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November 09 2010

RockMelt – Der soziale Browser

Wenn ein Hype geschnürt wird, dann steigen auch die Erwartungen. Und ein Hype findet definitv statt. Nicht weniger als „Your World Built into Your Browser“ verspricht das Weblog der Macher von RockMelt.

Seit ein paar Tagen bietet RockMelt interessierten Nutzern an, sich via Facebook Connect für die Beta zu registrieren und noch vor dem öffentlichen Start einen Blick auf den neuen Browser zu werfen. Ohnehin spielt Facebook die Hauptrolle bei RockMelt: Der Browser bindet Chat, sowie Statusupdates direkt in das Ui ein. Aber auch andere Dienste werden dabei durchaus nicht vernachlässigt. So findet sich gleich nach dem ersten Start auch ein Twitter Button auf der Application List, in RockMelt als „Edge“ bezeichnet. Außerdem durchforstet der Browser den Verlauf (der sich zum Beispiel aus Safari einbinden lässt) nach Websites und bietet an, den entsprechenden Feed ebenfalls in Edge einzubinden.

RockMelt setzt wie Chrome auf Chromium als Unterbau, was aufgrund der gut gepflegten Entwicklung und häufigen Updates keine große Überraschung ist.

Anders, als die mittlerweile stagnierende Entwicklung von Flock, vermittelt RockMelt schon im ersten Anlauf deutlich mehr Potential und Charme. Die Zeit und die weitere Entwicklung wird zeigen, ob die hohen Erwartungen erfüllt werden können.

All Apps & Feeds Facebook — News Feed1 RockMelt — Neuer Tab RockMelt

August 20 2010

Twitter als Trafficbooster

Wusstest Du, dass in Deutschland schon 52% der Onlinenutzer in einem Social Network organisiert sind und dass viele davon regelmäßig Social-News Portale nutzen, um sich mit neusten Nachrichten zu versorgen oder eigene News zu posten?

Wenn man das hört oder liest, fällt es einem nicht schwer zu glauben, dass solche Social Networks wie ein Trafficbooster auf Internetseiten wirken können. Eines dieser sozialen Netzwerke ist Twitter.

Für Blogger, Webmaster und Surfer bietet dieses Portal eine effektive Variante, Beiträge zu posten, Artikel bekannter zu machen und selbstgeschriebene News zu veröffentlichen, mit dem Ziel diese einer größeren Zahl von Lesern zur Verfügung zu stellen.

Dabei generieren diese Shortnews immer wieder neue Backlinks und jede Menge spezifischen Traffic, denn sie verlinken direkt wieder zur Quelle.

Darüber hinaus kann man Lesern der eigenen Website durch die Einbindung entsprechender Buttons ermöglichen, die favorisierten Beiträge wiederum bei Twitter zu posten. Diese Buttons gibt es als vorgefertigte Lösungen sowie WordPress-Plugins und können schnell an jeder freistehenden Stelle der Homepage eingebunden werden.

Erstmals ging Twitter als neues soziales Portal im März 2006 an den Start. Seither hat sich einiges getan. Im Jahre 2007 gewann Twitter sogar den South by Southwest Web Award in der Kategorie „Blogs“. Der nächste Preis folgte 2008, der TechCrunch-Preis für das beste mobile StartUp. Mittlerweile ist Twitter in vielen Sprachversionen nutzbar, darunter Deutsch, Spanisch, Französisch, Italienisch und Japanisch. Das „Twittern“ mit 140 Zeichen ist ähnlich wie Kurznachrichten bei Handys. Die Rechte des Textes über den „Tweet“, also Blog, verbleiben bei dem Autor.

Aber nicht nur Privatpersonen nutzen Twitter. Auch Firmen erfreuen sich an diesem sozialen Netzwerk, um ihre neuen Produkte vorzustellen. Auch die Medien wie zum Beispiel auch Nachrichtensender benutzen Twitter für kleine Beiträge oder für ihre Nachforschungen. Fachkollegen, Freunde oder Geschäftsleute informieren sich gegenseitig über Twitter. Kurznachrichten über Handy, sogenannte SMS, werden dadurch zunehmend abgelöst.

