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February 05 2011
Google will den „Smartphone–Kampf“ im World Wide Web entscheiden
Android im Aufwind
Schon seit mehreren Monaten versucht Google mit seinem Betriebssystem „Android“ das Smartphonegeschäft für sich zu erschließen. Anfänglich überwiegend belächelt, hat sich Android zu einer ernsthaften Konkurrenz für den Marktführer Apple entwickelt. Mittlerweile dürfte unbestritten sein, dass Google in der Lage ist, Apple merklich Marktanteile strittig zu machen. Diese neuerliche Konkurrenzfähigkeit wurde auch dadurch gefördert, dass Google sich endlich auf seine primäre Stärke zurückbesonnen hat – das World Wide Web.
Google stellt „Android Market Web Store“ vor
Die Vorstellung des neuen „Android App-Store“ war sicherlich eines der Highlights der Pressekonferenz im Google Hauptquartier. Mit diesem Online-Marktplatz, der allen Android-Nutzern verbesserten und übersichtlicheren Zugang zu Applikationen, Updates und Freunden verschaffen soll, versucht Google sich deutlich vom bekannten „App Store“ zu unterscheiden, indem eine Plattform geschaffen wurde, die von Apple nicht binnen eines Tages kopiert oder integriert werden kann.
Trotz oder gerade wegen der Tatsache, dass Google der Weiterentwicklung der mobilen Internetdienste größere Aufmerksamkeit schenkt, als der bloßen Verbesserung der Smartphones an sich, dürfte Google mit dieser Neuerung einen Schritt in die richtige Richtung getan haben. Dies liegt in entscheidendem Maße daran, dass mobile Internetanwendungen vor allem für kommende Tablet-PCs entscheidende Bedeutung haben dürften.
Benutzerfreundlichkeit verbessert
Richtet man seinen Blick von der grundlegenden Konzeption auf die wesentlichen Veränderungen, so sticht einem sofort die klarere und besser strukturierte Bedienungsoberfläche ins Auge. Mit dieser klareren und einfacheren Struktur wurde eines der größten Mankos des vergangenen „Android Market“ beseitigt. Dem Benutzer soll es mit der neuen Oberfläche leichter fallen, Apps zu finden, Rezensionen zu lesen und sie letztendlich zu erwerben.
Auch für Entwickler und Anbieter wurde die Plattform dahingehend verbessert, dass die eigenen Applikationen leichter publiziert werden können und vom Benutzer wiederum einfacher zu finden sind, was vor allem an der erneuerten „Such-Funktion“ liegt.
Besitzer eines, mit Android betriebenen Gerätes, können Applikationen wie normale Internetseiten von ihrem aus PC aufrufen und die entsprechenden Programme herunterladen, anstatt auf einem, teils winzig erscheinendem Display nach der richtigen Anwendung zu suchen.
Diese deutliche Verbesserung in der Benutzerfreundlichkeit dürfte der generellen Kundenakquise nicht schaden – ganz im Gegenteil.
December 28 2010
Android-Handy´s – Im Visier von Cyberkriminellen
Ein lukratives Geschäftsfeld für Cyberkriminelle wird zukünftig die Mobiltelefonie sein, mit zunehmendem Anstieg von Schadprogrammen.
Die Verbreitung von Malware ist per SMS, Klingelton oder über das mobile Internet auf Smartphones möglich. Das Bedrohungspotenzial wird aktuell seitens der Handynutzer nicht realisiert. Mittel oder Langfristig wird die Sorglosigkeit der Anwender zum Problem werden.
Die „klassischen“ Betrugsvarianten, die wir bereits aus der Computerszene kennen, können hier ebenfalls angewendet werden. Phishing, Dialer und Spyware bedrohen bei der weiteren Entwicklung das „sichere“ telefonieren.
Zudem erlaubt Googles App-Market jedem Entwickler, dort seine Programme anzubieten. Zweifelhafte Apps können zwar von Usern gemeldet werden, eine proaktive Überprüfung und Entfernung seitens Google wird derzeit nicht durchgeführt. Laut Google werden jedoch ca. ein Prozent der eingereichten Apps abgelehnt und entfernt.
Selbst das Android – System weist Lücken auf, die vor kurzem entdeckt wurden. Einige davon sind als „gravierend“ eingestuft worden. In Kombination mit Adobe Flash oder Reader, die bereits beliebte Angriffziele sind, wird die Prognose der nächsten Jahre nicht besser.
