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September 07 2010
Das bringt iOS 4.1
Im Laufe der Woche wird Apple die neue Version iOS 4.1 veröffentlichen. Das war Grund genug für 9to5mac über die Veränderungen zu berichten, die wir euch nicht vorenthalten wollen.
So soll das Problem mit dem proximity sensor gelöst werden. Jener Sensor ist eigentlich dafür zuständig zu erkennen, ob der Benutzer ein Gespräch führt oder nicht. Wenn dem so ist, schaltet der Sensor das Display ab bzw. deaktiviert es. Das hat zwei Gründe: zum einen soll Strom gespart werden und zum anderen soll verhindert werden, dass der Benutzer aus Versehen während des Telefonierens weiter Befehle ausführt. Letzteres funktioniert aber nicht immer und so kam es, dass einige iPhone – User Telefonate beendeten oder andere Befehle ausführten, obwohl sie dies natürlich nicht wollten.
Die neue Version soll dies nun beheben und dafür sorgen, dass der Sensor korrekt arbeitet. Weiter soll die Bluetooth – Verbindung gefixt werden und auf dem iPhone 3G soll iOS nun wesentlich schneller als noch in der Version 4.0 laufen.
Auch das Game Center kommt nun mit der neuen Version. Man kann sich dort mit seiner Apple ID anmelden und dann mit Freunden oder Fremden spielen. Die Angabe einer Emailadresse erleichtert dabei das Finden und Gefunden werden. Danach kann man sich immer auf ein Match treffen oder sich per Auto – Match an gleichwertige Gegner aus aller Welt vermitteln lassen.
Auch Facetime erhält ein paar neue Features. So kann man nun seine Facetime – Kontakte zu seinen Favorites hinzufügen. Nachdem nun auch der neue iPod Touch Facetime an Bord haben wird ist es möglich eine Facetime – Anfrage per Email zu versenden. Wie bisher per Telefonnummer wäre beim iPod Touch auch ein wenig schwer.
Wer auf Game Center und Facetime verzichten kann oder einfach nur nicht will, dass die eigenen Kinder damit rumspielen, kann beides in den Einstellungen deaktivieren.
Mit dem iPhone 4G ist es möglich HD Videos aufzunehmen und zu editieren. Per App war es dann bisher möglich das Video auch bei Facebook hochzuladen. Mit der neuen Version steht einem von Anfang die Möglichkeit zur Verfügung das Video bei YouTube oder MobileMe hochzuladen.
Die iPhone 4G – Besitzer kommen dazu noch in den Besitz von HDR – Fotografie. Dabei nimmt das iPhone nacheinander 3 Bilder auf, um daraus ein neues zu generieren, welches eine wesentlich bessere Beleuchtung bzw. Lichtverhältnisse aufweisen soll. Das Feature lässt sich mit einem Klick an – und abschalten. Wer will kann das HDR -Foto und das Einzelbild parallel speichern oder auch nur das HDR – Foto.
Wie erwartet wird auch das neue iOS Ping, Apples eigenes music social network, mit an Bord haben. Damit dürfte dann Ping in den nächsten Tagen einen rasanteren Useranstieg als bisher schon erleben.
Und dies waren die grundlegendsten Neuerungen in iOS4.1. Manch neues Feature ist für die deutschen Benutzer belanglos.
So können die amerikanischen Benutzer sich zum Beispiel TV -Serien bzw. Episoden einzelner Serien herunterladen. Wer eine Folge nur für 48 Stunden haben will, bezahl 99 US – Cent, wer sie dagegen dauerhaft besitzen will zahlt 2,99 $. Dies steht allerdings den deutschen bzw. europäischen Nutzern nicht zur Verfügung, wobei ich mal vermute, dass die lizenzrechtliche Gründe hat. Weiterhin von wenig Interesse ist das Update der AT&T Firmware. AT&T ist in Amerika der größte Telekommunikationsanbieter sowie der exklusive Vertriebspartner für das iPhone.
Man darf sich also durchaus freuen auf das neue iOS. Zum einen wird der Bugfix des proximity sensor einige erfreuen und zum anderen dürfte wohl das Game Center für einen Mehrwert an Unterhaltung sorgen. Schön zu sehen, dass Apple sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruht.
September 05 2010
Das iPhone bald auch (mit aller Wahrscheinlichkeit) bei anderen Anbietern
Die Welt berichtet momentan wieder mal über die sich ankündigende Auflösung des exklusiven Vertriebsrechts. Vertraglich ist das exklusive Vertragsrecht T – Mobile bis 2012 zugesichert. Allerdings sieht der Vertrag auch vor, dass es im vierten Quartal 2010 ein Sonderkündigungsrecht gibt, welches es Apple zusichert, das iPhone auch über andere Telefonanbieter vertreiben zu lassen.
Die Telekom sieht dem gelassen entgegen, da das Unternehmen auch noch durch andere Geräte konkurrenzfähig bleiben könne, wie die Welt wohl Telekom – Chef Niek Jan van Damme zitiert. Eine sehr selbstbewusste Aussage, denn immerhin konnte die Telekom 1,9 Millionen iPhones verkaufen. Ein Verlust des Exklusivrechtes sollte sich also schon in den Bilanzen niederschlagen bzw. die Bilanzen schmälern, denn auch nach Verlust des Rechtes, würde T – Mobile das iPhone weiter vertreiben.
Dazu könnten sich die Anbieter O2 und Vodafone gesellen, die laut Wall Street Journal mit Apple bereits in Verhandlung stehen.
Für Apple wäre die Auflösung des Exklusivrechts ein reiner Gewinn. Denn mit mehr Anbietern würden sich auch mehr Tarife angeboten, die das ohnehin sehr begehrte iPhone für noch mehr Menschen attraktiv machen könnte. Zwar wären die Verkaufspreise wesentlich höher, dafür könnte man aber mit günstigeren Grundgebühren. Zumal schon bald das Weihnachtsgeschäft ansteht, bei dem Apple dann dementsprechend dazu verdienen könnte.
Dadurch wiederum könnte Apple noch mehr Geräte absetzen. Dies allerdings würde auch den Nachteil haben, dass Apple das iPhone abwertet. Denn Apple lebt von seinem exklusiven und hochwertigem Image. Würde es nun aber “verramscht” werden, könnte dieses Image leiden. Dies könnte ein Grund sein, warum sich Apple gegen die Aufgabe entscheiden könnte. Doch dies ist wohl eher unwahrscheinlich, denn letztlich macht das Produkt die Qualität aus, nicht die Quantität.
August 23 2010
Big Apple is watching you?
Wie appleinsider berichtet, wurde wohl ein Patentantrag seitens Apple gestellt. Titel: „Systems and Methods for Identifying Unauthorized Users of an Electronic Device.“
Wie aus dem Titel hervorgeht, dreht sich das Patent um eine Diebstahlerkennung. Es geht dabei darum, dass es dem iPhone oder dem iPad möglich sein soll, einen Benutzer anhand seiner Stimme, seines Gesichtes oder sogar anhand seines Herzschlages erkennen zu können. Mit seiner Frontkamera wären iPhone und iPad gradezu prädestiniert dafür.
