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August 16 2010

abotis

Einfluss von Twitter, Facebook & Co. auf das deutsche Fernsehen

Was wäre das Internet heute ohne Zugang zu sozialen Netzwerken wie Facebook oder den Microblogging-Dienst Twitter? Nach vielen Jahren der Existenz ist es schwer vorstellbar, dass das Internet ohne diese beiden Dienstleister überhaupt existieren könnte. Für Menschen, die auf soziale Netzwerke keinen großen Wert legen, wäre es vielleicht einfacher, sich ein Internet ohne Wikipedia, YouTube oder Suchmaschinen vorzustellen – es wäre einfach etwas ganz anderes.

Die Ausweitung der sozialen Medien
Doch nicht nur das Internet an sich präsentiert sich durch Facebook und Twitter inzwischen insbesondere für junge Menschen in einem komplett anderen Licht. 500 Millionen registrierte Accounts zählt Facebook mittlerweile. Nicht hinter jedem wird ein real existierender Mensch stehen; dennoch zeigt allein diese enorme Anzahl, wie populär das Portal in den letzten Jahren geworden ist. Auch Twitter zählt mehrere Millionen Tweets – das sind die berühmten Kurznachrichten – pro Tag.
Insofern ist es nicht verwunderlich, dass auch die Mutter aller Massenunterhaltungsgeräte die sozialen Netzwerke für sich entdeckt hat. Das Fernsehen hat sich in diesem Jahrzehnt, in dem das Wort „googeln“ in den Duden aufgenommen wurde, immer mehr in Richtung Internet bewegt. Experten sehen hier in Zukunft eine Verschmelzung der beiden Medien, welche bereits jetzt begonnen hat.

Immer ein wenig schneller
Ein populäres und noch recht aktuelles Thema ist die Fußball-Weltmeisterschaft 2010, die zwischendurch mit einigen von Zuschauern erstellten Videos bei YouTube garniert wurde. Ein weiteres brisantes Beispiel, dem leider kein freudiges Fest vorausging, war die Loveparade 2010. Bereits wenige Minuten nach dem katastrophalen Ereignis taten fassungslose Teilnehmer ihre Unmut und Trauer im Internet kund. Das ist sehr viel schneller, als Fernsehsender auf ein solches Ereignis reagieren könnten. Bevor diese überhaupt vor Ort waren, konnte man die wirklich wichtigen Nachrichten bereits bei Facebook und Twitter nachlesen.
Das hat zur Folge, dass sich auch die spätere Berichterstattung im Fernsehen auf die sozialen Netzwerke konzentriert hat. Dort wurden immer wieder die Berichte Betroffener zitiert, die vor allem in eingerichteten Gruppen bei Facebook und in kurzen Tweets bei Twitter zu sehen waren.

Die Zukunft
Die USA sind wie so häufig bereits einen Schritt weiter. So verfügt MTV nach einer langen Suche inzwischen über einen sogenannten TJ – einen Twitter Jockey. Diese Stelle, die grob als „Social Media Voice“ umschrieben ist, soll vor allem den jüngeren Zuschauern zusagen und MTV auch bei Twitter zu mehr Popularität verhelfen. Denn ein Konzern ist ein Konzern. Als solcher ist er doch reichlich unpersönlich. Der TJ hingegen verleiht dem Sender auch ein Gesicht, mit dem sich Zuschauer identifizieren können.
Es wird nur eine Frage der Zeit bleiben, bis es ähnliche Maßnahmen auch im deutschen Fernsehen zu sehen gibt. Bereits jetzt nutzen die Sender Facebook und Twitter, um ihre Zuschauer auch auf einer persönlichen Ebene ansprechen zu können. Im Zeitalter der Anonymität des Fernsehens ist das sicherlich ein gern gesehener Umschwung.

August 10 2010

abotis

Social Micropayment mit Flattr – so Funktioniert’s

Flattr ist eine Wortschöpfung aus „Flat Rate“ und „To flatter someone“ (jemandem schmeicheln). Die Firma wurde im März 2010 gegründet und hat bis zum heutigen Tag bereits über 25.000 Nutzer, Tendenz steigend. Die Idee des schwedischen Gründers Peter Sunde (Mitbegründer von The Pirate Bay) ist es, einen Geldbetrag für Beiträge im Internet, die man mag oder unterstützen möchte, per Mausklick zu bezahlen, er selbst nennt es einen „digital money service“.
Als erste Tageszeitung ging die „taz“ in der Betaphase mit Flattr am 20. Mai 2010 an den Start. Fast 1000 Euro wurden durch Flattr Klicks auf bestimmte Artikel eingenommen.
Seit August 2010 ist Flattr auch bei WikiLeaks eingebunden.

Man spendet, indem man „flattrt“, das heißt, auf den Flattr-Button (ähnlich dem reetweet Button) klickt. Auf diese Weise spendet man Anerkennung für einen einzelnen Beitrag, eine Idee oder eine Website mit guten Inhalten und bestärkt den Urheber darin, weiterzumachen. Man spendet in diesem Moment aber auch Geld von seinem eigenen Flattr Konto.
Dieser Social Payment Service funktioniert so, dass das Flattr Konto einen Betrag in selbst gewählter Höhe pro Monat, mindestens jedoch 2 Euro, als Guthaben verzeichnet (der Betrag kann über PayPal und andere eingezahlt werden). Klickt man nun im laufe des Monats auf einen oder mehrere Flattr Buttons im Internet, so wird das Kontoguthaben am Ende des Monats an diese verteilt. Das Monatliche Budget wird dann unter allen vom Kontoinhaber angeklickten Flattr Buttons im Monat verteilt. Hat man also ein Guthaben von 2 Euro auf sein Konto eingezahlt und flattrt 10 unterschiedliche Seiten, dann bekommt jede dieser Seiten am Ende des Monats 20 Cent gugeschrieben. Sofern man selbst auf seinem Blog oder seinen Seiten den Flattr Button installiert hat, und sofern andere einen geflattrt haben, kann das Konto dann einen Geldausgang und einen Geldeingang aufweisen.
Jeder User ist also gleichzeitig als Flattr Mitglied Spender und Empfänger von Geldbeträgen, sofern er selber auch einen Flattr Button auf seine Seiten oder Beiträge platziert.

Wie es geht? Registrieren bei flattr.com und die E-Mail angeben. Dann bekommt man eine Einladung, dies kann aber ein wenig dauern, da der Andrang in der Betaphase hoch ist. Nach der Registrierung das Kontoguthaben über PayPal oder Moneybookers laden und schon kann es losgehen. Die Verteilung am Ende des Monats wird von Flattr geregelt. Sicherlich war es nie einfacher, andere per Mausklick für einen gelungenen Beitrag im Internet zu belohnen.

Wir sind jetzt auch seit kurzem dabei – und haben noch 3 Invite Codes für Flatter im Account. Gerne geben wir diese an die ersten 3 Kommentatoren, die ihr Interesse bekunden weiter =)

July 06 2010

abotis

Microsoft Surface – Die nächste Generation des Touchscreens

Ein Computer und doch irgendwie „Anders“: In einem innovativen Couchtisch-Design verbindet Microsoft Surface eine Multimedia-Funktionalität der Extraklasse, die mit manuellen Fertigkeiten neue Dimensionen eröffnet. Der „Multi-Touch-Contact“ ermöglicht ähnlich wie bei bekannten Tablet-PC´s per Touchscreen die Applikationen zu bedienen. Ohne Maus & Tastatur, somit allein mit den Fingern lassen sich Bilder malen, geknipste Fotos mit zwei Fingern auswählen, diese entsprechend vergrößern, sortieren und betrachten. Videos und Musikalben sind kompromisslos mit einer Berührung abspielbar. Die Surface Anwendungen sind Multitaskingfähig und erlauben es, mehrere Interaktionen gleichzeitig durchzuführen.