Es ist nur eine Frage der Zeit bis entsprechende Malwareprogramme unsere Sicherheit im Mobilbereich gefährden wird. Die derzeitige Frage die wir uns stellen sollten, ist die nach dem „sinnvollen“ Verbreitungsweg. Allein die Verbreitung durch Scareware ( Ein Programm, das sich beispielhaft als Virenschutzlösung oder allgemein als „gut“ ausgibt ) wird einem Cyberkriminellen nicht genügen.
Im Umfeld von Geschäftsleuten ist die Wirtschaftsspionage mit dem mobilen Endgerät durchaus attraktiver bestückt. Einige Virenschreiber spezialisieren sich auf die Mobile Variante. Es gibt entsprechende Programme, die einen Vollzugriff auf das Handy gewähren. Darüber werde ich im kommendem Blogbeitrag ausführlicher berichten.
Wir dürfen zwar nicht in Panik verfallen, jedoch sollten Smartphone Nutzer ein Auge offen halten.
Wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr!
November 11 2010
HTC Wildfire – Erfahrungsbericht
Ich gebe es ja zu, dass die digitale Zeit auch nicht bei mir spurlos vorüber gegangen ist. So habe ich den kürzlichen Hype des iPads beobachtet, neue Webstandards erkundet und den Wetab beliebäugelt. Letzteres war wohl mein Verstand stärker und der vorzeitige Erwerb des Beta-Produktes wurde sinnvollerweise abgewendet.
Trotz allem und um mir auch zwischenzeitlich etwas zu gönnen, habe ich mich für ein neues Handy entschieden. Die 1und1 Internet AG bietet in meinen Augen derzeit ganz gute Flatrates an, inklusive hochwertige Smartphones wie Samsung Galaxy S I9000, HTC HD7 und Xperia X10 Mini Pro der Sony Ericsson-Klasse.
Seltsamerweise sind meine Telefonkosten in diesem Jahr drastisch gestiegen und mein entsprechendes Budget klein. So viel meine Auswahl auf das „Einsteigermodell“ HTC Wildfire, das in der ALL-NET-Flat gratis zu haben ist.
Vom rein Äußerlichen wirkt das Gerät sehr hochwertig, wobei durchaus „Plastikkomponente“ verarbeitet wurden und diese sich über das gesamte Gerät erstreckt. Die Bedienung ist für technische Fans durchaus sehr einfach gestrickt und nach wenigen Minuten fliegen die Finger über das glänzende Display. Hin und wieder empfiehlt es sich jedoch, ein entsprechendes Tuch für die Reinigung zu verwenden, da das Display relativ anfällig für Fettflecken ist. Die Einrichtung von E-Mail, Social Network- Futures sind mit einem Assistenten zügig vollzogen, sodass nach kürzester Zeit der Anwender in den Genuss eines voll funktionstüchtigen Gerätes kommt.
Die Nebensächlichkeiten wie Kameraauflösung, Musikplayer und die Vielzahl an Apps runden durchaus das HTC Wildfire ab. Sicherlich unumstritten, dass der Prozessor nicht gerade der „Renner“ ist, doch für die meisten Anwendungen und Bedürfnisse eines „Otto-Normal-Anwender“ ist dies ausreichend.
Der mobile Surfgenuss wird bei überladenen Webseiten allerdings durchaus gebremst und der Nutzer wird in Geduld geübt. Dafür wird Flash kompromisslos unterstützt.
Die jetzt zweiwöchige Nutzung des Gerätes stellt meine Bedürfnisse mehr als zufrieden: E-Mails checken, gelegentlich im Internet surfen und kristallklar telefonieren.
Das Gerät kann durchaus in der oberen Liga mitspielen, auch wenn mit wenigen Einschränkungen. Für die „Hardcore-Smartphone-User“ unter uns ist die Wahl einer Alternative aufgrund des leistungsgeschwächten Prozessors sicherlich erstrebenswert.
November 09 2010
GEZ Gebühren bei Smartphone & Internetfähigen Geräten
Bereits seit dem 1. Januar 2007 gibt es die Freistellung von der Rundfunkgebührenpflicht für Rechner, die Rundfunkprogramme ausschließlich über Angebote aus dem Internet wiedergeben können nicht mehr.
