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February 02 2011
Die (mangelnde) Privatsphäre bei iPhone – Apps
Da hab ich mich wohl ein wenig getäuscht. Im letzten Artikel über den Trojaner Soundminer schrieb ich ja noch, dass Apples strikte App – Politik im App – Store zumindest den Vorteil hätte, dass man sicher sein kann, dass man sich keine gefährlichen Programme auf das iPhone lädt. Das tat ich in diesem Artikel.
Eine Studie der TU Wien, von der ich grade auf Technology Review las, lehrt mich nun eines besseren. Denn dort untersuchte der Doktorand Manuel Egele mit Kollegen 1400 Apps. Diese wurden hinsichtlich der Sicherheit der Privatsphäre untersucht. Und das Ergebnis zu dem die Studie kam war nicht allzu rosig.
Dabei stammten aber nicht alle Apps aus dem App – Store. Aus jenem stammten 825 Apps, während 582 aus den Cydia Repositories stammten. Die Cydia Repositories bieten ebenfalls Apps an. Diese sind aber nicht von Apple autorisiert und laufen folglich nur auf iPhones, die einen Jailbreak haben. Von diesem wird aber – grade von Apple – immer wieder abgeraten, da er wohl Sicherheitslücken hervorrufen kann.
Besonders häufig wurde immer wieder die Geräte – ID abgefragt. In selten Fällen, an der Zahl 205, hatten die Entwickler diese direkt und bewusst abgefragt. Bei 656 Apps geschieh dies indirekt oder unbewusst über die eingebundenen Softwarebibliotheken und integrierter Werbung.
Die reine Geräte – ID selber gibt zwar noch keine Auskunft über die Person, aber die Verknüpfung der ID mit einem Facebook – Konto könnte dem Abhilfe schaffen.
Ansonsten waren auch noch die Adressbücher, Ortsdaten und E – Mai – Informationen bei den Apps sehr begehrt.
Dabei sind zwei Sachen kritisch: zum einen kam die meisten Apps die ungefragt und direkt auf die Geräte – ID zugriffen aus dem App – Store und zum anderen wissen die App – Nutzer nicht einmal, dass überhaupt auf solche Daten zugegriffen wird. Eigentlich sollte eine Abfrage erfolgen, ob die Apps dies dürfen, aber dies geschieht in den meisten Fällen gar nicht. Trotz das dies aber nach den geltenden Lizenzrechtsbestimmungen gilt, halten sich die Entwickler nicht dran und Apple scheint dies auch nicht großartig nachzuprüfen.
Insofern ist natürlich die Frage auf was die Apps geprüft werden, bevor sie veröffentlicht werden und wie? Es bleibt zu hoffen, dass Apple dort noch ein wenig nachbessert und somit künftig seine Nutzer besser schützt.
January 27 2011
Künftige iPhones als Portemonnaie?
Wie AppleInsider jüngst berichtet sucht Apple neue Mitarbeiter. Doch nicht irgendwelche Mitarbeiter, sondern im besten Fall solche mit Doktortitel. Auskennen sollten sich die angehenden Mitarbeiter möglichst mit RFID.
RFID dürfte einigen bekannt sein, da diese Technologie nicht ganz unumstritten ist. Denn mit RFID lassen sich Objekte wie auch Personen eindeutig identifizieren, ohne dass man von dem Prozess irgendetwas mitbekommt, da das ganze über Funk abläuft. Hierzulande hat RFID negative Schlagzeilen durch den Einsatz in den neuen Personalausweisen Deutschlands gemacht.
Neben den datenschutzrechtlichen Bedenken und Problemen ergeben sich durch RFID aber auch überaus praktische Möglichkeiten. Und die will Apple jetzt nutzen. Zumindest vermutet das AppleInsider.
Demnach soll das iPhone 5 oder vielleicht erst spätere iPhones mit RFID – Technologie ausgestattet werden, um damit direkt zahlen zu können. Gerüchten zufolge sollen dabei primär erstmal Apple – Installationen zur Verfügung stehen. So zum Beispiel ein iTunes – Terminal bei denen man sich die Songs aussucht, herunterladet und dann bequem sein iPhone an das Terminal hält.
Die Daten vom RFID – Chip werden gelesen und könnten dann entsprechend über den Anbieter des iPhone – Vertrages abgerechnet werden. Grundsätzlich soll das “e – Wallet” – iPhone aber erstmal in Apple Stores zum Einsatz kommen.
Dass die Idee aber noch größere Ausmaße annehmen könnte, ist klar, wird aber noch untermauert durch ein weiteres Jobangebot. Denn weiterhin werden noch mindestens zwei “Manager Global Payment Platforms” gesucht. Diese haben den Auftrag weltweit neue Bezahlmöglichkeiten für Apple – Kunden einzurichten und dementsprechend neue Geschäftskontakte und -möglichkeiten zu erschließen. Das sie dabei “part of something big” sein könnten, lässt aufhorchen und auf einen nächsten Geniestreich Apples hoffen.
Wer sich dazu noch im Regelwerk des internationalen Zahlungsverkehrs auskennt und schon immer mal mit Unternehmen, Banken und Zahlungsabwicklern verhandeln wollte, kann es ja mal auf eine Bewerbung ankommen lassen.
