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May 13 2011

Entblößt: Apple steht vor „nackten Tatsachen“

Apples Mac OS galt bislang als ein stabiles Betriebssystem, fernab von Sicherheitsproblemen, die eine Bereitstellung von externen Virenschutzsoftware rechtfertigen würden. Anwender wiegen sich dementsprechend in Sicherheit und verlassen sich auf die Entwickler und Werbeaussagen.

Doch seit geraumer Zeit vermehren sich die Meldungen über sicherheitsrelevante Probleme, die Apple – Nutzer in Sorge bringen dürfte. Nach offiziellen Angaben kämen die Sicherheitsprobleme jedoch eher von Drittanwendungen, die der Anwender auf seinem Mac vorfindet. Die weit verbreitete iTunes – Software und der Safari – Browser sind dabei die Vorreiter in Sachen Sicherheitsdefizite.

Selbst der Sicherheitshinweis auf Apples Webadresse lässt vernehmen, dass „kein System zu 100 Prozent immun gegen jede Bedrohung ist“ und eine „Antivirenschutzsoftware zusätzlichen Schutz bieten“ kann.

Auch wenn derzeit Macs noch kein besonders attraktives Ziel für Hacker – Attacken sein mag, so wird sich das in naher Zukunft ändern. Als wohlhabend gelten Apple-Nutzer, denn die Computer sind in der Regel teurer als die Schnäppchen aus dem Elektromarkt. Ein lohnenswertes Geschäft für Hacker, sich diesem Nischenmarkt zu widmen.

Mit Einzug des iPads sowie des legendären iPhones wird Apple immer attraktiver für den Endverbraucher und die Anzahl der Anwender steigt.

Apple wird zwangsläufig seine Sicherheitsweichen stellen müssen, um nicht erschreckend festzustellen, langfristig den Anschluss zu verlieren. Der Erfolg Apples sollte nicht durch angreifbare Systeme verloren werden.

flattr this!

February 05 2011

Google will den „Smartphone–Kampf“ im World Wide Web entscheiden

Android im Aufwind

Schon seit mehreren Monaten versucht Google mit seinem Betriebssystem „Android“ das Smartphonegeschäft für sich zu erschließen. Anfänglich überwiegend belächelt, hat sich Android zu einer ernsthaften Konkurrenz für den Marktführer Apple entwickelt. Mittlerweile dürfte unbestritten sein, dass Google in der Lage ist, Apple merklich Marktanteile strittig zu machen. Diese neuerliche Konkurrenzfähigkeit wurde auch dadurch gefördert, dass Google sich endlich auf seine primäre Stärke zurückbesonnen hat – das World Wide Web.

Google stellt „Android Market Web Store“ vor

Die Vorstellung des neuen „Android App-Store“ war sicherlich eines der Highlights der Pressekonferenz im Google Hauptquartier. Mit diesem Online-Marktplatz, der allen Android-Nutzern verbesserten und übersichtlicheren Zugang zu Applikationen, Updates und Freunden verschaffen soll, versucht Google sich deutlich vom bekannten „App Store“ zu unterscheiden, indem eine Plattform geschaffen wurde, die von Apple nicht binnen eines Tages kopiert oder integriert werden kann.

Trotz oder gerade wegen der Tatsache, dass Google der Weiterentwicklung der mobilen Internetdienste größere Aufmerksamkeit schenkt, als der bloßen Verbesserung der Smartphones an sich, dürfte Google mit dieser Neuerung einen Schritt in die richtige Richtung getan haben. Dies liegt in entscheidendem Maße daran, dass mobile Internetanwendungen vor allem für kommende Tablet-PCs entscheidende Bedeutung haben dürften.

Benutzerfreundlichkeit verbessert

Richtet man seinen Blick von der grundlegenden Konzeption auf die wesentlichen Veränderungen, so sticht einem sofort die klarere und besser strukturierte Bedienungsoberfläche ins Auge. Mit dieser klareren und einfacheren Struktur wurde eines der größten Mankos des vergangenen „Android Market“ beseitigt. Dem Benutzer soll es mit der neuen Oberfläche leichter fallen, Apps zu finden, Rezensionen zu lesen und sie letztendlich zu erwerben.

Auch für Entwickler und Anbieter wurde die Plattform dahingehend verbessert, dass die eigenen Applikationen leichter publiziert werden können und vom Benutzer wiederum einfacher zu finden sind, was vor allem an der erneuerten „Such-Funktion“ liegt.

Besitzer eines, mit Android betriebenen Gerätes, können Applikationen wie normale Internetseiten von ihrem aus PC aufrufen und die entsprechenden Programme herunterladen, anstatt auf einem, teils winzig erscheinendem Display nach der richtigen Anwendung zu suchen.

Diese deutliche Verbesserung in der Benutzerfreundlichkeit dürfte der generellen Kundenakquise nicht schaden – ganz im Gegenteil.

February 02 2011

Die (mangelnde) Privatsphäre bei iPhone – Apps

Da hab ich mich wohl ein wenig getäuscht. Im letzten Artikel über den Trojaner Soundminer schrieb ich ja noch, dass Apples strikte App – Politik im App – Store zumindest den Vorteil hätte, dass man sicher sein kann, dass man sich keine gefährlichen Programme auf das iPhone lädt. Das tat ich in diesem Artikel.

Eine Studie der TU Wien, von der ich grade auf Technology Review las, lehrt mich nun eines besseren. Denn dort untersuchte der Doktorand Manuel Egele mit Kollegen 1400 Apps. Diese wurden hinsichtlich der Sicherheit der Privatsphäre untersucht. Und das Ergebnis zu dem die Studie kam war nicht allzu rosig.
Dabei stammten aber nicht alle Apps aus dem App – Store. Aus jenem stammten 825 Apps, während 582 aus den Cydia Repositories stammten. Die Cydia Repositories bieten ebenfalls Apps an. Diese sind aber nicht von Apple autorisiert und laufen folglich nur auf iPhones, die einen Jailbreak haben. Von diesem wird aber – grade von Apple – immer wieder abgeraten, da er wohl Sicherheitslücken hervorrufen kann.
Besonders häufig wurde immer wieder die Geräte – ID abgefragt. In selten Fällen, an der Zahl 205, hatten die Entwickler diese direkt und bewusst abgefragt. Bei 656 Apps geschieh dies indirekt oder unbewusst über die eingebundenen Softwarebibliotheken und integrierter Werbung.
Die reine Geräte – ID selber gibt zwar noch keine Auskunft über die Person, aber die Verknüpfung der ID mit einem Facebook – Konto könnte dem Abhilfe schaffen.
Ansonsten waren auch noch die Adressbücher, Ortsdaten und E – Mai – Informationen bei den Apps sehr begehrt.
Dabei sind zwei Sachen kritisch: zum einen kam die meisten Apps die ungefragt und direkt auf die Geräte – ID zugriffen aus dem App – Store und zum anderen wissen die App – Nutzer nicht einmal, dass überhaupt auf solche Daten zugegriffen wird. Eigentlich sollte eine Abfrage erfolgen, ob die Apps dies dürfen, aber dies geschieht in den meisten Fällen gar nicht. Trotz das dies aber nach den geltenden Lizenzrechtsbestimmungen gilt, halten sich die Entwickler nicht dran und Apple scheint dies auch nicht großartig nachzuprüfen.