Betroffen sind nur Privathaushalte, die weder ein Radio noch einen Fernseher bei der GEZ angemeldet haben und „auch mit keinem Autoradio angemeldet sind, sondern beispielsweise nur einen internetfähigen PC oder ein UMTS-Handy zum Empfang bereithalten“. ( http://www.gez.de/gebuehren/internet_pcs/ )
Weiterhin schreibt die GEZ: „Für Firmen, Selbständige und Behörden gilt: Ist in der Betriebsstätte oder im Büro weder ein Fahrzeug mit einem Autoradio noch sonst ein Rundfunkempfangsgerät angemeldet, so fällt für sämtliche Internet-PCs und UMTS-Handys, unabhängig von ihrer Anzahl, nur eine Gebühr in Höhe von 5,76 Euro monatlich an.“
UMTS- und WLAN-Handys, Smartphone und Co., die Radio- und Fernsehprogramme ausschließlich über UMTS oder das Internet empfangen, aufgepasst! Die GEZ sucht euch!
Wer allerdings sowieso schon GEZ Gebühren bezahlt, da im Haushalt Fernsehen oder Radio steht, der kann vorerst beruhigt sein. Doch warum müssen überhaupt Gebühren bei Smartphone und Co. gezahlt werden?
Die neuartigen Rundfunkempfangsgeräte wie sie so schön heißen, erlauben es dem Anwender auch Radio ausschließlich online zu hören. Das muss natürlich auch bezahlt werden. So ist jedenfalls die Meinung der GEZ. Dass die Verbraucher anderer Meinung sind, beweißt eine Klage beim Bundesverwaltungsgericht.
Leider umsonst, denn das Gericht entschied, dass die Rundfunkgebührenpflicht für internetfähige Computer unabhängig von der Verwendungs- und Nutzungsabsicht ihrer Besitzer rechtmäßig ist (Az.: 6 C 21.09, 6 C 12.09 und 6 C 17.09).
Grundgelegt wurde der Rundfunkgebührenstaatsvertrag.
Die monatlichen Gebühren für Smartphone, Mobilgeräte und alle anderen neuartigen Rundfunkempfangsgeräte von 5,76 Euro seien also zu leisten. Im letzten Jahr waren übrigens fast 248.000 dieser Geräte bei der GEZ registriert ( www.topnews.de ).
…..
Querverweis: Steigende GEZ Gebühren für Computeranwender
…..
May 18 2010
iPhone gegen Nexus One: iPhone gewinnt
Inzwischen gibt es zahlreiche Konflikte in die Apple involviert ist. Einer davon war zwischen Apple und Google. Darin ging es um die Marktführung bei Smartphones. Google wollte mächtig Druck auf Apple machen und warf somit das “Nexus One” auf den Markt. Mit der Konkurrenz hat es zwar geklappt, mit dem Erfolg jedoch nicht so. Google zieht sich langsam aus dem Markt zurück.
Google hat den Online-Store für das “Nexus One” geschlossen und bekannt gegeben, dass das Smartphone nun nur noch über Vertriebspartner erhältlich sei. In Deutschland ist dies Vodafone. An den Markt ging das “Nexus One” erst im Januar 2010, somit sieht Google wohl schon nach etwa 5 Monaten den Kampf als verloren an.
Diese Aussage wäre natürlich fatal für das Marketing von Google, also verpackt Google das Ganze etwas schöner: Google habe angeblich lediglich zwei Ziele mit dem “Nexus One” verfolgt und nun sind beide erfüllt worden. Das erste Ziel sei es gewesen, eine Vorreiterrolle im Smartphone-Bereich einzunehmen und somit die Technik voranzubringen. Dies hätte Google geschafft, denn zahlreiche Firmen haben sich beim “Nexus One” einiges ab geschaut. Das andere Ziel sei es gewesen das Handy-Betriebssystem “Android” weiter zu verbreiten, dies sei ebenfalls inzwischen erreicht.
Somit hat Google wohl alle seine Ziele erreicht und zieht sich aus dem Markt zurück. Ebenso könnte man sagen, dass Google einfach nicht an Apple ran kam und dies auch realisiert und sich somit nun von dem Smartphone-Markt zurück zieht.