January 10 2011
„Verizon iPhone“ womöglich schon diesen Monat!
Noch vor wenigen Tagen haben wir in unserem Artikel „Verizon debütiert mit 4G Smartphones – Apple hält die Füße noch still“ unsere Skepsis bezüglich einer Zusammenarbeit zwischen Verizon und Apple zum Ausdruck gebracht.
Neuesten Entwicklungen nach zu urteilen, müssen wir jedoch Teile unseres Statements zurücknehmen. Immer konkreter werdende Gerüchte machen auf der CES die Runde, dass das revolutionäre „Verizon iPhone“ schon am 11. Januar dieses Jahres bei der Verizon Pressekonferenz im New Yorker Lincoln Center vorgestellt werden könnte.
Bisher unbestätigten Quellen zu Folge wurde diese Pressekonferenz, an der auch Apple CEO Steve Jobs womöglich teilnehmen wird, eigens zur Vorstellung des neuen iPhone eingeräumt.
Von offizieller Seite hüllt man sich in völliges Schweigen. So hieß es von Unternehmensseite nur, dass man sich bemühe, den hohen Erwartungen gerecht zu werden – wobei diese Aussage den Spekulationen sicher Auftrieb verleihen dürfte.
Wenige Tage zuvor hatte Verizon die Hoffnungen der Verbraucher noch deutlich gedämpft, nachdem auf der weltgrößten Elektronikmesse in Las Vegas gleich mehrere Smartphone verschiedener Hersteller vorgestellt wurden, die über das revolutionäre 4G-Datennetz von Verizon betrieben werden.
HTC, Motorola und Co. präsentierten bereits ihre Konzepte hinsichtlich einer Nutzung des 4G-Netzes mit dem Mobiltelefon, doch Apple hielt sich bis zum heutigen Tage mehr als bedeckt inwieweit sie die neuen Datenverbindungen in ihre iPhones integrieren werden.
Dieser Fakt gab in den letzten Tagen wiederholt Anlass zu Spekulationen, die auch dadurch begründet waren, dass der Exklusivvertrag zwischen Apple und dem Netzbetreiber AT&T Anfang dieses Jahres ausgelaufen war und seitens Apple nicht verlängert wurde.
Auch dieses Jahr hat es Apple, die „traditionell“ nicht an der CES teilnehmen, mit dieser „Gerüchteküche“ mal wieder geschafft, eine gehörige Portion der Aufmerksamkeit auf sich zu fokussieren, da die amerikanische Presse, Fachkreise und nicht zuletzt die Verbraucher fast schon besessen auf die Vorstellung des neuen iPhone pochen.
„Wir kommentieren diese Gerüchte nicht. Wir sind hier, um unser 4G-Netz und die Smartphones unserer Partner zu präsentieren“, wurde von Verizon-Seite verlautbart.
„Ich kann mich zu Fragen bezüglich einer möglichen Zusammenarbeit von Apple und Verizon nicht konkret äußern, jedoch bin ich höchst zufrieden mit der Leistung unseres neuen Netzwerkes und ich bin zuversichtlich, dass es der Belastung durch eine eventuelle Eingliederung des iPhone durchaus standhalten würde“, war ein weiterer, vielversprechender Kommentar von Unternehmensseite.
Der Summe der Informationsfetzen nach zu Urteilen steht eine Veröffentlichung des neuen iPhone kurz bevor und es stellt sich jetzt die Frage, inwiefern sich das neue „Schätzchen“ in das erst kürzlich angelaufene 4G-Netz einfügen wird.
Eins steht jedoch definitiv fest: Ein iPhone, das statt einer Bandbreite von 700kbps – 1Mbps mit bis zu 12 Mbps auf Inhalte im World Wide Web zugreifen kann, wird dem Benutzer Tränen der Freude in die Augen treiben.
November 10 2010
September 05 2010
Das iPhone bald auch (mit aller Wahrscheinlichkeit) bei anderen Anbietern
Die Welt berichtet momentan wieder mal über die sich ankündigende Auflösung des exklusiven Vertriebsrechts. Vertraglich ist das exklusive Vertragsrecht T – Mobile bis 2012 zugesichert. Allerdings sieht der Vertrag auch vor, dass es im vierten Quartal 2010 ein Sonderkündigungsrecht gibt, welches es Apple zusichert, das iPhone auch über andere Telefonanbieter vertreiben zu lassen.
Die Telekom sieht dem gelassen entgegen, da das Unternehmen auch noch durch andere Geräte konkurrenzfähig bleiben könne, wie die Welt wohl Telekom – Chef Niek Jan van Damme zitiert. Eine sehr selbstbewusste Aussage, denn immerhin konnte die Telekom 1,9 Millionen iPhones verkaufen. Ein Verlust des Exklusivrechtes sollte sich also schon in den Bilanzen niederschlagen bzw. die Bilanzen schmälern, denn auch nach Verlust des Rechtes, würde T – Mobile das iPhone weiter vertreiben.
Dazu könnten sich die Anbieter O2 und Vodafone gesellen, die laut Wall Street Journal mit Apple bereits in Verhandlung stehen.