Der interaktive Bildschirm kann durch seine „Multi-User-Experience“ von mehreren Usern zur gleichen Zeit bedient werden. So lassen sich klassische Gemeinschaftspiele durchaus digital erleben. Das geniale Multitalent erkennt außerdem abgelegte Objekte mittels „Object Recognition“. So werden beispielhaft Fotos von der Digitalkamera zielstrebig auf das Display des Surface-Tisches übermittelt oder auf das dazugelegte Handy transferiert.

Der eingebaute Touchscreen begeistert sicherlich kleine Technikfans und erfahrene Spezialisten, die eine Annäherung an das neue technologische Microsoft Surface nicht scheuen. Das interaktive Kommunikationsmedium kommuniziert mittels W-LAN drahtlos mit der Umgebung.

Microsoft Surface wird derzeit vor allem zur Unterstützung im Vertrieb und für diverse Kundeninformationen bei Mobilfunkanbietern sowie Autoproduzenten benutzt. Auf spielerische Weise wird man zukünftig immer wieder auf die Multifunktionstalente treffen und es wird sicherlich nur eine Zeit und Geldfrage sein, bis sich diese Innovation in unserem Heim und Leben einfinden wird.

Die Microsoft Surface Anwendungen können sicherlich im Rahmen des “Digitalen Klassenzimmers” angewendet werden. Vielfältige Einsatzszenarien im Klassenraum sind denkbar. „Das Zusammenspiel neuer Technologien ermöglichen praktisch und hautnah Online-Plattformen, Multi-Touch Oberflächen bis hin zu digitalen Whiteboards und Videokonferenztechnologien zu nutzen“, so laut offizielle Pressemitteilung seitens Microsoft.

June 24 2010

abotis

HTML5: Was ist zu erwarten?

Das Web erfährt ununterbrochen Veränderungen und muss sich stetig neuen Anforderungen stellen. Somit müssen sich auch Programmier- und Anzeigesprachen ständig neuen Herausforderungen stellen. XHTML1 oder HTML4 haben sich lange gehalten, doch längst können sie den heutigen Anforderungen nicht mehr stand halten. Um diesen Anforderungen nachzukommen wird derzeit HTML5 und CSS3 entwickelt.

HTML und CSS hatten bisher nahezu nur mit statischem Inhalt zu tun, dies hat sich im Zeitalter von YouTube und Browsergames geändert. Um diese Inhalte einheitlich und fehlerfrei anzuzeigen bedarf es derzeit oft vieler Workarounds. In Zukunft soll dies nicht mehr nötig sein, denn HTML5 soll im Stande sein dynamische sowie multimediale Inhalte wiederzugeben.

Viel erwartet man von HTML5, trotzdem möchten die Entwickler das Rad nicht neu erfinden und ein ganz neues HTML aus dem Boden stampfen. Evolution statt Revolution ist das Motto und somit sollen lediglich Änderungen und Erweiterungen vorgenommen werden und nicht alles neu entwickelt werden.

Durch das Einführen von neuen Attributen soll der Quellcode einheitlicher und besser strukturiert werden. So wird beispielsweise ein section-Attribut eingeführt, das zusammengehörige Attribute einfasst. So werden bei einem Artikel beispielsweise Überschrift, Unter-Überschrift und Artikelinhalt in einem section-Attribut eingefasst, somit ist die Zusammengehörigkeit gegeben. Auch wird ein header- sowie footer-Attribut eingeführt um klar zu signalisieren was eher statisch ist und was der wichtige Inhalt ist. Auch ein nav-Attribut wird eingeführt um die Navigation klar zu kennzeichnen.

Einer der wohl wichtigsten neuen Attribute sind das video-Attribut und audio-Attribut. Damit lassen sich einheitlich Videos und Sounds in verschiedenen Codecs und Formaten abspielen. Somit wird es in Zukunft möglich sein ohne lästige Addons oder Plugins Video- und Audio-Dateien abzuspielen. Dies stellt einen erheblichen Vorteil für die Video-Einbettung dar, da diese somit browser- und plattformunabhängig wird. Dies ist besonders wichtig in Bezug auf die Anzeige von Videos auf mobilen Geräten.

Natürlich sind das nur einige Beispiele der neuen Attribute, jedoch geben sie einen guten Einblick was man von HTML5 zu erwarten hat. Geht man diesen Gedankengang weiter, so wird klar, dass dieser Standard noch viel weitreichendere Folgen hat. So können Suchmaschinen-Crawler nun effektiver arbeiten und es wird eine ganz neue Dimension von SEO geben. Wir dürfen also auf einen spannenden Schritt in Richtung Web 2.0 gespannt sein.

Einführungsvideo in HTML5 von Marcus Hofbauer

June 15 2010

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Das neue Office 2010 mit Sozial Network – Funktionen

Das neue Büropaket Office 2010 von Microsoft kündigt sich an: Schneller und bedienungsfreundlicher als sein Vorgängermodell soll ab heute, dem 15. Juni die im Handel erhältliche Software auf Konkurrenzprodukte reagieren. Erstmals erhältlich in zwei Versionen: Einer 32 und einer 64-Bit-Variante.

Ein Highlight ist die kostenfreie, jedoch abgespeckte Onlineversion des Softwaregiganten. Word, Excel PowerPoint und Co. sind nun kostenfrei und legal nutzbar, das in dieser eingeschränkten Serie für die meisten Nutzer ausreichen sollte. Lediglich die Windows Live ID wird benötigt, um direkt im Browser die Dokumente zu bearbeiten. Empfohlen wird die Installation von Silverlight, die kostenlos von Microsoft zum Download angeboten wird. Eine gemeinsame Nutzung der Dokumente mit entsprechenden Freigaben ist gegeben.

Bis Herbst des Jahres soll desweiteren ein gewaltiger Anteil von kostenlosen „Starter-Editionen“ den  neu verkauften Computern beiliegen.

Was taugt die neue Office –Reihe?

Nach drei Jahren Programmierung und Vorarbeit stellt sich nun den Softwaretestern ein durchweg positiver Eindruck des neuen Office – Paketes dar.

Beim E-Mail-Programm Outlook sind die Neuerungen am deutlichsten zu spüren. Die direkte Verbindung zu Facebook und anderen sozialen Netzwerkanbietern macht in der heutigen Web 2.0 – Generation Sinn. Über ein „Social Connector“ kann man sich direkt mit den dort befindlichen Kontakten verbinden und Nachrichten verschicken.

Doch auch bei dem Textverarbeitungsprogramm sowie die der Tabellenkalkulation wurden vorhandene Funktionen überarbeitet und verbessert. Bei dieser neuen Office-Version lassen sich auch nicht gespeicherte Dokumente wiederherstellen, dass die eine oder andere  aufwendige Datenaufbereitung im “Eifer des Gefechtes” ersparen wird.

PowerPoint mit neuen Funktionen in der Bild, Film und Audiointegration macht die Benutzung ohne Zusatzprogramme einfach und komfortabel. Folienübergänge sind jetzt auch in 3D möglich.

Die Preisübersicht:

Laut unverbindliche Preisempfehlung von Microsoft liegt der Preis des „Office Home and Business 2010“ bei 379 Euro, die Version „Office Home and Student 2010“ bei 139 Euro und die „Office Professionall 2010“ , die „Publisher“ und „Access“ beinhaltet ,bei 699 Euro. Wer kein komplettes Büropaket benötigt, kann einzelne Module für 190 Euro erwerben.

Unverständlich wenn man bedenkt, dass die Mitbewerber wie Softmaker Office  bei einem Kostenrahmen von 70 Euro bewegt oder die beliebte OpenOffice – Lösung kostenfrei angeboten wird.

April 28 2010

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Essay: Kann Social Media etwas verändern?