August 16 2010

Einfluss von Twitter, Facebook & Co. auf das deutsche Fernsehen

Was wäre das Internet heute ohne Zugang zu sozialen Netzwerken wie Facebook oder den Microblogging-Dienst Twitter? Nach vielen Jahren der Existenz ist es schwer vorstellbar, dass das Internet ohne diese beiden Dienstleister überhaupt existieren könnte. Für Menschen, die auf soziale Netzwerke keinen großen Wert legen, wäre es vielleicht einfacher, sich ein Internet ohne Wikipedia, YouTube oder Suchmaschinen vorzustellen – es wäre einfach etwas ganz anderes.

Die Ausweitung der sozialen Medien
Doch nicht nur das Internet an sich präsentiert sich durch Facebook und Twitter inzwischen insbesondere für junge Menschen in einem komplett anderen Licht. 500 Millionen registrierte Accounts zählt Facebook mittlerweile. Nicht hinter jedem wird ein real existierender Mensch stehen; dennoch zeigt allein diese enorme Anzahl, wie populär das Portal in den letzten Jahren geworden ist. Auch Twitter zählt mehrere Millionen Tweets – das sind die berühmten Kurznachrichten – pro Tag.
Insofern ist es nicht verwunderlich, dass auch die Mutter aller Massenunterhaltungsgeräte die sozialen Netzwerke für sich entdeckt hat. Das Fernsehen hat sich in diesem Jahrzehnt, in dem das Wort „googeln“ in den Duden aufgenommen wurde, immer mehr in Richtung Internet bewegt. Experten sehen hier in Zukunft eine Verschmelzung der beiden Medien, welche bereits jetzt begonnen hat.

Immer ein wenig schneller
Ein populäres und noch recht aktuelles Thema ist die Fußball-Weltmeisterschaft 2010, die zwischendurch mit einigen von Zuschauern erstellten Videos bei YouTube garniert wurde. Ein weiteres brisantes Beispiel, dem leider kein freudiges Fest vorausging, war die Loveparade 2010. Bereits wenige Minuten nach dem katastrophalen Ereignis taten fassungslose Teilnehmer ihre Unmut und Trauer im Internet kund. Das ist sehr viel schneller, als Fernsehsender auf ein solches Ereignis reagieren könnten. Bevor diese überhaupt vor Ort waren, konnte man die wirklich wichtigen Nachrichten bereits bei Facebook und Twitter nachlesen.
Das hat zur Folge, dass sich auch die spätere Berichterstattung im Fernsehen auf die sozialen Netzwerke konzentriert hat. Dort wurden immer wieder die Berichte Betroffener zitiert, die vor allem in eingerichteten Gruppen bei Facebook und in kurzen Tweets bei Twitter zu sehen waren.

Die Zukunft
Die USA sind wie so häufig bereits einen Schritt weiter. So verfügt MTV nach einer langen Suche inzwischen über einen sogenannten TJ – einen Twitter Jockey. Diese Stelle, die grob als „Social Media Voice“ umschrieben ist, soll vor allem den jüngeren Zuschauern zusagen und MTV auch bei Twitter zu mehr Popularität verhelfen. Denn ein Konzern ist ein Konzern. Als solcher ist er doch reichlich unpersönlich. Der TJ hingegen verleiht dem Sender auch ein Gesicht, mit dem sich Zuschauer identifizieren können.
Es wird nur eine Frage der Zeit bleiben, bis es ähnliche Maßnahmen auch im deutschen Fernsehen zu sehen gibt. Bereits jetzt nutzen die Sender Facebook und Twitter, um ihre Zuschauer auch auf einer persönlichen Ebene ansprechen zu können. Im Zeitalter der Anonymität des Fernsehens ist das sicherlich ein gern gesehener Umschwung.

July 21 2010

Social Media – Geschäftliche Nutzung in Kinderschuhen

Unter dem Begriff „soziale Medien“ versteckt sich vor allem der Grundgedanke von sozialen Netzwerken zu unterschiedlichen Themen, sozialen Interaktionen und Kollaborationen. Hier wird der Austausch von Eindrücken und Erfahrungen in den Vordergrund gestellt, ob im Bereich Job, Business, Familie oder Interessen. Eine interaktive Nachbarschaftshilfe, die immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Durch digitale Medien wie Text, Bild, Audio und Video werden den Benutzern Bewertungen und Empfehlungen sowie einen direkten Kontakt zwischen Sender und Empfänger ermöglicht. Der Kommunikationsweg wird dabei extrem verkürzt. Der psychologische Aspekt ist nicht umzustoßen, die subjektive Empfehlung einer physischen Person auf der anderen Seite verhilft bei der eigenen Meinungsbildung.