Insofern ist natürlich die Frage auf was die Apps geprüft werden, bevor sie veröffentlicht werden und wie? Es bleibt zu hoffen, dass Apple dort noch ein wenig nachbessert und somit künftig seine Nutzer besser schützt.

January 27 2011

Künftige iPhones als Portemonnaie?

Wie AppleInsider jüngst berichtet sucht Apple neue Mitarbeiter. Doch nicht irgendwelche Mitarbeiter, sondern im besten Fall solche mit Doktortitel. Auskennen sollten sich die angehenden Mitarbeiter möglichst mit RFID.
RFID dürfte einigen bekannt sein, da diese Technologie nicht ganz unumstritten ist. Denn mit RFID lassen sich Objekte wie auch Personen eindeutig identifizieren, ohne dass man von dem Prozess irgendetwas mitbekommt, da das ganze über Funk abläuft. Hierzulande hat RFID negative Schlagzeilen durch den Einsatz in den neuen Personalausweisen Deutschlands gemacht.
Neben den datenschutzrechtlichen Bedenken und Problemen ergeben sich durch RFID aber auch überaus praktische Möglichkeiten. Und die will Apple jetzt nutzen. Zumindest vermutet das AppleInsider.
Demnach soll das iPhone 5 oder vielleicht erst spätere iPhones mit RFID – Technologie ausgestattet werden, um damit direkt zahlen zu können. Gerüchten zufolge sollen dabei primär erstmal Apple – Installationen zur Verfügung stehen. So zum Beispiel ein iTunes – Terminal bei denen man sich die Songs aussucht, herunterladet und dann bequem sein iPhone an das Terminal hält.
Die Daten vom RFID – Chip werden gelesen und könnten dann entsprechend über den Anbieter des iPhone – Vertrages abgerechnet werden. Grundsätzlich soll das “e – Wallet” – iPhone aber erstmal in Apple Stores zum Einsatz kommen.
Dass die Idee aber noch größere Ausmaße annehmen könnte, ist klar, wird aber noch untermauert durch ein weiteres Jobangebot. Denn weiterhin werden noch mindestens zwei “Manager Global Payment Platforms” gesucht. Diese haben den Auftrag weltweit neue Bezahlmöglichkeiten für Apple – Kunden einzurichten und dementsprechend neue Geschäftskontakte und -möglichkeiten zu erschließen. Das sie dabei “part of something big” sein könnten, lässt aufhorchen und auf einen nächsten Geniestreich Apples hoffen.
Wer sich dazu noch im Regelwerk des internationalen Zahlungsverkehrs auskennt und schon immer mal mit Unternehmen, Banken und Zahlungsabwicklern verhandeln wollte, kann es ja mal auf eine Bewerbung ankommen lassen.

January 20 2011

Apple blickt mehr als zuversichtlich in die Zukunft

„Ich liebe Apple und hoffe, dass ich schnell wie möglich wieder zurück sein kann“. Mit diesen Worten verabschiedete sich Apple-Gründer und CEO Steve Jobs diese Woche bei seinen Mitarbeitern, da er sich aus gesundheitlichen Gründen für unbestimmte Zeit aus dem Tagesgeschäft zurückziehen wird.

Schon kurz nachdem diese Äußerung publik wurde, kursierten unter den Apple-Fans und Anlegern hauptsächlich zwei Fragen: Wann kommt Jobs zurück? Und was, wenn er nicht mehr zurückkommt?

Auch wenn diese Fragen noch nicht öffentlich gestellt wurden, so reagierte Apple „Vize“ Tim Cook, der Jobs während seiner Abwesenheit vertreten wird, prompt auf derartige Spekulationen. Er bezeichnete die derzeitige Lage als exzellent, wobei er vor allem die breite Produktspanne und die Qualität und den Enthusiasmus im Entwicklerteam hervorhob. Letzteres wurde wohl maßgeblich von Jobs selbst aufgebaut, da er stets darum bemüht war, über einen kreativen, hocheffizienten und fortschrittlichen „Mitarbeiterpool“ zu verfügen.

Cook verwies eben genau auf dieses Spektrum an hochqualifizierten und exzellent ausgebildeten Fachkräften, die ihn in der festen Überzeugung bestärken, dass Apple sich mit aufrechtem Gang in Richtung Zukunft bewegen könne.

Die aktuellen Geschäftszahlen scheinen dem zweiten, starken Mann im Apple-Konzern Recht zu geben. Das Unternehmen verfügt über 60 Milliarden Dollar Reserven, die nicht zuletzt durch die Rekordverkaufszahlen beim iPhone (16,2 Millionen Exemplare), dem iPad (7,3 Millionen) und dem Mac (4,1 Millionen) angehäuft werden konnten. Zudem entwickeln sich die Umsätze bei Filmen, Musik und Apps via iTunes besser als je erwartet wurde.

Diese Tendenz konnte Apple auch im ersten Quartal 2011 bestätigen. Bei einem Umsatz von etwa 26,8 Milliarden Dollar erwirtschaftete das Unternehmen einen Reingewinn von 6 Milliarden Dollar – neuer Rekord.

Trotz allem wird der Ausfall Jobs von Analysten und Aktionären deutlich negativ gewertet, da er immer noch als kreatives Herz und mahnender Organisator des Weltkonzerns gesehen wird. Zeitweise gaben die Aktien um bis zu acht Prozent nach, wobei sich der Aktienkurs momentan auf einer „Achterbahnfahrt“ zu befinden scheint.

Derartige Kurssprünge sind mit logischer Argumentation nicht zu erklären, da sich Apple während der letzten, längeren Abstinenz von Jobs (Januar bis Juni 2009) unverändert positiv entwickelt hatte.

Dementsprechend positiv und motiviert verkündete Cook auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz: „Wir wollen uns Marktanteile im Smartphonesektor weiter ausbauen!“

Zukunftsängste klingen anders!

January 10 2011

„Verizon iPhone“ womöglich schon diesen Monat!

Noch vor wenigen Tagen haben wir in unserem Artikel „Verizon debütiert mit 4G Smartphones – Apple hält die Füße noch still“ unsere Skepsis bezüglich einer Zusammenarbeit zwischen Verizon und Apple zum Ausdruck gebracht.

Neuesten Entwicklungen nach zu urteilen, müssen wir jedoch Teile unseres Statements zurücknehmen. Immer konkreter werdende Gerüchte machen auf der CES die Runde, dass das revolutionäre „Verizon iPhone“ schon am 11. Januar dieses Jahres bei der Verizon Pressekonferenz im New Yorker Lincoln Center vorgestellt werden könnte.

Bisher unbestätigten Quellen zu Folge wurde diese Pressekonferenz, an der auch Apple CEO Steve Jobs womöglich teilnehmen wird, eigens zur Vorstellung des neuen iPhone eingeräumt.

Von offizieller Seite hüllt man sich in völliges Schweigen. So hieß es von Unternehmensseite nur, dass man sich bemühe, den hohen Erwartungen gerecht zu werden – wobei diese Aussage den Spekulationen sicher Auftrieb verleihen dürfte.

Wenige Tage zuvor hatte Verizon die Hoffnungen der Verbraucher noch deutlich gedämpft, nachdem auf der weltgrößten Elektronikmesse in Las Vegas gleich mehrere Smartphone verschiedener Hersteller vorgestellt wurden, die über das revolutionäre 4G-Datennetz von Verizon betrieben werden.