Wird nun ein unbekannter Nutzer identifiziert, wird der eigentliche Besitzer sofort benachrichtigt. Entweder per Telefonanruf, SMS oder Email. In Aussicht wird auch eine Benachrichtigung bei der Polizei gestellt.
Doch wie jede Technologie hat auch diese ihre Schattenseiten. Und so gibt es natürlich auch Bedenken bei der Privatsphäre. So könnte Apple ohne weiteres gezielt iPhone – Nutzer ausspionieren und Nutzerprofile erstellen. Auch Bewegungsprofile wären dann keine Herausforderung mehr. Kurzum: Apple wäre es ohne weiteres möglich eine große Datensammlung über seine Kunden anzulegen. Und große Datenmengen wecken für gewöhnlich Begehrlichkeiten.
Die Analyse des Herzschlages wäre ein weiterer kritischer Punkt, da man durch ihn auf den Gesundheitsszustand des Benutzers schließen kann, was kein angenehmer Gedanke ist.
Andererseits wiederum sind die Möglichkeiten einer individuellen Benutzererkennung interessant. Grade bei Geräten, bei denen eine Benutzung durch unterschiedliche Menschen wahrscheinlich ist (z.B. iPad), ließe sich damit eine Möglichkeit einrichten, jedem Benutzer eine individuelle Benutzeroberfläche zur Verfügung zu stellen. Durch die Erkennung von Gesicht, Stimme und Herzschlag würde wohl auch das altbekannte User/Password – Login entfallen. Vorbei das Problem mit zu schwachen Passwörtern oder zu starken, die man ja ganz gerne mal selber vergisst. Möglich wäre es auch diese Form der Authentifizierung auf andere Anwendungen durch das iPad oder das iPhone zu übertragen.
Eine andere Möglichkeit stellt appleinsider in Aussicht. So könnte ein Benutzer für einen anderen eine Notiz hinterlassen. Sobald das iPad erkennt, dass sich der Empfänger an dem Gerät angemeldet hat, wird ihm die hinterlassene Notiz sofort angezeigt.
Man sieht, dass diese Idee von Apple eine sehr kritisch ist, die viel Innovations – und Gefahrenpotential besitzt. Sollte Apple dieses Patent wirklich in Anspruch nehmen, ist zu hoffen, dass sich Apple der Verantwortung bewusst ist.
August 18 2010
Photoshop Express für iPad und iPod verfügbar
Adobe hat nun Photoshop Express für iPad und iPhone veröffentlicht. Die App ist natürlich voll und ganz auf die Geräte zugeschnitten.
Die App ermöglicht es kleinere Korrekturarbeiten an Bildern vorzunehmen. Nachdem man sich entschieden hat, ob man ein vorhandenes Bild bearbeiten möchte oder vorher noch eins aufnehmen möchte, kann es auch schon losgehen. Der Funktionsumfang beschränkt sich auf eher grundlegende Sachen. So kann man Bilder zurechtschneiden, verschiedene Rahmen hinzufügen, Farb – und Bildkorrekturen vornehmen.
Wer den Bildern gern noch den ein oder anderen Effekt hinzufügen möchte kann auch das tun. Das funktioniert auf dem iPhone scheinbar ganz gut. Wer dann sein Bild fertig bearbeitet hat, kann es dann auch gleich per Mail versenden, auf Facebook oder Twitpic veröffentlichen oder auf seinen Adobe – Account hochladen. Das Bild verbleibt natürlich weiterhin auf dem iPhone.
Photoshop Express ist in der aktuellen Version auf für das iPad verfügbar. Die Version unterscheidet sich soweit nicht wesentlich von der iPhone – Variante, außer das es seltsamerweise auf dem iPad nicht möglich ist, das Bild bei Twitpic hochzuladen. Warum, weiß wohl nur Adobe, denn die restlichen Upload – Möglichkeiten sind die gleichen wie beim iPhone.
Von dem, was ich auf nachfolgendem Video sehen konnte, bin ich teils auch insofern von der iPad – Variante enttäuscht, als das es keinen größeren Funktionsumfang als die iPhone – Version hat. Grade mit der größeren Arbeitsfläche, die das iPad bietet, hätte man definitiv noch mehr anfangen können, zumal das Display des iPads auch nicht unbedingt das schlechteste ist. Eine Zoomfunktion hätte hier wohl definitiv Sinn gemacht.
Auch von der Rechenleistung her ist das iPad doch leistungsstärker und so hätte man hier vielleicht mehr Effekt – und Retuschemöglichkeiten anbieten können.
Das dürfte aber alles zu verschmerzen sein, denn die App ist ja nur für kleinere Arbeiten gedacht und nicht für umfangreiche Projekte. Für solche bieten sich ja dann doch mehr iMac und PC an. Weiter dürfte der Umstand, dass die App kostenlos ist, über eventuelle Mängel hinweg trösten bzw. man sollte seine eigenen Ansprüche entsprechend anpassen.
Wer sich das ganze nochmal live ansehen will, für den habe ich das Video hier mal eingefügt:
August 13 2010
Das Reisebüro immer dabei: iTravel
Wie Patently Apple berichtet hat Apple wohl einen Patentsantrag auf ihre App iTravel gestellt. Das ist insofern erwähnenswert, als das dadurch Einblicke in die Möglichkeiten dieser App gewährleistet werden. Darf man dem Bericht glauben, so werden wohl Smartphones - bzw. in diesem Fall genauer das iPhone – unser Leben stärker beeinflußen als vielleicht bisher angenommen.
So soll es über iTravel nicht nur – wie der Name irgendwo schon suggeriert – möglich sein, Flüge zu buchen und die Tickets dann auf dem iPhone zu speichern. So könnte es dann auch möglich sein, per iPhone sich Essen oder Getränke an den Platz bringen zu lassen. Film - oder Unterhaltungswünsche können natürlich auch bequem per iPhone aufgegeben werden.
Inwiefern das allerdings möglich ist, aufgrund der immer noch sehr kritischen Haltung der Fluglinien gegenüber Handys im Flugzeug, bleibt abzuwarten.
Nach der Landung kommt für gewöhnlich der Check – In ins Hotel. Auch hier wiederum lässt sich das iPhone hervorragend nutzen. Als Ticket für eine bereits erfolgte Reservierung oder gar als Zimmerschlüssel.
Auch hier könnte das Bestellen von Essen und Getränken möglich sein, so wie das Buchen von Extraleistungen, das Erhalten von Vorschlägen bezüglich Sehenswürdigkeiten, das Buchen von Taxis oder das Einstellen der Klimaanlage. Vorausgesetzt, das Hotel bietet dies entsprechend an.
