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January 29 2011
Applikationen für Mobiltelefone – Das geschnitten Brot von Morgen
Das Geschäft boomt
Applikationen für Mobiltelefone, kurz „Apps“, werden in den kommenden Jahren einen immer bedeutenderen Platz in den Umsatzstatistiken der großen Mobilfunkhersteller einnehmen. Besonders durch jüngste Schlagzeichen, wie „10 Milliarden Downloads im App-Store“, wurde uns die bilanzielle Bedeutung solcher „Mini-Programme“ vor Augen geführt.
Alleine im Jahr 2010 wurden weltweit etwa 8,2 Milliarden dieser Programme heruntergeladen.
Wirklich jeder hat eine
Umgerechnet auf die Weltbevölkerung besitzt jeder Bewohner gut eine App – keine schlechte Quote möchte man meinen.
Glaubt man der jüngsten Studie des amerikanischen Forschungsinstitutes Gartner, so wird sich die Zahl der heruntergeladenen Apps im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verdoppeln. Demzufolge wird im Jahr 2011 mit einer Zahl von etwa 17,7 Milliarden Apps gerechnet, die von Benutzern weltweit gekauft oder kostenlos „gedownloadet“ werden.
Trotz der Tatsache, dass acht von zehn heruntergeladenen Apps dem Benutzer kostenlos zur Verfügung stehen, sind die Möglichkeiten zur kommerziellen Nutzung und die damit verbundene Gewinnmarge bereits jetzt riesig. Glaubt man den Prognosen, so wird der Verkauf von Apps, sowie die in den Apps integrierte Werbung, bis zum Ende des Jahres 2011 weltweit mehr als 15 Milliarden US-Dollar in die Kassen der Hersteller und Entwickler spülen.
Diese Zahl erscheint durchaus realistisch, wenn man berücksichtigt, dass bei den Verbrauchern eine zunehmende Bereitschaft zu existieren scheint, für praktische, nützliche oder unterhaltsame Applikationen Geld auszugeben. Betrachtet man zusätzlich dazu die Zahl derer, die noch kein Smartphone benutzen, sich aber in naher Zukunft eines zulegen wollen, so wird schnell klar, an welcher Bedeutung dieser Geschäftsbereich noch gewinnen dürfte.
Konkurrenz legt nach
Nahezu jeder Hersteller von Smartphones hat mittlerweile einen, auf die eigenen Geräte zugeschnittenen, App-Store eingerichtet, wobei es schwer sein dürfte, jemals die Erfolge des Apple „Marktes“ annähernd zu erreichen, geschweige denn sie zu übertreffen.
Gerade in einer Phase, wo Apple mit dem Verkauf von bereits 14 Millionen iPads eine Fülle von neuen, potenziellen „App-Käufern“ geschaffen hat, wird den Konkurrenten von Microsoft, HTC und Co. geradezu das Wasser im Mund zusammenlaufen, wenn sie daran denken, dass sie mit ihren, in einigen Monaten erscheinenden Tablet-PCs, einen ähnlichen Coup länden könnten.
January 07 2011
Mac App Store gestartet
Nachdem der Starttermin, für Apple nicht ganz ungewöhnlich, bereits einmal von Dezember 2010 auf den 6. Januar 2011 verschoben wurde, pustete Apple im Zuge eines Snow Leopard Updates auf 10.6.6 auch kurzerhand den Store mit auf die Platte.
Und da ist er nun, die Familienähnlichkeit zum iOS Store ist nicht zu leugnen. Und wie im Vorfeld angekündigt, sucht man vergebens nach kostenlosen Testversionen, um möglicherweise einen Fehlkauf zu vermeiden. In diesem Punkt ist man auf die Weitsicht der Entwickler angewiesen, die hoffentlich freiwillig Testversionen über ihre eigenen Websites anbieten.
