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March 03 2011

Wie erwartet: das iPad2

Wie nicht anders zu erwarten war, hat Apple gestern das iPad2 vorgestellt. Das war keine große Überraschung, genauso wie auch der ganze Rest. Denn der große Knaller in Form im Bereich der Usability so wie einst beim iPhone blieben leider aus. Was eher noch für Aufregung und große Augen sorgte, war die Tatsache, dass Steve Jobs, der sich momentan aus dem Tagesgeschäft Apples aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen hat, höchstpersönlich das iPad2 vorstellte.

Große Revolutionen und Meilensteine blieben also aus, aber trotzdem hat sich einiges getan. Wie AppleInsider zu entnehmen ist, rechnet nun ein A5 – Dual Core – Prozessor im neuen iPad. Dieser läuft bei ca. 1066Mhz. Die Grafikleistung selbst soll bis zu neunmal schneller sein. Das ganze tut der Akkulaufzeit keinen Abbruch, denn dieser soll nach wie vor knapp 10 Stunden lang seinen Dienst verrichten. Also genau wie beim ersten iPad.
Spekulationen gibt es derzeit beim Arbeitsspeicher. So wird vermutet bzw. erwartet, dass im neuen iPad 512MB Arbeitsspeicher verbaut sein sollen. Dies ist gar nicht so unwahrscheinlich, weil bereits im iPhone 4 512 MB RAM arbeiten.

Wo das iPad2 im Leistungsbereich zugenommen hat, hat es beim Gewicht und bei den Maßen abgenommen. So wiegt das iPad nunmehr 600 Gramm, statt 700 wie es noch bei der ersten Generation der Fall war. Von der Dicke her kommt das iPad nur noch auf 8,8mm und ist somit wesentlich dünner als das iPhone 4.

Von der Speicherkapazität bleibt abermals alles beim alten: 16GB, 32GB und 64GB. Wieder werden zwei Versionen angeboten: einmal nur mit WLAN und dann mit 3G für mobiles Internet. Und auch die Preise bleiben in etwa gleich. Los gehts also wiedermal bei 499$, wenn es dann am 11 März in den USA und am 25. März unter anderem dann in Deutschland erscheint.

Große Überraschungen bleiben also aus, wie auch der Bericht des San Francisco Chronicle zeigt. Zwar ist der Umgang mit dem iPad2 nochmals flüssiger und reibungsloser geworden, aber das war es im großen und Ganzen auch schon. Darüber konnte auch Steve Jobs’ Lästereien über all die anderen Tablets nicht hinwegtäuschen. Klar kann man nicht mit jeder neuen Version oder mit jedem neuen Gerät eine technische Revolution auslösen, aber müde sollte Apple nicht werden. Denn die Konkurrenz ist schläft nicht. Ganz im Gegenteil: sie bemüht sich Apple ordentlich Marktanteile ab zuknüpfen. Ein erster ernsthafter Schritt könnte Honeycomb sein. Die neue Version von Android die speziell für Tablets optimiert wurde. Gerüchten zufolge soll sie schon diesen Monat erscheinen.

March 02 2011

Was bringt das iPad2?

Der Termin steht eigentlich schon länger fest: Mittwoch, der 2. März soll es eine große Pressekonferenz Apples geben. Bekanntlich lassen ja solche Ankündigungen die Gerüchteküche um Apple Produkte hochkochen. Diesmal ist es das iPad2.
AppleInsider berichtete schon jüngst über mögliche Entwicklungen.
So gingen die Spekulationen mal wieder hoch, was das neue iPad so alles an Bord haben könnte. So unter anderem eine Frontkamera für Facetime. Neben einer schnelleren Hardware (Prozessor, Grafikchip, mehr RAM) soll das Display wesentlich weniger spiegeln als beim Vorgänger. Auch hinsichtlich der Lieferanten gehen Gerüchte und Fakten um, dass dieses Jahr wohl ganz im Rahmen des iPad 2 steht. Ming-Chi Kuo von Concord erwartet eine Produktion von 4,5 – 5 Millionen Einheiten im ersten Quartal sowie ca. 3 . 4 Millionen im April.

Qualcomm wiederum, seit 1985 in der Mobilfunkbranche tätig, wird als künftiger Partner Apples gehandelt, um neue und schnellere Technologien im Bereich des mobilen Internets zu entwickeln, um somit Apple künftig weiter die Pole Position zu sichern. Hilfreich wäre die Zusammenarbeit mit Qualcomm auch, wenn das Gerücht sich bewahrheiten würde, dass das nächste iPad einen sogenannten “world mode” enthalten soll, womit es möglich sein soll sich, von überall auf der Welt über jedes Mobilfunknetzwerk, ins Internet einloggen zu können. Bisher ist der Mobilfunk in zwei Technologien eingeteilt: GSM und CDMA. Die bisherigen iPads unterstützten jeweils nur eine von beiden Technologien, abhängig vom Verkaufsland und der dort etablierten Techonlogie.
Und hinsichtlich des Know Hows wäre man bei Qualcomm sehr gut aufgehoben, denn sie entwarfen schon eigene Technologien auf Grundlage des CDMA – Standards.

Apple wäre aber nicht Apple, wenn sie nicht noch das ein oder andere Ass im Ärmel hätten. Und wer weiß, was sich Apple nicht noch hinsichtlich der Usability hat einfallen lassen.

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