Und genau hier setzt auch das eigentlich Problem ein: die dafür nötige technische Infrastruktur und deren Umsetzung. Beim Buchen von Flügen mag das noch relativ leicht sein. Das Austellen von Onlinetickets ist ja heutzutage kein Problem mehr.
Aber grade bei der Nutzung von Hoteldiensten sehe ich einige kritische Punkte. Die Hotels müssten ihre Netzwerke und Server entsprechend einrichten.
Einerseits insofern, als das die genannten Features auch garantiert werden können, andererseits sind sie natürlich an die Verbindungsprotokolle gebunden, die Apple ihnen vorgibt, welche ja auch der eigentliche Gegenstand des Patents sind.
Dann wiederum gibt es da aber noch einen kritischen Punkt: die Sicherheit. Inwiefern wird eine eindeutige Identifikation des Gastes bzw. durch das iPhone gewährleistet? Ist es ausgeschlossen, dass ein anderer Gast vielleicht mit seinem iPhone und gefälschten Daten sich Zutritt verschaffen kann?
Es soll schon öfter vorgekommen sein, wo eine fehlerhafte Implementierung von Verbindungsprotokollen zu Sicherheitslücken und –risiken geführt hat.
iTravel ist sicherlich eine super Idee, die aber wirklich gut durchdacht sein möchte. Natürlich wird sie nie unverzichtbar werden, kann aber vieles einfacher machen. Vor allem weil das iPhone die Rolle eines Reiseassistenten komplett übernimmt.
Einzig allein sollte man, wenn man sich auf das iPhone verlässt, nie eins vergessen: das Akkuladegerät. Es wäre wohl nur zu ärgerlich, wenn das iPhone in der Schlange zum Check – In den Geist aufgibt, auf der wiederum das Flugticket vorhanden war und der Flug somit nicht angetreten werden kann. Aber mit Akkulaufzeiten hatte Apple ja noch nie arge Probleme.
August 12 2010
iPhone 5G: Gerüchteküche
Während sich das iPhone 4 gerade erst in der Markteinführung befindet und viele Kunden sehnsüchtig auf die Lieferung warten, machen zahlreiche Gerüchte um die nächste iPhone-Generation die Runde. Das Technikblog iLounge heizte der Gerüchteküche als erstes ein: Schon im Januar 2011, so soll eine absolut vertrauenswürdige Quelle mitgeteilt haben, will Apple die nächste Generation des iPhone auf den Markt bringen. Seither überschlagen sich die Spekulationen um die Neuauflage des Smartphones, zumal Apple in Deutschland den Exklusivvertrieb des iPhone über die Telekom wohl beenden will. Ein schneller Relaunch wäre dazu ein günstiger Zeitpunkt.
Als möglichen Grund für die rasche Einführung des iPhone 5G nennen Technik- und Marktexperten unisono die Antennenprobleme des iPhone 4. Weil das „Antennagate“ für Apple mehr als nur ein PR-Desaster ist, könnten die Gerüchte um das iPhone 5G Substanz haben. Zwar verteilt Apple kostenlose Schutzhüllen gegen die Empfangsprobleme. Gleichzeitig wurde allerdings bekannt, dass Apple weltweit Antenneningenieure rekrutiert. Ein neugestaltetes Gehäuse ohne Antennenprobleme wäre demnach ein konsequenter Schritt.
Diskutiert wird jedoch nicht nur, ob das iPhone 5G überhaupt Anfang 2011 in den Handel kommt, sondern auch der Umfang der Neuauflage. Mit den Spekulationen um ein neues Gehäusedesign sind auch neue Features ein Thema. So veröffentlichen die Experten von iFun.de einen Apple-Patentantrag, der den Schluss zulässt, dass das iPhone 5G mit einem MagSafe-Anschluss ausgestattet sein könnte. Darüber hinaus besprechen nahezu alle Technik-Blogs Features, die schon für das iPhone 4 in der Diskussion waren. Im Zentrum der Gerüchteküche stehen vor allem die Kamera, das Gehäuse und der Prozessor. Szenekenner haben kaum Zweifel daran, dass Apple das iPhone 5G mit einer 8 Megapixel-Kamera ausstatten wird, um den Anschluss an die Konkurrenz nicht zu verlieren. Eine kürzlich bekannt gewordene Liefervereinbarung zwischen Sony und Apple befeuert dieses Gerücht. Unstrittig scheint auch zu sein, dass ein neues iPhone mit einem noch leistungsfähigeren Prozessor ausgestattet wird. In Bezug auf die Hülle sorgt ebenfalls ein Apple-Patentantrag für Spekulationen, das neue iPhone könnte mit einer berührungsempfindlichen Außenhaut versehen werden, die ähnlich wie die Magic Mouse auf Gesten und Berührungen reagiert.
Ob sich all das in den wenigen Monaten bis Januar realisieren lassen wird, sei dahingestellt. Immerhin hat Apple derzeit nicht nur die Baustelle iPhone zu beackern. Branchenkenner rechnen damit, dass ein Jahr nach dem Verkaufsstart des iPad ein neues iPad mini und eine neue iPod-Linie auf den Markt kommen soll. Die Kapazitätsgrenze wäre schnell erreicht, zumal die Lieferengpässe weder beim aktuellen iPad noch beim iPhone behoben sind. Bewahrheiten sich die Gerüchte, riskiert Apple zudem, seine Kunden zu vergrätzen: Wenn ein teures High End-Telefon nach kurzer Zeit veraltet ist, fühlen sich selbst eingefleischte Apple-Fans veräppelt. Gut möglich also, dass sich die Gerüchte als heiße Luft entpuppen oder dass aus dem Launch des iPhone 5G ein dezent überarbeitetes iPhone 4.1 wird.
July 06 2010
iPhone 4 mit Produktionsfehler?
Direkt nach dem Verkaufsstart des iPhone 4 gab es bereits zahlreiche Berichte über Empfangsstörungen. Dabei sollte das Problem auftreten, wenn man das iPhone 4 in einer speziellen Position in der linken Hand hält. Durch ein Designfehler sollte diese Abdeckung zu Empfangsproblemen führen. Die hierfür vorgesehene Lösung von Apple lag darin, das iPhone einfach richtig zu halten, also mit der rechten Hand. Diese Lösung stellte jedoch die davon betroffenen Kunden nicht zufrieden.
Apple trieb dieses Problem sogar noch weiter, als sie ihre Service-Mitarbeiter dazu anwiesen keine Kulanzfälle anzuerkennen. Ein Workaround für dieses Problem war beispielsweise eine iPhone-Tasche oder ein Bumper, den einige Apple-Stores aus Kulanz kostenlos herausgegeben haben. Dies wurde von Apple direkt verboten und alle Mitarbeiter sollten in diesem Fall sehr streng verfahren. (Beitrag von uns darüber)
Einige Zeit später reagierte Apple erneut auf das Problem und erklärte, dass der Fehler tatsächlich bei Apple liege. Jedoch soll der Fehler kein Produktions- oder Designfehler sein, sondern ein Softwarefehler. Die Software zur Berechnung der Empfangsanzeige sei fehlerhaft und aus diesem Grund wäre die Anzeige falsch. Eine tatsächliche Empfangsverschlechterung läge nicht vor. Diese Mitteilung wurde heftig diskutiert und sehr skeptisch angesehen, da diese Mitteilung den plötzlichen Verbindungsabbruch nicht erklärte.