Grundsätzlich ist das Vertriebsmodell á la App Store für viele, kleinere Entwickler sicherlich attraktiver, als auf weiter Flur allein und mit eventueller Hilfe von z.B. eSellerate selbst ihre Software zu vermarkten und an den Käufer zu bringen. Immerhin ist bei einigen Applikationen deutlich an der Preisschraube gedreht worden; und zwar nach unten.
Auf der anderen Seite steht und fällt dieser Mac App Store genau so mit den gleichen restriktiven Vorgaben und Einschränkungen wie schon der iOS Store; heißt: Was Apple ablehnt oder gar gegen Richtlinien verstößt, bleibt draußen. Zudem wird nun auch Software über diese Plattform vertrieben, die vormals kostenlos zu haben war. Ein Beispiel hierfür ist z.B. QuickCurser.
Zuletzt bleibt die Hoffnung, dass Apple bitte nicht auf die blöde Idee kommen möge, den App Store zukünftig (vielleicht schon mit OS X 10.7) als einzige Möglichkeit anzubieten, Software auf einen Mac zu installieren.
December 28 2010
Android-Handy´s – Im Visier von Cyberkriminellen
Ein lukratives Geschäftsfeld für Cyberkriminelle wird zukünftig die Mobiltelefonie sein, mit zunehmendem Anstieg von Schadprogrammen.
Die Verbreitung von Malware ist per SMS, Klingelton oder über das mobile Internet auf Smartphones möglich. Das Bedrohungspotenzial wird aktuell seitens der Handynutzer nicht realisiert. Mittel oder Langfristig wird die Sorglosigkeit der Anwender zum Problem werden.
Die „klassischen“ Betrugsvarianten, die wir bereits aus der Computerszene kennen, können hier ebenfalls angewendet werden. Phishing, Dialer und Spyware bedrohen bei der weiteren Entwicklung das „sichere“ telefonieren.
Zudem erlaubt Googles App-Market jedem Entwickler, dort seine Programme anzubieten. Zweifelhafte Apps können zwar von Usern gemeldet werden, eine proaktive Überprüfung und Entfernung seitens Google wird derzeit nicht durchgeführt. Laut Google werden jedoch ca. ein Prozent der eingereichten Apps abgelehnt und entfernt.
Selbst das Android – System weist Lücken auf, die vor kurzem entdeckt wurden. Einige davon sind als „gravierend“ eingestuft worden. In Kombination mit Adobe Flash oder Reader, die bereits beliebte Angriffziele sind, wird die Prognose der nächsten Jahre nicht besser.
Es ist nur eine Frage der Zeit bis entsprechende Malwareprogramme unsere Sicherheit im Mobilbereich gefährden wird. Die derzeitige Frage die wir uns stellen sollten, ist die nach dem „sinnvollen“ Verbreitungsweg. Allein die Verbreitung durch Scareware ( Ein Programm, das sich beispielhaft als Virenschutzlösung oder allgemein als „gut“ ausgibt ) wird einem Cyberkriminellen nicht genügen.
Im Umfeld von Geschäftsleuten ist die Wirtschaftsspionage mit dem mobilen Endgerät durchaus attraktiver bestückt. Einige Virenschreiber spezialisieren sich auf die Mobile Variante. Es gibt entsprechende Programme, die einen Vollzugriff auf das Handy gewähren. Darüber werde ich im kommendem Blogbeitrag ausführlicher berichten.
Wir dürfen zwar nicht in Panik verfallen, jedoch sollten Smartphone Nutzer ein Auge offen halten.
Wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr!
June 23 2010
Morgen ist es soweit: Das neue iPhone 4!
Morgen am 24. Juni 2010 kommt das neue iPhone 4 auf den deutschen Markt. Wie immer wird es über die deutsche Telekom erhältlich sein.
Doch was hat das iPhone 4 seinem Vorgänger iPhone 3GS voraus?
Apple wirbt mit einem verbesserten hochauflösendem Display und einem ganz neuen schnelleren Prozessor. Zudem gibt es natürlich auch ein neues Betriebssystem: das iOS 4. Im Test beweist es seine enorme Leistungs-und Multitaskingfähigkeit. Dadurch können nun endlich auch mehrere sogenannter Apps (Programme speziell für iPhone und iPod) laufen. Außerdem hat das neue iPhone 4 ein viel schlankeres Design, ein robusteres Gehäuse und eine bessere Kamera, die sogar mit LED-Licht ausgestattet ist.