HTC, Motorola und Co. präsentierten bereits ihre Konzepte hinsichtlich einer Nutzung des 4G-Netzes mit dem Mobiltelefon, doch Apple hielt sich bis zum heutigen Tage mehr als bedeckt inwieweit sie die neuen Datenverbindungen in ihre iPhones integrieren werden.

Dieser Fakt gab in den letzten Tagen wiederholt Anlass zu Spekulationen, die auch dadurch begründet waren, dass der Exklusivvertrag zwischen Apple und dem Netzbetreiber AT&T Anfang dieses Jahres ausgelaufen war und seitens Apple nicht verlängert wurde.

Auch dieses Jahr hat es Apple, die „traditionell“ nicht an der CES teilnehmen, mit dieser „Gerüchteküche“ mal wieder geschafft, eine gehörige Portion der Aufmerksamkeit auf sich zu fokussieren, da die amerikanische Presse, Fachkreise und nicht zuletzt die Verbraucher fast schon besessen auf die Vorstellung des neuen iPhone pochen.

„Wir kommentieren diese Gerüchte nicht. Wir sind hier, um unser 4G-Netz und die Smartphones unserer Partner zu präsentieren“, wurde von Verizon-Seite verlautbart.

„Ich kann mich zu Fragen bezüglich einer möglichen Zusammenarbeit von Apple und Verizon nicht konkret äußern, jedoch bin ich höchst zufrieden mit der Leistung unseres neuen Netzwerkes und ich bin zuversichtlich, dass es der Belastung durch eine eventuelle Eingliederung des iPhone durchaus standhalten würde“, war ein weiterer, vielversprechender Kommentar von Unternehmensseite.

Der Summe der Informationsfetzen nach zu Urteilen steht eine Veröffentlichung des neuen iPhone kurz bevor und es stellt sich jetzt die Frage, inwiefern sich das neue „Schätzchen“ in das erst kürzlich angelaufene 4G-Netz einfügen wird.

Eins steht jedoch definitiv fest: Ein iPhone, das statt einer Bandbreite von 700kbps – 1Mbps mit bis zu 12 Mbps auf Inhalte im World Wide Web zugreifen kann, wird dem Benutzer Tränen der Freude in die Augen treiben.

January 04 2011

Verizon debütiert mit 4G Smartphones – Apple hält die Füße noch still

Der amerikanische Telekommunikationskonzern Verizon wird die derzeitige „Consumer Electronics Show“, kurz CES, nutzen, um eine Reihe von Smartphones vorzustellen, die ihre mobilen Datendienste über das neuartige 4G-Netz anbieten.

Vor Beginn der weltweit größten Telekommunikationsmesse in Las Vegas, die vom 6. bis zum 9. Januar stattfinden wird, werden diejenigen enttäuscht, die im Vorfeld mit Neuigkeiten bezüglich eines gerechnet hatten. Die Enttäuschung rührt vor allem daher, dass schon seit längerem Gerüchte kursieren, nach denen Apple und Verizon bei der nächsten Generation iPhone zusammenarbeiten und das neue Datennetz „4G“ verwenden wollen, was nun zu verifizieren war.

Anstatt einem erneutem „Apple-Coup“ werden bei der diesjährigen CES diejenigen drahtlosen Geräte im Vordergrund stehen, die das neuartige 4G nutzen und zumeist mit dem Google Betriebssystem Android arbeiten werden. Es ist die Rede von mindestens vier Mobiltelefonen und einem, an das iPad angelehnten Tablet-PC.

Amerikas größter Netzbetreiber Verizon ließ sein ultra-schnelles Datennetz 4G bereits im vergangenen Dezember anlaufen, wobei sie bis dato ausschließlich Laptops mit dem neuartigen Netzzugang (Long Term Evolution) ausstatteten, der als direkter Nachfolger des UMTS-Netzes gehandelt wird.

Schon vor der, mit Spannung erwarteten, Pressekonferenz am Donnerstag, machten Spekulationen die Runde, dass Verizon mit den Herstellern Samsung, Motorola, HTC und LG Electronics bereits bindende Vereinbarungen bezüglich der Vermarktung geschlossen hätte.

Entgegen jüngster Vermutungen scheint Verizon die, im Laufe des letzten Jahres forcierte, Bindung mit Google weiter intensivieren zu wollen, um gegen die „Allianz“ aus Apple und AT&T weiter Bestand haben zu können.

Es bleibt also abzuwarten, wann und wo Apple seine Pläne für das kommende Jahr veröffentlichen wird. Eine Mitarbeit von Verizon beim iPhone 5 erscheint nach dem jetzigen Stand der Dinge jedoch ausgeschlossen.

November 13 2010

Sicherheitslücken in Android-Handys

Mittlerweile ist die Nachricht herumgegangen wie ein Lauffeuer: Android hat einer US-Studie zufolge mehr als 88 Sicherheitslücken! Die Coverty Studie konnte in Googles Mobilbetriebssystem Android insgesamt sogar 359 Sicherheitslücken ermitteln, von denen allerdings 88 als sehr gravierend einzustufen sind. Sie könnten sogar Sicherheitsprobleme, Datenverlust oder einen Systemabsturz verursachen. Welche das genau sind, möchte man allerdings erst Anfang Januar 2011 veröffentlichen. Diese Zeit soll den Android-Entwicklern nun gegeben werden, um die Sicherheitslücken zu stopfen.

Derzeit besteht also für die Android-Handys noch größte Gefahr schnell gehackt und mit Schadsoftware infiziert zu werden. Empfindliche Daten und Emails könnten gecrackt und an falsche Hände gelangen. Eine Vorstellung, die den meisten Besitzern eines Android-Handys die Haare zu Berge steigen lässt. Auch wenn Experten meinen, dass Android ein grundsätzlich besonders sicheres Betriebssystem sei, kann das die Hiobsbotschaft wenig mildern.

In den USA sind bereits fast gleich viel Android-Handys im Umlauf, wie die beliebten Apple iPhones. Im dritten Quartal diesen Jahres wurden sogar mehr Android-Handys als iPhones in USA verkauft. Weltweit ist ungefähr jedes vierte Smartphone ein Android-Handy. Doch Google greift nun zur Gegenwehr an. Mit bis zu 3133 US-Dollars Prämie auf das Finden von Sicherheitslücken bei Google Diensten, versucht der Internetgigant nun seine Kunden als potentielle Helfer einzusetzen. Schafft Vertrauen und zeigt Loyalität. Jedenfalls erhofft sich das Google. Doch leider hilft das noch nicht, das bereits bestehende Problem zu lösen.

Bleiben wir gespannt, wie schnell die Android-Entwickler die Bugs (Fehler) in der Software beheben können. Fakt ist: Google sorgte damit erst einmal für Negativ-Furore.

September 07 2010

Das bringt iOS 4.1

Im Laufe der Woche wird Apple die neue Version iOS 4.1 veröffentlichen. Das war Grund genug für 9to5mac über die Veränderungen zu berichten, die wir euch nicht vorenthalten wollen.

