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December 29 2009

Warten auf’s iSlate

Warten aufs iSlate

Wenn man in den letzten Wochen Gizmodo, TechCrunch, MacRumors, TUAW und Engadget verfolgt hat, überschlugen sich dort die Schreiberling mit Gerüchten um das herbeigewünschte und von den Fanboys schon im Voraus angebetete Tablet. Was genau daraus wird ist immer noch nicht klar. Aber gerade MacRumors.com ist immer ganze vorne dabei in der Spekulationsschlacht und gar nicht so selten haben sie in der Vergangenheit auch mal einen Treffer gelandet.

Sei es, wie es will: Januar ist der traditionelle Monat, in dem Apple gerne neue iPods vorstellt. Und wie es der Zufall so will, hat da jemand in San Francisco das „Yerba Buena Center for the Arts“ für gleich mehrere Tage Ende Januar gebucht.

Fassen wir mal aus diversen Quellen zusammen:

  • Offensichtlich hat Apple den Markt an 10″ Touch-Screen-Panels und Flash Speicher leer gekauft. Letzteres ist weniger ungewöhnlich, da auch im iPhone und in den iPods mehrheitlich (bis auf den iPod Classic) Flash Memory verbaut ist.
  • Von den einschlägigen, oben genannten Quellen wurden Patenteinreichungen Apples, teilweise 10 Jahre zurückreichend, hervorgekramt, die in so einem Tablett-Gerät schon gut passen würden. Hierzu passt auch das Gerücht, welches man in Cupertino schon seit Mitte der Neunziger Jahre an so einem Gerät herumschraubt, aber Apple Chef Steve Jobs nie eine Freigabe erteilte.
  • Apple schrieb bereits vor einiger Zeit einige, wie auch immer privilegierte iPhone OS Softwareentwickler an, mit der Bitte sich darum Gedanken zu machen, ihre Applikationen auflösungsunabhängig zu gestalten.
  • Apple nahm wohl in der jüngeren Vergangenheit Kontakt zu mehreren großen Verlagen auf, mit denen es dann auch wohl zu Gesprächen, wohlmöglich (sei’s getrommelt) auch zu Verhandlungen gekommen sein soll.
  • iTunes 9 listete kurz nach seiner Veröffentlichungen tief in seinen Spezifikationen auf einmal ein neues Gerät mit dem Namen „iProd“ auf.
  • Firma X, die zufälligerweise im gleichen Gebäude haust, in dem auch Apples Tochterunternehmen Y untergebracht ist, besaß die Frechheit, sich die Domain islate.com zu registrieren.

Was wird? Wer weiß das schon. Aber irgend etwas wird an der wilden Spekulationsorgie dran sein. Eines steht für mich aber fest: den Namen „iSlate“ finde ich weniger glücklich.