Es sieht deutlich eckiger aus, als das 3GS und hat Maße von 115 x 57 x 9 Millimeter. Dennoch ist es mit seinen 137 Gramm noch immer ein Leichtgewicht.
Ein neuer Metallrahmen umgibt nun das neue Gehäuse. Auf diesem befinden sich ebenfalls metallene Power-und Lautstärkeknöpfe und der SIM-Karteneinschub.
Die neue Funktion namens „Face Time“ ermöglicht eine ganz andere Generation der Bildtelefonie. So ist es beispielsweise möglich via WLan mit einem iPhone 4-Kollegen bildlich zu telefonieren und ihm gleichzeitig auch noch seine Umgebung zu zeigen. Dies macht der Umschaltmodus von Front- auf Rückenkamera möglich. Mit ihr sind neben 5-Megapixel-Fotos auch Video-Aufnahmen in 720p möglich. Die geschossenen Bilder können im Anschluss gleich professionell auf dem iPhone 4 bearbeitet werden.
Funktionen wie Bluetooth, WLan und GPS gehören beim iPhone 4 zum Standard. Doch GPS, einen Kompass und ein Bewegungssensor hatte auch schon das Vorgängermodell 3GS. Doch das iPhone 4 ist nun auch mit einem 3-Achsen-Gyrosensor ausgestattet. Dieses ist vor allem bei Spielen und 3D-Tools sehr von Vorteil, bedient er doch jetzt insgesamt ganze sechs Achsen. Außerdem unterstützt iPhone 4 nun den WLAN-Standard 802.11n im 2,4-GHz-Frequenzbereich. Damit ist es vielmal schneller und leistungsfähiger als sein Vorgänger.
Eine ganz neue Technik verwendet iPhone 4 um Störgeräusche auf ein Minimum zu reduzieren. Neben der Kopfhörerbuchse wurde ein zweites Mikrofon angebracht, welches Störgeräusche aufnimmt, die dann durch eine bestimmte Technologie analysiert werden. Blitzschnell werden dann Töne eingespielt, die die Störgeräusche überdecken und unhörbar machen.
Auch an die Umwelt wurde beim iPhone 4 gedacht. So wurde beim Gehäuse komplett auf umweltschädlichen Kunststoff verzichtet. Es besteht nun aus quecksilberfreiem Glas.
Ein paar kleine Nachteile gibt es aber doch zu erwähnen:
Es gibt keinen erweiterbaren Speicher (nur max. 32 GByte großer interner Speicher). Es wird abermals eine Vertragsbindung mit der Telekom vorausgesetzt (jedenfalls in Deutschland). Ein neuer Akku kann nur im Servicecenter ausgetauscht werden, da ein Akkuwechsel nicht von Leihen betrieben werden soll. Noch immer gibt es keine kostenlose Navigation. Surfen muss weiterhin bezahlt werden und Tethering ist noch immer nicht möglich.
March 29 2010
iPhone: google Apps vs. MobileMe
Nach reichlich Überlegungszeit und viel Ausprobieren des iPhone, diversen Android Geräten und Palm Pre habe ich mich dann vor 4 Wochen für den Klotz von Apple entschieden. Nicht zuletzt, da die vorhandene „Infrastruktur“ in Form meines Macs irgendwie gut dazu passt und dank iCal und Adressbuch eine funktionierende Synchronisation von Adress- und Kalenderdaten möglich ist.
