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May 10 2011
Microsoft übernimmt Skype
Nachdem erst Facebook im Gespräch stand, will nun Microsoft Skype aufkaufen. Und das für die stattliche Summe von 8,5 Milliarden US – Dollar.
Dabei hat Microsoft vieles vor mit Skype. So will Microsoft Skype in so ziemlich jedes Produkt integrieren. Xbox, Xbox Live, Outlook, Kinect und Lync sollen künftig mit Skype ausgestattet werden.
Dabei geht es Microsoft auch vor allem um die Reichweite, die Skype mit sich bringt. Denn Skype wird weltweit täglich von über 170 Millionen Nutzern genutzt, die im letzten Jahr allein 207 Milliarden Minuten im Skype – Netzwerk verbrachten.
Inwiefern Microsoft sich davon Zuwächse und Einnahmen verspricht bleibt offen. Die Meinungen gehen auch dahin, dass das nur ein Schritt ist, im verlorenen Mobile – Markt wieder ein wenig Fuß zu fassen.
Doch ist die Frage, was genau Microsoft mit Skype vorhat. Denn macht es wirtschaftlich wirklich soviel Sinn, Skype zu kaufen, überall zu integrieren und die Werbeeinnahmen ins eigene Unternehmen fließen lassen? Klar hat Skype auch eine kommerzielle Version des Clients anzubieten über den die Kosten wiederum eingebracht werden. Aber ist dieses Geschäftsmodell wirklich 8,5 Milliarden Dollar wert? Zumal die Infrastruktur sehr kostenintensiv ist. Für 170 Millionen Nutzer brauchts mehr als nur ein paar Server und Balance Loader.
So soll Skype im letzten Jahr ca. 7 Millionen US – Dollar Schulden mehr gemacht haben. Der Schuldenberg selber beherbergt 686 Millionen Dollar.
So richtig wird mir nicht klar, was sich Microsoft davon verspricht. Der Schritt wirkt irgendwie ein wenig orientierungslos, als ob man nur zeigen wolle, dass man noch da ist. Denn auch Microsofts Stern verliert seit Jahren langsam aber stetig seinen Glanz. Mit Windows XP, 7 und der Xbox sind ihnen zwar Erfolge gelungen, wurde es trotzdem immer leise um den Konzern aus Redmond.
Wer weiß, was für Innovationen wir durch diese Übernahme zu erwarten haben bzw. ob überhaupt irgendwelche nennenswerten kommen.
Auch die möglichen Kontroversen, die der Kauf auslösen könnte, bleiben abzuwarten. Denn Skype wird auch auf Mac, Android, Symbian und anderen Plattformen wie Fernsehern angeboten. Microsoft betont aber, andere Plattformen künftig nicht auszuschließen. Was es mit diesem Versprechen auf sich hat, bleibt abzuwarten. Denn Microsoft ist ja nicht grade für seine faire Spielweise bekannt.
May 04 2011
Hat Nokia noch eine Chance?
Dies ist eine der Fragen, die sich mir grade stellt, als ich von der ziemlich unglücklich gelaufenen Aktionärshauptversammlung Nokias gelesen habe.
Denn die Aktionäre sind verständlicherweise nicht grade glücklich über den Weg den Nokia momentan bzw. seit einigen Jahren geht.
Und die Arbeit des erst kürzlich angetretenen Stephen Elop ist gewiss keine leichte. Denn Elop darf die jahrelange Faulheit, die die Marktführerschaft mit sich bringen kann, jetzt ausbaden. Und Nokia ist faul geworden bzw. war ein wenig zu sehr von sich selbst überzeugt. Aus gutem Grund. Denn mit dem Nokia 3310 hatten sie damals DAS Handy am Start. Jeder wollte es und mit der Zeit bekam es auch jeder.Und bis zum Ende des einfachen Handys und dem Start des iPhones ging das auch stets gut. Klar, gab es da auch andere Hersteller aber sie kamen nie wirklich an Nokias Pole Position heran.
Nokia brauchte sich somit dann nicht mehr wirklich anstrengen. Und das ist das Problem, was seit mindestens einem Jahr verstärkt zum Vorschein tritt. Denn solange es die alten Handys gab, war alles wie gehabt. Man hatte die Technologie und die allgemeine technische Entwicklung hatte sich bereits abgekühlt. Nokia war erster. Und blieb es auch.