May 08 2010
Apple kauft einige Firmen auf
Apple hat in der letzten Zeit zahlreiche Firmen gekauft. Alleine in den letzten Woche übernahm Apple zwei kleine Software-Firmen. Der Grund für den Kaufrausch von Steve Jobs ist wohl der große Konkurrenzdruck von Google, der nun auch in den Handymarkt eingestiegen ist. Ob es Vorsorge ist um die Marktstellung zu halten oder ob Apple wirklich Angst hat kann man nicht sagen, da Google und Apple verschiedene Firmenkonzepte verfolgen.
Google beispielsweise schläft jedoch auch nicht. Seit Jahresanfang hat Google 9 Firmen übernommen, darunter eine Firma die auf 3D-Desktops spezialisiert ist. Dieser Bereich ist enorm innovativ und somit eine Spezialität von Apple. Google könnte somit Apple tatsächlich in Bedrängnis bringen. Unabhängig entsteht derzeit noch ein weitere Konkurrent auf dem Mobilfunkmarkt für Apple, Hewlet-Packard hat Palm aufgekauft und könnte nun ebenfalls Apple in Bedrängnis bringen.
Eine weitere geplante Übernahme könnte Vivotech sein. Dies lassen zumindest diverse Patentanmeldungen von Apple vermuten. Vivotech entwickelt Technologien zum Bezahlen mit Handys, beispielsweise das Vorbeiziehen des Handys an der Kasse um damit zu bezahlen. Apple hat sich mit dem iPhone eine gute Position auf dem Smartphone-Markt erarbeitet und möchte diese Position natürlich halten, dies geht eben nur mit innovativen Technologien.
Apple hat generell das Tempo angezogen, so sind beispielsweise Updateabstände verkürzt worden und Produktvorstellungen vorgezogen worden. Nun kauft Steve Jobs auch verstärkt Firmen auf um dem großen Druck gerecht werden zu können. Wir können nur hoffen, dass Apple nichts überhastet und unreife Produkte auf den Markt wird, denn bisher konnte Apple besonders durch Kundenfreundlichkeit und guter Benutzerführung punkten.
April 21 2010
March 29 2010
iPhone: google Apps vs. MobileMe
Nach reichlich Überlegungszeit und viel Ausprobieren des iPhone, diversen Android Geräten und Palm Pre habe ich mich dann vor 4 Wochen für den Klotz von Apple entschieden. Nicht zuletzt, da die vorhandene „Infrastruktur“ in Form meines Macs irgendwie gut dazu passt und dank iCal und Adressbuch eine funktionierende Synchronisation von Adress- und Kalenderdaten möglich ist.
Die Anforderungen
Nachdem das Vorgeplänkel eigentlich schon ganz nett ist, hätte ich gern auch ein paar Highlights dessen, was google Android von Haus aus schon spendiert, solange man auch einen google Account sein eigen nennt: Push Services. Sprich: Online Synchronisation von Kalender- und Adressdaten sowie E-Mail Benachrichtigung; ohne das ich etwas dafür tun muss. Als Blackberry oder Windows Mobile Nutzer kommt man schon recht lange in diesen Genuss, vorausgesetzt der Arbeitgeber verfügt über die entsprechende Serverausstattung. Auch das iPhone bringt die entsprechende Unterstützung seit OS 2.0 mit.
Als einzelkämpfender Freiberufler habe und brauche ich nicht die Infrastruktur eines Exchange oder Blackberry Servers im Hintergrund, daher fallen beide Optionen an dieser Stelle schon aus.
Die Qual der Wahl: MobileMe, Google Apps
Was bringt den MobileMe denn so mitbringt: An erster Stelle die gewünschten Push Services und darüber hinaus noch ein paar nette Annehmlichkeiten wie Bilder- und Daten-Online-Storage, eine E-Mail Adresse für Push Mail, Fernzugriff um das iPhone zu orten, zu sperren oder zu löschen. Synchronisation zwischen Windows, Mac OS X und iPhone OS. Preis: 79 € für eine Einzelmitgliedschaft im Jahr.
Das wäre ich bereit zu zahlen, allerdings stört mich an diesem Angebot persönlich, noch eine E-Mail Adresse zu führen; die für mich aufgrund der Domain @me.com fast unbrauchbar ist. Eine eigene Domain in MobileMe zu migrieren sieht der Service leider nicht vor.