Für Apple wäre die Auflösung des Exklusivrechts ein reiner Gewinn. Denn mit mehr Anbietern würden sich auch mehr Tarife angeboten, die das ohnehin sehr begehrte iPhone für noch mehr Menschen attraktiv machen könnte. Zwar wären die Verkaufspreise wesentlich höher, dafür könnte man aber mit günstigeren Grundgebühren. Zumal schon bald das Weihnachtsgeschäft ansteht, bei dem Apple dann dementsprechend dazu verdienen könnte.
Dadurch wiederum könnte Apple noch mehr Geräte absetzen. Dies allerdings würde auch den Nachteil haben, dass Apple das iPhone abwertet. Denn Apple lebt von seinem exklusiven und hochwertigem Image. Würde es nun aber “verramscht” werden, könnte dieses Image leiden. Dies könnte ein Grund sein, warum sich Apple gegen die Aufgabe entscheiden könnte. Doch dies ist wohl eher unwahrscheinlich, denn letztlich macht das Produkt die Qualität aus, nicht die Quantität.
August 23 2010
Big Apple is watching you?
Wie appleinsider berichtet, wurde wohl ein Patentantrag seitens Apple gestellt. Titel: „Systems and Methods for Identifying Unauthorized Users of an Electronic Device.“
Wie aus dem Titel hervorgeht, dreht sich das Patent um eine Diebstahlerkennung. Es geht dabei darum, dass es dem iPhone oder dem iPad möglich sein soll, einen Benutzer anhand seiner Stimme, seines Gesichtes oder sogar anhand seines Herzschlages erkennen zu können. Mit seiner Frontkamera wären iPhone und iPad gradezu prädestiniert dafür.
Wird nun ein unbekannter Nutzer identifiziert, wird der eigentliche Besitzer sofort benachrichtigt. Entweder per Telefonanruf, SMS oder Email. In Aussicht wird auch eine Benachrichtigung bei der Polizei gestellt.
Doch wie jede Technologie hat auch diese ihre Schattenseiten. Und so gibt es natürlich auch Bedenken bei der Privatsphäre. So könnte Apple ohne weiteres gezielt iPhone – Nutzer ausspionieren und Nutzerprofile erstellen. Auch Bewegungsprofile wären dann keine Herausforderung mehr. Kurzum: Apple wäre es ohne weiteres möglich eine große Datensammlung über seine Kunden anzulegen. Und große Datenmengen wecken für gewöhnlich Begehrlichkeiten.
Die Analyse des Herzschlages wäre ein weiterer kritischer Punkt, da man durch ihn auf den Gesundheitsszustand des Benutzers schließen kann, was kein angenehmer Gedanke ist.
Andererseits wiederum sind die Möglichkeiten einer individuellen Benutzererkennung interessant. Grade bei Geräten, bei denen eine Benutzung durch unterschiedliche Menschen wahrscheinlich ist (z.B. iPad), ließe sich damit eine Möglichkeit einrichten, jedem Benutzer eine individuelle Benutzeroberfläche zur Verfügung zu stellen. Durch die Erkennung von Gesicht, Stimme und Herzschlag würde wohl auch das altbekannte User/Password – Login entfallen. Vorbei das Problem mit zu schwachen Passwörtern oder zu starken, die man ja ganz gerne mal selber vergisst. Möglich wäre es auch diese Form der Authentifizierung auf andere Anwendungen durch das iPad oder das iPhone zu übertragen.
Eine andere Möglichkeit stellt appleinsider in Aussicht. So könnte ein Benutzer für einen anderen eine Notiz hinterlassen. Sobald das iPad erkennt, dass sich der Empfänger an dem Gerät angemeldet hat, wird ihm die hinterlassene Notiz sofort angezeigt.
Man sieht, dass diese Idee von Apple eine sehr kritisch ist, die viel Innovations – und Gefahrenpotential besitzt. Sollte Apple dieses Patent wirklich in Anspruch nehmen, ist zu hoffen, dass sich Apple der Verantwortung bewusst ist.
August 18 2010
Photoshop Express für iPad und iPod verfügbar
Adobe hat nun Photoshop Express für iPad und iPhone veröffentlicht. Die App ist natürlich voll und ganz auf die Geräte zugeschnitten.
Die App ermöglicht es kleinere Korrekturarbeiten an Bildern vorzunehmen. Nachdem man sich entschieden hat, ob man ein vorhandenes Bild bearbeiten möchte oder vorher noch eins aufnehmen möchte, kann es auch schon losgehen. Der Funktionsumfang beschränkt sich auf eher grundlegende Sachen. So kann man Bilder zurechtschneiden, verschiedene Rahmen hinzufügen, Farb – und Bildkorrekturen vornehmen.
Wer den Bildern gern noch den ein oder anderen Effekt hinzufügen möchte kann auch das tun. Das funktioniert auf dem iPhone scheinbar ganz gut. Wer dann sein Bild fertig bearbeitet hat, kann es dann auch gleich per Mail versenden, auf Facebook oder Twitpic veröffentlichen oder auf seinen Adobe – Account hochladen. Das Bild verbleibt natürlich weiterhin auf dem iPhone.
Photoshop Express ist in der aktuellen Version auf für das iPad verfügbar. Die Version unterscheidet sich soweit nicht wesentlich von der iPhone – Variante, außer das es seltsamerweise auf dem iPad nicht möglich ist, das Bild bei Twitpic hochzuladen. Warum, weiß wohl nur Adobe, denn die restlichen Upload – Möglichkeiten sind die gleichen wie beim iPhone.