Im Gegensatz zu den Massenmedien macht Social Media einen gewaltigen Schritt in die Zukunft. Die Verbreitung von Inhalten unterliegt scheinbar keinen komplizierten Produktionsprozessen sowie verdeckten oder aufgedeckten Kosten. Unternehmen und Privatpersonen ziehen lineare Kommunikationswege in Echtzeit vor und dementsprechend auch ungemein detaillierte Informationen. Punktgenau in Echtzeit von Profis informiert, was will man mehr.

Die soziale Funktionalität ist aus Sicht von Unternehmen sowie Selbständigen nicht abzustreiten. Der kurze Kommunikationsweg und die Erfahrungswerte von anderen Betrieben, Geschäften und Firmen sind überaus wertvoll, für Jungunternehmer, die die ersten Schritte auf den freien Markt wagen. Die geschäftliche Nutzung von Social Media steht zwar noch in den Kinderschuhen, dennoch greifen darauf immer mehr Unternehmen zurück. In der Zukunft werden dennoch die größeren Unternehmen auf eigene, ausgebaute vor allem firmeninterne Plattformen zurückgreifen, um das Risiko von Informationsverlust zu vermindern.

June 30 2010

Rückblick Twitter

Twitter ist eine kostenlose Plattform für das Veröffentlichen von Kurznachrichten. Es gehört mit in die Kategorie Social Media, also zu den sozialen Netzwerken. Erstmals ging das neue soziale Portal im März 2006 an den Start. Seitdem steigt es stetig in der Beliebtheitsscala an. Twitter kommt ursprünglich aus den USA.

Um Twitter nutzen zu können, muss man sich erst einmal registrieren. Als neuer Benutzer von Twitter kann man nun Kurznachrichten ins Netz stellen mit einer Maximallänge von 140 Zeichen. Das „twittern“, wie es heute schon genannt wird, ist besonders unter der jugendlichen Generation sehr beliebt. Der Autor der Kurznachrichten wird als alleiniger Besitzer der Rechte des Textes über seinem „Tweet“, also Blog, angezeigt. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit die Beiträge eines oder mehrerer bestimmter Autoren zu abonnieren und somit immer automatisch zu erhalten. Dabei bleibt es dennoch dem Autor selbst überlassen, ob er seine Beiträge für alle sichtbar macht oder nur für eine bestimmte Gruppe oder Zielperson.

Im Jahr 2007 gewann Twitter sogar den South by Southwest Web Award in der Kategorie „Blogs“. Eine Auszeichnung, die die Erfinder und Gründer von Twitter Jack Dorsey, Biz Stone und Evan Williams sicher gern in Empfang nahmen. 2008 folgte der nächste Preis, der TechCrunch-Preis für das beste mobile StartUp. Im Frühjahr 2008 kam dann auch eine japanische Sprachversion von Twitter heraus. Erst Ende 2009 wurde Twitter auch für Deutsch, Spanisch, Französisch und Italienisch erweitert. Seither hat Twitter allein in Deutschland über eine Millionen Nutzer.

Ein ganz neuer Trend bei Twitter zeichnet der sogenannte Hashtag ab. Ein Stichwort oder ein Schlagwort zu einem bestimmten Thema wird vorgegeben und dann wird dazu fleißig losgetwittert. Diese Hashtags, also Stichworte, erleichtern auch die nachträgliche Suche nach bestimmten Tweets erheblich. Weiterhin können sie helfen, herauszufinden, welche Twitterthemen besonders beliebt sind. Unangefochten sind natürlich immer Themen rund um die Liebe und natürlich gerade jetzt zur WM zum Thema Fussball.

Twitter wird aber nicht nur von Privatpersonen genutzt. Auch Firmen nutzen das soziale Netzwerk, um ihre neuen Produkte vorzustellen. Die Medien wie zum Beispiel Nachrichtensender nutzen Twitter für kleine Beiträge oder für ihre Nachforschungen. Kollegen informieren sich gegenseitig über Twitter. Kurznachrichten über Handy, sogenannte SMS, werden dadurch zunehmend abgelöst. Twitter ist heute ein vielbesuchtes und vielbenutztes Sozialnetzwerk und es gewinnt immer mehr neue Anhänger.