Nun werden neue Informationen bekannt, dieses Mal aus den Reihen der Apple Mitarbeiter. So spricht man inzwischen von einem Produktionsfehler bei dem iPhone 4. Das Material sei fehlerhaft und würde somit den Empfang unter bestimmten Umständen verschlechtern. Diese Aussage wird auch von zahlreichen unabhängigen Versuchen bestätigt. Somit ist im Moment die wahrscheinlichste Erklärung für dieses Problem ein Materialfehler bei dem iPhone 4.
July 01 2010
Apple fordert von Mitarbeitern keine Kulanz
Direkt nach dem Verkaufsstart sind zahlreiche Stimmen laut geworden: Unter bestimmten Bedingungen ist der Empfang bei dem neuen iPhone 4 schlecht. Reklamierte man dieses Problem, so wurden in einigen Fällen bestimmte Gadgets aus Kulanz verschenkt um dieses Problem zu vermeiden. Dies soll sich laut Apple nun aber ändern.
Aber erst einmal zurück zu dem eigentlichen Problem: Hält man das neue iPhone 4 mit der linken Hand ganz gewöhnlich, so kommt es teilweise zu starken Empfangsproblemen, da die Antenne mit der Hand abgedeckt wird. Dieses Problem ist laut Apple kein Designfehler, sondern ein Nutzungsfehler der Besitzer.
Hält man das Handy ordnungsgemäß in der rechten Hand, so tritt das Problem nicht auf. Somit ist für Apple klar, dass es kein Fehler ist, sondern der Fehler beim Nutzer liegt. Umgangen werden kann dieses Problem auch mit einer Handytasche oder Bumper, diese kosten natürlich Geld.
Bisher wurden diese Gadgets teilweise kostenlos aus Kulanz herausgegeben. Dies soll sich nun aber ändern, denn Apple hat eine Anweisung herausgegeben, die besagt, dass aus Kulanz keinerlei Gadgets mehr herausgegeben werden sollen und man in diesem Fall hart bleiben soll. Diese Tatsache ist extrem verwunderlich, da Apple bisher stets mit gutem Support und Nutzerfreundlichkeit geglänzt hat, dies hat sich nun wohl auch geändert.
Anmerken sollte man jedoch, dass diese Informationen auf einem Dokument basieren, das der Blog “Boy Genius Report” erhalten hat und angeblich aus einer vertrauenswürdigen Apple-Quelle stammt. Apple hält sich mit einer Bestätigung oder Dementierung zurück, denn eine Stellungnahme gab es bisher dazu nicht.
June 28 2010
Einzigartiges Geschäftsjahr für Apple in Aussicht?
Das dieses Jahr ein wohl selten so erfolgreiches Jahr für Apple sein wird, war wohl vielen klar. Und die Voraussetzungen sind ja auch sehr günstig. Zum einen der Trend zu Apple – Produkten dann das iPad und nun noch das iPhone.
In Zahlen sieht das ca. so aus: am 23.06. berichtete bereits hardmac, dass Apple wohl offiziell hat verlautbaren lassen, dass es nun in knapp 3 Monaten 3 Millionen iPads verkauft hat.
Zum Vergleich: für das erste iPhone brauchte Apple 74 Tage um 1 Million zu verkaufen.
Gegen das iPhone 3G kommt das iPad aber nicht an: 1 Million war die Anzahl der iPhone 3G die Apple binnen eines Wochenende verkaufte. Inwiefern allerdings die anfänglichen Lieferschwierigkeiten – wir erinnern uns, Apple hatte den Run unterschätzt – die Verkaufszahlen schmälern ist nicht bekannt. Es bleibt abzuwarten, inwiefern der Hype um das iPad nun vorbei ist oder ob sich die Verkaufszahlen langsam einpegeln. Eins ist aber schonmal zu sagen: ein Flop ist das iPad sicherlich nicht. Würden auf jedem iPad nur 50$ reine Gewinnspanne liegen, wäre Apple um 150$ Millionen reicher.
Und es darf bezweifelt werden, dass Apple grundsätzlich nur geringe Gewinnspannen legt. Grund für diese Annahme ist ein Artikel aus dem Onlineangebot der Financial Times Deutschland. Jüngst wird berichtet, dass die Materialen für das kleinste iPhone – Modell bei ca. 190$ liegen. Verkauft wird es teils aber für ca. 740$ liegen. Allerdings kommen dazu noch Arbeits -, Liefer -, Lizenz – und weitere Kosten. Doch selbst nach Abzug aller Kosten sollte für Apple noch ein stattlicher Betrag drinne sein.
Und dieser wird sich richtig rechnen: Denn aktuell berichtet MacRumors, dass Apple wohl bereits 1,7 Millionen des neuen iPhones 4G verkauft hat. Im Gegensatz zum iPad wird der starke Verkauf hier wohl langanhaltend bleiben. Besonders dann, wenn Apple seine Taktik aufgibt, das iPhone nur über exklusive Telefonanbieter zu vertreiben. Dies ist bis dato nur ein Gerücht. Allerdings eines, welches Realität bekommen könnte. Schon beim letzten iPhone 3GS gab es mit zunehmender Nähe zum iPhone 4G – Release auch bei anderen Anbietern.
Inwiefern das nun stimmt oder nicht, wird sich in Deutschland gegen Dezember 2010 zeigen. Dann läuft das exklusive Vertriebsrecht T – Mobiles aus, welches dann konsequenterweise verlängert werden müsste. Ist Apple schlau geben sie diese Taktik auf. Denn mit mehreren Telefonanbietern könnten sie die Nachfrage massiv steigern und das iPhone noch attraktiver machen, dank niedrigerer Preise und einem höheren Tarifangebot.
Man darf gespannt sein, welche Zahlen Apple am Ende des Geschäftsjahres wird vorlegen können. Ich vermute aber mal dass in der Pressemitteilung dazu durchaus das Wort „Rekord“ vorkommen kann.
June 23 2010
Morgen ist es soweit: Das neue iPhone 4!
Morgen am 24. Juni 2010 kommt das neue iPhone 4 auf den deutschen Markt. Wie immer wird es über die deutsche Telekom erhältlich sein.
Doch was hat das iPhone 4 seinem Vorgänger iPhone 3GS voraus?