Von dem, was ich auf nachfolgendem Video sehen konnte, bin ich teils auch insofern von der iPad – Variante enttäuscht, als das es keinen größeren Funktionsumfang als die iPhone – Version hat. Grade mit der größeren Arbeitsfläche, die das iPad bietet, hätte man definitiv noch mehr anfangen können, zumal das Display des iPads auch nicht unbedingt das schlechteste ist. Eine Zoomfunktion hätte hier wohl definitiv Sinn gemacht.
Auch von der Rechenleistung her ist das iPad doch leistungsstärker und so hätte man hier vielleicht mehr Effekt – und Retuschemöglichkeiten anbieten können.
Das dürfte aber alles zu verschmerzen sein, denn die App ist ja nur für kleinere Arbeiten gedacht und nicht für umfangreiche Projekte. Für solche bieten sich ja dann doch mehr iMac und PC an. Weiter dürfte der Umstand, dass die App kostenlos ist, über eventuelle Mängel hinweg trösten bzw. man sollte seine eigenen Ansprüche entsprechend anpassen.
Wer sich das ganze nochmal live ansehen will, für den habe ich das Video hier mal eingefügt:
August 13 2010
Das Reisebüro immer dabei: iTravel
Wie Patently Apple berichtet hat Apple wohl einen Patentsantrag auf ihre App iTravel gestellt. Das ist insofern erwähnenswert, als das dadurch Einblicke in die Möglichkeiten dieser App gewährleistet werden. Darf man dem Bericht glauben, so werden wohl Smartphones - bzw. in diesem Fall genauer das iPhone – unser Leben stärker beeinflußen als vielleicht bisher angenommen.
So soll es über iTravel nicht nur – wie der Name irgendwo schon suggeriert – möglich sein, Flüge zu buchen und die Tickets dann auf dem iPhone zu speichern. So könnte es dann auch möglich sein, per iPhone sich Essen oder Getränke an den Platz bringen zu lassen. Film - oder Unterhaltungswünsche können natürlich auch bequem per iPhone aufgegeben werden.
Inwiefern das allerdings möglich ist, aufgrund der immer noch sehr kritischen Haltung der Fluglinien gegenüber Handys im Flugzeug, bleibt abzuwarten.
Nach der Landung kommt für gewöhnlich der Check – In ins Hotel. Auch hier wiederum lässt sich das iPhone hervorragend nutzen. Als Ticket für eine bereits erfolgte Reservierung oder gar als Zimmerschlüssel.
Auch hier könnte das Bestellen von Essen und Getränken möglich sein, so wie das Buchen von Extraleistungen, das Erhalten von Vorschlägen bezüglich Sehenswürdigkeiten, das Buchen von Taxis oder das Einstellen der Klimaanlage. Vorausgesetzt, das Hotel bietet dies entsprechend an.
Und genau hier setzt auch das eigentlich Problem ein: die dafür nötige technische Infrastruktur und deren Umsetzung. Beim Buchen von Flügen mag das noch relativ leicht sein. Das Austellen von Onlinetickets ist ja heutzutage kein Problem mehr.
Aber grade bei der Nutzung von Hoteldiensten sehe ich einige kritische Punkte. Die Hotels müssten ihre Netzwerke und Server entsprechend einrichten.
Einerseits insofern, als das die genannten Features auch garantiert werden können, andererseits sind sie natürlich an die Verbindungsprotokolle gebunden, die Apple ihnen vorgibt, welche ja auch der eigentliche Gegenstand des Patents sind.
Dann wiederum gibt es da aber noch einen kritischen Punkt: die Sicherheit. Inwiefern wird eine eindeutige Identifikation des Gastes bzw. durch das iPhone gewährleistet? Ist es ausgeschlossen, dass ein anderer Gast vielleicht mit seinem iPhone und gefälschten Daten sich Zutritt verschaffen kann?
Es soll schon öfter vorgekommen sein, wo eine fehlerhafte Implementierung von Verbindungsprotokollen zu Sicherheitslücken und –risiken geführt hat.
iTravel ist sicherlich eine super Idee, die aber wirklich gut durchdacht sein möchte. Natürlich wird sie nie unverzichtbar werden, kann aber vieles einfacher machen. Vor allem weil das iPhone die Rolle eines Reiseassistenten komplett übernimmt.
Einzig allein sollte man, wenn man sich auf das iPhone verlässt, nie eins vergessen: das Akkuladegerät. Es wäre wohl nur zu ärgerlich, wenn das iPhone in der Schlange zum Check – In den Geist aufgibt, auf der wiederum das Flugticket vorhanden war und der Flug somit nicht angetreten werden kann. Aber mit Akkulaufzeiten hatte Apple ja noch nie arge Probleme.
August 12 2010
iPhone 5G: Gerüchteküche
Während sich das iPhone 4 gerade erst in der Markteinführung befindet und viele Kunden sehnsüchtig auf die Lieferung warten, machen zahlreiche Gerüchte um die nächste iPhone-Generation die Runde. Das Technikblog iLounge heizte der Gerüchteküche als erstes ein: Schon im Januar 2011, so soll eine absolut vertrauenswürdige Quelle mitgeteilt haben, will Apple die nächste Generation des iPhone auf den Markt bringen. Seither überschlagen sich die Spekulationen um die Neuauflage des Smartphones, zumal Apple in Deutschland den Exklusivvertrieb des iPhone über die Telekom wohl beenden will. Ein schneller Relaunch wäre dazu ein günstiger Zeitpunkt.
