die Neuerung dann doch nicht. Mit hinzugekommen ist das “Fast App Switching”, welches es ermöglicht Apps zu verlassen, den Zustand zwischen zu speichern, um dann zum späteren Zeitpunkt mit der App am gleichen Punkt weiter zu arbeiten.
Eine weitere Neuerung, die mit iOS 4 kommt und nicht ganz unumstritten ist, ist die Einführung von iAd. Damit ist das Anzeigen von Werbung innerhalb der App möglich. Das klassische Prinzip, dass man auf einen Werbelink klickt und dieser im Browser geladen wird, was das Schließen der App zur Folge hätte, wird nun einfach ein Fenster mit der Werbung eingeblendet, ohne die App zu schließen.
Kontrovers dagegen ist das Monopol, welches Apple dabei innehat. Denn den Vertrieb der Werbung übernimmt einzig allein Apple. Andere Anbieter wie bspw. Google sind ausgeschlossen und dürfen keinerlei “Werbefläche” vertreiben. Inwiefern das so bleiben wird prüfen im Moment diverse Aufsichtsbehörden in den USA:
Ansonsten kommt das neue iOS 4 mit einer Vielzahl neuer APIs – 1500 an der Zahl – mit denen Entwicklern neue Möglichkeiten offen stehen. Interessant dürfte dabei dabei die Calendar – und die In – App – SMS – API sein. Mit erster ist es Apps nun möglich Termine und Ereignisse im Kalender einzutragen. Die zweite API dagegen erlaubt es nun, aus Apps heraus SMS verfassen zu können. Letzteres könnte wohl zu sehr spannenden Apps führen.
Multimedia – Liebhaber wird besonders die neue Video – API freuen, sowie die Möglichkeit, dass Apps künftig nun auch auf die Fotos des Users zugreifen können.
Darf man Tech Crunch glauben, wird das neue iOS einiges an Komfort für den User bringen und die Usability weiter vorantreiben. So soll es durch die neue Ordnerfunktion sehr viel bequemer geworden sein, seine Apps zu verwalten und den Überblick darüber zu behalten. Ewig viele Seiten voll mit Apps können damit der Vergangenheit angehören.
Das neue iOS 4 steht dem iPhone 3G, 3GS und 4, dem iPod Touch (mit Ausnahme der 1. Generation) sowie dem iPad zur Verfügung.
Wer nun motiviert ist, selbst mal etwas für das iPhone zu programmieren, sollte einen Blick hierauf werfen.
June 08 2010
Endgültig: Iphone 4G kommt am 24. Juni nach Deutschland
Gestern war es dann soweit: auf der WWDC 2010 hat Steve Jobs nun endgültig das Iphone 4G vorgestellt. Wer den Bildern von Gizmodo geglaubt hat, wird nicht weiter überrascht sein. Diese Anspielung konnte sich auch Steve Jobs nicht verkneifen, als er sagte, dass “einige von euch das schon gesehen haben.”
Insgesamt gab es dann auch keine allzu großen Überraschungen hinsichtlich der Technik mehr. Neu dagegen ist, dass die Dicke des Iphones nunmehr 9,3mm beträgt. Umgeben wird das Gehäuse von einem Aluminiumrahmen, der als Antenne dienen wird. Ansonsten haben wir hier noch mal eine Auflistung aller Features, bei der all die umgesetzt wurden, die auch schon damals sehr wahrscheinlich waren. Man darf sich also auf HD – Kamera und – Display, Multitasking, Fotoblitz und natürlich den Übertragungsstandards WLAN, Bluetooth, UMTS und GPS freuen.
Einen kleinen Dämpfer dagegen gibt es für die Leute, die sich auf die Videotelefonie gefreut haben. Denn das wird vorerst nur über WLAN möglich sein, wobei Jobs anmerkte, dass man diesen Umstand in Zusammenarbeit mit den Mobilfunkanbietern ausloten wolle. Das kann man aber durchaus noch kritisch sehen, da grade die Mobilfunkanbieter in den USA mit einer immer höheren Datenlast zu kämpfen haben. Sollte also die Videotelefonie kommen, könnten die Tarife dafür recht teuer werden.
Erste Preise für das Iphone wurden auch schon bekannt. So soll das Iphone 4G mit 16GB um die 199$ und die 32GB – Variante 299$ kosten. Entgegen mancher Gerüchte wird das Iphone weiterhin über AT&T vertrieben.
