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March 10 2011
Microsoft will den IE6 loswerden.
Im Bereich des Webdesigns bzw. Webentwicklung im Allgemeinen gibt es viele Ansätze bei der Entwicklung dem Design, über Code Patterns, Usability und Webstandards. Aber wenn es eine Meinung innerhalb der Szene gibt, dann doch die, dass der IE6 einfach nur grausam ist.
Wer schonmal versucht hat, ein Design in eine Webseite umzuwandeln, wird wissen was ich meine. Man entwickelt erstmal vielleicht mit dem Firefox, da man hier auf die großartige Unterstützung von Firebug zurückgreifen kann. Und so fängt man an die Elemente nach und nach zu positionieren. Dann ruft man die Seite auf: Firefox: Ok, Opera: Ok, Safari: Ok, IE 6: Autsch.
Sah man die Elemente im Firefox noch schön aneinander gereiht, erst der Header dann der Body, sieht man nun den Header irgendwo links unten während sich der Body mal dezent um 150px nach rechts verschoben hat.
Denn man hat mit allem gerechnet, nur nicht der Renderengine des IE6, die ganz eigenen Regeln folgte. Dies brachte dem Internet Explorer 6 keinen guten Ruf ein. Das er zusätzlich noch verflucht wird ist dann dem Erfolg von Windows XP geschuldet, wo der IE 6 standardmäßig vorinstalliert war.
Und war man mit dem Design fertig und dachte sich, dass doch so ein bisschen AJAX auf der Seite sich auch gut machen würde, wurde man gleich wieder an den blauen Unruhestifter erinnert. Denn diesmal durfte man gleich drei Browserszenarien erwarten: eine AJAX – Objekt für aktuelle Browser, dann für den IE5.5 und älter sowie für den IE6 und neuer.
Wenn man diese Vorgeschichte kennt, dann weiß man, warum es „Anti – IE6“ – CSS Codes gab. Diese wiederum waren dadurch motiviert, dass Google anfing den IE6 aus seinen Webapps mit einer Meldung auszusperren. Wer einen Service von Google nutzen wollte und dies mit dem IE6 vorhatte, der bekam nur eine Meldung, dass der IE6 veraltet sei und mit der Webapp nicht funktionieren würde. Eine erfrischende Ehrlichkeit gegenüber dem Dogma doch immer für alle Browser Webapps zu designen und zu programmieren. Google brach damals mit der Überzeugung für alle Browser zu designen und konzipieren und stundenlang irgendwelche CSS – Hacks zu finden, sodass auch noch der Browser von vor 14 Jahren alles korrekt anzeigt. Könnte ja sein, dass einer unter tausenden Usern mit dem noch browst.
Und nun ist auch Microsoft der Überzeugung: es reicht. So hat Microsoft vor einiger Zeit die Webseite www.ie6countdown.com ins Leben gerufen. Auf dieser wird allen geraten, doch auf einen neueren Browser umzusteigen bzw. motiviert auch andere dazu zu bringen umzusteigen.
Auch mit Statistiken wird nicht gegeizt. So benutzen weltweit noch 12% der Internetbenutzer den Internet Explorer. Die meisten davon in den asiatischen Ländern. So sind es 34,5% in China, kanppe 25% in Südkorea, 12% in Indien sowie um die 10% Prozent in Japan, Vietnam und Taiwan. Die Zahlen bezieht Microsoft von NetApps.com.
Und somit bricht Microsoft mit seinem Image als starrer, mittlerweile innovationsarmer Konzern ein wenig und nimmt sich selbst nicht so ernst. Zugegeben, man hätte dem IE6 zu seinem 10. Geburtstag ein besseres Geschenk machen können, aber andererseits ist es nun einmal Zeit sich der Zukunft hinzuwenden. Und in der Zukunft hat der IE6 nicht mehr allzu viel verloren. Dafür sind 10 Jahre einfach zu viel.
Man kann nur hoffen, dass dies auch als Zeichen Microsofts zu verstehen ist, sich künftig mehr den Webstandards des W3C zuzuwenden, als ständig seine eigen Suppe kochen zu wollen, um dann am Ende mit mehreren Fixes und Patches dann doch wieder beim beschlossenen, allgemeinen Standard zu landen.
April 28 2010
January 16 2010
Der Internet Explorer ist zumindest aktuell ein Sicherheitsproblem
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (kurz BSI) warnt vor dem kritischen Zero-Day-Exploit und empfiehlt den vorübergehenden Umstieg auf einen alternativen Browser.
Alles, was sich derzeit so an Windows Versionen im Umlauf befindet, ist davon betroffen. Das gleiche gilt für auch für die diversen Versionen des Internet Explorers; angefangen beim IE6 bis hin zum aktuellen IE8. Laut golem ist aber vornehmlich der IE6 das bevorzugte Angriffsziel.
Gerade in mittelständischen Unternehmen hierzulande ist der Internet Explorer 6 gar nicht so selten noch fester Bestandteil der IT-Infrastrukur und Mitarbeiter werden durch die restriktiven Sicherheitseinstellungen daran gehindert, selbst dagegen etwas zu unternehmen. Sicherlich hat es Vorteile, den Benutzer auf selbst nur weniger sicherheitsrelevanten Systemen einzuschränken, allerdings zeigt der aktuelle Fall, dass solche kritischen Lücken, unabhängig vor Nutzungsrichtlinien und Sicherheitseinstellungen, trotzdem einen Weg ins System finden. In diesem Zusammenhang sei auf den Beitrag von Ed Bott „It’s time to stop using IE6“ hingewiesen.
Auch wenn ich selbst zu den Leuten gehöre, die u.a. berufsbedingt gerne auf dem Internet Explorer 6 herumhacken, so muss man doch anerkennen, Microsoft kümmert sich nicht nur um die Weiterentwicklung des Internet Explorer, sondern trägt auch einen Teil dazu bei, den IE6 von älteren System zu verbannen.
December 21 2008
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