Als möglichen Grund für die rasche Einführung des iPhone 5G nennen Technik- und Marktexperten unisono die Antennenprobleme des iPhone 4. Weil das „Antennagate“ für Apple mehr als nur ein PR-Desaster ist, könnten die Gerüchte um das iPhone 5G Substanz haben. Zwar verteilt Apple kostenlose Schutzhüllen gegen die Empfangsprobleme. Gleichzeitig wurde allerdings bekannt, dass Apple weltweit Antenneningenieure rekrutiert. Ein neugestaltetes Gehäuse ohne Antennenprobleme wäre demnach ein konsequenter Schritt.
Diskutiert wird jedoch nicht nur, ob das iPhone 5G überhaupt Anfang 2011 in den Handel kommt, sondern auch der Umfang der Neuauflage. Mit den Spekulationen um ein neues Gehäusedesign sind auch neue Features ein Thema. So veröffentlichen die Experten von iFun.de einen Apple-Patentantrag, der den Schluss zulässt, dass das iPhone 5G mit einem MagSafe-Anschluss ausgestattet sein könnte. Darüber hinaus besprechen nahezu alle Technik-Blogs Features, die schon für das iPhone 4 in der Diskussion waren. Im Zentrum der Gerüchteküche stehen vor allem die Kamera, das Gehäuse und der Prozessor. Szenekenner haben kaum Zweifel daran, dass Apple das iPhone 5G mit einer 8 Megapixel-Kamera ausstatten wird, um den Anschluss an die Konkurrenz nicht zu verlieren. Eine kürzlich bekannt gewordene Liefervereinbarung zwischen Sony und Apple befeuert dieses Gerücht. Unstrittig scheint auch zu sein, dass ein neues iPhone mit einem noch leistungsfähigeren Prozessor ausgestattet wird. In Bezug auf die Hülle sorgt ebenfalls ein Apple-Patentantrag für Spekulationen, das neue iPhone könnte mit einer berührungsempfindlichen Außenhaut versehen werden, die ähnlich wie die Magic Mouse auf Gesten und Berührungen reagiert.
Ob sich all das in den wenigen Monaten bis Januar realisieren lassen wird, sei dahingestellt. Immerhin hat Apple derzeit nicht nur die Baustelle iPhone zu beackern. Branchenkenner rechnen damit, dass ein Jahr nach dem Verkaufsstart des iPad ein neues iPad mini und eine neue iPod-Linie auf den Markt kommen soll. Die Kapazitätsgrenze wäre schnell erreicht, zumal die Lieferengpässe weder beim aktuellen iPad noch beim iPhone behoben sind. Bewahrheiten sich die Gerüchte, riskiert Apple zudem, seine Kunden zu vergrätzen: Wenn ein teures High End-Telefon nach kurzer Zeit veraltet ist, fühlen sich selbst eingefleischte Apple-Fans veräppelt. Gut möglich also, dass sich die Gerüchte als heiße Luft entpuppen oder dass aus dem Launch des iPhone 5G ein dezent überarbeitetes iPhone 4.1 wird.
May 18 2010
iPhone gegen Nexus One: iPhone gewinnt
Inzwischen gibt es zahlreiche Konflikte in die Apple involviert ist. Einer davon war zwischen Apple und Google. Darin ging es um die Marktführung bei Smartphones. Google wollte mächtig Druck auf Apple machen und warf somit das “Nexus One” auf den Markt. Mit der Konkurrenz hat es zwar geklappt, mit dem Erfolg jedoch nicht so. Google zieht sich langsam aus dem Markt zurück.
Google hat den Online-Store für das “Nexus One” geschlossen und bekannt gegeben, dass das Smartphone nun nur noch über Vertriebspartner erhältlich sei. In Deutschland ist dies Vodafone. An den Markt ging das “Nexus One” erst im Januar 2010, somit sieht Google wohl schon nach etwa 5 Monaten den Kampf als verloren an.
Diese Aussage wäre natürlich fatal für das Marketing von Google, also verpackt Google das Ganze etwas schöner: Google habe angeblich lediglich zwei Ziele mit dem “Nexus One” verfolgt und nun sind beide erfüllt worden. Das erste Ziel sei es gewesen, eine Vorreiterrolle im Smartphone-Bereich einzunehmen und somit die Technik voranzubringen. Dies hätte Google geschafft, denn zahlreiche Firmen haben sich beim “Nexus One” einiges ab geschaut. Das andere Ziel sei es gewesen das Handy-Betriebssystem “Android” weiter zu verbreiten, dies sei ebenfalls inzwischen erreicht.
Somit hat Google wohl alle seine Ziele erreicht und zieht sich aus dem Markt zurück. Ebenso könnte man sagen, dass Google einfach nicht an Apple ran kam und dies auch realisiert und sich somit nun von dem Smartphone-Markt zurück zieht.