Grade bin ich wieder über einen etwas älteren Artikel gestoßen. Er handelt von einem Lebensmittelhersteller, der in Konflikt mit Greenpeace geraten ist. Streitpunkt war die Abholzung des Regenwaldes zugunsten der Gewinnung von Palmöl, welches jener Hersteller zu für seine Produkte benötigt.

Dies wäre insofern eigentlich nicht der Rede wert. Allerdings ist bei der Sache die Rolle von Social Networks interessant.

Am Anfang war alles normal. Nestlé hatte für besagtes Produkt eine Fanpage eingerichtet und die Fans kamen in Scharen. Bis heute ist Anzahl der Fans auf über 700.000 gestiegen.

Dann allerdings trat Greenpeace auf den Plan. Um sich Gehör zu verschaffen erstellten sie ein Video und verbreiteten dies, dann folgte eine Twitter – Wall vor der deutschen Konzernzentrale und dann letztendlich wurden die Aktivisten Fans. Um sich dann dort Gehör bei der Zielgruppe zu verschaffen: den Fans und somit den potentiellen Kunden. Die reagierten allerdings nicht, wie wahrscheinlich von Nestlé gewünscht mit purer Ignoranz, sondern nahmen die Botschaften ernst und verlangten eine Erklärung.

Und hier zeigt sich dann, dass die Welt das Internet und Social Media noch nicht verstanden hat: man reagierte mit Zensur statt mit Diskussion

Die Video auf Youtube ließ man löschen, die Beiträge auf Facebook zensieren. Begründung: “Thanks for the lesson in manners. Consider yourself embraced. But it’s OUR page, we set the rules, it was ever thus.”

Nicht grade die feine englische Art und im Internet eine ganz und gar nich gern gesehen Praxis und Vorgehensweise. Und auch in der Politik herrscht noch reichlich Angst vor dem Internet und Social Media.

Zurecht: denn mit dem Internet wie wir es heute kennen, haben sich grundsätzlich die Machtpositionen geändert. Vorbei sind die Zeiten als Politiker und Institutionen ihr Recht auf Wahrheit durch Kontakte zu den Massenmedien sichern konnten. Denn auch die Medien sind mittlerweile zur Zielscheibe geworden. Bestes Beispiel: der Bildblog, der nun mittlerweile der “Bildblog für alle” ist, kurzum sich also nicht nur auf die Bildzeitung, sondern auch andere Medien beschränkt.

So manchem Polizisten und so manchem Angestellten in der Justiz dürfte der lawblog sauer aufstoßen. In aller Regelmäßigkeit wird über so manchen Missstand und so manchen Unregelmäßigkeit in der deutschen Rechtsprechung berichtet. Und nebenbei lernt man noch den ein oder anderen rechtlichen Kniff.

Dies sind nur zwei Beispiele dafür, wie sich unser Bild von der Gesellschaft ändern kann, aber auch wie wir erfahren, wie viel eine Masse einzelner Aufgebrachter erreichen kann.

Bestes Beispiel dafür: die Abmahnung des Blogs nomnomnom durch Eva S. bzw. durch ihren Anwalt. Am Anfang war das Kräfteverhältnis scheinbar so, wie man es sich erwartet hatte: gut bezahlter Anwalt gegen Privatperson. Streitwert: 1200€ wegen angeblich unautorisierten Kopierens oder anders: Urheberrechtsverletzung. Der Blogger hatte Links auf zwei Artikel von Eva S. gesetzt und drei Passagen daraus in seinem Artikel zitiert. Dabei war der Artikel nicht mal kritisch gegen die Autorin gerichtet.

Der angeklagt Blogger wandte sich daraufhin an einen größeren Blog, der wesentlich mehr Menschen erreichte und über den Vorfall berichtete, woraufhin eine ziemliche Protestwelle auf den Blog und das E – Mail Konto der Autorin losbrach. Das Ende der Geschichte: der Blogger kam glimpflich davon.

Ich finde diese Beispiele immer sehr interessant, da sie mich zu der Frage führen, inwiefern unsere Gesellschaft demokratischer und aufgeklärter werden kann bzw. inwiefern das Internet und Social Media uns als Gesellschaft beeinflussen und alte Machtverhältnisse auflösen können. Denn wie sich zeigt, ist niemand wirklich vor dem Internet sicher: kein Konzern und keine Institution, Einzelpersonen schon gar nicht.

Schade ist nur, dass dies scheinbar noch nicht von der ganzen Gesellschaft begriffen wurde und immer noch die reine Schuldvermutung für das Internet gilt. Unrechtmäßiges Kopieren, unseriöser Journalismus, Umschlagsplatz für Kinderpornografie, krimineller Hackertreff. Nur einige Begriffe die man zu hören bekommt, wenn Politik und Journalismus Stellung zum Internet beziehen sollen.

Dabei könnte man über die ganzen Plattformen vieles anders machen. Man könnte sich Meinungen der Leser und der breiten Masse einholen und darauf reagieren, dem nachgehen und die Menschen mit einbinden. Wir könnten uns selbst zu gewissen Idealen berufen und uns selbst kontrollieren, ob wir sie einhalten.

Die Frage ist allerdings, ob das überhaupt so gewollt ist oder wird. Denn dort wo jeder hinschaut, kann nun mal nicht mehr so leicht Schindluder getrieben werden. Die Frage ist nur, ob ich nicht grade einer sehr geschönten Sichtweise auf den Leim gehe und ob das wohl ewig ein Traum bzw. eine Wunschvorstellung sein wird. Eine, die noch keine konkreten Pläne und Modelle hat. Doch ehrlich gesagt, mir fallen keine ein. So ist die Frage: inwiefern kann Social Media unsere Gesellschaft ändern? Welche Perspektiven sehr ihr?

April 27 2010

abotis

Flattr: Revolution oder gute Idee?

Wer heutzutage im Web auffallen will, der muss sich anstrengen. Das gilt fast nirgendwo so stark, wie in der Blogosphäre. Grade in den letzten Jahren setzte ja ein regelrechter Boom ein und es schien zum guten Ton zu gehören, einen Blog zu betreiben.

Heute, wenig später, sind viele Blogs tot oder nicht mehr vorhanden. Was geblieben ist, ist der harte Kern, der sich durch originelle Ideen und Einfälle eine Stammleserschaft sichern bzw. an Popularität gewinnen konnte.

Diese Ideen begeistern, faszinieren und unterhalten uns. Und so manches Mal würden wir auch eine Spende erbringen, doch dann schlägt meist die Bequemlichkeit zu. Banküberweisung? Paypal? Und das für Beträge von wahrscheinlich unter 10€. Und bei Kreditkartenzahlungen im Internet hat man ja sowieso ein schlechtes Gewissen.

Abhilfe schafft nun Flattr. Flattr funktioniert grundlegend nach zwei Prinzipien: wie ein Prepaidkonto, dessen Budget nach dem Kuchenprinzip verteilt wird. Doch fangen wir von vorne an.

Ein Blogbetreiber würde gerne ein wenig Geld für sich erhalten. Werbung schließt er dabei aus: einmal sind die Erträge nicht so hoch und andererseits möchte er auch nicht sein Layout durch eingeblendete Werbung verunstalten. Da er den Blog aber nur privat betreibt und sich dadurch keine Einnahmen erschließen lassen, hätte er gerne eine Möglichkeit, zumindest die Serverkosten decken zu können.

Und hier kommt Flattr ins Spiel. Er registriert sich auf Flattr und kann von nun an bequem einen Button integrieren. Ein begeisterter Leser, der ebenfalls bei Flattr ist und dort für den aktuellen Monat 4€ auf sein Konto geladen hat, möchte nun den Blogger unterstützen. Ein Klick auf den Flattr – Button und schon wird im System registriert, dass der Leser den Blog(eintrag) mochte. Wenn das nun das einzige Mal war, wo der Leser auf den Flattr – Button gedrückt hat, bekommt der Blogbetreiber die vollen 4€. Fand der Leser dagegen noch andere Blogs oder Webseiten gut, bekommt jeder von ihnen den entsprechenden Anteil. Fand also der Leser 10 Blogs gut, bekommt jeder Blog am Ende des Monats 0,40€ gespendet.

