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January 20 2011

Apple blickt mehr als zuversichtlich in die Zukunft

„Ich liebe Apple und hoffe, dass ich schnell wie möglich wieder zurück sein kann“. Mit diesen Worten verabschiedete sich Apple-Gründer und CEO Steve Jobs diese Woche bei seinen Mitarbeitern, da er sich aus gesundheitlichen Gründen für unbestimmte Zeit aus dem Tagesgeschäft zurückziehen wird.

Schon kurz nachdem diese Äußerung publik wurde, kursierten unter den Apple-Fans und Anlegern hauptsächlich zwei Fragen: Wann kommt Jobs zurück? Und was, wenn er nicht mehr zurückkommt?

Auch wenn diese Fragen noch nicht öffentlich gestellt wurden, so reagierte Apple „Vize“ Tim Cook, der Jobs während seiner Abwesenheit vertreten wird, prompt auf derartige Spekulationen. Er bezeichnete die derzeitige Lage als exzellent, wobei er vor allem die breite Produktspanne und die Qualität und den Enthusiasmus im Entwicklerteam hervorhob. Letzteres wurde wohl maßgeblich von Jobs selbst aufgebaut, da er stets darum bemüht war, über einen kreativen, hocheffizienten und fortschrittlichen „Mitarbeiterpool“ zu verfügen.

Cook verwies eben genau auf dieses Spektrum an hochqualifizierten und exzellent ausgebildeten Fachkräften, die ihn in der festen Überzeugung bestärken, dass Apple sich mit aufrechtem Gang in Richtung Zukunft bewegen könne.

Die aktuellen Geschäftszahlen scheinen dem zweiten, starken Mann im Apple-Konzern Recht zu geben. Das Unternehmen verfügt über 60 Milliarden Dollar Reserven, die nicht zuletzt durch die Rekordverkaufszahlen beim iPhone (16,2 Millionen Exemplare), dem iPad (7,3 Millionen) und dem Mac (4,1 Millionen) angehäuft werden konnten. Zudem entwickeln sich die Umsätze bei Filmen, Musik und Apps via iTunes besser als je erwartet wurde.

Diese Tendenz konnte Apple auch im ersten Quartal 2011 bestätigen. Bei einem Umsatz von etwa 26,8 Milliarden Dollar erwirtschaftete das Unternehmen einen Reingewinn von 6 Milliarden Dollar – neuer Rekord.

Trotz allem wird der Ausfall Jobs von Analysten und Aktionären deutlich negativ gewertet, da er immer noch als kreatives Herz und mahnender Organisator des Weltkonzerns gesehen wird. Zeitweise gaben die Aktien um bis zu acht Prozent nach, wobei sich der Aktienkurs momentan auf einer „Achterbahnfahrt“ zu befinden scheint.

Derartige Kurssprünge sind mit logischer Argumentation nicht zu erklären, da sich Apple während der letzten, längeren Abstinenz von Jobs (Januar bis Juni 2009) unverändert positiv entwickelt hatte.

Dementsprechend positiv und motiviert verkündete Cook auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz: „Wir wollen uns Marktanteile im Smartphonesektor weiter ausbauen!“

Zukunftsängste klingen anders!

May 12 2010

Apple arbeitet an einer Flash-Alternative

Apple arbeitet derzeit angeblich an einer Alternative für die Rich-Media Dateien im Format Flash. Dabei soll Apple eine eigenen Player entwickeln um Flash-Dateien abzuspielen, da die bisherigen Flash-Versionen zu fehlerhaft sind und daher sehr große Probleme machen.

Die größte Kritik am iPad in der letzten Zeit war, dass das iPad nicht Flash-Dateien abspielen kann. Somit werden Nutzern zahlreiche Dateien vorenthalten. Dem begegnete Steve Jobs damit, dass die derzeitigen Flash-Player so fehlerhaft sind, dass sie zu Abstürzen der Software führen. Zusätzlich führte er an, dass HTML5 dieses Problem eh entkräftet, da dann keine Flash-Player mehr notwendig seien.

Doch so lange scheint Apple nun nicht mehr warten zu wollen, denn sie entwickeln derzeit angeblich einen eigenen Flash-Player. Dieser soll speziell für das iPhone und iPad sein und somit die lang ersehnte Flash-Funktionalität bringen. Jedoch ist diese Flash-Funktionalität nicht mit Hilfe von Adobe durchgesetzt und somit entstehen auch neue Probleme.

So müssen Firmen nun ihre Mitarbeiter auf den neuen Flash-Player von Apple umschulen wenn sie ihre Produkte auch auf dem iPad oder iPhone zum Laufen bringen wollen. Somit müssten Hersteller von Anwendungen immer dual entwickeln, für Apple und für Adobe. Dies stellt einen erheblichen Zusatzaufwand für Firmen dar und somit wird man wohl oft Anwendungen begegnen, die nur für Apples Flash-Player sind oder nur für Adobes Flash-Player.

Ob irgendwelche Kompatibilitätsmechanismen eingebaut werden um die anderen Dateien abzuspielen ist derzeit unbekannt, also bleibt die ganze Angelegenheit noch ziemlich offen und ist somit sehr interessant. Nun bleibt erst einmal eine Reaktion von Adobe abzuwarten auf diese Meldung.

May 08 2010

Apple kauft einige Firmen auf

Apple hat in der letzten Zeit zahlreiche Firmen gekauft. Alleine in den letzten Woche übernahm Apple zwei kleine Software-Firmen. Der Grund für den Kaufrausch von Steve Jobs ist wohl der große Konkurrenzdruck von Google, der nun auch in den Handymarkt eingestiegen ist. Ob es Vorsorge ist um die Marktstellung zu halten oder ob Apple wirklich Angst hat kann man nicht sagen, da Google und Apple verschiedene Firmenkonzepte verfolgen.

Google beispielsweise schläft jedoch auch nicht. Seit Jahresanfang hat Google 9 Firmen übernommen, darunter eine Firma die auf 3D-Desktops spezialisiert ist. Dieser Bereich ist enorm innovativ und somit eine Spezialität von Apple. Google könnte somit Apple tatsächlich in Bedrängnis bringen. Unabhängig entsteht derzeit noch ein weitere Konkurrent auf dem Mobilfunkmarkt für Apple, Hewlet-Packard hat Palm aufgekauft und könnte nun ebenfalls Apple in Bedrängnis bringen.

Eine weitere geplante Übernahme könnte Vivotech sein. Dies lassen zumindest diverse Patentanmeldungen von Apple vermuten. Vivotech entwickelt Technologien zum Bezahlen mit Handys, beispielsweise das Vorbeiziehen des Handys an der Kasse um damit zu bezahlen. Apple hat sich mit dem iPhone eine gute Position auf dem Smartphone-Markt erarbeitet und möchte diese Position natürlich halten, dies geht eben nur mit innovativen Technologien.

Apple hat generell das Tempo angezogen, so sind beispielsweise Updateabstände verkürzt worden und Produktvorstellungen vorgezogen worden. Nun kauft Steve Jobs auch verstärkt Firmen auf um dem großen Druck gerecht werden zu können. Wir können nur hoffen, dass Apple nichts überhastet und unreife Produkte auf den Markt wird, denn bisher konnte Apple besonders durch Kundenfreundlichkeit und guter Benutzerführung punkten.

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