April 21 2010
Cashcow Iphone: Apple fährt starken Gewinne ein
Es scheinen dem Hause Apple goldene Zeiten bevorzustehen. Wie jüngst die Financial Times Deutschland berichtet, geht aus Apples aktuellen Quartalszahlen hervor, dass der Gewinn um fast 90% nach oben gegangen ist.
“Schuld” daran ist primär das Iphone, welches nach wie vor Apples Verkaufsschlager ist. 8,75 Millionen Geräte konnten bisher abgesetzt werden. Auch die Macbooks erleben weiterhin einen Boom. Hier konnte Apple bis zu 33% mehr Verkäufe vorweisen. Verlierer im Apple – Portfolio ist der Ipod. Hier waren die Verkäufe rückläufig, wenn auch nur sehr schwach. Grund dafür: mit dem Apple Iphone haben die Leute auch gleich quasi einen Ipod in der Tasche.
Genug Grund zum Jubeln hat Apple auf jeden Fall. Denn nicht nur das zurückliegende Quartal war äußerst erfolgreich, auch das laufende Quartal läuft mehr als prächtig. Der Grund dürfte wohl auf der Hand liegen: das Ipad. Binnen von 7 Tagen konnte Apple 500 000 Exemplare verkaufen. Zum direkten Vergleich: Apple brauchte 75 Tage um 1 Million Exemplare des Iphones zu verkaufen. Und die Abfrage nach Ipads scheint nicht abzureißen. Das dürfte Apple freuen. Tim Cook, COO von Apple, meinte, das sei “a good problem to have“. Europäische Apple – Fans dürfte das wohl nur zum Teil freuen, müssen sie sich nun noch länger gedulden, bis Apple die Nachfrage in Amerika im Griff hat.
Soviel zum laufenden Quartal. Doch auch das kommende scheint für Apple nicht schlechter laufen zu wollen. Denn spätestens im nächsten Quartal sollte es da sein: das neue Iphone. In Anbetracht der vielen Iphone – Fans sollte sich Apple wohl nochmals übertrumpfen. Sollte es dann noch wirklich so sein, dass sich Apple mit dem Iphone nicht mehr an einen exklusiven Telefonanbieter wendet, dürfte Apple wohl das Wort “Nachfrage” neu definieren dürfen.
Mehr als nur rosige Zeiten stehen Apple wohl ins Haus. Und wer sich schon immer mal in Aktien investieren wollte, der könnte vielleicht jetzt eine Idee haben, in wen er investiert.
March 29 2010
iPhone: google Apps vs. MobileMe
Nach reichlich Überlegungszeit und viel Ausprobieren des iPhone, diversen Android Geräten und Palm Pre habe ich mich dann vor 4 Wochen für den Klotz von Apple entschieden. Nicht zuletzt, da die vorhandene „Infrastruktur“ in Form meines Macs irgendwie gut dazu passt und dank iCal und Adressbuch eine funktionierende Synchronisation von Adress- und Kalenderdaten möglich ist.
Die Anforderungen
Nachdem das Vorgeplänkel eigentlich schon ganz nett ist, hätte ich gern auch ein paar Highlights dessen, was google Android von Haus aus schon spendiert, solange man auch einen google Account sein eigen nennt: Push Services. Sprich: Online Synchronisation von Kalender- und Adressdaten sowie E-Mail Benachrichtigung; ohne das ich etwas dafür tun muss. Als Blackberry oder Windows Mobile Nutzer kommt man schon recht lange in diesen Genuss, vorausgesetzt der Arbeitgeber verfügt über die entsprechende Serverausstattung. Auch das iPhone bringt die entsprechende Unterstützung seit OS 2.0 mit.
Als einzelkämpfender Freiberufler habe und brauche ich nicht die Infrastruktur eines Exchange oder Blackberry Servers im Hintergrund, daher fallen beide Optionen an dieser Stelle schon aus.
Die Qual der Wahl: MobileMe, Google Apps
Was bringt den MobileMe denn so mitbringt: An erster Stelle die gewünschten Push Services und darüber hinaus noch ein paar nette Annehmlichkeiten wie Bilder- und Daten-Online-Storage, eine E-Mail Adresse für Push Mail, Fernzugriff um das iPhone zu orten, zu sperren oder zu löschen. Synchronisation zwischen Windows, Mac OS X und iPhone OS. Preis: 79 € für eine Einzelmitgliedschaft im Jahr.
Das wäre ich bereit zu zahlen, allerdings stört mich an diesem Angebot persönlich, noch eine E-Mail Adresse zu führen; die für mich aufgrund der Domain @me.com fast unbrauchbar ist. Eine eigene Domain in MobileMe zu migrieren sieht der Service leider nicht vor.
Google Apps: Kommt zunächst auch in einer kostenlosen Variante, die allerdings nicht die Sync Services für Mobile Endgeräte unterstützt. Dazu ist die Professional Edition von Nöten. Hier haben wir ebenfalls Push Services im Angebot (Microsoft Exchange Standard), die Möglichkeit eine eigene Domain als Standard und diverse andere Domains als Alias hinzuzufügen. Ansonsten umfasst das Angebot noch diverse Tools wie Sites, Docs, Videofreigaben und Groups, die zwar ganz nett aber in meinem Fall nicht so relevant sind. Insgesamt bietet Google 25GB für E-Mail plus 10GB für Sites pro Nutzer an. Pro Nutzer und Jahr bucht google 40 € von der Kreditkarte ab. Ebenfalls eines faires Angebot.