Der Nutzer hat die volle Kostenkontrolle, während der Blogbetreiber einen kleinen Anreiz bzw. eine kleine Wertschätzung erhält. Das System mag nicht perfekt sein, zeigt aber durchaus sehr interessante Ansätze, die auch für Onlineauftritte von Printmedien interessant sein könnten. Wenn ein Artikel gefällt, klickt man kurz rauf und schon hat man die eigene Zeitung ein wenig unterstützt, die sich ja auch nicht mehr rein auf Werbeeinahmen verlassen kann. Könnte dies also ein Weg sein für die Printmedien, die sich darüber beklagen, dass im Internet kein Geld zu machen bzw. zu holen sei und man seine Inhalte entweder nur kostenlos oder nur kostenpflichtig anbieten kann? Was wenn Newsseiten ihr eigenes Flattr – System hätten? Wäre das nicht ideale Kompromiß und ein Weg raus aus der Internetkrise?
Der Auftritt bleibt weiterhin kostenlos. Wenn der Benutzer mag, kann er Geld für einen Artikel spenden. Wenn nicht dann nicht. Ist sein Budget aufgebraucht, lädt er es erneut auf. Oder auch nicht.

Man sieht also das Flattr durchaus das Potential zu einer kleinen Revolution hat bzw. eventuell eine ganze Branche aus der Krise führen könnte. Und sie durchaus in ihrer Qualität zu steigern vermag. Denn gute Artikel werden wohl eher honoriert als schlechte.

April 25 2010

abotis

Umweltplakette für ein grünes Internet

Vielerorts wird bereits aktiv in Sachen Umweltschutz gearbeitet. Greenpeace, WWF und Nabu gehören zu den bekanntesten Vereinen und Umweltgruppen und setzen erfolgreich Umweltschutzprojekte um. Auch im Bundestag und Bundesrat kommen ständig neue Debatten über Naturschutz, Ökologie und „Green World“ auf.

Ein sehr brisantes Thema, den diese Seilakrobatik zwischen Wirtschaftsfortschritt und Schutz der Tierwelt, der Wälder sowie der Vielfältigkeit der Meere ist verdammt schmal.

Kein Wunder das zahlreiche Hostinganbieter auf sogenannte „Green-Server“ umschwenken. Das spart nicht nur Energie und schützt unsere Erde, sondern ist unter Anderem auch eine trendige Werbemaßnahme.

Doch wie „Green“ ist unser Internet eigentlich? Bei der Ausweitung der DSL-Breitbandleitung an zahlreichen Orten und die mehr als Fußballfelder großen Serveranlagen auf diversen Kontinenten verteilt bringt Umweltkritiker sicherlich noch mehr Brennholz ins Feuer.

Warum also nicht auch für das geliebte World Wide Web eine Umweltplakette einführen?

Ähnlich wie bei der bekannten Umweltplakette beim Automobil lässt sich doch sicherlich eine ähnliche Maßnahme durchführen. So könnte doch für jedes Internetfähige Gerät ein pauschalisierter Satz abgeführt werden. Diese Einnahmen lassen sich optimal in Windkraftanlagen, der Forschung von erneuerbare Energien und Umweltschutzmaßnahmen einsetzen.

Die „Eintreibung“ dieser Abgabe lässt sich direkt beim Erwerb der Geräte regeln. Das macht durchaus Sinn, da ein nachträglicher Aufwand gering gehalten werden kann. Ein Satz von 15 – 20 Euro hilft sicherlich, die Haushaltskassen zu füllen und neuste Techniken sowie Forschungsarbeiten für eine saubere Natur zu finanzieren…

Doch keine Panik! Es handelt sich hier um ein frei erfundenes Vorhaben und ist nach meinem Kenntnisstand auch nicht geplant. Welche Auswirkungen das Internet speziell die Websuche mit Google auf die Umwelt hat, berichtete bereits winfuture.de letztes Jahr im Januar.

Wie hoch nun die Schadstoffbelastung und die Zerstörungsrate des Webs auf die Umwelt hat, lässt sich insgesamt nicht feststellen. Hier spielen mehrere Faktoren eine Rolle, die nicht explizit zugeordnet werden können.

Fakt ist: Die Internetstruktur ( kann ) die Umwelt schädigen. Hier sollte sicherlich ein Ausgleich geschaffen werden um das Ökologische Gleichgewicht zu bewahren. Die oben genannte Verfahrensweise wurde zwar noch nicht aktiv in der Öffentlichkeit zur Diskussion gebracht, doch einige Entscheidungsträger haben sicherlich schon den einen oder anderen Gedanken in ähnlicher Weise darüber verloren.

Wir dürfen gespannt sein, was uns das „Wild Wide Web“ und die Computertechnik uns noch zukünftig bieten werden. Eine Produktneuheit wäre doch sicherlich ein Öko-Notebook, der nach zwei Jahren automatisch zerfällt…

April 21 2010

abotis

Cashcow Iphone: Apple fährt starken Gewinne ein

Es scheinen dem Hause Apple goldene Zeiten bevorzustehen. Wie jüngst die Financial Times Deutschland berichtet, geht aus Apples aktuellen Quartalszahlen hervor, dass der Gewinn um fast 90% nach oben gegangen ist.

“Schuld” daran ist primär das Iphone, welches nach wie vor Apples Verkaufsschlager ist. 8,75 Millionen Geräte konnten bisher abgesetzt werden. Auch die Macbooks erleben weiterhin einen Boom. Hier konnte Apple bis zu 33% mehr Verkäufe vorweisen. Verlierer im Apple – Portfolio ist der Ipod. Hier waren die Verkäufe rückläufig, wenn auch nur sehr schwach. Grund dafür: mit dem Apple Iphone haben die Leute auch gleich quasi einen Ipod in der Tasche.

Genug Grund zum Jubeln hat Apple auf jeden Fall. Denn nicht nur das zurückliegende Quartal war äußerst erfolgreich, auch das laufende Quartal läuft mehr als prächtig. Der Grund dürfte wohl auf der Hand liegen: das Ipad. Binnen von 7 Tagen konnte Apple 500 000 Exemplare verkaufen. Zum direkten Vergleich: Apple brauchte 75 Tage um 1 Million Exemplare des Iphones zu verkaufen. Und die Abfrage nach Ipads scheint nicht abzureißen. Das dürfte Apple freuen. Tim Cook, COO von Apple, meinte, das sei “a good problem to have“. Europäische Apple – Fans dürfte das wohl nur zum Teil freuen, müssen sie sich nun noch länger gedulden, bis Apple die Nachfrage in Amerika im Griff hat.

Soviel zum laufenden Quartal. Doch auch das kommende scheint für Apple nicht schlechter laufen zu wollen. Denn spätestens im nächsten Quartal sollte es da sein: das neue Iphone. In Anbetracht der vielen Iphone – Fans sollte sich Apple wohl nochmals übertrumpfen. Sollte es dann noch wirklich so sein, dass sich Apple mit dem Iphone nicht mehr an einen exklusiven Telefonanbieter wendet, dürfte Apple wohl das Wort “Nachfrage” neu definieren dürfen.

Mehr als nur rosige Zeiten stehen Apple wohl ins Haus. Und wer sich schon immer mal in Aktien investieren wollte, der könnte vielleicht jetzt eine Idee haben, in wen er investiert.

April 19 2010

abotis

Metasuche Ixquick: Jetzt auch mit Proxy-Service

Gleich welche Suchmaschine genutzt wird – die Server speichern unter Anderem Logfiles mit Anfragedaten, Suchwörtern, Cookies und IP – Adressen. Das immer mehr Internetanwender datenschutzrechtliche Bedenken bei der Verwendung der populärsten Suchmaschinen haben, ist sicherlich verständlich.