Apple wirbt mit einem verbesserten hochauflösendem Display und einem ganz neuen schnelleren Prozessor. Zudem gibt es natürlich auch ein neues Betriebssystem: das iOS 4. Im Test beweist es seine enorme Leistungs-und Multitaskingfähigkeit. Dadurch können nun endlich auch mehrere sogenannter Apps (Programme speziell für iPhone und iPod) laufen. Außerdem hat das neue iPhone 4 ein viel schlankeres Design, ein robusteres Gehäuse und eine bessere Kamera, die sogar mit LED-Licht ausgestattet ist.
Es sieht deutlich eckiger aus, als das 3GS und hat Maße von 115 x 57 x 9 Millimeter. Dennoch ist es mit seinen 137 Gramm noch immer ein Leichtgewicht.
Ein neuer Metallrahmen umgibt nun das neue Gehäuse. Auf diesem befinden sich ebenfalls metallene Power-und Lautstärkeknöpfe und der SIM-Karteneinschub.
Die neue Funktion namens „Face Time“ ermöglicht eine ganz andere Generation der Bildtelefonie. So ist es beispielsweise möglich via WLan mit einem iPhone 4-Kollegen bildlich zu telefonieren und ihm gleichzeitig auch noch seine Umgebung zu zeigen. Dies macht der Umschaltmodus von Front- auf Rückenkamera möglich. Mit ihr sind neben 5-Megapixel-Fotos auch Video-Aufnahmen in 720p möglich. Die geschossenen Bilder können im Anschluss gleich professionell auf dem iPhone 4 bearbeitet werden.
Funktionen wie Bluetooth, WLan und GPS gehören beim iPhone 4 zum Standard. Doch GPS, einen Kompass und ein Bewegungssensor hatte auch schon das Vorgängermodell 3GS. Doch das iPhone 4 ist nun auch mit einem 3-Achsen-Gyrosensor ausgestattet. Dieses ist vor allem bei Spielen und 3D-Tools sehr von Vorteil, bedient er doch jetzt insgesamt ganze sechs Achsen. Außerdem unterstützt iPhone 4 nun den WLAN-Standard 802.11n im 2,4-GHz-Frequenzbereich. Damit ist es vielmal schneller und leistungsfähiger als sein Vorgänger.
Eine ganz neue Technik verwendet iPhone 4 um Störgeräusche auf ein Minimum zu reduzieren. Neben der Kopfhörerbuchse wurde ein zweites Mikrofon angebracht, welches Störgeräusche aufnimmt, die dann durch eine bestimmte Technologie analysiert werden. Blitzschnell werden dann Töne eingespielt, die die Störgeräusche überdecken und unhörbar machen.
Auch an die Umwelt wurde beim iPhone 4 gedacht. So wurde beim Gehäuse komplett auf umweltschädlichen Kunststoff verzichtet. Es besteht nun aus quecksilberfreiem Glas.
Ein paar kleine Nachteile gibt es aber doch zu erwähnen:
Es gibt keinen erweiterbaren Speicher (nur max. 32 GByte großer interner Speicher). Es wird abermals eine Vertragsbindung mit der Telekom vorausgesetzt (jedenfalls in Deutschland). Ein neuer Akku kann nur im Servicecenter ausgetauscht werden, da ein Akkuwechsel nicht von Leihen betrieben werden soll. Noch immer gibt es keine kostenlose Navigation. Surfen muss weiterhin bezahlt werden und Tethering ist noch immer nicht möglich.
June 22 2010
iOS 4 nun erschienen
Gestern nun war es endlich soweit: Apples iOS 4 ist erschienen. Schon im Vorfeld wurde viel spekuliert und diskutiert, was es denn so neues gäbe. Ähnlich wie beim iPhone 4G gibt es auch beim iOS 4 wenig Überraschungen.
Nun endlich beherrscht das Betriebssystem Multitasking. Zumindest oberflächlich gesehen. Wer jetzt allerdings Multitasking im Sinne der heutigen Betriebssysteme erwartet, wird wohl enttäuscht werden. So können lediglich Audio -, Navigations – sowie VoIP – Dienste im Hintergrund laufen, womit ein virtuelles Multitasking erreicht wird. Allerdings ganz so rudimentär ist die Neuerung dann doch nicht. Mit hinzugekommen ist das “Fast App Switching”, welches es ermöglicht Apps zu verlassen, den Zustand zwischen zu speichern, um dann zum späteren Zeitpunkt mit der App am gleichen Punkt weiter zu arbeiten.
Eine weitere Neuerung, die mit iOS 4 kommt und nicht ganz unumstritten ist, ist die Einführung von iAd. Damit ist das Anzeigen von Werbung innerhalb der App möglich. Das klassische Prinzip, dass man auf einen Werbelink klickt und dieser im Browser geladen wird, was das Schließen der App zur Folge hätte, wird nun einfach ein Fenster mit der Werbung eingeblendet, ohne die App zu schließen.
Kontrovers dagegen ist das Monopol, welches Apple dabei innehat. Denn den Vertrieb der Werbung übernimmt einzig allein Apple. Andere Anbieter wie bspw. Google sind ausgeschlossen und dürfen keinerlei “Werbefläche” vertreiben. Inwiefern das so bleiben wird prüfen im Moment diverse Aufsichtsbehörden in den USA:
Ansonsten kommt das neue iOS 4 mit einer Vielzahl neuer APIs – 1500 an der Zahl – mit denen Entwicklern neue Möglichkeiten offen stehen. Interessant dürfte dabei dabei die Calendar – und die In – App – SMS – API sein. Mit erster ist es Apps nun möglich Termine und Ereignisse im Kalender einzutragen. Die zweite API dagegen erlaubt es nun, aus Apps heraus SMS verfassen zu können. Letzteres könnte wohl zu sehr spannenden Apps führen.
Multimedia – Liebhaber wird besonders die neue Video – API freuen, sowie die Möglichkeit, dass Apps künftig nun auch auf die Fotos des Users zugreifen können.
Darf man Tech Crunch glauben, wird das neue iOS einiges an Komfort für den User bringen und die Usability weiter vorantreiben. So soll es durch die neue Ordnerfunktion sehr viel bequemer geworden sein, seine Apps zu verwalten und den Überblick darüber zu behalten. Ewig viele Seiten voll mit Apps können damit der Vergangenheit angehören.
Das neue iOS 4 steht dem iPhone 3G, 3GS und 4, dem iPod Touch (mit Ausnahme der 1. Generation) sowie dem iPad zur Verfügung.
Wer nun motiviert ist, selbst mal etwas für das iPhone zu programmieren, sollte einen Blick hierauf werfen.
June 16 2010
T – Mobile nennt Preise für das neue iPhone 4G
T -Mobile nennt Preise für das Iphone 4G
T – Mobile hat sich über den eigenen Twitter – Account erstmals zu den Preisen für das neue Iphone geäußert Dort haben sie auch einen Link bereitgestellt, der alle Tarife auflisten soll: http://www.telekom.de/iphone4 . Dummerweise hat die Telekom den Ansturm bzw. das Interesse an den Tarifen unterschätzt und somit ist der Server im Moment nicht erreichbar.