June 15 2010

Das neue Office 2010 mit Sozial Network – Funktionen

Das neue Büropaket Office 2010 von Microsoft kündigt sich an: Schneller und bedienungsfreundlicher als sein Vorgängermodell soll ab heute, dem 15. Juni die im Handel erhältliche Software auf Konkurrenzprodukte reagieren. Erstmals erhältlich in zwei Versionen: Einer 32 und einer 64-Bit-Variante.

Ein Highlight ist die kostenfreie, jedoch abgespeckte Onlineversion des Softwaregiganten. Word, Excel PowerPoint und Co. sind nun kostenfrei und legal nutzbar, das in dieser eingeschränkten Serie für die meisten Nutzer ausreichen sollte. Lediglich die Windows Live ID wird benötigt, um direkt im Browser die Dokumente zu bearbeiten. Empfohlen wird die Installation von Silverlight, die kostenlos von Microsoft zum Download angeboten wird. Eine gemeinsame Nutzung der Dokumente mit entsprechenden Freigaben ist gegeben.

Bis Herbst des Jahres soll desweiteren ein gewaltiger Anteil von kostenlosen „Starter-Editionen“ den  neu verkauften Computern beiliegen.

Was taugt die neue Office –Reihe?

Nach drei Jahren Programmierung und Vorarbeit stellt sich nun den Softwaretestern ein durchweg positiver Eindruck des neuen Office – Paketes dar.

Beim E-Mail-Programm Outlook sind die Neuerungen am deutlichsten zu spüren. Die direkte Verbindung zu Facebook und anderen sozialen Netzwerkanbietern macht in der heutigen Web 2.0 – Generation Sinn. Über ein „Social Connector“ kann man sich direkt mit den dort befindlichen Kontakten verbinden und Nachrichten verschicken.

Doch auch bei dem Textverarbeitungsprogramm sowie die der Tabellenkalkulation wurden vorhandene Funktionen überarbeitet und verbessert. Bei dieser neuen Office-Version lassen sich auch nicht gespeicherte Dokumente wiederherstellen, dass die eine oder andere  aufwendige Datenaufbereitung im “Eifer des Gefechtes” ersparen wird.

PowerPoint mit neuen Funktionen in der Bild, Film und Audiointegration macht die Benutzung ohne Zusatzprogramme einfach und komfortabel. Folienübergänge sind jetzt auch in 3D möglich.

Die Preisübersicht:

Laut unverbindliche Preisempfehlung von Microsoft liegt der Preis des „Office Home and Business 2010“ bei 379 Euro, die Version „Office Home and Student 2010“ bei 139 Euro und die „Office Professionall 2010“ , die „Publisher“ und „Access“ beinhaltet ,bei 699 Euro. Wer kein komplettes Büropaket benötigt, kann einzelne Module für 190 Euro erwerben.

Unverständlich wenn man bedenkt, dass die Mitbewerber wie Softmaker Office  bei einem Kostenrahmen von 70 Euro bewegt oder die beliebte OpenOffice – Lösung kostenfrei angeboten wird.

May 03 2010

Offizieller Twitter – Client nun auch für Android

Wie der offizielle Twitterblog jüngst berichtet, wurde nun ein offizieller Twitter – Client für Android – Handys entwickelt. Wichtig ist dabei, dass Android dabei mindestens die Version 2.1 aufweist. Damit ist es nun möglich direkt zu twittern und nicht erst vorher über mobile.twitter.com zu gehen.

Das besondere bei der App ist dabei, dass es sich ganz hervorragend integriert. Aktuelle Tweets von Personen, die auch im Telefonbuch gespeichert sind, werden dort auch gleich direkt angezeigt genauso wie Geo – Informationen auf Google Maps und die Timeline. Verantwortlich dafür ist die Quickcontact Bar. Sie dient quasi als Schnittstelle zwischen Twitter – Client und anderen Apps.

Wer mal schnell ein Bild von seinem Handy auf sein Twitter – Account hochladen mag, kann dies durch simples Anklicken des Buttons “Share” tun. Dann noch schnell Twitter als Veröffentlichungskanal gewählt und schon wird ein entsprechender Tweet hochgeladen.

Daran erkenn man schon, wie eng die Zusammenarbeit von Twitter und Google war. Der daraus entstandene Quellcode wird open source sein, sodass App – Entwickler darauf zurückgreifen können, wenn immer sie ihre App mit Twitter für Android verbinden wollen.

Wer es ausprobieren will, sollte als mal schnell beim Android Market vorbei schauen.



February 22 2010

Mythos – Privatsphäre im Internet

Gibt es denn noch so etwas wie Privatsphäre im Internet?