Der AOL – Skandal im Jahr 2006 zeigte bereits deutlich, wie leichtsinnig mit den entsprechenden Daten umgegangen wird. Doch auch Google wird weiterhin nicht auf die Speicherung der Daten verzichten. Indem Suchanfragen gespeichert werden, lernt Google wie Anwender das Internet für welche Art von Informationsanfragen nutzt.

Es geht jedoch auch anders:

Ixquick, die Suchmaschine aus den Niederlanden mit dem ersten Europäischen Datenschutz-Gütesiegel hatte bereits damals für Aufsehen gesorgt. So verspricht diese Websuche die Privatsphäre der Internetuser zu schützen, indem Suchanfragen nicht gespeichert werden.

Ixquick verwendet die so genannte POST-Methode (statt die des GET-Verfahrens), um die Suchbegriffe aus den Log-Dateien der Webseitenbetreiber von Seiten herauszuhalten, die über die Suchergebnisse erreicht wurden.

Laut Selbstdarstellung von Ixquick ist dieser die leistungsstärkste Metasuchmaschine der Welt. Eine Metasuchmaschine verarbeitet dabei die Suchanfragen mit anderen beliebten Webmaschinen und stellt die Ergebnisse entsprechend übersichtlich dar. Die Ergebnisliste ist für Umsteiger allerdings gewöhnungsbedürftig.

Seid dem 28.01.2010 bietet der innovative Webcrawler einen neuen Dienst an: Der Proxy-Service für anonymes Surfen.

Zum Video

Ähnlich wie bekannte Anonymisierungstools wie JAP oder Tor stellt Ixquick nun einen integrierten und vergleichbaren Proxy-Service zur Verfügung. Ein Stückchen mehr in Richtung “Sicheres Websurfen”.

Um den Proxy-Modus zu aktivieren sind keinerlei besondere Einstellungen nötigt. Sobald ein Suchbegriff in das Interface eingegeben wurde, findet man den entsprechenden Hinweis “Proxy” direkt neben der URL-Anzeige. Leider sind jedoch einige Funktionen in diesem Modus wie Javascript-Code deaktiviert, sodass das gewohnte Surfvergnügen auf der Strecke bleibt. Es sind einfach noch zuviele Webmaster, die Javascripte in die Webseiten integrieren. Ganze Formulare können somit nicht verwendet werden. Doch im Sinne der Sicherheit…

April 02 2010

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Outsourcing: Mit “Tücken” und “Problemchen”

Etablierte Unternehmen wie Telekom, Microsoft und Bayer tun es: In kleinen Teilbereichen oder im „großem“ Stil. Fulfillment und Supply Chain Management sind in jeder Unternehmenskultur zumindest überdacht oder diskutiert worden.

Häufig greifen auch Powerseller bei Ebay auf Fulfillment-Dienstleister wie Amazon zurück.

Die Gründe der Auslagerung von Geschäftsprozessen sind meist Kostensenkungen, die Qualitätssicherung durch Beanspruchung von Fachkräften und die Konzentration auf das eigentliche Kerngeschäft.

Timothy Ferriss, Autor des Buches „Die 4-Stunden-Woche“ hat eindrucksvoll zusammengetragen, was Outsourcing für positive Veränderungen bewirken kann. Hier spricht er von den Möglichkeiten ( auch als Privatperson ) Tätigkeiten erfolgreich an externe Dienstleister auszulagern.

Spürbar ist ein Lifestyle-Wandel, indem „Zeitfresser“ oder „unliebsame Arbeiten“ vergeben werden. Der Trend ist bereits seid Jahren in USA gegeben und scheint nun auch die europäischen Ufer erreicht zu haben. Sei es die „einfache“ Reinigungshilfe, der Lieferservice oder die Organisationsplanung von exklusiven Partys bis hin zu Recherchearbeiten, Reisebuchungen und Erinnerungsanrufen im beruflichem Bereich – es gibt fast nichts, das nicht andere Personen erledigen könnten.

Auch ich habe mich diesem Trend angeschlossen und nutze seid geraumer Zeit Freelancer und virtuelle Assistenten, die mich bei meiner täglichen Arbeit unterstützen. So schaffe ich mir freie Kapazitäten und ich kann mich entsprechend dem Kerngeschäft zuwenden.

So nutze ich persönlich ein Telefonservice, die Anrufe zu normalen Bürozeiten freundlich in meinem Namen entgegen nimmt. Eine Ausweitung der Telefonbereitschaft wäre durchaus auf 24 Stunden erweiterbar. Auch Teilbereiche wie Rechereche- und diverse Schreibarbeiten sind gängige Tätigkeiten, die meinerseits häufig weitergeleitet werden.

Problematisch wird es allerdings, wenn Geschäftspartner nicht den eigenen Qualitätsansprüchen genügen bzw. eine „etwas andere Arbeitseinstellung“ vorweisen. Sofern die Partner dann noch im Ausland liegen, so kommt noch die sprachliche Problematik hinzu.

Gerade bei zeitkritischen Aufgaben und Tätigkeiten mit hohen Qualitätsansprüchen trennt sich die Spreu vom Weizen. Selbst bei einfachen Aufgaben bedarf es einer nachträglichen und zeitintensiven Kontrolle, wenn der falsche Partner gefunden wurde.

Bei den letztlich eigenen „leidvollen“ Erfahrungen stellt sich die Frage, ob der Trend aus USA sich hier überhaupt durchsetzen kann oder ob dieser nur großen Unternehmen vorbehalten ist. Die Suche nach geeigneten Geschäftspartnern scheint ein unüberwindbares Problem zu sein.

Sicherlich kann man eine pauschale Aussage über Outsourcing nicht treffen, doch derzeit ziehe ich mein Fazit: externe Dienstleister kommen mir nicht mehr ins Haus.

March 23 2010

abotis

Erfahrungsbericht: CMS-System für Einsteiger

Nachdem ich im Januar bereits verzweifelt nach einem passendem CMS-System gesucht habe, möchte ich nun mit diesem Beitrag die Funktionsweise des jimdo-cms erläutern und einen kleinen Einblick in die Homepagegestaltung geben.

Gerade für Einsteiger bietet sich dieses CMS-System an, da hier wirklich schöne Homepages ohne Programmierkenntnisse erstellt werden können.

Gespannt darf ich auf die Weiterentwicklung sein.

Jimdo: Webseitenbaukasten mit WYSIWYG-Editor, der per Mausklick auf die entsprechenden Module im Frontend geöffnet wird. Neben Texten und Bildern lassen sich auch Videos und RSS-Feeds in die Seite einpflegen. Einzelne Abschnitte der Webseite können mit einem Passwort versehen werden, sodass sich ein Mitgliederbereich einrichten lässt.

Hier gehts zum Video


March 17 2010

abotis

USA: Netzwerkausbau geplant

Eigentlich war ich persönlich der Annahme, dass die US-Amerikaner in vielen Bereichen einen Schritt ( oder auch zwei Schritte ) voraus sind. Dies meine ich einerseits natürlich Positiv, andererseits sind einige Entwicklungen nicht tragbar und sollten die Meere nicht überqueren.

Wie ich jedoch aktuell aus einem Bericht der Welt-Online entnehmen kann, wurde nun ein Plan der zuständigen Regulierungsbehörde über einen Ausbau der Netzwerkstruktur vorgelegt.

Hintergrund ist, dass scheinbar 100 Millionen Amerikaner noch keinen Breitbandzugang hätten und eine Basis für wirtschaftliches Wachstum, die Schaffung von Arbeitsplätzen, Wettbewerbsfähigkeit und einen höheren Lebensstandard geschaffen werden soll.

Laut Statistiken des Internet-Dienstleisters Akamai haben gerade mal ein Viertel der US-Internetnutzer einen Anschluss, der Daten mit Übertragungsraten von mehr als 4 Megabit je Sekunde liefern kann.