So soll das Problem mit dem proximity sensor gelöst werden. Jener Sensor ist eigentlich dafür zuständig zu erkennen, ob der Benutzer ein Gespräch führt oder nicht. Wenn dem so ist, schaltet der Sensor das Display ab bzw. deaktiviert es. Das hat zwei Gründe: zum einen soll Strom gespart werden und zum anderen soll verhindert werden, dass der Benutzer aus Versehen während des Telefonierens weiter Befehle ausführt. Letzteres funktioniert aber nicht immer und so kam es, dass einige iPhone – User Telefonate beendeten oder andere Befehle ausführten, obwohl sie dies natürlich nicht wollten.
Die neue Version soll dies nun beheben und dafür sorgen, dass der Sensor korrekt arbeitet. Weiter soll die Bluetooth – Verbindung gefixt werden und auf dem iPhone 3G soll iOS nun wesentlich schneller als noch in der Version 4.0 laufen.
Auch das Game Center kommt nun mit der neuen Version. Man kann sich dort mit seiner Apple ID anmelden und dann mit Freunden oder Fremden spielen. Die Angabe einer Emailadresse erleichtert dabei das Finden und Gefunden werden. Danach kann man sich immer auf ein Match treffen oder sich per Auto – Match an gleichwertige Gegner aus aller Welt vermitteln lassen.
Auch Facetime erhält ein paar neue Features. So kann man nun seine Facetime – Kontakte zu seinen Favorites hinzufügen. Nachdem nun auch der neue iPod Touch Facetime an Bord haben wird ist es möglich eine Facetime – Anfrage per Email zu versenden. Wie bisher per Telefonnummer wäre beim iPod Touch auch ein wenig schwer.
Wer auf Game Center und Facetime verzichten kann oder einfach nur nicht will, dass die eigenen Kinder damit rumspielen, kann beides in den Einstellungen deaktivieren.

Mit dem iPhone 4G ist es möglich HD Videos aufzunehmen und zu editieren. Per App war es dann bisher möglich das Video auch bei Facebook hochzuladen. Mit der neuen Version steht einem von Anfang die Möglichkeit zur Verfügung das Video bei YouTube oder MobileMe hochzuladen.
Die iPhone 4G – Besitzer kommen dazu noch in den Besitz von HDR – Fotografie. Dabei nimmt das iPhone nacheinander 3 Bilder auf, um daraus ein neues zu generieren, welches eine wesentlich bessere Beleuchtung bzw. Lichtverhältnisse aufweisen soll. Das Feature lässt sich mit einem Klick an – und abschalten. Wer will kann das HDR -Foto und das Einzelbild parallel speichern oder auch nur das HDR – Foto.

Wie erwartet wird auch das neue iOS Ping, Apples eigenes music social network, mit an Bord haben. Damit dürfte dann Ping in den nächsten Tagen einen rasanteren Useranstieg als bisher schon erleben.

Und dies waren die grundlegendsten Neuerungen in iOS4.1. Manch neues Feature ist für die deutschen Benutzer belanglos.
So können die amerikanischen Benutzer sich zum Beispiel TV -Serien bzw. Episoden einzelner Serien herunterladen. Wer eine Folge nur für 48 Stunden haben will, bezahl 99 US – Cent, wer sie dagegen dauerhaft besitzen will zahlt 2,99 $. Dies steht allerdings den deutschen bzw. europäischen Nutzern nicht zur Verfügung, wobei ich mal vermute, dass die lizenzrechtliche Gründe hat. Weiterhin von wenig Interesse ist das Update der AT&T Firmware. AT&T ist in Amerika der größte Telekommunikationsanbieter sowie der exklusive Vertriebspartner für das iPhone.

Man darf sich also durchaus freuen auf das neue iOS. Zum einen wird der Bugfix des proximity sensor einige erfreuen und zum anderen dürfte wohl das Game Center für einen Mehrwert an Unterhaltung sorgen. Schön zu sehen, dass Apple sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruht.

September 05 2010

Das iPhone bald auch (mit aller Wahrscheinlichkeit) bei anderen Anbietern

Die Welt berichtet momentan wieder mal über die sich ankündigende Auflösung des exklusiven Vertriebsrechts. Vertraglich ist das exklusive Vertragsrecht T – Mobile bis 2012 zugesichert. Allerdings sieht der Vertrag auch vor, dass es im vierten Quartal 2010 ein Sonderkündigungsrecht gibt, welches es Apple zusichert, das iPhone auch über andere Telefonanbieter vertreiben zu lassen.

Die Telekom sieht dem gelassen entgegen, da das Unternehmen auch noch durch andere Geräte konkurrenzfähig bleiben könne, wie die Welt wohl Telekom – Chef Niek Jan van Damme zitiert. Eine sehr selbstbewusste Aussage, denn immerhin konnte die Telekom 1,9 Millionen iPhones verkaufen. Ein Verlust des Exklusivrechtes sollte sich also schon in den Bilanzen niederschlagen bzw. die Bilanzen schmälern, denn auch nach Verlust des Rechtes, würde T – Mobile das iPhone weiter vertreiben.
Dazu könnten sich die Anbieter O2 und Vodafone gesellen, die laut Wall Street Journal mit Apple bereits in Verhandlung stehen.

Für Apple wäre die Auflösung des Exklusivrechts ein reiner Gewinn. Denn mit mehr Anbietern würden sich auch mehr Tarife angeboten, die das ohnehin sehr begehrte iPhone für noch mehr Menschen attraktiv machen könnte. Zwar wären die Verkaufspreise wesentlich höher, dafür könnte man aber mit günstigeren Grundgebühren. Zumal schon bald das Weihnachtsgeschäft ansteht, bei dem Apple dann dementsprechend dazu verdienen könnte.
Dadurch wiederum könnte Apple noch mehr Geräte absetzen. Dies allerdings würde auch den Nachteil haben, dass Apple das iPhone abwertet. Denn Apple lebt von seinem exklusiven und hochwertigem Image. Würde es nun aber “verramscht” werden, könnte dieses Image leiden. Dies könnte ein Grund sein, warum sich Apple gegen die Aufgabe entscheiden könnte. Doch dies ist wohl eher unwahrscheinlich, denn letztlich macht das Produkt die Qualität aus, nicht die Quantität.

August 23 2010

Big Apple is watching you?

Wie appleinsider berichtet, wurde wohl ein Patentantrag seitens Apple gestellt. Titel: „Systems and Methods for Identifying Unauthorized Users of an Electronic Device.“
Wie aus dem Titel hervorgeht, dreht sich das Patent um eine Diebstahlerkennung. Es geht dabei darum, dass es dem iPhone oder dem iPad möglich sein soll, einen Benutzer anhand seiner Stimme, seines Gesichtes oder sogar anhand seines Herzschlages erkennen zu können. Mit seiner Frontkamera wären iPhone und iPad gradezu prädestiniert dafür.
Wird nun ein unbekannter Nutzer identifiziert, wird der eigentliche Besitzer sofort benachrichtigt. Entweder per Telefonanruf, SMS oder Email. In Aussicht wird auch eine Benachrichtigung bei der Polizei gestellt.
Doch wie jede Technologie hat auch diese ihre Schattenseiten. Und so gibt es natürlich auch Bedenken bei der Privatsphäre. So könnte Apple ohne weiteres gezielt iPhone – Nutzer ausspionieren und Nutzerprofile erstellen. Auch Bewegungsprofile wären dann keine Herausforderung mehr. Kurzum: Apple wäre es ohne weiteres möglich eine große Datensammlung über seine Kunden anzulegen. Und große Datenmengen wecken für gewöhnlich Begehrlichkeiten.
Die Analyse des Herzschlages wäre ein weiterer kritischer Punkt, da man durch ihn auf den Gesundheitsszustand des Benutzers schließen kann, was kein angenehmer Gedanke ist.