Und so war es zwar bekannt, dass das Nokia – eigene Betriebssystem Symbian zwar so seine Fehler hatte, aber für den Handymarkt funktionierte es. So war der Code von Symbian eher irgendwie zusammengefrickelt, was nicht das Problem gewesen wäre, aber der Code war vor allen Dingen eins: unflexibel bzw. schwer zu erweitern.
Nokias Stolz verhinderte ein Umdenken und erst viel zu spät – vor ca. 2 Jahren – nach dem iPhone brachten sie ein neues Betriebssystem heraus: Maemo. In Verbindung mit dem N900 sollte der Angriff auf das Smartphonesegment beginnen. Der schlug aber fehl. Maemo war zu unausgereift und die Marktanteile waren bereits zu aufgeteilt bzw. der Hype ums iPhone war noch zu stark. Daraufhin wand sich Nokia dann dem quelloffenen Betriebssystem Meego zu. Auch ohne nennenswerte Effekte.
Erst 2011 war es dann soweit: der neue Chef Stephen Elop tat das einzig richtige und gestand die jahrelangen Fehltritte und den verpassten Smartphoneboom ein. Auch, dass bisher noch kein wirklich nennenswertes Smartphone herausgebracht werden konnte.
Das war zwar ein sehr ehrenwerter und richtiger Zug, aber auf Dauer wird das auch keine Punkte bringen. Die Kooperation mit Microsoft könnte ein Schritt in die richtige Richtung sein. Auf jeden Fall ist es ein offensichtlicher. Denn auch Microsoft muss sich den Vorwurf gefallen lassen, das boomende Geschäft mit den Smartphones verpasst zu haben. Die Kooperation war also recht offensichtlich. Nicht zuletzt weil Microsoft der letzte Arbeitgeber von Stephen Elop war.
Doch trotz allem ist die Frage, ob das Nokia helfen wird. Denn bis die Zusammenarbeit erste Früchte tragen wird, werden wohl noch ein bis zwei Jahre ins Land ziehen. Und das ist eine lange Zeit, in der Nokia nicht nur den bisherigen technologischen Fortschritt aufholen muss, sondern gleich noch neue Trends mitnehmen muss oder besser noch: setzen sollte.
March 10 2011
Microsoft will den IE6 loswerden.
Im Bereich des Webdesigns bzw. Webentwicklung im Allgemeinen gibt es viele Ansätze bei der Entwicklung dem Design, über Code Patterns, Usability und Webstandards. Aber wenn es eine Meinung innerhalb der Szene gibt, dann doch die, dass der IE6 einfach nur grausam ist.
Wer schonmal versucht hat, ein Design in eine Webseite umzuwandeln, wird wissen was ich meine. Man entwickelt erstmal vielleicht mit dem Firefox, da man hier auf die großartige Unterstützung von Firebug zurückgreifen kann. Und so fängt man an die Elemente nach und nach zu positionieren. Dann ruft man die Seite auf: Firefox: Ok, Opera: Ok, Safari: Ok, IE 6: Autsch.
Sah man die Elemente im Firefox noch schön aneinander gereiht, erst der Header dann der Body, sieht man nun den Header irgendwo links unten während sich der Body mal dezent um 150px nach rechts verschoben hat.
Denn man hat mit allem gerechnet, nur nicht der Renderengine des IE6, die ganz eigenen Regeln folgte. Dies brachte dem Internet Explorer 6 keinen guten Ruf ein. Das er zusätzlich noch verflucht wird ist dann dem Erfolg von Windows XP geschuldet, wo der IE 6 standardmäßig vorinstalliert war.
Und war man mit dem Design fertig und dachte sich, dass doch so ein bisschen AJAX auf der Seite sich auch gut machen würde, wurde man gleich wieder an den blauen Unruhestifter erinnert. Denn diesmal durfte man gleich drei Browserszenarien erwarten: eine AJAX – Objekt für aktuelle Browser, dann für den IE5.5 und älter sowie für den IE6 und neuer.