Das Projekt wird von einem Fond mit 15,5 Mrd. Dollar unterstützt, dass derzeit für die Modernisierung der Telefonverbindungen in armen und ländlichen Gebieten genutzt wird.

Der Plan sieht vor neue Frequenzen für den mobilen Internetzugang freizugeben. Es sollen unter anderem Radio- und TV-Sendefrequenzen für den Mobilfunk freigeschaufelt werden.

Gewinner sind dabei Mobilfunkunternehmen wie Verizon Wireless, Sprint Nextel oder auch der US-Tochter der Deutschen Telekom aber auch für die Ausrüster Alcatel-Lucent, Qualcomm und dem Kabelverleger CommScope eröffnen sich lukrative Aufträge.

Doch bei einer Erhöhung der Netzwerkgeschwindigkeit muss auch die Hardware der Haushalte angepasst werden. So hat bereits jetzt Cisco einen Router vorgestellt, der bis zu zwölf Mal schnellere Internetverbindungen ermöglichen soll als Konkurrenzprodukte.

Im Jahr 2020 soll ein US-Bürger einen zweistündigen Film in HD-Qualität in weniger als zehn Minuten downloaden können, so sieht es der Plan der Regulierungsbehörde FCC vor. ( Das entspricht eine Geschwindigkeit von 100 Megabit pro Sekunde )

Und wie sieht es in anderen Ländern aus?

In Finnland wird ab Mitte dieses Jahres das Recht auf einen 1 Megabit-Internetanschluss garantiert, die im Jahr 2015 bei 100 Mbit/s liegen soll. Mit kleinen Einschränkungen, denn die Leitung erreicht nicht alle Wohnhäuser in abseits gelegenen Gebieten.

Die Schweizer Bevölkerung hat nach dem sogenannten Grundversorgungskatalog seit 2008 einen Internetzugang mit 600 Kbit/s Down- und 100 Kbit/s Upload-Bandbreite.

Auf der anderen Seite der Weltkugel in Australien haben Bürger einen Anspruch auf 512 Kbit/s Down- und 128 Kbit/s Upload-Bandbreite.

Und mit welcher DSL-Geschwindigkeit surft Deutschland… ?

March 15 2010

abotis

Das World Wide Web ist nicht allein…

Kaum in der Öffentlichkeit präsent schlummert im tiefen des Webs seit fast einem Jahrzehnt ein „zweites Internet“.

X-Win nennt sich das Internet 2 in Deutschland und ist in sich abgeschlossen oder im bekannten Web versteckt. Wer hier glaubt, es handelt sich um einen üblen Scherz, der irrt gewaltig.

Sicherheitsbehörden, Forscher und diverse Unternehmen verwalten Ihre eigenen Netze mit kontrollierter Bandbreite oder kontrollierten Übergangspunkten, die bei Bedarf gesperrt werden können.

Begonnen hat alles mit WIN, dass schlicht und einfach Wissenschaftznetz bedeutete. Gefolgt von zahlreichen Ausbauten zum B-Win und G-Win ( Breitband- und Gigabit-Wissenschaftsnetz. Das heutige X im Namen soll dabei die noch höhere Übertragungsgeschwindigkeit signalisieren. 

Nahezu 10000 Kilometer Glasfaserleitungen verbinden derzeit nun etwa 70 Wissenschaftseinrichtungen. Bereitgestellt wird diese Leitung vom DFN-Verein, dem Verein zur Förderung eines deutschen Forschungsnetzes, die auch ganze Glasfasern angemietet haben.

Kai Hölzner vom DFN-Verein erläutert: „Manchmal ist es erforderlich, sehr schnell ein paar Terabyte Daten an einen anderen Ort zu verschieben und dabei werden eigene Kapazitäten benötigt“.

Doch auch private Internetsurfer sind im Internet 2 unterwegs, ohne darüber im Klaren zu sein, denn das Wissenschaftsnetz ist offen für Jedermann und Frau. Nur für zeitkritische Aufgaben werden abgeschottete und störungsfreie Verbindungen geschaltet.

An genau vier Stellen stellt X-Win den Zugang zu den Hochschulen der Nachbarländer her. Das Forschungsnetz mit einer Richtgeschwindigkeit von einem Terabit pro Sekunde ist dabei mit 26 europäischen Staaten zusammengeschlossen.

Die Forschernetze dienen in erster Linie dazu, den Bandbreitenbedarf für die wissenschaftliche Arbeit zu decken, so berichtet die Welt Online.

Doch wie bereits erwähnt nutzen Sicherheitsbehörden und diverse Unternehmen ebenfalls eigene, angemietete Netzwerke, um sensible Daten und Informationen beispielsweise an Außendienstmitarbeiter zu versenden. In Fachkreisen sind die Begriffe „Tunnelung“ und „VPN – Virtual Private Network“ bekannt.

Aus den amerikanischen Bereich berichtete Brigadegeneralin Susan Lawrence vor knapp zwei Jahren über das Militärnetz, dass geheimhaltungsbedürftige Nachrichten verschlüsselt ans Pentagon liefern sollte: „Wir sind mit der Absicherung des Netzes nicht gut unterwegs.“ und Sie ergänzte dabei:“Es ist ein Sieb“.

Hierzulande wird die Absicherung des Datenverkehrs von Sicherheitsbehörden und Bundeswehrstandorten vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (Kurz: BSI) übernommen. Die rund 500 Experten sorgen dafür, dass keine Viren, Würmer oder Trojaner in die behördeninternen Computer gelangen und stellen auch für Privatnutzer Sicherheitsratschläge zur Verfügung.

March 10 2010

abotis

Iphone 4g 2010 – Zusammenfassung

Offiziell ist Apple ein Hard- und Softwarehersteller. Inoffiziell glaube ich ganz persönlich, hat sich Apple auch der Schnipseljagd verschrieben bzw. scheint ein ganz großer Fan viralen Marketings zu sein. Die Taktik ist dabei so einfach wie einleuchtend. Offiziell werden keine Statements gemacht. Infos fließen nur von inoffiziellen Quellen zu und ab und zu ist auch mal ein Patentantrag ein vager Hinweis.

Das Konzept ging bisher auf, also warum sollte man das dann beim DEM Release diesen Jahres anders machen: dem Iphone 4g.
Was da in letzter Zeit an Gerüchten zusammen gekommen ist, ist nicht von schlechten Eltern. Und wir berichteten schonmal grob drüber. Und jetzt wollen wir die meisten Gerüchte mal genauer untersuchen. Eins vorweg und das ist doch schonmal mehr als eine gute Nachricht: die meisten scheinen sehr wahrscheinlich.
Und so habe ich mal versucht, das wichtigste zusammen zu tragen. Das ist gar nicht mal so leicht, denn es gibt massig Meinungen und Berichte zu den einzelnen Gerüchten, was das Iphone nun kann oder nicht.

Als zentralen Ausgangspunkt nehmen wir mal die Liste, die das Iphone – Magazin zusammengestellt hat. Wir nehmen uns mal die wichtigsten Punkte raus und das soll das Iphone bieten:

- HD – Unterstützung
- eine Frontkamera, die Videochat ermöglichen soll
- ein berührungsempfindliches Gehäuse
- eine Kamera mit 5 Megapixel
- einen Speicher mit bis zu 64 GB
- LTE für eine noch schnellere Internetanbindung

Doch das ist längst nicht alles. Aber der Reihe nach.

