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September 29 2010

Deutsche Internetmarketer auf Erfolgsspur

Automatisch im Internet Geld verdienen und seinen Lebensstandart finanzieren, dass ist der große Traum zahlreicher Internetanwender. Das dies durchaus gelingen kann, dass zeigten bereits zahlreiche Internetmarketer mit eindrucksvollen Projekten aus USA.

Auch hierzulande kommt der „Markt“ nun letztlich in Schwung. Tobias Knoof ist erfolgreicher Unternehmer in der Internetbranche und berichtete in seinem Blog über die außergewöhnliche Liga des Webmarketings. Hierbei handelt es sich nicht um das „Wunder von Bern“, sondern um ein Treffen der erfolgreichsten Entrepreneurs des „Geldverdienens“ in Berlin. Grund hierfür war der Austausch von Wissen, Aufbau von Kooperationen und somit schlechthin die Schaffung einer neuen Win-To-Win Situation. Zahlreiche Diskussionen und Gespräche der anderen Art in geselliger Runde zu einem professionellen und seriösen Infobusiness, so wird uns der Insidertreffen öffentlich präsentiert.

„Die Infobranche ist weiter auf Wachstumskurs“, dass spiegelt auch die Vernetzung der Marketer wieder, die sich mit dem Internet auseinandersetzen. Herr Knoof als Vorreiter und Initiator hier in Deutschland gibt dabei sein Wissen über Trafficorganisation, Onlinemarketing und Infoprodukte fachgerecht und verständlich aufbereitet der Leserschaft auf seiner Webseite kostenfrei zur Verfügung.

Dabei greift er souverän die Knackpunkte auf, die wirklich interessieren. Suchmaschinenoptimierung, Contenterstellung und Webseitenerstellung sind nur vereinzelte Schwerpunkte, die er öffentlich offeriert.

Die meist genutzte Open Source – Lösung scheint dabei die leistungsfähige Blogsoftware WordPress zu sein, die durch eine breite Maße an Zusatzfunktionen und separaten Modulen glänzt. Die Erstellung komplexer Webseiten ist durchaus möglich. Scheinbar ein Geheimtipp für angehende Internetmarketer.

Ein stabiles Fundament wurde von den Pionieren Heiko Häusler, Daniel Dirks, Mario Schneider und Tobias Knoof unter den .de – Domainen  geschaffen. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die endlose Pyramide des Webmarketings steht.

August 03 2010

10 Social Media Monitoring Tools

Wer sich mit Social Media beschäftigt, weiß um die Schwierigkeiten, überall zugleich eine hervorragende Reputation aufzubauen. Um dieses Problem zu lösen, gibt es Social Media Monitoring Tools. Mit den Social Media Monitoring Tools bekommen Unternehmen, Marken oder Privatpersonen ein mächtiges Werkzeug an die Hand. 10 der Social Media Monitoring Tools sollen hier kurz vorgestellt werden:

1.Radian6
Radian6 durchsucht Social Media Dienste wie Blogs oder Communities und bündelt die Suchergebnisse, um sie zu analysieren und grafisch aufzubereiten. Das Programm ist interessant und funktionell. So lassen sich mit der Twitterfunktion zum Beispiel Referenzen über das eigene Unternehmen oder die Marke sammeln. Der wesentlich authentischere Eindruck durch die Auslagerung von Testimonialstimmen zu Twitter bedeutet einen schönen Vorteil für Unternehmen.
Webseite von Radian6

2. Visible Technologies
Visible Technologies überwacht etwa eine Million Social Media – Gespräche täglich und liefert Informationen anhand von Schlüsselwörtern in Echtzeit. Damit sind Unternehmen immer auf dem neuesten Stand, erhalten jedoch nur für sie relevante Informationen.
Webseite von Visible Technologies

3. Twingly
Mit Twingly lassen sich Blogs und alle anderen Microblogging-Systeme durchsuchen. Besonderes effizient ist hier die Suche nach bestimmten Keywords. Ein Vorteil von Twingly ist, dass das Tool selbst alle relevanten Daten sammelt und nicht auf irgendeine API zurückgreift.
Anleitung wie man bei Twingly einen eigenen Channel erstellt

4. Backtweets
Backtweets gehört zu den sehr nützlichen Social Media Monitoring Tools. Hiermit lassen sich Links auf Twitter tracken und messen. Mit Backtweets können einzelne Klar-URLs getrackt und Email-Alerts angefordert werden.
Suche einfach ausprobieren

5. Google Alerts
Mit einem Google Alerts – Konto lassen sich bestimmte Einrichtungen vornehmen, so dass Unternehmen per Email darüber informiert werden, wenn das Unternehmen irgendwo erwähnt wird. Es werden hier nur die Google News Quellen berücksichtigt.
Unser Google Alerts Tutorial

6. Addictomatic
Mit diesem Tool lässt sich eine Suche mit relevanten Begriffen starten. Die Ergebnisse erscheinen prompt und schließen alle Social Media – Dienste ein.
Addictomatic kann auch einfach gestestet werden.