Wenn man diese Vorgeschichte kennt, dann weiß man, warum es „Anti – IE6“ – CSS Codes gab. Diese wiederum waren dadurch motiviert, dass Google anfing den IE6 aus seinen Webapps mit einer Meldung auszusperren. Wer einen Service von Google nutzen wollte und dies mit dem IE6 vorhatte, der bekam nur eine Meldung, dass der IE6 veraltet sei und mit der Webapp nicht funktionieren würde. Eine erfrischende Ehrlichkeit gegenüber dem Dogma doch immer für alle Browser Webapps zu designen und zu programmieren. Google brach damals mit der Überzeugung für alle Browser zu designen und konzipieren und stundenlang irgendwelche CSS – Hacks zu finden, sodass auch noch der Browser von vor 14 Jahren alles korrekt anzeigt. Könnte ja sein, dass einer unter tausenden Usern mit dem noch browst.
Und nun ist auch Microsoft der Überzeugung: es reicht. So hat Microsoft vor einiger Zeit die Webseite www.ie6countdown.com ins Leben gerufen. Auf dieser wird allen geraten, doch auf einen neueren Browser umzusteigen bzw. motiviert auch andere dazu zu bringen umzusteigen.
Auch mit Statistiken wird nicht gegeizt. So benutzen weltweit noch 12% der Internetbenutzer den Internet Explorer. Die meisten davon in den asiatischen Ländern. So sind es 34,5% in China, kanppe 25% in Südkorea, 12% in Indien sowie um die 10% Prozent in Japan, Vietnam und Taiwan. Die Zahlen bezieht Microsoft von NetApps.com.
Und somit bricht Microsoft mit seinem Image als starrer, mittlerweile innovationsarmer Konzern ein wenig und nimmt sich selbst nicht so ernst. Zugegeben, man hätte dem IE6 zu seinem 10. Geburtstag ein besseres Geschenk machen können, aber andererseits ist es nun einmal Zeit sich der Zukunft hinzuwenden. Und in der Zukunft hat der IE6 nicht mehr allzu viel verloren. Dafür sind 10 Jahre einfach zu viel.
Man kann nur hoffen, dass dies auch als Zeichen Microsofts zu verstehen ist, sich künftig mehr den Webstandards des W3C zuzuwenden, als ständig seine eigen Suppe kochen zu wollen, um dann am Ende mit mehreren Fixes und Patches dann doch wieder beim beschlossenen, allgemeinen Standard zu landen.
August 30 2010
Windows Phone 7 wird wohl über 1 Milliarde US – Dollar verschlingen
Für Microsoft sind die Zeiten schon lange nicht mehr rosig. Zwar konnte Microsoft mit Windows 7 die Niederlage, die sich die Redmonder mit Vista geleistet haben, wieder gut machen, aber trotz allem musste Microsoft in den letzten Jahren Verluste bezüglich ihrer bisher sicher geglaubten Marktanteile hinnehmen.
Zwar dominiert der Internet Explorer noch immer die Statistiken der meist genutzten Browser, doch ist in den letzten Jahren ein Negativtrend zu erkennen. Zum einen wäre da der Firefox, der immer mehr Nutzer für sich gewinnen konnte, zum anderen ist da Apple, die in ihrer Hardware, die sich bekanntlich verkauft wie warme Semmel, grundsätzlich den Safari vorinstalliert.
Auch bei den Betriebssystemen sieht es nicht sehr viel rosiger aus, wenn auch weit weniger drastischer. Aber mit dem gefloppten Windows Vista, der zunehmenden Beliebtheit von Linux – Betriebssystemen, die das Image eines schwer zugänglich und beherrschbaren Betriebssystems hinter sich gelassen haben, und auch Apples voranschreitender Popularität, musste Microsoft einige Federn lassen.
Im mobilen Sektor dagegen sah es noch nie gut aus und mit iOS und Android ist der Markt eigentlich schon weitgehend aufgeteilt. Doch genau dieser Sektor ist wichtig und wird zukünftig wesentlich wichtiger werden. Klar, dass Microsoft da mitmischen will. Die Voraussetzungen dafür allerdings sind ungünstig. Zu klar die besagte Marktdominanz und das grundsätzlich schlechte Image Microsofts im Handysektor.