Weiters plant Apple bis September das Iphone in 88 Ländern veröffentlicht zu haben. Insofern ist es also die Frage, wie lange es wohl dauern wird bis Apple 1 Million Iphone 4Gs verkauft hat. Beim letzten Iphone 3G waren es 74 Tage, diesmal wird es wohl um einiges schneller gehen.
May 14 2010
Wordpress 3.0 erscheint bald
Wie aktuell im Wordpress – Blog zu lesen ist, soll die neue Wordpress Version 3.0 Mitte des Jahres – genauer Juni – erscheinen. Dem Artikel lässt sich einiges entnehmen. Eine weniger bedeutende Änderung wird wohl die Änderung des Standardthemes von “Kubrick” auf “2010″ sein, wobei man sich über das Aussehen des neues Themes in Schweigen. Dies tut zumindest der offizielle Blog. Mashable dagegen hat bereits einen ersten Screenshot veröffentlicht. Das Theme zeigt auch einige interessante neue Features auf.
Wichtig wird Wordpress 3.0 vor allen Dingen für Wordpress MU – User. Denn mit der künftigen Version wird Wordpress und Wordpress MU vereint, was dann auch die Verwendung von buddyPress ermöglichen wird. Auch die Verwaltung von mehreren Seiten wird nun möglich sein, Wordpress MU sei Dank.
Mashable berichtet von eigenen Post – Types, womit Wordpress dann mehr ein Schritt Richtung CMS macht und sich somit wieder ein Stück mehr von seinen Blogwurzeln entfernt. Bisher kannte Wordpress zwei Post – Types: “Seiten” und “Artikel”. Diese Neuerung bringt weniger eine neue Funktionalität, als mehr Organisation. Denn jeder Custom Post Type, ist auch gleichzeitig ein Menüpunkt im Adminpanel. So muss man nun nicht mehr alle Artikel und Seiten durchsuchen, um vielleicht einen Podcast oder Videobeitrag zu finden. Man klickt einfach links im Menü auf “Podcast” oder “Video” (sofern diese Post Types vom Benutzer selbst definiert wurden) und findet dort alle Beiträge des entsprechenden Typs. Das dient der Übersichtlichkeit und man muss künftig nicht mehr Kategorien zweckentfremden.
Organisation ist auch ein gutes Stichwort, wenn es um das Auswahlmenü geht. Denn mit der neuen Version wird es möglich sein, per Drag & Drop das Auswahlmenü, welches auf der Seite angezeigt wird zu editieren, ohne dafür in den Templates rumschrauben zu müssen. Somit ist es dann auch möglich, ohne großartige php – bzw. Wordpress – Api – Kenntnisse ein eigenes Menü zu entwerfen.
Bedeutender werden die “Core Plugins”. Sie lagern die Grundfunktionen in Plugins aus, womit es möglich ist seine Wordpress – Installation zu “entschlacken”. Braucht man gewisse Features nicht, kann man sie bei der Installation weglassen. Betreiber mit nur begrenzten Serverressourcen wird es freuen und es dürfte auch der Sicherheit zuträglich sein, wenn nicht alle Komponenten installiert sind. Weiterhin soll sich künftig für jedes Plugin ein Entwicklerteam finden. Ein wohl weiteres Plus für die Sicherheit und die Qualität von Wordpress.
Insgesamt zeigt sich also, dass mit der neuen Version keine Revolution mehr aber eine Evolution ansteht. Wordpress geht immer mehr in Richtung CMS. Wie man das findet, mag jeder für sich entscheiden. Manchen mögen bemängeln, dass Wordpress damit sein Kernkompetenzfeld verlässt und sich mehr in Richtung eines Marktes bewegt, der wohl als überfüllt angesehen werden kann. Andere wiederum mögen den Schritt begrüßen, denn wenn Wordpress künftig mehr als CMS eingesetzt werden kann, ergibt sich damit automatisch ein sehr spezifisches Klientel: Nämlich User, die Blog und CMS haben wollen oder die ein CMS haben wollen, welches recht leicht zu verwalten und zu erweitern ist. In puncto Entwicklung kann Wordpress nunmal mit einer sehr sauberen, gut dokumentierten API auffahren, die Eigenentwicklungen bzw. den Einstieg in die Thematik nicht allzu schwer machen sollte.
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