About
Friends
-
Loading…andremellentin about 1 month ago -
Loading…krannix 1 day ago -
Loading…yatil 27 days ago -
Loading…jointhedarkside 27 days ago -
Loading…bchannover 9 months ago -
Loading…oliverg 16 days ago -
Loading…luca 21 days ago -
Loading…mthie 15 days ago -
Loading…bcmuc08 about 1 month ago -
Loading…freshmango 2 months ago - +12
Click here to check if anything new just came in.
June 21 2011
Netzbehörde vergibt nach sechsjährigen Verhandlungen neue Internetadressen
Der Ein oder Andere hat es bereits durch die zahlreichen Nachrichten mitbekommen: Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers ( kurz: ICANN ) vergibt nun neue Top-Level-Domains. Bis Ende 2012 sollen somit mehrere hundert Domainendungen geschaffen werden können.
Doch welcher Zweck soll damit erreicht werden, dass uns Internetanwendern besonders in der Anfangsphase verwirren wird? Einige Gründe sollen hier im Artikel aufgegriffen werden.
Einerseits wird die Neuerung zukünftig Unternehmen und Organisatoren dazu befähigen, Endungen wie beispielsweise .apple oder .google in der Netzwelt zu sichern. Startbeginn für die Bewerbungsphase ist voraussichtlich Anfang 2012. Einige Voranmeldungen werden in Einzelfällen jedoch bereits jetzt entgegen genommen, wie externe Stellen berichteten. Die Gebühr beträgt dabei „schlappe“ 185.000 Dollar ( bei der aktuellen Kurslage sind dies umgerechnet etwa 125.000 Euro ). Der eigentliche Bewerbungsprozess umfasst 360 Seiten und soll verhindern, dass Kriminelle die neuen Domains sichern können. Markenrechte sollen insbesondere bei der Bewerbungsphase geprüft werden.
Andererseits sind die meisten aktuellen Domainnamen bereits vergriffen, sodass es Sinn macht, hier eine weitere Erweiterungsmöglichkeit anzubieten. Die neuen Domains werden dabei nach Themen kategorisiert, so hieß es bei der Verkündung dieser Nachricht. Geografische Endungen wie .africa; Industrienamen wie .mercedes; oder Volkszugehörigkeitshinweise sind denkbar. Vizepräsident Kurt Pritz von ICANN gab nach dem Treffen in Singapur den Journalisten die Auskunft, dass eine finanzielle Unterstützung für Entwicklungsländer bereitgestellt wird, denen die Mittel für die Gebühr oder technische Kenntnisse fehlen.
Man munkelt bereits jetzt, dass die Pornoindustrie sich einige Endungen sichern wird und hier lukrative Geschäfte wittert.
Wir stellen fest, dass eine Erweiterung in dieser Richtung schon längst überfällig ist. Doch ob der eigentliche Internetanwender diese Veränderung akzeptiert und nutzt, wird erst nach einiger Zeit messbar sein. Gerade hinsichtlich Betrugsversuche und kriminellen Handlungen sind die Bedenken trotz intensiver Prüfung verständlich.