7. BoardReader
Dies ist ebenfalls ein äußerst interessantes und nützliches Tool, mit dem die Überwachung von Social Media – Diensten sehr einfach ist. Unternehmen erfahren sofort, wenn jemand sie im Netz erwähnt.
Mit BoardReader Blogs durchsuchen

8. Filtrbox
Mit diesem Tool sehen Unternehmen, was andere über es posten. So sind Unternehmen immer über gegenwärtige Darstellung im Netz informiert.
Flitrbox von jive

9. SocialMention
Social Mention funktioniert ähnlich wie Google Alerts, ist jedoch besonders auf Social Media angelegt.
Hier gehts zu SocialMention

10. Buzzwatcher
Ein Tool zur Überwachung, von verschiedenen Begriffen über viele Social Media Quellen, dass eigentlich aus Frankreich kommt
Hier gehts zur Herstellerseite

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May 07 2010

Copy & Paste: ein lukratives Geschäftsmodell bei Social Networks

oder: Wie man mit geklauten Nutzerdaten Millionen verdient

Wie bereits vor einiger Zeit in meinem Blogbeitrag hier auf yenodio.de geschrieben, sind Datenschutzpannen trauriger Alltag in der Internetgemeinde geworden. Betroffen sind nicht nur Versicherungsunternehmen wie AWD, dem Konzern Telekom oder  Lidl, vielmehr werden schwerwiegende Sicherheitslücken in Social Communitys stetig aufgedeckt. Selbst TÜV – Bescheinigungen und daraus resultierende Testsieger können keinen ausreichenden Schutz bieten, wenn keine Ernsthaftigkeit des Unternehmens zur Beseitigung dieser Mängel vorliegt.

Ein aktueller Fall bei SchülerVZ sorgt derzeit in der Öffentlichkeit wieder für Aufsehen. Dort hatte vor kurzem der Student Florian Strankowski mit einem Crawler zugängliche Daten kopiert. Eine stolze Summe von etwa 1,6 Millionen Nutzerdaten. Das Unternehmen selbst dementiert eine Sicherheitslücke.

Der Crawler spürt automatisiert Profildaten auf und speichert diese lokal auf dem Computer ab. Innerhalb von acht Wochen inklusive Programmierung konnten die Profile von fast ein Drittel der SchülerVZ – Nutzer zusammengestellt werden. Strafrechtliche Konsequenzen dürfte der Student nicht bekommen, denn es handelt sich hierbei nicht um einen „Hackerangriff“ auf das Unternehmenssystem, sondern der Student hat lediglich öffentliche Daten, die von den Nutzern freigestellt worden sind, mit einer Software kopiert.

Der Betreiber der VZ – Reihe  spielt die „Crawling“-Aktion herunter und vergleicht dies „mit dem Kopieren von Daten aus dem Telefonbuch“.

Angesichts der immer wiederkehrenden Pannen und der unglaublichen reaktiven Maßnahmen, die noch vom TÜV zertifiziert werden, eröffnen sich für einige Personen sicherlich neue Geschäftswege. Spitzeneinkommen, finanzielle Freiheit und ein Lifestylepaket der Extraklasse. Gemeint sind das schlichte Kopieren von persönlichen Daten von Internetanwendern und der entsprechende Handel dazu.

Eine kleine Hochrechnung: Lägen 1,6 Millionen E-Mailadressen durch eine Crawling-Aktion ähnlich wie oben beschrieben vor, so würde der Handel mit ausschließlich den E-Mailadressen bei einem Spammer etwa 160 Euro erbringen. ( Berechnungsfaktor liegt bei 0,0001 Euro pro Datensatz, das ich als „Marktüblich“ bezeichnen würde.)

Möchtet Ihr mehr verdienen? Kein Problem: Ein Adresshandel wie schober.com verlangt pro Standart – Datensatz 0,22 Euro / netto. Kommt noch die Telefonnummer hinzu sind es schon 0,34 Euro / netto. Je mehr sich Informationen eingrenzen lassen, desto teurer sind die Datensätze, die auch bei Firmenadressen weit über 1 Euro, netto / Satz liegen können. Bei 1,6 Millionen Adressen könnt Ihr selbst mal Euren Verdienst als Datenkopierer errechnen, die Ihr bei einem Weiterverkauf erwirtschaften würdet. Es spricht übrigens nichts dagegen, diese Praktiken mehrfach zu wiederholen um das Einkommen zu steigern.