Ist aber halb so schlimm, denn aktuell berichtet auch heise über die Tarifgestaltung.
Prinzipiell bleiben die Tarife ähnlich wie beim Vorgänger. Wer ein Iphone haben will, muss einen Complete – Vertrag bei T – Mobile abschließen. Der billigste Tarif begint bei 24,95€ und geht hoch bis zu 120€ monatlich. Je nach Tarif schwankt dann auch die Zuzahlung für das Iphone. Wer den günstigsten Tarif wählt, muss 400€ zuzahlen, während es beim Complete L – Tarif nur noch 1€ ist. Die Complete – Verträge werden von XS bis zu L reichen.
Wer aktuell noch ein Iphone 3G besitzt und somit einen Vertrag, hat die Möglichkeit seine Vertrag zu verlängern und somit das neue Iphone zu erhalten. Allerdings muss für jeden Restmonat des alten Vertrages eine Gebühr von 25€ bezahlt werden. Der Umstieg kann also ein teurer Spass werden.
Doch auch die Tarife selber sind ein recht teurer Spass. Zum Beispiel der Tarif XS:
Hier zahlt man 29 Cent für Anrufe ins Festnetz sowie in die Netze der Telekom sowie aller anderen Anbieter. Die SMS kostet jeweils 19 Cent in alle Netze. Für das Internet stehen 200 MB zur Verfügung. Ein WLAN – Flatrate ist nicht integriert. Es stehen 200MB zur Internetnutzung bereit. Werden diese 200MB überschritten zahlt man 49 Cent das MB.
Auch der Tarif S mit 44,95€ im Monat bringt nur eine geringe Befreiung von Gebühren für SMS und Telefongespräche. Allerdings ist hier WLAN – Flatrate und Internetnutzung inklusive und unbegrenzt.
Richtig entspannt wird es erst mit dem Tarif M. Hier zahlt man 59,95€ im Monat und bezahlt nur noch für Gespräche (29 Cent die Minute) und SMS (19 Cent) in andere Netze.
Wer bereit ist 119,95€ im Monat auszugeben, nimmt dann den Tarif Complete L und genießt quasi Flatrate – Charakter.
Wen das aber nicht abschreckt und weiß, welcher Tarif der richtige für ihn ist und das Iphone wirklich haben will, für den haben wir hier nochmal eine Liste mit den Preisen für die Zuzahlung.
Complete XS:
Iphone 4 16GB: 299,95€
Iphone 4 32GB: 399,95€
Complete S:
Iphone 4 16GB: 169,95€
Iphone 4 32GB: 299,95€
Complete M:
Iphone 4 16GB: 99,95€
Iphone 4 32GB: 199,95€
Complete L:
Iphone 4 16GB: 1€
Iphone 4 32GB: 1€
June 11 2010
Jailbreak für iOS 4 bereits erschienen
Es ist erst wenige Tage her, dass Apple das iPhone 4 angekündigt hat. Kurz darauf hat Apple das iOS 4, früher iPhone OS 4 genannt, an wenige ausgewählte Entwickler herausgegeben. Natürlich war das iOS 4 noch nicht in endgültiger Form, jedoch hat es scheinbar ausgereicht um damit Jailbreaks zu entwickeln.
Sobald ein iPhone Betriebssystem geknackt wurde, also ein Jailbreak entwickelt wurde, so wird dieser Jailbreak nicht zwangsläufig sofort veröffentlicht. Manchmal wird der Jailbreak aus welchen Gründen auch immer zurückgehalten. Als Beweis für die Szene wird anschließend ein YouTube-Video veröffentlicht, das die Funktionalität des Jailbreaks beweist.
Der Grund für die Zurückhaltung ist klar: Veröffentlicht man die Jailbreaks bereits, so kann Apple noch vor der öffentlichen Einführung des iPhone 4 den Jailbreak analysieren und durch geringfügige Änderungen zu Nichte machen. Um dies zu verhindern veröffentlicht man eben lediglich ein YouTube-Video und stellt den Jailbreak erst nach der Einführung des iPhone 4 zur Verfügung.
Eine neue Version des Pwnagetools soll innerhalb von einem Monat veröffentlicht werden. Vermutlich wird die neue Version mit dem Verkaufsstart des iPhone 4 veröffentlicht, eine vorherige Einführung ist auch sinnlos und somit sparen sich die Entwickler Stress und können ihre Arbeit sauber vollenden.
Somit können wir gespannt auf die Einführung des iPhone 4 warten, denn alle “Vorbereitungen” für eine freie Nutzung des iPhones sind getroffen.
June 08 2010
Endgültig: Iphone 4G kommt am 24. Juni nach Deutschland
Gestern war es dann soweit: auf der WWDC 2010 hat Steve Jobs nun endgültig das Iphone 4G vorgestellt. Wer den Bildern von Gizmodo geglaubt hat, wird nicht weiter überrascht sein. Diese Anspielung konnte sich auch Steve Jobs nicht verkneifen, als er sagte, dass “einige von euch das schon gesehen haben.”
Insgesamt gab es dann auch keine allzu großen Überraschungen hinsichtlich der Technik mehr. Neu dagegen ist, dass die Dicke des Iphones nunmehr 9,3mm beträgt. Umgeben wird das Gehäuse von einem Aluminiumrahmen, der als Antenne dienen wird. Ansonsten haben wir hier noch mal eine Auflistung aller Features, bei der all die umgesetzt wurden, die auch schon damals sehr wahrscheinlich waren. Man darf sich also auf HD – Kamera und – Display, Multitasking, Fotoblitz und natürlich den Übertragungsstandards WLAN, Bluetooth, UMTS und GPS freuen.
Einen kleinen Dämpfer dagegen gibt es für die Leute, die sich auf die Videotelefonie gefreut haben. Denn das wird vorerst nur über WLAN möglich sein, wobei Jobs anmerkte, dass man diesen Umstand in Zusammenarbeit mit den Mobilfunkanbietern ausloten wolle. Das kann man aber durchaus noch kritisch sehen, da grade die Mobilfunkanbieter in den USA mit einer immer höheren Datenlast zu kämpfen haben. Sollte also die Videotelefonie kommen, könnten die Tarife dafür recht teuer werden.
Erste Preise für das Iphone wurden auch schon bekannt. So soll das Iphone 4G mit 16GB um die 199$ und die 32GB – Variante 299$ kosten. Entgegen mancher Gerüchte wird das Iphone weiterhin über AT&T vertrieben.
Weiters plant Apple bis September das Iphone in 88 Ländern veröffentlicht zu haben. Insofern ist es also die Frage, wie lange es wohl dauern wird bis Apple 1 Million Iphone 4Gs verkauft hat. Beim letzten Iphone 3G waren es 74 Tage, diesmal wird es wohl um einiges schneller gehen.