Heutzutage benötigt man nur noch knapp 10 Minuten, um an Daten von fremden Personen zu kommen, gleich ob Adresse, Bilder oder Lebenslauf. Alles was einmal eingestellt wurde, ist kaum mehr aus dem Internet zu löschen , denn durch Google und Co bleibt alles auffindbar. Für andere Menschen, die nichts mit einem zu tun haben, ein leichtes Spiel.

Dabei kann das Einstellen von privaten Bilder und Informationen schlimme Konsequenzen haben. Nicht nur für die Arbeitswelt sondern auch für Betrüger ist das Internetportal ein großer Verdienst.

Auf Facebook, studiVZ und mySpace kann man freiwillig Details über das Privatleben, Hobbys, Meinungen, Freunde und Vorlieben Auskunft geben und natürlich Bilder einstellen. In den 80 Jahren galt es als Skandal, als der Staat eine Volkszählung machen wollte. Heutzutage ist man Nichts wenn man dem Trend nicht folgt und sich im Internet präsentiert.

Dieser so enorme Wandel im Bereich der privaten Daten, ist ein Zeichen für einen gesellschaftlichen Wandel. Wie und welche Ursachen dieser Wandel hat und wie er entstanden ist, ist vielleicht noch unklar. Es ist aber sicher, dass man sich darüber Gedanken machen sollte, worin heute noch eine Privatsphäre besteht. Denn jeder andere Mensch kann kinderleicht an intime Details von anderen Menschen kommen,  das scheint aber den Meisten nicht zu stören oder sie haben es noch nicht realisiert zu haben. Das World Wide Web ist unendlich groß und für jeden auf der Welt zugänglich via Google, Yahoo & Co. Womöglich ist es den Nutzern gar egal?

Dass der allzu freie Umgang mit persönlichen Informationen im Netz auch Folgen für die Karriere haben kann, ist dabei nur ein kleiner Teil des Problems.

February 14 2010

Verlockung “Soziale Netzwerke”

Soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook und Co sind stark im Trend.

Kein Wunder: Der Austausch von Informationen über solche Plattformen ( auch privater Natur ) fördern die Gemeinschaft und unterstützen Interessengebiete. Es macht sogar Spass, regelmäßig im Netz Skurriles zu finden, zu lachen und Freundschaften ( zumindest virtuell ) zu festigen.

Twitter wuchs nach Schätzungen im Jahr 2009 auf 25 – 30 Millionen Nutzer und Facebook hält in den USA die Poleposition.

Doch auch Google hat seid geraumer Zeit diesen anhaltenden Trend erkannt und springt nun auf den Zug des Social Networks. Google Buzz wurde als “Twitter-Killer” tituliert und verspricht dabei mehr als nur Statusnachrichten. Google ist schon einmal mit einem sozialen Netzwerk gescheitert: Orkut ist lediglich in Brasilien und zum Teil in Indien erfolgreich. Diesmal ist jedoch vieles anders.

Über diesen Dienst können Teilnehmer zu jeder Zeit und zu jedem beliebigen Thema die Meinung veröffentlichen und Kommentare inklusive Fotos und Videos hinterlassen. Auf Anhieb startet der Konzern mit fast 180 Millionen potentiellen Nutzern, den soviele sind bei Gmail angemeldet und erhalten demnächst eine Einladung. Dabei importiert Buzz die Kontakte aus den E-Mails sowie aus Google Talk.

Doch der Buzz-Start ist ein Desaster: Innerhalb von vier Tagen sollen bereits mehrfach Umbauten des Dienstes erfolgt sein, so berichtet Spiegel Online. Vorrangig sollen die eingebauten Datenlecks beseitigt werden.

“Man werde Rund um die Uhr daran arbeiten” notierte Todd Jackson, Google Manager in einem Blogeintrag.

Der Protest der Nutzer ist kaum zu überhören, sodass Google in seinem nun zweiten Anlauf zur Eroberung des sozialen Webs verpatzt. Kein Wunder, das entsprechend negative Erfahrungsberichte wie die einer US-Amerikanerin auftauchen. Dieser Dienst soll Ihrem gewalttätigen Ex-Mann den Aufenthaltsort und Arbeitsplatz verraten haben. Aufgrund des regelmäßigen E-Mail-Verkehrs mit Ihm wurde er in die Freundesliste übernommen.