Google Apps: Kommt zunächst auch in einer kostenlosen Variante, die allerdings nicht die Sync Services für Mobile Endgeräte unterstützt. Dazu ist die Professional Edition von Nöten. Hier haben wir ebenfalls Push Services im Angebot (Microsoft Exchange Standard), die Möglichkeit eine eigene Domain als Standard und diverse andere Domains als Alias hinzuzufügen. Ansonsten umfasst das Angebot noch diverse Tools wie Sites, Docs, Videofreigaben und Groups, die zwar ganz nett aber in meinem Fall nicht so relevant sind. Insgesamt bietet Google 25GB für E-Mail plus 10GB für Sites pro Nutzer an. Pro Nutzer und Jahr bucht google 40 € von der Kreditkarte ab. Ebenfalls eines faires Angebot.
Die Entscheidung
Beide Angebote sind technisch nicht unbedingt einhundertprozentig vergleichbar. Apple bietet als Dreingabe noch reichlich schöne Funktionen. Interessant ist aus meiner Sicht noch der Online Storage (auch wenn ich schon zufriedener Dropbox Nutzer bin). google wertet im Gegensatz dazu noch seine Community Applikationen mit mehr Speicherplatz auf. Und von diesen nutze ich regelmäßig eigentlich fast nur Docs.
Jetzt kommt das große ABER: Die google Apps verwende ich in der kostenlosen Standard Version schon seit längerer Zeit und gerade die Möglichkeit, seine Daten aus den google Applikationen aktuell schon mit iCal und Adressbuch zu synchronisieren funktioniert recht ordentlich und zuverlässig. Daher waren die 40 Euro für das Update auf die Professional Version jetzt das Resultat.
Epilog
Seine Daten in der „Cloud“ zu haben, bereitete mir am Anfang auch reichlich Kopfschmerzen. Immerhin liegen Kontakte, E-Mails und Kalenderdaten bei einem „fremden“ Unternehmen und auf dessen Servern. Andererseits überwiegen meiner Ansicht nach mittlerweile die Vorteile. Trotzdem sollte man immer noch abwägen, welche Art sensibler Daten man der Cloud anvertraut und ab welchem Punkt Schluss ist.
March 09 2010
AVM goes mobile
Die Berliner Fritzen haben es wieder mal geschaft. Auf der diesjährigen CeBIT präsentiert die Netzwerkschmiede ein FRITZ!App, mit dem Sie ihr Smartphone mit ihrer FRITZ!Box verbinden können. Damit können Sie zu Hause weiter mit Handy telefonieren, aber über Festnetz und Internet und somit Kosten sparen. Denn nahezu jeder nennt ja heute Festnetz/DSL Flatrates sein eigen.
Für Handys mit Android Betriebssystem oder für den Branchenprimus das iPhone. Die Software ist marktreif. AVM will die Applikation in den nächsten Wochen unter die Fangemeinde bringen und hofft, neue FRITZ Jünger zu gewinnen.
Doch wie funktioniert der ganze Spaß? Mobiltelefone suchen automatisch eine WLAN Verbindung mit der FRITZ!Box Fon WLAN 7270. Dadurch lassen sich auch Funktionen wie Telefonbuch, Anrufbeantworter oder Anrufliste mit dem Mobilen nutzen. Selbst wenn Sie mit ihrem mobilen Endgerät anrufen, wird die Verbindung über die Box aufgebaut und in die Statistikfunktionen eingebunden. Kommen Sie also nach einem langen Tag nach Hause, könnte Sie ihr Festnetzanrufe prüfen und sofort mit ihrem Alltagshandy zurückrufen. In besserer Sprachqualität. Über die FRITZ!Box. Sie benötigen kein Festnetztelefon mehr.
Außerdem können Sie Fotos und Videos vom Smartphone mit wenigen Schritten auf Facebook, YouTube und anderen Web2.0 Anbietern posten. Nutzen Sie FRITZ auch als Netzwerkspeicher haben Sie natürlich auch Zugriff auf jede hinterlegte Datei.
Möchten Sie die App nutzen, laden Sie einfach das Programm FRITZ!App Fon herunter. Auf ihrer FRITZ!Box muss aber die neuste Firmware installiert sein. Haben Sie das Programm installiert und konfiguriert, können Sie über die FRITZ!Box intern sowie extern über Festnetz und VoIP mit der Welt in Kontakt treten.
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