May 18 2010
iPhone gegen Nexus One: iPhone gewinnt
Inzwischen gibt es zahlreiche Konflikte in die Apple involviert ist. Einer davon war zwischen Apple und Google. Darin ging es um die Marktführung bei Smartphones. Google wollte mächtig Druck auf Apple machen und warf somit das “Nexus One” auf den Markt. Mit der Konkurrenz hat es zwar geklappt, mit dem Erfolg jedoch nicht so. Google zieht sich langsam aus dem Markt zurück.
Google hat den Online-Store für das “Nexus One” geschlossen und bekannt gegeben, dass das Smartphone nun nur noch über Vertriebspartner erhältlich sei. In Deutschland ist dies Vodafone. An den Markt ging das “Nexus One” erst im Januar 2010, somit sieht Google wohl schon nach etwa 5 Monaten den Kampf als verloren an.
Diese Aussage wäre natürlich fatal für das Marketing von Google, also verpackt Google das Ganze etwas schöner: Google habe angeblich lediglich zwei Ziele mit dem “Nexus One” verfolgt und nun sind beide erfüllt worden. Das erste Ziel sei es gewesen, eine Vorreiterrolle im Smartphone-Bereich einzunehmen und somit die Technik voranzubringen. Dies hätte Google geschafft, denn zahlreiche Firmen haben sich beim “Nexus One” einiges ab geschaut. Das andere Ziel sei es gewesen das Handy-Betriebssystem “Android” weiter zu verbreiten, dies sei ebenfalls inzwischen erreicht.
Somit hat Google wohl alle seine Ziele erreicht und zieht sich aus dem Markt zurück. Ebenso könnte man sagen, dass Google einfach nicht an Apple ran kam und dies auch realisiert und sich somit nun von dem Smartphone-Markt zurück zieht.
May 14 2010
Apple ändert Garantiebestimmungen für das iPhone
Das iPhone ist kein billiger Spaß, daher haben sich viele dazu entschlossen ein iPhone aus dem Ausland zu kaufen. Egal ob sie es dabei importieren lassen haben, selbst im Ausland gekauft haben oder es mitbringen lassen haben, ein Problem hatten sie alle: Eine Reparatur auf Garantie ist nur im Verkaufsland möglich gewesen.
Dieses Problem hat sich nun geändert. Apple hat die Garantiebestimmungen für das iPhone geändert und repariert nun auch iPhones aus dem Ausland. Schickt man beispielsweise ein iPhone ohne SIM-Lock ein, so erhält man auch ein iPhone ohne SIM-Lock zurück. Schickt man ein iPhone mit SIM-Lock ein, beispielsweise vom amerikanischen Netzbetreiber AT&T oder von der Telekom, so erhält man auch ein iPhone zurück mit dem entsprechenden SIM-Lock.
Bestätigt wurde diese Nachricht bereits von verschiedenen Stellen. 3GStore.de hat beispielsweise bestätigt, dass sie ein SIM-Lock-freies iPhone eingeschickt haben und auch wieder zurück erhalten haben. Auch Nutzer von macnotes.de bestätigen, dass die Garantieabwicklung auch mit ausländischen iPhones nun in Deutschland problemlos funktionieren.
Denkt man über den Kauf eines iPhones nach, so sind nun Importe und Mitbringsel noch interessanter. Der einzige wirkliche Nachteil war bisher die Garantieabwicklung, dieser Nachteil existiert nun nicht mehr. Bedenken sollte man jedoch trotzdem, dass die Fahrt in ein anderes Land so teuer sein kann, dass sich der Kauf dort nicht mehr lohnt.
April 21 2010
Cashcow Iphone: Apple fährt starken Gewinne ein
Es scheinen dem Hause Apple goldene Zeiten bevorzustehen. Wie jüngst die Financial Times Deutschland berichtet, geht aus Apples aktuellen Quartalszahlen hervor, dass der Gewinn um fast 90% nach oben gegangen ist.
“Schuld” daran ist primär das Iphone, welches nach wie vor Apples Verkaufsschlager ist. 8,75 Millionen Geräte konnten bisher abgesetzt werden. Auch die Macbooks erleben weiterhin einen Boom. Hier konnte Apple bis zu 33% mehr Verkäufe vorweisen. Verlierer im Apple – Portfolio ist der Ipod. Hier waren die Verkäufe rückläufig, wenn auch nur sehr schwach. Grund dafür: mit dem Apple Iphone haben die Leute auch gleich quasi einen Ipod in der Tasche.
Genug Grund zum Jubeln hat Apple auf jeden Fall. Denn nicht nur das zurückliegende Quartal war äußerst erfolgreich, auch das laufende Quartal läuft mehr als prächtig. Der Grund dürfte wohl auf der Hand liegen: das Ipad. Binnen von 7 Tagen konnte Apple 500 000 Exemplare verkaufen. Zum direkten Vergleich: Apple brauchte 75 Tage um 1 Million Exemplare des Iphones zu verkaufen. Und die Abfrage nach Ipads scheint nicht abzureißen. Das dürfte Apple freuen. Tim Cook, COO von Apple, meinte, das sei “a good problem to have“. Europäische Apple – Fans dürfte das wohl nur zum Teil freuen, müssen sie sich nun noch länger gedulden, bis Apple die Nachfrage in Amerika im Griff hat.
Soviel zum laufenden Quartal. Doch auch das kommende scheint für Apple nicht schlechter laufen zu wollen. Denn spätestens im nächsten Quartal sollte es da sein: das neue Iphone. In Anbetracht der vielen Iphone – Fans sollte sich Apple wohl nochmals übertrumpfen. Sollte es dann noch wirklich so sein, dass sich Apple mit dem Iphone nicht mehr an einen exklusiven Telefonanbieter wendet, dürfte Apple wohl das Wort “Nachfrage” neu definieren dürfen.
Mehr als nur rosige Zeiten stehen Apple wohl ins Haus. Und wer sich schon immer mal in Aktien investieren wollte, der könnte vielleicht jetzt eine Idee haben, in wen er investiert.
March 31 2010
Iphone 4G: Das Ende T-Mobiles als exklusiven Partner?
Wie aktuell grade dem Online – Auftritt der Financial Times zu entnehmen ist, könnte es sein, dass es das künftige Iphone 4G nicht mehr nur exklusiv bei T – Mobile gibt.
Dafür spricht zum einem das Apple schon seit einiger Zeit das Iphone nicht mehr exklusiv vertreibt. In England bieten gleich mehrere Anbieter das Iphone an und hierzulande wurden auch schon ein paar Iphones an den Mann seiten o2 gebracht. In Österreich war das Iphone anfangs auch nur anfangs über T – Mobile zu beziehen, mittlerweile bietet es aber mindestens auch Orange an.