Das soll sie ändern und dafür scheut Microsoft keine Mühen. Wie aktuell Techcrunch berichtet, wird Microsoft allein 400 Mio. US – Dollar für Werbung bzw. Werbeaktionen ausgeben. In etwa die gleiche Summe will Microsoft wohl auch für die weitere Entwicklung verwenden, sodass im Endeffekt gut eine 1 Milliarde US – Dollar in Entwicklung und Werbung fließen werden. Daraus könnten auch gerne “mehrere Milliarden” in den ersten Jahren werden, wie wohl die Konzernspitze mitteilte. Diese Investitionen tätigt Microsoft wohl gerne, da sie die Veröffentlichung in einem langfristigen Zeitrahmen sehen, da – so Greg Sullivan, senior product manager bei Microsoft – der Mobiltelefonmarkt trotz des massiven Wachstums der letzten Jahre noch immer viel Potenzial besitzt. Und immerhin sind mit mit Samsung, LG, HTC und Dell namhafte Handyhersteller am Start.
Inwiefern das allerdings gelingen wird, ist unklar. Microsofts bisherige Rolle im Mobiltelefonmarkt war bisher einfach zu unbedeutend bzw. von einem eher schlechten Image geprägt. Weiterhin sind mit RIM, Apple und Android drei sehr mächtige Konkurrenten im Spiel, die sich bisher im Markt etablieren und behaupten konnten.
Es bedarf also einer sauberen Arbeit Microsofts und ein Bisschen Glück, damit die Redmonder sich wirklich behaupten können. Wie man wohl vernehmen kann, soll das mit der sauberen Arbeit wohl gelungen sein. Endgültig wissen wird man das aber wohl erst, wenn es endgültig veröffentlicht wurde.
June 15 2010
Das neue Office 2010 mit Sozial Network – Funktionen
Das neue Büropaket Office 2010 von Microsoft kündigt sich an: Schneller und bedienungsfreundlicher als sein Vorgängermodell soll ab heute, dem 15. Juni die im Handel erhältliche Software auf Konkurrenzprodukte reagieren. Erstmals erhältlich in zwei Versionen: Einer 32 und einer 64-Bit-Variante.
Ein Highlight ist die kostenfreie, jedoch abgespeckte Onlineversion des Softwaregiganten. Word, Excel PowerPoint und Co. sind nun kostenfrei und legal nutzbar, das in dieser eingeschränkten Serie für die meisten Nutzer ausreichen sollte. Lediglich die Windows Live ID wird benötigt, um direkt im Browser die Dokumente zu bearbeiten. Empfohlen wird die Installation von Silverlight, die kostenlos von Microsoft zum Download angeboten wird. Eine gemeinsame Nutzung der Dokumente mit entsprechenden Freigaben ist gegeben.
Bis Herbst des Jahres soll desweiteren ein gewaltiger Anteil von kostenlosen „Starter-Editionen“ den neu verkauften Computern beiliegen.
Was taugt die neue Office –Reihe?
Nach drei Jahren Programmierung und Vorarbeit stellt sich nun den Softwaretestern ein durchweg positiver Eindruck des neuen Office – Paketes dar.
Beim E-Mail-Programm Outlook sind die Neuerungen am deutlichsten zu spüren. Die direkte Verbindung zu Facebook und anderen sozialen Netzwerkanbietern macht in der heutigen Web 2.0 – Generation Sinn. Über ein „Social Connector“ kann man sich direkt mit den dort befindlichen Kontakten verbinden und Nachrichten verschicken.
Doch auch bei dem Textverarbeitungsprogramm sowie die der Tabellenkalkulation wurden vorhandene Funktionen überarbeitet und verbessert. Bei dieser neuen Office-Version lassen sich auch nicht gespeicherte Dokumente wiederherstellen, dass die eine oder andere aufwendige Datenaufbereitung im “Eifer des Gefechtes” ersparen wird.
PowerPoint mit neuen Funktionen in der Bild, Film und Audiointegration macht die Benutzung ohne Zusatzprogramme einfach und komfortabel. Folienübergänge sind jetzt auch in 3D möglich.