Andererseits wiederum sind die Möglichkeiten einer individuellen Benutzererkennung interessant. Grade bei Geräten, bei denen eine Benutzung durch unterschiedliche Menschen wahrscheinlich ist (z.B. iPad), ließe sich damit eine Möglichkeit einrichten, jedem Benutzer eine individuelle Benutzeroberfläche zur Verfügung zu stellen. Durch die Erkennung von Gesicht, Stimme und Herzschlag würde wohl auch das altbekannte User/Password – Login entfallen. Vorbei das Problem mit zu schwachen Passwörtern oder zu starken, die man ja ganz gerne mal selber vergisst. Möglich wäre es auch diese Form der Authentifizierung auf andere Anwendungen durch das iPad oder das iPhone zu übertragen.
Eine andere Möglichkeit stellt appleinsider in Aussicht. So könnte ein Benutzer für einen anderen eine Notiz hinterlassen. Sobald das iPad erkennt, dass sich der Empfänger an dem Gerät angemeldet hat, wird ihm die hinterlassene Notiz sofort angezeigt.
Man sieht, dass diese Idee von Apple eine sehr kritisch ist, die viel Innovations – und Gefahrenpotential besitzt. Sollte Apple dieses Patent wirklich in Anspruch nehmen, ist zu hoffen, dass sich Apple der Verantwortung bewusst ist.

August 18 2010

Photoshop Express für iPad und iPod verfügbar

Adobe hat nun Photoshop Express für iPad und iPhone veröffentlicht. Die App ist natürlich voll und ganz auf die Geräte zugeschnitten.
Die App ermöglicht es kleinere Korrekturarbeiten an Bildern vorzunehmen. Nachdem man sich entschieden hat, ob man ein vorhandenes Bild bearbeiten möchte oder vorher noch eins aufnehmen möchte, kann es auch schon losgehen. Der Funktionsumfang beschränkt sich auf eher grundlegende Sachen. So kann man Bilder zurechtschneiden, verschiedene Rahmen hinzufügen, Farb – und Bildkorrekturen vornehmen.
Wer den Bildern gern noch den ein oder anderen Effekt hinzufügen möchte kann auch das tun. Das funktioniert auf dem iPhone scheinbar ganz gut. Wer dann sein Bild fertig bearbeitet hat, kann es dann auch gleich per Mail versenden, auf Facebook oder Twitpic veröffentlichen oder auf seinen Adobe – Account hochladen. Das Bild verbleibt natürlich weiterhin auf dem iPhone.

Photoshop Express ist in der aktuellen Version auf für das iPad verfügbar. Die Version unterscheidet sich soweit nicht wesentlich von der iPhone – Variante, außer das es seltsamerweise auf dem iPad nicht möglich ist, das Bild bei Twitpic hochzuladen. Warum, weiß wohl nur Adobe, denn die restlichen Upload – Möglichkeiten sind die gleichen wie beim iPhone.
Von dem, was ich auf nachfolgendem Video sehen konnte, bin ich teils auch insofern von der iPad – Variante enttäuscht, als das es keinen größeren Funktionsumfang als die iPhone – Version hat. Grade mit der größeren Arbeitsfläche, die das iPad bietet, hätte man definitiv noch mehr anfangen können, zumal das Display des iPads auch nicht unbedingt das schlechteste ist. Eine Zoomfunktion hätte hier wohl definitiv Sinn gemacht.
Auch von der Rechenleistung her ist das iPad doch leistungsstärker und so hätte man hier vielleicht mehr Effekt – und Retuschemöglichkeiten anbieten können.
Das dürfte aber alles zu verschmerzen sein, denn die App ist ja nur für kleinere Arbeiten gedacht und nicht für umfangreiche Projekte. Für solche bieten sich ja dann doch mehr iMac und PC an. Weiter dürfte der Umstand, dass die App kostenlos ist, über eventuelle Mängel hinweg trösten bzw. man sollte seine eigenen Ansprüche entsprechend anpassen.

Wer sich das ganze nochmal live ansehen will, für den habe ich das Video hier mal eingefügt:

August 13 2010

Das Reisebüro immer dabei: iTravel

Wie Patently Apple berichtet hat Apple wohl einen Patentsantrag auf ihre App iTravel gestellt. Das ist insofern erwähnenswert, als das dadurch Einblicke in die Möglichkeiten dieser App gewährleistet werden. Darf man dem Bericht glauben, so werden wohl Smartphones  - bzw. in diesem Fall genauer das iPhone – unser Leben stärker beeinflußen als vielleicht bisher angenommen.
So soll es über iTravel nicht nur – wie der Name irgendwo schon suggeriert – möglich sein, Flüge zu buchen und die Tickets dann auf dem iPhone zu speichern. So könnte es dann auch möglich sein, per iPhone sich Essen oder Getränke an den Platz bringen zu lassen. Film -  oder Unterhaltungswünsche können natürlich auch bequem per iPhone aufgegeben werden.
Inwiefern das allerdings möglich ist, aufgrund der immer noch sehr kritischen Haltung der Fluglinien gegenüber Handys im Flugzeug, bleibt abzuwarten.
Nach der Landung kommt für gewöhnlich der Check – In ins Hotel. Auch hier wiederum lässt sich das iPhone hervorragend nutzen. Als Ticket für eine bereits erfolgte Reservierung oder gar als Zimmerschlüssel.
Auch hier könnte das Bestellen von Essen und Getränken möglich sein, so wie das Buchen von Extraleistungen, das Erhalten von Vorschlägen bezüglich Sehenswürdigkeiten, das Buchen von Taxis oder das Einstellen der Klimaanlage. Vorausgesetzt, das Hotel bietet dies entsprechend an.

Und genau hier setzt auch das eigentlich Problem ein: die dafür nötige technische Infrastruktur und deren Umsetzung. Beim Buchen von Flügen mag das noch relativ leicht sein. Das Austellen von Onlinetickets ist ja heutzutage kein Problem mehr.
Aber grade bei der Nutzung von Hoteldiensten sehe ich einige kritische Punkte. Die Hotels müssten ihre Netzwerke und Server entsprechend einrichten.
Einerseits insofern, als das die genannten Features auch garantiert werden können, andererseits sind sie natürlich an die Verbindungsprotokolle gebunden, die Apple ihnen vorgibt, welche ja auch der eigentliche Gegenstand des Patents sind.
Dann wiederum gibt es da aber noch einen kritischen Punkt: die Sicherheit. Inwiefern wird eine eindeutige Identifikation des Gastes bzw. durch das iPhone gewährleistet? Ist es ausgeschlossen, dass ein anderer Gast vielleicht mit seinem iPhone und gefälschten Daten sich Zutritt verschaffen kann?
Es soll schon öfter vorgekommen sein, wo eine fehlerhafte Implementierung von Verbindungsprotokollen zu Sicherheitslücken und –risiken geführt hat.

iTravel ist sicherlich eine super Idee, die aber wirklich gut durchdacht sein möchte. Natürlich wird sie nie unverzichtbar werden, kann aber vieles einfacher machen. Vor allem weil das iPhone die Rolle eines Reiseassistenten komplett übernimmt.
Einzig allein sollte man, wenn man sich auf das iPhone verlässt, nie eins vergessen: das Akkuladegerät. Es wäre wohl nur zu ärgerlich, wenn das iPhone in der Schlange zum Check – In den Geist aufgibt, auf der wiederum das Flugticket vorhanden war und der Flug somit nicht angetreten werden kann. Aber mit Akkulaufzeiten hatte Apple ja noch nie arge Probleme.