Der letztliche Auslöser dieses Gerüchtes dürfte aber ein Artikel des Wall Street Journals sein, nach dem Apple wohl zwei Varianten des Iphones entwickelt. Zum einen ein Iphone für das GSM – Netz und zum anderen eines für das CDMA – Netz. Das CDMA – Netz wird in Amerika verstärkt genutzt und besonders von Verizon bevorzugt. Offizieller Partner ist allerdings nicht Verizon, sondern AT&T.
Offizielle Stellungsnahmen blieben bisher aus, aber man darf gespannt sein.
Meiner Meinung nach würde sich Apple damit einen großen Gefallen tun. Zum einen würde es zu einem stärkeren Wettbewerb führen, von dem der Kunde wohl profitieren dürfte. Es würde günstigere, vielfältigere und flexiblere Tarife geben.
Zum anderen: es gibt dann auch andere Anbieter. Die Telekom – Truppe ist nicht jedem sympathisch. Dafür hat sich die Telekom in der Vergangenheit zu grobe Schnitzer geleistet. Zum einen in Sachen Unternehmenspolitik und zum anderen in Hinsicht auf den Service. Jeder der schonmal bei der Service – Hotline der Telekom angerufen hat, wird vielleicht wissen, was ich meine. Genauso wie diejenigen die sich schon über so manche Abrechnung gewundert haben dürften.
Genau diese Erfahrungen waren für mich ein Grund gegen das Iphone. Das ich zwei Jahre lang an einen Anbieter gebunden bin, dem ich nicht ver- dafür aber alles zutraue.
Mit einer breiteren Auswahl also, würden sich sicherlich noch mehr Käufer und Abnehmer finden und das wiederum könnte dafür sorgen, dass Apple einen weit größeren Erfolg mit dem Iphone 4G feiern könnte, der den Erfolg des ursprünglichen Iphone in den Schatten stellen könnte.
Was allerdings arg gegen das Gerücht wiederum spricht ist das Image. Besonders das Iphone hat am Anfang von seiner Exklusivität bzw. war das entscheidende Element, was das Iphone so begehrlich machte. Eine zu starke Fächerung würde dem Iphone den Beigeschmack eines Billighandys geben. Und auch Apple selbst würde sein Image zumindest ein wenig von Exklusiv nach Diskont verschieben.
Die Frage ist, ob das wirklich eintritt und ob man aufgrund eines “vielleicht” auf ein paar Millionenumsätze mehr verzichten sollte.
Ein anderer Grund, warum es sich hier doch nur um Gerüchte handeln könnte, sind vertragliche Regelungen. Und die sehen nunmal vor, dass T – Mobile bis zum 4. Quartal diesen Jahres das exklusive Vertragsrecht besitzt.
Aber alles danach ist ja immer noch offen.
March 29 2010
iPhone: google Apps vs. MobileMe
Nach reichlich Überlegungszeit und viel Ausprobieren des iPhone, diversen Android Geräten und Palm Pre habe ich mich dann vor 4 Wochen für den Klotz von Apple entschieden. Nicht zuletzt, da die vorhandene „Infrastruktur“ in Form meines Macs irgendwie gut dazu passt und dank iCal und Adressbuch eine funktionierende Synchronisation von Adress- und Kalenderdaten möglich ist.
Die Anforderungen
Nachdem das Vorgeplänkel eigentlich schon ganz nett ist, hätte ich gern auch ein paar Highlights dessen, was google Android von Haus aus schon spendiert, solange man auch einen google Account sein eigen nennt: Push Services. Sprich: Online Synchronisation von Kalender- und Adressdaten sowie E-Mail Benachrichtigung; ohne das ich etwas dafür tun muss. Als Blackberry oder Windows Mobile Nutzer kommt man schon recht lange in diesen Genuss, vorausgesetzt der Arbeitgeber verfügt über die entsprechende Serverausstattung. Auch das iPhone bringt die entsprechende Unterstützung seit OS 2.0 mit.
Als einzelkämpfender Freiberufler habe und brauche ich nicht die Infrastruktur eines Exchange oder Blackberry Servers im Hintergrund, daher fallen beide Optionen an dieser Stelle schon aus.
Die Qual der Wahl: MobileMe, Google Apps
Was bringt den MobileMe denn so mitbringt: An erster Stelle die gewünschten Push Services und darüber hinaus noch ein paar nette Annehmlichkeiten wie Bilder- und Daten-Online-Storage, eine E-Mail Adresse für Push Mail, Fernzugriff um das iPhone zu orten, zu sperren oder zu löschen. Synchronisation zwischen Windows, Mac OS X und iPhone OS. Preis: 79 € für eine Einzelmitgliedschaft im Jahr.
Das wäre ich bereit zu zahlen, allerdings stört mich an diesem Angebot persönlich, noch eine E-Mail Adresse zu führen; die für mich aufgrund der Domain @me.com fast unbrauchbar ist. Eine eigene Domain in MobileMe zu migrieren sieht der Service leider nicht vor.
Google Apps: Kommt zunächst auch in einer kostenlosen Variante, die allerdings nicht die Sync Services für Mobile Endgeräte unterstützt. Dazu ist die Professional Edition von Nöten. Hier haben wir ebenfalls Push Services im Angebot (Microsoft Exchange Standard), die Möglichkeit eine eigene Domain als Standard und diverse andere Domains als Alias hinzuzufügen. Ansonsten umfasst das Angebot noch diverse Tools wie Sites, Docs, Videofreigaben und Groups, die zwar ganz nett aber in meinem Fall nicht so relevant sind. Insgesamt bietet Google 25GB für E-Mail plus 10GB für Sites pro Nutzer an. Pro Nutzer und Jahr bucht google 40 € von der Kreditkarte ab. Ebenfalls eines faires Angebot.
Die Entscheidung
Beide Angebote sind technisch nicht unbedingt einhundertprozentig vergleichbar. Apple bietet als Dreingabe noch reichlich schöne Funktionen. Interessant ist aus meiner Sicht noch der Online Storage (auch wenn ich schon zufriedener Dropbox Nutzer bin). google wertet im Gegensatz dazu noch seine Community Applikationen mit mehr Speicherplatz auf. Und von diesen nutze ich regelmäßig eigentlich fast nur Docs.
Jetzt kommt das große ABER: Die google Apps verwende ich in der kostenlosen Standard Version schon seit längerer Zeit und gerade die Möglichkeit, seine Daten aus den google Applikationen aktuell schon mit iCal und Adressbuch zu synchronisieren funktioniert recht ordentlich und zuverlässig. Daher waren die 40 Euro für das Update auf die Professional Version jetzt das Resultat.
Epilog
Seine Daten in der „Cloud“ zu haben, bereitete mir am Anfang auch reichlich Kopfschmerzen. Immerhin liegen Kontakte, E-Mails und Kalenderdaten bei einem „fremden“ Unternehmen und auf dessen Servern. Andererseits überwiegen meiner Ansicht nach mittlerweile die Vorteile. Trotzdem sollte man immer noch abwägen, welche Art sensibler Daten man der Cloud anvertraut und ab welchem Punkt Schluss ist.
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