Die Entscheidung
Beide Angebote sind technisch nicht unbedingt einhundertprozentig vergleichbar. Apple bietet als Dreingabe noch reichlich schöne Funktionen. Interessant ist aus meiner Sicht noch der Online Storage (auch wenn ich schon zufriedener Dropbox Nutzer bin). google wertet im Gegensatz dazu noch seine Community Applikationen mit mehr Speicherplatz auf. Und von diesen nutze ich regelmäßig eigentlich fast nur Docs.
Jetzt kommt das große ABER: Die google Apps verwende ich in der kostenlosen Standard Version schon seit längerer Zeit und gerade die Möglichkeit, seine Daten aus den google Applikationen aktuell schon mit iCal und Adressbuch zu synchronisieren funktioniert recht ordentlich und zuverlässig. Daher waren die 40 Euro für das Update auf die Professional Version jetzt das Resultat.
Epilog
Seine Daten in der „Cloud“ zu haben, bereitete mir am Anfang auch reichlich Kopfschmerzen. Immerhin liegen Kontakte, E-Mails und Kalenderdaten bei einem „fremden“ Unternehmen und auf dessen Servern. Andererseits überwiegen meiner Ansicht nach mittlerweile die Vorteile. Trotzdem sollte man immer noch abwägen, welche Art sensibler Daten man der Cloud anvertraut und ab welchem Punkt Schluss ist.
March 09 2010
AVM goes mobile
Die Berliner Fritzen haben es wieder mal geschaft. Auf der diesjährigen CeBIT präsentiert die Netzwerkschmiede ein FRITZ!App, mit dem Sie ihr Smartphone mit ihrer FRITZ!Box verbinden können. Damit können Sie zu Hause weiter mit Handy telefonieren, aber über Festnetz und Internet und somit Kosten sparen. Denn nahezu jeder nennt ja heute Festnetz/DSL Flatrates sein eigen.
Für Handys mit Android Betriebssystem oder für den Branchenprimus das iPhone. Die Software ist marktreif. AVM will die Applikation in den nächsten Wochen unter die Fangemeinde bringen und hofft, neue FRITZ Jünger zu gewinnen.
Doch wie funktioniert der ganze Spaß? Mobiltelefone suchen automatisch eine WLAN Verbindung mit der FRITZ!Box Fon WLAN 7270. Dadurch lassen sich auch Funktionen wie Telefonbuch, Anrufbeantworter oder Anrufliste mit dem Mobilen nutzen. Selbst wenn Sie mit ihrem mobilen Endgerät anrufen, wird die Verbindung über die Box aufgebaut und in die Statistikfunktionen eingebunden. Kommen Sie also nach einem langen Tag nach Hause, könnte Sie ihr Festnetzanrufe prüfen und sofort mit ihrem Alltagshandy zurückrufen. In besserer Sprachqualität. Über die FRITZ!Box. Sie benötigen kein Festnetztelefon mehr.
Außerdem können Sie Fotos und Videos vom Smartphone mit wenigen Schritten auf Facebook, YouTube und anderen Web2.0 Anbietern posten. Nutzen Sie FRITZ auch als Netzwerkspeicher haben Sie natürlich auch Zugriff auf jede hinterlegte Datei.
Möchten Sie die App nutzen, laden Sie einfach das Programm FRITZ!App Fon herunter. Auf ihrer FRITZ!Box muss aber die neuste Firmware installiert sein. Haben Sie das Programm installiert und konfiguriert, können Sie über die FRITZ!Box intern sowie extern über Festnetz und VoIP mit der Welt in Kontakt treten.
January 29 2010
Erfahrungsbericht iPhone invisible Shield (Schutzfolie für das iPhone)
Ich habe nun seit ca. einer Woche das invisible Shield von ZAGG und möchte euch einen kurzen Erfahrungsbericht nicht vorbehalten.
Es gibt schon einige Erfahrungsberichte, die ebenfalls lesenswert sind, die ich für meine Anschaffung herangezogen habe und auf die ich an dieser Stelle ebenfalls Verweisen möchte:
ApfelBlog.ch: Der Kampf mit InvisibleSHIELD
Chriz’Blog: Invisible Shield – gute Entscheidung?
WeltDerGadgets: Im Test : invisibleSHIELD für das iPhone
[Test] invisibleSHIELD für das iPhone
Aber nun zu meinen Eindrücken des invisible Shields:
Entscheidung für die Folie
Ich bin eigentlich niemand der überall eine Schutzfolie drauf haben möchte – im Gegenteil – normalerweise ist das erste was ich mache die Folien von Displays und Co. abzulösen.
Beim einem Gerät, das man aber den ganzen Tag durch die Gegend trägt, in Taschen stopft und was evtl. auch mal runterfällt und dann noch 800 Euro kostet wollte ich dann doch mal eine Folie probieren. Für das invisible Shield habe ich mich entschieden, da es diese recht häufig empfohlen wird. Der Preis ist mit 20-25 Euro zwar happig aber Qualität hat ja bekanntlich seinen Preis…
Anbringung der Folie
Davor grauste es mir schon, da die Anbringung in den Erfahrungsberichten immer als Problem bezeichnet wurde. Es war auch nicht einfach. Die Video Anleitung zeigte nur die groben einfachen Arbeitsschritte und nicht wie man mit Ecken und Kanten umgehen sollte. Man sollte die Folie an den Ecken immer mal wieder “anstreichen” / ein paar Minuten warten und dann den Vorgang wiederholen. Zumindest hat dann die Folie am Ende gut gehalten und das Ergebnis konnte sich schon lassen.