August 12 2010

iPhone 5G: Gerüchteküche

Während sich das iPhone 4 gerade erst in der Markteinführung befindet und viele Kunden sehnsüchtig auf die Lieferung warten, machen zahlreiche Gerüchte um die nächste iPhone-Generation die Runde. Das Technikblog iLounge heizte der Gerüchteküche als erstes ein: Schon im Januar 2011, so soll eine absolut vertrauenswürdige Quelle mitgeteilt haben, will Apple die nächste Generation des iPhone auf den Markt bringen. Seither überschlagen sich die Spekulationen um die Neuauflage des Smartphones, zumal Apple in Deutschland den Exklusivvertrieb des iPhone über die Telekom wohl beenden will. Ein schneller Relaunch wäre dazu ein günstiger Zeitpunkt.

Als möglichen Grund für die rasche Einführung des iPhone 5G nennen Technik- und Marktexperten unisono die Antennenprobleme des iPhone 4. Weil das „Antennagate“ für Apple mehr als nur ein PR-Desaster ist, könnten die Gerüchte um das iPhone 5G Substanz haben. Zwar verteilt Apple kostenlose Schutzhüllen gegen die Empfangsprobleme. Gleichzeitig wurde allerdings bekannt, dass Apple weltweit Antenneningenieure rekrutiert. Ein neugestaltetes Gehäuse ohne Antennenprobleme wäre demnach ein konsequenter Schritt.

Diskutiert wird jedoch nicht nur, ob das iPhone 5G überhaupt Anfang 2011 in den Handel kommt, sondern auch der Umfang der Neuauflage. Mit den Spekulationen um ein neues Gehäusedesign sind auch neue Features ein Thema. So veröffentlichen die Experten von iFun.de einen Apple-Patentantrag, der den Schluss zulässt, dass das iPhone 5G mit einem MagSafe-Anschluss ausgestattet sein könnte. Darüber hinaus besprechen nahezu alle Technik-Blogs Features, die schon für das iPhone 4 in der Diskussion waren. Im Zentrum der Gerüchteküche stehen vor allem die Kamera, das Gehäuse und der Prozessor. Szenekenner haben kaum Zweifel daran, dass Apple das iPhone 5G mit einer 8 Megapixel-Kamera ausstatten wird, um den Anschluss an die Konkurrenz nicht zu verlieren. Eine kürzlich bekannt gewordene Liefervereinbarung zwischen Sony und Apple befeuert dieses Gerücht. Unstrittig scheint auch zu sein, dass ein neues iPhone mit einem noch leistungsfähigeren Prozessor ausgestattet wird. In Bezug auf die Hülle sorgt ebenfalls ein Apple-Patentantrag für Spekulationen, das neue iPhone könnte mit einer berührungsempfindlichen Außenhaut versehen werden, die ähnlich wie die Magic Mouse auf Gesten und Berührungen reagiert.

Ob sich all das in den wenigen Monaten bis Januar realisieren lassen wird, sei dahingestellt. Immerhin hat Apple derzeit nicht nur die Baustelle iPhone zu beackern. Branchenkenner rechnen damit, dass ein Jahr nach dem Verkaufsstart des iPad ein neues iPad mini und eine neue iPod-Linie auf den Markt kommen soll. Die Kapazitätsgrenze wäre schnell erreicht, zumal die Lieferengpässe weder beim aktuellen iPad noch beim iPhone behoben sind. Bewahrheiten sich die Gerüchte, riskiert Apple zudem, seine Kunden zu vergrätzen: Wenn ein teures High End-Telefon nach kurzer Zeit veraltet ist, fühlen sich selbst eingefleischte Apple-Fans veräppelt. Gut möglich also, dass sich die Gerüchte als heiße Luft entpuppen oder dass aus dem Launch des iPhone 5G ein dezent überarbeitetes iPhone 4.1 wird.

July 06 2010

iPhone 4 mit Produktionsfehler?

Direkt nach dem Verkaufsstart des iPhone 4 gab es bereits zahlreiche Berichte über Empfangsstörungen. Dabei sollte das Problem auftreten, wenn man das iPhone 4 in einer speziellen Position in der linken Hand hält. Durch ein Designfehler sollte diese Abdeckung zu Empfangsproblemen führen. Die hierfür vorgesehene Lösung von Apple lag darin, das iPhone einfach richtig zu halten, also mit der rechten Hand. Diese Lösung stellte jedoch die davon betroffenen Kunden nicht zufrieden.

Apple trieb dieses Problem sogar noch weiter, als sie ihre Service-Mitarbeiter dazu anwiesen keine Kulanzfälle anzuerkennen. Ein Workaround für dieses Problem war beispielsweise eine iPhone-Tasche oder ein Bumper, den einige Apple-Stores aus Kulanz kostenlos herausgegeben haben. Dies wurde von Apple direkt verboten und alle Mitarbeiter sollten in diesem Fall sehr streng verfahren. (Beitrag von uns darüber)

Einige Zeit später reagierte Apple erneut auf das Problem und erklärte, dass der Fehler tatsächlich bei Apple liege. Jedoch soll der Fehler kein Produktions- oder Designfehler sein, sondern ein Softwarefehler. Die Software zur Berechnung der Empfangsanzeige sei fehlerhaft und aus diesem Grund wäre die Anzeige falsch. Eine tatsächliche Empfangsverschlechterung läge nicht vor. Diese Mitteilung wurde heftig diskutiert und sehr skeptisch angesehen, da diese Mitteilung den plötzlichen Verbindungsabbruch nicht erklärte.

Nun werden neue Informationen bekannt, dieses Mal aus den Reihen der Apple Mitarbeiter. So spricht man inzwischen von einem Produktionsfehler bei dem iPhone 4. Das Material sei fehlerhaft und würde somit den Empfang unter bestimmten Umständen verschlechtern. Diese Aussage wird auch von zahlreichen unabhängigen Versuchen bestätigt. Somit ist im Moment die wahrscheinlichste Erklärung für dieses Problem ein Materialfehler bei dem iPhone 4.

Video vom iPhone 4 Test von macwelt.de (inkl. Empfangstest)

July 01 2010

Apple fordert von Mitarbeitern keine Kulanz

Direkt nach dem Verkaufsstart sind zahlreiche Stimmen laut geworden: Unter bestimmten Bedingungen ist der Empfang bei dem neuen iPhone 4 schlecht. Reklamierte man dieses Problem, so wurden in einigen Fällen bestimmte Gadgets aus Kulanz verschenkt um dieses Problem zu vermeiden. Dies soll sich laut Apple nun aber ändern.

Aber erst einmal zurück zu dem eigentlichen Problem: Hält man das neue iPhone 4 mit der linken Hand ganz gewöhnlich, so kommt es teilweise zu starken Empfangsproblemen, da die Antenne mit der Hand abgedeckt wird. Dieses Problem ist laut Apple kein Designfehler, sondern ein Nutzungsfehler der Besitzer.