Die HD – Unterstützung

Dies Gerücht geht auf die Seite engadget zurück.  Der Grund für dieses Gerücht ist – wie so häufig bei Gerüchten um das Iphone 4g – die Veröffentlichung des SDKs. Dieses enthält die eine Datei namens MediaValidator.plist und ist dem Namen nach zuständig für die Überprüfung der Dateiformate. In ihr ist eine Videospezifikation zu finden, die eine Videobreite von bis zu 1280×720 und eine maximale Pixelanzahl von 921.600 vorsieht, was dann auch genau der Auflösung entspricht.  Aufgrund der Tatsache, dass es in einem Develop Kit zu finden ist, kann man wohl fast sicher davon ausgehen, dass das neue Iphone hochauflösende Videos wird abspielen können. Mit entsprechender Speicherkapazität könnte es wohl im Bereich des möglichen liegen, mal den ein oder anderen Film zu schauen.

Die Frontkamera

…ist eigentlich schon fast offiziell. Jede Quelle, die darüber berichtet ist sich darüber fast schon sicher. Einerseits sind entsprechende Programmierroutinen gefunden worden und andererseits ist schon im Rahmen des aktuellen Ipads eine Aussparung vorhanden, die wohl dafür da ist, künftige Ipad – Generationen mit einer Kamera auszustatten. Demnach ist wohl davon auszugehen, dass wohl Videochat wohl auf der Liste der Standartfeatures bei Apple steht.
Ein weiterer Hinweis auf eine Frontkamera sind die Berichte, die schon vermuteten, dass das Iphone 3GS eine haben würde. Allerdings bekam Apple das Patent darauf erst 2 Monate vor Veröffentlichung, weswegen man eben jene nicht mehr einbauen konnte.
Wie hoch allerdings die Bildauflösung der Kamera sein wird oder könnte war leider nicht in Erfahrung zu anbringen. Bequemerweise könnte man ja die gleiche Kamera wie für das Fotografieren verbauen.

Das Gehäuse

Wie schon im letzten Artikel erwähnt, könnte es mit aller Wahrscheinlichkeit sein, dass das Iphone wohl ein berührungsempfindliches Gehäuse besitzen wird. Wiedermal liegt auch hierfür ein Patent von Apple vor. Eine sehr coole Idee, mit der sich Apple mal wieder als Vorreiter in Sachen Usability beweisen wird. Richtig und effizient implementiert – und das traue ich Apple zu – kann es die Handysteuerung revolutionieren.
Das ganze wird wohl über die Fotokamera integiert. Fährt man über jene rüber misst ein Sensor die Bewegung und führt dementsprechend eine Aktion aus. Berichtet wird aber auch darüber, die Magic Mouse – Oberfläche im Iphone zu integrieren. Denkbar wäre dies für das Vor- und Zurückspulen beim Abspielen von Audiodateien, aber auch beim Navigieren auf Webseiten sowie in Bildergalerien. Und die ein oder andere Haustier – App dürfte auch nicht lange auf sich warten lassen. ;-)

Eine Kamera mit 5 Megapixel

Auch sie gilt als sehr wahrscheinlich. Wie digitimes berichtet, sind die Bestellungen bei OmniVision für 5MP – CMOS – Sensoren von ca. 20 Mio. auf ca. 40 – 45 Mio. angestiegen. Dies sieht digitimes als relativ eindeutigen Beweis dafür, dass das neue Iphone wohl mit einer 5MP – Kamera ausgestattet sein wird. Das klingt recht plausibel und kann man damit auch begründen, dass das Iphone 3GS nur eine 3,2MP – Kamera besitzt. Im Sinne der Weiterentwicklung wäre demnach eine Kamera mit mehr MP wohl logisch.
Damit der stolze Iphone – Besitzer dann zukünftig aber nicht damit im Dunkeln tappen muss, wird wohl Apple dem Iphone ein LED – Blitzlicht besorgen. Die dafür nötigen Bauteile sind wohl schon millionenfach bei Philips bestellt worden, wie man so  liest.

Bis zu 64GB… und noch viel weiter?

64GB soll das neue Iphone fassen können. Dies berichtet zumindest Chip online. Dort ist zu lesen, dass wohl Toshiba, die wohl auch in der Vergangenheit für die Belieferung Apples mit Flashspeichern zuständig waren, nun erstmal 64GB NAND – Module anbieten, die bereits in diesem Quartal in Serie gegangen sein sollen. Dies könnte alerdings recht knapp werden, wenn die Gerüchte richtige liegen, die ein Release des Iphone im Sommer voraussagen.
Weiters fragt sich Chip Online ob wohl auch eine Möglichkeit zur Erweiterung darstellt. Der Apple’schen Releasephilosophie nach könnte es sein, dass Apple wohl den Speicherplatz vorgibt und künftige Generationen, dann mit mehr Kapazität vom Band lässt. Andere Erweiterungsmöglichkeiten, werden wohl nicht zur Verfügung stehen, denn dafür war das Ipad schon zu restriktiv.

LTE für eine noch schnellere Verbindung

Dieses Gerücht kam schon recht früh auf, gilt mittlerweile als unwahrscheinlich. Zumindest in der ersten Generation. Die LTE – Technologie ist bis dato noch nicht voll entwickelt. In Norwegen und Schweden gibt es zwar schon einige Netze, aber teilweise ist noch nichtmal die Frequenzvergabe klar, noch ist enstprechend Technik zur flächendeckenden Versorgung da. Auch hier kann man wohl davon ausgehen, dass erst spätere Generationen, wohl eine entsprechende Unterstützung bieten werden. Im Moment würde sich das wohl nicht wirklich rentieren und Apple würde Gefahr laufen, Features zu verkaufen, die bis dato nicht funktionieren.

Und dann…

…sind dann noch einige andere Features im Umlauf. Im Gespräch war ein Dualcore – Prozessor, wobei man davon ausgeht, dass es auf dem Feld wohl keine großen Änderungen geben wird und der Prozessor maximal einfach ein wenig hochgeschraubt wird.

Ein wahrscheinlich häufig gewünschtes Features, welches aber auch wohl nie über den Status eines Gerüchtes herauskommen wird, ist der Wechselakku. Apple setzt seit jeher auf fest verbaute Akkus und auch der Umstieg auf feste Akkus bei den Macbooks deutet wohl daraufhin, dass dies wohl nur reines Wunschdenken bleiben wird. Schade eigentlich, aber nachdem Apple bisher nicht negativ durch ihre Akku – Qualität aufgefallen ist, wie andere Hersteller, kann man das wohl auch verkraften.
Was dieses Gerücht allerdings wiederum anheizt ist die Nachricht, dass Apple wohl ein Patent auf eine Universalbatterie für Apple – Geräte angemeldet hat. Muss aber nichts heißen, kann ja auch sein, dass Apple sich mit der Idee Zeit lässt.
Weiter ist im Gespräch, dass man das Iphone wohl auch als Universalfernbedienung nutzen können wird. Wiedermal war ein Patent der Grund, warum eine solche Funktion ins Gespräch gebracht wurde. Dies wiederum halte ich abermals für unwahrscheinlich. Ich persönlich vermute mal, dass Apple sich diese Idee bereit hält, um vielleicht mal irgendwann verstärkt in den Home Entertainment Bereich vorzurücken.

T – Mobile bleibt aller Voraussicht nach exklusiver Anbieter

Preislich ließ sich soweit nicht viel in Erfahrung bringen. Einzig allein beim Anbieter muss man sich nicht umgewöhnen, denn es wird wohl wieder T – Mobile werden. Denn die haben noch mindestens bis zum 4.Quartal diesen Jahres das Vertriebsrecht und bisher wurden keine Zweifel laut, dass einer von beiden dann von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen will.