In der Anleitung steht, dass sich die Folie noch ein paar Tage braucht, bis die letzten Mini-Bläschen raus sind – und so war es dann auch. Alles in allem braucht man Geduld aber ich hatte noch schlimmeres erwartet =)
Schutz des iPhones
Man kann mit dem Schlüssel über die Folie gehen, Kratzer tauchen keine auf – ein gutes Ergebnis.
Das einzige Manko ist, dass die Folie nicht 100%ig schließt, d.h. der Chrombereich an der Vorderseite könnte theoretisch bei einem Sturz oder Kontakt mit einem härteren Gegenstand zerkratzen – ist aber eher unwahrscheinlich. Die Aussage der selbstreparierenden Folie kann ich bestätigen – nach einiger Zeit korrigieren sich leichte Verschiebungen / Kratzer und Co. von alleine.
Entfernen der Folie
Kein Problem – geht einwandfrei.
Die negative Seite
Das einzig wirklich negative an der Folie war, dass sich bei Erwärmung die Folie auf der Vorderseite des iPhones verschoben hat. Scheinbar hällt dann der Kleber nicht mehr so fest und sie ist sehr einfach zu bewegen.
Da ich das Handy hier und da mal in die Hosentasche stecke, hat sich durch die Erwärmung die Displayfolie teilweise soweit verschoben hat, dass die Taste schlecht zugänglich war und man die Folie “Zurückschieben” musste. Die Folie auf der Rückseite hielt aber die ganze Zeit und hat sich nicht verschoben.
Fazit
Wie man am Punkt “Entfernen der Folie” sehen kann – ich habe die Folie wieder abgemacht und werde sie zurückschicken. Dank der 30 Tage Testzeitraum sollte das aber kein Problem sein.
Empfehlen kann ich die Folie aber trotzdem, solange man das iPhone nicht am Körper trägt. Der Schutz ist gut, die Folie macht soweit einen guten Eindruck. Eine richtige Langzeitbewertung kann ich nicht abgeben – es gibt aber immerhin 30 Jahre Garantie.
Wenn ihr diese Schutzfolie oder eine andere Folie im Einsatz habt, würde ich mich über einen kurzen Kommentar freuen!
December 29 2009
Warten auf’s iSlate
Wenn man in den letzten Wochen Gizmodo, TechCrunch, MacRumors, TUAW und Engadget verfolgt hat, überschlugen sich dort die Schreiberling mit Gerüchten um das herbeigewünschte und von den Fanboys schon im Voraus angebetete Tablet. Was genau daraus wird ist immer noch nicht klar. Aber gerade MacRumors.com ist immer ganze vorne dabei in der Spekulationsschlacht und gar nicht so selten haben sie in der Vergangenheit auch mal einen Treffer gelandet.
Sei es, wie es will: Januar ist der traditionelle Monat, in dem Apple gerne neue iPods vorstellt. Und wie es der Zufall so will, hat da jemand in San Francisco das „Yerba Buena Center for the Arts“ für gleich mehrere Tage Ende Januar gebucht.
Fassen wir mal aus diversen Quellen zusammen:
- Offensichtlich hat Apple den Markt an 10″ Touch-Screen-Panels und Flash Speicher leer gekauft. Letzteres ist weniger ungewöhnlich, da auch im iPhone und in den iPods mehrheitlich (bis auf den iPod Classic) Flash Memory verbaut ist.
- Von den einschlägigen, oben genannten Quellen wurden Patenteinreichungen Apples, teilweise 10 Jahre zurückreichend, hervorgekramt, die in so einem Tablett-Gerät schon gut passen würden. Hierzu passt auch das Gerücht, welches man in Cupertino schon seit Mitte der Neunziger Jahre an so einem Gerät herumschraubt, aber Apple Chef Steve Jobs nie eine Freigabe erteilte.
- Apple schrieb bereits vor einiger Zeit einige, wie auch immer privilegierte iPhone OS Softwareentwickler an, mit der Bitte sich darum Gedanken zu machen, ihre Applikationen auflösungsunabhängig zu gestalten.
- Apple nahm wohl in der jüngeren Vergangenheit Kontakt zu mehreren großen Verlagen auf, mit denen es dann auch wohl zu Gesprächen, wohlmöglich (sei’s getrommelt) auch zu Verhandlungen gekommen sein soll.
- iTunes 9 listete kurz nach seiner Veröffentlichungen tief in seinen Spezifikationen auf einmal ein neues Gerät mit dem Namen „iProd“ auf.
- Firma X, die zufälligerweise im gleichen Gebäude haust, in dem auch Apples Tochterunternehmen Y untergebracht ist, besaß die Frechheit, sich die Domain islate.com zu registrieren.
Was wird? Wer weiß das schon. Aber irgend etwas wird an der wilden Spekulationsorgie dran sein. Eines steht für mich aber fest: den Namen „iSlate“ finde ich weniger glücklich.
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