Hält man das Handy ordnungsgemäß in der rechten Hand, so tritt das Problem nicht auf. Somit ist für Apple klar, dass es kein Fehler ist, sondern der Fehler beim Nutzer liegt. Umgangen werden kann dieses Problem auch mit einer Handytasche oder Bumper, diese kosten natürlich Geld.

Bisher wurden diese Gadgets teilweise kostenlos aus Kulanz herausgegeben. Dies soll sich nun aber ändern, denn Apple hat eine Anweisung herausgegeben, die besagt, dass aus Kulanz keinerlei Gadgets mehr herausgegeben werden sollen und man in diesem Fall hart bleiben soll. Diese Tatsache ist extrem verwunderlich, da Apple bisher stets mit gutem Support und Nutzerfreundlichkeit geglänzt hat, dies hat sich nun wohl auch geändert.

Anmerken sollte man jedoch, dass diese Informationen auf einem Dokument basieren, das der Blog “Boy Genius Report” erhalten hat und angeblich aus einer vertrauenswürdigen Apple-Quelle stammt. Apple hält sich mit einer Bestätigung oder Dementierung zurück, denn eine Stellungnahme gab es bisher dazu nicht.

June 28 2010

Einzigartiges Geschäftsjahr für Apple in Aussicht?

Das dieses Jahr ein wohl selten so erfolgreiches Jahr für Apple sein wird, war wohl vielen klar. Und die Voraussetzungen sind ja auch sehr günstig. Zum einen der Trend zu Apple – Produkten dann das iPad und nun noch das iPhone.

In Zahlen sieht das ca. so aus: am 23.06. berichtete bereits hardmac, dass Apple wohl offiziell hat verlautbaren lassen, dass es nun in knapp 3 Monaten 3 Millionen iPads verkauft hat.

Zum Vergleich: für das erste iPhone brauchte Apple 74 Tage um 1 Million zu verkaufen.

Gegen das iPhone 3G kommt das iPad aber nicht an: 1 Million war die Anzahl der iPhone 3G die Apple binnen eines Wochenende verkaufte. Inwiefern allerdings die anfänglichen Lieferschwierigkeiten – wir erinnern uns, Apple hatte den Run unterschätzt – die Verkaufszahlen schmälern ist nicht bekannt. Es bleibt abzuwarten, inwiefern der Hype um das iPad nun vorbei ist oder ob sich die Verkaufszahlen langsam einpegeln. Eins ist aber schonmal zu sagen: ein Flop ist das iPad sicherlich nicht. Würden auf jedem iPad nur 50$ reine Gewinnspanne liegen, wäre Apple um 150$ Millionen reicher.

Und es darf bezweifelt werden, dass Apple grundsätzlich nur geringe Gewinnspannen legt. Grund für diese Annahme ist ein Artikel aus dem Onlineangebot der Financial Times Deutschland. Jüngst wird berichtet, dass die Materialen für das kleinste iPhone – Modell bei ca. 190$ liegen. Verkauft wird es teils aber für ca. 740$ liegen. Allerdings kommen dazu noch Arbeits -, Liefer -, Lizenz – und weitere Kosten. Doch selbst nach Abzug aller Kosten sollte für Apple noch ein stattlicher Betrag drinne sein.

Und dieser wird sich richtig rechnen: Denn aktuell berichtet MacRumors, dass Apple wohl bereits 1,7 Millionen des neuen iPhones 4G verkauft hat. Im Gegensatz zum iPad wird der starke Verkauf hier wohl langanhaltend bleiben. Besonders dann, wenn Apple seine Taktik aufgibt, das iPhone nur über exklusive Telefonanbieter zu vertreiben. Dies ist bis dato nur ein Gerücht. Allerdings eines, welches Realität bekommen könnte. Schon beim letzten iPhone 3GS gab es mit zunehmender Nähe zum iPhone 4G – Release auch bei anderen Anbietern.

Inwiefern das nun stimmt oder nicht, wird sich in Deutschland gegen Dezember 2010 zeigen. Dann läuft das exklusive Vertriebsrecht T – Mobiles aus, welches dann konsequenterweise verlängert werden müsste. Ist Apple schlau geben sie diese Taktik auf. Denn mit mehreren Telefonanbietern könnten sie die Nachfrage massiv steigern und das iPhone noch attraktiver machen, dank niedrigerer Preise und einem höheren Tarifangebot.

Man darf gespannt sein, welche Zahlen Apple am Ende des Geschäftsjahres wird vorlegen können. Ich vermute aber mal dass in der Pressemitteilung dazu durchaus das Wort „Rekord“ vorkommen kann.

June 23 2010

Morgen ist es soweit: Das neue iPhone 4!

Morgen am 24. Juni 2010 kommt das neue iPhone 4 auf den deutschen Markt. Wie immer wird es über die deutsche Telekom erhältlich sein.

Doch was hat das iPhone 4 seinem Vorgänger iPhone 3GS voraus?

Apple wirbt mit einem verbesserten hochauflösendem Display und einem ganz neuen schnelleren Prozessor. Zudem gibt es natürlich auch ein neues Betriebssystem: das iOS 4. Im Test beweist es seine enorme Leistungs-und Multitaskingfähigkeit. Dadurch können nun endlich auch mehrere sogenannter Apps (Programme speziell für iPhone und iPod) laufen. Außerdem hat das neue iPhone 4 ein viel schlankeres Design, ein robusteres Gehäuse und eine bessere Kamera, die sogar mit LED-Licht ausgestattet ist.

Es sieht deutlich eckiger aus, als das 3GS und hat Maße von 115 x 57 x 9 Millimeter. Dennoch ist es mit seinen 137 Gramm noch immer ein Leichtgewicht.

Ein neuer Metallrahmen umgibt nun das neue Gehäuse. Auf diesem befinden sich ebenfalls metallene Power-und Lautstärkeknöpfe und der SIM-Karteneinschub.

Die neue Funktion namens „Face Time“ ermöglicht eine ganz andere Generation der Bildtelefonie. So ist es beispielsweise möglich via WLan mit einem iPhone 4-Kollegen bildlich zu telefonieren und ihm gleichzeitig auch noch seine Umgebung zu zeigen. Dies macht der Umschaltmodus von Front- auf Rückenkamera möglich. Mit ihr sind neben 5-Megapixel-Fotos auch Video-Aufnahmen in 720p möglich. Die geschossenen Bilder können im Anschluss gleich professionell auf dem iPhone 4 bearbeitet werden.

Funktionen wie Bluetooth, WLan und GPS gehören beim iPhone 4 zum Standard. Doch GPS, einen Kompass und ein Bewegungssensor hatte auch schon das Vorgängermodell 3GS. Doch das iPhone 4 ist nun auch mit einem 3-Achsen-Gyrosensor ausgestattet. Dieses ist vor allem bei Spielen und 3D-Tools sehr von Vorteil, bedient er doch jetzt insgesamt ganze sechs Achsen. Außerdem unterstützt iPhone 4 nun den WLAN-Standard 802.11n im 2,4-GHz-Frequenzbereich. Damit ist es vielmal schneller und leistungsfähiger als sein Vorgänger.

Eine ganz neue Technik verwendet iPhone 4 um Störgeräusche auf ein Minimum zu reduzieren. Neben der Kopfhörerbuchse wurde ein zweites Mikrofon angebracht, welches Störgeräusche aufnimmt, die dann durch eine bestimmte Technologie analysiert werden. Blitzschnell werden dann Töne eingespielt, die die Störgeräusche überdecken und unhörbar machen.