Die Anforderungen
Nachdem das Vorgeplänkel eigentlich schon ganz nett ist, hätte ich gern auch ein paar Highlights dessen, was google Android von Haus aus schon spendiert, solange man auch einen google Account sein eigen nennt: Push Services. Sprich: Online Synchronisation von Kalender- und Adressdaten sowie E-Mail Benachrichtigung; ohne das ich etwas dafür tun muss. Als Blackberry oder Windows Mobile Nutzer kommt man schon recht lange in diesen Genuss, vorausgesetzt der Arbeitgeber verfügt über die entsprechende Serverausstattung. Auch das iPhone bringt die entsprechende Unterstützung seit OS 2.0 mit.
Als einzelkämpfender Freiberufler habe und brauche ich nicht die Infrastruktur eines Exchange oder Blackberry Servers im Hintergrund, daher fallen beide Optionen an dieser Stelle schon aus.
Die Qual der Wahl: MobileMe, Google Apps
Was bringt den MobileMe denn so mitbringt: An erster Stelle die gewünschten Push Services und darüber hinaus noch ein paar nette Annehmlichkeiten wie Bilder- und Daten-Online-Storage, eine E-Mail Adresse für Push Mail, Fernzugriff um das iPhone zu orten, zu sperren oder zu löschen. Synchronisation zwischen Windows, Mac OS X und iPhone OS. Preis: 79 € für eine Einzelmitgliedschaft im Jahr.
Das wäre ich bereit zu zahlen, allerdings stört mich an diesem Angebot persönlich, noch eine E-Mail Adresse zu führen; die für mich aufgrund der Domain @me.com fast unbrauchbar ist. Eine eigene Domain in MobileMe zu migrieren sieht der Service leider nicht vor.
Google Apps: Kommt zunächst auch in einer kostenlosen Variante, die allerdings nicht die Sync Services für Mobile Endgeräte unterstützt. Dazu ist die Professional Edition von Nöten. Hier haben wir ebenfalls Push Services im Angebot (Microsoft Exchange Standard), die Möglichkeit eine eigene Domain als Standard und diverse andere Domains als Alias hinzuzufügen. Ansonsten umfasst das Angebot noch diverse Tools wie Sites, Docs, Videofreigaben und Groups, die zwar ganz nett aber in meinem Fall nicht so relevant sind. Insgesamt bietet Google 25GB für E-Mail plus 10GB für Sites pro Nutzer an. Pro Nutzer und Jahr bucht google 40 € von der Kreditkarte ab. Ebenfalls eines faires Angebot.
Die Entscheidung
Beide Angebote sind technisch nicht unbedingt einhundertprozentig vergleichbar. Apple bietet als Dreingabe noch reichlich schöne Funktionen. Interessant ist aus meiner Sicht noch der Online Storage (auch wenn ich schon zufriedener Dropbox Nutzer bin). google wertet im Gegensatz dazu noch seine Community Applikationen mit mehr Speicherplatz auf. Und von diesen nutze ich regelmäßig eigentlich fast nur Docs.
Jetzt kommt das große ABER: Die google Apps verwende ich in der kostenlosen Standard Version schon seit längerer Zeit und gerade die Möglichkeit, seine Daten aus den google Applikationen aktuell schon mit iCal und Adressbuch zu synchronisieren funktioniert recht ordentlich und zuverlässig. Daher waren die 40 Euro für das Update auf die Professional Version jetzt das Resultat.
Epilog
Seine Daten in der „Cloud“ zu haben, bereitete mir am Anfang auch reichlich Kopfschmerzen. Immerhin liegen Kontakte, E-Mails und Kalenderdaten bei einem „fremden“ Unternehmen und auf dessen Servern. Andererseits überwiegen meiner Ansicht nach mittlerweile die Vorteile. Trotzdem sollte man immer noch abwägen, welche Art sensibler Daten man der Cloud anvertraut und ab welchem Punkt Schluss ist.
May 30 2009
May 28 2009
MacUpdate Promo Spring Bundle - A Great Bundle at a Great Price.
Just one real killer app in the whole bundle.April 27 2009
March 12 2009
March 01 2009
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imho: es fehlt leider das entscheidene KaufargumentDecember 23 2008
September 25 2008
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via factoryjoe: Switch spaces by smacking your laptop. Awsum.September 23 2008
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