Inwiefern Google Buzz nun zukünftig sich im sozielen Web etablieren wird ist derzeit nicht ersichtlich. Die Chancen stehen jedoch nicht schlecht, wenn die Kritikpunkte vom Konzern verarbeitet werden.

February 03 2010

Passwort – Klau bei zahlreichen Twitter – Usern

Während gestern schon der Techcrunch – Blog drüber berichtete ziehen heute zahlreiche Online – Nachrichtenportale( Focus, Heise.de) nach. Zahlreichen Twitter – Usern wurde der Account gestohlen. Dies fiel auch Twitter auf, die daraufhin die Reißleine zogen.

Und genau deswegen, hat Twitter gestern Mails versendet, die zum Ändern des Passwortes auffordern. Bis man dem nicht nachgekommen ist, konnte man sich nicht mehr in seinem Account einloggen. Grade die Mails sorgten für einiges an Verwirrung, da viele eine Phishing – Attacke dahinter vermuteten.
Nun weiß man den Grund bzw. Twitter weiß ihn. Denn Twitter hat zum Teil eine hohe Zunahme an Followern bei bestimmten Konten entdeckt. Vermutet wird dahinter, dass die Passwörter aus gehackten Torrent – Seiten bzw. Torrent – Seiten die eine Backdoor aufwiesen entnommen wurden. Da viele Nutzer meist das gleiche Passwort für viele Dienste benutzen, wie die Umfrage von Trusteer beweist, hat man also versucht die Passwörter, die auf den Torrent – Seiten benutzt wurden, auch bei Twitter einzusetzen.
Mit bedeutendem Erfolg, wie es scheint. Also zog Twitter die Notbremse und forderte alle User zu einem Passwortwechsel auf.

Die Moral des ganzen wird wohl sein, dass man sich über seine Passwörter ein paar Gedanken macht. Ich persönlich verwende auch eine Reihe von Standartpasswörtern. Allerdings, sind diese allesamt nicht erratbar. Sollte also mal ein Passwort “gehackt” worden sein, weiß ich das ich wohl Malware auf dem Rechner habe. Doch selbst dann übe ich Schadensbegrenzung. Denn für wirklich wichtige Sachen kommen individuelle Passwörter zum Einsatz, die nur für den jeweiligen Account gelten.

Wer sich trotz allem die Passwörter nicht merken kann, dem sein zur Sicherheit ein Passwort – Manager ans Herz gelegt.

January 25 2010

Bill Gates on Twitter

Bill Gates on Twitter

Auf meinem Monitor habe ich bereits einiges gesehen und gelesen, doch was ich vor Kurzem erblicken konnte, übertrifft einiges und landet bei mir auf den Top Ten der skurrilsten Neuigkeiten.

Bill Gates, Unternehmer und wohl reichste Programmierer der Welt hat Twitter entdeckt.

Erst dachte ich an einem üblen Medienscherz bis ich mich selbst davon überzeugen konnte. Die “Follow”-Userzahl steigt derzeit von Tag zu Tag und befand sich bereits in den ersten zwei Tagen bei 260.000. Der Account wurde von Twitter verfiziert.

Bill Gates on Twitter

Nachdem Microsoft-Gründer Bill Gates auf der Facebook-Plattform sich im Jahr 2008 vor “Freunden” durch die eigene Accountlöschung retten konnte, versucht Gates nun den Weg über Twitter. Weit über zehntausend Facebook-Nutzer kontaktierten den Softwaretitan laut eigener Aussage. Das war einfach zuviel Stress.

Trotz der damaligen Erfahrungen hat Gates vor Kurzem ein neues Profil auf Facebook erstellt.

Die Follow-Liste zeigt deutlichen Hang zu Newsseiten und wohltätigen Organisationen. ( u.a. die Nachrichten von Microsoft, Unicef, US-Präsident Barack Obama, dem US-Blog Techcrunch, dem europäischen Atomforschungsinstitut CERN und US-Schauspieler Ashton Kutcher ) So ruft er über den Microblogging-Dienst zu Spenden für die Haiti – Opfer auf. Die Bill and Miranda Gates Foundation hat bereits 1,5 Millionen Doller an Rettungsorganisationen gespendet, so die sueddeutsche.de.

Werde ich persönlich Bill Gates folgen?

Nein, ich denke nicht. Zwar werde ich mir Twitter für eigene Projekte in Zukunft mal genauer anschauen, doch ich selbst sehe derzeit nicht den Bedarf dies zu tun.

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