Auch an die Umwelt wurde beim iPhone 4 gedacht. So wurde beim Gehäuse komplett auf umweltschädlichen Kunststoff verzichtet. Es besteht nun aus quecksilberfreiem Glas.

Ein paar kleine Nachteile gibt es aber doch zu erwähnen:

Es gibt keinen erweiterbaren Speicher (nur max. 32 GByte großer interner Speicher). Es wird abermals eine Vertragsbindung mit der Telekom vorausgesetzt (jedenfalls in Deutschland). Ein neuer Akku kann nur im Servicecenter ausgetauscht werden, da ein Akkuwechsel nicht von Leihen betrieben werden soll. Noch immer gibt es keine kostenlose Navigation. Surfen muss weiterhin bezahlt werden und Tethering ist noch immer nicht möglich.

June 22 2010

iOS 4 nun erschienen

Gestern nun war es endlich soweit: Apples iOS 4 ist erschienen. Schon im Vorfeld wurde viel spekuliert und diskutiert, was es denn so neues gäbe. Ähnlich wie beim iPhone 4G gibt es auch beim iOS 4 wenig Überraschungen.

Nun endlich beherrscht das Betriebssystem Multitasking. Zumindest oberflächlich gesehen. Wer jetzt allerdings Multitasking im Sinne der heutigen Betriebssysteme erwartet, wird wohl enttäuscht werden. So können lediglich Audio -, Navigations – sowie VoIP – Dienste im Hintergrund laufen, womit ein virtuelles Multitasking erreicht wird. Allerdings ganz so rudimentär ist die Neuerung dann doch nicht. Mit hinzugekommen ist das “Fast App Switching”, welches es ermöglicht Apps zu verlassen, den Zustand zwischen zu speichern, um dann zum späteren Zeitpunkt mit der App am gleichen Punkt weiter zu arbeiten.

Eine weitere Neuerung, die mit iOS 4 kommt und nicht ganz unumstritten ist, ist die Einführung von iAd. Damit ist das Anzeigen von Werbung innerhalb der App möglich. Das klassische Prinzip, dass man auf einen Werbelink klickt und dieser im Browser geladen wird, was das Schließen der App zur Folge hätte, wird nun einfach ein Fenster mit der Werbung eingeblendet, ohne die App zu schließen.

Kontrovers dagegen ist das Monopol, welches Apple dabei innehat. Denn den Vertrieb der Werbung übernimmt einzig allein Apple. Andere Anbieter wie bspw. Google sind ausgeschlossen und dürfen keinerlei “Werbefläche” vertreiben. Inwiefern das so bleiben wird prüfen im Moment diverse Aufsichtsbehörden in den USA:

Ansonsten kommt das neue iOS 4 mit einer Vielzahl neuer APIs – 1500 an der Zahl – mit denen Entwicklern neue Möglichkeiten offen stehen. Interessant dürfte dabei dabei die Calendar – und die In – App – SMS – API sein. Mit erster ist es Apps nun möglich Termine und Ereignisse im Kalender einzutragen. Die zweite API dagegen erlaubt es nun, aus Apps heraus SMS verfassen zu können. Letzteres könnte wohl zu sehr spannenden Apps führen.

Multimedia – Liebhaber wird besonders die neue Video – API freuen, sowie die Möglichkeit, dass Apps künftig nun auch auf die Fotos des Users zugreifen können.

Darf man Tech Crunch glauben, wird das neue iOS einiges an Komfort für den User bringen und die Usability weiter vorantreiben. So soll es durch die neue Ordnerfunktion sehr viel bequemer geworden sein, seine Apps zu verwalten und den Überblick darüber zu behalten. Ewig viele Seiten voll mit Apps können damit der Vergangenheit angehören.

Das neue iOS 4 steht dem iPhone 3G, 3GS und 4, dem iPod Touch (mit Ausnahme der 1. Generation) sowie dem iPad zur Verfügung.

Wer nun motiviert ist, selbst mal etwas für das iPhone zu programmieren, sollte einen Blick hierauf werfen.

June 16 2010

T – Mobile nennt Preise für das neue iPhone 4G

T -Mobile nennt Preise für das Iphone 4G

T – Mobile hat sich über den eigenen Twitter – Account erstmals zu den Preisen für das neue Iphone geäußert  Dort haben sie auch einen Link bereitgestellt, der alle Tarife auflisten soll: http://www.telekom.de/iphone4 . Dummerweise hat die Telekom den Ansturm bzw. das Interesse an den Tarifen unterschätzt und somit ist der Server im Moment nicht erreichbar.
Ist aber halb so schlimm, denn aktuell berichtet auch heise über die Tarifgestaltung.
Prinzipiell bleiben die Tarife ähnlich wie beim Vorgänger. Wer ein Iphone haben will, muss einen Complete – Vertrag bei T – Mobile abschließen. Der billigste Tarif begint bei 24,95€ und geht hoch bis zu 120€ monatlich. Je nach Tarif schwankt dann auch die Zuzahlung für das Iphone. Wer den günstigsten Tarif wählt, muss 400€ zuzahlen, während es beim Complete L – Tarif nur noch 1€ ist. Die Complete – Verträge werden von XS bis zu L reichen.
Wer aktuell noch ein Iphone 3G besitzt und somit einen Vertrag, hat die Möglichkeit seine Vertrag zu verlängern und somit das neue Iphone zu erhalten. Allerdings muss für jeden Restmonat des alten Vertrages eine Gebühr von 25€ bezahlt werden. Der Umstieg kann also ein teurer Spass werden.

Doch auch die Tarife selber sind ein recht teurer Spass. Zum Beispiel der Tarif XS:

Hier zahlt man 29 Cent für Anrufe ins Festnetz sowie in die Netze der Telekom sowie aller anderen Anbieter. Die SMS kostet jeweils 19 Cent in alle Netze. Für das Internet stehen 200 MB zur Verfügung. Ein WLAN – Flatrate ist nicht integriert. Es stehen 200MB zur Internetnutzung bereit. Werden diese 200MB überschritten zahlt man 49 Cent das MB.
Auch der Tarif S mit 44,95€ im Monat bringt nur eine geringe Befreiung von Gebühren für SMS und Telefongespräche. Allerdings ist hier WLAN – Flatrate und Internetnutzung inklusive und unbegrenzt.

Richtig entspannt wird es erst mit dem Tarif M. Hier zahlt man 59,95€ im Monat und bezahlt nur noch für Gespräche (29 Cent die Minute) und SMS (19 Cent) in andere Netze.
Wer bereit ist 119,95€ im Monat auszugeben, nimmt dann den Tarif Complete L und genießt quasi Flatrate – Charakter.

Wen das aber nicht abschreckt und weiß, welcher Tarif der richtige für ihn ist und das Iphone wirklich haben will, für den haben wir hier nochmal eine Liste mit den Preisen für die Zuzahlung.

Complete XS:

Iphone 4 16GB: 299,95€
Iphone 4 32GB: 399,95€
Complete S:

Iphone 4 16GB: 169,95€
Iphone 4 32GB: 299,95€
Complete M:

Iphone 4 16GB: 99,95€
Iphone 4 32GB: 199,95€
Complete L:

Iphone 4 16GB: 1€
Iphone 4 32GB: 1€

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