Man sieht also: Apple plant großes. Wie es scheint, möchte Apple wohl mit dem nächsten Iphone noch mehr Richtung Multimedia und das Iphone wohl noch interessanter für Blogger bzw. für Netzjournalisten machen. Dafür sprechen vor allen Dingen die möglichen Kapazitäten, die Frontkamera sowie die verbesserte Fotokamera, die dann auch mit Blitz kommt.
Ich denke, das neue Iphone wird eine neue Stufe der Euphorie unter allen halbwegs technikaffinen Menschen auslösen und selbst Apple wird sich wohl nochmal ein kleines Stückchen selbst übertreffen.
Man ist schon fast geneigt zu fragen, ob das nicht schon langsam ein bisschen zuviel ist. Interessant ist diese Entwicklung alle mal und es ist beeindruckend zu sehen, wieviel Technik in solch ein kleines Gerät passen kann. In jedem Fall wird Apple wohl alle zufrieden stellen können.
Oder hat noch irgendwer Wünsche offfen?

March 02 2010

abotis

Topeka heißt von nun an Google

Hier mal eine News aus dem Bereich Kuriositäten: Topeka, die Bundeshauptstadt von Kansas möchte sich künftig Google nennnen. Zumindest für den jetzigen Monat. Da dies aber nicht möglich ist, werden die Bürger aufgerufen Topeka so zu nennen. Das scheint in Topeka nichts neues, denn immerhin wollte sich die Stadt wohl auch schon in ToPikachu umbenennen.

Doch warum das ganze? Ganz einfach: Google sucht immer noch Städte in denen sie ihre neuen Glasfaserzugänge testen können. Das würde eigentlich auch ganz einfach über die offizielle Anmeldung gehen, aber Topeka wollte wohl noch eins drauf setzen.

Verstehen kann man das. Denn Google will die Zugänge, die eine Bandbreite von bis zu 1GBit/s haben sollen, für einen recht fairen und realistischen Preis anbieten. Am Ende soll dann der Zugang ca. 5 mal so schnell sein, wie bisher verfügbare Breitbandanschlüsse. Interessant dabei ist, dass Google das Projekt dazu nutzen will, um spezielle Apps zu testen, die sich die hohe Bandbreite zunutze machen sollen. In welche Richtung diese Apps gehen bzw. welche Inhalte sie wohl anbieten, als dass eine solche Bandbreite mindestens mal angemessen wäre, ist nicht bekannt. Möglich wäre vielleicht die Auslagerung von kompelxen Anwendung wie Videobearbeitung ins Internet o.ä.

Weiters will Google die Einrichtung von Glasfaserverbindungen im Privatbereich voranbringen bzw. wohl im Bestfall etablieren, sowie den National Broadband Plan voranbringen, der einen Techonologievorsprung Amerikas durch Breitbandanschlüsse vorsieht.

Interessant klingt es allemal, zumal es auch Googles Einstieg in das Provider – Geschäft bedeuten könnte. Sollten sie es wirklich schaffen, die Glasfasertechnologie relativ günstig und landesweit zu etablieren , könnte Googles Marktwert wohl um ein paar Milliarden Dollar wachsen. Genauso wie die Liste datenschutzrechtlicher Bedenken. Aber bis dahin wird wohl noch einige Zeit vergehen und bis dahin heißt es wohl abwarten und Tee trinken. Auch in Google bzw. Topeka.

March 01 2010

abotis

Technische Errungenschaft – Das erste Solarhandy ist da

Es war doch bis vor kurzen noch fast undenkbar das man auf den Dächern Strom erzeugen kann, so ist es jetzt noch unfassbarer, dass man damit ein Handy betreibt.

Wer jetzt denk, das dieses Handy von Apple, Nokia, oder Co kommt liegt falsch. Den dieses Solarbetriebe Handy kommt von Sportartikel-Hersteller Puma, der mit Hilfe von Handy-Schmiede Sagem sich jemanden ins Boot geholt hat der schon für Prada und Porsche außergewöhnliche Handy hergestellt hat. Laut Hersteller ist das “Puma Phone” angeblich ganz anders als andere Telefone. Was aber alleine schon durch den Betrieb der Solarzellen nicht an der Aussage Zweifel lässt.

Bedient wird das Puma Phone über einen 2,8 Zoll großen Touchscreen mit einem Gewicht von 115g, die genauen Gerätemasse betragen 102 mm x 56 mm x 13 mm und hat eine Gesprächszeit von bis zu 5 Stunden mit 350Stunden Standby , unter anderem verfügt das Phone über eine 3,2-Megapixel-Kamera, GPS, Kompass, Routenplanung, Karten-Darstellung MP3-Player sowie die Datenstandards GPRS, EDGE, UMTS und HSPA. Nutzer des Puma Phones können zudem auf spezielle Multimedia-Inhalte des Sportartikel- Herstellers zugreifen, Anwendungen herunterladen und auf Puma-Produkte zurückgreifen. Die integrierten Solarzellen befinden sich auf der Handy- Rückseite des Puma Phones.

Diese Handy kann aber noch viel mehr, es ist ein super Begleiter für Sportler, den  mit dem Puma Phone können Jogger ihre Laufstrecke aufzeichnen und Radler ihr Tempo ermitteln. Also in jeder Hinsicht das geballte Puma-Erlebnis!

Laut Hersteller soll genau zu Fußball- Weltmeisterschaft in Südafrika , ab April 2010 das Puma Phone in den Handel europaweit bei sämtlichen Mobilfunkbetreibern und in Online-Shops von Puma zu erhalten sein. Der Preis steht noch nicht fest.

February 17 2010

abotis

Datenschutzpannen – und die Zahl steigt stetig

Trotz neuer Meldepflicht, die mit der Änderungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) zum 1. September 2009 festgelegt wurde, sind weiterhin massive Datenlecks in Unternehmen und Webanwendungen feststellbar.

Die meisten Vorfälle werden dabei von Betroffenen und den Medien aufgedeckt. Die Dunkelziffer ist scheinbar endlos.

Es sind nicht nur namhafte Unternehmen wie Schlecker, Telekom, Lidl oder Kik, sondern wiederholt Ämter, Behörden und andere Verwaltungen in die Kritik geraten.

Dabei geht es um unterschiedliche Vorfälle. Teils wurden private oder gar sensible Daten von Bürgern oder Kunden ungesichert ins Web gestellt, Kundeninformationen unberechtigt weitergegeben oder Webanbieter ließen den Zugriff auf vertrauliche Mitgliederdaten zu.

Die Initiative Projekt Datenschutz dokumentiert Datenpannen, Lecks und Fälle von Datenmissbrauch, um Bürger aufzuklären und Unternehmen für mehr Datenschutz zu sensibilisieren.

Die scheinbar aussichtslose Initiative zeigt in einer Übersicht, wie sorglos viele Unternehmen und Behörden mit personenbezogenen Daten umgehen.

Bereits nach knapp vier Monaten musste Beispielhaft der Finanzdienstleister AWD die wiederholte Weitergabe seiner Kundendaten eingestehen.  Entdeckt wurde dabei die Leckage vom Hörfunksender NDR, die nun kumuliert etwa 39.000 Personandatensätzen im Bestand hat.

Darin seien persönliche Details über Kunden wie Telefonnummern, Berufsbezeichnungen und Einzelheiten zu den Versicherungsverträgen verzeichnet, so berichtete das Abendblatt vor Kurzem.

Auch die Telekom musste in einem internen Prüfbericht eine umfangreichere Bespitzelung und weitere Fälle notieren. Manfred Balz (Datenschutzvorstandes des Konzerns ) verspricht Nacharbeit.

Auch im Jahr 2010 scheint keine Besserung in Aussicht zu sein. Es mangelt an Einsicht bei den Verantwortlichen.

Ein Gegenmittel kann nur ein funktionierendes Datenschutzmanagment sein, so teilte Dr. Thilo Weichert, Datenschutzbeauftragter des Landes Schleswig-Holstein, mit. Wenn Wirtschaftsunternehmen und Behörden eine Vorreiterrolle übernehmen, indem Sie einen Datenschutzbeauftragten bestellen, datenschutzrelevante Prozesse dokumentieren und prüfen, sowie nachhaltige Verfahren zur Sicherung der Compliance einrichten, begeben wir uns sicher in die gewünschte Position.

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