Wenn dann noch Affiliate-Systeme genutzt werden, dann lassen sich die Erträge entsprechend maximieren. Egal ob man selbst als Advertiser oder Publisher auftritt – beide Möglichkeiten machen Sinn. Ein Programm bei einem führenden Affiliate – Anbieter zahlt beispielhaft 8,00 Euro pro Lead…

Ihr seht selbst: Mit der entsprechenden kriminellen Energie lässt sich ein lukratives Geschäftsmodell entwickeln. Doch das sollte nicht animierend sein in dieser „Branche“ tätig zu werden. Vielmehr sollten wir darüber nachdenken, wie viel persönliches wir wirklich im Netz veröffentlichen möchten, denn damit kann durchaus Schundluder betrieben werden. Unsere Daten können wir Anwender ja schließlich am Besten schützen.

April 27 2010

Flattr: Revolution oder gute Idee?

Wer heutzutage im Web auffallen will, der muss sich anstrengen. Das gilt fast nirgendwo so stark, wie in der Blogosphäre. Grade in den letzten Jahren setzte ja ein regelrechter Boom ein und es schien zum guten Ton zu gehören, einen Blog zu betreiben.

Heute, wenig später, sind viele Blogs tot oder nicht mehr vorhanden. Was geblieben ist, ist der harte Kern, der sich durch originelle Ideen und Einfälle eine Stammleserschaft sichern bzw. an Popularität gewinnen konnte.

Diese Ideen begeistern, faszinieren und unterhalten uns. Und so manches Mal würden wir auch eine Spende erbringen, doch dann schlägt meist die Bequemlichkeit zu. Banküberweisung? Paypal? Und das für Beträge von wahrscheinlich unter 10€. Und bei Kreditkartenzahlungen im Internet hat man ja sowieso ein schlechtes Gewissen.

Abhilfe schafft nun Flattr. Flattr funktioniert grundlegend nach zwei Prinzipien: wie ein Prepaidkonto, dessen Budget nach dem Kuchenprinzip verteilt wird. Doch fangen wir von vorne an.

Ein Blogbetreiber würde gerne ein wenig Geld für sich erhalten. Werbung schließt er dabei aus: einmal sind die Erträge nicht so hoch und andererseits möchte er auch nicht sein Layout durch eingeblendete Werbung verunstalten. Da er den Blog aber nur privat betreibt und sich dadurch keine Einnahmen erschließen lassen, hätte er gerne eine Möglichkeit, zumindest die Serverkosten decken zu können.

Und hier kommt Flattr ins Spiel. Er registriert sich auf Flattr und kann von nun an bequem einen Button integrieren. Ein begeisterter Leser, der ebenfalls bei Flattr ist und dort für den aktuellen Monat 4€ auf sein Konto geladen hat, möchte nun den Blogger unterstützen. Ein Klick auf den Flattr – Button und schon wird im System registriert, dass der Leser den Blog(eintrag) mochte. Wenn das nun das einzige Mal war, wo der Leser auf den Flattr – Button gedrückt hat, bekommt der Blogbetreiber die vollen 4€. Fand der Leser dagegen noch andere Blogs oder Webseiten gut, bekommt jeder von ihnen den entsprechenden Anteil. Fand also der Leser 10 Blogs gut, bekommt jeder Blog am Ende des Monats 0,40€ gespendet.

Der Nutzer hat die volle Kostenkontrolle, während der Blogbetreiber einen kleinen Anreiz bzw. eine kleine Wertschätzung erhält. Das System mag nicht perfekt sein, zeigt aber durchaus sehr interessante Ansätze, die auch für Onlineauftritte von Printmedien interessant sein könnten. Wenn ein Artikel gefällt, klickt man kurz rauf und schon hat man die eigene Zeitung ein wenig unterstützt, die sich ja auch nicht mehr rein auf Werbeeinahmen verlassen kann. Könnte dies also ein Weg sein für die Printmedien, die sich darüber beklagen, dass im Internet kein Geld zu machen bzw. zu holen sei und man seine Inhalte entweder nur kostenlos oder nur kostenpflichtig anbieten kann? Was wenn Newsseiten ihr eigenes Flattr – System hätten? Wäre das nicht ideale Kompromiß und ein Weg raus aus der Internetkrise?
Der Auftritt bleibt weiterhin kostenlos. Wenn der Benutzer mag, kann er Geld für einen Artikel spenden. Wenn nicht dann nicht. Ist sein Budget aufgebraucht, lädt er es erneut auf. Oder auch nicht.

Man sieht also das Flattr durchaus das Potential zu einer kleinen Revolution hat bzw. eventuell eine ganze Branche aus der Krise führen könnte. Und sie durchaus in ihrer Qualität zu steigern vermag. Denn gute Artikel werden wohl eher honoriert als schlechte.

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