Die Preisübersicht:
Laut unverbindliche Preisempfehlung von Microsoft liegt der Preis des „Office Home and Business 2010“ bei 379 Euro, die Version „Office Home and Student 2010“ bei 139 Euro und die „Office Professionall 2010“ , die „Publisher“ und „Access“ beinhaltet ,bei 699 Euro. Wer kein komplettes Büropaket benötigt, kann einzelne Module für 190 Euro erwerben.
Unverständlich wenn man bedenkt, dass die Mitbewerber wie Softmaker Office bei einem Kostenrahmen von 70 Euro bewegt oder die beliebte OpenOffice – Lösung kostenfrei angeboten wird.
January 25 2010
Bill Gates on Twitter
Auf meinem Monitor habe ich bereits einiges gesehen und gelesen, doch was ich vor Kurzem erblicken konnte, übertrifft einiges und landet bei mir auf den Top Ten der skurrilsten Neuigkeiten.
Bill Gates, Unternehmer und wohl reichste Programmierer der Welt hat Twitter entdeckt.
Erst dachte ich an einem üblen Medienscherz bis ich mich selbst davon überzeugen konnte. Die “Follow”-Userzahl steigt derzeit von Tag zu Tag und befand sich bereits in den ersten zwei Tagen bei 260.000. Der Account wurde von Twitter verfiziert.
Bill Gates on Twitter
Nachdem Microsoft-Gründer Bill Gates auf der Facebook-Plattform sich im Jahr 2008 vor “Freunden” durch die eigene Accountlöschung retten konnte, versucht Gates nun den Weg über Twitter. Weit über zehntausend Facebook-Nutzer kontaktierten den Softwaretitan laut eigener Aussage. Das war einfach zuviel Stress.
Trotz der damaligen Erfahrungen hat Gates vor Kurzem ein neues Profil auf Facebook erstellt.
Die Follow-Liste zeigt deutlichen Hang zu Newsseiten und wohltätigen Organisationen. ( u.a. die Nachrichten von Microsoft, Unicef, US-Präsident Barack Obama, dem US-Blog Techcrunch, dem europäischen Atomforschungsinstitut CERN und US-Schauspieler Ashton Kutcher ) So ruft er über den Microblogging-Dienst zu Spenden für die Haiti – Opfer auf. Die Bill and Miranda Gates Foundation hat bereits 1,5 Millionen Doller an Rettungsorganisationen gespendet, so die sueddeutsche.de.
Werde ich persönlich Bill Gates folgen?
Nein, ich denke nicht. Zwar werde ich mir Twitter für eigene Projekte in Zukunft mal genauer anschauen, doch ich selbst sehe derzeit nicht den Bedarf dies zu tun.
January 16 2010
Der Internet Explorer ist zumindest aktuell ein Sicherheitsproblem
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (kurz BSI) warnt vor dem kritischen Zero-Day-Exploit und empfiehlt den vorübergehenden Umstieg auf einen alternativen Browser.
Alles, was sich derzeit so an Windows Versionen im Umlauf befindet, ist davon betroffen. Das gleiche gilt für auch für die diversen Versionen des Internet Explorers; angefangen beim IE6 bis hin zum aktuellen IE8. Laut golem ist aber vornehmlich der IE6 das bevorzugte Angriffsziel.
Gerade in mittelständischen Unternehmen hierzulande ist der Internet Explorer 6 gar nicht so selten noch fester Bestandteil der IT-Infrastrukur und Mitarbeiter werden durch die restriktiven Sicherheitseinstellungen daran gehindert, selbst dagegen etwas zu unternehmen. Sicherlich hat es Vorteile, den Benutzer auf selbst nur weniger sicherheitsrelevanten Systemen einzuschränken, allerdings zeigt der aktuelle Fall, dass solche kritischen Lücken, unabhängig vor Nutzungsrichtlinien und Sicherheitseinstellungen, trotzdem einen Weg ins System finden. In diesem Zusammenhang sei auf den Beitrag von Ed Bott „It’s time to stop using IE6“ hingewiesen.
Auch wenn ich selbst zu den Leuten gehöre, die u.a. berufsbedingt gerne auf dem Internet Explorer 6 herumhacken, so muss man doch anerkennen, Microsoft kümmert sich nicht nur um die Weiterentwicklung des Internet Explorer, sondern trägt auch einen Teil dazu bei, den IE6 von älteren System zu verbannen.
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...




